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Full text of "„Amtliches Material zum Massenmord von Katyn“"

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Amtliches  Material 

zum  Massenmord  von 

-  / 


Im  Aufträge  des  Auswärtigen  Amtes  auf  Grund  urkundlichen 
Beweismaterials  zusammengestellt,  bearbeitet  und  herausgegeben 
von  der  Deutschen  Informationsstelle 


Zentralverlag  der  NSDAP.  Franz  Eher  Nachf.  GmbH. 


Gedruckt  im  Deutschen  Verlag,  Berlin 


INHALTSVERZEICHNIS 

Seite 

Übersicht . .  . .  9 

Dokumente . .  15 

L  Der  Tatbestand 

A)  Die  Auffindung  der  Massengräber 

1.  Der  Abschlußbericht  des  Feldpolizeisekretärs  Voß  über  die  Aus¬ 
grabungen  der  polnischen  Offiziere  vom  26.  4.  43  .  15 

2.  Vorbericht  über  den  Beginn  der  Ausgrabungen  vom  27.  3.  43  .  .  .  18 

B)  Kosi-Gory-Hügel  —  eine  alte  Richtstätte  der  Tscheka 

3.  Protokoll  über  die  Vernehmung  des  Kuzma  Godonow  durch  die 

örtliche  Feldpolizeistelle . 18 

4.  Protokoll  über  die  Vernehmung  des  Iwan  Kriwoserzew  durch  die 

örtliche  Feldpolizeistelle . 19 

5.  Protokoll  über  die  Vernehmung  des  Michael  Schigulow  durch  die 

örtliche  Feldpolizeistelle .  20 

6.  Aus  dem  Zwischenbericht  der  Feldpolizei  vom  10.  4.  43  .  .  .  .  21 

C)  Antransport  und  Liquidierung  der  Opfer  im  Frühjahr  1940  .  21 

7.  Aussagen  Ortsangehöriger  über  den  Antransport  der  Gefangenen  21 

a)  Aussage  des  Russen  Kriwoserzew  . .  21 

b)  Aussage  des  Russen  Sacharow .  22 

c)  Aussage  des  Russen  Silwjestroff .  23 

d)  Aussage  des  Russen  Andrejew .  24 

8.  Polnische  Arbeiter  entdecken  bereits  im  Frühjahr  1942  die  Massen¬ 
gräber  ihrer  Landsleute.  Aussage  des  Russen  P.  Kisseljeff  ....  25 

9.  Die  Vereidigung  der  russischen  Zeugen  durch  das  Oberkommando 

der  Heeresgruppe  Mitte .  26 

10.  Aus  der  Aussage  des  ehemaligen  polnischen  Oberleutnants  Glaeser  31 

11.  Aus  dem  Tagebuch  des  polnischen  Majors  Solski . *  31 

D)  Die  Identifizierung  der  Opfer 

12.  Aus  dem  Ausgrabungsbericht  der  Feldpolizei  vom  10.  4.  43  ,  .  ,  32 

13.  Schlußbericht  vom  10.  6.  43 .  33 

14.  Eine  polnische  Delegation  am  Massengrab  ihrer  Landsleute  .  .  «  36 


3 


I 


Seite 

E)  Protokolle  und  die  Obduktionsbefunde  des  deutschen  Gerichtsarztes 

und  der  Internationalen  Aerztekommission  über  den  Leichenfund  .  .  38 

15.  Bericht  des  leitenden  Gerichtsmediziners  Professor  Dr.  Gerhard 

Buhtz  über  die  Ausgrabungen  von  Katyn .  38 

16.  Leichenöffnungsbericht  des  deutschen  Gerichtsarztes .  94 

17.  Protokoll  der  Internationalen  Aerztekommission . 114 

18.  Obduktionsbefunde  der  Professoren  Orsös,  Tramsen,  Palmieri, 

Markov,  Häjek,  Miloslavich,  Birkle . .  118 


II.  Die  Anrufung  des  Internationalen  Roten  Kreuzes 

A)  Die  Forderung  der  polnischen  Emigranten  nach  Untersuchung  durch 

das  Internationale  Rote  Kreuz 

19.  Aus  der  Erklärung  des  polnischen  Generalleutnants  Kukiel  .  .  . 

20.  Aus  der  Erklärung  der  polnischen  Emigranten  in  London  vom 

14.  4.  43 . *  * 

B)  Der  Schritt  des  Zentral-Ausschusses  des  polnischen  Roten  Kreuzes  in 

Warschau 

21.  Telegramm  des  Polnischen  Roten  Kreuzes  an  das  Internationale 

Rote  Kreuz  vom  21.  4.  43 . 

22.  Antworttelegramm  des  Internationalen  Roten  Kreuzes  an  das  Pol¬ 
nische  Rote  Kreuz  in  Warschau . 

C)  Der  Briefwechsel  des  Deutschen  Roten  Kreuzes  mit  dem  Internatio- 

nalen  Roten  Kreuz  in  Genf 

23.  Telegramm  des  Geschäftsführenden  Präsidenten  des  Deutschen 

Roten  Kreuzes  an  das  Internationale  Rote  Kreuz . 

24.  Telegramm  des  Präsidenten  des  Internationalen  Roten  Kreuzes  an 

den  Präsidenten  des  Deutschen  Roten  Kreuzes . 

25.  Telegramm  des  Präsidenten  des  Deutschen  Roten  Kreuzes  an  den 
Präsidenten  des  Internationalen  Roten  Kreuzes  ........ 

26.  Telegramm  des  Präsidenten  des  Internationalen  Roten  Kreuzes  an 
den  Präsidenten  des  Deutschen  Roten  Kreuzes 


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27.  Telegramm  des  Präsidenten  des  Internationalen  Roten  Kreuzes  an 

den  Präsidenten  des  Deutschen  Roten  Kreuzes  .  141 


III.  Die  politisch-diplomatische  Behandlung  des  Falles  durch  die  Alliierten 

A)  Die  polnisch-sowjetische  Auseinandersetzung 

28.  Aus  dem  Zusatzprotokoll  zum  Abkommen  zwischen  den  polnischen 
Emigranten  und  der  Sowjetregierung  vom  30.  6.  41  ....  .  . 


4 


Seite 


29.  Polnische  Erklärung  über  Verhandlungen  mit  Moskau  in  den 


Jahren  1941  und  1942  .  142 

30.  Die  Anklage  des  polnischen  Generals  Kukiel . 142 

31.  Aus  dem  ersten  Ableugnungs versuch  Moskaus . 144 

32.  Aus  dem  Leitartikel  der  „Isvestija“  vom  17.  4.  43 . 144 

33.  Moskaus  Gegenerklärung  zu  der  Anklage  des  Generalleutnants 

Kukiel . 145 

34.  Die  Erklärung  Molotows  vom  26.  4.  43  an  den  Vertreter  der  pol¬ 
nischen  Emigranten  in  Kuibyschew,  Römer . 146 

35.  Aus  dem  Appell  der  polnischen  Emigranten  in  London  an  die 

Regierung  der  UdSSR,  vom  28.  4.  43  .  147 

36.  Erklärung  der  polnischen  Kommunistin  Wanda  Wasiljewska, 

Mitglied  des  Obersten  Sowjets . 148 

37.  Kommentar  der  schweizerischen  „Liberte“  zum  sowjetisch-polni¬ 
schen  Konflikt  vom  27.  4.  43  .  148 

38.  „Nineteenth  Century“,  Juni  1943,  über  die  russischen  Maßnahmen 

gegen  die  Polen . 149 


B)  Die  Verhandlungen  zwischen  USA.,  Großbritannien  und  der  UdSSR. 

39.  Note  des  stellvertretenden  Direktors  der  pol.  Abteilung  des  fran¬ 
zösischen  Außenministeriums  über  die  russischen  Grausamkeiten 

in  Polen  vom  18.  5.  40 . . . 153 

40.  Stellungnahme  der  „Times“  vom  29.  4.  43  .  154 

41.  Die  „Times“  zu  den  Besprechungen  in  London  und  Moskau  vom 

4.  5.  43 . 154 

42.  Erklärung  des  britischen  Außenministers  Eden  vom  4.  5.  43  .  .  .  155 

43.  Zurücknahme  des  Appells  der  polnischen  Emigranten  an  das  Inter¬ 
nationale  Rote  Kreuz  vom  30,  4.  43  .  156 

44.  Aus  der  Rundfunkansprache  des  Generals  Sikorski  vom  3.  5.  43  156 

45.  Der  Brief  Stalins  an  die  „New  York  Times“  vom  4.  5.  43  .  .  .  .  157 

46.  Der  stellvertretende  Außenkommissar  Wyschinsky  über  sowjet¬ 
russisch-polnische  Beziehungen . 157 

47.  Zurückweisung  der  Erklärung  Wyschinskys  durch  Raczynski  vom 

7.  5.  43 . 165 

48.  Aus  dem  offenen  Brief  des  polnischen  Generalmajors  Kazimir 

Schally  in  der  Edinburger  Zeitung  „Scotsman“  vom  11.  5.  43  .  .  .  166 


5 


~eite 

167 


IV.  Verzeichnis  der  bis  zum  7.  Juni  1943  identifizierten  4143  Leichen 


V.  ßilddokumente 

A)  Der  Blutwald 

1.  Lage  der  bisher  festgestellten  sieben  Gräber . 274 

2.  Gesamtübersicht  über  das  Gräberfeld . 275 

3.  Luftbild  der  Massengräber .  276 

4.  Das  Dnjepr-Schlößchen . 277 

5.  Die  Ausgrabung . 2  78 

6.  Der  Blick  ins  Grab . 279 

7.  In  neun  bis  zwölf  Schichten  übereinander  gelagerte  Leichen  .  ,  .  280 

8.  Lagerung  der  Leichen  in  zahlreichen  Schichten  übereinander  ...  281 

9.  Sorgfältige  Lagerung  der  Leichen  in  den  Massengräbern  ....  282 

10.  Großes  Massengrab  mit  deutlich  geschichteten  Leichen  ....  283 


11.  Mehrere  dicht  nebeneinander  liegende  viereckige  Massengräber  284 

B)  Die  Polen  am  Grabe  ihrer  Landsleute 

12.  Obduktion  eines  von  den  Bolschewisten  ermordeten  polnischen 

Hauptmanns . 285 

13.  Dem  ehemaligen  Ministerpräsidenten  Koslowski  wird  die  Identi¬ 
fizierung  einer  Leiche  demonstriert . 286 

C)  Die  internationale  Aerztekommission  am  Tatort 

14.  Die  Kommission  der  europäischen  Gerichtsmedizin  vernimmt 

Zeugen  des  Massenmordes . 287 

15.  Die  ausländischen  Gerichtsmediziner  bei  der  Leichenöffnung  .  .  288 

16.  Die  ausländischen  Gerichtsmediziner  bei  der  Jndentifizierung 

einer  Leiche . 289 

17.  Prof.  Orsös  und  Prof.  Saxen  bei  der  Obduktion . 290 

18.  Prof,  Palmieri  und  Prof.  Naville  bei  der  Obduktion . 291 

D)  Das  polnische  Rote  Kreuz  am  Tatort 

19.  Die  Abordnung  des  polnischen  Roten  Kreuzes  schreitet  durch 

das  Gräberfeld .  292 

20.  Die  Mitglieder  des  polnischen  Roten  Kreuzes  in  stiller  Andacht  an 

den  Massengräbern  . 293 

21.  Erzdechant  Jasinski  an  den  Massengräbern . 294 

E)  Weitere  internationale  Kommissionen  am  Tatort 

22.  Europäische  Schriftsteller  am  Tatort . 295 


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Seite 


23.  Einer  Kommission  kriegsgefangener  britischer  Offiziere  werden 

die  Ergebnisse  der  Obduktion  zugänglich  gemacht . 296 

24.  Dieselbe  Kommission  besichtigt  Beweisstücke . 297 

F)  Die  Identifizierung  der  Leichen 

25.  Den  Toten  werden  die  vorhandenen  Habseligkeiten  zwecks  Identi¬ 
fizierung  entnommen .  298 

26.  Das  Lederzeug  läßt  als  erstes  in  dem  Toten  einen  Mann  im 

Offiziersrang  erkennen . ....  299 

27.  Die  gesäuberten  Schulterstücke  machen  diese  Leiche  als  polnischen 

Major  kenntlich  (Brigade  Josef  Pilsudski) . 300 

28.  Die  Leiche  des  Generals  Smorawinski  (Brigade  Josef  Pilsudski)  .  .  301 

29.  Die  Leiche  des  Generals  Bogaterewicz . 302 

G)  Die  Grausamkeiten 

30.  Typischer  Einschuß  am  Hinterkopf  eines  durch  Genickschuß  er¬ 
mordeten  polnischen  Offiziers . 303 

31.  Einschußstelle  eines  durch  Genickschuß  ermordeten  polnischen 

Offiziers  in  der  linken  Stirnseite . 304 

32.  Zwei  Fälle  von  dreifachem  Genickschuß,  Einschüsse . 305 

33.  Ausschüsse  bei  dreifachem  Genickschuß . 306 

34.  Steckgeschosse  und  Hülsen . 307 

35.  Schmauchhcfe  am  Mantelkragen . 308 

36.  Fesselung  der  Hände  bei  zahlreichen  ermordeten  Offizieren  .  .  .  309 

37.  Raffinierte  Fesselung  der  Hände  am  Rücken . 310 

38.  Die  auf  dem  Rücken  gefesselten  Hände  sind  noch  deutlich  er¬ 
kennbar  . 311 

39.  Vielen  der  Ermordeten  waren  die  Hände  über  dem  durch  Rock 

und  Mantel  zugebundenen  Kopf  gefesselt . 312 

40.  Stichverletzungen  mit  Bajonett . ...313 

H)  Beweisstücke 

41.  Zahllose  Beweisstücke  sind  sorgfältig  gesammelt . 314 

42.  Achselstück  der  Brigade  Pilsudski . 315 

43.  Die  Mitglieder  des  polnischen  Roten  Kreuzes  besichtigen  die  Be¬ 
weisstücke  . 316 

44.  In  den  Taschen  der  Opfer  gefundene  Zeitungen . 317 

45.  Besitzurkunde  des  Generals  Smorawinski . .  ....  318 

46.  Zigaretten-Etui  des  Brigadegenerals  Smorawinski . 319 

47.  Lichtbild  aus  der  Tasche  eines  ermoideten  polnischen  Offiziers  .  320 


7 


48.  Lichtbild  aus  der  Tasche  eines  ermordeten  polnischen  Offiziers 

49.  Ein  Amulett . 

50.  Postkarte  der  Bronislawa  Zielnicka  an  ihren  Mann 

51.  Impfschein  des  Hauptmanns  Dr.  med.  Chomicki,  Ludwig  Anton 

Adolfowitsch . 

Legitimation  des  Kaplans  Ksiqdz  Ziolkowski 

53.  Postsparbuch  des  Franciszek  Biernacki . 

54.  Postsparbuch  des  Majors  Niemiec  Henry . 

55.  Ausweis  des  Oberleutnants  Florkiewicz  Zbiegniew . 

56.  Legitimation  des  Oberleutnants  Hatacinski . 

57.  Ausweis  des  Hauptmanns  Alfred  Kozlinski . 

58.  Erkennungsmarke  des  Majors  Markus  Urlik  und  des  Oberleutnants 

Florkiewicz  Zbiegniew . 


Setie 

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322 

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8 


Uebersicht 


Der  Mord  von  Katyn  und  seine  Hintergründe 

Katyn  bezeichnet  nicht  nur  den  Ort,  an  dem  der  Leidensweg  der  in  sowjet¬ 
russische  Hände  gefallenen  Offiziere  sein  grausiges  Ende  fand.  Katyn  bedeutet 
vielmehr  für  heute  und  für  die  Zukunft  ein  Mahnmal  für  Europa:  Die  einwand¬ 
frei  nachgewiesene  barbarische  Liquidierung  von  Tausenden  polnischer  Offiziere 
durch  die  Sowjethenker  macht  deutlich,  daß  die  Moskauer  Machthaber  in 
ihrem  bolschewistischen  Staat  für  alles,  was  Wert  und  Rang  besitzt,  weder 
Verwendung  noch  Platz  haben.  Die  Massengräber  der  unzähligen,  aus  anderen 
von  Sowjetrußland  besetzten  Gebieten,  etwa  den  Balten-Ländern  oder  Bessara- 
bien,  Verschleppten  mögen  besser  getarnt  sein;  daß  auch  für  diese  Unglück¬ 
lichen  der  Genickschuß  das  Ende  ihrer  Qualen  bedeutet  hat,  kann  nach  der 
Tragödie  der  polnischen  Offiziere  im  Wald  von  Katyn  nicht  mehr  bezweifelt 
werden. 

Eine  unumstößliche  Gewißheit  erhält  indessen  Europa:  Nur  der  von  den 
Achsenmächten  dem  Bolschewismus  entgegengebaute  Damm  kann  verhindern, 
daß  die  Bewohner  der  europäischen  Länder  zu  Opfern  der  bolschewistischen 
Henker  werden. 

Die  Auffindung  der  von  Lager  zu  Lager  verschleppten,  durch  Hunger  und 
andere  Qualen  gepeinigten,  durch  Genickschuß  erledigten  und  im  Massengrab 
verscharrten  polnischen  Offiziere  im  Wald  von  Katyn  sowie  die  Haltung,  die 
die  Moskauer  Machthaber  und  ihre  Bundesgenossen  in  London  und  Washington 
dieser  Untat  gegenüber  eingenommen  haben,  werden  im  folgenden  in  nüchternen 
Angaben,  Protokollen  und  Dokumenten  der  Welt  vor  Augen  geführt. 

1.  Die  Auffindung  von  Massengräbern  der  ermordeten  polnischen 
Offiziere, 

Im  Sommer  1942  kam  einigen  polnischen  Arbeitern  zu  Ohren,  daß  Landsleute 
von  ihnen  von  den  Sowjetrussen  in  die  Gegend  von  Katyn  verschleppt  und 
dort  ermordet  worden  seien  (s.  Dokument  8).  Auf  eigene  Faust  gruben  sie 
nach  und  fanden  tatsächlich  Leichen;  sie  kennzeichneten  die  Fundstelle  durch 
ein  Holzkreuz,  schenkten  jedoch  dem  Fund  keine  weitere  Beachtung.  Jeden¬ 
falls  unterließen  sie  eine  sofortige  Meldung.  Erst  im  Februar  1943  erfuhr  dann 
die  Geheime  Feldpolizei,  daß  sich  im  Wald  von  Katyn  ein  Massengrab  befinden 


9 


sollte.  Sofort  angestellte  Untersuchungen  bestätigten  den  Verdacht.  Aber 
erst  Anfang  April,  als  es  die  Witterung  erlaubte,  konnte  mit  größeren  Aus¬ 
grabungen  begonnen  werden,  die  ein  Verbrechen  freilegten,  das  nur  in  den 
Schädelpyramiden  der  mongolischen  Welteroberer  seinesgleichen  findet  Bis 
im  Juli  die  Sommerhitze  eine  Unterbrechung  der  Ausgrabungsarbeiten  not¬ 
wendig  machte,  konnten  4143  Opfer  geborgen  und  bestattet  werden.  Davon 
wurden  2805  einwandfrei  identifiziert  Die  Gesamtzahl  der  in  den  Gräbern 
verscharrten  Opfer  läßt  sich  mithin  noch  keineswegs  übersehen  (s.  Dokument  13). 
Für  die  Gesamtzahl  können  die  endgültigen  Ergebnisse  der  schaurigen  Unter¬ 
suchung  und  Zählung  abgewartet  werden;  eine  vorsichtige  Schätzung  läßt  aber 
mit  mindestens  10  000 — 12  000  Opfern  der  bolschewistischen  Mordgier  rechnen. 

Es  handelt  sich  um  eine  ganze  Reihe  von  größeren  und  kleineren  Massen¬ 
gräbern,  von  denen  einige  Russen,  die  Mehrzahl  indessen  Polen,  und  zwar  zu 
etwa  90  v.  H.  polnische  Offiziere,  enthielten.  In  dem  größten  Polengrab,  das 
eine  Länge  von  28  m  und  eine  Breite  von  16  m  aufweist,  wurden  in  der 
obersten  Schicht  250  Leichen  gefunden;  darunter  befanden  sich  11  weitere 
Schichten  von  Leichen  (s.  Dokument  12);  dies  eine  Grab  allein  enthält  mithin 
annähernd  3000  Opfer.  In  einem  kleineren  Grab  waren  offensichtlich  nur 
höhere  polnische  Stabsoffiziere  vergraben. 

Die  Leichen  liegen  mit  dem  Gesicht  nach  unten  und  weisen  nach  den  bis¬ 
herigen  Feststellungen  sämtlich  Genickschüsse  auf. 

Einem  Teil  der  Offiziere,  die  an  einer  wenige  Meter  entfernten  Grabungs¬ 
stelle  gefunden  wurden,  waren  die  Hände  auf  dem  Rücken  gefesselt;  bei 
einigen  war  ein  Sack  bzw.  der  Uniformrock  über  dem  Kopf  zusammengebunden 
(s.  Bilddokumente  36  bis  39). 

Die  Offiziere  hatten  mit  wenigen  Ausnahmen  keine  Wertsachen  mehr  bei 
sich.  In  fast  allen  Fällen  konnten  jedoch  Erkennungsmarken  und  Ausweis- 
papiere  gefunden  werden,  die  eine  eindeutige  Legitimation  der  Ermordeten 
ermöglichen  (s.  Bilddokumente  51  bis  58). 

Es  handelt  sich  also  um  einen  Massenmord  polnischer  Offiziere  aller  Rang¬ 
stufen  vom  Leutnant  bis  zum  Genera^  wobei  ein  auffallend  großer  Teil  die 
Traditionsiitze  der  Pilsudski-Regimenter  trägt.  Unter  den  übrigen  Opfern 
findet  sich  unter  anderem  eine  ganze  Reihe  von  Geistlichen. 

2.  Die  sowjetische  Entgegnung  auf  die  deutschen  Enthüllungen. 

Die  UdSSR.  ha4~die  deutschen  Veröffentlichungen  über  den  Mord  zunächst 
mit  dem  Hinweis  abzutun  versucht,  es  handle  sich  bei  den  Gräbern  von  Katyn 
um  prähistorische  Funde  (s.  Dokument  31).  Unter  dem  Druck  des  deutschen 
Beweismaterials,  das  die  gefundenen  Leichen  eindeutig  als  Polen  erkennen 
ließ,  flüchtete  sich  dann  Moskau  in  die  lügnerische  Behauptung,  diese  seien 
von  den  Deutschen  erschossen  worden.  Diese  Unterstellung  wird  durch  das 
Protokoll  der  Internationalen  Aerzte-Kommission  vom  April  1943  widerlegt. 


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Hiernach  steht  fest,  daß  die  Polen  schon  drei  Jahre  früher  getötet  sind  (s. 
Dokument  17)  und  daß  die  über  den  Gräbern  angepflanzten  Bäume  eben¬ 
falls  schon  3  Jahre  dort  stehen.  Der  deutsche  Einmarsch  in  das  Gebiet  von 
Katyn  erfolgte  jedoch  erst  Mitte  Juli  1941.  Das  Verbrechen  geschah  also  ein¬ 
deutig  zur  Zeit  des  Regimes  der  Bolschewisten,  die  am  17.  September  1939 
Ostpolen  besetzten  und  erst  in  der  2.  Hälfte  1941  durch  die  deutschen  Offen¬ 
sive  dort  vertrieben  wurden. 

3.  Die  sowjetisch-polnischen  Beziehungen, 

a)  Die  Nachforschungen  der  polnischen  Emigranten  nach'  den  ermordeten 
Offizieren 

Nach  der  erwähnten  Besetzung  Ostpolens  durch  die  Bolschewisten  ver¬ 
schwanden  etwa  181  000  polnische  Militärangehörige  in  sowjetischen  Gefan¬ 
genenlagern.  Die  polnischen  Emigranten  haben  sogleich  begonnen,  nach  diesen 
Gefangenen  zu  fahnden.  Dabei  haben  sie  festgestellt,  daß  sich  unter  ihnen 
etwa  10  000  Offiziere  befanden,  die  in  3  großen  Lagern  untergebracht  waren, 
und  zwar  4500  Offiziere  in  Kozielsk,  3000  Offiziere  in  Ostaschkowa  und  3920 
Gefangene,  von  denen  die  meisten  Offiziere  waren,  in  Starobielsk  (s.  Doku¬ 
ment  30).  Weiterhin  stellten  die  polnischen  Emigranten  fest,  daß  die  Sowjet¬ 
behörden  am  5.  April  1940  mit  der  Auflösung  dieser  Lager  begannen,  die  bis 
etwa  Mitte  Mai  dauerte.  Die  Gefangenen  aus  Kozielsk  wurden  in  der  Richtung 
Smolensk  abtransportiert.  (Für  die  polnischen  Feststellungen  s.  Dokument  30, 
für  die  Bestätigung  dieser  Feststellungen  durch  die  Aussagen  der  ortsansässigen 
Russen  s.  Dokument  7). 

Im  Zuge  der  britisch-bolschewistischen  Zusammenarbeit  kam  es  am  30.  Juli 
1941  zwischen  den  in  London  unter  britischer  Aegide  zu  einer  Exilregierung 
organisierten  polnischen  Emigranten  und  der  Sowjetunion  zu  einem  ,. Ab¬ 
kommen".  Danach  sollten  alle  in  der  UdSSR,  gefangen  gehaltenen  Polen 
amnestiert  werden  (s.  Dokument  28).  Soweit  sie  zum  Kriegsdienst  tauglich 
waren,  sollte  aus  ihnen  eine  eigene  polnische  Armee  im  Rahmen  des  sowje¬ 
tischen  Heeres  aufgestellt  werden.  Als  sich  bei  den  aus  den  polnischen 
Gefangenen  seit  August  1941  gebildeten  Truppenformationen  keiner  der  Offi¬ 
ziere  einfand,  setzten  erneute  Nachforschungen  der  polnischen  Emigranten 
nach  den  Vermißten  ein.  Am  6.  Oktober  1941  wurde  in  Moskau  eine  Liste 
mit  den  Namen  der  verschollenen  polnischen  Offiziere  überreicht;  danach 
fehlten  noch  nicht  weniger  als  8300  Offiziere  und  7000  andere  Polen.  Weiterhin 
übergab  der  polnische  Emigrantenchef  Sikorski  bei  seinem  Besuch  in  Moskau 
am  3.  Dezember  1941  Stalin  eine  Liste  mit  den  Namen  von  3843  vermißten 
Offizieren,  die  durch  Mitgefangene  zusammengestellt  worden  war  (s.  Doku¬ 
ment  30).  Im  Januar  1942  verlangten  die  polnischen  Emigranten  von  Moskau 
die  Herausgabe  der  nach  ihren  Informationen  in  die  Jakuten-Republik,  nach 
der  Franz-Joseph-Insel  und  nach  Nowaja  Semlja  deportierten  polnischen 
Offiziere  (s.  Dokument  29).  Moskau  bestritt  —  wie  wir  heute  wissen,  mit 


11 


Recht  —  die  Deportation.  Ein  Vierteljahr  später,  am  18.  März  1942,  griff  auch 
der  Führer  der  polnischen  Truppen  in  der  Sowjetunion,  General  Anders,  ein 
und  forderte  die  Herausgabe  der  angeblich  immer  noch  gefangen  gehaltenen, 
in  Wirklichkeit  aber  längst  ermordeten,  polnischen  Offiziere.  Stalin  gab  dem¬ 
gegenüber  zwar  die  Versicherung  ab,  die  am  30.  Juli  1941  den  Polen  zugesicherte 
Amnestie  sei  ohne  Ausnahme  gültig  (s.  Dokument  30);  aber  auch  jetzt  tauchte 
keiner  der  vermißten  polnischen  Offiziere  bei  den  polnischen  Neuformationen 
auf  —  sie  lagen  längst  im  Walde  von  Katyn  verscharrt. 

Im  Januar  1943  entsandten  schließlich  die  polnischen  Emigranten  eine 
Kommission  nach  Moskau;  auch  ihre  Nachforschungen  blieben  notwendiger¬ 
weise  ebenso  ergebnislos  wie  alle  früheren  Bemühungen,  etwas  über  den  Ver¬ 
bleib  der  inzwischen  ermordeten  Polen  zu  erfahren. 

Die  deutschen  Ausgrabungen  bei  Katyn  haben  den  Polen  endlich  die  klare 
und  erschütternde  Antwort  auf  ihr  über  3  Jahre  währendes  Suchen  gegeben. 

b)  Die  Vernichtungsbestrebungen  in  der  UdSSR,  gegenüber  den  Polen. 

Das  bolschewistische  Verbrechen  im  Wald  von  Katyn  zeigt  nicht  allein,  daß 
Moskau  vor  nichts  zurückschreckt,  um  das  soziale  Niveau  seines  Staates  auf 
der  Untergrenze  zu  stabilisieren.  Die  mit  Genickschuß  und  Massengrab  endende 
Liquidation  von  Tausenden  von  Offizieren  rundet  vielmehr  nur  die  Behandlung 
ab,  die  Sowjetrußland  seinem  polnischen  „Verbündeten"  hat  zuteil  werden 
lassen.  Sowjetrußland  ist,  ebenso  wie  es  die  polnischen  Anfragen  nach  den 
verschwundenen  Offizieren  auf  sich  beruhen  ließ,  auf  keine  der  übrigen 
Wünsche  und  Forderungen  der  Polen  eingegangen.  Im  Gegenteil  hat  es 
Moskau  an  drastischen  Maßnahmen  gegen  die  Polen  nicht  fehlen  lassen. 

So  wurde  beispielsweise  in  den  letzten  Jahren  die  polnische  Vertretung 
systematisch  dezimiert.  Der  stellvertretende  sowjetische  Außenkommissar 
Wyschinski  hat  sich  nicht  gescheut,  das  bolschewistische  Vorgehen  gegen  die 
Vertretung  des  polnischen  „Alliierten"  ausdrücklich  zuzugestehen  (s.  Doku¬ 
ment  46).  Immerhin  verzichtete  man  in  diesem  Falle  auf  den  Genickschuß 
und  begnügte  sich,  eine  Reihe  von  Mitgliedern  wegen  angeblicher  Spionage 
und  Verbreitung  von  verleumderischen  Gerüchten  und  Lügen  aller  Art  gegen 
die  Sowjetunion  auszuweisen,  während  andere  zu  harten  Strafen  verurteilt 
wurden. 

Von  besonderem  Interesse  sind  in  diesem  Zusammenhang  auch  die  Moskauer 
Maßnahmen  gegenüber  der  Masse  des  polnischen  Heeres.  Das  russische 
Bestreben  zielte  nicht  nur  eindeutig  darauf  hin,  die  polnischen  Truppenverbände 
in  kleine  Einheiten  aufzulösen,  um  ihre  Widerstandskraft  gegenüber  den 
bolschewistischen  Zersetzungsbestrebungen  zu  schwächen,  sondern  diese  not¬ 
falls  sogar  allmählich  auszurotten.  So  verringerten  die  Sowjetbehörden  im 
Frühjahr  1942  die  Lebensmittelrationen  für  das  aus  rund  70  000  Mann  bestehende 
polnische  Heer  derart,  daß  sie  nunmehr  für  44  000  Mann  ausreichten  (s.  Doku- 
ment  47}, 


12 


Die  Geduld,  mit  der  die  polnischen  Emigranten  die  bolschewistischen  Aus¬ 
flüchte  und  Hinhaltungen  in  der  Frage  der  vermißten  Offiziere  einerseits, 
das  unqualifizierbare  Vorgehen  gegenüber  allen  polnischen  Interessen  anderer¬ 
seits  hinnahmen,  erklärt  sich  aus  der  hilflosen  Lage,  zu  der  sie  sich  durch  ihre 
Flucht  selbst  verurteilt  hatten.  Als  sie  nun  trotzdem  angesichts  der  Ergebnisse 
der  deutschen  Ausgrabungen,  die  ihnen  endlich  die  bis  dahin  vergeblich 
gesuchte  Klarheit  über  das  Schicksal  der  polnischen  Offiziere  brachten,  gegen 
den  Massenmord  von  Katyn  aufbegehrten  und  sich  hilfesuchend  an  das  Inter¬ 
nationale  Rote  Kreuz  wandten,  um  sich  den  bolschewistischen  Mord  an  den 
polnischen  Offizieren  bestätigen  zu  lassen,  brach  die  UdSSR:- die  Beziehungen 
zu  ihnen  mit  der  Begründung  ab,  diese  Haltung  sei  vollkommen  anormal 
(s.  Dokument  34). 

Es  handelt  sich  bei  diesem  bolschewistischen  Vorgehen  nicht  um  Einzel¬ 
erscheinungen,  sondern  um  Methode,  wie  sogar  die  englische  Zeitschrift 
„Nineteenth  Century"  zugeben  muß  (s.  Dokument  38):  Die  Polen  werden  ihrer 
Führung  beraubt;  die  mit  den  polnischen  Emigranten  getroffenen  Vereinbarun¬ 
gen  und  diese  Emigranten  selbst  werden  ignoriert;  die  nach  Sowjetrußland  ge¬ 
flüchteten  Polen  werden  dezimiert,  zersplittert  und  ihrer  Nationalität  beraubt; 
eine  ,, Union  der  polnischen  Patrioten"  wird  unter  russisch-bolschewistischer 
Leitung  ins  Leben  gerufen.  Damit  soll  der  Weg  frei  gemacht  werden  für  ein 
sowjetisiertes  Polen  als  bolschewistische  Speerspitze  gegen  das  Herz  Europas. 

4.  Die  Haltung  Englands  und  der  USA.  zum  sowjetisch-polnischen  Konflikt 

Ihr  verzweifeltes  Aufbegehren  nützte  den  Polen  indessen  nichts,  bestätigte 
ihnen  vielmehr  nur,  daß  sie  sich  zwischen  sämtliche  Stühle  gesetzt  haben. 
Für  England  war  freilich  die  Garantie  für  Polen  der  Vorwand  zur  Entfesselung 
des  2.  Weltkrieges  gewesen.  Damit  war  aber  Polens  Rolle  für  England  aus¬ 
gespielt;  Polen  wurde  anderen  Interessen  geopfert,  nämlich  in  erster  Linie 
den  Bolschewisten,  und  zwar  schon  zu  einer  Zeit,  als  Moskau  in  die  Front 
gegen  Deutschland  formell  noch  nicht  eingetreten  war.  So  hat  sich  England 
seit  Anbeginn  bemüht,  die  bolschewistischen  Greueltaten  in  den  seit  1939 
besetzten  westlichen  Nachbargebieten  der  Sowjetunion  zu  bagatellisieren  und 
zu  decken.  Bereits  im  Jahre  1940  hielt  die  britische  Regierung  eine  englisch¬ 
französisch-polnische  Erklärung  über  die  von  den  Bolschewisten  in  Ostpolen 
begangenen  Grausamkeiten  für  inopportun  (s.  Dokument  38). 

Eine  eher  noch  größere  Zurückhaltung  zeigt  die  Erklärung,  die  der  britische 
Außenminister  nach  der  Aufdeckung  der  Mordtat  von  Katyn  zu  dem  damit 
ausgebrochenen  sowjetisch-polnischen  Konflikt  abgab  (s.  Dokument  42).  Eng¬ 
land  unternahm  in  der  Folge  alles,  um  diesen  Konflikt  nicht  in  Erscheinung 
treten  zu  lassen,  und  setzte  ohne  Rücksicht  auf  Menschlichkeit  und  Gerechtig¬ 
keit  die  polnischen  Emigranten  unter  stärksten  Druck.  Der  im  Solde  Englands 
und  unter  dessen  Einfluß  stehende  General  Sikorski  sah  sich  infolgedessen 
schließlich  gezwungen,  seinen  Appell  an  das  Internationale  Rote  Kreuz  wieder 


13 


SztetT JaSen  ^ f1  &  Skh  damit  begnügen,  wie  in  den 

etzten  3  Jahren,  eine  bescheidene  Bitte  um  Aufklärung  über  das  Schicksal 

ment  44°  Sgen°SSen  311  die  Moskauer  Regierung  richten  zu  dürfen  (s.  Doku- 

vefantflt6  cft  miSChten  Skh  ““  Rücksicht  die  Amerika-Polen  ein  und 
nlaßten  Stahn  zu  einem  Brief  an  die  „New  York  Times".  Dieser  Brief 

erwähnte  jedoch  mit  keiner  Silbe  das  Schicksal  der  von  den  Polen  seit  drei 
is.  DokumenM5S!'  “  MassenSräbern  von  Katyn  verschwundenen  Offiziere 

Die  Presse  Englands  und  der  USA.  hat  der  Welt  einzureden  versucht,  daß 
e  Zurücknahme  des  Appells  des  Generals  Sikorski  an  das  Internationale 
te  Kreuz  und  der  Brief  Stalins  an  die  „New  York  Times"  eine  Beseitigung 
der  zugespitzten  Spannung  zwischen  der  Sowjetunion  und  den  polnischen 
Emigranten  bedeute.  In  Wirklichkeit  ist  dieser  Konflikt  in  keiner  Weise  aus 
der  weit  geschafft.  Trotz  der  Zurücknahme  des  polnischen  Appells  an  das 

Wvsch'  6  0?  KfeUZ  hat  der  stellvertretende  Außenkommissar  der  UdSSR., 
yschinsky,  noch  einmal  die  grausam«!  Methoden  seiner  Regierung  verteidigt 
(,  Dokument  46).  Daraufhin  hat  Graf  Raczynski  erneut  die  Frage  nach  dem 
Verbleib  der  heute  noch  in  der  Sowjetunion  lebenden  Polen  aufgeworfen,  und 
der  ehemalige  polnische  Generalmajor  Schally  hat  England  und  den  Vereinigten 
taaten  in  bitteren  Worten  ihre  völlige  Gleichgültigkeit  gegenüber  den  von  der 

Aucf  dTeTr  !\  T  nen  Verubten  Grausamkeiten  vorgehalten  (s.  Dokument  48). 
Auch  die  plötzliche  Beseitigung  des  Generals  Sikorski,  der  Anfang  Juli  1943 

seinem  ganzen  Stab  durch  einen  Flugzeug„unfall"  ums  Leben  kam.  beweist 
zur  enuge,  aß  die  Gegensätze  keineswegs  überbrückt  waren,  und  daß  die 
polnische  Gruppe  begann,  der  plutokratisch-bolschewistischen  Allianz  mehr  als 

Konflikte  7™ r  U“d  ***  Vereinigten  Staaten  ist  es  peinlich,  die 

onfhkte  im  Lager  ihrer  Bundesgenossen  zuzugeben.  Peinlicher  aber  noch  ist 

es  ihnen,  zugeben  zu  müssen,  daß  sie  praktisch  das  von  ihnen  in  seinem 

Sf  die  8kTeinn  "  N  ^  ausgeliefert  haben  -  ein  Memento 

decken  ~  Und  daß  sie  die  bolschewistischen  Methoden 

^mit  WKd  ni^ht  nur  das  Kernproblem  des  sowjetisch-polnischen  Konflikts 
sondern  es  wird  auch  deutlich,  welches  Schicksal  London  und  Washington 

inUWinnIzUaSeädCht  graUenVOlle  Fund  von  KatVu  sowie  die  seitdem 

n  Winmza  Odessa  und  anderen  Orten  gemachten  Funde  lassen  klar  erkennen 

in  die  HändeT^T  St3ndeS  Und  des  Volkstums  den  Menschen  droht,  die 

Katvn  durch  fallen.  Die  Behandlung  des  Massenmordes  von 

tadln  waf  h  8  r  die  USA‘  aber  Zeigt’  daß  Sich  diese  mit  aUem  ab- 

errichier  “  ”  gescbieht'  in  denen  der  Bolschewismus  seine  Macht 

Europa  wird  Katyn  nicht  vergessen  dürfen  und  nicht  vergessen! 


14 


Dokumente 

I.  Der  Tatbestand 

A.  Die  Auffindung  der  Massengräber 

1.  Der  Abschlußbericht  des  Feldpolizeisekretärs  Voß  über  die  Ausgrabungen 
der  polnischen  Offiziere  vom  26.  April  1943 

Oberkommando  der  Heeresgruppe  Mitte 

Abt.  III  AL  30/43  H.-Qu.f  den  26.  April  1943 

Gegenwärtig: 

1.  Chefrichter  Dr.  Conrad 
als  Richter 

2.  Heeresjustizamtmann  Bornemann 
als  Urkundsbeamter 

Vorgang:  Fernschreiben  HOKW  254  540  vom  22.  4.  43/OKW/W  PR  Ia 
betr.  Massengräber  ermordeter  polnischer  Offiziere  im  Walde  von  Katyn. 

Gestellt  erscheint  der  Feldpolizeisekretär  Voß,  Gruppe  Geheime  Feld¬ 
polizei  570,  Außenkommando  bei  der  Heeresgruppe  Mitte,  und  sagt  nach  Be¬ 
kanntmachung  mit  dem  Gegenstand  seiner  Vernehmung  und  Belehrung  über  die 
Bedeutung  des  Eides  aus: 

Zur  Person:  Ich  heiße  Ludwig  Voß,  bin  34  Jahre  alt,  gottgläubig,  Feld¬ 
polizeisekretär,  Gruppe  Geheime  Feldpolizei  570/Außenkommando  bei  der 
Heeresgruppe  Mitte. 

ZurSache:  Ich  leite  die  Ausgrabung  der  im  Walde  von  Katyn  ermordeten 
polnischen  Offiziere  und  habe  sämtliche  Zeugen  vernommen.  Die  gerichtsärzt¬ 
liche  Untersuchung  wird  von  Prof,  Dr.  Buhtz  von  der  Universität  Breslau,  z.  Z. 
Gericht.smediziner  bei  der  Heeresgruppe  Mitte,  vorgenommen.  Ich  beziehe 
mich  auf  meine  Berichte  und  Zwischenberichte  vom  28.  Februar,  4.,  27.  und 
31.  März,  3.,  10.  und  13.  April  1943  und  fasse  meine  Feststellungen  wie  folgt  zu¬ 
sammen: 

Anfang  Februar  1943  wurden  erstmals  Meldungen  aus  den  umliegenden 
Ortschaften  überbracht,  wonach  sich  im  Walde  von  Katyn  —  Straße  Smo- 
lensk/Witebsk,  zwischen  Gniesdowa  und  Katyn  —  Massengräber  ermordeter 
polnischer  Offiziere  aus  dem  Jahre  1940  befinden  sollten.  Nachforschungen  er¬ 
gaben  die  Richtigkeit  der  Angaben. 

In  dem  Waldgelände  nordostwärts  des  Ortes  Katyn  befanden  sich  mehrere 
aufgeworfene  Hügel  in  Ausdehnungen  von  15mal  30  Meter,  An  der  Boden¬ 
bewachsung  war  ersichtlich,  daß  diese  Hügel  von  Menschenhand  aufgeworfen 
und  mit  jungen  Kiefern  bepflanzt  worden  waren.  Eine  Versuchsgrabung  auf 
einem  dieser  Hügel,  die  während  des  Frostes  im  Februar  1943  durchgeführt 


15 


wurde,  bestätigte  das  Vorhandensein  eines  Massengrabes.  In  2  Meter  Tiefe 
wurden  mehrere  dicht  beieinander  liegende  Leichen  gefunden.  Der  Verwesunes- 
zustand  dieser  freigelegten  Leichen  bewies,  daß  sie  zu  diesem  Zeitpunkt  schon 
einige  Jahre  unter  diesem  Hügel  lagen.  Die  merkwürdige  Lage  der  Leichen 
ließ  darauf  schließen,  daß  sie  nicht  etwa  wie  üblich  bestattet,  sondern  wie 
T.erkadaver  verscharrt  worden  waren.  An  der  Kleidung  war  ersichtlich,  daß 

es  sich  um  Polen  handelte,  so  wurde  z.  B.  ein  Knopf  mit  dem  polnischen  Adler 
geiunaem 

Wegen  des  Bodenfrostes  konnten  zunächst  keine  Ausgrabungen  größeren 
Ausmaßes  vorgenommen  werden,  so  daß  eine  Schätzung  über  die  Anzahl  der 
hier  liegenden  Toten  nicht  möglich  war. 

Um  Einzelheiten  zu  erfahren,  wurden  mehrere  Einwohner  aus  den  Nachbar¬ 
orten  vernommen.  So  sagte  ein  72jähriger  Russe  aus,  in  dem  Waldgelände 
a  e  sich  etwa  seit  zehn  Jahren  ein  Sanatorium  für  höhere  NKWD.-Beamte*) 
befunden.  Der  Zutritt  sei  Unbefugten  verboten,  der  Wald  mit  Stacheldraht 
umzaunt  und  durch  Posten  bewacht  gewesen.  Dieser  Zeuge  hat,  wie  er  eid¬ 
lich  bekundet,  im  Frühjahr  1940  mehrere  Wochen  hindurch  täglich  drei  bis 
vier  verschlossene  Lastkraftwagen  gesehen,  auf  denen  die  später  erschossenen 
o  en  vom  Bahnhof  Gniesdowa  nach  dort  transportiert  seien.  Das  Schreien 
dieser  Menschen  und  das  Schießen  habe  er  jeweils  nach  dem  Transport  aus 
dem  Katyner  Wald  in  seiner  nicht  weit  entfernt  liegenden  Wohnung  gehört 
Ein  anderer  am  Ausladebahnhof  seinerzeit  beschäftigt  gewesener  Einwohner 
sagte  eidlich  aus,  es  seien  in  den  Monaten  März— April  1940  täglich  bis  12  Wag¬ 
gons  mit  Gefangenen  auf  der  Bahnstation  Gniesdowa  eingetroffen.  Er  habe  die 
Insassen  als  polnische  Soldaten  erkannt,  auch  einige  Zivilisten  und  Geistliche 
seien  darunter  gewesen.  Er  habe  beobachtet,  daß  der  Abtransport  in  ge¬ 
schlossenen  Lastkraftwagen  in  Richtung  Katyn  erfolgte.  In  diesem  und  ähn- 
uchem  Sinne  äußerten  sich  bisher  sämtliche  Zeugen. 

Bis  heute  wurden  12  Zeugen  aus  der  näheren  Umgebung  von  Katyn  ver- 
nomrnen.  Weitere  Zeugen  werden  noch  ermittelt. 

Auf  Befehl  des  OKH.  wurde  am  29.  März  1943  mit  der  Freilegung  des  bis 
a  in  bekannt  gewesenen  ersten  Hügels  begonnen.  Dieser  hat  eine  Ausdeh¬ 
nung  von  8mal  28  Meter.  In  2  Meter  Tiefe  wurden  die  ersten  Leichen  sichtbar 
die  ausnahmslos  mit  dem  Gesicht  nach  unten  lagen.  Eine  geordnete  Bestattung 
hatte  nicht  stattgefunden,  es  war  vielmehr  auf  den  ersten  Blick  zu  erkennen, 
oaß  diese  Opfer  wahllos  in  das  Massengrab  hineingeworfen  worden  waren. 
Sämtliche  Phasenjier  Ausgrabungsarbeiten  sind  im  Bild  festgehalten  worden. 
An  der  Bekleidung  sowie  an  Hand  der  sich  in  den  Taschen  befindlichen  Aus¬ 
weispapiere  wurde  einwandfrei  die  Nationalität  der  Leichen  und  ihre  frühere 
te  lung  festgestellt.  So  wurden  bis  heute  insgesamt  etwa  600  Leichen  frei¬ 
gelegt  und  zum  größTeh  Teil  identifiziert. 

_  Samtllche  Leichen  weisen  als  Todesursache  den  Genickschuß  auf:  unterhalb 
*)  Volkskommissariat  für  innere  Angelegenheiten. 


16 


des  Hinterhaupthöckers  befindet  sich  der  Pistoleneinschuß,  über  der  Nase  bzw. 
dem  linken  Auge  der  Ausschuß. 

In  einem  der  später  gefundenen  und  heute  teilweise  freigelegten  weiteren 
Massengräber  befinden  sich  ausschließlich  gefesselte  Leichen.  Diesen  sind 
die  Hände  auf  dem  Rücken  mit  einer  Kordel  gebunden.  Vereinzelt  wai  anderen 
Leichen  der  eigene  Rock  oder  ein  sackartiges  Bündel  über  dem  Kopf  zusammen¬ 
gebunden  worden. 

In  dem  ersten  Massengrab  befinden  sich  etwa  3000  Leichen.  Bis  heute  ist 
aus  diesem  nur  die  obere  Schicht  entfernt.  An  einer  Grabenseite  ist  bis  zur 
Sohle  gegraben  worden,  dabei  wurden  12  Leichenschichten  gezählt.' 

In  den  in  unmittelbarer  Nähe  liegenden  weiteren  gleichgroßen  Gräbern 
liegen  schätzungsweise  weitere  rund  5000 — 6000  Leichen.  Es  ist  fraglich,  ob 
mit  Rücksicht  auf  den  vorgeschrittenen  Verwesungsgrad  sämtliche  Leichen 
freigelegt  werden  können,  weil  das  Gelände  an  der  Westseite  in  Sumpf  über¬ 
geht. 

Die  bisher  durchgeführten  Identifizierungen  beweisen  eindeutig,  daß  es  sich 
fast  ausschließlich  um  Offiziere  und  insbesondere  um  Stabsoffiziere  der  frühe¬ 
ren  polnischen  Armee  handelt 

Unter  den  Leichen  wurden  bis  jetzt  2  Generale  und  am  23.  4.  43  der  erste 
Feldgeistliche  gefunden. 

Wertsachen,  wie  Uhren,  Ringe  und  Schmuckstücke,  waren  den  Erschossenen 
vorher  abgenommen  worden,  was  aus  Zeugenaussagen  und  Tagebucheintragun¬ 
gen  der  Leichen  ersichtlich  ist 

Die  bisher  bei  den  Leichen  gefundenen  Tagebücher,  Taschenkalender  usw. 
lassen  den  Marschweg,  das  Leben  in  dem  Lager  Kozielsk  sowie  die  Behandlung 
bis  zum  Tage  der  Ermordung  erkennen. 

Die  Tagebucheintragungen  enden  zwischen  dem  6.  und  20.  April  1940. 

Soweit  sind  die  Ermittlungen  und  der  Stand  der  Ausgrabungen  bis  zum 
24.  4.  1943  gediehen. 

Zu  erwähnen  ist  noch,  daß  der  gesamte  Wald  seit  Jahren  als  Richtstätte  von 
der  Kommunistischen  Partei-Exekutive  „Troika-NKWD.",  die  ihren  Sitz  in  Smo¬ 
lensk  hatte,  benutzt  wurde.  Versuchsgrabungen  an  den  verschiedensten  Punk¬ 
ten  im  Waldgelände  ergaben,  daß  außer  den  freigelegten  polnischen  Offiziers¬ 
gräbern  eine  Reihe  russischer  Massengräber  vorhanden  ist. 

Vorgelesen,  genehmigt  und  unterschrieben 


•  Der  Zeuge  wurde  vereidigt 
Beglaublgti 


Cbefricüter 


.pH  k  pYffUi 


Urkun dsb e amt er 


Der  Mord  von  Katyn  Bg.  2 


17 


2.  Vorbericht  über  den  Beginn  der  Ausgrabungen*) 

Gruppe  Geheime  Feldpolizei  570 

Außenkdo.  bei  Heeresgruppe  Mitte  O.-U.,  den  27.  März  1943 

Tgb.-Nr.  56/43 

Vorbericht  über  den  Beginn  der  Ausgrabungen. 

Vom  OKH.  ist  die  Freilegung  des  Massengrabes  angeordnet  worden. 

Zur  Durchführung  der  erforderlichen  Erdarbeiten  sind  aus  den  benachbarten 
Dörfern  35  Zivilrussen  befohlen  worden,  die  am  29.  3.  die  Arbeit  aufnehmen. 
Ferner  ist  das  notwendige  Material  wie  Tragbahren,  Wasserwagen  und  ein 
Sezierraum  beschafft  bzw.  in  unmittelbarer  Nähe  aufgebaut. 

Zur  Sicherung  des  Geländes,  insbesondere  um  Leichenplünderungen  zu  unter¬ 
binden,  ist  eine  Nachtwache  —  gestellt  vom  russ.  Ordnungsdienst  in  Stärke 
von  1/6  —  eingerichtet. 

Die  Abtragung  des  Hügels  wird  etwa  5  Tage  in  Anspruch  nehmen. 

gez.  Voß 

Feldpolizeisekretär 


B)  Der  Kosy-Gory-Hügel  —  eine  alle  Richtstätte  der  Tscheka 

3.  Protokoll  über  die  Vernehmung  des  Kuzma  Godonow  durch  die  örtliche 
Feldpoüzeistelle 

O.-U.,  den  5.  April  1943 

Auf  Vorladung  erscheint  der  Russe  Godonow,  Kuzma,  geb.  am  25.  10.  1877  in 
Nowo-Bateki,  verh.,  5  Kinder,  Landwirt,  wohnhaft  seit  Geburt  in  Nowo-Bateki, 
Haus  ohne  Nummer,  parteilos,  und  erklärt  folgendes: 

Seit  1918  wurde  ich  als  Stallknecht  in  Nowo-Bateki  beschäftigt.  Allen  Be¬ 
wohnern  der  Umgegend  war  bekannt,  daß  Kosi-Gory  als  Richtstätte  von  der 
Tscheka  benutzt  wurde.  Ich  erinnere  mich  noch,  daß  im  Jahre  1921  aus  dem 
Dorf  Satylki,  Krs.  Kaspliansk,  die  zwei  Söhne  des  Iwan  Kurtschanow  Ende 
Mai,  Anfang  Juni  1921  in  Kosi-Gory  erschossen  wurden.  Als  ich  an  diesem 
Tage  gegen  3  Uhr  meine  Wohnung  verließ,  um  die  Pferde  zu  füttern,  begegnete 
mir  auf  der  Rollbahn  ein  offener  Lastkraftwagen,  beladen  mit  10 — 15  Mann, 
welcher  von  der  Tscheka  bewacht  wurde.  Beim  Vorbeifahren  wurde  ich  von 


*)  Erwähnt  in  Dokument  1. 


18 


zwei  Männern  mit  den  Worten  „Auf  Wiedersehen,  Onkel"  angerufen.  Ich 
erkannte  sofort  die  beiden  Söhne  des  Iwan  Kurtschanow.  Als  ich  ungefähr 
zwei  Wochen  nachher  die  Eltern  der  Erschossenen  traf,  wurde  meine  Mut¬ 
maßung  bestätigt,  indem  sie  erklärten,  es  wäre  ihnen  mitgeteilt  worden,  daß 
ihre  beiden  Söhne  in  Kosi-Gory  erschossen  wurden. 

Ungefähr  Mitte  Juni  1921  wurde  im  Dorf  Sarubinki,  Krs.  Kaspliansk,  der 
Feodor  Isatschenkow  ebenfalls  durch  die  Tscheka  verhaftet  und  in  Smolensk 
durch  die  „Troika"  zum  Tode  verurteilt.  Wie  die  Eltern  des  J.  mir  erzählten, 
soll  ihr  Sohn  Feodor  ebenfalls  in  Kosi-Gory  erschossen  worden  sein. 

Aus  welchem  Grunde  die  Erschießungen  stattfanden,  ist  mir  nicht  bekannt. 
Nach  den  Aussagen  der  Eltern  sowie  der  Bekannten  waren  die  Erschossenen 
antikommunistisch. 

Das  Waldgelände  Kosi-Gory  durfte  bis  1931,  wenn  nicht  gerade  Erschießungen 
stattfanden,  von  jedermann  betreten  werden.  Kinder,  welche  dort  Pilze  suchten, 
erzählten  immer  von  frischen  Grabhügeln. 

Weitere  Angaben  kann  ich  nicht  machen. 

geschlossen  Dolmetscher  gez.  Godonow 

gez.  Unterschrift  gez.  Unterschrift  gez.  Unterschrift 

Feldw.  und  Hipo  Uffz.  gez.  Unterschrift 

4.  Protokoll  über  die  Vernehmung  des  Iwan  Kriwoserzew  durch  die  Örtliche 
Feldpolizeistelle 

O.-U.,  den  5.  April  1943 

Auf  der  Dienststelle  findet  sich  ein  der  Russe  Kriwoserzew,  Iwan,  geh.  am 
20.  7.  1915  in  Nowo-Bateki,  ledig,  Eisendreher,  wohnhaft  in  Nowo-Bateki,  Haus 
Nr.  119,  Bez.  Smolensk,  parteilos,  seit  Juli  1942  O.-D.-Mann,  und  sagt  aus: 

Durch  meine  Eltern,  bekannte  Dorfbewohner,  habe  ich  gehört,  daß  das  Ge¬ 
lände  von  Kosi-Gory  (Ziegenberg)  seit  dem  Jahre  1918  als  Richtstätte  von  der 
Tscheka,  später  von  der  GPU.,  OGPU.*)  und  zuletzt  von  der  NKWD.**)  benutzt 
wurde. 

Bis  zum  Jahre  1931  konnten  wir,  d.  h  die  Dorfbewohner,  in  dieses  Gelände 
gehen,  um  dort  Pilze  und  Beeren  zu  sammeln,  und  auch  ich  habe  als  Junge  in 
Kosi-Gory  Pilze  gesucht.  Bei  dieser  Gelegenheit  bin  ich  wiederholt  von  den 
Aelteren  auf  die  frischen  Gräber  hingewiesen  worden. 

Im  Jahre  1931  wurde  das  Gelände  von  Kosi-Gory  eingezäunt,  das  Betreten 
durch  Warn  tafeln,  die  von  der  OGPU.  unterschrieben  waren,  verboten.  1934 

*)  Deutsch:  Allgemeine  staatliche  Verwaltung. 

•*)  Deutsch:  Volkskommissariat  für  Innere  Angelegenheiten. 


Der  Mord  von  Katyn  Bg.  2* 


19 


wurde,  wie  ich  gehört  habe,  in  diesem  Gelände  ein  großes  Haus  gebaut,  das 
für  die  NKWD. -Leute  als  Erholungsheim  bestimmt  war. 

Vollstreckungen  in  Kosi-Gorv  wurden  in  den  Jahren  1918—1929  und  von 
1940  ab  durchgeführt,  in  den  Zwischenjahren  sind  keine  Transportwagen  ge¬ 
sehen  worden,  die  in  das  Gelände  gefahren  sind. 

Ab  1940  ist  das  Gelände  von  Kosi-Gory  außerdem  noch  von  Posten  und 
Hunden  bewacht  worden.  In  den  Monaten  März  und  April  1940  sind  viele 
Gefangenen-Transportwaggons  in  Gniesdowa  eingetroffen,  dieGefangenen  wurden 
in  die  Gefangenen-Transportkraftwagen,  die  im  Volksmund  die  „schwarzen 
Raben"  hießen,  gepfercht,  und  die  Wagen  sind  dann  vom  Bahnhof  Gniesdowa 
auf  die  Landstraße  in  Richtung  Katyn  gefahren.  Schüsse  aus  dem  Gelände  von 
Kosi-Gory  habe  ich  nie  gehört. 

Ins  Russische  übersetzt  und  vorgelesen. 

geschlossen  Dolmetscher  gez.  Kriwoserzew 

gez.  Höhne  gez.  Eichholz 

Gefr.  und  Hipo  Uffz. 

5.  Protokoll  über  die  Vernehmung  des  Michael  Schigulow  durch  die  örtliche 
Feldpolizeistelle 

Gruppe  Geheime  Feldpolizei  570 

Außenkommando  bei  der  Heeres-  O.  W.,  den  6.  April  1943 

Gruppe  Mitte 

Vor  der  hiesigen  Dienststelle  erscheint  der  Russe  Schigulow,  Michael, 
geb.  am  10.  Januar  1915  in  Nowo-Bateki,  daselbst,  Haus  16,  wohnhaft,  ver¬ 
heiratet,  1  Kind,  parteilos,  seit  August  1942  beim  russ.  O.  D.  und  gibt  an: 

Schon  als  Kind  hörte  ich,  daß  aus  dem  Gefängnis  in  Smolensk  Leute  nach 
dem  Wald  bei  Kosi-Gory  geschafft  und  dort  erschossen  würden.  Des  öfteren 
habe  ich  offene  Lastkraftwagen,  auf  denen  die  Gefangenen  unter  Bewachung 
transportiert  wurden,  auf  der  Rollbahn,  aus  Smolensk  kommend,  in  Richtung 
Kosi-Gory  fahren  gesehen. 

Eines  Tages,  es~war  im  Jahre  1927,  hütete  ich  mit  noch  anderen  Jungen  aus 
dem  Dorfe  in  der  Nähe  von  Kosi-Gory  Pferde.  Da  sahen  wir  einen  Lastkraft¬ 
wagen  aus  der  Richtung  Smolensk  ankommen  und  an  der  Rollbahn  bei  dem 
Wald  von  Kosi-Gory  halten.  Dem  Wagen  entstiegen  11  Leute,  die  in  das  Ge¬ 
lände  abgeführt  wurden.  Kurze  Zeit  darauf  hörten  wir  Schüsse  fallen.  Wieder 
nach  einiger  Zeit  kam  die  Bewachungsmannschaft  zurück  und  das  Auto  fuhr 
wieder  in  Richtung  Smolensk  zurück.  Aus  Neugierde  liefen  wir  Jungens  dann 


20 


In  den  Wald,  um  uns  die  Stelle,  wo  die  Leute  erschossen  worden  waren,  näher 
anzusehen.  Mich  selbst  verließ  aber  ein  Stück  vorher  der  Mut  und  ich  blieb 
zurück.  Hernach  erzählten  mir  die  anderen,  daß  sie  die  Grube  gefunden  hätten. 
Am  Rande  der  Grube  wären  ganz  frische  Blutspuren  zu  sehen  gewesen,  und 
außerdem  wären  die  Leichen  nur  mit  wenig  Erde  bedeckt  worden,  so  daß  sie 
noch  Hände  und  Füße  herausragen  gesehen  hätten. 

Bemerken  will  ich  noch,  daß  das  Waldgelände  bei  Kosi-Gory  zu  dieser  Zeit 
noch  nicht  abgesperrt  war.  Die  Jungen,  mit  denen  ich  damals  zusammen  war, 
sind  sämtlich  zur  Roten  Armee  eingezogen. 

Ins  Russische  übersetzt  und  vorgelesen. 

gez.  Unterschrift  gez.  Unterschrift  gez.  Schlgulow 

Uffz.  u.  Hipo.  Uffz.  u.  Dolm. 

6.  Aus  dem  Zwischenbericht  der  Feldpolizei  vom  10.  April  1943 

Im  Zuge  der  weiteren  Ermittlungen  wurden  Landeseinwohner  bekannt,  die 
bestätigten,  daß  tatsächlich  bereits  Jahre  vor  dem  Kriege  das  Waldgelände 
von  Kosi-Gory  als  Richtstätte  von  den  Bolschewisten  benutzt  wurde,  wo  die 
politisch  verdächtigen  eigenen  Landsleute  durch  Genickschuß  umgebracbt  wur¬ 
den.  Die  auf  der  Skizze* **))  mit  den  Nr.  8—11  bezeichneten  Stellen  sind  die  Fund¬ 
orte  der  russ.  Massengräber.  Die  Reste  der  Bekleidungsstücke  lassen  einwand¬ 
frei  auf  russ.  Herkunft  schließen.  Die  Niederschriften  der  Zeugenvernehmungen 
hierüber  vom  5.  u.  6.-4.  43”)  lassen  keinen  Zweifel  darüber  aufkommen.  Die  russ. 
Leichen  sind  teilweise  gefesselt,  d.  h.  ihnen  sind  die  Hände  auf  dem  Rücken 
zusammengebunden.  Bei  einer  Leiche  war  der  Kopf  mit  einem  mit  Sägespänen 
gefüllten  Rock  über  dem  Hals  verschnürt;  der  übliche  Genickschuß  war  auch 
hier  feststellbar.  Der  Verwesungsgrad  dieser  Leichen  sowie  die  Beschaffenheit 
der  Bodenbewachsung  beweist,  daß  diese  Massengräber  schon  einige  Jahre  vor 
dem  Kriege  zugeschüttet  wurden.  Die  Anzahl  der  hier  umgebrachten  Russen 
ist  auch  nicht  annähernd  zu  schätzen.  Es  ist  jedoch  mit  Sicherheit  anzunehmen, 
daß  das  durch  die  drei  Wege  begrenzte  Gelände  auschließlich  Richtplatz  für  die 
Russen  war. 

C.  Antransport  und  Liquidierung  der  Opfer  im  Frühjahr  1940 

7.  Aussagen  Ortsangehöriger  über  den  Antransport  der  Gefangenen 

a)  Aussage  des  Russen  Kriwoserzew 

O.  U.,  den  27.  Febr.  1943 

Auf  Vorladung  erscheint  der  Russe  Kriwoserzew,  Iwan,  geb.  am  20.  6. 
1915  in  Nowo-Bateki,  daselbst  im  Haus  Nr.  119  wohnhaft,  Dreher,  ledig,  partei¬ 
los,  seit  Juli  1942  beim  russ.  O.-D.,  und  macht  folgende  Angaben: 

*)  s.  Bilddokument  1. 

**)  Dokument  3,  4  und  5. 


21 


Im  Jahre  1940  arbeitete  ich  im  Dorfe  Gniesdowa  in  der  Kolchose  Da  meine 
Arbeitsstätte  ganz  in  der  Nähe  Hat-  r^i  i  '  meine 

Monaten  März  und  April  1940  täglich  3  4  Ziia861*  ''T’  6merkte  lch  in  den 
ie  3-4  Waoonnc  v!  !  8  3  Zuge  aus  Smolensk  kommend,  mit 

erkannte  Diese  \  &  V*  “  ^  vergltterteiV  Fenstern  deutlich  als  Arrestwagen 

meine  Schwester  erzählte  mir  nichts  Näheres. 


Weitere  Angaben  kann  ich  nicht  machen. 
Ins  Russische  übersetzt  und  vorgelesen. 


geschlossen 
gez.  Unterschrift 
Uffz.  u.  Hipo. 


Dolmetscher 
gez.  Eichholz 
Uffz. 


gez.  Kriwoserzew 


Vermerk;  Die  Schwester  des  Kriwoserzew,  Iwan,  ist  beim  Heran 
nahen  der  deutschen  Truppen  zum  Abtransport  von  Vieh  aus  der  Kolchose 

eVn°tha?teen,BOlSCheWiSten  uXktnfen  Auf! 


gez.  Unterschrift 
Uffz.  u.  Hipo. 


b)  Aussage  des  Russen  Sacharow 

O.-U.,  den  2.  April  1943 

1893U!ndNDieT V  w*  erScheint  der  Russe  Sacharow,  Matwei,  geb.  am  1.  August 
1893  in  Nowo-Bateki,  verheiratet,  2  Kinder,  wohnhaft  in  Nowo-Bateki  oartei 
los.  zur  Zeit  Dorfältester  von  Nowo-Bateki  und  sagt  aus:  P 

Bahnhof19Sm7,194l  arbeixe,te  ^  ^  ^  Eisenbahn’  »•  «.  als  Rangierer  am 

bowschen  Geblnt  di  S  ^  GÜterzÜge  a^  dem  Tarn- 

h  !  ”  Geblet'  dle  5~6  von  den  g™ßen  Pullmann-Arrestwaggons  anhängen 

5  m  »  3  W"B2°”S  ="  d“  in 'smolnn." V 

wu  di  AWu‘hr  "“Ch,.dem  ZMb"'1“h”1  ..Gniesdowa"  „eüerdirigier. 

wurde.  Aus  den  Fahrpapieren  konnte  ich  ersehen,  daß  diese  Züge  bzw  die 

Arrestwaggons  auf  der  Rjasan-Ural-Strecke  über  Koslow-Tambow-Jelna  Dach 

SSTÄTJSr  Wie  ^  V°n  dSr  ^^itmannschaTdSer  Züge 

her  not  J  86  VO°  K°2ielsk  (an  der  Bah"strecke  Rjasao-Ural) 

her.  Dort  sollte  sich  ein  großes  ehemaliges  Kloster  befinden,  wo  noch  viele 
Tausende  von  Gefangenen  sich  befänden 


22 


Als  Rangierer  hatte  ich  Gelegenheit,  unmittelbar  dabei  zu  stehen,  wie  aus 
den  Waggons  die  Leute  auf  die  Zellenkraftwagen  geschafft  wurden,  die  dann 
auf  der  Landstraße  in  Richtung  Gniesdowa  abfuhren.  Die  Gefangenen  trugen 
meist  polnische  Uniformen  und  waren  zum  großen  Teil  Offiziere.  Unter  den 
Zivilisten  habe  ich  auch  vereinzelt  Geistliche  feststellen  können.  Frauen  waren 
nicht  dabei. 

Ich  kann  mich  noch  genau  erinnern,  daß  diese  Ausladungen  28  Tage  dauerten. 
Dies  konnte  ich  aus  meinen  dienstlichen  Aufzeichnungen  genau  feststellen. 

Zu  meiner  Aufgabe  gehörte  es  auch,  die  leerstehenden  Waggons  nach¬ 
zusehen,  wobei  ich  Gelegenheit  hatte,  die  Waggons  mir  atrdr  von  innen  an¬ 
zusehen.  Diese  enthielten  10  Zellen,  die  normal  6  Insassen  aufnehmen  konnten. 
Wie  ich  aber  von  der  Begleitmannschaft  erfuhr,  waren  bei  diesen  Trans¬ 
porten  18 — 20  Leute  in  eine  dieser  Kammern  gepfercht. 

Weitere  Angaben  kann  ich  nicht  machen. 

Ins  Russische  übersetzt  und  vorgelesen. 

Geschlossen:  Dolmetscher:  gez.  Sacharow 

gez.  Unterschrift  gez.  Unterschrift 

Uffz.  und  Hipo.  Uffz. 

c)  Aussage  des  Russen  Silwjestroff 

O.-U.,  den  1.  April  1943 

Vor  der  hiesigen  Dienststelle  erscheint  der  Russe  Silwjestroff,  Gre- 
gori,  geb.  am  23.  Januar  1891  in  Nowo-Bateki,  Kr.  Smolensk,  daselbst  Haus  61 
wohnhaft,  verheiratet,  4  Kinder,  Hilfsarbeiter,  parteilos,  und  macht  folgende 
Angaben: 

Im  Jahre  1940,  in  den  Monaten  April  und  Mai,  merkte  ich,  daß  am  Bahnhof 
Gniesdowa,  in  dessen  unmittelbarer  Nähe  ich  damals  wohnte,  Arrestwaggons 
abgestellt  wurden,  aus  denen  Leute  in  bereitstehende  Kraftwagen  verladen  und 
dann  weggebracht  wurden. 

Abends,  wenn  ich  von  meiner  Arbeit  nach  Hause  kam,  ging  ich  öfters  in 
die  Nähe  der  Ausladestelle  und  beobachtete,  wie  unter  Bewachung  von 
NKWD.-Leuten  Männer  aus  den  Waggons  in  bereitstehende  große  Zellen- 
Kraftwagen,  allgemein  unter  der  Bezeichnung  „schwarzer  Rabe"  bekannt,  ge¬ 
schafft  wurden.  Es  standen  immer  drei  solcher  Kraftwagen  und  ein  Lastkraft¬ 
wagen  dort.  Den  aus  den  Waggons  steigenden  Männern  wurde  ihr  Hand¬ 
gepäck  abgenommen  und  auf  den  Lastkraftwagen  geworfen,  während  sie  selbst 
in  die  Zellenwagen  mußten.  Bis  diese  voll  waren,  fuhr  die  Kolonne,  bestehend 
aus  den  3  Zellenwagen,  dem  Lastkraftwagen  mit  dem  Gepäck,  unter  Führung 
eines  vorwegfahrenden  Lastkraftwagens  vom  Bahnhof  ab.  Ich  sah,  wie  die 
Wagen  die  Straße  zur  Rollbahn  hoch  fuhren,  dann  links  einbogen  und  in 


23 


Richtung  Katyn  verschwanden.  Nach  20  bis  25  Minuten  kam  dann  die  Kolonne 
zurück  und  der  Vorgang  wiederholte  sich  von  neuem.  Bei  der  Vorbeifahrt 
konnte  ich  des  öfteren  bemerken,  daß  in  dem  voranfahrenden  Personenkraft¬ 
wagen  Männer,  vermutlich  von  der  NKWD.,  mit  typisch  jüdischen  Gesichtern 
saßen.  Die  Ausladungen  wurden  meist  in  den  Abendstunden,  aber  auch  nachts 
durchgeführt.  Daß  der  Abtransport  auch  nachts  geschah,  konnte  ich  deshalb 
mehrmals  feststellen,  da  mein  damaliges  Wohnhaus  unmittelbar  an  der  Straße 
vom  Bahnhof  zur  Rollbahn  lag.  Meiner  Schätzung  nach  fuhr  diese  Kolonne 
täglich  etwa  zehnmal  und  in  den  Monaten  April  und  Mai  ungefähr  vier 
Wochen  hindurch. 

Da  man  sich  bei  der  Ausladestelle  selbst  nicht  aufhalten  durfte,  konnte  ich 
von  dem  etwa  50  m  entfernten  Platz,  von  dem  aus  ich  meine  Beobachtungen 
machte,  nur  sehen,  daß  es  hauptsächlich  Uniformierte,  vermutlich  Offiziere, 
doch  auch  Zivilisten  waren,  die  aus  den  Waggons  stiegen.  Unter  den  Zivilisten 
waren  auch  ältere  Leute,  vereinzelt  sogar  auf  Krückstöcke  gestützt,  zu  sehen. 
Frauen  habe  ich  darunter  nicht  festgestellt.  Als  der  Uniformen  unkundig, 
konnte  ich  nicht  beurteilen,  welcher«* Nation  die  Soldaten  waren.  Auch  die 
umlaufenden  Gerüchte  waren  nicht  einheitlich.  Die  einen  behaupteten,  es 
wären  Polen;  manche  aber,  es  wären  Finnen  gewesen.  Ebenfalls  nur  gerücht¬ 
weise  hörte  man,  die  Gefangenen  seien  zu  dem  etwa  4  km  von  hier  ent¬ 
fernten  sogenannten  ,, Ruhehaus  der  Kollektiven"  geschafft  und  dort  erschossen 
worden.  Dies  nahm  auch  ich  an,  da  zur  Zeit  dieser  Transporte  das  in  der  Um¬ 
gebung  des  Hauses  übliche  Pilzesammeln  verboten  war.  Im  allgemeinen  hüteten 
sich  aber  die  Dorfbewohner,  die  ja  meist  von  den  Vorgängen  gewußt  haben, 
ihren  Vermutungen  offen  Ausdruck  zu  geben. 

Mehr  weiß  ich  über  die  Sache  nicht  auszusagen. 

Ins  Russische  übersetzt  und  vorgelesen. 

Geschlossen:  Uffz,  und  Dolm.  gez.  Silwjestroff 

gez.  Unterschrift  gez.  Unterschrift 

Uffz.  und  Hipo. 


d)  Aussage  des  Russen  Andrejew 

O.-U.,  den  28.  Februar  1943 

Auf  Vorladung  erscheint  der  Russe  Andrejew,  Iwan,  geb.  am  22.  1.  1917 
in  Nowo-Bateki,  daselbst  Haus  Nr.  2  wohnhaft,  Schlosser,  verheiratet,  partei¬ 
los,  und  macht  als  Zeuge  folgende  Angaben: 

Ungefähr  Mitte  März  bis  Mitte  April  1940  kamen  im  Bahnhof  Gniesdowa 
täglich  3 — 4  Züge  an.  2 — 3  Waggons  waren  ausgesprochene  Arrest- Wagen. 
Diese  wurden  am  Bahnhof  abgestellt.  Die  Insassen,  zum  Großteil  polnische 
Soldaten,  die  ich  an  der  Mütze  erkannte,  sowie  auch  Zivilisten,  wurden  aus 
den  Waggons  in  geschlossene  Lastkraftwagen  verladen.  Die  Lastkraftwagen 


24 


fuhren  dann  die  Straße  vom  Bahnhof  zur  Rollbahn  und  bogen  dann  links  in 
Richtung  Katyn  ab.  Ich  habe  dann  einige  Male  beobachtet,  daß  sie  un¬ 
gefähr  2^  Kilometer  von  hier  von  der  Rollbahn  abbogen  und  gegen  Kosi-Gory 
fuhren.  Ich  habe  es  nicht  selbst  gesehen,  doch  mehrfach  gehört,  daß  diese 
Leute  in  Kosi-Gory  beim  NKWD.  erschossen  worden  sind. 

Weitere  Angaben  kann  ich  nicht  machen. 

Ins  Russische  übersetzt  und  vorgelesen. 

Geschlossen:  Dolmetscher:  ge&^Andrejew 

gez.  Unterschrift  gez,  Unterschrift 

Uffz.  und  Hipo.  Uffz. 

8.  Polnische  Arbeiter  entdecken  bereits  im  Frühjahr  1942  die  Massengräber 
ihrer  Landsleute 


Aussage  des  Russen  P.  Kisseljeff 

O.-U.,  den  27.  Februar  1943 

Auf  mündliche  Vorladung  erscheint  der  Russe  Kisseljeff,  Parfeon,  72  Jahre 
alt,  Landwirt,  wohnhaft  in  Kosi-Gory,  und  erklärt  auf  Befragen  folgendes: 

Ich  wohne  seit  1907  in  Kosi-Gory.  Seit  ungefähr  10  Jahren  wurde  das  Schloß 
im  Wald  als  Sanatorium  für  höhere  NKWD.-Beamte  benutzt.  Das  ganze  Wald¬ 
gelände  war  durch  einen  2  Meter  hohen  Stacheldraht  eingezäunt.  Außerdem 
war  alles  durch  Posten  mit  Gewehr  gesichert.  Allen  Zivilpersonen  war  der 
Zutritt  zu  dem  Waldstück  streng  verboten.  Von  den  Beamten  habe  ich  nie¬ 
mand  gekannt  außer  dem  Hausknecht,  der  zugleich  Wächter  war,  namens  Ro¬ 
man  Sergejewitsch,  angeblich  aus  Wjasma.  Im  Frühjahr  1940  wurden  zirka 
4—5  Wochen  lang  täglich  3 — 4  Lastwagen,  beladen  mit  Menschen,  zu  dem 
Waldstück  gebracht  und  dort  angeblich  von  der  NKWD.  erschossen.  Die  Wagen 
waren  verschlossen,  so  daß  niemand  sehen  konnte,  was  darin  war.  Eines  Tages, 
als  ich  auf  dem  Bahnhof  Gniesdowa  war,  sah  ich,  wie  aus  den  Eisenbahnwagen 
in  die  mir  bekannten  Lastkraftwagen  Männer  umstiegen  und  in  Richtung  Wald¬ 
stück  davon  fuhren.  Was  mit  den  Männern  gemacht  wurde,  kann  ich  nicht  sagen, 
da  sich  niemand  in  die  Nähe  wagen  durfte.  Das  Schießen  und  Schreien  von 
Männerstimmen  habe  ich  bis  in  meine  Wohnung  gehört.  Es  ist  wohl  anzu¬ 
nehmen,  daß  die  Männer  erschossen  wurden.  In  der  Umgebung  macht  man 
keinen  Hehl  daraus,  daß  hier  Polen  durch  die  NKWD.  erschossen  wurden.  Die 
Leute  der  Ortschaften  erzählten,  daß  es  sich  um  zirka  10  000  Polen  gehandelt 
haben  soll. 

Als  das  Waldstück  durch  die  deutschen  Truppen  eingenommen  worden  war, 
ging  ich  in  den  Wald,  um  mich  zu  überzeugen.  Ich  war  der  Meinung,  ich 
würde  noch  einige  Leichen  finden,  aber  vergeblich,  denn  ich  fand  nur  einige 
aufgeworfene  Hügel.  Es  stand  bei  mir  fest,  daß  die  Toten  nur  unter 


25 


w^Jsr 


den  Hügeln  liegen  konnten.  1942  im  Sommer  waren  Polen  bei  einer  deutschen 
Einheit  in  Gmesdowa  beschäftigt.  Eines  Tages  kamen  zehn  Polen  zu  mir 
und  baten  mich,  ich  möchte  doch  ihnen  zeigen,  wo  ihre  Landsleute  liegen 
würden,  welche  von  der  NKWD.  erschossen  worden  wären.  Ich  führte  sie  in 
das  Waldstück  und  zeigte  ihnen  die  Hügel.  Die  Polen  baten  ferner, 
ich  möchte  ihnen  eine  Hacke  und  eine  Schaufel  leihen,  was  ich  auch  getan 
habe.  Ungefähr  nach  einer  Stunde  kamen  dieselben  empört  und  schimpfend 
auf  die  NKWD.  zurück.  Die  Polen  erklärten,  daß  sie  auf  einem  der  Hügel 
die  Leichen  gefunden  hätten.  Als  äußeres  Zeichen  haben  sie  von  Birkenholz 
zwei  Kreuze  hingestellt,  welche  heute  noch  dort  stehen. 

Weitere  Angaben  kann  ich  nicht  machen. 

Ins  Russische  übersetzt  und  vorgelesen. 

Geschlossen:  Dolmetscher:  gez.  Kisseljeff 

gez.  Unterschrift  gez.  Unterschrift 

Feldw.  u.  Hipo.  Uffz. 

9.  Die  Vereidigung  der  russischen  Zeugen  durch  das  Oberkommando  der 
Heeresgruppe  Mitte 

Oberkommando  der  Heeresgruppe  Mitte 

Abt.  III  A  L  25/43  H.-Qu.,  den  18.  April  1943 

Gegenwärtig: 

1.  Chefrichter  Dr.  Conrad 
als  Richter 

2.  Heeresjustizamtmann  Bornemann 
als  Urkundsbeamter 

3.  Uffz.  Eichholz, 

Gr.  Geh.  Feldpolizei  570, 
als  Dolmetscher; 

er  wurde  gemäß  §  32  KStVO.  vereidigt 

In  Sachen 

betr.  Massengräber  ermordeter  polnischer  Offiziere  im  Walde  von  Katyn  er¬ 
schienen  auf  Vorladung  die  nachbenannten  Zeugen:  1.  Kisseljeff,  Parfeon; 
2.  Kriwoserzew,  Iwan;  3.  Andrejew,  Iwan;  4.  Silwjestroff,  Gregori;  5.  Sacharow, 
Matwei;  6.  Schigulow,  Michail. 

Nach  Bekanntmachung  mit  dem  Gegenstand  ihrer  Vernehmung,  nach  Er¬ 
mahnung  zur  wahrheitsgemäßen  Aussage  und  Belehrung  über  die  Bedeutung 
des  Eides  und  die  Strafbarkeit  eines  Meineides  oder  Falscheides,  sagten  sie  ein¬ 
zeln  und  in  Abwesenheit  der  später  zu  vernehmenden  Zeugen  aus. 


26 


1.  Zeuge:  Kisseljeff. 

Zur  Person:  Ich  heiße  Kisseljeff,  Parfeon,  bin  72  Jahre  alt,  griechisch- 
katholisch,  von  Beruf  Landwirt  und  wohnhaft  in  Kosi-Gory  bei  Katyn. 

Zur  Sache:  Meine  Aussage  vom  27.  2.  1942,  Bl.  3  d.  A.,  die  mir  vorgelesen 
wurde,  entspricht  der  reinen  Wahrheit.  Ich  mache  sie  zum  Gegenstand  meiner 
heutigen  Vernehmung  und  habe  nichts  hinzuzufügen. 

Ins  Russische  übersetzt,  vorgelesen  und  unterschrieben. 

unt«r  schrieben* 

fiactMS 

Der  Zeuge  wurde  vereidigt. 


2.  Zeuge:  Kriwoserzew. 

Zur  Person:  Ich  heiße  Kriwoserzew,  Iwan,  bin  27  Jahre  alt,  griechisch- 
katholischer  Religion,  ich  bin  ledig  und  von  Beruf  Eisendreher,  wohnhaft  in 
Nowo-Bateki  Haus  Nr.  109,  Bez.  Smolensk.  Ich  habe  keiner  Partei  angehört. 

ZurSache:  Meine  Aussagen  vom  27.  2.  und  5.  4.  1943,  die  mir  vorgelesen 
wurden,  entsprechen  der  reinen  Wahrheit.  Ich  mache  sie  zum  Gegenstand 
meiner  heutigen  Vernehmung  und  habe  noch  folgendes  hinzuzusetzen: 

Ich  entsinne  mich,  beobachtet  zu  haben,  daß  am  17.  oder  18  April  —  es  war 
sn  einem  Sonnabend  —  1940  etwa  10  Lastkraftwagen  mit  Koffern,  Handtaschen, 
Wäschesäcken  und  Mänteln  hochbeladen  vom  Walde  Katyn  in  Richtung  Smo¬ 
lensk  fuhren.  Die  Lastkraftwagen  waren  von  je  zwei  TschekiPten  begleitet. 
Weiter  vermag  ich  nichts  auszusagen. 

Ins  Russische  übersetzt,  vorgelesen  und  unterschrieben. 


Der  Zeuge  wurde  vereidigt. 


27 


3.  Zeuge.  Anörejew. 

Zur  Person:  Ich  heiße  Andrejew,  Iwan,  bin  26  Jahre  alt,  griechisch- 
katholischer  Religion,  verheiratet,  parteilos,  ich  bin  von  Beruf  Schlosser  und 
wohne  in  Nowo-Bateki  Haus  Nr.  2. 

Zur  Sache:  Meine  Aussage  vom  28.  2.  1943,  die  mir  vorgelesen  wurde, 
entspricht  der  reinen  Wahrheit.  Ich  mache  sie  zum  Gegenstand  meiner  heutigen 
Vernehmung  und  setze  noch  folgendes  hinzu: 

Ich  kannte  den  Chauffeur,  der  einen  der  Wagen  „Schwarzer  Rabe“  gefahren 
hat.  Als  Prämie  hat  er  ein  Krad  und  Geld  bekommen.  Er  heißt  Jakim  gen.  Kim 
Rasuwajew  und  soll  von  den  Russen  beim  Vormarsch  der  Deutschen  evakuiert 
worden  sein.  Er  ist  zuletzt  von  meinem  Schwippschwager  Willi  Silicki,  wohn¬ 
haft  in  Nowo-Bateki  Nr.  27,  hinter  Wjasma  gesehen  worden. 

Ich  selbst  habe  noch  beobachtet,  daß  in  jedem  der  Lastkraftwagen  sich  zwei 
bis  drei  Zivilisten  befanden;  ich  habe  sie  an  den  Hüten  erkannt. 

Ins  Russische  übersetzt,  vorgelesen  und  unterschrieben. 


Der  Zeuge  wurde  vereidigt. 


4.  Zeuge:  Silwjestroff. 

Zur  Person:  Ich  heiße  Silwjestroff,  Gregori,  bin  48  Jahre  alt  —  ich  bin 
nicht  am  23.  1.  1891,  sondern  am  23.  1.  1895  geboren  — ,  griechisch-katholischer 
Religion,  bin  verheiratet,  4  Kinder,  Hilfsarbeiter,  parteilos,  wohnhaft  in  Nowo- 
Bateki  bei  Smolensk. 

Zur  Sache:  Meine  Aussage  vom  1.  April  1943,  die  mir  vorgelesen  wurde, 
entspricht  der  reinen  Wahrheit.  Ich  mache  sie  zum  Gegenstand  meiner  heutigen 
Vernehmung  und  habe  nichts  hinzuzufügen. 

Ins  Russische  übersetzt,  vorgelesen  und  unterschrieben. 


Der  Zeuge  wurde  vereidigt. 


28 


5.  Z  e  u  g  e  :  Sacharow. 

Zur  Person:  Ich  heiße  Sacharow,  Matwei,  bin  49  Jahre  alt,  griechisch- 
katholischer  Religion,  verheiratet,  2  Kinder,  parteilos,  von  Beruf  Bauer,  wohn¬ 
haft  in  Nowo-Bateki.  Ich  bin  zur  Zeit  Dorfältester  von  Nowo-Bateki.  Der  Zeuge 
Nr.  3  —  Andrejew  —  ist  mein  Neffe. 

Zur  Sache:  Meine  Aussage  vom  2.  April  1943,  die  mir  vorgelesen  wurde, 
entspricht  der  reinen  Wahrheit.  Ich  mache  sie  zum  Gegenstand  meiner  heutigen 
Vernehmung  und  setze  noch  folgendes  hinzu: 

Ich  habe  nicht  in  alle  Wagen  hineingesehen,  aber  in  den  Waggons,  in  die  ich 
hineingesehen  habe,  befanden  sich  immer  zwei  bis  drei  Geistliche.  Sie  trugen 
lange  Röcke.  Es  wurde  mir  gesagt,  daß  dies  polnische  Geistliche  wären. 

Ins  Russische  übersetzt,  vorgelesen  und  unterschrieben. 


Der  Zeuge  wurde  vereidigt. 


6.  Zeuge:  Schigulow. 

Zur  Person:  Ich  heiße  Schigulow,  Michail,  bin  28  Jahre  alt,  griechisch- 
katholischer  Religion,  bin  verheiratet,  1  Kind,  von  Beruf  Vorschläger  und  wohne 
in  Nowo-Bateki  Nr.  16.  Seit  August  1942  bin  ich  beim  russischen  O.-D. 

ZurSache:  Meine  Aussage  vom  6.  April  1943,  die  mir  vorgelesen  wurde, 
entspricht  der  reinen  Wahrheit.  Ich  mache  sie  zum  Gegenstand  meiner  heutigen 
Vernehmung  und  habe  nichts  hinzuzufügen. 

Ins  Russische  übersetzt,  vorgelesen  und  unterschrieben. 

Der  Zeuge  wurde  vereidigt. 


29 


Der  weiter  geladene  Zeuge  Godonow  ist  nach  Angabe  des  Dolmetschers 
schwer  erkrankt  und  konnte  deswegen  nicht  erscheinen. 

Beglaubigt: 

Chefricht*  r* 


OHasrdebeaarter 
der  Geech&ftestella 


Für  die  Richtigkeit  der  übersetzten  Aussagen: 

Dolmetscher 


Vermerk:  Sämtliche  Zeugen  machten  einen  durchaus  glaubwürdigen 
Eindruck.  Ich  bin  überzeugt,  daß  sie  alles  ausgesagt  haben,  was  sie  wußten. 


Oha  frl  «ktar 


30 


10.  Aus  der  Aussage  des  ehemaligen  polnischen  Oberleutnants  Glaeser* •*)) 

„In  der  Zeit  vom  20.  3.  40  bis  9.  5.  40  wurden  aus  beiden  obengenannten 
Lagern  (Kozielsk-Kloster  und  Skitrund)  etwa  30  Transporte  mit  je  80  bis  120 
Mann  aus  den  Lagern  abgeschoben.  Am  9.  Mai  1940  wurde  unser  letzter  Trans¬ 
port,  ca.  150  Mann,  nach  genauer  Untersuchung  in  Lastkraftwagen  nach  dem 
Verladebahnhof  Kozielsk  transportiert.  Hier  wurden  wir  in  Gefängniswaggons 
(grüne)  verladen.  Die  Waggons  —  es  handelte  sich  um  sehr  stabile  Vierachs- 
wagen  mit  verschiebbaren  Stahlplatten  und  Gittern  —  umfaßten  120  Personen. 
Sie  wurden  aber  auch  zum  Transport  von  300  benutzt. 

In  dem  Käfig,  in  dem  ich  transportiert  wurde,  war  mit  den  Fingernägeln 
folgendes  eingekratzt: 

,18  Ofizcerow  W.  P.  —  kwiecien  40'  (18  Offiziere  des  polnischen  Heeres  — 

April  1940.)" 

11.  Aus  dem  Tagebuch  des  polnischen  Majors  Solski") 

(Deutsche  Uebersetzung) 

8.4.  3.30  Uhr  Ausfahrt  aus  der  Station  Kozielsk  nach  Westen.  9.45  Jelnia 
Station.  Von  12  stehen  wir  auf  dem  Nebengleis. 

9.  4.  Einige  Minuten  vor  5  Uhr  früh  werden  wir  geweckt  und  zum  Verladen 
verteilt.  Wir  sollen  auf  Autos  weggebracht  werden.  Was  weiter? 

9.  4.  um  5  Uhr  früh.  Von  Tagesgrauen  an  beginnt  der  Tag  nicht  gut.  Wir 
sind  in  Gefängniswagen  verladen.  In  den  Abteilen  Wache.  Wir  kommen  in 
einen  Wald  —  eine  Art  Sommererholungsheim.  Gründliche  Absuchung  um 
.  .  .  Uhr,  auf  der  die  Zeit  6.30  oder  (8.30)  verzeichnet  war.  Sie  fragen  nach 
Trauringen.  Sie  nehmen  ab  Rubel,  Hauptpaß,  Taschenmesser. 


*)  G.  gehörte  zu  den  ca.  25  Volksdeutschen,  die  im  Lager  Kozielsk  ausgesondert  und 
später  durch  Vermittlung  der  Deutschen  Botschaft  in  Moskau  freigelassen  wurden. 

•*)  S.  Leiche  Nr.  490. 


31 


D.  Die  Identifizierung  der  Opfer 

12.  Aus  dem  Ausgrabungsberichl  der  FeldpoIIrel  vom  10.  April  1943«) 

_.?**  Aus§rabungen  der  polnischen  Leichen  im  westlichen  Geländeteil  — 
mp  r  eze,chnet")  —  Sind  heute  zu  einem  gewissen  Abschluß  gekom- 

gegraben  wo  12  ^  WUrde  a“  ^  Randseite  b>'s  auf  die  Sohle 

Hfirf.  V  w°  12  Leichenschichlen  gezählt  worden;  in  der  Grabmitte 

250  Leich  J'  0<?  R  Zahl  n0Ch  erhöhen-  !u  einer  Schicht  liegen  ungefähr 

l?rden  r  n  6tW8  3000  Leichen  iD  dies^  Massengrab  gerechnet 
den  muß.  Der  mit  2  bis  7  bezeichnete  Geländeteil  wurde  an  einigen  Stellen 

gegraben  und  diese  Stellen  miteinander  verbunden.  Hier  liegen  die  Leichen 

wahrend  s,e  * -  *• 

Wie  bereits  im  II.  Zwischenbericht  erwähnt  ist,  befindet  sich  in  den  Be- 
ler'rST?en  f3St  a"er  Leichen  der  gesamte  Tascheninhalt.  Von  den  bis- 
»eise  Se  ko""le»  65  »»  «»"<1  1«  Vorgefundenen  Aue- 

wiesen  teh  'deotlhzieit  werden.  Bel  39  Leichen  ist  einwandfrei  er- 

gend,  Dien„g„d”f  ""  P°“'  b‘^  "»«  <»'- 

2  Generäle, 

2  Oberste, 

1  Oberstarzt, 

4  Oberstltn., 

7  Majore, 

2  Oberstabsärzte, 

6  Hauptleute, 

1  Stabsarzt, 

4  Oberltn. 

10  Leutnante. 

Z  zVäollZXatT"-Cb  Erfaßten  dQrften  8,eiChfa,,S  °ffz-  gewesen  sein,  was 
z  Z  jedoch  nicht  bewiesen  werden  kann.  Die  Leichen  der  in  der  Aufstellung 

fehlenden  Nummern  konnten  nicht  identifiziert  werden,  da  die  Bekleidung 

sowie  der  Taschenmhalt  eine  Personenfeststellung  nicht  ermöglichte. 

ge^hlol!^»)"116  AufstellunS  “°d  der  Nachweis  des  Tascheninhalts  ist  an- 

’)  Erwähnt  in  Dokument  1. 

**)  s.  Bilddokument  1. 

Abschnitt  JJ"  erWähD‘e  L'S‘e  WUfde  bb  2Um  7*  6‘  1943  auf  4t43  Leichen  ergänzt.  Siehe 


32 


Die  Zlotybeträge  (Geldscheine)  sind  —  da  nicht  mehr  kursfähige  Bank¬ 
noten  —  mit  dem  übrigen  nicht  verwertbaren  Tascheninhait  verbrannt  worden. 

Von  den  Uniform-Dienstgradabzeichen  ist  nur  eine  Serie  zusammengestellt, 
der  Rest  vernichtet  worden. 


gez.  Unterschrift 
Feldpolizeisekretär 


13.  Schlußbericht  vom  10.  Juni  1943*) 

Die  Aushebungs-,  Identifizierungs-  und  Umbettungsarbeiten  der  poln.  Offiziers¬ 
leichen  sind  am  7.  6.  43  abgeschlossen  worden. 

Einleitend  ist  zu  erwähnen,  daß  der  Wald  „Kosi  Gory’\  d.  h.  Ziegenberg, 
bereits  seit  1925  als  Richtstätte  der  NKWD.  bzw.  des  Dreierkomitees  benutzt 
wurde.  Verschiedene  Versuchsgrabungen  im  gesamten  Waldgelände -führten 
stets  zu  Funden  von  Massengräbern,  in  denen  russ.  Leichen  beiderlei  Geschlechts 
liegen.  Einige  dieser  Leichen  wurden  untersucht  und  ausnahmslos  als  Todes¬ 
ursache  Kopfschuß  festgestellt.  Aus  den  Vorgefundenen  Papieren  ist  ersichtlich, 
daß  es  Insassen  aus  dem  Smolensker  NKWD.-Gefängnis  waren,  und  zwar  vor¬ 
wiegend  politisch  Beschuldigte. 

Die  ausgehobenen  7  Massengräber  der  erschossenen  poln.  Offiziere  liegen  auf 
einem  verhältnismäßig  eng  begrenzten  Raum  (siehe  Detailskizze). 

Von  den  geborgenen  4143  Leichen  sind  2815  einwandfrei  identifiziert.  Die 
Identifizierung  erfolgte  an  Hand  der  in  den  Kleidertaschen  Vorgefundenen 
Personalausweise,  Geburts-,  Verleihungs-  und  anderen  Urkunden  und  der  per¬ 
sönlichen  Briefsachen.  In  mehreren  Fällen  waren  Ausweise,  andere  Papiere 
und  größere  Zlotybeträge  in  den  Stiefelschäften  eingenäht.  Die  Bekleidung  der 
Leichen  ließ  einwandfrei  erkennen,  daß  es  ehemalige  poln.  Offiziere  waren,  so 
2.  B.  die  bei  den  Polen  üblichen  hohen  Kappen  der  Reitstiefel.  Von  den  bisher 
nicht  Festgestellten  wird  eine  beträchtliche  Zahl  durch  die  Ermittlungsarbeit 
des  poln.  Roten  Kreuzes  noch  bekannt  werden. 

Im  einzelnen  verteilen  sich  die  Dienstgrade  auf: 


General .  2 

Oberst .  12 

Oberstleutnant . 50 

Major  . . 165 


*)  Ueber  den  Fortgang  der  Ausgrabungsarbeiten  hat  die  Feldpolizei  laufend  in  ihren 
Protokollen  Bericht  erstattet;  der  zusammenfassende  Schlußbericht  macht  indessen  den 
Abdruck  dieser  einzelnen  Protokolle  überflüssig. 


Dex  Moid  von  Katyn  Bg.  3 


33 


Hauptmann . 440 

Oberleutnant . 542 

Leutnant . 930 

Zahlmeister . 2 

Fähnrich .  8 

Unteroffizier .  2 

Nur  als  Offiziere  erkennbar  ....  101 

Nur  als  Uniformierte  erkennbar  .  .  .  1440 

Aerzte . 146 

Veterinäre . .  10 

Geistlicher .  1 

Zivilisten . 221 

lediglich  der  Name  festgestellt  ...  21 

völlig  unkenntlich . .  .  .  50 


Die  lediglich  als  Uniformierte  bezeichneten  Leichen  sind  gleichfalls  als  Offi¬ 
ziersleichen  anzusehen,  da  die  Schulterstücke  der  erkannten  Offiziere  vielfach 
in  den  Kleidertaschen  vorgefunden  wurden. 

Die  Leichen  sind  jeweils  nach  der  Identifizierung  —  bei  der  jede  Leiche  mit 
einer  Nummer  versehen  wurde  —  und  gerichtsärztlicher  Untersuchung  in  "neu 
hergerichtete  Gräber  unter  Beteiligung  der  poln.  Rote-Kreuz-Mitglieder  bei¬ 
gesetzt  worden.  Diese  neuen  Gräber  sind  mit  den  Nummern  1—6  versehen; 
erkenntlich  an  der  Rückseite  der  Kreuze.  Desgleichen  sind  die  beiden  Einzel¬ 
gräber  der  Generale  beschriftet  worden. 

Für  evtl,  noch  einlaufende  Anfragen  der  Angehörigen  ist  eine  Kartei  ange¬ 
legt,  in  der  sämtliche  Namen  der  Identifizierten  aufgenommen  sind. 

Aus  den  Uebersetzungen  der  bei  den  Leichen  gefundenen  Tagebücher, 
Taschenkalender  und  sonstigen  Aufzeichnungen  ist  ersichtlich,  daß  die  1939  in 
russ.  Gefangenschaft  geratenen  poln.  Offiziere  in  verschiedenen  Lagern  unter¬ 
gebracht  waren,  so  in  Kozielsk,  Starobielsk,  Ostaschkow,  Putiwel,  Bolotow, 
Pawliszczijbor,  Szepietowka,  Gorodok.  Die  Masse  der  im  Walde  von  Katyn 
Erschossenen  war  in  Kozielsk  (250  km  südostwärts  Smolensk,  an  der  Bahnstrecke 
Smolensk— Tambow)  untergebracht.  Bekannt  ist,  daß  eine  geringe  Anzahl  von 
Starobielsk  über  Kozielsk  nach  Katyn  gebracht  worden  ist. 

Die  Abtransporte  aus  Kozielsk  erfolgten  von  Ende  März  bis  Anfang  Mai  1940 
fm  Eisenbahntransport.  Die  genauen  Daten  lassen  sich  heute  nicht  mehr  be¬ 
stimmen.  Auch  der  als  Zeuge  vernommene  Volksdeutsche  Glaeser  konnte 
darüber  keine  bestimmten  Daten  angeben.  Die  Stärke  der  jeweiligen  Transporte, 
die  fast  täglich  mit  wenigen  Unterbrechungen  erfolgten,  schwankte  zwischen 
100  bis  300.  In  einem  Falle,  und  zwar  am  4.  4.  1940,  wurden  2402  Offiziere  ab¬ 
transportiert.  Ausladebahnhof  war  für  alle  Transporte  Gniesdowa  bei  Smolensk. 
Von  dort  erfolgte  der  Weitertransport  in  den  frühen  Morgenstunden  mit  Ge- 


34 


fangenen-LKW.  in  den  3  km  westlich  von  Gniesdowa  liegenden  Wald  von 
Katyn.  Dort  wurden  die  Offiziere  sofort  erschossen  und  in  die  bereits  vorbe¬ 
reiteten  Massengräber  geworfen  und  verscharrt,  wie  auch  aus  der  Vernehmung 
des  Kieselew  jr.  hervorgeht,  der  die  ausgeworfenen  Gräber  gesehen  hatte. 

Daß  die  Erschießungen  unmittelbar  nach  dem  Eintreffen  durchgeführt  wurden, 
beweisen  die  Aussagen  der  Zeugen,  die  jeweils  nach  den  Transporten  das 
Schießen  und  das  Schreien  gehört  haben.  Es  befand  sich  auch  in  dem  Walde, 
mit  Ausnahme  des  Dnjepr-Schlößchens,  das  nur  eine  beschränkte  Aufnahme¬ 
möglichkeit  hat,  keine  Unterkunft.  Beachtlich  ist  auch  die  lefzTe'Eintragung  des 
Majors  Solski,  dessen  Tagebuch-Uebersetzung  sich  beim  Vorgang  befindet,  der 
die  letzte  Stunde  im  Walde  benutzt  hat,  um  einige  Eintragungen  in  sein  Notiz¬ 
buch  zu  machen. 

Außerhalb  der  Gräber  wurden  eine  Anzahl  beschossener  Pistolenhülsen  mit 
dem  Bodenaufdruck  „Geco  DD  7.65"  gefunden;  desgleichen  vereinzelt  in  den 
Gräbern  zwischen  den  Leichen.  Mit  Ausnahme  weniger  Leichen  weisen  sie 
Kopfschüsse  auf,  und  zwar  befindet  sich  der  Einschuß  in  der  Regel  unterhalb 
des  Hinterhaupthöckers,  der  Ausschuß  in  der  Stirn  über  den  Augen  (siehe  hier¬ 
zu  Detailaufnahmen  und  gerichtsärztlichen  Befund  des  Prof.  Dr.  Buhtz  sowie 
Protokoll  des  poln.  Arztes  Dr.  Wodcinski).  Bei  einer  beträchtlichen  Zahl  wur¬ 
den  Steckschüsse  festgestellt.  Das  Kaliber  der  gefundenen  Geschosse  deckt  sich 
in  allen  Fällen  mit  den  Verletzungen  der  Schädel,  und  zwar  beträgt  es  7.65  mm. 
Bei  der  verwendeten  Munition  handelt  es  sich  um  ein  deutsches  Fabrikat,  Firma 
Genschow.  Nach  Auskunft  des  OKH.  (Ch  H  Rüst  und  Befehlshaber  des  Ersatz¬ 
heeres)  vom  31.  5.  43  ist  Pistolenmunition  gleichen  Kalibers  und  Pistolen  unter 
anderem  an  Rußland  und  Polen  geliefert  worden*).  Es  ist  noch  zu  klären,  ob 
die  verwendete  Munition  und  die  Pistolen  aus  russischen  oder  aber  aus  den 
von  den  Russen  nach  der  Besetzung  Ostpolens  erbeuteten  polnischen  Beständen 
stammten. 

Nach  der  Lage  der  Opfer  in  den  Massengräbern  ist  anzunehmen,  daß  die 
Mehrzahl  außerhalb  der  Gräber  erschossen  und  die  Leichen  dann  wahllos  hin¬ 
eingeworfen  wurden.  Sie  lagen  völlig  ineinander  verfilzt,  nur  in  den  Gräbern  1, 
II  und  IV  waren  sie  zum  Teil  nebeneinander-  und  auch  übereinandergepackt. 
Bei  einigen  dieser  Leichen  wurden  Hülsen  zwischen  Nacken  und  Mantelkragen 
gefunden.  Ferner  konnten  einwandfreie  Mantelkragendurchschüsse  festgestellt 
werden.  Diese  gepackten  Leichen  lagen  ausnahmslos  mit  hochgeschlagenen 
Mantelkragen  in  den  Gräbern.  In  einigen  anderen  Fällen  wurden  Geschosse 
zwischen  Stirn  und  Innenseite  der  Mütze  gefunden.  Die  Anzahl  der  in  den 
Gräbern  Erschossenen  beträgt  etwa  500  bis  600.  Einer  erheblichen  Zahl  waren 
die  Hände  auf  den  Rücken  gebunden.  Bei  einem  geringen  Prozentsatz  war  zu¬ 
sätzlich  eine  Halsfesselung  und  darüber  hinaus  ein  über  den  Kopf  verschnürter 

*)  S.  Dokument  15,  Abschnitt  10. 


Der  Mord  von  Katyn  Bg.  3* 


35 


Rock  bzw.  Mantel  gebunden.  Die  verwendete  Fesselungsschnur  besteht  aus¬ 
schließlich  aus  einer  festen  Kordel,  ähnlich  der  Gardinenschnur. 

An  Wertsachen  wurden  in  den  Taschen  der  Leichen  nur  vereinzelt  Ringe, 
Goldstücke  und  ähnliches  gefunden.  Wie  auch  aus  verschiedenen  Tagebuch- 
autzeichnungen  hervorgeht,  sind  den  Gefangenen  während  ihres  Aufenthaltes 
im  Lager  diese  Sachen  abgenommen  worden,  oder  aber,  soweit  der  einzelne 
noch  etwas  besaß,  mußten  diese  Stücke  kurz  vor  der  Erschießung  auf  Aufforde¬ 
rung  abgegeben  werden.  Belassen  wurden  ihnen  lediglich  die  Zloty  geldbeträge, 
die  bei  einer  großen  Anzahl  der  Leichen  in  erheblichen  Beträgen  gefunden 
v/urden. 

Augenzeugen  sind  trotz  Veröffentlichung  und  Aufrufen  nicht  ermittelt  wor¬ 
den.  Bekannt  wurde  nur  der  Name  des  Verwalters,  der  in  dem  Erholungsheim 
eingesetzt  war.  Zeugenaussagen  beweisen,  daß  der  Zutritt  in  den  Wold  jedem 
Unbefugten  strengstens  verboten  war  und  woran  auch  jedermann  durch  die 
Bewachungsmannschaften  gehindert  wurde. 

Mit  dem  Abschluß  der  Ausgrabungen  sind  nicht  sämtliche  poln.  Offiziers- 
leichen  geborgen  worden,  da  in  den  letzten  Tagen  ein  weiteres  in  seiner  Aus¬ 
dehnung  noch  unbekanntes  Grab  in  einiger  Entfernung  gefunden  wurde.  Es  ist 
damit  zu  rechnen,  daß  noch  weitere  Gräber  gefunden  werden. 

Das  Dokumentenmaterial  sowie  der  persönliche  Nachlaß  der  Leichen  ist  ge¬ 
ordnet,  mit  laufenden  Nummern  versehen,  im  einzelnen  in  den  täglichen  Aus¬ 
grabungsberichten  aufgeführt. 

Voß 

Feldpolizeisekretär. 


14.  Eine  polnische  Delegation  am  Massengrab  ihrer  Landsleute 

Smolensk,  den  13.  April.  —  Eine  polnische  Delegation  besichtigt  die  bisher 
fxeigelegten  Massengräber  ihrer  ermordeten  Landsleute.  Die  Delegation  be¬ 
steht  aus  Mitgliedern  des  polnischen  Hilfskomitees,  Aerzten  aus  Warschau,  aus 
einem  Vertreter  des  Oberbürgermeisters  dieser  Stadt  und  polnischen  Jour¬ 
nalisten  aus  Warschau  und  Krakau. 

Schweigend^eht  die  Delegation  durch  den  Jungwald,  der  wohl  in  seiner 
ganzen  Ausdehnung  ein  einziges,  entsetzliches  Massengrab  ist.  Da  liegen  Aus¬ 
rüstungsgegenstände,  wie  sie  eben  beim  Graben  zum  Vorschein  gekommen  sind: 
„Das  sind  polnische  Feldflaschen"  .  .  .  nickt  ein  polnischer  Arzt  und  geht  weiter. 
Die  Leiche  eines  Brigadegenerals  ist  hier  zutage  getreten,  deutlich  sieht  man  die 
dunkelblauen  Streifen  an  der  Reithose,  deutlich  auch  die  Ordensbänder  an  der 
Jacke.  Alle  diese  Toten  hier  haben  noch  ihre  Papiere  in  den  Taschen,  und  als 


36 


der  Name  eines  anderen  Generals  genannt  wird,  des  Brigadegenerals  Smorawin- 
ski,  da  sind  einige  unter  der  Delegation,  die  ihn  kannten  und  die  bislang  nicht 
wußten,  daß  er  hier  durch  einen  Genickschuß  eines  GPU. -Hinrichtungs¬ 
kommandos  ums  Leben  gekommen  ist. 

Die  Gerichtsmediziner  legen  mit  klaren  ijnd  knappen  Worten  dar,  daß  der 
Zustand  der  Leichen,  daß  die  eindeutigen  Befunde  an  den  vielen  Toten  gar 
keipen  Zweifel  über  den  Zeitpunkt  des  grausigen  Mordes  lassen.  Und  diese 
Befunde  stimmen  ja  mit  allem  überein,  was  sonst  über  diesen  Massenmord  be¬ 
kannt  wurde:  Da  finden  sich  in  den  Taschen  der  Toten  noch-4ie  Kalender  und 
Tagebücher,  die  alle  bis  zum  März  und  April  des  Jahres  1940  reichen.  Da 
stehen  die  Dorfbewohner  von  Gnesdowa,  die  Eisenbahnangestellten  und  die 
Kolschosarbeiter,  die  damals,  vor  drei  Jahren,  die  endlose  Folge  der  Kraft¬ 
wagen  mit  den  polnischen  kriegsgefangenen  Offizieren  gesehen  haben,  die  in 
den  Wald  von  Katyn  fuhren. 

Das  alles  sieht  die  Delegation.  Sie  geht  von  Grube  zu  Grube,  sie  sieht  die 
unzähligen  Leichen  ihrer  Landsleute,  sie  spricht  mit  den  Dorfbewohnern  und 
läßt  sich  von  ihnen  berichten,  wie  die  Transporte  mit  den  polnischen  Offi¬ 
zieren,  die  vielleicht  meinten,  in  neue  Gefangenenlager,  in  ein  Arbeitslager  zu 
kommen,  in  den  Todeswald  von  Katyn  fuhren. 

Heiligenamulette  und  Erkennungsmarken,  Legitimationen  und  Lichtbilder, 
Soldbücher  und  Notizhefte  wurden  bei  den  Leichen  gefunden.  Hohe  Orden  und 
Ehrenzeichen  sind  da,  Bilder  der  Angehörigen,  Visitenkarten  und  dienstliche 
Papiere  mit  Unterschriften  hoher  polnischer  Offiziere.  Die  Toten  tragen  alle 
noch  Koppel  und  Riemenzeug  —  zum  Teil  aber  sind  sie  an  den  Händen  ge^ 
fesselt,'  zum  Teil  auch  haben  sie  den  Rock  über  den  Kopf  gestülpt. 

Die  Bolschewisten,  die  in  den  25  Jahren  ihres  Blutregiments  selbst  die  gesamte 
Oberschicht  des  russischen  Volkes  systematisch  und  bewußt  vernichtet  haben, 
sie  scheuten  keinen  Augenblick  davor  zurück,  mit  dem  in  ihre  Hände  gefallenen 
Teil  des  polnischen  Offizierskorps  genau  so  zu  verfahren.  Sie  hatten  auch  wohl 
keinen  Augenblick  damit  gerechnet,  daß  dieses  entsetzliche  Blutbad  je  entdeckt 
werden  würde.  Und  wir  wissen,  daß  sie  heute  alles  dransetzen  würden,  es  zu 
verbergen,  es  umzufälschen  oder  abzuleugnen.  Doch  allzu  deutlich,  allzu  nüchtern 
ist  die  Sprache  der  Dinge. 

Viele  Polen  werden  nun  —  auch  an  Hand  der  Namen,  soweit  sie  aus  den 
Papieren  festgestellt  werden  können  —  Gewißheit  über  das  Schicksal  ihrer 
Angehörigen  erhalten,  die  damals  von  den  Bolschewisten  verschleppt  worden 
waren. 

Noch  ist  erst  ein  Teil  der  Opfer  identifiziert,  aber  immer  wieder  stoßen  die 
Angehörigen  der  Delegation  auf  vertraute  Namen  —  so  mancher  persönliche 
Bekannte  ist  dabei,  viele  Aerzte  auch,  Stabsoffiziere,  die  man  in  Warschau 
gut  kannte  und  an  deren  Namen  man  sich  erinnert. 


37 


E.  Protokolle  und  die  Obduktionsbefunde  des  deutschen  Gerichts- 
arztes  und  der  Internationalen  Aerztekommission  über  den 

Leichenfund 


15.  Bericht  des  leitenden  Gerichtsmedtziners  Professor  Dr.  Gerhard  Buhtz 
über  die  Ausgrabungen  von  Katyn 

1.  Vorbereitungen 

Am  1.  Marz  1943  wurde  mir  zur  weiteren  Veranlassung  ein  Bericht  der  Ge¬ 
heimen  Feldpolizei  vom  28.  Februar  1943  über  die  Auffindung  von  Massen- 

f.r/,!>?rn  poInlscber  offiziere  zugeleitet,  die  von  dem  NKWD.  im  Jahre  1940  im 
Walde  von  Katyn  erschossen  worden  waren. 

Gemeinsam  mit  der  Geheimen  Feldpolizei  überzeugte  ich  mich  durch  Probe¬ 
grabungen  insoweit  von  der  Richtigkeit  der  aufgenommenen  Zeugenaussagen 
russischer  Einwohner  aus  benachbarten  Dörfern.  Da  wegen  des  Bodenfrostes 
mit  der  Freilegung  und  Untersuchung  der  Leichen  nicht  sofort  begonnen  werden 

konnte,  war  es  möglich,  die  Vorbereitungen  für  die  bevorstehenden  Arbeiten  in 
aller  Ruhe  zu  treffen. 

Um  bei  den  Arbeiten  von  Witterungseinflüssen  geschützt  zu  sein,  wurde  durch 
russische  Zivilisten  ein  heizbares  Holzhaus  in  einem  nahegelegenen  Dorfe  ab¬ 
gerissen  und  in  nächster  Nähe  der  Massengräber  im  Walde  von  Katyn  wieder 
autgebaut.  Vier  in  das  Dach  eingebaute  Fenster  sorgten  als  Oberlicht  für  aus¬ 
reichende  Beleuchtung,  ein  Herd  mit  4  Feuerlöchern  diente  zur  Mazeration  der 
eichenteile,  eine  Reihe  von  Tragbahren  und  hölzernen  Tischen  zur  Auflagerung 

perAe,ten;  ZUr  Ausbreitun8  der  «leider  und  des  Tascheninhalts,  sowie  zur 
rotokollfuhrung,  Papiertuten  zur  Aufbewahrung  der  Habseligkeiten  und  Doku- 
men  e  echmarken,  Draht  und  Nummereinschlaggeräte  zur  Vorbereitung  für 
je  Identifizierung  und  die  laufende  Numerierung,  ein  Wasserwagen  zur 
asserversorgung,  sowie  mehrere  Sektionsbestecke  für  die  Leichenöffnungen. 
Das  in  Smolensk  gelegene  Gerichtsärztliche  Feldlaboratorium  wurde  wegen 
er  zu  erwartenden  umfangreichen  gerichtsärztlichen  und  naturwissenschaftlich- 
kriminalistischen  Untersuchungen  wesentlich  erweitert  und  ausgestattet. 

Auf  Befehl  des  OKH.  konnte  alsdann  am  29.  3.  1943  mit  den  Ausgrabungen 
begonnen  werden.  6  s 

2.  Mifarbeiferstab 

die  P°,izeilichen  Funktionen  einschließlich  der  Absperrung  in  der 

w.üJ?tMer  l^-“'  a'pmCh  P°lniSChe  Polizei  und  russischen  Ordnungsdienst 
erstarkten  Geheimen  Feldpolizei  lagen,  wurde  ich  bei  den  gerichtsärztlich. 

kriminalistischen  Untersuchungen  an  den  Leichen  und  im  Laboratorium,  abge- 

sehen  von  meiner  langjährigen  wissenschaftlichen  Assistentin  Frau  Asta  Rosen- 

’  8  Harwart-  und  dem  Protokollführer  Adolf  Hengstmann  u.  a.  unterstützt 


38 


a)  durch  die  deutschen  Gerichtsärzte  Dr.  Siegfried  Müller,  Dr.  Theodor 
Schmidt,  Dr.  Jobst  Waechter, 

b)  durch  die  deutschen  Gerichtschemiker  Dozent  Dr.  habil.  Walter  Specht  und 
Dr.  Rudolf  Themlitz, 

c)  durch  den  polnischen  Gerichtsarzt  Dr.  Wodzinsky  (Krakau)  und  dessen  pol¬ 
nische  Hilfskräfte, 

d)  durch  die  deutschen  Präparatoren  und  Sektionsgehilfen  Kurt  Merzbach, 
Friedrich  Neels  und  Alfred  Schubert, 

e)  durch  die  deutschen  Photolaboranten  Heinz  Roßbach  und  Bruno  Zachlod. 

Bei  der  Auswertung  und  Ausarbeitung  der  Untersuchungsergebnisse  war  in 
besonderem  Maße  mein  langjähriger  Mitarbeiter  Dozent  Dr.  habil.  Specht 
(Breslau)  beteiligt. 

3.  Die  acht  Massengräber  ihre  Lage  und  Maße 

Bis  zum  1.  6.  1943  wurden  in  einem  umschriebenen  Bereich  des  Katyner 
Waldes  sieben  Massengräber  untersucht,  in  denen  ausschließlich  ermordete  An¬ 
gehörige  der  ehemaligen  polnischen  Armee  lagen.  Diese  Gräber  befanden  sich 
nahe  beieinander  in  größeren,  mit  einem  auffällig  jungen  Kiefernbestand  be¬ 
pflanzten,  nach  Südwesten  zu  abfallenden  Waldlichtungen  (s.  Lageskizze). 

Grab  1,  das  wegen  seiner  Form  als  ,,L"-Grab  bezeichnet  wurde,  war  das  größte 
der  bisher  in  Katyn  aufgefundenen  Massengräber.  Es  erstreckte  sich  mit  dem 
langen  Schenkel  über  26  m  in  nordost-südwestlicher  Richtung,  während  der 
kürzere  Teil  (|6  m)  nach  Nordwest  zu  abgewinkelt  war.  Am  Ende  des  Nord¬ 
westschenkels  betrug  die  Breite  des  Grabes  5,5  m,  während  der  Südwestabschluß 
zu  8  m  Breite  gemessen  wurde.  Die  Grabfläche  betrug  etwa  252  m2. 

Das  Grab  2  befand  sich  in  einer  Entfernung  von  etwa  20  m  südöstlich  des 
,,L"-Grabes.  Es  erstreckte  sich  in  Nordwestsüdost-Richtung  und  wurde  mit 
20X5  m  gemessen,  so  daß  100  m2  Grabfläche  Vorlagen. 

Grab  3,  das  sich  südwestlich  des  Grabes  2  befand,  maß  3,5X6  m  (21  m2). 

Die  Gräber  4  und  5  schlossen  sich  an  das  Grab  3  nach  Südwesten  zu  in  ab¬ 
fallendem  Gelände  an.  Grab  4  hatte  dieselbe  Größe  wie  Grab  3. 

Grab  5  maß  3X4,5  m  (13,5  m2  Grabfläche)  und  schloß  das  Gräberfeld  nach  Süd¬ 
westen,  einer  Sumpfniederung  zu,  ab.  Bei  der  Eröffnung  dieses  Grabes  trat  als¬ 
bald  Grundwasser  zutage,  wodurch  das  Grab  bis  0,8  m  unter  den  Grabrand  er¬ 
füllt  wurde.  Zur  Zeit  der  Verscharrung  muß  also  ein  niedriger  Grundwasser¬ 
stand  geherrscht  haben. 

Südöstlich  neben  Grab  4  waren  die  Gräber  6  und  7  festgestellt  worden,  die 
gemäß  ihrer  Größe  4X12  m  und  3,5X9  m  “  48  bzw.  22,5  m2  Grabfläche  umfaßten. 

Diese  sieben  Massengräber  wiesen  sonach  eine  Grabfläche  von  nicht  weniger 
als  478  m2  auf. 


39 


Die  Tiefe  der  einzelnen  Massengräber  —  vom  Grabrand  bis  zur  Sohle  ge¬ 
messen  —  schwankte  zwischen  1,85  bis  3,30  m.  Die  größte  Tiefe  von  3,30  m 
wurde  im  mittleren  Teil  des  langen  Schenkels  vom  „L"-Grab  festgestellt.  Die 
uneinheitlichen  Grabtiefen  erklären  sich  daraus,  daß  die  Sohlen  in  der  Regel 
Unebenheiten  aufwiesen,  waren  zum  anderen  vor  allem  aber  auch  darauf  zu¬ 
rückzufühlen,  daß  speziell  die  Sohlen  der  Grabstellen  1,  5,  6  und  7  mit  Rück¬ 
sicht  auf  das  abfallende  Gelände  in  ihren  südwestlichen  Teilen  meist  zwar  stufen¬ 
förmig  abfallend,  trotzdem  aber  weniger  tief  in  das  Erdreich  eingelassen  waren. 
So  betrug  beispielsweise  die  Tiefe  der  Grabstätte  6  im  nordöstlichen  Teil  2,10  m, 
im  südwestlichen  dagegen  pur  1,74  m. 

Die  durchschnittliche  Grabtiefe  machte  —  vom  gewachsenen  Boden  bis  zur 
Sohle  gemessen  —  etwa  2,30  m  aus. 

Die  einzelnen  Gräber  waren  in  der  Regel  bis  zu  einer  Höhe  von  1,50  m  unter¬ 
halb  des  gewachsenen  Bodens  mit  den  Opfern  angefüllt  worden. 

Das  am  1.  6.  1943  südwestlich  (jenseits)  der  Sumpfniederung  in  einer  Entfer¬ 
nung  von  etwa  100  m  vom  ersten  Gräberkomplex  aufgefundene,  ebenfalls  in 
einen  seichten  Sandhügel  eingelassene  Polengrab  8  wurde  zunächst  nur  in  einem 
Ausmaß  von  5, 5X2, 5  m  eröffnet.  Diese  Probegrabung  erstreckte  sich  in  nord¬ 
westsüdöstlicher  Richtung.  In  etwa  2  m  Tiefe  stieß  man  auf  die  ersten  Leichen, 
Nach  Nordwesten  zu  fand  sich  auf  der  Grabsohle  ein  kurzer,  terrassenförmiger 
Absatz,  den  eine  aus  jungen  Kiefernstämmen  faschinenartig  gefügte  Begrenzung 
gegen  den  Leichenstapel  abschloß,  —  ein  Befund,  der  bei  der  Untersuchung  der 
Gräber  1—7  nicht  in  Erscheinung  getreten  war.  Ueber  den  definitiven  Zweck 
dieser  Abgrenzung,  die  offensichtlich  mit  den  Mänteln  der  Opfer  dicht  behängt 
und  umwickelt  worden  war,  läßt  sich  beim  derzeitigen  Stand  der  Untersuchungen 
noch  nichts  Abschließendes  sagen.  Möglichenfalls  handelt  es  sich  hierbei  ledig¬ 
lich  um  ein  Stützgerüst,  wie  es  bei  Ausschachtungen  in  sandigem  Boden  häufig 
als  Schutz  vor  dem  Nachrutschen  des  Erdreiches  eingebaut  wird.  Diese  Ab¬ 
grenzung  kann  auch  nicht  ohne  weiteres  mit  den  im  Grab  2  festgestellten  natür¬ 
lichen  Quertrennwänden  verglichen  werden,  aus  denen  im  besonderen  gemäß 
ihrer  symmetrischen  Anordnung,  Zahl  und  analogen  Breite  (1 — 1,40  m)  zu 
schließen  ist,  daß  das  Grab  in  drei  Phasen  —  offenbar  dem  laufenden  Bedürfnis 
entsprechend  —  geschaufelt  und  gefüllt  worden  war. 

Nordöstlich  des  Gräberfeldes  (Gräber  1—7)  jenseits  des  zum  NKWD.-Schloß 
führenden  Waldweges  und  südöstlich  des  Grabes  8  im  Waldgelände  durch¬ 
geführte  Probegrabungen  führten  zur  Aufdeckung  zahlreicher  Russengräber, 
deren  Vorhandensein  die  wiederholt  geäußerte  Meinung  bestätigte,  daß  das  Ge¬ 
biet  des  Katyner  Waldes  seit  Jahren  bereits  der  Tscheka,  der  GPU.,  OGPU.  und 
letztlich  dem  NKWD.  als  Richtstätte  gedient  hatte. 

Die  Ausgrabungen  mußten  am  3.  6.  1943  wegen  der  sommerlichen  Wärme 
und  der  starken  Fliegenplage  aus  sanitätspolizeilichen  Gründen  vorläufig  unter¬ 
brochen  werden. 


40 


4.  Bergung  und  Identifizierung  der  Leichen 
a)  Bergung  der  Leichen  und  Sicherstellung  des  Beweismaterials 

Die  Bergung  der  Leichen,  die  zunächst  durch  deutsches,  fachlich  geschultes 
Personal  unter  Zuhilfenahme  von  russischen  Zivilisten  erfolgt  war,  wurde 
später  dem  der  polnischen  Rote-Kreuz-Delegation  angehörenden  Arzt  Dr.  med. 
Wodzinsky 'Krakau  übertragen  und  von  Angehörigen  des  polnischen  Roten 
Kreuzes  unter  Aufsicht  der  Feldpolizei  und  im  engsten  Einvernehmen  mit  den 
deutschen  Ermittlungs-  und  Untersuchungsinstanzen  durchgeführt. 

Bergungsschwierigkeiten  traten  verschiedentlich  insofern  in  Erscheinung,  als 
beispielsweise  die  Leichen  im  Grab  5  aus  dem  zutage  getretenen  Grundwasser 
geborgen  werden  mußten.  Andererseits  waren  die  Leichen  speziell  in  den 
unteren  Schichten  infolge  fortgeschrittener  Zersetzung  fest  miteinander  ver¬ 
klebt,  so  daß  die  Loslösung  oft  nur  schlecht  gelang.  In  allen  den  Fällen,  in 
denen  keine  reguläre  Schichtung  vorlag,  in  denen  die  Leichen  vielmehr  in 
wirrem  Durcheinander  aufgefunden  wurden,  war  eine  Entnahme  unversehrter 
Leichname  oft  von  vornherein  in  Frage  gestellt,  da  die  Extremitäten  in  der 
Regel  in  andere  Leichenschichten  führten  und  infolge  mazerationsbedingter 
Labilität  schon  bei  geringer  Zugbelastung  aus  dem  Körperverband  gelöst 
wurden.  Es  wurde  immer  wieder  darauf  hingewirkt,  daß  trotzdem  die  Bergung 
der  Leichen  mit  aller  nur  erdenklichen  Sorgfalt,  Vor-  und  Umsicht 
geschah.  Die  Fälle,  die  der  gerichtsmedizinischen  Leichenöffnung  und  spuren- 
kundlichen  Untersuchung  zugeführt  werden  sollten,  wurden  unter  eigner  Beauf¬ 
sichtigung  und  persönlicher  Mitarbeit  freigelegt  und  der  Grabstätte  entnommen. 
Insofern  war  die  sichere  Gewähr  geboten,  daß  keine  Sekundärverletzungen 
(Bergungsverletzungen)  entstanden,  die  sonst  u.  U.  zu  Trugschlüssen  in  der 
Beurteilung  der  zu  erhebenden  Befunde  hätten  Anlaß  geben  können. 

Jede  einzelne  Leiche  wurde  nach  der  Freilegung  auf  eine  Holzbahre  gehoben, 
auf  dieser  aus  dem  Grab  herausgetragen  und  in  einer  Lichtung  seitlich  der 
Grabstätten  niedergelegt.  Jede  Leiche  wurde  unmittelbar  nach  der  Bergung 
fortlaufend  numeriert,  indem  runde  Blechmarken  mit  der  zugehörigen  ein¬ 
gestanzten  Erkennungszahl  am  Mantel  oder  Rock  des  Opfers  befestigt  wurden. 
So  reihten  sich  zeitweise  hunderte  der  geborgenen  Leichen  nebeneinander,  die 
dann  alsbald  der  Reihe  nach  einer  ersten  sachverständigen  Inaugenscheinnahme 
unterworfen  wurden. 

Sodann  erfolgte,  nachdem  ^ian  sich  von  der  Art  und  dem  jeweils  unver¬ 
sehrten  Zustand  der  Bekleidung  sowie  von  evtl,  vorhandener  Fesselungs¬ 
methodik  überzeugt  hatte,  die  Sicherstellung  von  Orden,  Ehrenzeichen,  teil¬ 
weise  auch  der  Achselstücke,  eines  Uniformknopfes,  der  Erkennungsmarke  sowie 
die  Ueberprüfung  und  Entleerung  sämtlicher  Taschen.  Das  somit  gewonnene 
Beweismaterial  (Dokumente)  wurde  nach  einer  ersten  informatorischen  Ueber¬ 
prüfung  und  Sichtung  an  Ort  und  Stelle  in  Papiertüten  zur  endgültigen  Unter¬ 
suchung  und  Begutachtung  aufgehoben.  Die  Tüten  waren  mit  derselben  Num- 


41 


mer  versehen,  mit  der  die  zugehörigen  Leichen  gekennzeichnet  worden  waren. 
Die  für  die  Identifizierung  der  Dokumente  notwendigen  erkennungsdienstlichen 
Arbeiten  lagen  Beamten  der  Geheimen  Feldpolizei  und  des  K.T.J.  ob.  In  anderen 
Fällen,  die  zur  Vervollständigung  der  gerichtsärztlichen  Unterlagen  dieifen 
mußten,  wurden  die  erforderlichen  Untersuchungen  unter  meiner  Leitung  im 
gerichtsmedizinischen  Feldlaboratorium  durchgeführt. 

In  der  überwiegenden  Mehrzahl  der  Fälle  kamen  die  Schußbefunde  durch 
informatorische  Schädelpräparation  (Kopfsektion)  alsbald  zu  Ueberprüfung  und 
schriftlichen  Fixierung.  Wurden  im  Zuge  dieser  Untersuchungen  oder  auch 
sonst  an  einer  Leiche  Spezialbefunde  erhoben,  so  erfolgte  alsbald  die  Gesamt¬ 
sektion  des  Leichnams. 

Nach  Abschluß  der  geschilderten  Untersuchungsgänge  wurde  jede  Leiche 
einzeln  wiederum  auf  einer  Holzbahre  zur  neuen  Erdbestattung  abtransportiert. 
Sämtliche  aus  den  sieben  Gräbern  geborgenen  Leichen  wurden  —  abgesehen 
von  den  beiden  Brigade-Generalen  Bogaterewitsch  und  Smorawinski,  die  in 
Oinzelgräbern  bestattet  wurden  —  in  neu  geschaffenen,  nordwestlich  des  ur¬ 
sprünglichen  Gräberfeldes  liegenden  Massengräbern  ordnungsgemäß  beigesetzt. 
Die  zuletzt  aus  dem  Grab  8  zur  Untersuchung  entnommenen  13  Leichen  polni¬ 
scher  Militärpersonen  wurden  nach  Ueberprüfung,  Sektion  und  Sicherstellung 
des  notwendigen  Beweismaterials  vorläufig  wieder  im  ursprünglichen  Grab 
beigesetzt. 

b)  Allgemeine  Feststellungen 

Die  Leichen  aus  den  Gräben  1 — 7  tragen  sämtlich  Winterkleidung,  in  Son¬ 
derheit  Militärmäntel,  Pelz-  und  Lederjacken  sowie  Pullover  und  Schals.  Dem¬ 
gegenüber  trugen  nur  zwei  der  aus  dem  am  1.  6.  1943  eröffneten  Polengrab  8 
entnommenen  Leichen  Mäntel  ohne  warme  Unterkleidung,  die  übrigen  befanden 
sich  in  Sommerkleidung  (u.  a.  Offiziersblusen). 

Dieser  augenfällige  Befund,  der  vermuten  ließ,  daß  ein  gewisser  jahreszeit¬ 
licher  Unterschied  bei  der  Durchführung  der  Exekutionen  bestanden  haben 
mußte,  ließ  sich  durch  das  Auffinden  zahlreicher,  in  russischer  und  polnischer 
Sprache  gedruckter  Zeitungen  und  Zeitungsreste  unter  den  Dokumenten  der 
Opfer  bestätigen.  Während  die  Zeitungen  aus  den  Massengräbern  1—7  aus 
der  Zeit  März  bis  Mitte  April  1940  stammten,  lauteten  die  Daten  der  aus  Grab  8 
gesicherten  Zeitungen  auf  Ende  April  und  Anfang  Mai  1940.  Als  Beweisstücke 
liegen  Teile  der  in  polnischer  Sprache  erscheinenden  Zeitung  „Stimme  der 
Räte"  vom  2ö.'mrd  28.  4.  1940  (Kiew)  mit  dem  Leitartikel  „Parolen  für  den 
1.  Mai"  sowie  russische  Zeitungen  vom  1.  5.  und  6.  5.  1940  vor.  Die  Uniformen 
der  ausgegrabenen  Leichen  werden  auf  Grund  der  Knopfprägungen  (polnischer 
Adler  oder  Anker),  der  Dienstrangabzeichen,  Orden  und  Ehrenzeichen  sowie 
Regimentsabzeichen  bzw.  Abzeichen  zur  Kennzeichnung  von  Waffengattungen, 
durch  die  Stiefelformen  (Offiziersstiefel  mit  hoher  Hackenkappe  sowie  über 
die  zum  Teil  durchgelaufenen  Stiefelsohlen  geschnallte  Holzsandalen  und  über- 


42 


gezogene  Gummischuhe),  durch  das  Auffinden  von  Offiziers-  und  Mannschafts¬ 
feldmützen,  durch  Koppel  und  Schulterriemen,  Feldflaschen  und  Aluminium¬ 
trinkbecher,  nicht  zuletzt  auch  durch  Wäschestempel  als  solche  der  ehemaligen 
polnischen  Armee  sicher  charakterisiert.  Besondere  historische  Bedeutung  dürfte 
auch  der  Tatsache  zukommen,  daß  zu  den  Opfern  zahlreiche  Angehörige  des 
1.  Reiterregiments  Josef  Pilsudski  zählten.  U.  a.  belegen  aufgefundene  Achsel¬ 
stücke,  die  das  Abzeichen  „S  P"  (1.  pulk  szwolezeröw  im  Jözefa  Pilsudskiego) 
dieses  polnischen  Eliteregiments  tragen  und  im  Grab  8  gefunden  wurden,  diese 
Feststellung.  Auf  zahlreichen  Offiziersachselstücken  fanden  sich  ferner  die  ver¬ 
schlungenen  Initialien  „J.  P."  (Josef  Pilsudski)  als  Zeichen  (^^Zugehörigkeit  zu 
einem  Traditionsregiment  des  Marschalls  Pilsudski.  Auch  fanden  sich  höchste 
polnische  Tapferkeitsauszeichnungen  —  so  beispielsweise  der  Orden  „virtuti 
militari"  in  Silber,  der  in  der  Bewertung  dem  deutschen  Ritterkreuz  gleichzu¬ 
setzen  ist  — ,  das  polnische  Kriegsverdienstkreuz,  das  Tapferkeitskreuz  usf.  an 
den  Uniformen  der  ermordeten  Offiziere  vor. 

Durchweg  handelte  es  sich  bei  den  Uniformen  um  gut  anliegende,  in  allen 
Maßen  den  Körperproportionen  entsprechende,  zum  Teil  mit  persönlichen  Mo¬ 
nogrammen  versehene  Kleidungsstücke  und  passende  Stiefel.  Sämtliche  Knöpfe 
der  Oberkleidung  sowie  der  Unterkleidung  waren  geschlossen,  Hosenträger 
und  Gürtel  ordnungsgemäß  angebracht.  Abgesehen  von  einigen  Fällen,  die  das 
Vorhandensein  von  Stichverletzungen  auswiesen,  waren  alle  übrigen  Kleidungs¬ 
stücke  unversehrt  und  zeigten  keinerlei  Kampfspuren. 

Man  gelangt  daher  zu  der  vollen  Ueberzeugung,  daß  die  Opfer  in  ihren  ur¬ 
sprünglichen,  während  der  Gefangenschaft  bis  zum  Tode  getragenen  Uniformen 
verscharrt  waren  und  bis  zum  Eröffnen  der  Gräben  unversehrt  gelegen  hatten. 

Die  von  Feindseite  verbreitete  Auffassung,  es  handle  sich  um  Leichen,  die 
erst  später  mit  polnischen  Offiziersuniformen  bekleidet  worden  seien,  ist  somit 
gegenstandslos  und  durch  die  objektiven  Befunde  einwandfrei  widerlegt,  ganz 
abgesehen  davon,  daß  es  nach  aller  gerichtsmedizinischen  Erfahrung  unmöglich 
gewesen  wäre,  Tausende  von  Leichen  neu  und  vor  allem  mit  in  jeder  Beziehung 
passender  Unterwäsche  und  passenden  Uniformen  zu  Tarnungszwecken  einzu¬ 
kleiden. 

Die  Leichen  tragen  keine  Uhren  oder  Ringe  mehr,  obwohl  Uhren  nach  den 
mit  genauen  Zeitangaben  versehenen  Aufzeichnungen  in  verschiedenen  Tage¬ 
büchern  bis  in  die  letzten  Tage  und  Stunden  hinein  vorhanden  gewesen  sein 
müssen.  Bei  einer  Leiche  fand  man  an  verstecktem  Aufbewahrungsplatz  noch 
einen  kostbaren  Smaragdring,  bei  wenigen  anderen  noch  Gegenstände  aus  Edel¬ 
metall  (u.  a.  silberne  Zigarettenetuis)  ebenfalls  in  verborgener  Lage.  —  Da  durch 
anderweitige  Untersuchungen  in  Orel  erwiesen  wurde,  daß  landeseigenen  Häft¬ 
lingen  durch  das  NKWD.  neben  alltäglichen  Utensilien  die  Wertsachen  (Arm¬ 
banduhren  usw.)  gegen  Quittung  abgenommen  worden  waren,  hat  man  mit 
ähnlichen  Verfahrungsmethoden  auch  bei  der  Ausräubung  der  Katyner  Opfer 
zu  rechnen.  Demgegenüber  hat  man  die  zahlreich  vorhandenen  goldenen  GebiÖ- 


43 


prothesen  nicht  entfernt.  Auch  trugen  noch  manche  Leichen  —  allerdings  unter 
der  Körperwäsche  —  wertvolle  Amuletts,  Goldkettchen  usw. 

Die  Ermordeten  führten  in  der  Regel  neben  kleineren  Beträgen  Wechselgeld 
(polnische  Banknoten,  Hartgeld  vorwiegend  polnischen,  russischen,  aber  auch 
u.  a.  französischen,  belgischen,  deutschen  Ursprungs)  größere  Geldwerte  in 
gebündelten,  noch  kaum  abgegriffenen,  nur  einfach  gefalteten  polnischen  Bank¬ 
noten  bei  sich.  Um  nur  ein  Beispiel  zu  nennen,  verfügte  der  ermordete  Jan 
Zarczynski  (Leiche  Nr.  3775  aus  Grab  1)  über  900  Zloty  (1  Schein  100  Zloty, 
14  Scheine  50  Zloty,  3  Scheine  20  Zloty,  4  Scheine  10  Zloty).  In  diesem  Zusam¬ 
menhang  dürfte  der  Hinweis  von  Bedeutung  sein,  daß  diese  Banknoten  in  Ru߬ 
land  nicht  gelten  und  auch  bereits  seit  dem  1.  3.  1940  im  Gebiet  des  General¬ 
gouvernements  ihre  Gültigkeit  verloren  hatten,  also  lediglich  noch  als  Zahlungs¬ 
mittel  der  Polen  im  Ausland  (u.  a.  Schweiz,  Rumänien,  Frankreich)  anerkannt 
wurden,  da  die  Goldsicherung  der  ehemaligen  polnischen  Währung  in  Frank¬ 
reich  und  dann  in  England  deponiert  worden  war. 

In  nicht  seltenen  Fällen  fand  man  bei  den  Opfern  auch  handgeschnitzte,  teils 
noch  gefüllte  Tabak-  und  Zigarettenschachteln  sowie  Zigarettenspitzen,  die  zu 
dem  eingeschnittenen  Monogramm  und  der  Jahreszahl  „1939"  bzw.  „1940" 
den  Namen  „KOZIELSK"  trugen,  d.  i.  der  Name  des  Gefangenenlagers  — 
Kozielsk  liegt  260  km  ostsüdostwärts  von  Smolensk  und  120  km  nördlich  von 
Orel  — ,  in  dem  die  meisten  der  in  Katyn  erschossenen  polnischen  Offiziere 
nach  der  Zwischenstation  Moskau  zuletzt  untergebracht  waren,  was  übrigens 
auch  durch  die  Tatsache  bewiesen  wird,  daß  die  von  vielen  Opfern  mitgeführten 
Briefe  und  Postkarten  von  Angehörigen,  Freunden  und  Bekannten  nach  Kozielsk 
adressiert  waren. 

Die  bei  den  Leichen  Vorgefundenen  Dokumente  (Personalausweise,  aber  keine 
Militärpässe,  Tagebücher,  Briefe,  Postkarten,  Kalender,  Lichtbilder,  Zeichnungen) 
vermittelten  oft  wertvollste  Aufschlüsse  über  Namen,  Alter,  Beruf,  Stand,  Her¬ 
kunft  und  Familienverhältnisse  der  einzelnen  Opfer.  Für  die  Rekonstruktion 
der  Geschehnisabläufe  wichtige,  in  ihrer  Art  aber  auch  erschütternd  wirkende 
Tagebucheintragungen  sind  beredte  Zeugnisse  für  das  Wirken  des  NKWD. 
Briefe  und  Karten  von  Angehörigen  aus  Oberschlesien,  dem  Generalgouverne¬ 
ment  und  dem  russischen  Interessengebiet  Polen  ostwärts  des  Bug,  die  gemäß 
den  deutschen  und  russischen  Poststempeln  aus  der  Zeit  von  Herbst  1939  bis 
März-April  1940  stammen,  runden  vom  spurenkundlichen  Standpunkt  aus  die 
Kenntnis  vom  Zeitpunkt  des  Katyner  Geschehens  (Frühjahr  1940)  ab. 

cj  Aufbereitung  der  Dokumente  zur  Identifizierung 

Wenn  es  auch  nicht  meine  Aufgabe  war,  die  in  größtem  Umfange  sicher¬ 
gestellten  Dokumente  in  ihrer  Gesamtheit  zu  identifizieren  und  auszuwerten, 
so  mußten  sich  meine  Untersuchungen  doch  auch  im  Bedarfsfälle  auf  dieses 
Gebiet  erstrecken.  Sei  es,  daß  sich  die  Papiere  in  Brieftaschen,  sei  es,  daß  sie 
sich  zu  Stößen  zusammengelegt  in  den  Uniformtaschen  befanden,  in  jedem 


44 


Falle  war  das  Material  infolge  restloser  Durchtränkung  mit  später  eingedickten 
Fäulnisflüssigkeiten  und  Leichenfettsäuren  fest  miteinander  verklebt  und  von 
den  Rändern  her  zumeist  krustig  verbacken.  In  der  Regel  gelang  es  demzu¬ 
folge  nicht,  auf  mechanischem  Wege  die  einzelnen  Schriftstücke  unversehrt 
voneinander  zu  lösen.  Spiritus  als  lösendes  Material  zu  verwenden,  schien  nicht 
angeraten,  sonst  wären  Tinten-  und  Kopierstiftschriften  beseitigt  worden. 

Die  Dokumente  wurden  vielmehr  zunächst  mit  Xylol  oder  Petroläther,  dann  . 
mit  Chloroform  bei  Zimmertemperatur  behandelt,  wodurch  erwartungsgemäß  in¬ 
folge  Ablösung  reichlicher  Fettsäuremengen  eine  bequeme  Isolierung  der  ein¬ 
zelnen  Schriftstücke  erreicht  und  infolge  starker  Aufhellün^auch  bereits  in 
weitem  Maße  die  Möglichkeit  erschlossen  wurde,  Schriftteile  und  ganze  Texte 
zu  lesen.  Zweifel  bei  der  Identifizierung  schriftlicher  Eintragungen  oder  Auf¬ 
zeichnungen  ließen  sich  nach  der  beschriebenen  Vorbehandlung  der  Urkunden 
mittels  der  Ultralampe  oder  auf  dem  Wege  der  Infrarotphotographie  beheben. 
In  wichtigen  Fällen  wurden  auch  chemische  Hilfsmittel  zur  Wiedersichtbar¬ 
machung  von  Namenszügen  in  Ausweisen,  auf  Familienurkunden  u.  dergl.  an¬ 
gewandt.  So  gelang  es  beispielsweise  in  einem  Falle,  die  über  einer  Unterschrift 
lagernde  Schicht  eines  Lichtbildes  nach  Aufweichung  in  heißem  Wasser  mittels 
Zyankali  bei  gleichzeitiger  Erhaltung  der  Unterschrift  zu  beseitigen,  während 
in  anderen  Fällen  ausgebleichte  Tintenschriften  durch  Begasung  mit  Rhodan¬ 
wasserstoff  wieder  deutlich  lesbar  hervortraten. 

d)  Spezielle  Feststellungen 

Folgende  Beispiele  sollen  zeigen,  welcher  Art  die  Dokumente  und  sonstigen 
Habseligkeiten  einiger  der  Opfer  gewesen  sind.  In  den  Taschen  der  Leiche 
Nr.  3775  fanden  sich  eine  Geldbörse  aus  Leder  mit  zwei  10-Zloty-Scheinen,  ein 
versilbertes  Zigarettenetui  mit  zahlreichen  Zigarettenpapieren,  zwei  Zigaretten¬ 
spitzen  aus  Holz,  ein  Kerzenstumpf  und  zwei  Kopierstiftreste.  In  der  Seiten¬ 
tasche  des  Uniformrockes  waren  die  bereits  oben  erwähnten  900  Zloty  (Bank¬ 
noten)  verwahrt.  In  der  Brusttasche  des  Opfers  fanden  sich  neben  einem  Notiz¬ 
buch  mit  belanglosen  Eintragungen  zahlreiche  Schriftstücke,  unter  denen  eine 
Abschrift  der  Heiratsurkunde  aus  dem  Kirchenregister  Aufschluß  über  die  Per¬ 
son  des  Toten  gab.  Es  handelte  sich  um  den  im  Jahre  1909  geborenen  Jan 
Zarczynski,  der  am  2.  April  1934  in  Kowel  getraut  worden  war. 

Weiterhin  liegt  ein  Impfzettel  Nr.  2489  bei.  Es  fanden  sich  Briefe  und  Karten, 
die  Zarczynski  von  seiner  Frau  erhalten  und  solche,  die  er  an  seine  Flau  ge¬ 
schrieben  hatte,  teils  aber  nicht  mehr  hatte  zur  Absendung  bringen  können. 

Die  erste  von  mir  aus  Grab  8  untersuchte  Leiche  —  Fähnrich  Michael  Kärlin- 
ski,  geboren  am  12.  9.  1898  in  Bugaj,  Woiwodschaft  Posen  —  führte  neben  all¬ 
täglichen  Dingen  wie  Ledergeldbörse  mit  wenig  Hartgeld,  Tabaktasche  aus  Leder 
mit  Majorka-Tabak  gefüllt,  Zigarettenpapier  und  einer  Druckschriit  von  Wla- 
dyslaw  Broniewski  ..Auswahl  von  Gedichten"  eine  Bescheinigung  des  Komman¬ 
deurs  des  Batl.  des  polnischen  Grenzschutzes  „Budslaw"  vom  4.  10.  1339  mit 


45 


sich,  aus  der  hervorgeht,  daß  Karlinski  zum  Bataillon  dieses  Grenzschutzes  ge¬ 
hörte,  am  24.  9.  39  unter  dem  Kommando  von  Major  Backowski  die  Grenze 
nach  Litauen  überschritten  hatte  und  danach  im  Militärlager  Birsztany  inter¬ 
niert  worden  war. 

Bei  einem  weiteren  Polen  aus  Grab  8  handelt  es  sich  um  Wladislaw  Czer- 
nuszewicz,  geb.  am  21.  10.  1898  in  Slonim,  Zamkora  75,  im  Zivilleben  Hilfs¬ 
schreiber  in  der  Kanzlei  des  Kreishauptmannes  im  Kreis  Slonim.  Unter  den 
Dokumenten  fand  sich  noch  der  Personalausweis  Nr.  1439/258,  der  in  Nowogro- 
dek  im  Marz  1935  ausgestellt  und  bis  1939  verlängert  worden  war.  Der  Ausweis 
war  ,,Zurn  Benutzen  der  staatlichen  Verkehrsmittel  nach  dem  ermäßigten  Tarif 
für  Staatsbeamte'*  bestimmt.  Das  Lichtbild  des  Ausweises  ist  noch  relativ  gut 
erhalten,  die  Unterschrift  noch  lesbar. 

Des  weiteren  liegt  ein  Postsparkassenbuch  (222.359 — N)  vor.  Der  Poststempel 
weist  als  letzten  Zahlungstag  den  30.  VIII.  1939  aus.  Noch  vorhandene,  mit 
Schreibmaschine  geschriebene  Briefe  aus  dem  Jahr  1939  beziehen  sich  auf  den 
Bezug  einer  Rente  infolge  Arbeitsunfähigkeit  und  auf  Versetzung  in  den  Ruhe¬ 
stand.  Zwei  der  Briefe  stammen  vom  Amt  des  Woiwoden  in  Nowogrodek,  ein 
dritter  Brief  vom  staatlichen  Renteninstitut  in  Warschau,  Krakauer  Straße  19. 
Ein  an  Jan  Dambrowski-Slonim  aus  Kozielsk  gerichteter  Brief,  der  wiederum 
vom  22.  4.  40  datiert,  in  dem  sich  der  Häftling  für  übersandte  Geldmittel  bedankt 
(2  Tscherwonzen  und  50  Rubel,  die  jedoch  in  „Aufbewahrung"  genommen  wor¬ 
den  waren),  und  der  zugleich  Hinweise  auf  die  „in  den  Gefängnissen  verbrach¬ 
ten  schweren  Stunden"  enthält,  befand  sich  noch  in  verschlossenem  Umschlag, 
war  also  ebenfalls  nicht  mehr  zur  Absendung  gelangt. 

Bemerkenswerterweise  fanden  sich  in  der  Brieftasche  des  Opfers  auch  zwei 
Listen  mit  49  bzw.  47  Namen  und  Rangbezeichnungen  polnischer  Offiziere  vor. 
Die  Eintragungen  in  den  Listen  scheinen  in  ihrer  Vollständigkeit  bzgl.  der  An¬ 
gaben  durchaus  geeignet  für  weitere  Fahndungen  nach  erschossenen  Offizieren 
zu  sein.  Denn  aller  Wahrscheinlichkeit  nach  handelt  es  sich  um  Mitgefangene 
des  Czernuszewicz.  Eine  letzte  Deutung  der  auf  einer  der  beiden  Listen  in 
Rubrik  „Anmerkung"  befindlichen  Kreuze  kann  indessen  vorerst  noch  nicht 
vorgenommen  werden. 

Abgesehen  von  einer  mit  dem  Monogramm  „WC"  versehenen  Geldbörse, 
190  Zloty  in  Banknoten  und  einem  Tabaksbeutel  aus  Leinenstoff  fand  sich  letzt¬ 
lich  eine  ovale  Blechmarke  unter  den  Asservaten  vor,  die  folgende  Angaben 
enthält:  “ 

T.  K.  UNKWD  K.  O. 

9  4  2  4 

Stadt  Ostaschkow. 

Ostaschkow  liegt  im  Waldaigebiet  zwischen  Staraja  Russa  und  Rshew.  Da  es 
sich  hierbei  um  eine  NKWD-Ausweismarke  handeln  dürfte,  kann  angenommen 


46 


werden,  daß  die  polnischen  Offiziere  zu  Handlangerdiensten  für  die  Bolsche¬ 
wisten  herangezogen  wurden,  was  indessen  ihre  spätere  Liquidierung  nicht 
ausschloß. 

Die  vorstehenden  Beispiele  mögen  zum  Nachweis  genügen,  daß  es  an  Hand 
der  bei  den  Leichen  aufgefundenen  Dokumente  in  der  Mehrzahl  der  Fälle  mög¬ 
lich  war,  die  Namen,  Familienverhältnisse,  den  militärischen  Rang  und  die 
zivile  Beschäftigung  der  Opfer  sofort  zu  ermitteln. 

In  zahlreichen  anderen  Fällen  fanden  sich  zwar  keine  unmittelbar  auf  den 
Namen  des  Opfers  hinweisenden  Papiere,  jedoch  handschriftliche  Aufzeichnun¬ 
gen  und  persönliche  Beweisstücke,  so  daß  die  Identifizierung  bei  ihrer  Vor¬ 
lage  durch  Angehörige  erwartet  werden  kann. 

Die  zahlreich  aufgefundenen  Briefe  im  Verein  mit  den  Zeitungsdaten  lassen 
keinen  Zweifel  daran  aufkommen,  daß  die  Hinrichtungen  der  polnischen  Offi¬ 
ziere  nach  dem  Abtransport  aus  den  Gefängnissen  in  Kozielsk  im  Katyner  Wald 
im  Frühjahr  1940  stattgefunden  hatten.  Diese  Feststellungen  decken  sich  damit, 
daß  die  Angehörigen  der  gefangenen  polnischen  Offiziere,  die  bis  dahin  in 
regelmäßigem  Postverkehr  mit  diesen  gestanden  hatten,  seit  dem  Frühjahr  1940 
ohne  jede  Nachricht  geblieben  sind. 

Bis  zur  Unterbrechung  der  Untersuchungen  am  3.  6.  43  waren  aus  den  Massen¬ 
gräbern  insgesamt  4143  Opfer  geborgen  und  wieder  bestattet  worden. 

Die  wegen  des  Verwesungszustandes  oft  schwierigen,  mit  größter  Sorgfalt 
vorgenommenen  Identifizierungsarbeiten  ermöglichten  die  genaue  Feststellung 
der  Personalien  von  2815  Opfern  (d.  i.  67,9  Proz.). 

Unter  den  identifizierten  Ermordeten  befinden  sich  2  Brigade-Generale, 
12  Oberste,  50  Oberstleutnante,  165  Majore,  440  Hauptleute,  552  Oberleutnante, 
930  Leutnante,  101  Offiziere,  deren  Dienstgrad  nicht  mehr  genau  erkennbar  war, 
406  weitere  Angehörige  der  polnischen  Armee  (darunter  zahlreiche  Offiziere 
und  Offiziersanwärter),  146  Aerzte,  darunter  der  Hausarzt  des  Marschalls  Pil- 
sudski,  Dr.  Kalicinsky,  und  10  Veterinäre  sowie  ein  Feldgeistlicher. 

5.  Leichenlagerung  und  -Schichtung 

Die  Art  der  Lagerung  der  Leichen  war  allgemein  und  innerhalb  der  einzelnen 
Massengräber  keineswegs  einheitlich.  Auch  variierte  durchaus  die  Schichthöhe 
der  Leichen  in  den  Grabstätten. 

Im  Grab  5,  das  der  Sumpfniederung  am  nächsten  lag,  trat  nach  Freischaufeln 
der  obersten  Leichenschicht  bereits  das  Grundwasser  in  Erscheinung,  wodurch 
zunächst  präzise  Feststellungen  hinsichtlich  Lagerung  und  Schichtung  der  Toten 
unmöglich  gemacht  worden  waren.  Es  ließ  sich  dann  aber  erweisen,  daß  in 
diesem  Grab  nur  drei  Leichenschichten  vorhanden  gewesen  waren.  Einerseits 
erkannte  man,  daß  die  Opfer  kreuz  und  quer  ohne  jede  Schichtungstendenz  in 
der  Grabstätte  lagen  (Grab  4),  andererseits  konnte  man  bei  der  Ueberprüfung 


47 


des  Grabes  7  feststellen,  daß  die  Opfer  in  der  nordöstlichen  Hälfte  dieses  Grabes 
quergeschichtet  in  Bauchlage  gestapelt,  in  dem  südwestlichen  Grabbereich  da¬ 
gegen  planlos  durcheinander  geworfen  und  in  diesem  Zustand  verscharrt  wor¬ 
den  waren.  Wie  es  schien,  hatte  man  auch  im  Massengrab  8  keine  systema¬ 
tische  Lagerung  und  Schichtung  der  Leichen  vorgenommen. 

Demgegenüber  waren  die  Leichen  in  anderen  Grabstätten  an  den  Seiten  der 
Erdgruben  mit  gestrecktem  Körper  deutlich  geschichtet,  in  der  Mitte  aber  zum 
Teil  unregelmäßig  durcheinander  geworfen.  Offensichtlich  systematische  Lage¬ 
rung  und  Schichtung  der  Leichen  war  im  nordwestlichen  Teil  des  Grabes  2  zu 
sehen.  Sämtliche  Toten  wurden  in  Bauchlage  —  die  Hände  teils  auf  dem 
Rücken  gefesselt  —  freigelegt.  Lagen  die  Leichen  vom  Nordwestrand  des 
Grabes  2  her  mit  den  Beinen  in  der  Längsrichtung  der  Grabstätte  grabeinwärts, 
so  waren  die  Opfer  vom  mittleren  Bereich  dieses  Grabes  aus  entgegengesetzt 
gelagert  worden,  es  lagen  also  Beine  gegen  und  über  Beinen  geschichtet. 

Eine  ähnliche,  jedoch  quer  zur  Längsausdehnung  des  Grabes  erfolgte,  gegen¬ 
einander  gerichtete,  dichte,  ja  gepreßte  Lagerung  und  Schichtung  der  Leichen 
war  auch  im  nördlichen  Teil  des  „L"-Grabes  anzutreffen.  Tm  Knick  dieses  Gra¬ 
bes  waren  in  dessen  Zentralbereichen  die  Leichen  in  Bauchlage  derart  gelagert, 
daß  jeweils  die  zu  oberst  liegende  Leiche  mit  den  Füßen  auf  den  Kopf  des  dar¬ 
unter  befindlichen  Opfers  zu  liegen  kam,  wodurch  eine  Planierung  beim  Füllen 
des  Grabes  erzielt  wurde.  In  dem  langen  Schenkel  des  r,L"-Grabes  (südwest¬ 
licher  Teil)  waren  die  Leichen  gemäß  der  nach  Südwesten  zu  abfallenden  Grab¬ 
sohle  terrassenförmig  absteigend  gelagert  und  in  abgestuften  Stapeln  geschich¬ 
tet  worden.  —  Die  gleiche  Beobachtung  war  in  den  Gräbern  3,  4r  5  zu  machen. 

Im  langen  Schenkel  des  Grabes  1  fand  sich  eine  zerbrochene  Leiter,  die  ent¬ 
weder  zum  Einsteigen  oder  zum  Transport  der  Leichen  benutzt  worden  war. 

Tm  ,,L  -Grab  wiedm  Grab  2  wurden  bis  zu  12  Schichten  Leichen  übereinander 
gezahlt. 

Beim  Freilegen  der  Leichen  im  nordwestlichen  Abschluß  des  „L"-Grabes  fand 
man  in  dem  anstehenden  Körperstapel  auf  70  cm  Höhe  7 — 9  Schichten  Leichen. 
Die  Zusammenpressung  mußte  sonach  ungeachtet  der  speziellen  Lagerungsart 
der  Leichen  eine  äußerst  starke  gewesen  sein.  Abgesehen  von  dem  erheblichen 
Druck,  den  die  Leichen  aufeinander  ausgeübt  hatten,  muß  zwecks  Deutung  der 
Befunde  abschließend  darauf  verwiesen  werden,  daß  der  gewaltige  Erddruck, 
der  sich  unter  Berücksichtigung  der  Erdschichthöhe  von  1,5  m  und  des  spezifi¬ 
schen  Gewichtes  des  Sandbodens  (d  =  2)  zu  60  Ztr.  pro  m3  der  obersten  Leichen¬ 
fläche  errechnetr^»aßgeblich  mit  für  die  Zusammenpressung  der  Leichen  ver¬ 
antwortlich  zu  machen  ist. 

6.  Leichenerscheinungen 

Die  nach  dem  Erlöschen  des  Lebens  alsbald  eintretenden  Veränderungen 
werden  gemeinhin  als  Leichenerscheinungen  bezeichnet.  Es  kommt  zum  Ein¬ 
tritt  der  Totenstarre  und  zur  Entstehung  der  Totenflecke.  Die  nachfolgenden, 


48 


durch  Fermentwirkung  bedingten  autolytischen  Vorgänge  leiten  die  Auflösung 
ein  und  sind  der  Beginn  der  Leichenzersetzung.  Der  Blutfarbstoff  tritt  aus  den 
roten  Blutkörperchen  aus  und  durchtränkt  das  Gewebe  (blutige  Imbibition),  die 
Organe  werden  weich  (Mazeration).  In  der  Regel  wird  die  Wirkung  der  Auto- 
lyse  durch  die  wesentlich  auf  Reduktionsprozessen  beruhende  Fäulnis  vermehrt 
und  damit  verdeckt.  Geht  die  Zersetzung  bei  reichlicher  Zufuhr  von  Luft  vor 
sich,  so  spricht  man  von  Verwesung,  die  von  Oxydationsprozessen  beherrscht 
wird. 

Das  Fortschreiten  der  Fäulnis  ist  ganz  wesentlich  von  äußeren  und  inneren 
(in  der  Leiche  selbst  gelegenen)  Bedingungen  abhängig.  Aeußere  Bedingungen 
sind:  Luft,  Feuchtigkeit  und  Wärme,  innere  das  Alter,  die  Leibesbeschaffenheit 
und  die  Todesart.  Nach  der  üblichen  Erdbestattung  verlangsamen  sich  u.  a. 
infolge  der  Wirkung  des  kühlen  Grabes  die  Zersetzungsvorgänge,  wobei  neben 
den  Fäulnis-  und  Verwesungsvorgängen  zumeist  tierische  Lebewesen  (Fliegen¬ 
larven,  Nematoden,  Käfer  usw.)  sowie  besonders  Schimmelpilze  mitwirken. 

Je  nach  der  Bodenart,  in  der  eine  Leiche  liegt,  je  nach  der  Bodendurchlüftung, 
den  Feuchtigkeitsverhältnissen  und  somit  auch  der  Tiefe  des  Erdgrabens  ist  das 
Zeitmaß  der  Zerstörung  sehr  verschieden.  Unbestattete  Leichen  können  bei  be¬ 
wegter,  sehr  trockener  und  warmer  Luft  ohne  Fäulnis  eintrocknen  (Mumifika¬ 
tion).  Ist  der  Luftzutritt  zu  einer  Leiche  sehr  erschwert  oder  wird  ihr  das  Was¬ 
ser  rasch  und  vollständig  entzogen,  so  kommen  die  chemischen  Prozesse  zum 
Stillstand.  Es  entwickeln  sich  modifizierte  Produkte,  im  ersten  Falte  Fettwachs, 
im  letzteren  Mumifikation.  Bei  der  Konservierung  der  Moorleichen  spielt  die 
fäulnis widrige  Einwirkung  der  Huminsäure  eine  Rolle. 

Die  in  dem  vorliegenden  Rahmen  nur  kurz  dargelegten  Leichenveränderungen 
der  Fäulnis  und  Verwesung,  der  Fettwachsbildung  und  Mumifikation  sind  kei¬ 
neswegs  sich  gegenseitig  ausschließende  Vorgänge.  Es  können  daher  auch 
verschiedene  der  genannten  Erscheinungen  nebeneinander  bei  ein  und  derselben 
Leiche  Vorkommen. 

Welcher  Art  waren  nun  die  Leichenerscheinungen,  die  die  Katyner  Mordopfer 
boten?  Führt  man  sich  rückblickend  den  Zustand  vor  Augen,  den  die  in  die 
Tausende  gehende  Zahl  der  exhumierten  Leichen  mit  großer  Konsequenz  bot, 
so  muß  man  feststellen,  daß  sich  diese  jeweils  im  Stadium  einer  mehr  oder 
weniger  fortgeschrittenen  Leichenwachsbildung  befanden.  Mit  dem  Ausdruck 
Leichenwachs  (oder  auch  Fettwachs,  Adipocire)  bezeichnet  man  das  Produkt 
einer  allmählich  eintretenden  Umwandlung  des  normalen  Körperfettes  in  eine 
äußerlich  fett-  bzw.  wachsartige  Masse.  Besonders  bei  ungenügender  oder 
völlig  mangelnder  Sauerstoffzufuhr,  die  eine  Verzögerung  oder  auch  einen 
völligen  Stillstand  des  Verwesungsprozesses  mit  sich  bringen  kann,  kommt  es 
häufig  zur  Bildung  weißer  oder  grau-  bzw.  gelblich-weißer,  schmieriger,  bröcke¬ 
liger,  käse-  oder  wachsähnlicher  Massen,  die  an  der  Luft  erhärten  und  dann 
häufig  gipsähnlich  aussehen.  Außerdem  bildet  sich  Leichenwachs  auch  bei 


Der  Mord  von  Katyn  Bg.  4 


49 


Leichen,  die  lange  Zeit  (Monate  und  Jahre)  im  Wasser  gelegen  haben,  ja  es  ist 
sicher,  daß  langes  Lagern  im  Wasser,  in  feuchten  Erdgruben,  deren  Sohle  immer 
oder  zeitweise  im  Bereich  des  Grundwassers  liegt,  oder  in  besonderer  Beschaf¬ 
fenheit  (Reichtum  an  Salzen  und  Mikroorganismen)  die  Leichenwachsbildung 
begünstigt  Unter  diesen  Voraussetzungen  kommt  es  im  Anschluß  an  die 
ammoniakalische  Fäulnis  nicht  zu  weiterem  Zerfall  der  Weichteile,  sondern  zu 
einem  Umwandlungsprozeß,  der  oft  zu  einer  weitgehenden  Erhaltung  der  Form 
der  Weichteile  führt,  eben  zur  Fettwachsbildung. 

In  diesem  Zusammenhang  soll  das  Ergebnis  der  Untersuchung  der  Fragen, 
welche  Einflüsse  die  Bodenart  und  -beschaffenheit  sowie  allgemein  die  geologi¬ 
schen  Verhältnisse  des  Katyner  Gebietes  im  speziellen  Falle  auf  den  Ablauf  der 
Leichenzersetzung  und  die  stattgehabte  Leichenwachsbildung  gehabt  haben  kön¬ 
nen,  nicht  erörtert  werden.  Diese  Ausführungen  sind  ihrer  Bedeutung  und 
ihrem  Umfange  entsprechend  in  einem  besonderen  Abschnitt  niedergelegt. 

Nach  der  Oeffnung  der  einzelnen  Massengräber,  vor  allem  der  Grabstätten 
2,  3,  4,  6  und  7  war  beobachtet  worden,  daß  sich  je  nach  der  Art  der  Lagerung 
an  den  Leichen  Variante  Umwandlungsvorgänge  abgespielt  hatten.  Leichen  der 
obersten  Schicht  zeigten  an  den  von  Kleidern  unbedeckten  Körperstellen,  wie 
Gesicht,  Hals,  Händen,  deutlichen  Zerfall,  die  Geschlechtsteile  waren  erweicht, 
oft  fehlten  die  Lippen.  Andere  Leichen  der  obersten  Schicht  zeigten  sogar 
partielle  Skelettierung  des  Schädels  und  der  Hände.  Wieder  andere  aus  der 
obersten  Schicht  oder  den  Rändern  der  Leichenmassen  fielen  durch  Braunfärbung 
und  Eintrocknung  an  „gipfelnden"  Körperstellen  auf,  die  in  Sonderheit  an  den 
Ohrmuscheln,  der  Gesichtshaut  und  den  Händen  festzustellen  waren.  Die  Augen 
waren  zumeist  tief  eingefallen  und  vertrocknet.  Diese  Erscheinungen  wurden 
als  Mumifikation  gedeutet,  da  entsprechende  Vertrocknungen  nachweislich 
nicht  bloß  an  warmen  luftigen  Orten  stattfinden,  sondern  bisweilen  auch  unter 
bestimmten  Bodenvoraussetzungen  im  Erdgrab  eintreten  sollen. 

Am  auffälligsten  war  an  allen  Leichen,  insonderheit  an  solchen  der  mittleren 
und  unteren  Schichten,  und  vor  allem  bei  denen,  die  aus  dem  Grundwasser  des 
Grabes  5  geborgen  wurden,  die  oben  bereits  erwähnte  Leichenwachsbildung. 
Nach  der  Entkleidung  dieser  Leichen  fiel  am  Stamm  und  an  den  Gliedmaßen 
die  grauweiße  körnige  Oberfläche  des  der  Oberhaut  flächenhaft  entblößten 
Unterhautfettgewebes  auf.  Die  Konsistenz  dieser  fettigen  Massen  war  alsbald 
nach  der  Freilegung  der  Leichen  teils  schmierig  weich,  teils  halbfest  teigig, 
nach  dem  Austrmrknen  starr  und  tönern,  die  Farbe  im  ganzen  grauweiß  bis 
gelblich.  Die  Fettsubstanzen  verbreiteten  einen  nachhaltig  widerlichen,  scharf 
ranzigen  Geruch.  Nicht  unerwähnt  sei,  daß  auch  sämtliche  Kleidungsstücke  von 
den  fettigen  Substanzen  aus  der  Leiche  durchtränkt  waren.  Zahlreichen  Stiefeln 
waren  oft  millimeterdicke  Schichten  eines  fettig-wachsartigen  Produktes  auf¬ 
gelagert.  Nach  Abzug  der  Lederstiefel  war  der  gute  Erhaltungszustand  der 
Unterschenkel  und  Füße  auffällig.  Speziell  die  Fußsohlen  zeigten  deutliche 


50 


Wachshautbildung  und  Ablösung  der  Oberhaut.  Die  Zehennägel  waren  in  ganz 
ähnlicher  Weise  abgängig,  wie  man  dies  an  Wasserleichen  aufzufinden  pflegt. 

Die  fettwachsartige  Umbildung  hatte  jedoch  nur  das  Unterhautfettgewebe  er¬ 
griffen,  während  die  Skelettmuskulatur  großenteils  noch  eine  matte,  lachsrote 
Farbe  bei  merklichem  Konsistenzschwund  zeigte  und  nur  im  Zwischenbinde¬ 
gewebe  der  Muskelbündel  von  weißen  Fettwachsteilchen  durchsetzt  war.  Eine 
gänzliche  Umwandlung  der  gesamten  Weichteile  der  Gliedmaßen  in  Fettwachs 
war  also  noch  nirgends  erfolgt. 

Mit  fortschreitender  Austrocknung  der  Leichen  trat  bereits  nach  kurzem 
Liegen  an  der  Luft  und  bevorzugt  bei  Sonnenbestrahlung  zunächst  eine  violett¬ 
rötliche  Farbstufe,  dann  aber  alsbald  eine  Braunrot-  bzw.  Schwarzbraunverfär¬ 
bung  aller  unbedeckten  Teile  ein.  In  verschiedenen  Versuchen  ließ  sich  zeigen, 
daß  bereits  nach  einstündiger  Luft-  und  Sonneneinwirkung  die  ursprünglich 
grauweißen  Partien  partiell,  nach  Ablauf  von  längstens  24  Stunden  vollständig 
unter  lederartiger  Erhärtung  der  Oberfläche  nach  Braunschwarz  eingedunkelt 
waren.  Das  äußere  Bild  der  Leiche  war  dann  in  jedem  Falle  von  dem  einer 
wahren  Mumifikation  nicht  zu  unterscheiden.  Umfangreiche  in  die  Wege  ge¬ 
leitete  Untersuchungen  von  Fettwachsproben  der  Katyner  Leichen  haben  in¬ 
zwischen  erkennen  lassen,  daß  die  hellgelbe  Farbe  einiger  isolierter  Fettsäure- 
Komponenten  u.  a.  infolge  Einwirkung  des  Luftsauerstoffes  nachdunkelte  und 
schließlich  tiefbraune  Färbung  annahm,  so  daß  als  Ursache  der  beobachteten 
sekundären  Leichenveränderung  eine  Autoxydation  von  Leichenwachskompo- 
nenten  im  Gewebe  angenommen  werden  muß.  Es  darf  nicht  verkannt  werden, 
daß  es  bei  besonderer  Lagerung  einer  Leiche  an  verschiedenen  Körperstellen 
zu  verschiedenen  Prozessen  kommen  kann,  so  beispielsweise,  wenn  eine  Leiche 
zur  Hälfte  ins  Wasser  hineinragt.  Dann  kann  sowohl  Fäulnis  oder  Verwesung, 
ja  Mumifikation  und  andererseits  Leichenwachsbildung  eintreten.  Wenn  auch 
-derartig  extreme  Fälle  in  Katyn  nicht  feststellbar  waren,  so  war  doch  an  ver¬ 
schiedenen  Leichen  der  obersten  Schichten  teilweise  Mumifikation  vorhanden. 
Berücksichtigt  man  nunmehr  die  bis  dahin  unbekannten,  mit  sinnfälliger  Verfär¬ 
bung  der  Leichenoberfläche  einhergehenden  Autoxydationserscheinungen,  so 
muß  man  annehmen,  daß  eine  bereits  im  Grab  vorhandene  Mumifizierung  an 
der  Luft  wesentlich  an  Intensität  und  Ausdehnung  zugenommen  hat  bzw. 
daß  an  Luft  und  Sonne  überhaupt  erst  Mumifikationen  auftraten.  Die  Voraus¬ 
setzungen  für  die  Entstehung  von  Fettwachsleichen  waren  im  vorliegenden 
Falle  in  jeder  Beziehung  erfüllt.  Im  Rahmen  dieser  Erörterungen  seien  lediglich 
nochmals  die  wichtigsten,  die  Umwandlung  von  Leichenfett  begünstigenden 
bzw.  bestimmenden  Faktoren  zusammengestellt:  Bodenbeschaffenheit,  Boden¬ 
zusammensetzung,  Grundwasserverhältnisse  und  ungenügende  oder  völlig  man¬ 
gelnde  Sauerstoffzufuhr. 

Schließt  bereits  die  Grabtiefe  eine  nachhaltige  Luftzufuhr  aus,  so  muß  betont 
werden,  daß  die  Leichen  infolge  der  bereits  erörterten  Lagerungsart  und  -dichte 
und  der  daraus  sich  ergebenden,  ganz  erheblichen  Pressung  praktisch  unter  er- 


Der  Mord  von  Katyn  Bg. 


51 


heblichem  Sauerstoffmangel  gelegen  haben,  ganz  abgesehen  davon,  daß  die  fett- 
durchtränkte,  dicht  aufliegende  Kleidung  gleichsam  eine  zusätzliche,  wirksame 
und  vielleicht  sogar  konservierend  wirkende  Verkapselung  der  Leichname 
gegen  spätere  Einflüsse  von  außen  her  dargestellt  hat. 

Es  fanden  sich  sonach  verschiedene  Grade  und  Formen  der  Leichenzersetzung, 
die  durch  die  Lagerung  der  Leichen  innerhalb  der  Gruben  und  zueinander  be¬ 
dingt  sind.  Neben  Eintrocknungen  an  der  Oberfläche  und  an  den  Rändern  der 
Leichenmassen  (Mumifikation)  fand  sich  in  den  mittleren  und  unteren  Teilen 
der  Leichenmasse  ausschließlich  feuchte  Mazeration  im  Sinne  beginnender  und 
teils  auch  fortgeschrittener  Leichenwachsbildung.  Die  hierdurch  bewirkte  Ver¬ 
klebung  und  Verlötung  der  benachbarten  Leichen  durch  eingedickte  Leichen¬ 
säfte,  im  speziellen  auch  durch  Fettsäuren  verschiedener  Konsistenz,  und  ins¬ 
besondere  die  durch  die  Pressung  bedingten  korrespondierenden  Deformationen 
wiesen  entschieden  auf  primäre  Lagerung  hin. 

Nirgends  fanden  sich  an  den  Leichen  oder  deren  Kleidung  Spuren  von  Insek¬ 
tenfraß  oder  ihrer  Ablagerung,  die  aus  der  Zeit  der  Einscharrung  stammen  könn¬ 
ten.  Die  nach  der  Auflegung  der  Leichen  relativ  häufig  angetroffenen  Leder¬ 
laufkäfer,  die  von  Insektenmaden  leben,  sind  erst  nach  der  Bergung  der  Leichen, 
also  sekundär,  angewandert. 

Hieraus  ergibt  sich,  daß  die  Erschießungen  und  die  Einscharrungen  in  einer 
kalten,  insektenfreien  Jahreszeit  stattgefunden  haben  müssen,  wobei  auch  die 
Rolle  nicht  unberücksichtigt  bleiben  darf,  die  der  im  Grab  1  nachgewiesene 
Brannt-  und  Chlorkalk  gespielt  haben  mag. 

Bei  der  Oeffnung  des  ,rL“-Grabes  konnten  nämlich  in  seinem  Kniebereich 
größere  Mengen  einer  kalkartigen,  hartverkrusteten  Masse  freigelegt  werden. 
Proben  dieser  Substanz  wurden  sichergestellt  und  chemisch  untersucht.  Es  han¬ 
delt  sich  um  Calciumkarbonat,  das  offensichtlich  aus  gelöschtem  Branntkalk  in¬ 
folge  Einwirkung  der  Luftkohlensäure  entstanden  ist.  In  einem  der  aufgefun¬ 
denen  Kalkbrocken  ist  ein  Kiefernzapfen  etwa  zur  Hälfte  eingebettet,  woraus 
zu  schließen  ist,  daß  der  Kalk  ursprünglich  in  breiiger  Konsistenz  (abgelöscht) 
Vorgelegen  hat.  Das  spezielle  Asservat  beweist  aber  auch,  daß  der  Kalk  nicht 
fossilen  Ursprungs  sein  kann,  vielmehr  künstlich  an  den  Fundplatz  gelangt  ist. 
Von  verschiedenen  Leichen  aus  Grab  1  und  aus  den  Leichenzwischenschichten 
daselbst  entnommene  grauweiße  bis  gelblich-weiße,  teils  fettig  sich  anfühlende, 
anderenteils  erhärtete  Beläge  und  Krusten  bestanden  vorwiegend  aus  Aceton- 
und  chloroformlöslichen  Fettsäuren;  Schimmelbewuchs  war  nicht  feststellbar. 
Calcium  ließ  sich  in  diesen  Proben  nur  in  Spuren  nachweisen.  Schließlich  fan¬ 
den  sich  sowohl  im  Grab  1  als  auch  im  Erdreich  der  Gräber  2  und  4  zahlreiche 
sandige,  konglomeratähnliche,  teils  auch  fettige  Brocken  von  grauweißer  Farbe, 
die  nestartig  mit  dunkelgrauen  bzw.  gelbbraunen  Teilen  durchsetzt  waren  und 
mörtelähnlich  erschienen.  Durch  die  chemische  Untersuchung  wurde  erwiesen, 
daß  es  sich  bei  letzteren  Proben  lediglich  um  schwach  Calcium  führenden  Sand 


52 


handelt,  der  infolge  Durchtränkung  mit  Fettsäuren  verkittet  worden  war.  Han¬ 
delt  es  sich  bei  diesen  Massen  zweifellos  um  Sekundärprodukte,  so  muß  be¬ 
tont  werden,  daß  das  Auffinden  von  erheblichen  Kalkrückständen  im  Grab  t 
nur  durch  eine  Zufuhr  von  außen  her  erklärt  werden  kann.  Man  muß  also 
schließen,  daß  die  Leichen  im  Grab  1  partiell  —  möglichenfalls  versuchsweise  — 
mit  abgelöschtem  Branntkalk  überdeckt  worden  waren  oder  aber  überdeckt 
werden  sollten,  um  die  Leichenmasse  zu  desinfizieren  oder  unter  Ausnutzung 
der  nachhaltigen  Aetzwirkung  des  Kalkbreies  die  Gesichtszüge  der  Opfer  un¬ 
kenntlich  zu  machen.  Verschiedentlich  seitens  der  Ermittlungsorgane  ergan¬ 
gene  Hinweise,  bei  der  Oeffnung  des  Grabes  1  habe  man  (textlichen  und  nach¬ 
haltigen  Chlorgeruch  wahrgenommen,  sind  zwar  objektiv  nicht  mehr  zu  über¬ 
prüfen,  lassen  aber  die  Möglichkeit  offen,  daß  in  dem  Grab  auch  Chlorkalk  den 
Gepflogenheiten  des  NKWD  entsprechend  zwecks  Ueberdeckung  des  Blut-  oder 
Fäulnisgeruchs  der  Leichen  eine  Rolle  gespielt  haben  dürfte. 

7.  Sektionsbefunde  und  Todesursache 

Bei  der  äußeren  und  inneren  Untersuchung  der  Leichen  wurden  zusammen¬ 
fassend  folgende  Befunde  erhoben: 

Durchweg  war  auffällig,  daß  die  Rümpfe  der  Leichen  frontal  stark  platt¬ 
gedrückt  waren.  Dies  hatte  seinen  Grund  darin,  daß  die  Leichen  fast  ausnahms¬ 
los  im  Grab  in  10  bis  12  Schichten  übereinander  gelagert  waren.  Der  Brustkorb 
war  jeweils  zusammengedrückt,  der  Bauch  tief  eingesunken.  Die  Nasen  waren 
abgeplattet,  die  Weichteile  der  Gliedmaßen  und  die  Geschlechtsteile  auffallend 
breit  gedrückt. 

Wie  unter  „Leichenerscheinungen"  bereits  näher  ausgeführt,  lagen  vorwiegend 
Fettwachsleichen  vor,  bei  denen  indessen  eine  gänzliche  Umwandlung  der  ge- 
sammten  Weichteile  in  Leichenwachs  noch  nicht  erfolgt  war. 

In  gewissem  Grade  zeigten  aber  auch  die  Körperhöhlen  und  ihre  Organe 
deutlich  beginnende  Leichenwachsbildung.  Häufig  fanden  sich  an  der  inneren 
Brustwand  bis  1  cm  starke  wachsartige  Fettplatten  und  deutliche  schmierig¬ 
fettige  Auflagerungen  auf  dem  großen  Netz  oder  an  den  Zwerchfellunterflächen. 
Fast  regelmäßig  waren  im  Kleinbecken  körnig-flüssige,  ölig-braune  Fettmassen 
vorhanden.  Einzelne,  im  Schrifttum  als  „Kalkseifenknötchen"  bezeichnete  Auf¬ 
lagerungen,  die  teils  auch  perlschnurartig  aufgereiht  waren,  fanden  sich  am 
Herzbeutel  und  an  der  Herzinnenwand.  Sie  bedeckten  allenthalben  auch  auf  der 
Leber-  und  Milzkapsel  ganze  Felder  und  Platten. 

Bei  der  Untersuchung  des  Knochensystems  fanden  sich  am  Schädel  Löcher  und 
Sprünge,  die  durch  Schüsse  verursacht  sind.  Hierauf  wird  später  näher  ein¬ 
zugehen  sein. 

In  einem  Fall  wurde  ein  Rippenstich  festgestellt,  in  anderen  Fällen  ließen  sich 
Unterkieferbrüche  nachweisen,  die  offenbar  auf  zu  Lebzeiten  erhaltene  Schläge 
zurückzuführen  waren. 


53 


Bei  weiteren  an  den  verschiedensten  Körperteilen  gefundenen  Verletzungen 
ließ  sich  nicht  ausschließen,  daß  sie  von  der  bei  der  Verlötung  der  Leichen- 
massen  manchmal  recht  schwierigen  Bergung  herrührten. 

Die  Gebisse  der  Leichen  waren  zum  großen  Teil  intakt,  oft  mit  Goldplomben 
versehen.  Bei  anderen  Leichen  wieder  waren  zahlreiche  Zähne  nachträglich  bei 
der  Bergung  ausgefallen.  Der  Abschliff  an  den  Schneidezähnen  war  dem  Alter 
entsprechend  verschieden  ausgeprägt.  Ganz  auffallend  war  die  starke  Eintrock¬ 
nung  und  Schrumpfung  aller  inneren  Organe  bei  seltsam  gutem  Erhaltungs¬ 
zustand  des  Aussehens  und  der  allgemeinen  Formen. 

In  dieser  Beziehung  sind  die  Sektionsbefunde  sämtlicher  sezierten  Leichen  so 
wesensgleich,  daß  man  ihnen  durch  eine  einmalige  Darstellung  der  Organ¬ 
befunde  gerecht  wird: 

Das  Herz  ist  frontal  abgeplattet,  der  Herzmuskel  schiefergrau  und  trocken. 
Die  Herzhöhlen  sind  leer,  nur  in  Einzelfällen  enthalten  sie  wenige  Tropfen 
schmieriger  hellbrauner  Flüssigkeit.  Die  Klappenapparate  sind  auffallend  gut¬ 
erhalten  und  schlußfähig. 

Die  Körperschlagader  und  andere  Hauptgefäße  sind  in  der  Regel  leer  und  ver¬ 
klebt,  ihre  Innenhaut  ist  glatt. 

Die  Lungen  sind  bis  zu  1  cm  Dicke  flach  zusammengefallen,  schwarz  gefärbt, 
trocken  und  gänzlich  luftfrei.  Die  einzelnen  Lungenlappen  sind  stets  noch 
unterscheidbar,  dagegen  die  Lungenbläschen  nicht  mehr  zu  erkennen.  Lediglich 
an  den  Rändern  sind  die  Unterlappen  noch  lufthaltig  und  zeigen  in  einzelnen 
Fällen  linsen-  bis  bohnengroße  Gasbläschen  unter  ihrem  Ueberzug. 

An  den  Luftröhrenästen  fällt  die  gute  Erhaltung  der  Knorpelringe  auf. 

Die  Milz  ist  völlig  abgeplattet  und  geschrumpft.  Das  Milzgewebe  ist  schwarz 
gefärbt,  bisweilen  zerfließlich,  läßt  jedoch  in  allen  Fällen  noch  das  Milzgewebe 
erkennen. 

Die  Leber  ist  stark  geschrumpft,  platt,  trocken  und  graubraun.  Die  einzelnen 
Läppchen  sind  auf  dem  Schnitt  nicht  unterscheidbar.  Häufig  finden  sich  um  die 
Gefäßbander  feinste  farblose,  knötchenartige  Ablagerungen.  Die  Gallenblase  ist 
in  der  Regel  geschrumpft  und  schwarzbraun  verfärbt.  Inhalt  schwarzgrün. 

Die  Nieren  sind  deutlich  abgeflacht.  Ihre  Kapsel  ist  teils  leicht,  teils  schwer 
lösbar.  Das^Rindengewebe  ist  schmutzig-braun,  trocken,  das  Mark  heller,  läßt 
jedoch  eine  feine  Zeichnung  nicht  mehr  erkennen.  Die  Nebennieren  sind  oft 
noch  gut  erhalten  und  zeigen  lebhaft  goldbraune  Farbe. 

Die  Harnblase  ist  in  der  Regel  leer,  ihre  Schleimhaut  blaßweiß. 

Die  Hoden  sind  völlig  plattgedrückt,  ihre  Kanälchen  erscheinen  als  kleine 
Pünktchen. 


54 


Im  Magen  findet  sich  häufig  eine  kleinere  Menge  (bis  zu  V*  Liter)  wenig  an- 
gedauter  Speisebrei  mit  braunen  Schüppchen  (Buchweizen). 

Dünn-  und  Dickdarm  sind  durchweg  noch  recht  guterhalten,  wenn  auch  platt¬ 
gedrückt  und  verklebt.  Insonderheit  ist  der  Wurmfortsatz  noch  gut  kenntlich. 

In  der  Regel  findet  sich  die  nur  faustgroße  geschrumpfte  Hirnmasse  ent¬ 
sprechend  der  Gesichtslage  der  Leiche  im  Grab  in  der  vorderen  Schädelgrube. 
In  der  Mehrzahl  der  Fälle  kann  man  noch  die  einzelnen  Hirnteile  unterscheiden, 
sogar  die  Windungen  noch  erkennen. 

Die  Rinde  ist  fahlrötlich,  die  Marksubstanz  weiß.  ZumeiSTisind  die  unteren 
und  hinteren  Hirnteile  wie  Hirnstamm,  Brücke,  Kleinhirn  und  verlängertes  Mark 
schmutzig-grün  verfärbt  und  schmierig  erweicht.  Die  hintere  Schädelgrube  ist 
zumeist  lufterfüllt  und  enthält  nur  eine  geringe  ocker-braune,  ölig-flüssige  Masse. 
Allenthalben  fanden  sich  vor  allem  entsprechend  dem  Schußkanal  bräunlich-rote 
Veränderungen  als  Zeichen  der  zu  Lebzeiten  infolge  des  Genickschusses  ent- 
standenen  Blutungen. 

In  einzelnen  wenigen  Fällen  ist  das  Gehirn  in  eine  homogene  lehmartig  er* 
scheinende  Masse  verwandelt,  der  eine  mehrere  Millimeter  dicke,  geschichtete, 
grauweise  Substanz  fettiger  Beschaffenheit  aufliegt  (vgl.  spätere  Ausführungen). 

Die  folgenden  Uebersichten  vermittelten  die  an  einzelnen  Organen  festge¬ 
stellten  Maße  und  Gewichte: 

Uebersicht  I 


(Maße) 


Grab 

Leichen 

Herz 

Leber 

Niere 

Milz 

Nr. 

Nr. 

cm 

cm 

cm 

cm 

_ 

2041 

13:10:1,5 

22:13:2 

11:5:1 

8:6:1 

_ 

2276 

13:11:2,5 

22:16:3 

9:5:1 ,5 

11:6:2 

2 

2521 

15:12:2 

21:16:2 

10.6:1,5 

12.6:1 

2 

2523 

15:10:1.5 

21:18:2 

12:5:1 

10.6:1 

2 

2524 

— 

19:5:10 

11:7:1 

9:5:1 

2 

2525 

— 

18:10:7 

11:7:0,7 

8:5:1 

2 

2554 

— 

20:6:10 

12:9:2 

7:6:2 

1 

2744 

— 

18:10:5 

11:8:1 

7:5:1 

1 

2743 

— 

17:7:4 

12:6:2 

6:4:1 

1 

2745 

— 

18:8:5 

12:8:2 

10:5:1 

8 

1 

— 

22:14.0,5 

10:5:0,5 

8:6:1 

8 

2 

— 

23:13:0,5 

9:6:0, 5 

8:5:0, 5 

8 

3 

— 

18:20:0,5 

9:5:0, 5 

7:5:0,5 

8 

4 

— 

24:16:1 

9:5:0, 5 

8:5:0,5 

55 

Uebersicht  II 

(Gewichte) 


Grab 

Leichen 

Herz 

Leber 

Niere 

Milz 

Nr. 

Nr. 

g 

g 

g 

g 

1 

3201 

124 

325 

75 

75 

1 

3000 

125 

250 

100 

26 

1 

3321 

130 

350 

40 

30 

1 

3320 

110 

150 

100 

30 

1 

3939 

290 

580 

120 

50 

Die  mikroskopischen  Befunde  der 
Gewebestücken  sind  folgende: 

inneren  Organe 

an  den  in  Formalin  fixierten 

In  der  Leber  sind  Zell-  und  Gewebestruktur  nicht  mehr  erkennbar.  Zwischen 
leidlich  erhaltenen  Bindegewebszügen  finden  sich  nur  völlig  zerfallene  Detritus¬ 
massen  und  wohl  einige  noch  erhaltene  Zellkerne  der  Gallengänge. 

Auch  in  der  Niere  ist  die  Gewebestruktur  unkenntlich,  dagegen  findet  man  die 
Gesichtsfelder  überfüllt  von  runden  drusenartigen  Körperchen  mit  zahlreichen 
radiären  sudanroten  Fettsäurenadeln,  die  besonders  die  amorphen  sudanroten 
Fettsäureknötchen  im  Gewebe  umsäumen,  aus  letzteren  gleichsam  heraus¬ 
wachsen. 

Weder  bei  der  makroskopischen  Untersuchung  noch  bei  den  mikroskopischen 
Kontrollen  ließen  sich  Krankheiten  nachweisen,  die  den  Tod  hätten  erklären 
können.  Vielmehr  bestand  ausnahmslos  die  Todesursache  in  einem  Genickschuß. 
Nur  in  ganz  wenigen  Fällen  war  ein  Schußkanal  offenbar  infolge  fortge¬ 
schrittener  Leichenveränderung  am  Hals  nicht  mehr  nachweisbar.  Der  typische 
Hauteinschuß  fand  sich  in  der  Regel  in  der  Genickgegend  in  der  Mitte  oder 
wenige  Zentimeter  nach  der  einen  oder  anderen  Seite  hin  allermeist  5  bis  8  cm 
unter  dem  äußeren  Hinterhauptshöcker.  Er  war  klein,  bis  3  mm  groß,  bisweilen 
an  den  matschigen  Halsweichteilen  kaum  auffindbar. 

Bei  sorgfältiger  Präparation  war  festzustellen,  daß  der  Schußkanal  in  den 
Weichteilen  des  Genicks  schräg  aufstieg.  Er  war  von  schwarzbraunen  ver¬ 
schwommenen  Flecken  in  der  hinteren  Halsmuskulatur  umgeben,  die  offenbar 
auf  Blutaustritte  in  das  angrenzende  Gewebe  zurückzuführen  sind. 

Der  Knocheneinschuß  lag  an  der  Hinterhauptschuppe  fast  durchweg  unter  dem 
äußeren  Höcker,  meist  dicht  oberhalb  des  Hinterhauptloches  (oder  gar  in  diesem 
selbst).  In  der_Regel  war  er  3—5  cm  höher  gelegen  als  der  zugehörige  Haut¬ 
einschuß.  Sein  Außendurchmesser  betrug  fast  durchweg  7—8  mm.  Häufig 
handelte  es  sich  um  einen  längsgestellten  eirunden  Einschuß,  was  offensichtlich 
von  dem  schräg  von  unten  kommenden  Geschoß  herrührte.  Recht  oft  saß  der 
Knocheneinschuß  in  der  Mitte  der  Hinterhauptschuppe  und  zeigte  zumeist  nur 
geringe  seitliche  Abweichung.  Als  typischer  Knocheneinschuß  war  er  regel¬ 
mäßig  außen  wie  gestanzt,  nach  innen  dagegen  kraterförmig  erweitert.  In  Ein- 


56 


zelfällen  verliefen  vom  Knocheneinschuß  haarfeine  Knochensprünge  senkrecht 
nach  oben  oder  schräg  seitwärts.  Einzelne  Einschüsse  waren  durch  das  große 
Hinterhauptloch  bzw.  dessen  Rand  erfolgt,  wo  sie  zum  Teil  eine  typische  (halb¬ 
kreisförmige)  Stanzungsspur  hinterlassen  hatten. 

Der  Knochenausschuß  und  ebenso  der  Hautausschuß  lagen  zumeist  an  der 
Stirnhaargrenze,  bisweilen  in  der  Mittellinie,  teils  auch  in  die  Gegend  der  Stirn¬ 
höcker  verlagert.  Häufig  erfolgten  die  Ausschüsse  durch  die  Augenhöhlen, 
vereinzelt  indessen  durch  die  Nase  oder  die  Scheitelhöhe.  In  charakteristischer 
Weise  war  der  Knochenausschuß  nach  außen  kraterförmig  erweitert.  Sein 
innerer  Durchmesser  betrug  zumeist  etwa  1  cm,  sein  äußere**~£—  3  cm.  Häufig 
waren  am  Ausschuß  Haarsprünge  festzustellen,  die  von  diesem  nach  mehreren 
Richtungen  sternförmig  auseinanderliefen,  ja  sogar  sich  durch  den  ganzen 
Schädelgrund  oft  bis  zum  Felsenbein  fortsetzten. 

Wiederholt  fanden  sich  auch  Steckschüsse,  bei  denen  das  mehr  oder  minder 
abgeplattete  Geschoß  beim  Haut-  und  Knochenaustritt  matt  geworden  war  bzw. 
bereits  frei  in  der  Schädelhöhle  liegend  gefunden  wurde. 

Bei  Einschüssen,  die  etwa  5  cm  unterhalb  des  Hinterhaupthöckers  und  einem 
Ausschuß,  der  etwa  6  cm  oberhalb  d^r  Nasenwurzel  und  1  cm  rechts  der  Mittel¬ 
linie  liegen,  muß  das  Geschoß  das  Kleinhirn,  den  vierten  Ventrikel,  das  Stamm¬ 
hirn,  die  rechte  Seitenkammer  und  den  rechten  Stirnläppen  des  Großhirns 
passiert  haben,  so  daß  der  Tod  auf  der  Stelle  eintrat. 

Vereinzelt  fanden  sich  zwei  nahe  beieinander  gelegene  Genickschüsse.  Nur  in 
zwei  Fällen  waren  drei  Genickschüsse  vorhanden,  in  einem  Fall  außer  dem  Ge¬ 
nicksteckschuß  noch  ein  Schläfensteckschuß. 

Hieraus  ergibt  sich,  daß  fast  ausnahmslos  ein  Genickschuß  genügte,  um  das 
Opfer  zur  Strecke  zu  bringen,  was  also  auch  auf  eine  geübte  Hand  schließen  läßt. 

8.  Leichenalter,  Todeszeitbestimmung 

Es  ist  von  entscheidender  Bedeutung,  zu  prüfen,  wie  lange  Zeit  nach  dem 
Stadium  der  Leichenerscheinungen  und  der  sonstigen  gerichtsärztlich-natur¬ 
wissenschaftlich-kriminalistischen  Befunde  der  Tod  zurückliegen  muß. 

Wie  unter  „Leichenerscheinungen"  bereits  ausgeführt,  befand  sich  die  über¬ 
wiegende  Mehrzahl  der  Leichen  in  milieubedingter  Leichenwachsumwandlung. 
Das  Fett  war  ranzig  und  in  lösliche  wie  unlösliche  Fettsäuren  zerlegt  worden. 
Die  verflüssigten  Fettbestandteile,  unter  diesen  insbesondere  die  bei  gewöhn¬ 
licher  Temperatur  flüssige  Oelsäure,  schienen  zum  Teil  bereits  verlorengegangen 
zu  sein,  soweit  sie  nicht  von  den  Kleidungsstücken  aufgesaugt  worden  waren, 
während  die  höheren  Fettsäuren  (Palmitin-  und  Stearinsäure)  offenbar  im  Be¬ 
griffe  standen,  Weichteile,  Organe,  Muskulatur  und  Lederhaut  auf  dem  Diffu¬ 
sionswege  zu  durchdringen  und  gleichsam  zu  präparieren.  Unter  teilweise 
bereits  vollzogener  Lokalisation  in  den  Organen  fanden  sich  am  und  im  Herzen, 
auf  der  Leber-  und  Milzkapsel  in  feinen  und  feinsten  Drusen  kristallisierte 
höhere  Fettsäuren  vor.  Aus  den  größeren  Gefäßen  ließen  sich  eingewanderte 


57 


intensiv  gelbe,  dickflüssige  Fettbestandteile  ausdrücken.  Auch  die  Körperhöhlen 
wurden  nicht  frei  von  verseiften  Fettprodukten  befunden.  So  waren  u.  a.  in  der 
Bauchhöhle  mit  großer  Regelmäßigkeit  körnig-flüssige,  ölig-braune  Fettbestand- 
teiie  von  penetrant  ranzigem  Geruch  festgestellt  worden,  die  aus  dem  fett¬ 
reichen  Mesenterium  stammen  mochten. 

Exakte  Angaben  über  die  Zeitspanne,  während  welcher  sich  die  vor¬ 
beschriebenen,  in  ihrer  Art  durchaus  einheitlich  erscheinenden  Umwandlungs¬ 
prozesse  vollzogen  haben  können,  sind  allein  unter  Berücksichtigung  der  bis¬ 
herigen  Einmaligkeit  des  Falles  nicht  zu  machen,  zumal  bisher  keine  wissen¬ 
schaftlichen  Untersuchungen  an  derartigen  Massengräbern  vorliegen,  bei  denen 
die  Leichen  zu  gleichsam  massiven  Blocks  zusammengeschmiedet  sind.  Bei  den 
bisherigen  Veröffentlichungen  aus  der  zivilen  und  militärischen  Gerichtsmedizin 
handelt  es  sich  fast  durchweg  um  Einzelleichen. 

Trotzdem  dürften  sich  gewisse  Hinweise  aus  der  Kenntnis  der  zeitlichen  Ver¬ 
hältnisse  ergeben,  die  für  die  Leichenwachsbildung  an  Wasserleichen  erarbeitet 
und  von  Kratter  (zitiert  bei  Walcher)  niedergelegt  worden  sind:  „Nach  1  bis 
2  Monaten  (Stadium  der  Fäulnis)  beginnt  die  Umbildung  des  Unterhautfett¬ 
gewebes  von  außen  nach  innen  und  erstreckt  sich  über  3  bis  4  Monate  (Ver¬ 
seifung  der  Fettsubstanzen).  Später,  aber  nie  vor  dem  Ende  des  dritten  Monats, 
werden  die  Muskeln  in  die  Fettwachsbildung  einbezogen.  Während  die  ober¬ 
flächlichen  Gesichtsmuskeln  nach  einem  halben  Jahr  umgebildet  sind,  sind  die 
großen  und  tiefen  Muskeln  (Gesäß  und  Oberschenkel)  nach  einem  Jahr  noch 
nicht  völlig  umgewandelt. 

Hinweise  darauf,  daß  besondere,  etwa  bevorzugt  Leichenwachsbildung  aus¬ 
lösende  Momente  bestanden  haben  könnten  (ammoniakalische  Flüssigkeit, 
warmes  Wasser),  ergaben  sich  nicht,  wie  ja  auch  grundsätzlich  der  Standpunkt 
zu  vertreten  ist,  daß  die  an  einzelnen  Wasserleichen  getroffenen  Beobachtungen 
als  Maßstab  für  die  Beurteilung  der  Katyner  Leichen  nur  sehr  bedingt  heran¬ 
gezogen  werden  können.  Denn  die  Verhältnisse  in  Katyn  waren  dergestalt, 
daß  die  Leichen  nur  zur  Zeit  größerer  Niederschläge  bzw.  Tauwetterperioden 
(Herbst  und  Frühjahr)  im  Grundwasser,  sonst  aber  vorwiegend  in  trockenem, 
sandigem  Boden  gelegen  hatten.  Will  man  dennoch  die  für  Wasserleichen  be¬ 
schriebene  zeitliche  Umwandlungsfolge  als  Vergleichsgrundlage  heranziehen, 
so  muß  man  unbedingt  eine  ganz  erhebliche  Verzögerung  im  Ablauf  der  Leichen¬ 
wachsbildung  unterstellen,  deren  zeitliche  Begrenzung  sich  indessen  zur  Zeit 
noch  der  genauen  wissenschaftlichen  Formulierung  entzieht.  Nach  dem  dies¬ 
seitigen  Erachten  wäre  es  auch  nicht  undenkbar,  daß  sich  unter  Berücksichti¬ 
gung  der  außerordentlichen  Leichenpressung  und  mit  dadurch  bedingter  Kon¬ 
servierung  eine  außerordentliche  Verzögerung  des  Fortschreitens  der  Leichen¬ 
veränderungen  bedingt  wurde,  wobei  die  gleichsam  homogene  Fettsäure¬ 
durchdringung  (Organe  pH  =  6)  wesentlich  mitwirkte. 

Nach  Erfahrungen  von  Professor  Orsös-Budapest  erschloß  demgegenüber  der 
Schädel  der  Leiche  Nr.  526  die  Möglichkeit,  präzise  Angabe  zur  Todeszeit¬ 
bestimmung  der  Katyner  Leichen  zu  machen.  Es  handelt  sich  hierbei  „um  eine 


58 


kalktuffartige,  mehrschichtige  Inkrustation  an  der  Oberfläche  des  schon  lehm¬ 
artig  homogenisierten  Gehirnbreies'1.  Orsös  wies  auf  Grund  einschlägiger  Er¬ 
fahrungen  und  Untersuchungen  darauf  hin,  daß  entsprechende  Umwandlungs¬ 
erscheinungen  an  Leichen,  die  weniger  als  drei  Jahre  im  Erdgrab  gelegen  haben, 
nicht  zu  beobachten  wären.  Gleichartige  Befunde  wurden  von  uns  auch  noch 
an  verschiedenen  anderen  Gehirnen  erhoben. 

Somit  weisen  die  rein  wissenschaftlichen  Befunde  darauf  hin,  daß  die  Leichen 
seit  Jahren,  wenigstens  bereits  drei  Jahre  lang  verscharrt  gelegen  hatten,  zu¬ 
mal  auch  die  Knochen  der  Schädel  nicht  mehr  konstant  durchfettet  zu  sein 
schienen.  Da  indessen  die  Leichenveränderungen  jeweils  in-fcohem  Maße  von 
der  Lagerung,  der  Art,  Zusammensetzung  und  Eigenschaft  des  Bodens  sowie 
der  Art  der  Durchfeuchtung  abhängen.  sind  noch  präzisere  Aussagen  über  die 
Dauer  des  Liegens  einer  Leichenmasse  im  Erdgrab  vorerst,  insbesondere  aus 
Mangel  an  Vergleichsmöglichkeiten  nicht  zu  machen.  Wie  immer  hat  man  auch 
bei  der  Beurteilung  des  vorliegenden  Untersuchungskomplexes,  in  Sonderheit 
bei  der  Prüfung  der  Frage  nach  der  Todeszeit  der  Leichen,  die  äußeren  Um¬ 
stände  des  Falles  weitestgehend  zu  berücksichtigen.  In  diesem  Zusammenhang 
gewinnen  die  bei  den  Leichen  Vorgefundenen  Dokumente  und  Zeitungen  erneut, 
und  zwar  insofern  an  Bedeutung,  als  sich  aus  deren  Daten  unwiderleglich  das 
Frühjahr  1940  als  Zeitpunkt  der  Hinrichtungen  ergibt. 

Versuche,  aus  dem  Grad  und  der  Art  der  Korrosionen,  die  an  Metallgegen¬ 
ständen  (Knöpfen,  Rangabzeichen,  Feldflaschen,  Erkennungsmarken  usw.)  fest¬ 
zustellen  waren,  Hinweise  auf  die  Dauer  der  Lagerung  im  Erdgrab  zu  erhalten, 
scheiterten.  Infolge  ihrer  Mannigfaltigkeit  ließen  sich  die  erhobenen  Befunde 
nicht  einem  geschlossenen  Bild  einordnen.  So  wurde  beispielsweise  bei  ein  und 
derselben  Leiche  die  Aluminiumfeldflasche  mit  völlig  unversehrter  Oberfläche, 
die  zugehörige  Erkennungsmarke  mit  tiefgreifender  Korrosionswirkung  (Alumi- 
niumoleatbildung)  vorgefunden,  was  offenbar  mit  der  relativen  Lage  der 
Gegenstände  zusammenhängt. 

Als  sicheres  Hilfsindiz  hatte  demgegenüber  die  Feststellung  zu  gelten,  daß  es 
sich  bei  den  lediglich  zur  Tarnung  auf  den  eingeebneten  Massengräbern  ein¬ 
gepflanzten  jungen  Kiefernbäumchen  um  einen  wenigstens  fünf  Jahre  alten 
Bestand  handelte,  der  sich  auf  schlechtem  Boden  und  im  Schatten  alter  Kiefern 
nur  schlecht  entwickelt  hatte.  Bei  der  mikroskopischen  Prüfung  der  Quer¬ 
schnitte  dieser  Stämmchen  sah  man  die  äußersten  drei  Jahresringe  gleichmäßig 
entwickelt.  Zwischen  diesen  und  dem  Kern  fand  sich  jeweils  eine  dunkle  Ab¬ 
grenzungslinie,  die  darauf  schließen  ließ,  daß  die  Bäume  vor  drei  Jahren  um¬ 
gepflanzt  worden  waren.  —  Da  entsprechende  Tarnungsmethoden  auch  bei 
weit  älteren  Gräbern  des  Katyner  Waldes,  in  denen  erschossene  Russen  lagen, 
angewandt  worden  waren  (Anpflanzung  von  jungen  Birkenbeständen,  Einstecken 
abgesägter  und  künstlich  zugespitzter  Fichten  ins  Erdreich),  erkannte  man  als¬ 
bald  das  Prinzip,  das  im  Falle  der  hingerichteten  polnischen  Offiziere  jeden 
Zweifel  am  Zeitpunkt  des  Geschehens  behob  und  zugleich  auf  dieselben  Täter 
hinwies,  wie  bei  den  älteren  russischen  Massengräbern  im  Katyner  Wald. 


1 


59 


9.  Wechselseitige  Beziehungen  zwischen  Leichen  und  Boden 

Zwar  ist  es  eine  alte  gerichtsärztliche  Erfahrung,  daß  nicht  nur  die  Boden¬ 
beschaffenheit,  sondern  auch  die  Grundwasserverhältnisse  auf  die  Leichenver¬ 
änderungen  im  Erdgrab  von  Einfluß  sind;  jedoch  liegen  systematische  Unter¬ 
suchungen  speziell  chemischer  und  physikalischer  Art  über  ihre  wechselseitigen 
Beziehungen  vor  allem  bei  Massengräbern  bisher  noch  nicht  vor.  Deshalb  wird 
dieser  Frage  besondere  Aufmerksamkeit  zugewandt. 

Für  die  Umwandlung  der  Leichensubstanz  im  Boden  sind  u.  a.  Einbettungs¬ 
tiefe,  Bodenart  und  -reaktion,  Stand  des  Grundwassers  und  dessen  Bewegung 
von  maßgebender  Bedeutung.  In  geringer  Tiefe  eingegrabene  Leichen  z.  B.  sind 
dem  Zugriff  von  Würmern  und  Insekten  ausgesetzt,  wobei  besonders  auf  die 
Ameisen  hinzuweisen  ist,  deren  Tätigkeit  zu  einer  schnellen  Skelettierung  führt. 
Auch  die  mikrobiellen  Vorgänge,  die  bei  der  Leichenzersetzung  im  Vordergrund 
stehen,  sind  in  Krumennähe  anderer  Art  als  in  größerer  Tiefe.  Dies  betrifft 
besonders  die  Aerobionten.  Sie  bewirken  eine  starke  Mineralisation,  finden 
jedoch  nur  bis  zu  wenigen  Dezimetern  unter  der  Bodenoberfläche  geeignete 
Lebensbedingungen.  Da  die  oberste  Schicht  der  Leichenstapel  in  Katyn  von  der 
Bodenoberfläche  gemessen  mindestens  bis  zu  1,3  m  Tiefe  reichte,  ist  diese  Keim¬ 
gruppe  und  mithin  die  spezifische  Bodenflora  im  engeren  Sinn  von  den  Zer¬ 
setzungsvorgängen  auszuschließen.  Es  ist  daher  anzunehmen,  daß  die  beob¬ 
achteten,  mit  Substanzverlust  verbundenen  Veränderungen,  soweit  sie  mikro¬ 
biellen  Ursprungs  sind,  durch  die  innerhalb  der  Körperhülle  vorhanden  gewese¬ 
nen  Keime  hervorgerufen  wurden.  Die  Entwicklung  der  Mikroflora  sowie  die 
enzymatisch  oder  chemisch  bedingte  Substanzveränderung  erfolgt,  wenigstens 
in  der  Primärphase,  fraglos  unabhängig  von  Bodenart,  Bodenreaktion  und 
Grundwasser.  In  der  sekundären  Phase,  nämlich  dann,  wenn  die  feste  Körper¬ 
substanz  mehr  oder  weniger  weitgehend  in  echt  oder  kolloid  gelöste  Stoffe  über¬ 
geführt  worden  ist,  wirken  diese  Faktoren  jedoch  steuernd  auf  den  weiteren 
Zersetzungsprozeß  ein.  Um  darzutun,  daß  diese  Faktoren  sehr  stark  variieren 
können,  sei  kurz  auf  einige  der  wichtigsten  Bodeneigenschaften  eingegangen. 

Das  physikalische  Verhalten  eines  Bodens,  das  für  die  mehr  oder  weniger 
schnelle  Abwanderung  der  in  Lösung  gegangenen  Leichensubstanz  verantwort¬ 
lich  zu  machen  ist,  steht  in  unmittelbarem  Zusammenhang  mit  dem  mechani¬ 
schen  Bodenaufbau,  d.  h.  mit  der  Korngröße  seiner  Einzelteile  und  deren  Ver¬ 
teilung  im  Profil.  Diese  und  ebenfalls  die  Herkunft  der  Mineralsubstanz  wer¬ 
den  nicht  nur  durch  die  geologischen,  sondern  auch  durch  die  klimatischen  Ver¬ 
hältnisse  bestimmt.  Die  Unterschiede,  die  in  physikalischer  Hinsicht  auftreten 
können,  lassen  sich  in  geeignetster  Weise  durch  die  Gegenüberstellung  des 
Verhaltens  der  beiden  extremen  Bodenarten  Lehm  und  Sand  demonstrieren. 
Allgemein  bekannt  ist  die  große  Durchlässigkeit  des  Sandes  für  Flüssigkeiten 
gegenüber  einer  geringen  des  Lehmes  oder  gar  des  Tones.  Bezüglich  des  Auf¬ 
saugvermögens  (Kapillaritätspotential)  liegen  die  Dinge  jedoch  umgekehrt.  Dies 
spielt  praktisch  insofern  eine  Rolle,  als  die  Durchfeuchtungszone  bei  gleichem 


60 


Grund  wasserstand  im  Tonboden  bedeutend  größer  ist  als  im  Sand.  D’e  bei  der 
Leichenzersetzung  auftretenden  flüssigen  Produkte  werden  daher  beim  Sand 
überwiegend  nach  unten  abgeführt,  beim  Ton  in  erheblichem  Maß  aber  auch 
nach  der  Seite  und  nach  oben  infiltriert.  Die  Abfuhrgeschwindigkeit  und  die 
abgeführte  Menge  ist  beim  Sandboden  im  allgemeinen  aber  größer  anzunehmen. 
Sie  hängt  maßgebend  von  dem  Gefälle  des  Horizontes,  auf  dem  das  Grund¬ 
wasser  abfließt,  und  von  der  Niederschlagsmenge  sowie  vom  Klima  ab.  In 
den  Klimazonen,  wo  die  verdunstete  Wassermenge  von  den  Niederschlägen 
übertroffen  wird,  ist  dieser  Effekt  unter  sonst  gleichen  Voraussetzungen  am 
stärksten.  In  ausgesprochen  ariden  Gebieten  kommt  es  demgegenüber  sogar 
zu  einem  Aufstieg  der  Bodenlösungen  und  zur  Anreicherung  der  gelösten  Sub¬ 
stanz  in  unmittelbarer  Bodenoberfläche. 

Die  als  humid  bzw.  semihumid  bezeichneten  Gebiete  erstrecken  sich  auf  den 
größten  Teil  des  europäischen  Kontinents.  Auch  der  nördliche  und  mittlere 
Teil  der  besetzten  Ostgebiete  steht  unter  diesen  klimatischen  Bedingungen,  die 
ihrerseits  auf  die  Struktur  des  Bodens  einwirken  und  einen  bestimmten  Boden¬ 
typ  zur  Ausbildung  bringen. 

In  den  genannten  Gebieten  überwiegt  die  vertikale  Bewegung  des  Wassers 
bei  weitem  und  bewirkt  eine  Verlagerung  der  feinen,  insbesondere  aber  der 
feinsten  Bestandteile  aus  den  oberen  in  die  unteren  Bodenschichten,  zugleich 
aber  auch  eine  Veränderung  der  chemischen  Bodeneigenschaften.  Sie  kommt 
in  einer  kontinuierlichen  Versauerung  zum  Ausdruck,  womit  andererseits  wie¬ 
der  der  struktuelle  Aufbau  in  Mitleidenschaft  gezogen  wird.  Diesen  Vorgang 
bezeichnet  man  als  Podsolierung. 

Für  den  Wasserhaushalt  eines  Bodens  ist  nämlich  nicht  allein  die  Menge  und 
Größe  seiner  Einzelteile,  sondern  auch  deren  Zustand  maßgebend  Bei  kalk¬ 
reichen  bis  neutralen  Böden  liegen  die  feinen  und  feinstdispersen  Anteile  in 
Krümelstruktur,  bei  entbasten,  sauren  Böden  in  Einzelkornstruktur  vor.  Im 
ersten  Fall  wird  die  Wasserführung  begünstigt,  im  letztgenannten  eine  Ver¬ 
schlämmung  und  Verdichtung  des  Bodens  herbeigeführt.  Diese  koagulierende 
Wirkung  kommt  aber  nur  dem  Kalk  zu.  Treten  an  seine  Stelle  einwertige 
Alkalien,  wovon  man  bei  der  Peptisationsanalyse  Gebrauch  macht,  so  lösen  sich 
die  Krümel  in  Einzelkorn  auf.  In  diesem  feinstdispersen  Zustand  sind  aber  ge¬ 
rade  die  für  das  Sorptions-  und  Pufferungsvermögen  des  Bodens  so  bedeut¬ 
samen  Anteile  der  Gefahr  der  Erosion  ausgesetzt. 

Diese  kurzen  bodenkundlichen  Hinweise  mögen  zum  Verständnis  der  in  Katyn 
beobachteten  Vorgänge  genügen. 

Klima  und  Bodentyp 

Es  wurde  bereits  darauf  hingewiesen,  daß  die  Landschaft,  in  der  sich  die 
Gräber  von  Katyn  befinden,  zu  dem  Gebiet  gehört,  wo  die  Menge  der  Nieder¬ 
schläge  die  des  verdunstenden  Wassers  übertrifft.  Die  Landdecke  ist  diluvialen 


61 


Ursprungs  und  weist  die  typischen  Merkmale  der  Podsolierung  auf.  Wie  noch 
genauer  an  Hand  eines  Profils  zu  demonstrieren  ist,  treten  diese  Merkmale  in 
einer  dünnen  Humusdecke,  in  Bleichhorizonten  und  zonalen  Eisenanreicberun- 
gen  sowie  in  einer  Verlagerung  der  feinen  Bodenbestandteile  in  Erscheinung. 

Grundwasserverhältnisse: 

Zur  Zeit  der  Untersuchungen  war  der  Grundwasserstand  hoch.  Immerhin 
schien  er  nicht  übernormal  gewesen  zu  sein,  da  das  gestaute  Wasser  nicht  über 
die  durch  die  Vegetation  gekennzeichnete  Grenze  hinausreichte.  Für  einen  im 
allgemeinen  konstanten  Grundwasserstand  sprach  der  Umstand,  daß  die  aus¬ 
gesprochene  Sumpfvegetation  (Wollgras,  Sumpfporst)  fast  ohne  Uebergang 
scharf  abgegrenzt  war,  besonders  am  Fuße  der  Hügel,  in  denen  sich  die  Gräber 
befinden.  In  dem  für  bodenkundliche  Untersuchungen  herangezogenen  f,L"-Giab 
lagen  die  Leichen  auch  im  zutiefst  gelegenen  Teil  nicht  unter  dem  Sumpfspiegel. 
Niveaulinien  an  den  Rändern  des  Grabes  machen  es  wahrscheinlich,  daß  die 
Leichen  wenigstens  zeitweise  von  Wasser  umgeben  waren.  Hierbei  handelt 
es  sich  ohne  Frage  aber 'nicht  um  aufsteigendes,  milieufremdes  Grund  wasser, 
sondern  um  Niederschläge  mit  verlangsamtem  Ablauf.  Zu  diesem  Schluß  be¬ 
rechtigen  besonders  die  beim  Angraben  des  Profils  3  gemachten  Beobachtungen, 
auf  die  wir  später  zurückkommen,  sowie  die  speziellen  Lageverhältnisse  des 
Grabes  1  ((,L“-Grab). 

Bei  der  kurzen  Zeit  von  etwa  4  Wochen,  die  für  diese  Beobachtungen  zur 
Verfügung  stand,  und  dem  Fehlen  anderweitiger  Unterlagen  ist  es  selbstver¬ 
ständlich  schwer,  definitive  Angaben  über  die  Grundwasserverhältnisse  zu 
machen.  Immerhin  war  der  relativ  konstante  Grundwasserstand  insofern  auf¬ 
fällig,  als  das  Tal  des  Dnjepr  nur  einige  hundert  Meter  von  den  Gräbern  im 
Katyner  Wald  entfernt  ist  und  an  dieser  Seite  mit  steilem  Abfall  in  die  seicht¬ 
hügelige  Hochfläche  einschneidet.  Wenn  trotzdem  am  Fuße  der  bis  zu  4  Me¬ 
tern  hohen  Hügel  und  in  unmittelbarer  Nähe  des  Tals  Sumpfbildung  angetroffen 
wurden,  so  ist  dies  nur  dadurch  zu  erklären,  daß  unterhalb  einer  mehr  oder 
weniger  dünnen  Sanddecke  fast  übergangslos  strenger  Ton  ansteht.  Dieses 
Material  gestattet  die  Bildung  von  Wannen,  über  deren  Rändern  das  Wasser 
bei  entsprechendem  Zufluß  zum  nahen  Dnjeprtal  durch  den  deckenden  Diluvial¬ 
sand  hindurch  abstreichen  kann,  im  übrigen  aber  gestaut  wird. 

Profiimäßige  Bodenuntersuchungen 

Zwecks  Feststellung  des  Bodenaufbaus  und  der  Bodeneigenschaften  wie  zur 
Ermittlung  des  gegenseitigen  Einflusses  von  Boden  und  Leichen  wurden  ver¬ 
schiedene  Profile  angegraben.  Die  Lage  der  das  Grab  1  (,,L"-Grab)  betreffenden 
Profile  ergibt  sich  aus  der  beigefügten  Skizze.  Das  Grab  befindet  sich  auf  dem 
nach  Südwesten  abfallenden  Hang  einer  etwa  4  m  hohen  Erhebung,  an  die  in 
der  bezeichneten  Richtung  Sumpf  angrenzt.  Die  größte  Erhebung  wird  15  m 
östlich  des  Grabknickes  in  der  Fluchtlinie  des  Profils  1  erreicht. 


62 


Piofil  1 


Zm  Profiluntersuchung  diente  die  Ost-West-Wand  eines  frisch  ausgehobenen 
Umbettungsgrabes,  8  m  nördlich  von  der  in  gleicher  Richtung  verlaufenden 
nördlichen  Kante  des  Grabes  1  entfernt.  Die  Abbildung  des  Profils  1  gibt  die 
geringe  Mächtigkeit  (5—10  cm)  der  mit  wenig  Humus  durchsetzten,  kiesig-grob¬ 
sandigen  Krume  sowie  das  Vorhandensein  eines  nach  unten  scharf  gegen  inten¬ 
siv  rostbraun  gefärbtes  Material  abgesetzten  Bleichhorizontes  zu  erkennen.  Bei 
dem  rostbraunen  Material  handelt  es  sich  ebenfalls  um  einen  feinkieseligen 
Grobsand.  Er  geht  mit  der  Tiefe  in  Feinsand  und  Schluff  über  und  verliert  all¬ 
mählich  an  Eisenschüssigkeit.  Eine  exakte  Korngrößenanalyse'konnte  mangels 
geeigneter  Einrichtungen  im  Feldlabor  nicht  durchgeführt  werden.  Der  in  etwa 
1.5  m  und  darunter  anstehende  Boden  weist  nunmehr  hellgelbe  Farbe  auf  und 
ist  von  feinen  eisenschüssigen’  Adern  durchsetzt.  Den  Abschluß  des  Profils 
bildet  eine  leicht  von  Osten  nach  Westen  geneigte,  dunkelrot  gefärbte  Ton¬ 
bank  von  großer,  durch  60  cm  tiefes  Graben  nicht  erfaßter  Mächtigkeit.  Sie 
liegt  bei  diesem  Profil  im  Mittel  2  m  tief  und  grenzt  ohne  Uebergang  an  das 
darüber  befindliche  Material  an.  Es  verdient  hervorgehoben  zu  werden,  daß 
hier  Grund wasser  oder  gestautes  Wasser  auch  zu  Zeiten  reichlicher  Regenfälle 
nicht  zu  beobachten  war.  Dank  der  Lage  über  Sumpfniveau  sowie  der  im  Bilde 
deutlich  hervortretenden  Neigung  der  Tonbank  und  des  über  ihr  anstehenden 
Materials  war  ein  anderer  Befund  auch  nicht  zu  erwarten.  Die  in  verschiedener 
Tiefe  gemessenen  pH-Werte  sind  für  den  Podsolierungsprozeß  ebenso  bezeich¬ 
nend  wie  die  bereits  erwähnten  Befunde  über  das  Aussehen  und  den  mechani- 
sehen  Aufbau  des  Profils. 

Uebersicht  1 


Probe  Nr. 

(Profil  1) 

Tiefe 

pH 

1 

0—10 

(Ha  O) 
4,3 

2 

20 

5,3 

3 

50 

5.4 

4 

100 

5,4 

5 

150 

5,5 

6 

200 

7,4 

Nach  Uebersicht  1  stieg  die  Reaktion  von  der  stark  sauren  Krume  bis  in  das 
über  der  Tonbank  anstehende,  mehr  oder  weniger  sandige  Material  in  gerin¬ 
gem  Grad  an,  um  im  Ton  selbst  sprunghaft  in  den  alkalischen  Bereich  überzu¬ 
gehen.  Diese  Feststellung  und  der  vermerkte  auffällige  Farbunterschied  zwi¬ 
schen  diesem  und  jenem  Material  beweisen  das  Fehlen  eines  genetischen  Zu¬ 
sammenhangs  der  beiden  Bildungen  und  machen  es  wahrscheinlich,  daß  der  Ton 
nicht  diluvialen  Ursprungs  ist,  sondern  einem  anderen  geologischen  Zeitalter 
seine  Entstehung  verdankt.  Als  einen  weiteren  Hinweis  darauf  darf  man  die 


63 


Beobachtung  werten,  daß  im  Ton  angetroffenes  Gestein  mit  ausgesprochen 
fuchsig-roten  Ueberzügen  behaftet  war,  wie  sie  bei  fossiler  Verwitterung  auf- 
treten. 

Profil  2 

Dieses  Profil  schneidet  etwa  in  der  Mitte  der  sich  von  N  nach  S  neigenden 
Westwand  des  Grabes  1  (,,L  -Grab)  ein.  Da  der  Leichenstapel  zur  Zeit  der 
Untersuchungen  bereits  abgetragen  war,  konnte  dessen  Entfernung  von  der 
Profilwand  nur  geschätzt  werden,  und  zwar  auf  30 — 40  cm. 

Bis  zur  Tiefe  von  1,10  m  decken  sich  Farbe  und  Aufbau  dieses  Profils  im 
wesentlichen  mit  Profil  1.  Sodann  treten  jedoch  im  Lichtbild  des  Profils  2  eben 
noch  erkennbare  graue  Infiltrationen  auf,  deren  Intensität  bis  zu  1,30  m  Tiefe 
zunimmt.  Wie  die  schräg  von  NO  aufgenommene  Abbildung  des  Profils  2  im 
einzelnen  gut  erkennen  läßt,  tritt  unterhalb  der  genannten  Tiefe  eine  scharf 
begrenzte,  schwarz-grüne  Schicht  zutage,  dereq  oberer  Rand  durchschnittlich 
1,3  m  von  der  Grabsohle  entfernt  ist,  also  etwa  der  Höhe  des  Leichenstapels 
entspricht.  Die  Mächtigkeit  dieser  Zone  schwankt  zwischen  30  und  50  cm. 
In  ihr,  vor  allem  aber  in  den  anschließenden  Partien,  zeichnen  sich  die  erwähn¬ 
ten  Niveaulinien  ab,  welche  allein  auf  die  Bewegung  des  Niederschlagwassers 
zurückzuführen  sind.  Das  Profil  setzt  nämlich  in  Tiefe  von  2,30  m  auf  Ton  auf 
(vom  Lichtbild  nicht  erfaßt).  Die  durch  ihn  gebildete  Abflußebene  liegt  an 
dieser  Stelle  wesentlich  über  dem  Niveau  der  Sumpfmulde,  zu  der  die  Ton¬ 
schicht  nach  Süden  abfällt. 

Bemerkenswerterweise  finden  sich  in  der  schwarzgrünen  Zone  des  Profils 
unregelmäßig  begrenzte,  stark  gebleichte  Einsprengungen.  Auch  der  darunter 
bis  zur  Tonschicht  befindliche  Boden  ist  einerseits  stark  infiltriert,  andererseits 
gebleicht.  Vor  allem  ist  das  letztgenannte  Material  im  Gegensatz  zu  Profil  1 
seiner  Feinbestandteile  beraubt  und  äußerst  wasserdurchlässig.  Zur  Erklärung 
dieser  immerhin  überraschenden  Feststellung  sei  zunächst  auf  die  pH-Werte 
eingegangen.  Sie  wurden  an  Proben  aus  der  rechten  Profilhälfte,  zum  Teil  aber 
auch  an  solchen  aus  der  linken  durchgeführt.  Auf  diese  beziehen  sich  die  ein¬ 
geklammerten  Zahlen  der  Uebersicht  2. 


Probe  Nr. 

Uebersicht  2 
(Profil  2) 

Tiefe 

pH 

8 

50 

(H2  O) 
5,5 

__  9  <16) 

100 

5,0  (4,7) 

10 

120 

5,6 

11 

140 

5,9 

12  (17) 

150 

6,5  (5,2) 

13 

170 

6,9 

14  (18) 

200 

6.2  (4,7) 

15  (19) 

240 

6,3  (6,5) 

64 


Auf  der  rechten  Profilhälfte  bestehen  bis  zur  Tiefe  von  140  cm,  also  etwa  der 
oberen  Infiltrationsgrenze,  keine  entscheidenden  Abweichungen  von  den  ent¬ 
sprechenden  Werten  des  Profils  1*  Alsdann  steigen  die  pH-Zahlen  jedoch  deut¬ 
lich  an.  Bei  der  Probe  aus  1,7  m  Tiefe  wird  der  Neutralpunkt  fast  erreicht.  Auf 
der  linken  Seite  herrscht  bis  fast  zum  Profilabschluß  die  stark  saure  Reaktion 
vor.  Die  Abweichungen  in  den  pH-Werten  der  beiden  Profilhälften  lassen  sich 
zwanglos  mit  der  im  Bilde  erkennbaren,  nach  Grenze  und  Stärke  schwankenden 
Infiltration  erklären.  Jedenfalls  ist  die  Neutralitätsgrenze  nirgends  erreicht  oder 
gar  überschritten  worden,  wie  es  bei  dem  später  zu  besprechenden,  unterhalb 
der  Leichen  gegrabenen  Profil  3  der  Fall  war.  Bei  der  Untersuchung  der  in¬ 
tensiv  schwarzgrün  gefärbten  Zone  ließ  sich  eine  starke  Eisenanreicherung  und 
die  Gegenwart  von  Sulfidschwefel  ermitteln.  Die  dunklen  Infiltrate  sind  also 
Eisensulfid,  das  sich  bei  Zutritt  von  Luft  schnell  in  Eisenoxydhydrate  um¬ 
wandelte.  Die  Herkunft  des  Sulfidschwefels  als  Abbauprodukt  schwefelhaltiger 
Eiweißverbindungen  (Custin  u.  dgl.)  kann  unter  Berücksichtigung  der  im  Leichen¬ 
stapel  herrschenden  anaeroben  Zersetzungsbedingungen  nicht  umstritten  sein. 
Auch  das  Eisen  dürfte  trotz  der  vermerkten  Bleichungserscheinungen  in  den 
unteren  Bodenpartien,  wodurch  eine  Zufuhr  gelösten,  bodeneigenen  Eisens  in 
obere  Bodenpartien  nicht  auszuschließen  ist,  ebenfalls  von  den  Leichen  stam¬ 
men.  Die  bekannte  Tatsache,  daß  sich  im  Innern  von  Leichen  schon  verhältnis¬ 
mäßig  schnell  sulfidisch  gebundenes  Eisen  bildet,  läßt  die  Infiltration  unmittel¬ 
bar  auf  dieses  zurückführen.  Das  Eisensulfid  wandert  mit  der  Leichenflüssigkeit 
kolloidal  gelöst  ab  und  kommt,  begünstigt  durch  den  ausflockend  wirkenden 
Reaktionsumschlag  bei  Eintritt  in  den  Boden,  zur  Ablagerung. 

Wie  an  Hand  von  Salzsäureauszügen  nachgewiesen  wurde,  beruht  die  beim 
Angraben  des  Profils  2  in  die  Augen  fallende  Bleichung  der  untersten  Boden¬ 
schichten  auf  der  Abfuhr  von  Eisen.  Zudem  ließ  sich  am  deutlichsten  in  der 
aus  2,30  m  Tiefe  stammenden  Probe  19  der  linken  Profilhälfte  eine  erhebliche 
Menge  Ferroeisen  ermitteln.  Es  haben  sich  also  in  den  unteren  Bodenpartien 
Reduktionsvorgänge  abgespielt,  deren  Ursache  unmittelbar  auf  Leichenflüssig¬ 
keit  zurückgeht,  denn  es  wurde  die  gleiche  Erscheinung  unter  einem  Leichen¬ 
stapel  im  oberen  Teil  des  gleichen  Grabes  (Profil  3)  nachgewiesen.  Hier  war  die 
Reaktion  jedoch  nicht  sauer,  sondern  stark  alkalisch. 

In  diesem  Zusammenhang  ist  noch  das  Vorkommen  von  blaugefärbtem  Ferro- 
phosphat  (Vivianit)  am  Boden  der  verschiedensten  Gräber  zu  erwähnen.  Diese 
Bildungen  sind  ebenfalls  auf  von  dem  Leichenstapel  ausgehende  Reduktions¬ 
vorgänge  zurückzuführen.  Umfang,  Ausdehnung  und  Lokalisation  dieses  Mine¬ 
rals  beweisen,  daß  die  sie  verursachenden  Leichenzersetzungsvorgänge  längere 
Zeit  zurückliegen  müssen.  Auch  dieser  wichtige  Befund  gibt  somit  wiederum 
Hinweise  auf  das  Alter  der  Leichenlagerung. 

Profil  3 

Dieses  Frofil  lag  im  oberen  Teil  des  Grabes  1  in  Höhe  des  Knicks,  ca.  12  m 
von  Profil  1  entfernt.  Die  Leichen  waren  an  dieser  Stelle  bereits  bis  auf  zwei 


Der  Mord  vod  Katyn  Bg.  5 


65 


Schichten  abgeräumt.  Die  Profilwand  wurde  zunächst  bei  trockenem  Wetter 
50  cm  einwärts  der  Leichengrenze,  unmittelbar  anstoßend  an  die  unterste 
Leichen  Schicht  bis  zum  Aufsetzen  auf  Ton  in  1,10  m  Tiefe  gegraben.  Bis  zur 
Tiefe  von  85  cm  fand  sich  mehr  oder  weniger  grober  Sand  vor,  der  von  40  cm  ab 
stark  gebleicht  war.  Auf  dem  Bilde  des  Profils  3  erkennt  man  deutlich  die 
zonalen  Infiltrationsbänder,  die  eine  graugrüne  Farbe  aufwiesen.  Unterhalb  von 
90  cm  stand  schluffreiches  Material  von  frischer,  rostbrauner  Farbe  an.  Der 
Uebergang  von  dieser  Zone  zu  den  oben  und  unten  angrenzenden  (gebleichter 
Sand  einerseits  und  tiefroter  Ton  andererseits)  war  fast  unmittelbar. 

Bis  zu  40  cm  unterhalb  der  Leichen  zeigte  sich  eine  intensive  Durchtränkung 
mit  Fett,  derzufolge  der  Boden  trotz  seines  groben  Aufbaus  auch  nach  späterem 
Trocknen  an  der  Luft  schwer  mit  Wasser  benetzbar  war.  In  der  tieferen,  ge¬ 
bleichten  Zone  traten  diese  Eigenschaften  nicht  mehr  hervor.  Zu  bemerken  wäre 
besonders,  daß  die  bei  trockenem  Wetter  gegrabene,  standfeste  Profilwand  nach 
einem  kurzen,  intensiven  Regen  durch  das  aus  der  gebleichten  Zone  hervor¬ 
brechende  Wasser  teilweise  zu  schnellem  Einsturz  gebracht  wurde. 

Dieser  Umstand  beweist,  daß  die  strukturbildenden  Elemente  des  Bodens,  wie 
sie  bei  dem  unweit  von  dieser  Stelle  gelegenen  Profil  1  gerade  in  dieser  Tiefe 
gefunden  wurden,  weitgehend  erodiert  waren.  Eine  Erklärung  dafür  vermitteln 
die  in  Uebersicht  3  verzeichneten  pH-Werte.  Sie  liegen  durchweg  im  alkalischen 
Bereich  und  zeigen  eine  von  oben  nach  unten  ansteigende  Tendenz.  Die  starke 
Alkalität  ist  ohne  Frage  der  ausgetretenen  Leichenflüssigkeit  zu  verdanken  und 
beruht  auf  deren  Gehalt  an  Ammoniak  bzw.  organischen  Substanzen  basischer 
Natur. 


Uebersicht 
(Profil  3) 

Probe  Nr.  Tiefe  unter  Leichenstapel  pH  (H2  O) 

cm 


20 

0—  5 

7,5 

21 

10—  20 

7,1 

22 

30—  40 

7.9 

23 

50—  70 

7,6 

24 

88  (Grenzzone) 

8,0 

25 

90—105 

8,0 

Im  vorliegenden  Fall  wurde  lediglich  der  Nachweis  von  Ammoniak  geführt. 
Bereits  beim  Kochen  z,  B.  der  Probe  23  mit  Wasser  trat  NH«  in  Freiheit  Nach 
Zugabe  von  Natronlauge  war  die  Reaktion  äußerst  stark  und  durch  den  Geruch 
kontrollierbar. 

Auch  in  den  untersten  Schichten  des  Profils  2  (Proben  14,  15,  17  und  18) 
wurde  Ammoniak  nach  Laugezusatz  nachgewiesen.  In  dem  erheblichen  Vor- 


66 


handensein  dieser  Base  haben  wir  schließlich  die  Ursache  für  den  im  Vergleich 
zu  Profil  1  geringen  Gehalt  an  Feinbestandteilen  der  unteren  Bodenpartien  im 
Grab  1  zu  suchen.  Wie  bereits  einleitend  betont  wurde,  bewirken  nämlich  ein¬ 
wertige  Alkalien  bzw.  deren  Salze  eine  Peptisierung  der  strukturbildenden 
Bodenelemente.  Die  Folge  davon  ist  deren  Abtransport  durch  die  Niederschläge 
und  eine  Vergrößerung  des  Porenvolumens.  Bei  den  Proben  21  und  22  (10  bis 
40  cm  unter  dem  Leichenstapel),  kam  noch  die  bedeutende  Durchtränkung  mit 
Fett  bzw.  Fettsäuren  hinzu.  Hier  konnte  von  einer  Bodenstruktur  kaum  mehr 
die  Rede  sein.  Beim  Schütteln  des  Bodens  mit  Wasser  resultierte  eine  klare 
Lösung.  Erst  nach  Zugabe  von  Ammoniak  konnten  die  in  geringen  Mengen 
vorhandenen  Feinbestandteile  abgeschlärnmt  werden.  Das  ammoniakalische 
Substrat  war  zähflüssig  und  bildete  nach  kräftigem  Umschütteln  stehenden 
Schaum,  wie  er  bei  guten  Seifen  beobachtet  wird. 

Es  war  demnach  naheliegend,  auf  die  Gegenwart  fettsauren  Salzes  im  Boden 
zu  prüfen.  Die  allerdings  nur  qualitative  Untersuchung  fiel  positiv  aus,  denn 
die  nach  dem  Ansäuern  des  wässerigen  Bodenauszuges  (durchgeführt  an 
Probe  2)  aufgetretenen  Kolloide  lösten  sich  restlos  in  Aether. 

Wenn  ebenfalls  eiweißartige  Abbauprodukte  bei  der  Abstimmung  der  Boden¬ 
reaktion  eine  maßgebende  Rolle  gespielt  hätten,  mußte  steh  dies  auch  auf  die 
Pufferung  des  Bodens  auswirken.  Auf  Grund  ihrer  basischen  und  zugleich 
kolloiden  Natur  setzen  diese  Stoffe  einer  Reaktionsveränderung  Widerstand 
entgegen,  der  für  die  Art  und  Geschwindigkeit  der  Leichenzersetzung  mit¬ 
bestimmend  ist. 

Zur  Prüfung  dieser  Frage  wurden  100  g  lufttrockenen  Feinbodens  4  Stunden 
der  Einwirkung  von  200  ccm  0,8396  n  HCl  bei  Zimmertemperatur  ausgesetzt 
Die  für  eine  Anzahl  von  Proben  aus  den  verschiedenen  Profilen  bestimmten 
Werte  sind  in  Uebersicht  4  zusammengestellt  worden.  In  Anbetracht  der  höheren 
Diluvialsanddecke  beim  Profil  2  sind  die  Zahlen  für  die  Proben  unter  2  m  dieses 
Profils  nicht  mit  der  Probe  6,  sondern  mit  Probe  5  des  Profils  1  zu  vergleichen* 


Uebersicht  4 

Probe  Nr. 

Profil  Nr. 

Tiefe 

HCl-Verbrauch 

cm 

(ccm) 

3 

1 

50 

0,99 

4 

1 

100 

1,24 

5 

1 

150 

2,70 

6 

1 

200 

17,78 

9 

2  (r) 

100 

1,60 

12 

2  (r) 

150 

2,04 

14 

2  (r) 

200 

2,33 

15 

2  (r) 

230 

1,08 

16 

2  (1) 

100 

1,24 

Der  Mord  von  Katyn  Bg.  5* 


67 


Probe  Nr. 

Profil  Nr. 

Tiefe 

HCl-Verbrauch 

cm 

(ccm) 

17 

2  (1) 

150 

2,23 

18 

2  (1) 

200 

0,34 

19 

2  (1) 

230 

1,46 

21 

3 

10—20  u.  L 

2,67 

22 

3 

30 — 40  „  ff 

2,20 

23 

3 

50 — 70  ,,  „ 

1,21 

25 

3 

90 — 105  ,f  ,, 

3,68 

Beim  Profil  1  zeigt  sich  ein  sinngemäßer  Anstieg  des  HCl-Verbrauchs  mit  den 
pH-Werten  (s.  Uebers.  1).  Erwartungsgemäß  pufferte  das  mehr  oder  weniger 
sandige  Material  bei  weitem  nicht  so  stark  wie  der  Ton.  Für  die  aus  1  m  Tiefe 
stammenden  Proben  der  Profile  1  und  2  ergeben  sich  ziemlich  übereinstim¬ 
mende  Eigenschaften,  nicht  jedoch  für  die  in  1,5  m  Tiefe  entnommenen.  Die  in 
dieser  Zone  anzutreffenden  Infiltrationen  führten  einen  Verlust  neutralisieren¬ 
der  Bodenbestandteile  herbei,  der  sich  deutlicher  beim  Boden  aus  2,3  m  Tiefe, 
am  deutlichsten  jedoch  bei  Probe  18  aus  der  linken  Hälfte  des  Profils  2  geltend 
machte.  Diese  Probe  wies  auch  einen  auffallend  niedrigen  pH-Wert  auf. 

Unterhalb  des  Leichenstapels  (Profil  3)  nahm  das  Pufferungsvermögen  vom 
ungebleichten,  fettdurchtränkten  Teil  (Proben  21  u.  22)  zum  gebleichten  (Probe  23) 
sprunghaft  ab,  um  in  der  nach  Farbe  und  Struktur  erhaltenen  Zone  unter 
90  cm  (Probe  25)  zu  einem  Höchstwert  anzusteigen.  Lediglich  hier  kann  man 
auf  eine  Zufuhr  puffernder  Substanzen  durch  die  Leichenflüssigkeit  schließen. 
In  allen  übrigen  Fällen  wurde  das  Pufferungsvermögen  des  Bodens  mehr  oder 
minder  stark  in  Mitleidenschaft  gezogen,  und  zwar  fast  unabhängig  vom 
Reaktionszustand.  Damit  ist  aber  der  von  Natur  aus  sauren  Bodenlösung  ein 
weitgehender  Einfluß  in  unmittelbarer  Umgebung  wie  auch  innerhalb  des 
Leichenstapels  einzuräumen. 


Uebersicht  5 


Leiche  I  (unmittelbar  auf  Boden  mit  Bauch  nach  unten  lagernd) 

pH  (H2O; 


Mantel,  Bauchseite  7,0 

Rock,  M  6*8 

H  erhör  „  7,1 

Mantel  und  Futter,  Rückenseite  6,8 


Leiche  II  (über  Leiche  I  ebenfalls  in  Bauchlage) 

Mantel,  Bauchseite  6,7 

Rock,  „  7,1 

Hemd,  „  7,2 

Mantel,  Rückenseite,  z.  Z.  der  Untersuchung  freiliegend  6,7 


68 


Hierauf  weisen  die  pH-Werte  hin,  die  an  Stoffteilen  der  oberhalb  des  Pro¬ 
fils  3  gelagerten  Leichen  gemessen  wurden.  Nach  UebersichtS  lag  die  Reaktion 
der  stark  fettdurchtränkten  Kleidungsstücke  im  schwach  sauren  bis  schwach 
alkalischen  Bereich.  Auf  Grund  des  starken  Aufsaugvermögens,  besonders  der 
wollenen  Kleidungsstücke,  hätte  man  allerdings  eher  eine  stark  alkalische 
Reaktion,  wie  sie  in  den  unteren  Bodenpartien  des  Profils  3  unterhalb  der 
Leichen  anzutreffen  war,  erwartet. 

In  diesem  Zusammenhang  sei  noch  auf  den  Unterschied  zwischen  dem  so¬ 
genannten  Leichenwachs  und  den  im  Boden  unterhalb  der  Leichen  Vorgefun¬ 
denen  fettigen  Infiltraten  hingewiesen.  Jenes  war  plastischer*  dieses  öliger 
Natur.  Obgleich  eine  nähere  Identifikation  dieser  fettigen  Bildungen  z.  Zt. 
wegen  der  beschränkten  Untersuchungsmöglichkeiten  in  einem  Feldlaboratorium 
noch  nicht  vorliegt,  ist  mit  aller  Wahrscheinlichkeit  anzunehmen,  daß  es  sich 
bei  den  Fettdecken  der  Leichen  im  wesentlichen  um  gesättigte,  bei  den  Boden¬ 
infiltraten  um  ungesättigte  Fettsäuren  handelt.  In  keinem  Fall  aber  ist  bei 
den  Leichen  an  einen  Prozeß  in  Richtung  auf  die  Bildung  von  Kalkseifen  zu 
denken.  Abgesehen  davon,  daß  die  saure  Bodenreaktion  eine  solche  Annahme 
von  vornherein  ausschließt,  fand  sich  der  Beweis  dafür  bei  der  Analyse  harter 
Leichenwachspanzer,  die  uns  bei  der  Oeffnung  älterer  Russengräber  im  Katyner 
Wald  entgegentraten.  In  dem  einen  Fall  wurden  0,13  Proz.  CaO,  in  einem 
anderen  0,28  Proz.  gefunden,  also  nur  verschwindend  geringe  Mengen.  Da  die 
alten  Russengräber  ihrer  Lage  und  den  Bodenverhältnissen  nach  mit  dem 
Grab  1  in  Vergleich  gesetzt  werden  können,  geben  die  dort  angetroffenen  Ver¬ 
hältnisse  einen  sicheren  Anhalt  für  den  später  zu  erwartenden  Ablauf  der  Um¬ 
wandlungen  an  den  Leichen  aus  Grab  1. 

Untersuchungen  an  alten  Russengräbern  im  Walde  von  Katyn 

Diese  auf  ein  Alter  von  15—20  Jahre  geschätzten  Russengräber  im  Walde  von 
Katyn,  der  eine  alte  Hinrichtungsstätte  der  Russen  seit  der  Revolution  1917  ist, 
wurden,  wie  bereits  erwähnt,  bei  Probegrabungen,  an  zahlreichen  Stellen 
Massengräber  russischer  Zivilisten  gefunden.  Zwei  dieser  Russengräber  wurden 
zu  Vergleichszwecken  näher  untersucht,  sie  lagen  südwestlich  des  mehrfach 
erwähnten  Sumpfes  auf  einem  Hügel,  ca.  120  m  von  Grab  1  entfernt  und  fast 
auf  gleicher  Höhe  mit  diesem.  Eines  dieser  Gräber  wurde  bis  zur  obersten 
Leichenschicht  (Profil  4),  das  andere  bis  zur  Grabsohle  eröffnet  (Profil  5). 

Profil  4 

Erwartungsgemäß  besaß  der  Boden  oberhalb  der  Leichen  nicht  die  Merkmale 
einer  natürlichen  Lagerung.  Die  Humuskrame  wai  höchstens  5  cm  stark  und 
von  einem  ebenso  schwachen,  den  Prozeß  der  Podsolierung  kennzeichnenden 
Bleichliorizont  unterlagert.  Abgesehen  von  einer  20  cm  über  den  Leichen  be¬ 
ginnenden,  schwachgrauen  Zone  hatten  die  Bodenmassen,  in  denen  der  Grob¬ 
sand  vorherrschte,  ein  frisches,  hell-rostfarbenes  Aussehen.  Das  Profil  maß  von 
der  Krume  bis  zur  obersten  Leichenschicht  1,2  m. 


69 


Uebersicht  6 
(Profil  4) 

Probe  Nr.  Tiefe  pH  (HsO) 

cm 


26 

30—  40 

5,4 

27 

60—  70 

5,4 

28 

90—  95 

5,3 

29 

100—105 

5,0 

30 

120 

4,9 

Die  angetroffene,  stark  saure  Bodenreaktion  entsprach  bis  zur  Tiefe  von  1  m 
der  im  natürlichen  Profil  1  ermittelten  (vergl.  Uebers.  6  und  1).  In  der  ge¬ 
bleichten  Zone  (Proben  29  und  30)  war  die  Versauerung  noch  gesteigert,  ein 
Umstand,  der  ebenso  wie  die  Bleichung  auf  die  Infiltration  mit  Leichen¬ 
zersetzungsprodukten  bzw.  deren  Umwandlung  im  Boden  zurückzuführen  ist. 
Eine  Eisenabwanderung  konnte  bei  der  gebleichten  Schicht  unmittelbar  über 
den  Leichen  mit  Deutlichkeit  erkannt  werden.  Reduziertes  Eisen,  wie  es  bei 
den  Profilen  2  und  3  gefunden  wurde,  ließ  sich  hier  jedoch  nicht  mehr  fest¬ 
stellen.  Ammoniak  fand  sich  nur  spurenweise,  und  zwar  ausschließlich  in 
Probe  30. 

Nach  den  Befunden  in  Grab  1  stand  für  die  gebleichte  Zone  des  Profils  4  eine 
Beeinträchtigung  des  Pufferungsvermögens  sowie  eine  relative  Verminderung 
der  Feinbestandteile  zu  erwarten.  Für  Probe  30  aus  1,2  m  Tiefe  ergab  sich  ein 
Verbrauch  von  0,97  ccm  0,8396  n  HCl  je  100  g  Boden,  für  die  zum  Vergleich 
herangezogene  Probe  27  aus  60 — 70  cm  Tiefe  ein  solcher  von  1,68  ccm.  Dieser 
bedeutende  Unterschied  beweist,  daß  die  Veränderungen  des  Bodens  oberhalb 
der  Leichen  in  gleicher  Richtung  verlaufen  sind  wie  beim  Grab  1  unterhalb  des 
Leichenstapels.  Eine  Abnahme  der  strukturbildenden  Bodenelemente  ließ  sich 
oberhalb  der  Leichen  mit  den  vorhandenen  Mitteln  nicht  sicher  erfassen. 

Profil  5 

Das  zweite  untersuchte  Russengrab  lag  im  nördlichen  Hügelabhang,  70  m 
vom  ersten  Grab  und  15  m  von  der  Sumpfgrenze  entfernt.  Da  die  Grabsohle 
2  m  über  dem  Sumpfniveau  lag  und  Bodenverdichtungen  oder  gar  Ton  unter¬ 
halb  derselben  nicht  angetroffen  wurden,  ist  stauende  Nässe  bei  der  Be¬ 
urteilung  der  Boden-  oder  Leichenveränderungen  auch  in  diesem  Fall  nicht  in 
Betracht  zu  zieb^JL 

Die  Grabsohle  bestand  bis  zu  5  cm  Tiefe  aus  graugebleichtem,  stark  nach 
Verwesung  riechendem  Sand  mit  nur  wenig  Feinbestandteilen.  Die  darunter 
bis  zu  35  cm  anstehenden  Partien  wiesen  die  gleiche  Struktur  und  ebenfalls 
eine  graue  Infiltration,  jedoch  keine  so  ins  Gewicht  fallende  Bleichung  auf.  In 
der  genannten  Tiefe  schloß  sich  mit  scharfer  Abgrenzung  ein  feinsandreicherer 
Boden  von  frischer,  hellbrauner  Farbe  an,  dem  aber  noch  Verwesungsgeruch 


70 


anhaftete.  Eine  bei  Profil  3  so  auffällige  Fettdurchtränkung  konnte  in  keiner 
Zone  beobachtet  werden.  Hierdurch  ist  aber  eine  intermediäre  Fettdurch¬ 
setzung  des  Bodens  nicht  auszuschließen.  In  Anbetracht  der  geringen  Höhe 
nes  Leichenstapels  von  kaum  mehr  als  50  cm  und  der  großen  Durchlässigkeit 
des  Bodens  ist  ein  schneller  Abtransport  leichtflüssiger  Fette  oder  Oelsäuren 
mit  großer  Wahrscheinlichkeit  anzunehmen.  Ohne  Frage  darf  man  auch  die 
verhältnismäßig  geringe  Ausdehnung  der  gebleichten  und  infiltrierten  Zone, 
wie  sie  auch  oberhalb  der  Leichen  in  Profil  4  zu  beobachten  war,  diesem  Um¬ 
stand  zuschreiben.  Die  Auswaschung  wird  durch  die  bodenstrukturellen,  un¬ 
mittelbar  auf  die  Leichenflüssigkeit  zurückgehenden  Veränderungen  maßgeb¬ 
lich  gesteigert. 


Uebersicht  7 

(Profil  5) 

Probe  Nr. 

Tiefe  unter 

pH 

Grabsohle 

(H*0) 

cm 

31 

0—5 

6,5 

32 

10—20 

7,3 

33 

30—35 

7,6 

34 

50—60 

5,0 

Unter  Berücksichtigung  der  Befunde  im  ,(L”-Grab  (Uebers.  3)  konnte  es  nicht 
überraschen,  wenn  auch  unterhalb  der  Grabsohle  des  wesentlich  älteren  Russen¬ 
grabes  eine  alkalische  Bodenreaktion  angetroffen  wurde.  Aus  den  oben  dar¬ 
getanen  Gründen  war  sie  nur  auf  eine  kleine  Zone  begrenzt,  denn  bereits  in 
50  cm  Tiefe  herrschte  wieder  ein  ausgesprochen  saures  Milieu.  Das  Nieder-» 
schlagswasser  umspült  den  Leichenstapel  und  begünstigt  infolge  seiner  sauren 
Reaktion  jeden  in  der  gleichen  Richtung  verlaufenden  Prozeß,  u.  a.  den  der 
Verseifung.  Nur  dicht  unterhalb  der  Leichen  bildet  sich  ein  totaler  Winkel, 
der  der  Wirksamkeit  dieses  dominierenden  Agens  weniger  ausgesetzt  ist. 

Bei  Profil  3  („L”-Grab)  wurde  der  ungünstige  Einfluß  der  Leichendetritate 
auf  die  Bodenstruktur  und  die  Pufferungseigenschaften  in  geradezu  beispiel¬ 
hafter  Weise  nachgewiesen.  Für  die  letztgenannte  Bodeneigenschaft  lagen  die 
Verhältnisse  beim  Profil  5  ganz  analog.  Unmittelbar  unter  den  Leichen  des 
alten  Russengrabes  belief  sich  der  HCl-Verbrauch  für  100  g  Boden  auf  1,24  ccm, 
in  50  cm  Tiefe  auf  0,72  ccm.  Ziehen  wir  zum  Vergleich  die  Probe  27  aus  Profil  4 
heran,  wo  der  Verbrauch  1,68  ccm  betrug,  so  tritt  die  bodenzerstörende  Wir¬ 
kung  der  Leichenzersetzungsprodukte  noch  deutlicher  in  Erscheinung. 

In  Anbetracht  der  Befunde  über  die  Reaktions-  u.  Pufferungsverhältnisse  des 
Bodens  ist  es  durchaus  natürlich,  daß  der  bereits  erwähnte,  zunächst  als  Kalk¬ 
seife  angesprochene  harte  Wachspanzer  an  alten  Russenleichen  nur  wenig  CaO 
enthielt  (0,13  u.  0,28  %).  Auch  die  nach  Orsös  „kalktuffartigen,  mehrschichtigen 
Inkrustationen  an  der  Oberfläche  des  schon  lehmartig  homogenisierten  Gehirn- 


71 


breis’4  in  Schädeln  aus  den  Katyner  Polengräbern  wiesen  keinesfalls  auf  Kalk¬ 
anreicherungen  hin.  Dies  zeigen  die  folgenden  Analysenwerte: 


Glühverlust 

CaO  in  Frischsubstanz 

CaO  im  Glührückstand 

% 

% 

% 

Schädel  a  95,56 

1,73 

38,9 

„  b  94,55 

0,84 

15,4 

Die  glühverlustfreie  Knochensubstanz  dieser  Schädel  bestand  zu  51,7  bzw. 
50,0  %  aus  CaO.  Mithin  liegen  die  Werte  tiefer,  als  der  Zusammensetzung  des 
Trikalziumphosphats  mit  rd.  54  %  CaO  entsprechen  würde. 

Zusammenfassend  läßt  sich  auf  Grund  der  völlig  gleichartigen  Befunde  für 
die  alten  und  jungen  Massengräber  im  Katyner  Wald  folgendes  sagen: 

Die  aus  den  Leichen  im  Primärprozeß  austretenden  Zersetzungsprodukte 
rufen  eine  grüngraue  bis  grünschwarze,  auf  Eisensulfid  zurückzuführende  je¬ 
doch  nicht  andauernde  Infiltration  des  Bodens  sowie  zonale  Bleichungen  und 
einen  Abtransport  strukturbildender  Bodenbestandteile  hervor.  Damit  ist  ein 
relativ  schnelles  Abwandern  der  wasserlöslichen  Substanzen  sowie  auch  der 
öligen  Fette  und  Fettsäuren  in  den  Untergrund  verbunden.  Eine  ausgesprochen 
alkalische  Reaktion  des  Bodens  findet  sich  nur  im  „toten  Winkel“  unterhalb 
der  Leichen.  Die  außerhalb  dieses  Bereichs  angetroffene  saure  Bodenreaktion 
ist  bestimmend  für  den  sekundären  Zersetzungsprozeß  der  Leichen.  Für  die 
Entstehung  und  den  Abtransport  löslicher  Zersetzungsprodukte  aus  den  Leichen 
und  aus  dem  Boden  spielt  natürlich  die  Zeit  eine  ausschlaggebende  Rolle,  so 
daß  der  Zustand  der  älteren  Russenleichen  sowie  der  nur  noch  geringe  Infil¬ 
trationsbereich  in  den  betreffenden  Gräbern  durchaus  verständlich  ist  und  den 
Altersunterschied  gegenüber  den  Polengräbern  sinnfällig  in  Erscheinung  treten 
läßt. 

Infolge  des  primär  großen  Reaktionsgefälles  zwischen  dem  Leicheninnern  und 
dem  Bodenniilieu  muß  angenommen  werden,  daß  eine  mehr  oder  weniger  tiefgrei¬ 
fende  Fäulnis  innerhalb  kürzerer  Zeit  zum  Abklingen  kam  und  einem  Konser¬ 
vierungsprozeß  wich,  der  durch  das  Auftreten  harter,  freier  Fettsäuren  auch  an 
den  inneren  Organen  gekennzeichnet  ist.  Es  war  zunächst  daran  gedacht  wor¬ 
den,  daß  ähnlich  wie  bei  Moorleichen  der  möglicherweise  aus  dem  nahen 
Sumpf  stammenden  Huminsäure  (Sumpfwasser  pH  4)  ein  wesentlich  mitbestim¬ 
mender  Einflug,  auf  diesen  Konservierungsprozeß  zuzuschreiben  sei.  Durch  die 
bodenkundlichen  Untersuchungen  war  indessen  sowohl  ein  unmittelbares  Auf¬ 
steigen  des  Sumpfwassers  als  auch  eine  capillare  Durchtränkung  der  Leichen¬ 
stapel  mit  seinen  Bestandteilen  auszuschließen.  Die  Feststellung  ausgesproche¬ 
ner  Leichenwachsbildung  bei  völlig  fehlender  Gerbung  selbst  in  den  tiefstgele- 
genen  und  sumpfnächsten  Gräbern  bestätigt  die  Folgerungen  aus  den  boden¬ 
kundlichen  Untersuchungen. 


72 


Im  ganzen  ergibt  sich  zusammenfassend  aus  der  Vergleichung  von  Boden¬ 
beschaffenheit  und  Leichenzersetzung,  daß  der  relativ  gute  Erhaltungszustand 
der  Leichen  in  den  Massengräbern  der  polnischen  Offiziere  keineswegs  für  eine 
nur  kurze  Lagerungszeit  spricht,  sondern  sogar  die  übrigen  gerichtsärztlichen 
und  spurenkundlichen  und  erkennungsdienstlichen  Untersuchungsbefunde  grund¬ 
sätzlich  erhärtet. 

10.  Geschosse  und  Patronenhülsen 

Als  Todesursache  der  Katyner  Leichen  war  fast  ausnahmslos  Kopfschuß  (Ge¬ 
nickschuß)  festgestellt  worden.  War  bereits  aus  den  EinschuBlöchern  an  den 
präparierten  Schädeln  mit  großer  Einheitlichkeit  auf  das  Vorliegen  von 
Pistolenschüssen  eines  Kalibers  von  unter  8  mm  zu  schließen,  so  wurde  diese 
Feststellung  durch  das  Auffinden  zahlreicher  Projektile  und  Hülsen  am  Tatort 
und  in  den  Leichen  erhärtet.  Es  gelang  sogar,  das  zur  Anwendung  gelangte 
Kaliber  exakt  zu  7,65  mm  zu  erweisen.  Im  Grab  2  war  nämlich  beim  Bergen 
der  Leichen  noch  eine  Originalpatrone  auffindbar  gewesen,  bei  der  es  sich  um 
Pistolenmunition  mit  der  Hülsenbodenprägung  „Geco  7,65  D“  handelte.  Diese 
Patrone  war  infolge  Einwirkung  von  Fäulnisflüssigkeit  an  der  Oberfläche 
schwärzlich-grün  verfärbt,  am  Hülsenboden  mit  fettigen  Leichenzersetzungs¬ 
produkten  und  Grünspan  behaftet,  Hinweise  darauf,  daß  das  Objekt  von  Anfang 
an  innerhalb  des  Leichenstapels  gelegen  hatte.  Des  weiteren  konnten  die  Pro¬ 
jektile  aus  Steckschüssen  einer  größeren  Zahl  von  Leichen  sichergestellt  und 
überprüft  werden. 

Hiervon  wurde  u.  a.  genauer  untersucht: 

Grab  i:  Projektile  der  Leichen  Nr.  3400  (das  Geschoß  lag  in  einer  unverletzten 
Hauteindellung  im  Bereich  der  rechten  Schläfe  der  darunter  liegenden  Leiche), 
Nr.  3697,  Nr.  3725  und  Nr.  3697. 

Grab  2:  Projektile  der  Leichen  Nr.  2399  (das  Geschoß  war  nach  Passieren  des 
Kopfes  auf  der  Leichenunterlage  zur  Ruhe  gekommen)  und  Nr.  2433  (Geschoß 
saß  noch  im  Stirnausschuß;  es  war  hier  offenbar  durch  den  Rand  der  Feldmütze 
abgebremst  worden,  deren  Druckspur  noch  an  der  Kopfhaut  durch  eine  ent¬ 
sprechende  Eintrocknungszone  deutlich  erkennbar  war). 

Grab  5:  Projektil  der  Leiche  Nr.  2338  (Kopfsteckschuß)  sowie  ein  Geschoß, 
das  beim  Oeffnen  der  Kopffessel  einer  nicht  mehr  identifizierbaren  Leiche  ge¬ 
funden  worden  war. 

Grab  6:  Projektil  der  Leiche  Nr.  2094  (Kopfsteckschuß). 

Grab  7:  Ein  beim  Bergen  der  Leichen  aus  den  Leichenzwischenschichten  ge¬ 
borgenes  Projektil,  das  einem  bestimmten  Opfer  nicht  zuzuschreiben  war. 

Einheitlich  handelt  es  sich  bei  den  genannten  Projektilen  um  Stahlmantel¬ 
geschosse  mit  Bleikern,  deren  Kalibergröße  trotz  mehr  oder  minder  aus¬ 
geprägter  Deformationen  durchweg  zu  7,65  mm  bestimmbar  ist. 


73 


Neben  den  üblichen  Abplattungen  der  Geschosse  fand  sich  auch  eine  aus¬ 
gesprochene  pilzförmige  Deformation  (Leiche  Nr.  2338). 

Die  Geschosse  zeigten  durchweg  schwärzliche,  allenthalben  abwischbare 
Beläge  und  in  den  flachen  Bodenaushöhlungen  fettige  Auflagerungen  mit  Sand¬ 
vermischung,  was  wiederum  beweist,  daß  sie  mit  den  Leichen  zusammen  in  das 
Erdgrab  gelangt  waren. 

Im  Schädel  der  aus  Grab  1  untersuchten  Leiche  Nr.  3696  wurde  in  Ab¬ 
weichung  zu  den  bisher  beschriebenen  Geschossen  ein  kupfergemanteltes  Blei¬ 
projektil  mit  ausgeprägter  einseitiger  Längsflächen-  und  Spitzenabplattung  so¬ 
wie  nachhaltiger  Korrosion  aufgefunden.  2 — 3  cm  von  der  Einschußöffnung  im 
Hinterhaupt  entfernt  lagen  weiterhin  außerhalb  des  Schädelknochens  unter  der 
sternförmig  aufgeplatzten  Haut  —  gleichsam  in  einer  Hauttasche  verwahrt  — 
vier  größere  Bleisplitter,  die  zu  einem  zweiten,  und  zwar  aufgerissenen  Projektil 
gehört  haben  müssen. 

Letztlich  war  in  Grab  1  ein  Geschoß  des  Kalibers  6,35  mm  aufgefunden 
worden. 

Die  Tatsache,  daß  bei  den  Exekutionen  vorwiegend  Pistolenpatronen  des 
Kalibers  7,65  mm  verwandt  worden  waren,  ließ  sich  durch  Auffinden  zahl¬ 
reicher  zugehöriger  Hülsen  (mit  Schlagbolzeneindrücken)  bestätigen.  Die 
Hülsenböden  weisen  übereinstimmend  die  Prägung  „Geco  7,65  D"  auf,  ent¬ 
sprechen  sonach  dem  an  der  aufgefundenen  unversehrten  Patrone  erhobenen 
Befund. 

Allein  aus  dem  Grab  1  wurden  im  Zuge  der  Bergung  der  Leichen  an  ver¬ 
schiedenen  Stellen  drei  Hülsen,  eine  weitere  tief  zwischen  Stiefelschaft  und 
Beinkleid  der  Leiche  Nr.  3775  steckend  sichergestellt.  Weitere  entsprechende 
Hülsen  fanden  sich  in  den  Gräbern  2  und  8  vor. 

Einige  wenige  dieser  Hülsen  ließen  sich  durch  Abreiben  anhaftender  Fett¬ 
substanz  alsbald  so  weitgehend  reinigen,  daß  das  Messing  wieder  blank  zutage 
trat.  Die  Mehrzahl  der  Hülsen  war  indessen  ah  der  Oberfläche  mit  Sulfid  und 
Grünspan  versehen  und  stellenweise  auch  von  mit  Grünspan  durchsetzten, 
ziemlich  fest  anhaftenden  Sandkrusten  bedeckt.  Das  Hülseninnere  war  in  der 
Kegel  mit  Sand  angefüllt,  der  durch  Fettsäuren  pastös  zusammengekittet  schien. 

Analoge  äußere  Befunde  boten  vier  weitere  Geco-Hülsen,  die  am  südlichen 
Rande  des  Grabes  1  nahe  an  dessen  Kniewinkel  aus  dem  gewachsenen  Erdreich 
leicht  rechtsseitlich  vor  einer  daselbst  stehenden  Kiefer  freigelegt  worden 
waren.  Die  Hülsenbefunde  lassen  unzweideutig  erkennen,  daß  sie  bereits  Jahre 
an  Ort  und  Stelle  gelegen  haben  und  im  Speziellen  auch,  soweit  sie  aus  den 
Gräbern  geborgen  wurden,  seit  der  Einlagerung  mit  den  Leichen  in  Berührung 
gestanden  hatten. 


74 


In  diesem  Zusammenhang  verdient  hervorgehoben  zu  werden,  daß  der  vor¬ 
erwähnte  Kiefernstamm  in  einer  Höhe  von  1,40—1,70  m  (vom  Erdboden  aus  ge¬ 
messen),  also  in  Genickhöhe,  32  Einschüsse  (Vollbleikugeln)  aufwies,  deren 
Kaliber  sich  indessen  nurmehr  zu  4 — 5  mm  feststellen  ließ.  Aus  der  narbigen 
Struktur  der  Verwachsungen  des  Holzes  im  Bereich  der  Kugeleinschläge  war 
zu  schließen,  daß  die  Einschüsse  keineswegs  frisch  sein  konnten.  Die  Frage,  ob 
dieser  Schußkomplex  indessen  mit  den  Erschießungen  der  polnischen  Offiziere 
in  Verbindung  zu  bringen  ist,  muß  unter  Berücksichtigung  des  vorwiegend 
hierzu  benutzten  Kalibers  7,65  mm  und  der  Tatsache,  daß  sieh  im  Holzstamm 
ausschließlich  nicht  gemantelte  Bleikugeln  vorfanden,  offen  bleiben.  Die  seit¬ 
lich  des  Baumstammes  und  zugleich  nahe  am  Rande  des  Grabes  1  aufgefundenen 
Hülsen,  die  zweifelsohne  zu  Pistolenpatronen  des  Kalibers  7,65  mm  gehören, 
passen  jedenfalls  nicht  zu  den  in  dem  Kiefernstamm  sitzenden  Bleikugeln.  Sie 
sind  aber  andererseits  untrügliche  Beweise  dafür,  daß  Erschießungen  nahe  dieser 
Kiefer  unmittelbar  am  Grabrand  stattgefunden  haben.  Es  erscheint  nicht  ganz 
ausgeschlossen,  daß  es  sich  bei  dem  Einschußkomplex  an  der  Kiefer  um  den 
Treffer’  einer  Schrotladung  gehandelt  hat,  die  in  keinem  Zusammenhang  mit  der 
Tötung  der  Offiziere  zu  stehen  braucht  (Jagd,  Scharfschießen  mit  Klein¬ 
kaliber). 

Die  in  Katyn  nachgewiesenermaßen  benutzte  Pistolenmunition  Geco  Kaliber 
7,65  mm  gleicht  der  Munition,  wie  sie  seit  vielen  Jahren  in  der  Munitionsfabrik 
Gustav  Genschow  &  Co.  in  Durlacb  bei  Karlsruhe  (Baden)  hergestellt  wird. 
In  einem  von  der  Firma  herbeigezogenen  Gutachten  sind  die  in  den  letzten 
Jahrzehnten  bei  den  Pistolenpatronen  angewandten  Variationen  der  Hülsen¬ 
bodenstempel  bekanntgegeben  worden.  Die  auf  den  Katyner  Hülsenböden  befind¬ 
lichen  Bodenprägungen  lassen  unter  Zugrundelegung  der  gutachtlichen  Ausfüh¬ 
rungen  den  sicheren  Schluß  zu,  daß  die  zu  den  Erschießungen  in  Katyn  be¬ 
nutzte  Munition  in  Durlach,  und  zwar  in  den  Jahren  1922—1931,  hergestellt 
worden  ist! 

Da  in  Deutschland  wegen  des  Versailler  Vertrages  kaum  ein  Absatz  möglich 
war  wurden  Pistolenpatronen  des  Kalibers  7,65  mm  seitens  der  Firma  Genschow 
nach  zahlreichen  anderen  Ländern,  z.  B.  Polen,  Baltische  Staaten,  und  zwar  spe¬ 
ziell  bis  zum  Jahre  1928  in  größeren,  später  dann  noch  in  kleinem  Umfange, 
auch  nach  der  Sowjet-Union  geliefert.  Sonach  nimmt  es  keineswegs  wunder, 
wenn  an  der  Mordstelle  im  Katyner  Wald  von  den  Exekutionen  stammende 
Hülsen  und  Geschosse  von  Pistolenmunition  des  bekannten  deutschen  Fabrikats 
aufgefunden  wurden.  Aus  diesen  Darlegungen  ergibt  sich  zwingend,  daß  die 
deutsche  Munition  nicht  nur  aus  direkten  deutschen  Lieferungen  nach  Rußland, 
sondern  auch  aus  Beutebeständen  nach  der  Besetzung  Ostpolens  im  Jahre  1939 
stammen  kann. 


75 


11.  Nahschußzeichen 


Wenn  auch  von  vornherein  in  Anbetracht  der  konsequenten  Tötungsart  und 
der  Gleichförmigkeit  der  an  den  Opfern  festgestellten  Schußverletzungen  zu 
vermuten  stand,  daß  die  Genickschüsse  aus  unmittelbarer  Nähe  abgegeben 
worden  waren,  so  bedurfte  es  hierfür  des  wissenschaftlichen  Beweises.  Im  Zuge 
der  Untersuchungen  wurde  daher  in  besonderem  Maße  auf  das  Vorhandensein 
der  hinlänglich  bekannten  Nahschußzeichen  an  den  Leichen  sowohl  als  auch  an 
den  Kleidungsstücken  der  Opfer  gefahndet. 

a)  Makroskopischer  Nachweis 

Das  Auffinden  der  relativ  kleinen  Hauteinschüsse  war  bisweilen  infolge  der 
matschigen  Erweichung  und  fettigen  Verschmierung  der  Halsweichteile  sehr  er¬ 
schwert,  wenn  nicht  unmöglich  gemacht.  In  Fällen,  bei  denen  es  bis  zur  Ueber- 
prüfung  zu  einer  oberflächlichen  Lufteintrocknung  der  Haut  gekommen  war, 
konnten  die  Einschußöffnungen  jedoch  makroskopisch  strukturell  noch  sicher 
erkannt  werden.  Allenthalben  fanden  sich  schwarze  punktförmige  Einsprengun¬ 
gen  säum-  öden  ringartiger  Ausbildung  um  die  Einschußlöcher  herum,  während 
sich  das  Vorhandensein  von  homogenen  Schmauchhöfen  auf  der  Haut  in  nur 
ganz  wenigen  Fällen  bestätigen  ließ.  War  ein  solcher  zu  erkennen,  dann  er¬ 
schien  dessen  Konturierung  jeweils  unscharf,  wenig  prägnant. 

Verschiedentlich  gelang  es  auch,  die  Merkmale  des  absoluten  Nahschusses 
(aufgesetzte  Mündung)  auf  dem  Knochen  des  Hinterhauptes  in  Form  eines 
schwärzlichen,  festhaftenden  Schmauchsaumes  noch  zu  erweisen.  Selten  fand 
man  Pulverschmauch  in  den  Schußkanal  (Gehirn)  selbst  noch  verschleppt. 
Stanzverletzungen  auf  der  Haut  als  Beweise  für  Schüsse  mit  aufgesetzter  Mün¬ 
dung  wurden  zwar  nicht  gefunden,  ihr  Fehlen  spricht  indessen  nicht  gegen  der¬ 
artige  Schüsse,  da  sich  entsprechende  Merkmale  infolge  der  weitgehenden 
Mazeration  der  Haut  dem  Nachweis  entzogen  haben  konnten. 

Bemerkenswerterweise  ließ  sich  an  einer  Vielzahl  von  Leichen  aus  den  erst¬ 
entdeckten  Massengräbern  und  auch  an  solchen  aus  Grab  8  (u.  a.  Erkennungs¬ 
nummern  3695,  3696,  3720,  3722,  3726,  3729,  3733,  3753,  3754,  3767,  3849  und  3869) 
der  Nachweis  fuFren,  daß  der  Genickschuß  durch  den  hochgeschlagenen  Man¬ 
telkragen  geführt  worden  war,  so  daß  man  in  diesen  Fällen  Stanzmarken  an  der 
Haut  von  vornherein  nicht  erwarten  konnte.  In  den  genannten  Fällen  fand  sich 
an  der  Rückseite  des  hochgeschlagenen  Mantelkragens,  und  zwar  mit  beacht¬ 
licher  Konsequenz  im  Bereich  der  Umschlagstelle  —  etwa  7  cm  vom  Kragen¬ 
rand  entfernt  —  die  Einschußöffnung,  von  einem  in  der  Regel  bereits  mit 
bloßem  Auge  erkennbarem,  tiefschwarzem,  scharf  begrenztem,  rundlichem  bis 


76 


ovalem  Schmauchhof  umgeben,  dessen  Durchmesser  zwischen  1,4  und  2,7  cm 
schwankt.  Hin  und  wieder  schienen  Schmauchhöfe  in  allerdings  weit  schwäche¬ 
rer  und  unscharfer  Ausprägung,  aber  entsprechend  lokalisiert;  auch  an  der 
Genickhaut  selbst  hinter  den  Mantelkragendurchschüssen  noch  vorhanden  zu 
sein. 


b)  Nachweis  durch  Infrarot-Photographie. 

Durch  Photographie  mit  infraroten  Strahlen*),  die  von  mirjöereits  oft  mit  Er¬ 
folg  zum  Nachweis  von  Pulverschmauch  auf  dunklen  Stoffen,  vertrock¬ 
neten  Hauteinschüssen  und  dergl.  herangezogen  worden  ist,  ließen  sich  die 
Schmauchhöfe  an  den  Mantelkragen  unter  Eliminierung  störender  stoffeigener 
Färbungen  und  fettiger  Infiltrationen  wie  Beläge  sinnfällig  darstellen.  Man 
konnte  nunmehr  auch  mit  aller  Deutlichkeit  erkennen,  daß ,  das  zumeist  nur 
wenige  Millimeter  große  Einschußloch  regelmäßig  exzentrisch  nach  unten  ver¬ 
lagert  war,  was  zweifellos  auf  den  schrägen  Ansatz  der  Waffe  von  hinten  unten 
nach  vorn  oben  hinweist. 

Die  mittels  Infrarot  gefertigten  Aufnahmen  der  aus  den  Fällen  Nr.  3726,  3849, 
3720  und  3767  stammenden  Mantelkrageneinschüsse  waren  insofern  von  be¬ 
sonderer  Bedeutung,  als  sie  zu  den  um  die  Einschußlöcher  befindlichen  Primär¬ 
schmauchhöfen  jeweils  noch  sekundäre  Schmauchfahnen  aufwiesen.  In  den 
beiden  erstgenannten  Beispielen  (Nr.  3726  und  3849)  waren  diese  Sekundär¬ 
anflüge  pilzhutartig  auf  dem  Stoff  abgeformt  und  dicht  oberhalb  des  Primär¬ 
schmauchhofes  nach  dem  Kragenrande  zu  orientiert.  Die  Größe  der  im  Fall 
Nr.  3720  besonders  deutlich  ausgeprägten  Schmauchfahne  betrug  6X3  cm, 
während  der  Primärschmauchhof  2  cm  Durchmesser  hatte. 

In  den  beiden  anderen  Beispielen,  von  denen  Fall  Nr.  3726  besonderer  Er¬ 
wähnung  bedarf,  war  die  Schmauchfahne  jeweils  in  nach  oben  hin  geöffnetem, 
konisch  verlaufendem  Bogen  in  einem  gewissen  Abstand  vom  Primärschmauch¬ 
hof  auf  dem  Stoff  abgezeichnet.  Im  Fall  Nr.  3726  betrug  diese  Entfernung 
3,5  cm,  so  daß  die  Schmauchfahne  an  den  Rand  des  Mantelkragens  zu  liegen 
kam.  —  Diese  in  ihrer  Art  charakteristischen  Pulverschmauchablagerungen 
ließen  hinsichtlich  ihrer  Genese  folgende  Deutungen  zu:  Für  den  ersteren  Fall 
dürfte  bei  einem  Schuß  aus  gewinkelt  an  den  Mantelkragen  von  seitlich  unten 
herangeführter,  nur  mit  einem  Teil  der  Mündung  aufgesetzter  Waffe  ein  Teil 
der  Schmauchwolke  vorwiegend  nach  oben  hin  abgezogen  und  unter  pilzförmi¬ 
ger  Verbreiterung  von  der  Ansatzfalte  des  Mantelkragens  abgefangen  worden 


*)  Benutzt  wurden:  Agfa  Schwarzfilter  Nr.  85,  Agfa  Infrarotplatte  (wirksamer  Sensi¬ 
bilisierungsbereich  bis  800  mm),  Lichtquelle  2  X  500  Watt,  Blende  9,  Belichtungszeit 
5  Sekunden. 


77 


sein.  Im  Beispiel  der  Trennung  des  Primärschmauchhofes  von  der  Sekundär¬ 
fahne  wäre  unter  analogen  Schußbedingungen  denkbar,  daß  der  Pulverschmauch 
eine  Stoffalte,  die  einen  toten  Winkel  bildete,  übersprungen  hat.  Das  Auffinden 
dieser  mir  bisher  nicht  bekannten  Sekundärschmauchfahnen  neben  den  Ori¬ 
ginalschmauchhöfen  ist  ein  wichtiges  Glied  in  der  zum  Nahschußbeweis  und 
seiner  speziellen  Beibringung  führenden  Indizienkette,  die  durch  die  Ergebnisse 
der  weiterhin  durchgeführten  mikroskopischen  und  chemischen  Untersuchun- 
gen  geschlossen  wird. 

c)  Mikroskopischer  Nachweis. 

Die  mikroskopische  Untersuchung  von  Stoffasern  aus  den  Schmauchhöfen 
dieser  Mäntel,  die  in  5  mm  Abstand  vom  Einschußloch  entnommen  wurden,  er 
gab  sowohl  in  ihrem  von  Leichenfett  stark  durchdrungenen  als  auch  künstlich 
entfetteten  Zustand")  eine  massive  gleichmäßige  Bestreuung  mit  feinsten 
schwarzen  Pulverkohleteilchen.  In  einem  Falle  waren  sogar  einzelne  vergilbte, 
kolbig  verdickte,  vakuolisierte  Stoffasern  mikroskopisch  zu  finden,  die  auf 
stattgehabte  Verbrennung  bzw.  Sengung  hinweisen.  Auch  an  den  Oberhaut¬ 
stellen  der  Schmauchhöfe  von  Hauteinschüssen  ließen  sich  noch  einzelne  Nester 
feinster  schwarzer  Pulverteilchen  nachweisen. 

d)  Chemischer  Nachweis 
Diphenylamin-Schwefelsäure-Probe 

Unter  Berücksichtigung  der  langen  Lagerungszeit  der  Leichen  und  der  ab¬ 
gelaufenen  starken  Reduktionsvorgänge  war  an  sich  zu  erwarten,  daß  die  im 
frischen  Pulverschmauch  normalerweise  vorhandenen  Reste  unverbrannten 
Pulvers  in  den  hier  vorliegenden  Fällen  reduziert  waren  und  damit  der  Nach¬ 
weis  mittels  Diphenylamin-Schwefelsäure  entfiel. 

Bei  den  Untersuchungen  der  Mantelkrageneinschüsse  bestätigte  sich  dies 
jedoch  wider  Erwarten  nur  vereinzelt.  Es  ergaben  sich  im  Gegenteil  über¬ 
raschenderweise  vielfach  —  beispielsweise  an  den  Beweisstücken  zu  den 
Leichen  Nr.  2720,  3695,  3753  und  3754  —  außerordentlich  starke  Nitratnach¬ 
weise,  die  in  typischer  Reaktion  von  einzelnen,  aus  dem  Schmauchhof  isolier¬ 
baren  Partikelchen  ausgingen. 

Diese  auffällige  Tatsache  ist  mit  der  starken  und  vor  allen  Dingen  auch 
schnellen  Durchtränkung  mit  Leichenfett  zu  erklären,  das  die  unverbrannten 
Pulverteilchen  Inr  Schmauchhof  mit  einer  schützenden  Hülle  umgab  und  sie 
somit  reduzierenden  Einflüssen  entzog. 


*)  Die  Mantelstücke  wurden  unter  Halbierung  des  Schmauchhofes  in  zwei  Teile  ge¬ 
teilt.  Eins  dieser  Stücke  wurde  im  Originalzustand  untersucht,  das  andere  vor  der 
Durchführung  der  mikroskopischen  und  auch  chemischen  Prüfungen  durch  kaltes  Aus¬ 
laugen  mittels  Aceton  und  Chloroform  weitgehend  entfettet. 


78 


Diesem,  nach  mehrjähriger  Lagerung  der  Leichen  noch  gelungenen  klassi¬ 
schen  Nahschußnachweis  kommt  für  forensische  Zwecke  eine  fraglos  große 
Bedeutung  zu. 


Dithizonprobe  (einschließlich  Methodik) 

Die  Dithizonprobe  zum  Bleinachweis  hat  in  den  an  den  Mantelkragen  befind¬ 
lichen  Schmauchhöfen  unter  Einschaltung  der  nötigen  Kontrollproben  des 
Mantelstoffes  aus  neutralen  Bereichen  eindeutig  positive  Ergebnisse  geliefert. 
Untersucht  wurden  die  Beweisstücke  Nr.  3754  und  3869,  uncTzvfar  im  Original¬ 
zustand  wie  nach  erschöpfender  Entfettung  mittels  Aceton  und  Chloroform  mit 
dem  gleichen  Ergebnis  Die  zur  Untersuchung  gebrachten  Hauteinschüsse,  die 
durch  den  hochgeschlagenen  Mantelkragen  gleichsam  abgeschirmt  gewesen 
waren,  wurden,  abgesehen  vom  Fall  Nr.  3861,  in  dem  geringe  Bleibefunde  noch 
zu  erheben  waren,  mit  negativem  Ergebnis  analysiert. 

Der  positive  Bleinachweis  in  den  Schmauchhöfen  erklärt  sich  durch  die  von 
der  Finna  Genschow,  Durlach,  dem  Lieferanten  der  verwendeten  Munition,  er¬ 
folgte  Bestätigung,  daß  dort  ab  März  1930  mit  der  Herstellung  von  Pistolen¬ 
munition  begonnen  wurde,  die  bleihaltiges  Sinoxid  als  Initial  an  der  aus 
dahin  benutzten  Knallquecksilbers  enthielt.  Der  Beweis  wurde  an  der  aus 
Grab  2  gesicherten  Originalpatrone  erbracht.  Das  Initial  und  die  Pulverladung 
waren  infolge  der  jahrelangen  Lagerung  im  Erdgrab  feucht  geworden,  so  daß 
die  Patrone  nicht  mehr  abgefeuert  werden  konnte.  Bei  dem  Pulver  handelte 
es  sich  um  giftgrün  gefärbtes  Nitropulver  (starke  Reaktion  mit  Diphenylamin- 
Schwefelsäure  auch  nach  dem  Abbrand).  Zur  Prüfung  des  Initials  wurde  das 
Zündhütchen  vom  Hülsenboden  her  gewaltsam  geöffnet  und  die  dunkelgraue 
Initialmasse  mittels  Wasser  ausgespült.  Der  Nachweis  des  Bleies  in  dieser 
Masse  erfolgte  außer  mittels  Dithizon  durch  Kaliumjodid. 

Hieraus  ergibt  sich  in  Verbindung  mit  den  früheren  Ausführungen  über  die 
Hülsenbodenprägung  „Geco  7,65  D",  daß  die  zu  den  Erschießungen  im  Walde 
von  Katyn  verwendete  Pistolenmunition  1930  oder  1931  hergestellt  worden 
sein  muß. 

Als  Untersuchungsmethode  wird  den  Bedürfnissen  und  den  im  Feldlabor 
gegebenen  Möglichkeiten  entsprechend  die  im  Handwörterbuch  der  gericht¬ 
lichen  Medizin  und  naturwissenschaftlichen  Kriminalistik  (Verlag  J.  Springer, 
1940)  von  Mueller  angegebene  Vorschrift  zum  Nachweis  von  Blei  mittels 
Dithizon  in  folgender  Weise  ab  ge  wandelt: 

Aus  den  zu  untersuchenden  Proben  stanzt  man  mit  einem  Korkbohrer  von 
1  cm  Durchmesser  Stücke  in  unmittelbarer  Nähe  des  Einschusses  (unter  Aus¬ 
schluß  des  Schürfungssaumes)  in  mindestens  1  cm  großer  Entfernung  davon  aus. 


79 


Kontrollen  werden  in  größerer  Entfernung  entnommen.  Diese  Proben  werden 
in  Porzellantiegeln  von  2  cm  Höhe  und  3  cm  lichter  Weite  vorsichtig  über 
freier  Flamme  verascht.  Ein  Glühen  bei  Temperaturen  über  600  Grad  ist  zwecks 
Vermeidung  von  Verlusten  zu  verhindern.  Nach  dem  Abkühlen  übergießt  man 
die  Asche  tropfenweise  mit  1  ccm  konzentrierter  Salpetersäure  p.  A.,  dampft 
auf  dem  Wasserbad  zur  Trockne  ein  und  wiederholt  diesen  Vorgang  noch 
einmal.  Die  Eindampfrückstände  werden  anschließend  mit  3  ccm  redistilliertem 
Wasser  aufgenommen,  noch  1  Minute  auf  dem  Wasserbad  belassen  und  schlie߬ 
lich  ca.  10  Minuten  bei  Zimmertemperatur  abgekühlt.  Es  wird  also  ein  wesent¬ 
lich  geringeres  Volumen  als  früher  beschrieben  verwendet;  dies  hat  den  Vor¬ 
teil,  daß  das  Ausschütteln  beschleunigt  wird  (Gleichgewicht).  Den  Tiegelinhalt 
führt  man  in  Schütteltrichter  von  50  ccm  Inhalt  über,  spült  die  Tiegel  zunächst 
mit  3  ccm  Hydroxylaminchlorhydratlösung  (3prozentig),  sodann  mit  1,5  ccm 
Kaliumcyanidlösung  (3prozentig)  nach  und  schüttelt  kurz  um.  Die  gegenüber 
früheren  Vorschriften  verdoppelte  Hydroxylaminchlorhydratlösung  hat  den 
Zweck,  die  Lösung  in  jedem  Falle  sauer  zu  halten,  was  nach  unseren  Erfah¬ 
rungen  z.  B.  bei  Stiefelleder  öfter  nicht  der  Fall  ist.  Die  nunmehr  in  Portionen 
von  jeweils  2  ccm  zuzugebende  Dithizonlösung  besitzt  eine  Konzentration  von 
5  mg  auf  100  ccm  Tetrachlorkohlenstoff.  Man  erreicht  dadurch  gegenüber 
anderen  Vorschriften  eine  Verminderung  der  Zahl  der  Ausschüttelungen  und 
damit  auch  eine  Zeit-  und  Arbeitsersparnis. 

Das  Ausschütteln  mit  Dithizonlösung  erfolgt  nicht  wie  meist  üblich  (3  Minu¬ 
ten)  nach  Zeit,  sondern  nach  der  Zahl  der  Schüttelvorgänge,  da  die  Häufigkeit 
des  Schütteins  innerhalb  der  Zeiteinheit  größeren  individuellen  Schwankungen 
unterworfen  zu  sein  pflegt.  Bei  Gegenwart  von  Blei  färbt  sich  die  unsprünglich 
grüne  Dithizonlösung  rosarot.  Als  praktisch  hat  sich  ein  150 — 160faches  Durch¬ 
schütteln  je  Ausschüttelung  erwiesen.  Man  läßt  absetzen,  trennt  die  beiden 
Medien  vorsichtig  und  gibt  erneut  solange  jeweils  2  ccm  Dithizonlösung  hinzu, 
bis  man  violett  und  schließlich  grün  gefärbte  Ausschüttelungen  erhält.  Die  Aus¬ 
schüttelungen  mit  Uebergangsfarben  zählt  man  nicht  zu  den  positiven,  wertet 
sie  jedoch  bei  geringen  Bleivorkommen  gegebenenfalls  mit  aus.  Letzteres  er¬ 
fordert  allerdings  einige  Erfahrung,  Es  ist  selbstverständlich,  daß  die  Anzahl 
positiver  Ausschüttelungen  von  der  Bleikonzentration,  der  Konzentration  der 
Dithizonlösung  und  abgesehen  von  der  Häufigkeit  des  Durchschütteins  auch  von 
den  Volumina  der  wässrigen  und  tetrachlorkohlenstoffhaltigen  Medien  abhängt. 
Bei  Anwendung  des  oben  beschriebenen  Arbeitsganges  ergaben  sich  die  im 
Kurvenbild  wieder^egebenen  Beziehungen  zwischen  der  Bleikonzentration*)  und 
der  Anzahl  positiver  Ausschüttelungen.  Dabei  entspricht  jede  Ausschüttelung 
dem  Verbrauch  von  2  ccm  Dithizonlösung.  (Kurvenbild  s.  Anlage). 


*)  Die  Pb-Lösung  wurde  unter  Verwendung  von  Pb(NOs)2,  gereinigt,  kristallisiert 
(Merck)  hergestellt  und  der  Pb-Gehalt  entsprechend  dieser  Formel  angenommen. 


ßO 


Eichkurve  für. die  Pb-Bestimmuna  mittet 


X  Pb 


Die  Anzahl  positiver  Ausschüttelungen  stand  erwartungsgemäß  nicht  in 
direkter  Proportion  zur  Bleimenge.  Sie  nahm  mit  steigendem  Bleigehalt  relativ 
ab.  Dies  gilt  besonders  oberhalb  von  70  Gamma  Pb,  von  wo  ab  die  Kurve  einen 
asymptotischen  Verlauf  zu  nehmen  beginnt.  Bei  der  Beurteilung  von  Nah¬ 
schüssen  kommt  man  im  allgemeinen  jedoch  nicht  in  die  Verlegenheit,  dieses 
Kurvenstück  zur  Differenzierung  heranzuziehen,  es  sei  denn,  daß  bleiverseuch¬ 
tes  Material  vorliegt. 


Untersuchungsbefunde. 

a)  Hautstücke. 

Die  Ergebnisse  der  an  5  verschiedenen  Hautstücken  durchgeführten  Blei¬ 
untersuchungen  finden  sich  in  Uebersicht  1, 


Der  Mord  von  Katyn  Bg.  6 


81 


Leiche  Nr. 

Uebersicht  1 

Lage  der  untersuchten  Probe 

Anzahl  der  posi¬ 

Pb 

3730 

dicht  beim  Einschuß 

tiven  Ausschütte¬ 
lungen*) 

0 

Gamma 

0 

3732 

a) 

dicht  beim  Einschuß 

0 

0 

b) 

2  cm  vom  Einschuß  entfeint 

0 

0 

3839 

a) 

dicht  beim  Einschuß 

0 

0 

b) 

2 — 3  cm  vom  Einschuß  entfernt 

0 

0 

c) 

3 — 4  cm  vom  Einschuß  entfernt 

0 

0 

3861 

a) 

dicht  beim  Einschuß 

1 

1.2 

b) 

3 — 4  cm  vom  Einschuß  entfernt 

4 

4,0 

3862 

a) 

dicht  beim  Einschuß 

5 

6,5 

b) 

2 — 3  cm  vom  Einschuß  entfernt 

0 

0 

Bern.:  Da  zumeist  kleine  Hautstücke  Vorlagen,  wurden  nur  0,5  cm  breite  und  1  cm 
lange  Proben  entnommen. 


In  den  Hautstücken  ließen  sich  nur  vereinzelt  geringe  Bleimengen  nach- 
weisen.  Einen  Hinweis  auf  das  Vorliegen  von  Nahschüssen  kann  man  höchstens 
dem  für  Probe  3862  ermittelten  Befund  entnehmen.  Diese  zumeist  negativen 
Analysenergebnisse  stehen  jedoch  nicht  im  Widerspruch  zu  den  sonstigen  ein¬ 
wandfreien  Beweisen  für  Nahschuß,  da  sich  bei  der  jahrelangen  Lagerung  der 
Leichen  und  den  dadurch  bedingten  Leichenveränderungen  die  Bleispuren  bis 
an  bzw.  unter  die  mikrochemische  Nachweisbarkeitsgrenze  auf  natürliche  Weise 
reduziert  haben  können. 

b)  Mantelkragenstücke, 

Leiche  3754. 

Der  Schuß  ging  zunächst  durch  Wollstoff,  dann  durch  Leinenzwischenfutter 
und  wiederum  durch  Wollstoff  hindurch.  Auf  der  schußnahen  Seite  war  der 
Stoff  mit  dem  Zwischenfutter  versteppt,  auf  der  dem  Körper  zugewandten,  schu߬ 
fernen  Seite  lediglich  am  Kragenansatz  und  an  der  Außenkante  durch  Kapp¬ 
nähte  befestigt.  Die  einzelnen  Stoffteile  lagen  im  Einschußbereich  dicht  aufein¬ 
ander. 

Das  völlig  durchfettete  Kragenstück  wurde  vor  der  Untersuchung  durch  den 
Einschuß  hindurch  *n  zwei  Hälften  zerlegt,  deren  eine  mit  Aceton  und  mit 
Chloroform  entfettet  wurde,  damit  der  evtl,  verschleiernde  Einfluß  des  Fettes  ge¬ 
prüft  werden  konnte. 

Wie  aus  den  Werten  aus  Uebersicht  2  hervorgeht,  waren  die  schußnahen 
Stoffteile  aus  der  unmittelbaren  Umgebung  des  Einschusses  stark  positiv  (1  a  und 

*)  Ausgedrückt  in  ccm  Dithizonlösung. 


82 


3a).  Dies  trifft  aber  auch  auf  die  nach  dem  Kragenrand  gelegene  Probe  4a  zu. 
Offenbar  handelt  es  sich  hier  um  eine  durch  das  Umlegen  des  Kragens  oder 
Ueberspringen  einer  im  toten  Winkel  liegende  Stoffalte  verursachte,  lediglich 
auf  chemischen  Wege  nachgewiesene  Schmauchfahne,  die  sich  in  abgeschwäch¬ 
tem  Maß  auch  noch  auf  die  in  gleicher  Höhe  ausgestanzte  Probe  2a  auswirkte. 
In  der  unterhalb  des  Einschusses  entnommenen  Probe  5a  war  demgegenüber 
nur  eine  geringe  Bleimenge  nachweisbar. 


Uebersicht  2 


Probe 

Nr. 

Lage  des  Mittel¬ 
punktes  der  aus¬ 
gestanzten  Probe 

Stoffteile 

Anzahrcfer 
positiven  Aus¬ 
schüttelungen*) 

Gamma  Pb 
je  3 
0,79  cm3 

1 

1  cm  links  vom 

a)  Wollstoff,  schußnahe 

Einschuß,  hori- 

Seite  einschl.  Zwi- 

zontal 

schenfutter, 

18 

60 

b)  schußferne  Seite  am 

Wollstoff 

4 

4,0 

2 

2  cm  senkrecht 

a)  Wollstoff,  schußnahe 

über  Probe  1 

Seite 

7 

14,5 

b)  Zwischenfutter 

1 

1,2 

c)  Wollstoff,  schußferne 

Seite 

4 

4,0 

3 

1,2  cm  über  und 

a)  Wollstoff,  schußnahe 

0,6  cm  rechts 

Seite  einschl.  Zwi¬ 

vom  Einschuß 

schenfutter 

12 

36 

b)  Wollstoff,  schußferne 

Seite 

1 

1,2 

4 

3,4  cm  über  und 

a)  Wollstoff,  schußnahe 

2,4  cm  rechts 

Seite  einschl.  Zwi¬ 

vom  Einschuß 

schenfutter 

15 

48 

b)  Wollstoff,  schußfeme 

Seite 

4 

4,0 

5 

1,7  cm  unter  und 

a)  Wollstoff,  schußnahe 

2,1  cm  rechts 

Seite 

4 

4,0 

vom  Einschuß 

b)  wie  5a,  jedoch  nach 

innen  gekappt 

3 

2,4 

c)  Zwischenfutter 

2 

1,9 

d)  Wollstoff,  schußferne 

Seite 

3 

2,4 

Bern.:  Die  Proben  3,  4  und  5  waren  mittels  Aceton  und  Chloroform  entfettet. 


*)  Ausgedrückt  in  ccm  Dithizonlösung. 


Der  Mord  von  Katyn  Bg.  64 


83 


Sämtliche  schußfernen  Wollstoffteile  (lb,  2c,  3b,  4b,  5d)  waren  bleiarm.  Auf¬ 
fallend  ist,  daß  die  Werte  hier  in  der  Mehrzahl  der  Fälle  auf  gleicher  Höhe 
liegen.  Ob  es  sich  dabei  um  primäre  oder  sekundär  durch  den  mechanischen 
oder  lösenden  Einfluß  des  infiltrierten  Fettes  hervorgerufene  Bleifixierungen 
handelt,  kann  erst  nach  eingehenderen  Untersuchungen  entschieden  werden. 

Für  das  Zwischenfutter  ergaben  sich  allgemein  nur  Bleispuren.  Ein  genereller 
Unterschied  zwischen  den  entfetteten  und  nicht  entfetteteten  Proben  ergab 
sich  nicht. 

Leiche  3869 

Die  Anordnung  der  einzelnen  Stofflagen  war  die  gleiche  wie  beim  Mantel¬ 
kragen  der  Leiche  3754.  Der  Schuß  ging  jedoch  nicht  durch  den  gesteppten 
Teil  des  Kragens,  sondern  oberhalb  desselben  hindurch.  Eine  partielle  Ent¬ 
fettung  wurde  mit  Rücksicht  auf  das  obige  Ergebnis  vorgenommen. 


Uebersicht  3 


Probe 

Nr. 

Lage  des  Mittel¬ 
punktes  der  ausge- 
gestanzten  Probe 

Stoffteile 

Anzahl  der 
positiven 
Ausschütte¬ 
lungen*) 

Gamma  Pb 
je 

0,79  cm* 

1 

0,9  cm  links  vom  a)  Wollstoff,  schußnahe 

Einschuß,  horizontal 

Seite 

20 

68 

b)  Zwischenfutter 

14 

44 

c)  Wollstoff,  schußferne 

Seite 

10 

27,5 

2 

4  5  cm  über  und  a)  Wollstoff,  schußnahe 

1,2  cm  links  vom 

Seite 

2 

1,9 

Einschuß,  1,2  cm 

vom  Kragenrand 

b)  Zwischenfutter 

1 

1,2 

c)  Wollstoff,  schußferne 

Seite 

2 

1.9 

Die  in  Uebersicht  3  verzeichneten  Daten  kennzeichnen  die  aus  geringer  Ent¬ 
fernung  vom  Einschuß  stammenden  Proben  als  sehr  bleireich,  die  in  weiterer 
Entfernung  davorTentnommenen  als  auffallend  bleiarm.  Im  Gegensatz  zum  Fall 
3754  ergaben  sich  auch  für  das  Zwischenfutter  und  den  auf  der  schußfernen 
Seite  liegenden  Wollstoff  in  Einschußnähe  stark  positive,  allerdings  sinngemäß 
abgestufte  Dithizonreaktionen.  Sie  erklären  sich  aus  der  bereits  erwähnten  Tat¬ 
sache  heraus,  daß  der  Schuß  durch  den  ungesteppten  Kragenteil  ging,  wodurch 


*)  Ausgedrückt  in  ccm  Dithizonlösung. 


84 


die  Bildung  einer  Tasche,  in  der  sich  der  Schmauch  verfangen  konnte,  begün¬ 
stigt  wurde.  Die  stark  positiven  und  deutlich  differenzierten  Dithizonreaktionen 
an  Kragenteilen  der  Leichen  von  Katyn  zwingen  zu  dem  Schluß,  daß  die 
Schüsse  aus  geringster  Entfernung  und  zwar  mit  aufgesetzter  Waffe  abgegeben 
wurden.  Wenn  die  gleichen  Schlußfolgerungen  nicht  auch  aus  den  Unter¬ 
suchungsbefunden  für  die  Hauteinschüsse  zu  ziehen  sind,  so  bedeutet  dies,  wie 
bereits  gesagt,  keinen  Gegenbeweis,  da  einerseits  der  Schmauch  durch  den 
Mantelkragen  großenteils  abgefangen  wurde,  andererseits  die  Schmauchreste 
u.  a.  durch  Austritt  von  Fäulnisprodukten  aus  dem  SchußkauaLsowie  durch  Ab¬ 
lösung  der  Oberhaut  und  sonstige  Leichenveränderungen  an  den  Weichteilen 
abtransportiert  sein  können. 

Die  widerspruchlos  sich  zusammenfügenden  Resultate  der  mit  Hilfe  der  In¬ 
frarotphotographie,  mittels  Mikroskop  und  durch  den  mikrochemischen  Blei¬ 
nachweis  geführten  Schmauchhofuntersuchungen  zeigen  mit  völliger  Eindeutig¬ 
keit,  daß  es  sich  bei  den  Genickschüssen  um  Nahschüsse  mit  aufgesetzter  Mün¬ 
dung  handelt,  seien  es  Genickschüsse  auf  den  hochgeschlagenen  Mantelkragen 
oder  auch  auf  die  Haut  selbst. 

12.  Ort  und  Art  der  Exekutionen 

Die  sowohl  hinsichtlich  der  Lokalisation  der  Einschußstelle  in  einem  ganz 
beschränkten  Bereich  der  Hinterhauptgegend  als  auch  der  Richtung  des  Schu߬ 
kanals  und  somit  der  Lage  des  Ausschusses  bei  den  Opfern  festzustellende  auf¬ 
fallende  Gleichartigkeit  lassen  unter  Berücksichtigung  der  enormen  Zahl  der 
durch  Genickschuß  Exekutierten  von  vornherein  keinen  Zweifel  daran  aufkom- 
men,  daß  die  Erschießungen  planmäßig  serienweise  durch  geübte  Hand  ausge¬ 
führt  worden  sind. 

Die  am  Rande  des  „LJ,-Grabes  aufgefundenen  Patronenhülsen  sind  Hinweise 
darauf,  daß  die  Opfer  —  aller  Wahrscheinlichkeit  nach  vorwiegend  —  außer¬ 
halb  der  Gruben  erschossen  wurden. 

Zu  der  wiederholt  insbesondere  auch  von  ausländischer  Seite  aufgeworfenen 
Frage,  ob  die  Häftlinge  auch  im  Grab,  und  zwar  stehend  oder  in  liegender,  mit 
dem  Kopf  zur  Erde  gerichteter  Stellung  erschossen  worden  sein  könnten,  wird 
wie  folgt  Stellung  genommen: 

Tn  einem  der  untersuchten  Fälle  war  festgestellt  worden,  daß  abgesehen  von 
dem  Vorhandensein  eines  Genickschusses  ein  Querschläger  lediglich  die  äußere 
Knochentafel  des  Scheitelbeines  eingedrückt  hatte.  Hieraus  wurde  von  Be¬ 
suchern  der  Massengräber  geschlossen,  daß  durch  dieses  Geschoß  zunächst  ein 
anderer  Offizier  ermordet  worden  war.  Das  Geschoß  wäre  dann  nach  Austritt 
aus  dessen  Körper  —  also  in  sekundärer  Phase  —  in  die  Leiche  eines  bereits 
erschossenen  in  der  Grube  Liegenden  unter  Hinterlassung  der  beschriebenen 
Spur  eingedrungen.  Diese  Tatsache  führte  zu  der  kombinatorischen  Folgerung, 


85 


daß  Erschießungen  offenbar  auch  in  den  Gräbern  stattgefunden  hätten.  In 
einem  weiteren  Falle  fand  man  bei  der  Bergung  einer  auf  dem  Gesicht  liegen¬ 
den,  mit  Mütze  versehenen  Leiche  das  Geschoß,  das  den  Schädel  in  der  üblichen 
Genickschußrichtung  passiert  hatte  {Stirnausschuß),  tief  eingedrückt  in  das  im 
übrigen  unversehrte  Stoffgewebe  der  inneren  Fläche  des  Mützenschirmes  vor. 
Aus  diesem  Befund  wurde  von  Besuchern  ebenfalls  geschlossen,  daß  das  Mord¬ 
opfer  den  tödlichen  Schuß  in  liegender,  mit  dem  Kopf  zur  Erde  gewandter  Stel¬ 
lung  erhalten  haben  müßte. 

Für  den  erstzitierten  Fall  könnte  die  Annahme,  es  sei  auf  einen  Liegenden 
geschossen  worden,  u.  a.  nur  dann  beweisgültig  sein,  wenn  der  Treffer  in  ur¬ 
sprünglicher  Grablage  bei  der  zu  unterst  liegenden  Leiche  genau  in  den  Bereich 
unterhalb  des  Ausschusses  des  zuerst  getroffenen  Opfers  hätte  lokalisiert 
werden  können. 

Dies  konnte  jedoch  nicht  mehr  nachgeprüft  werden,  da  der  Befund  des  Quer¬ 
schlägers  erst  nach  Bergung  erhoben  wurde,  da  die  Leiche  also  bereits  aus  dem 
Zusammenhang  der  Leichenmasse  abgesondert  war.  Es  muß  daher  offen 
bleiben,  ob  der  vermutete  Schuß  auf  einen  Liegenden  nicht  außerhalb  dieses 
Grabes  am  Exekutionsort  stattgefunden  hat.  Unter  Berücksichtigung  der  in  der 
Regel  völlig  unkontrollierbaren  Flugrichtung  eines  Querschlägers  könnte  das 
Geschoß  aber  auch  durchaus  von  einer  am  Grabrand  durchgeführten  Exekution 
stammen  und  sich  als  Querschläger  auf  die  bereits  im  Grabe  liegende  Leiche 
entsprechend  verirrt  haben.  Die  Folgerung,  es  sei  im  Grab  selbst  auf  einen 
Liegenden  geschossen  worden,  ist  also  bei  sorgfältiger  Abwägung  aller  Mög« 
lichkeiten  zwar  durchaus  möglich,  aber  nicht  ganz  schlüssig. 

So  bestechend  die  aus  dem  zweiten  Falle  gezogene  Folgerung  zunächst  auch 
erscheint,  hält  sie  doch  der  kritischen  gerichtsärztlichen  Bewertung  nicht  in 
jeder  Richtung  stand.  Selbstverständlich  kann  man  den  Standpunkt  vertreten, 
daß  das  Geschoß  nach  Passieren  des  Schädels  infolge  Anpralls  am  Mützen¬ 
schild  matt  werden  konnte  und  im  extremsten  Falle  dann  zu  Boden  gefallen 
wäre,  wenn  das  Opfer  bei  der  Erschießung  gestanden  hätte.  Es  wäre  aber  irrig,  dem¬ 
zufolge  zu  schließen,  daß  im  vorliegenden  Fall  in  liegender  Stellung  exekutiert 
worden  sein  müßte.  Denn  es  ist  nicht  auszuschließen,  daß  das  in  das  Grab 
gelegte  Opfer  primär  einen  Stirnsteckschuß  mit  fast  vollkommenem  Durchtritt 
des  Geschosses  durch  die  Stirnweichteile  aufwies,  was  öfter  beobachtet  wurde. 
Das  Geschoß  kann  dann  infolge  fäulnisbedingten  erhöhten  Gasdruckes  in  der 
Leiche,  allmählicher  Auflockerung  der  Hautspannung,  eigener.  Schwere  und 
Pressung  im  Bereich  der  Leichenmasse  in  das  der  Stirn  vorgelagerte  Mützen¬ 
schild  sekundär  eingedrückt  worden  sein.  Dieser  Vorgang  kann  dadurch  be¬ 
günstigt  worden  sein,  daß  das  Stoffgewebe  des  Mützenschirmes  infolge  Durch¬ 
tränkung  mit  Fäulnisflüssigkeit  zudem  erweicht  und  somit  aufnahmefähig  ge¬ 
worden  war. 


86 


Eine  analoge  Sekundärabwanderung  des  Steckgeschosses  auf  die  Leichen¬ 
unterteile  ließ  die  Untersuchung  der  Leiche  Nr.  2399  (poln.  Hauptmann,  Grab  2f 
in  2,5  m  Grabtiefe)  erkennen.  Das  im  Verlaufe  der  Leichenlagerung  aus  der 
Ansschußwunde  ausgetriebene  Geschoß  fand  sich  auf  dem  zur  darunter  liegen¬ 
den  Leiche  gehörenden  Mantel  in  fettigen  Auflagerungen  eingebettet. 

Es  bleibt  in  diesem  Zusammenhang  schließlich  auch  noch  zu  erwägen,  ob 
sich  das  Geschoß  nicht  erst  beim  Anheben  der  Leiche  aus  dem  stark  mazerier¬ 
ten  Auschußbereich  loslöste  und  höheren,  von  der  fettigen  Unterlage  ausgehen¬ 
den  Adhäsionskräften  zufolge  an  den  fettigen  Verkrustunge«-der  Mantelunter¬ 
lage  haften  blieb. 

Wieder  andere  Fälle  (u.  a.  Leiche  Nr.  2433)  beweisen,  daß  das  Geschoß  im 
Schädelausschuß  durch  die  von  verschiedenen  Opfern  getragene  Feldmütze 
verdämmt  worden  war.  Bei  einer  dieser  Mützen  war  das  Geschoß  beim  Durch¬ 
schlagen  des  Schweißbandes  matt  geworden  und  in  diesem  steckengeblieben. 

Bei  der  Leiche  Nr.  2796  (Grab  1)  wurde  festgestellt,  daß  das  Geschoß  nach 
dem  Schädeldurchtritt  (Sti&nhaargrenze)  unter  Ermattung  gerade  noch  Schwei߬ 
band  und  Futter  der  Schirmmütze  durchschlagen  hatte. 

So  unproblematisch  die  letzgenannten  Fälle  sind  —  es  handelt  sich  um  die 
üblichen,  den  stehenden  Opfern  beigebrachten  Genickschüsse  — ,  so  aufschlu߬ 
reich  sind  abschließend  folgende  Befunde:  Bei  einer  informatorischen  Unter¬ 
suchung  der  untersten  Leichenschicht  im  Grab  1  konnte  das  zu  einem  Genick¬ 
schuß^  gehörige  Geschoß  im  Sandboden  der  Grabsohle  unter  dem  Kopf  des 
Opfers,  und  zwar  5  cm  tief  in  angenäherter  Orientierung  zur  Ausschußöffnung 
im  Schädel  noch  freigelegt  werden.  Im  gleichen  Untersuchungsgang  wurde 
daselbst  unter  einer  Nachbarleiche  der  untersten  Schicht  auf  der  Grabsohle  auch 
eine  Geschoßhülse  (Geco  7,65  mm)  aufgefunden. 

Abschließend  hat  man  sonach  unter  Zugrundelegung  der  letzgenannten  Fest¬ 
stellungen  bei  Anlegung  strengsten  Maßstabes  an  die  Bewertung  der  Tatort- 
und  Leichenbefunde  folgenden  Standpunkt  zu  vertreten: 

Man  wird  zu  der  Auffassung  kommen  müssen,  daß  in  einem,  und  zwar  dem 
letztzitierten  Falle  das  Opfer  im  Grab  1  in  Bauchlage  liegend  durch  Genick¬ 
schuß  getötet  worden  ist.  Es  liegt  daher  nahe,  diese  bei  einer  nur  informatorisch 
angestellten  Untersuchung  getroffene  Feststellung  zu  verallgemeinern  und  an¬ 
zunehmen,  daß  Erschießungen  in  liegender  Stellung  auch  im  Grabe  selbst  vor¬ 
gekommen  sind.  Dagegen  lassen  die  Schußbefunde,  die  ihrer  speziellen  Art 
nach  bei  oberflächlicher  Prüfung  wohl  zunächst  zu  gewissen  Kombinationen 
Anlaß  geben  konnten,  nach  erschöpfender  Diskussion  absolut  beweisgültige 
Schlüsse  weder  auf  Erschießungen  der  Opfer  in  stehender  noch  auf  Tötung 
in  liegender  Position  innerhalb  der  Grabstätten  zu. 

Einschüsse  in  die  Grabwandungen  haben  sich  trotz  Nachprüfungen  an  keiner 
Stelle  nachweisen  lassen.  Es  ist  daher  auch  nicht  nachzuweisen,  daß  in  den 
Grabstätten  selbst  Exekutionen  im  Stehen  stattgefunden  haben. 


87 


Hinweise  darauf,  daß  die  Opfer  mit  Maschinengewehren  oder  Maschinen¬ 
pistolen  erschossen  worden  sein  könnten,  ergaben  sich  ebenfalls  nicht. 

Es  verbleibt  noch  zu  prüfen,  ob  die  Opfer  die  Genickschüsse  im  Stehen  oder 
im  Knien  erhalten  haben  und  wenn  stehend,  ob  die  Kopfhaltung  normal,  gehoben 
oder  gesenkt  gewesen  ist. 

Wie  aus  den  Sektionsbefunden  hervorgeht,  weisen  die  Befunde  am  Schu߬ 
kanal  darauf  hin,  daß  die  Waffe  bei  Abgabe  der  Genickschüsse  schräg  von 
hinten  unten  angesetzt  worden  sein  mußte.  Somit  und  vor  allem  unter  Berück¬ 
sichtigung  der  Lage  der  Ausschüsse  erscheint  es  von  vornherein  unwahrschein¬ 
lich,  daß  die  Opfer  in  kniender  Stellung  mit  gesenktem  Kopf  erschossen  worden 
sein  könnten. 

Rekonstruiert  man  aus  den  Bin-  und  Ausschüssen  den  Schuß  verlauf,  so  ergibt 
sich,  daß  die  Schußrichtung  bei  aufrechter  Kopfhaltung  von  hinten  nach  vorn 
in  einem  Winkel  von  45  °  ansteigt.  Man  hat  daher  am  ehesten  zu  schließen,  daß 
die  Opfer  stehend  mit  normaler  Kopfhaltung  oder  allenfalls  leicht  gesenktem 
Kopf  den  Genickschuß  erhalten  haben.  Das  Zurück-  oder  Seitlichfallen  nach 
Erhalt  des  Schusses  dürfte  durch  Halten  der  Opfer  an  beiden  Oberarmen  ver¬ 
mieden  worden  sein.  Die  große  Regelmäßigkeit,  die  bezüglich  der  Lokalisation 
der  Einschüsse  festzustellen  ist,  spricht  insonderheit  für  letztgenannte  Hin¬ 
richtungsart.  Auch  wäre  die  Anordnung  der  zwei-  und  dreifachen  Genickschüsse 
mit  einem  Beschuß  der  liegenden  Opfer  nicht  in  Einklang  zu  bringen,  würde 
wohl  aber  möglich  sein,  wenn  ein  stehendes  Opfer  von  zwei  Seiten  fest¬ 
gehalten  wird. 

13.  Fesselungen. 

Waren  bei  einer  Vielzahl  von  Leichen,  die  in  den  einzelnen  Grabstätten 
häufig  in.  Bauchlage  auf  gefunden  worden  waren,  die  Arme  lediglich  auf  dem 
Rücken  zusammengelegt,  so  stellte  man  andererseits  bei  einer  nicht  minder 
großen  Aqzahl  der  Opfer  Fesselung  der  über  dem  Rücken  gekreuzten  Hände  fest. 

Während  von  den  aus  dem  ,,L"-Grab,  dem  größten  der  8  Massengräber,  ge¬ 
borgenen  Leichen  etwa  5  %  Handfesselung  aufweisen,  von  den  Opfern  in  den 
Gräbern  2  und  5  nur  einige,  die  aus  den  Gräbern  4  und  6  stammenden  Leichen 
dagegen  ausnahmslos  an  den  Händen  über  dem  Rücken  gefesselt  sind,  hatte  es 
dieser  Maßnahme  bei  den  Opfern  aus  den  Gräbern  3,  7  und  8  vor  der  Erschie¬ 
ßung  offenbar'Trirht  bedurft. 

Bei  den  Gefesselten  handelte  es  sich  vorwiegend  um  jüngere  Offiziere  und 
Fähnriche;  diese  hatten  offenbar  im  Gegensatz  zu  den  älteren  bis  zum  letzten 
Augenblick  Widerstand  geleistet  oder  Fluchtversuche  gemacht. 

Die  Technik  der  Durchführung  dieser  Fesselung  ist  in  den  in  die  Hunderte 
gehenden  Beispielen  immer  völlig  gleichartig,  gleichsam  stereotyp,  woraus  zu 
schließen  ist,  daß  sie'  von  einer  ebenso  sicheren  und  geübten  Hand  angelegt 


88 


worden  sein  muß,  wie  sie  bei  denjenigen  anzunehmen  ist,  die  tausende  streng 
lokalisierter  Genickschüsse  verabfolgt  haben. 

Die  Handfesselung  ist  konsequent  mittels  einer  3 — 4  mm  starken,  geflochtenen, 
fabrikmäßig  hergestellten,  farblosen  Gardinen-  bzw.  Vorhangschnur  erfolgt.  Die 
Schnurlänge  schwankte  in  den  überprüften  Fällen  zwischen  1,75  und  1,95  m. 

Die  Fesselungsschnur  wird  zunächst  doppelt  gelegt  und  in  einfacher  Schlaufe 
über  eins  der  beiden  Handgelenke  (in  der  Regel  rechts)  —  zwischen  Unterarm- 
und  Handwurzelknochen  —  geführt  und  durch  Zusammenziehen  geschlossen. 
Sodann  werden  die  beiden  gleichlangen  Schnürenden  zur  anderen  Hand  geführt 
und  zunächst  einmal  gemeinsam  um  das  zweite  Handgelenk  geschlungen. 
Während  nun  nach  Teilung  der  eine  Schnurstrang  in  der  natürlichen  Richtung 
weiterläuft,  greift  der  zweite  rückläufig  unter  Bildung  einer  Schlaufe  über  die 
beiden  zusammenliegenden  Stränge  hinweg  und  legt  sich  so  um  das  Hand¬ 
gelenk,  daß  jetzt  eine  mehrmalige  gegenläufige  Sekundärumwicklung  mit  der 
nun  nicht  mehr  gedoppelten  Schnur  durchgeführt  wird.  Nach  dreimaliger  Um¬ 
wicklung  werden  die  beiden  Enden  durch  Unterknotung  mittels  einfacher 
Schleife  geschlossen. 

Die  Fessel  ist  so  angelegt,  daß  sie  sich  beim  Versuch  der  Entfernung  der 
Hände  voneinander  automatisch  zusammenzieht.  Die  Handfesseln  mußten  ur¬ 
sprünglich  sehr  straff  gesessen  haben,  worauf  die  jeweils  tief  in  die  leichen¬ 
wachsartig  umgebildete  Haut  einschneidenden  Schnürfurchen  zwischen  den 
Unterarm-  und  Handwurzelknochen  hinwiesen. 

Die  Mehrzahl  der  aus  Grab  5  geborgenen  Leichen  und  Einzelfälle  aus  weiteren 
Gräbern  wiesen  neben  der  obligatorischen  Handfesselung  zusätzlich  Kopffesse¬ 
lungen  auf.  Den  Opfern  ist  der  ausgezogene  Militärmantel  bzw.  die  Ueberjacke 
oder  der  Waffenrock  so  über  den  Kopf  gezogen,  daß  das  Gesicht  gleichsam  in 
den  hinteren  Rückenteil  des  Mantels  oder  Rockes  hineinschaut.  Ueber  Hinter¬ 
kopf  und  Rücken  sind  die  Ueberwürfe  durch  Zuknöpfen  geschlossen  und  mittels 
analoger  Schnur,  wie  diese  zur  Handfesselung  gedient  hatte,  am  Hals  fest  zu¬ 
gezogen. 

Zur  Durchführung  der  Hand-  und  Kopffesselung  sind  getrennte  Schnüre  ver¬ 
wandt  worden.  Die  Technik  der  Anlegung  der  Kopffessel  ist  folgende:  Der 
über  den  Kopf  gezogene  Mantel  ist  zunächst  mittels  Schnur,  deren  Gesamtlänge 
1,50  m  beträgt,  am  Hals  schlingenförmig  extrem  zugezogen  und  fest  verknotet. 
Der  Durchmesser  dieser  Schlinge  beträgt  nur  11  cm! 

Die  Kopffessel  ist  in  die  Handfessel  eingebunden,  und  zwar  derart,  daß  das 
eine  der  beiden  von  der  Halsschlinge  ablaufenden  freien  Schnürenden  um  das 
Verbindungsstück  der  Handgelenkschlingen  gelegt  und  nach  Rückführung  auf 
halbem  Wege  mit  dem  zweiten  freien  Schnurstück  verknotet  und  mit  weit- 
schlingiger  Schleife  geschlossen  ist. 

Der  Abstand  vom  Halsschlingenknoten  bis  zur  Handfessel  beträgt  lediglich 
17,5  cm!  Den  Opfern  waren  sonach  zuerst  die  Hände  gefesselt  worden.  Nach 


89 


Anlegen  der  Kopfumhüllung  wurde  die  Halsschlinge  gelegt,  die  mit  ihren  freien 
Enden  in  die  Handfessel  so  eingebunden  war,  daß  jeder  Versuch  der  Befreiung 
einer  Hand  oder  der  Lockerung  des  Kopfes  automatisch  die  Kopfschlinge  bzw. 
umgekehrt  die  Handfessel  nur  um  so  enger  zusammenziehen  mußte. 

In  einem  der  untersuchten  Fälle  war  sogar  der  Zwischenraum  zwischen  dem 
Mantel  und  dem  Kopf  des  Opfers  reichlich,  und  zwar  in  mehrere  Zentimeter 
dicker  Schicht  mit  Sägespänen  ausgefüllt.  Auf  Grund  des  Ausfalles  der  mikro¬ 
skopischen  Untersuchung  handelte  es  sich  hierbei  um  Kiefernholzspäne  (ge¬ 
funden;  Holzfragmente  mit  gehöften  Tüpfeln,  Tracheiden,  Kiefernpollen). 

Beim  vorsichtigen  Freilegen  der  Mundhöhle  dieser  Leiche  fand  man  Säge¬ 
späne  in  der  Mundtasche  und  am  Zungengrund  sowie  in  den  Zahnzwischen¬ 
räumen,  wobei  zu  bemerken  ist,  daß  der  Mund  vordem  geschlossen  und  die 
Haut  der  Wangen  wie  Lippen  völlig  erhalten  war. 

Es  kann  hiernach  nicht  dem  geringsten  Zweifel  unterliegen,  daß  diese  Kopf¬ 
fessel  zu  Lebzeiten  angelegt  worden  ist  und  damit  die  Atmung  bis  zur  Erschie¬ 
ßung  stark  beeinträchtigt  haben  muß.  In  jedem  solchen  Fesselungsfall  fand  sich 
obendrein  noch  der  typische  einfache  oder  aber  auch  der  doppelte  Genick¬ 
schuß  (u.  a.  Leiche  Nr.  2400),  der  durch  den  über  den  Kopf  gezogenen  und  zu¬ 
gebundenen  Mantel  auf  das  Opfer  abgegeben  worden  war,  was  wiederum  be¬ 
weist,  daß  die  Kopffessel  noch  zu  Lebzeiten  angelegt  worden  war. 

Völlig  übereinstimmende  Fesselungsarten  (Handfesselung.  Kopfumwicklung, 
Späneausfüllung  des  Zwischenraumes  zwischen  Mantel  und  Kopf,  Halsumschnü¬ 
rung  sowie  Einbinden  der  Kopf-  in  die  Handfessel  wurden  auch  bei  einer 
Vielzahl  von  Leichen  erschossener  Russen  nachgewiesen,  die  auf  Grund  des 
Zersetzungszustandes  der  Körper  (Fettwachspanzer  und  Skelettierung)  aus  den 
bereits  erwähnten  wesentlich  älteren  russischen  Massengräbern  des  Katyner 
Waldes  freigelegt  worden  waren,  Ein  besonderes  eindrucksvolles  Beispiel 
dieser  Art  bildet  eine  Russenleiche,  an  der  der  Kopf  bei  gleichzeitiger  Hand¬ 
fesselung  fest  mit  einem  braunen  Schafspelzmantel  umwickelt  und  um¬ 
schnürt  war. 

Aus  allen  diesen  Feststellungen  ergibt  sich  zwingend,  daß  die  bei  der  Ermor¬ 
dung  der  polnischen  Offiziere  zur  Anwendung  gebrachten  Methoden  durchaus 
einem  von  den  Sowjets  seit  Jahrzehnten  bereits  geübten  Verfahren  entsprechen. 

Durch  die  gerichtsärztlich-kriminalistischen  Befunde  wurde  bewiesen,  daß 
die  bei  den  kombinierten  Fesselungen,  insbesondere  auch  bei  der  Kopffesselung 
angewandten  Methoden  mit  Marterungen  für  die  Opfer  verbunden  waren. 

14.  Stich  Verletzungen. 

Abgesehen  von  zahlreichen  anderen  Leichen  fanden  sich  bei  der  Unter¬ 
suchung  des  polnischen  Leutnants  Stefan  Mejster  (Erkennungsnummer  0378) 
neben  uncharakteristischen,  zum  Teil  rundlichen,  rißförmigen  Verletzungen  in 


90 


den  verschiedenen  Bekleidungsstücken  Bajonettstiche  ausgesprochen  vier- 
strahliger  Struktur,  wie  sie  durch  Stiche  mit  dem  stilettartigen  sowjetischen 
Bajonett  hervorgerufen  werden  und  von  mir  bereits  wiederholt  im  Rahmen 
anderweitiger  Untersuchungen  über  sowjetische  Völkerrechtsverletzungen  im 
Baltikum  hatten  nachgewiesen  werden  können. 

An  der  Rückenfront  des  Mantels,  des  Rockes,  der  Hose,  beider  Hemden  und 
im  Achselstück  des  Opfers  waren  typische  Bajonettstiche  festzustellen.  Sie 
waren  in  der  Gesäß-  und  Oberschenkelgegend  besonders  gehäuft. 

Infolge  senkrechter  Bajonettführung  ist  ein  Teil  der  Stichuetletzungen  durch 
symmetrische  Vierzipflichkeit  sinnfällig  gekennzeichnet,  während  die  übrigen 
Stiche  infolge  Verlängerung  der  einen  Achse  mehr  schlitzförmig  erscheinen. 
Führt  man  sich  die  Bewegungsphasen  vor  Augen,  die  das  Opfer  als  Folge  der 
Stichverletzung  durchgemacht  —  Stich  von  hinten  oben  schräg  nach  unten, 
Zusammensinken  des  Betroffenen  nach  vorn  und  gleichzeitiges  Herausziehen 
des  Bajonetts  (Schneidwirkung)  — ,  so  wird  ersichtlich,  daß  das  Normalbild  des 
Einstiches  durch  Aufschneiden  des  Stoffes  je  nach  dem  Grad  der  stattfindenden 
Körperbeugung  mehr  oder  minder  schlitzförmig  entstellt  sein  kann,  wobei  die 
Webart  (Kette  und  Schuß)  mitbestimmend  gewirkt  haben.  Korrespondierend 
mit  den  Stichverletzungen  in  den  Bekleidungsstücken  fanden  sich  an  der  Leiche 
in  der  Gesäßgegend,  der  rechten  Schulter  und  an  der  Rückseite  der  Ober¬ 
schenkel  kaum  mehr  erkennbare  Gewebsdefekte.  Randstruktur  und  ursprüng¬ 
liche  Form  waren  offensichtlich  wegen  der  bereits  fortgeschrittenen,  schmierig¬ 
fettigen  Zersetzung  und  Erweichung  des  Gewebes  nicht  mehr  sicher  zu  erkennen. 

Am  Knochensystem  fand  sich  an  der  Leiche  des  Leutnants  Mejster  lediglich 
eine  korrespondierende  Stichverletzung  an  einer  Rippe.  Diese  Stiche  sind  also 
entsprechend  ähnlichen  Beobachtungen  an  anderen  polnischen  Offizieren  so  zu 
erklären,  daß  das  widerstrebende  Opfer  zur  Exekutionsstätte  gewaltsam  getrie¬ 
ben  werden  sollte. 

Aehnliche  Bajonettstiche  konnte  ich  übrigens  auch  an  deutschen  Soldaten 
und  Zivilpersonen  aus  dem  Nordabschnitt  der  Ostfront  feststellen,  die  völker¬ 
rechtswidrig  getötet  worden  waren,  z.  B.  an  drei  litauischen  römisch-katholischen 
Pfarrern. 

Die  erörterten  Stichverletzungen  waren  gegen  Risse  und  Gewebszerstörungen, 
wie  sie  beim  unvorsichtigen  Bergen  von  Leichen  durch  Anwendung  unzweck¬ 
mäßiger  Bergungswerkzeuge  sekundär  gesetzt  werden  können,  sowohl  makro¬ 
skopisch  als  auch  auf  mikroskopischem  Wege  sicher  zu  differenzieren. 

Somit  ist  abschließend  festzustellen,  daß  einem  Teil  der  Katyner  Opfer  vor 
der  Genickschußtötung  nicht  nur  Kopf-  und  Handfessel  angelegt  waren,  son¬ 
dern  daß  diese  auch  Bajonettstiche  erhalten  hatten. 

Offensichtlich  hatte,  wie  bereits  erörtert,  ein  nicht  beträchtlicher  Teil  der 
Mordopfer  vor  dem  Tode  Widerstand  geleistet,  worauf  neben  den  Stichver- 


91 


letzungen  im  besonderen  auch  die  serienmäßig  wiederkehrenden  Handgelenk¬ 
fesselungen  hinweisen. 

Solche  Stichverletzungen  überhaupt  und  insbesondere  die  Art  und  Lokali¬ 
sation  ihrer  Beibringung  beweisen,  daß  die  Opfer  durch  körperliche  Qualen  an 
die  Richtstätte  getrieben  worden  sind. 

Zusammenfassung : 

1.  Auf  Grund  des  bisherigen  Standes  der  Untersuchungen  wurden  aus  den 
im  Katyner  Waid  gefundenen  Massengräbern  4143  Angehörige  der  ehe¬ 
maligen  polnischen  Armee  geborgen,  von  denen  2815  (67,9  %)  identifiziert 
werden  konnten.  Die  Ausgrabungen  mußten  aus  sanitätspolizeilichen  Grün¬ 
den  (Hitze,  Fliegenplage)  am  3.  6.  43  abgebrochen  werden.  Eine  weitere 
erhebliche  Zahl  von  Opfern  harrt  sonach  noch  der  Ausgrabung,  der  Identi- 
zierung  und  Untersuchung. 

2.  Neben  zwei  Brigadegenerälen  wurden  unter  den  Mordopfern  2250  Offi¬ 
ziere  verschiedenster  Ränge,  156  Äerzte  und  Veterinäre,  406  Offiziere  ohne 
erkennbaren  Rang,  Fähnriche  und  Mannschaften  sowie  ein  Feldgeistlicher 
sofort  an  Ort  und  Stelle  identifiziert.  Die  Identifizierung  der  übrigen 
Leichen  an  Hand  der  bei  ihnen  gefundenen  Briefschaften  und  sonstigen 
persönlichen  Gegenstände  ist  noch  im  Gange. 

3.  Sämtliche  Leichen,  die  durchweg  u.  a.  persönlichste  Gebrauchsgegenstände, 
Erinnerungsstücke,  Briefe  von  Angehörigen,  Dokumente  und  Tagebücher 
bei  sich  trugen,  waren  mit  gut  passenden  polnischen  Uniformstücken  be¬ 
kleidet,  die  größtenteils  noch  Rangabzeichen,  Orden  und  Ehrenzeichen 
erkennen  ließen.  Bei  den  Leichen  fanden  sich  des  weiteren  zahlreiche  mili¬ 
tärische  Ausrüstungsgegenstände.  Die  Leichen  aus  den  Gräbern  1  und  7 
wiesen  Winterkleidung,  die  aus  Grab  8  vorwiegend  Sommerkleidung  auf. 

4.  Bei  Untersuchung  der  Leichen  fanden  sich  keinerlei  Anhaltspunkte  für  eine 
natürliche  krankhafte  Todesursache.  Dagegen  wiesen,  abgesehen  von  Ein¬ 
zelfällen,  bei  denen  ein  Schuß  nicht  —  oder  nicht  mehr  —  festgestellt 
werden  konnte,  alle  Leichen  den  typischen  Genickschuß  von  7,65  mm 
Kaliber  auf.  Entsprechende  Hülsen  und  Geschosse  (Steckschüsse)  sowie 
eine  am  Tatort  aufgefundene  unversehrte  Patrone  belegen  dieses  Ermitt¬ 
lungsergebnis.  Die  Schüsse  wurden  aus  größter  Nähe  mit  aufgesetzter 
Mündung^-a&gegeben.  Bei  einer  Vielzahl  der  exekutierten  Opfer  ging  der 
Genickschuß  durch  den  hochgeschlagenen  Mantelkragen  hindurch.  Die 
Feststellung  des  Nahschusses  wurde  mit  den  modernsten  physikalischen, 
optischen  und  chemischen  Methoden  getroffen.  Hervorzuheben  ist  die  Tat¬ 
sache,  daß  die  drei  Jahre  alten  Schmauchhöfe  der  Nahschüsse  nicht  nur 
durch  Infrarot-Photographie  besonders  deutlich  gemacht  werden  konnten, 
sondern  daß  auch  der  chemische  Nachweis  der  Nahschüsse  durch  den 


92 


positiven  Ausfall  der  Diphenylamin-Schwefelsäureprobe  und  die  Feststel¬ 
lung  von  Initialresten  (Blei)  mit  Hilfe  der  Dithizonprobe  eindeutig  mög¬ 
lich  war. 

5.  Die  Erschießungen  fanden  offenbar  vorwiegend  außerhalb  der  Gräber  statt 

0.  Bei  einer  großen  Zahl  der  Leichen  war  eine  gleichförmige  Fesselung  der 
Hände  auf  dem  Rücken  feststellbar.  Anderen,  speziell  aus  dem  Grabe  5 
geborgenen 'Opfern,  die  ebenfalls  durch  Genickschuß  getötet  worden  waren, 
hatte  man  den  Mantel  über  den  Kopf  gezogen,  hierbei  in  einigen  Fällen 
auch  den  Raum  zwischen  Mantel  und  Kopf  reichlich  mit  Sägespänen  aus- 
gefüllt.  Dabei  muß  es  zu  starker  Atembehinderung  gekommen  sein.  Die 
Kopfumhüllung  wurde  mittels  einer  Halsschlinge  zugezogen.  Diese  Hals¬ 
fessel  wurde  mit  der  Handfessel  so  verbunden,  daß  jede  versuchte  Abwehr¬ 
bewegung  korrespondierende  Behinderung  und  Schmerzen  auslösen  mußte. 
Bei  den  Kopffesselungen  aus  kombinierten  Fesselungen  ist  eine  Marterungs¬ 
tendenz  nach  dem  gerichtsärztlichen  Befund  offensichtlich. 

7.  Zu  diesen  Fesselungsmethoden  kommt  der  Nachweis  zahlreicher  Bajonett¬ 
stiche,  die  speziell  an  den  Uniformstücken  der  Opfer  noch  eindeutig  zu 
erweisen  waren  und  zweifellos  mit  dem  stilettartigen  vierstrahligen  sowje¬ 
tischen  Bajonett  vor  der  Erschießung  gesetzt  worden  waren,  um  die  Opfer 
durch  körperliche  Qualen  an  die  Richtstätte  zu  treiben. 

8.  Die  verschiedentlich  nachgewiesenen,  zu  Lebzeiten  entstandenen  Unter¬ 
kieferbrüche  beweisen  Mißhandlungen  der  Opfer  z.  B.  mit  Fäusten  oder 
Gewehrkolben  vor  der  Ermordung. 

9.  Der  stereotype  Genickschuß  sowie  die  völlig  gleichförmige  Fesselung  der 
Hände  und  des  Kopfes  erweisen  eindeutig,  daß  Fesselungen  und  Erschie¬ 
ßungen  von  geübter  Hand  geschahen. 

10.  Die  Leichen  zeigten  verschiedene  Zersetzungsformen.  Neben  geringer 
Skelettierung  und  partiellen  Mumifizierungserscheinungen  an  den  unbeklei¬ 
deten  Körperteilen  (Leichen  aus  der  obersten  Grabschicht)  fand  sich  durch¬ 
weg  ausgesprochene  Leichenwachsbildung  mit  fettiger  Durchtränkung  der 
Kleidungsstücke. 

11.  Die  Zersetzung  der  Leichen  ist  primär  unabhängig  vom  Boden  erfolgt,  sie 
wurde  jedoch  sekundär  vor  allem  hinsichtlich  der  Fettwachsbildung  und 
der  Konservierung  der  inneren  Organe  maßgeblich  durch  die  saure  Boden¬ 
reaktion  gesteuert.  Durch  die  Leichenzersetzungsprodükte  sind  anderer¬ 
seits  charakteristische  chemische  und  strukturelle  Veränderungen  im  Boden 
hervorgerufen  worden,  z.  B.  Bildung  von  Eisensulfid,  Vivianitablagerungen, 
Bleichung  des  Bodens  und  Abführung  seiner  Feinstbestandteile.  Diese 
Erscheinungen  weisen  zwingend  auf  eine  mehrjährige  unveränderte  Leichen¬ 
lagerung  an  primärer  Stelle  hin. 


93 


12.  Die  beobachteten  Leichenerscheinungen,  Sektions-  und  sonstigen  Unter¬ 
suchungsbefunde  sind  weiterhin  mit  dem  auf  Grund  spurenkundlicher  Fest¬ 
stellungen  (u.  a.  Dokumente)  und  Zeugenaussagen  russischer  Bewohner 
benachbarter  Dörfer  beweisgültig  festgelegten  Leichenalter  von  drei  Jahren 
vollauf  ;n  Einklang  zu  bringen. 

13.  Der  mangelhafte  Insektenfraß  weist  darauf  hin,  daß  die  Tötung  und  Ein¬ 
scharrung  der  Leichen  in  insektenfreier  kalter  Jahreszeit  stattgefunden  hat 
Aus  den  bei  den  Leichen  aufgefundenen  Dokumenten,  Briefschaften,  Tage¬ 
büchern  und  Zeitungen  ergibt  sich  objektiv,  daß  die  Erschießungen  im 
März,  April  und  Mai  1940  erfolgt  sind. 

16.  Leichenöffnungsbericht  des  deutschen  Gerichtsarztes 

Leiche  Nr.  0833  poln.  Oberleutnant,  Name  noch  nicht  eindeutig  festgestellt, 
aufgenommen  im  Walde  von  Katyn  am  30.  4.  1943,  10.00  Uhr. 

Obduzent:  Oberarzt:  Dr.  Huber. 

Vorgang:  Die  Leiche  wurde  aus  einem  Massengrab  (neben  dem  Massengrab 
mit  Grundwasser  gelegen)  aus  einer  Tiefe  von  etwa  1,60  m  nach  Weg¬ 
räumen  von  vier  weiteren  Leichen,  welche  sie  teils  bedeckten,  teils 
Bild  a  neben  ihr  lagen,  geborgen.  Die  Leiche  lag  in  Bauchlage,  das  linke  Bein 
ausgestreckt,  das  rechte  Bein  im  Hüftgelenk  leicht  nach  vorn  gebeugt, 
im  Kniegelenk  nach  rückwärts  gebeugt,  die  Hände  mit  dünner  Schnur 
auf  den  Rücken  gefesselt,  Kopf  in  Gestchtslage. 

A.  Aeußere  Besichtigung 

1.  Mit  polnischer  Offiziersuniform  bekleidete  Leiche  in  vorgeschrittenem  Fäul¬ 

niszustand.  Körpergröße:  1,66  m. 

2.  Die  Kleidung  besteht  aus: 

a)  Uniformmantel  von  grünlichem  Stoff  mit  Metallknöpfen,  welche  den 
polnischen  Adler  tragen.  An  der  Rückseite  des  Mantels,  50  cm  vom 
Unterrande  entfernt,  etwa  in  der  Mitte,  ein  kreisrundes  Loch,  mit  leicht 
ausgefransten  Rändern,  von  etwa  0,5  cm  Durchmesser. 

b)  Uniformbluse,  gleichfalls  aus  grünem  Stoff,  an  den  Schulterstücken 
2  Sterne.  Die  Knöpfe  sind  ordnungsgemäß  geschlossen,  Rückseite  un¬ 
beschädigt. 

c)  Stiefelhose  aus  demselben  Stoff,  von  schmalem  Ledergürtel  festgehalten. 
Auch  hier  sind  die  Knöpfe,  geschlossen. 

d)  Wickelgamaschen  von  nicht  mehr  feststellbarer  Farbe. 

e)  Hohe  Schnürschuhe,  anscheinend  aus  schwarzem  Leder. 

f)  Hemd  ohne  Kragen. 

g)  Lange  Unterhose,  anscheinend  von  weißer  Farbe. 


94 


Als  Inhalt  der  Taschen  finden  sich  folgende  Gegenstände:  Taschen¬ 
tuch,  kleine  Streichholzschachtel  mit  russischer  Aufschrift,  lederner 
Bild  b  Tabaksbeutel,  polnisches  Papiergeld,  Geldbörse  mit  zwei  Münzen  als 
Inhalt,  Feuerzeug  mit  englischer  Beschriftung,  kleiner  Zelluloid-Kamm, 
kurzer  grüner  Bleistift,  Erkennungsmarke  ohne  Prägung,  polnischer 
Paß,  das  Lichtbild  völlig  verwaschen.  Auf  der  gegenüberliegenden 
Seite  findet  sich  ein  Abklatsch  desselben,  einen  Mann  im  Alter  von 
Bild  c  etwa  30 — 40  Jahren  darstellend.  Der  Paß  enthält  eine  Postkarte  mit 
Marke  Deutsche  Post  Osten  und  russischem  Tagesstempel  mit  Datum 

6.  2.  1940.  Die  Anschrift  der  Postkarte  nur  teilweise  leserlich. 

3.  Nach  Auskleiden  zeigt  sich:  Starke  Fäulnis  der  ganzen  Leiche;  die  Ober¬ 

fläche  der  Haut,  soweit  noch  vorhanden,  grauschwärzlich,  mißfarben. 

4.  Der  Kopf  ist  stark  mit  Sand  beschmutzt,  Gesichtszüge  nicht  mehr  erhalten. 

Behaarung  ziemlich  dicht,  braunschwärzlich,  etwa  2  cm  lang,  nur  wenig 
festhaftend. 

5.  An  der  rechten  Stirngegend,  3  cm  oberhalb  des  Augenhöhlenrandes,  eine 

Durchtrennung  der  Haut  mit  unscharfen  Rändern  von  oben  Mitte  nach 
rechts  unten  verlaufend,  4  cm  lang.  Der  Knochen  ist  etwa  in  Hand¬ 
tellergroße  in  der  rechten  Stirn-  und  Schlafen-Scheitelgegend  ein¬ 
gedrückt.  Die  Haut  des  Kopfes  vorn  größtenteils  erhalten,  in  der  Hinter- 
Büd  f  Ropfgegend,  sowie  seitlich  in  der  Scheitelgegend  fehlend.  Es  finden  sich 
lose  in  der  Schädelhöhle  kleinere  Teile  beider  Scheitelbeine  sowie  meh- 
reie  kleinere  Knochenstücke.  Am  linken  Scheitelbein  von  rechts  unten 
Bild  g  nach  rückwärts  oben  verlaufend,  etwa  1  cm  lange  und  0,7  cm  breite 
Eindellung  des  Knochens  mit  ziemlich  scharfen  Rändern  in  der  Form 
eines  Geschosses.  Die  innere  Tafel  des  Knochens  ist  an  dieser  Stelle 
anscheinend  nur  etwas  eingedrückt.  Die  Innenfläche  sämtlicher  Knochen¬ 
stücke  weist  eigenartig  kreidig-fettigen,  ziemlich  trockenen  Belag  auf. 

6.  Haut  der  Schläfen-Jochbeingegend  sehr  dünn,  hochgradig  faul. 

7.  In  beiden  Wangengegenden  ausgedehnte  Fettwachsbildung.  Es  finden  sich 

besonders  in  der  Kinngegend  und  in  der  unteren  Wangengegend  Bart¬ 
stoppeln  von  bis  zu  etwa  3  mm  Länge. 

8.  Die  Augenlider  noch  vorhanden,  geschrumpft,  mißfarben.  Augäpfel  völlig 

weich,  Regenbogenhäute  grau-blau. 

9.  Das  knorpelige  Nasengerüst  fehlt  fast  völlig.  Die  Haut,  soweit  vorhanden, 

dünn,  vertrocknet 

10.  Mund  noch  erhalten,  die  Lippen  geschrumpft,  weich;  im  Mundvorhof  reich¬ 
lich  Sand.  Die  Zunge  ragt  als  dünnes,  weiches  Gebilde  zwischen  den 
Zahnreihen  vor.  Das  Gebiß  sehr  mangelhaft.  Im  linken  Oberkiefer  sind 


1.  und  3.  Zahn  vorhanden,  rechts  ein  Rest  vom  2.  sowie  der  ganze 
4.  Zahn,  im  Unterkiefer  sind  die  Schneidezähne  vollständig,  auch  die 
Backenzähne,  es  fehlen  nur  5.  und  6.  rechts.  Zähne  stark  abgekaut. 

11.  Von  den  Weichteilen  des  Halses  sind  nur  wenig  weiche,  faulige  Reste  vor¬ 

handen. 

12.  Brust  flach,  mit  Freiliegen  des  Fettkörpers  und  der  Rippen  an  der  rechten 
Bild  e  Seite  und  Fettwachsbildung.  Die  Schlüsselbein-Brustbeingelenke  klaffen. 

13.  Der  Bauch  völlig  eingesunken,  so  daß  die  Umrisse  der  Wirbelsäule  vortreten. 

14.  Die  äußeren  Geschlechtsteile  zusammengeschrumpft,  papierartig  vertrocknet. 

15.  Das  rechte  Schultergelenk  klafft  weit,  die  Gelenkskapsel  größtenteils  zerstört» 

von  den  Weichteilen  des  rechten  Oberarms  sind  nur  kleine  Muskel¬ 
reste,  von  Fettwachs  umgeben,  vorhanden.  An  den  rechten  Unter¬ 
armknochen  nur  noch  wenig  Fettwachs,  ebenso  liegen  von  der  Hand 
nur  noch  Knochen,  Sehnen  und  Fettwachs  vor.  Der  linke  Arm  noch 
völlig  im  Zusammenhang,  es  ist  etwas  mehr  Muskulatur  vorhanden 
als  rechts. 

Bild  d  An  den  Handgelenken  befindet  sich  die  schon  oben  beschriebene  Fesse¬ 
lung,  rechts  aus  fünffacher  Umschlingung  mit  einer  geflochtenen  Schnur 
von  etwa  0,3  cm  Durchmesser  bestehend,  links  einfache  Laufschlinge. 

16.  Die  Weichteile  der  unteren  Gliedmaßen  sind  stark  geschrumpft,  an  der  Rück¬ 

seite  der  Oberschenkel  findet  sich  Fettwachs.  Die  Gelenke  noch  im 
Zusammenhang,  der  linke  Fuß  wird  beim  Ausziehen  des  Schuhs  trotz 
Vorsicht  im  Sprunggelenk  abgerissen. 

17.  An  der  Rückseite  der  Leiche  fehlt  in  der  Rücken-  und  Gesäßgegend  die  Haut 

vollständig,  die  Rippen  liegen  zum  Teil  frei,  es  findet  sich  ausgedehnte 
Fettwachsbildung. 


B.  Innere  Besichtigung 

I.  Kopfhöhle. 

18.  Vom  knöchernen  Schädeldach  haftet  am  Schädel  nur  noch  das  linke  Stirn¬ 
bein  mit  dem  vorderen  Teil  des  linken  Scheitelbeins.  Es  findet  sich 
eine  Bruchfläche  von  der  Mitte  der  Stirn  annähernd  horizontal  bis  in 
die  Gegend  des  linken,  oberen  Ohrenansatzes  ziehend.  Beim  Zusammen¬ 
setzen  der  einzelnen  Teile  des  Schädeldaches  finden  sich  etwa  3  cm 
Bild  f  links  der  Pfeilnaht  Teile  eines  Loches  von  annähernd  runder  Form  von 
1,5  cm*Thnendurchmesser.  Der  Knochen  ist  nach  außen  kegelförmig 
erweitert  ausgebrochen;  äußerer  Durchmesser  etwa  2  cm.  Teile  eines 
ähnlichen  Loches  mit  nach  außen  kegelförmig  sich  erweiternden  Rän¬ 
dern  finden  sich  an  einer  Bruchlinie  des  rechten  Scheitelbeins.  In  der 
Hinterhauptgegend  ergibt  sich  beim  Zusammenpassen  der  Knochen  ein 
dreistrahliger  Defekt  von  je  4 — 5  cm  Länge  und  1 — 2  cm  Breite?  im 
Hinterhauptsbein,  etwas  rechts  der  Gegend  des  Hinterhauptsvorsprungs, 


96 


ein  halbkreisförmiger  Defekt  mit  nach  innen  kegelförmig  erweitertem 
Rand,  Größe  nicht  genau  feststellbar,  da  nur  ein  Teil  des  Knochens 
vorhanden,  etwa  1,52  m  über  Sohlenhöhle. 

19.  Harte  Hirnhaut  vielfach  zerrissen.  Vom  Gehirn  ist  nur  eine  salbenartige, 

schmierige,  grau-rötliche  Masse  vorhanden.  Blutungen  lassen  sich  nicht 
feststellen. 

20.  Der  knöcherne  Schädelgrund  ist  unverletzt. 

21.  Zahn  des  zweiten  Halswirbels  in  normaler  Stellung,  nicht-abnorm  beweglich. 
II.  Brust-  und  Bauchhöhle. 

22.  Inhalt  der  Bauchhöhle  hochgradig  geschrumpft,  das  Bauchfell  weißlich, 

kreidig  belegt,  Därme  papierartig  vertrocknet. 

23.  In  der  Nierengegend  beiderseits  ausgedehnte  Fettwachsbildung. 

24.  Zwerchfellstand  nicht  feststellbar. 

a)  Brusthöhle. 

25.  Rippenknorpel  wenig  verkalkt. 

26.  Lungen  hochgradig  geschrumpft,  die  linke  Lunge  an  der  Spitze  etwas  ver¬ 

wachsen. 

27.  Das  Brustfell  weißlich,  teilweise  kreideartig  und  von  Fettwachskörnchen 

bedeckt. 

28.  Herzbeutel  stark  vertrocknet;  als  Inhalt  findet  sich  etwas  ölige,  gelbliche 

Flüssigkeit.  Herz  stark  geschrumpft. 

29.  Speiseröhre  im  Brustteil  noch  vorhanden,  der  untere  Teil  geschrumpft  und 

dünn,  oben  sehr  weich,  im  Halsteil  fehlend. 

30.  Von  der  Luftröhre  gleichfalls  nur  der  untere  Teil  vorhanden,  weich,  mi߬ 

farben.  Es  findet  sich  kein  Inhalt, 

31.  Innere  Brustdrüse  nicht  auffindbar. 

32.  Schilddrüse  und  Kehlkopf  fehlen. 

33.  Lungen  grau-braun,  unter  dem  Lungenüberzug  große  Gasblasen.  Das  Ge¬ 

webe  völlig  schlaff,  mißfarbig,  trocken. 

34.  Herz  11  :  8  :  2  cm  groß.  In  den  Herzhöhlen  etwas  gelbliche  Schmiere.  Der 

Herzmuskel  schwärzlich,  etwa  0,5  cm  dick,  im  ganzen  von  kleinen 
weißen  Knötchen  (Kalkseifenknötchen)  durchsetzt.  Klappenapparate 
zart  und  schlußfähig.  Körperschlagader  im  allgemeinen  glattwandig, 
mit  nur  vereinzelten  gelben  Flecken,  6  cm  weit.  Die  Körperschlagader 
enthält  etwas  grauen  Brei.  Kranzschlagader  mittelweit,  glattwandig. 


Der  Mord  von  Katyn  Bg.  7 


97 


b)  Bauchhöhle. 

35.  Milz  schlaff,  sehr  stark  geschrumpft,  9  :  6  c*n  groß,  0,2— 0,4  cm  dick,  sehr 

weich,  schmierig,  grün-schwärzlich. 

36.  Leber  völlig  schlaff,  20:12:1  cm  groß,  auf  der  Schnittfläche  trocken,  mit 

noch  etwas  erkennbarer  Zeichnung,  von  weißen  harten  Knötchen 
(Kalkseifenknötchen)  durchsetzt. 

37.  Bauchspeicheldrüse  nicht  erkennbar,  an  ihrer  Stelle  eine  stärkere  Anhäufung 

von  Fettwachs. 

38.  Magen  stark  geschrumpft,  seine  Wand  sehr  dünn;  es  findet  sich  wenig 

krümeliger,  kaffeesatzartiger,  trockener  Inhalt.  Die  Innenwand  mi߬ 
farben,  grau-grünlich.  Auch  im  Zwölffingerdarm  und  in  den  oberen 
Dünndarmabschnitten  wenig  trockener  Inhalt,  Darmwand  unverletzt. 

39.  Linke  Niere  klein,  etwa  0,5  cm  dick,  Zeichnung  nicht  erkennbar,  Kapsel 

glatt,  von  Fettwachs  umgeben. 

40.  Die  rechte  Niere  ähnlich  wie  die  linke,  rechte  Nebenniere  noch  vorhanden, 

weich,  gelb-bräunlich. 

41.  Blase  geschrumpft,  vertrocknet;  ihre  Innenwand  blaß-rötlich,  Balken  nicht 

vortretend. 

42.  Hoden  etwas  über  haselnußgroß,  schlaff,  geschrumpft. 

43.  Bauchschlagader  5  cm  weit,  mit  einzelnen  gelben  Flecken  der  Innenhaut.  Es 

findet  sich  etwas  grau-rötlicher,  schmieriger  Inhalt. 

44.  Das  Knochenskelett  des  Rumpfes  und  der  Gliedmaßen  anscheinend  un¬ 

verletzt. 


Vorläufiges  Gutachten 

L  Todesursache  ist  Schädelzertrümmerung  infolge  von  Schädeldurchschüssen. 

II.  Im  knöchernen  Schädel  fanden  sich  Teile  eines  Einschusses  im  Hinterhaupt 
und  mindestens  zwei  Ausschüsse  in  der  Stirn-Scheitelgegend.  Ein  drittes 
Geschoß  kam  als  Querschläger  zur  Wirkung.  Die  genaue  Anzahl  der  Schu߬ 
verletzungen  des  Schädels,  das  Kaliber  der  zur  Wirkung  gelangten  Ge¬ 
schosse  sowie  die  Schußentfernung  können  erst  nach  Präparation  (Maze¬ 
ration)  des  Schädels  ermittelt  werden. 

HI.  Der  Zustand  der  inneren  Organe  entspricht  einem  Lebensalter  von  etwa 
35 — 45  Jahren. 

IV.  Der  Fäulnis-  bzw.  Verwesungszustand  der  Leiche  ist  mit  einer  Liegedauer 
im  Erdgrabe  von  etwa  drei  Jahren  vereinbar. 

(Dr.  med.  habil.  Huber) 
Oberarzt 


98 


4 


Bild  e:  Rechte  seitliche  Brustgegend.  Vorgeschrittene  Fäulnis,  Leichenwachsbildung 


101 


1 


Bild  f  :  Kopf  der  Leiche.  Teil  eines  Ausschusses  am  lk.  Stirnbein  (mit  Pfeil  bezeichnet) 


102 


I 


Bericht  über  die  Untersuchung  des  mazerierten  Schädels 

Da  einige  Stücke  aus  dem  Schädeldach  fehlen,  war  eine  vollständige  Rekon¬ 
struktion  des  knöchernen  Schädels  nicht  mehr  möglich. 

Am  zusammengesetzten  Schädel  befindet  sich  im  Bereich  des  Hinterkopfes 
ein  dreistrahliger  Defekt.  Der  gegen  den  Scheitel  ansteigende  Strahl  hat  eine 
Länge  von  5,5  cm,  der  rechte  schräg  absteigende  Strahl  eine  solche  von  4  cm, 
der  nach  der  linken  Seite  schräg  verlaufende  eine  Länge  von  7,5  cm. 

Ein  weiterer  größerer  Defekt  von  annähernd  Dreiecksform  befindet  sich  in 
der  Mitte  der  Stirn-Scheitelgegend.  Seine  Höhe  beträgt  6,5  cm,  die  größte  Breite 
7  cm.  Zwei  weitere,  kleinere  Defekte  finden  sich  vorne  in  der  Stirngegend 
(Bild  aa,  ff  und  gg). 

Es  finden  sich  folgende  Knochenverletzungen,  welche  nach  Form  und  Aus¬ 
sehen  als  Schußverletzungen  anzusprechen  sind: 

a)  In  der-  rechten  Hinterhauptschuppe,  1  cm  von  der  Mittellinie  entfernt,  ein 
halbkreisförmiger  Defekt  mit  einem  größten  Durchmeser  von  0,8  cm. 

b)  Ein  kreisbogenförmiger  Defekt  von  etwa  1  cm  größtem  Durchmesser,  mit 
nach  innen  kegelförmig  sich  erweiternden  Rändern.  Dieser  Defekt  liegt  un¬ 
mittelbar  am  Hinterhauptvorsprung. 

c)  Ein  weiterer  halbkreisförmiger  Defekt  etwa  1,5  cm  Durchmesser  links  der 
Mittellinie  mit  einem  größten  Durchmeser  von  1,1  cm. 

d)  Etwas  unterhalb  davon,  etwa  2  cm  links  der  Mittellinie  ein  kreisbogen¬ 
förmiger  Defekt  von  0,8  cm  grÖßtem-Durchmesser.  Neben  kegelförmig  nach 
innen  sich  erweiternden  Rändern  findet  sich  eine  schmale,  etwa  0,1  cm 
breite,  unregelmäßige  Absprengung  an  der  äußeren  Knochentafel,  annähernd 
konzentrisch  herumreichend. 

dt)  Unmittelbar  oberhalb  von  c)  ein  kreisbogenförmiger  Defekt  von  0,7  cm 
größtem  Durchmesser  (Bild  dd,  ee). 

In  der  Stirngegend  finden  sich  zwei  kegelförmig  nach  außen  sich  er¬ 
weiternde  Löcher: 

e)  Genau  in  der  Mittellinie  mit  1  cm  Innen-  und  1,3  cm  Außendurchmesser. 
Die  untere  Begrenzung  fehlt. 

f)  3,5  cm  rechts  von  der  Mittellinie  ein  quer-ovales  Loch,  der  Innendurch¬ 
messer  1,2: 0,8  cm,  Außendurchmesser  2,3 :  1,8  cm.  ln  der  Umgebung 
finden  sich  strahlenförmig  angeordnete,  kleine  Knochensprünge. 

g)  Tm  großen,  dreieckförmigen  Defekt  der  Stirn-Scheitelgegend  findet  sich  am 
linken  Stirnbein,  unmittelbar  vor  der  Kranznaht  ein  halbkreisförmiger  De¬ 
fekt,  nach  außen  kegelförmig  sich  erweiternd,  mit  1,1  cm  größtem  Innen- 
und  2,2  cm  größtem  Außendurchmesser  (Bild  aa,  bb,  ff,  gg). 


104 


h)  Im  linken  Scheitelbein,  5,5  cm  hinter  der  Kranznaht  und  6  cm  von  der 
Pfeilnaht  entfernt,  befindet  sich  ein  schräggestellter  Defekt,  der  Form  nach 
ungefähr  einem  Geschoß  entsprechend,  mit  der  Basis  nach  vorne  unten  und 
mit  der  Spitze  nach  rückwärts  oben  zeigend.  Größte  Breite  0,7 — 0,8  cm, 
Länge  1,7  cm.  An  der  Spitze  verläuft  die  Knochenbegrenzung  schräg  sich 
verjüngend.  An  der  Innenseite  ist  der  Knochen  kegelförmig  ausgesprengt 
(Bild  cc,  hh). 

i)  In  der  rechten  Scheitelgegend,  im  Mittel  etwa  3  cm  oberhalb  der  Schläfen¬ 
naht  und  5,5  cm  hinter  der  Kranznaht,  ein  unregelmäßig  geformtes  Loch,  das 
im  unteren  Teil  schräge  Knochenabsprengung  von  bis  0,4  cm  Breite  an  der 
äußeren  Knochentafel  aufweist.  Von  hier  zieht  ein  Knochensprung  senk¬ 
recht  zum  großen  Defekt  der  Stirn-Scheitelgegend,  ein  anderer  senkrecht 
nach  unten  zur  Schläfennaht  (Bild  bb,  ii). 

k)  Ein  Knochensprung  verläuft  vom  Defekt  der  Stirn-Scheitelgegend  annähernd 
senkrecht  zur  linken  Schläfennaht,  von  dort  zuerst  nach  vorne,  dann  nach 
unten  zur  Pfanne  des  Kiefergelenkes. 

l)  Ein  Knochenvorsprung  verläuft  oberhalb  des  linken,  oberen  Augenhöhlen¬ 
randes  horizontal  zur  Schläfennaht,  von  hier  setzt  er  sich  als  Nahtlösung 
bis  zur  Hinferhauptnaht  fort. 

m)  Vom  Defekt  des  Hinterhauptes  zieht  rechts  ein  Sprung  zur  rechten  Schläfen¬ 
naht  und  setzt  sich  von  hier  als  Nahtlösung,  später  wieder  als  Knochen¬ 
sprung  in  horizontaler  Richtung  zur  Basis  des  Loches  in  der  Stirnmitte  fort. 

m)  Ein  kleiner  Knochensprung  zieht  neben  der  Pfeilnaht  in  gerader  Richtung 
vom  Hinterhauptdefekt  zum  großen  Defekt  der  Stirn-Scheitelgegend. 

Beurteilung 

Bei  den  halbkreisförmigen  Defekten  am  Hinterhaupt  zu  a),  b)  und  c)  handelt 
es  sich  nach  Größe  und  Form  (nach  innen  zunehmender  Durchmesser)  offenbar 
um  Teile  von  Einschüssen.  Auch  bei  d),  das  eine  partielle  Absprengung  nach 
außen  darbietet,  kann  es  sich  der  Erfahrung  nach  um  einen  Teil  eines  Ein¬ 
schusses  handeln,  ebenso  bei  d1).  Ein  sicherer  Schluß  ist  jedoch  bei  der  Klein¬ 
heit  dieser  Defekte  nicht  möglich.  Die  zu  diesen  Einschüssen  gehörenden  Aus¬ 
schüsse  sind  in  den  Knochendefekten  e),  f)  und  g)  in  der  Stirn-Scheitelgegend 
zu  suchen,  da  sie  sich  durch  kraterförmige  Erweiterung  nach  außen  kenn¬ 
zeichnen.  Es  muß  offen  bleiben,  ob  nicht  noch  ein  weiterer,  nach  vorne  außen 
unregelmäßig  ausgebrochener  Teil  des  großen  Knochendefektes  in  der  Stirn- 
Scheitelgegend  (im  Bilde  bezeichnet  mit  ?)  einem  vierten  Ausschuß  entspricht. 
Das  Loch  h)  am  linken  Scheitelhöcker  stellt  einen  Querschlägereinschuß  dar. 
Entgegen  den  Ausführungen  im  vorläufigen  Gutachten  des  Leichenöffnungs¬ 
berichtes  hat  dieser  Querschläger  das  linke  Scheitelbein  vollständig  durch¬ 
drungen;  es  war  bei  der  Leichenöffnung  durch  kalktuffartige  Massen  innen  ab- 


105 


gedeckt.  Das  KnochenJoch  i)  der  rechten  unteren  Scheitelgegend  ist  ein  Aus¬ 
schuß  und  entspricht  nach  seiner  Lage  dem  Querschläger. 

Es  fanden  sich  demnach  mindestens  vier  Einschüsse,  davon  drei  ziemlich  nahe 
beisammenliegend  in  der  Gegend  des  Hinterhauptvorsprunges  und  drei  dazu¬ 
gehörige  Ausschüsse  in  der  Stirnscheitelgegend.  Der  Lokalisation  nach  handelt 
es  sich  bei  allen  drei  Schüssen  um  typische  Genickschüsse,  wie  sie  auch  bei 
den  übrigen  Leichen  aus  den  Massengräbern,  allerdings  fast  immer  als  Einzel¬ 
schüsse  zur  Beobachtung  kamen.  Zwei  weitere  Genickschüsse  waren  nicht  ganz 
sicher  anzusprechen;  ferner  lag  ein  Querschlägerdurchschuß  von  der  linken  zur 
rechten  Scheitelgegend  vor. 

Das  enge  Beisammenliegen  der  Genickeinschüsse  und  der  gleichförmige  Ver¬ 
lauf  der  Schüsse  sprechen  für  eine  Schußentfernung  von  höchstens  wenigen 
Zentimetern. 

Das  Kaliber  der  Genickschüsse  ließ  sich  nicht  eindeutig  bestimmen,  da  ein 
vollständiger  Einschuß  nicht  vorlag.  Die  vorhandenen  Einschußteile  sprechen 
für  ein  Kaliber  von  wenigstens  7 — 8  mm. 

Was  den  Querschläger  am  linken  Scheitelbein  anlangt,  so  ist  weder  nach 
seiner  Lage  noch  nach  seinem  Verlauf  ein  gezielter  Schuß  anzunehmen,  zumal 
bei  einem  Nahschuß,  wie  er  bei  gezieltem  Schuß  vorliegen  müßte,  die  Ent¬ 
stehung  eines  Querschlägers  kaum  zu  erklären  ist.  Hier  liegt  vielmehr  ein  Zu¬ 
fallstreffer  vor,  wobei  das  Geschoß  auf  seiner  Flugbahn  durch  Aufschlagen  auf 
einen  festen  Gegenstand  eine  Aenderung  seiner  Lage  erfuhr  und  dadurch  zum 
Querschläger  wurde.  Eine  einfache  und  naheliegende  Erklärung  des  Quer¬ 
schlägerschusses  ist  folgende: 

Das  Geschoß  wurde  ursprünglich  auf  ein  anderes  Opfer  abgefeuert,  wurde  in 
dessen  Körper  zum  Querschläger  und  traf  zufällig  den  Kopf  des  schon  auf  dem 
Boden  bzw.  im  Grabe  Liegenden. 


Zusammenfassung: 

Es  handelt  sich  um  Schädelzertrümmerung  infolge  von  mindestens  drei 
Genickschüssen,  welche  aus  sehr  kurzer  Entfernung  oder  aus  aufgesetzter 
Waffe  abgefeuert  wurden.  Möglicherweise  stammen  die  Schüsse  aus  Waffen 
verschiedener  Kaliber.  Ein  weiterer  Schuß,  der  als  Querschläger  auftrat,  ist  als 
Zufallstreffer  anzusehen;  es  liegt  die  Vermutung  nahe,  daß  es  sich  um  ein  ver¬ 
irrtes  Geschoß  handelte,  das  von  der  Erschießung  eines  anderen  Opfers  her¬ 
rührte. 

(Dr.  med.  habil.  Huber) 
öberarzt 


106 


E 


>8 


Bild  cc:  Schädel,  linke  Seite 


4 


112 


•4:* 


V 


17.  Protokoll  der  Internationalen  Aerztekommission 

z.  Z.  Smolensk,  (len  30.  April  1943 
Protokoll, 

aufgenommen  anläßlich  der  Untersuchung  von  Massengräbern  polnischer  Offi¬ 
ziere  im  Walde  von  Katyn  bei  Smolensk,  die  durch  eine  Kommission  führender 
Vertreter  der  Gerichtlichen  Medizin  und  Kriminalistik  europäischer  Hochschulen 
und  anderer  namhafter  medizinischer  Hochschullehrer  durchgeführt  wurde. 

In  der  Zeit  vom  28,  bis  30.  4.  1943  hat  eine  Kommission  führender  Vertreter 
der  Gerichtlichen  Medizin  und  Kriminalistik  europäischer  Hochschulen  und 
anderer  namhafter  medizinischer  Hochschullehrer  die  Massengräber  polnischer 
Offiziere  im  Walde  von  Katyn  bei  Smolensk  einer  eingehenden  wissenschaft¬ 
lichen  Untersuchung  unterzogen. 


Die  Kommission  bestand  aus  folgenden  Herren- 

1.  Belgien:  Dr.  Speleers,  ord.  Professor  der  Augenheilkunde  an  der  Uni¬ 

versität  Gent 


2.  Bulgarien:  Dr.  Markov,  ord.  Dozent  für  gerichtliche  Medizin  und  Krimi¬ 

nalistik  an  der  Universität  Sofia 


3.  Dänemark:  Dr.  Tramsen,  Prosektor  am  Institut  für  gerichtliche  Medizin  in 

Kopenhagen 

4.  Finnland:  Dr.  Saxen,  ordentlicher  Professor  der  pathologischen  Anatomie 

an  der  Universität  in  Helsinki 


5.  Italien:  Dr.  Palmieri,  ord.  Professor  der  gerichtlichen  Medizin  und  Kri¬ 

minalistik  an  der  Universität  Neapel 

6.  Kroatien:  Dr.  Miloslavich,  ord.  Professor  der  gerichtlichen  Medizin  und 

Kriminalistik  an  der  Universität  Agram 

7.  Niederlande:  Dr.  de  Burlet,  ord.  Professor  der  Anatomie  an  der  Universität 

in  Groningen 


8.  Protektorat  Böhmen  und  Mähren:  Dr.  Häjek,  ord.  Professor  der  gerichtlichen 

Medizrn  und  Kriminalistik  in  Prag 

9.  Rumänien:  Dr.  Birkle,  Gerichtsarzt  des  rumänischen  Justizministeriums 

und  erster  Assistent  am  Institut  für  gerichtliche  Medizin  und 
^UfCriminalistik  in  Bukarest 


10.  Schweiz:  Dr.  Navilie,  ord.  Professor  der  gerichtlichen  Medizin  an  der 

Universität  Genf 

11.  Slowakei:  Dr.  Subik,  ord.  Professor  der  pathologischen  Anatomie  an  der 

Universität  in  Preßburg,  Chef  des  staatlichen  Gesundheits¬ 
wesens  der  Slowakei 


114 


12.  Ungarn:  Dr.  Orsös,  ord.  Professor  der  gerichtlichen  Medizin  und  Kri¬ 

minalistik  an  der  Universität  Budapest 

Bei  den  Arbeiten  und  Beratungen  der  Delegation  waren  ferner  anwesend: 

1.  der  vom  Oberkommando  der  Deutschen  Wehrmacht  mit  der  Leitung  der 
Ausgrabungen  in  Katyn  beauftragte  ord.  Professor  der  gerichtlichen  Medizin 
und  Kriminalistik  an  der  Universität  Breslau,  Dr.  Buhtz, 

2.  Medicin-inspekteur  Dr.  Costedoat,  der  vom  Chef  der  französischen  Regierung 
beauftragt  worden  war,  den  Arbeiten  der  Kommission  beizuwohnen. 

Die  vor  kurzem  zur  Kenntnis  der  deutschen  Behörden  gekommene  Entdeckung 
von  Massengräbern  polnischer  Offiziere  im  Walde  von  Katyn  bei  Smolensk  hat 
den  Reichsgesundheitsführer  Dr.  Conti  dazu  veranlaßt,  die  oben  genannten  Fach¬ 
gelehrten  aus  verschiedenen  europäischen  Ländern  zur  Besichtigung  der  Fund¬ 
stelle  von  Katyn  einzuladen,  um  zur  Klärung  dieses  einzigartigen  Falles  bei¬ 
zutragen. 

Die  Kommission  vernahm  persönlich  einige  russische  einheimische  Zeugen, 
die  u.  a.  bestätigten,  daß  in  den  Monaten  März  und  April  1940  fast  täglich 
größere  Eisenbahntransporte  mit  polnischen  Offizieren  auf  dem  nahe  bei  Katyn 
gelegenen  Bahnhof  Gniesdowa  ausgeladen,  in  Gefangenenautos  nach  dem  Wald 
von  Katyn  transportiert,  später  nie  wieder  gesehen  wurden;  sie  nahm  ferner 
Kenntnis  von  den  bisherigen  Befunden  und  Feststellungen  und  besichtigte  die 
auf  gefundenen  Beweisstücke.  Hiernach  sind  bis  zum  30.  4.  1943  982  Leichen 
ausgegraben  worden.  Davon  wurden  etwa  70  Prozent  sofort  identifiziert, 
während  die  Papiere  der  übrigen  erst  nach  sorgfältiger  Vorbehandlung  zur 
Identifizierung  verwertet  werden  können.  Die  vor  dem  Eintreffen  der  Kom¬ 
mission  ausgegrabenen  Leichen  sind  sämtlich  besichtigt,  in  größerer  Zahl  auch 
obduziert  worden,  und  zwar  durch  Professor  Buhtz  und  seine  Mitarbeiter.  Bis 
zum  heutigen  Tage  wurden  7  Massengräber  geöffnet,  deren  größtes  schätzungs¬ 
weise  2500  Offiziersleichen  enthält. 

Von  den  Mitgliedern  der  Kommission  wurden  persönlich  9  Leichen  obduziert 
und  zahlreiche  besonders  ausgewählte  Fälle  einer  Leichenschau  unterzogen. 

Gerichtlich-medizinische  Ergebnisse  der  durch - 
geführten  Besichtigungen  und  Untersuchungen 

Als  Todesursache  der  sämtlich  bisher  ausgegrabenen  Leichen  wurde  aus¬ 
nahmslos  Kopfschuß  festgestellt.  %Es  handelt  sich  durchweg  um  Genickschüsse, 
und  zwar  überwiegend  um  einfache  Genickschüsse,  in  seltenen  Fällen  um 
doppelte  Genickschüsse,  in  einem  einzigen  Fall  um  einen  dreifachen  Genick¬ 
schuß.  Der  Einschuß  sitzt  durchweg  tief  im  Genick  und  führt  in  den  Knochen, 
des  Hinterhauptbeins  nahe  am  Hinterhauptloch  hinein,  während  der  Ausschuß 

115 


Der  Mord  von  Katyn  Bg.  8* 


in  der  Regel  in  der  Gegend  der  Stirn-Haargrenze,  in  ganz  seltenen  Fällen  tiefer 
liegt.  Es  handelt  sich  durchweg  um  Pistolenschüsse  von  einem  Kaliber  von 
unter  8  mm. 

Aus  der  Sprengung  des  Schädels  und  dem  Befund  von  Pulverschmauch  am 
Hinterhauptsknochen  in  der  Nähe  des  Einschusses  sowie  aus  der  gleichartigen 
Lokalisierung  der  Einschüsse,  ist  auf  Schuß  mit  aufgesetzter  Mündung  oder  aus 
unmittelbarster  Nähe  zu  schließen,  zumal  auch  die  Richtung  des  Schußkanals  mit 
wenigen  geringen  Abweichungen  durchweg  gleichartig  ist.  Die  auffallende  Gleich¬ 
artigkeit  der  Verletzungen  und  der  Lokalisation  des  Einschusses  in  einem  ganz 
beschränkten  Bereich  der  Hinterhauptgegend  lassen  auf  eine  geübte  Hand 
schließen.  Bei  zahlreichen  Leichen  konnten  gleichartige  Fesselungen  der  Hände 
und  in  einigen  Fällen  auch  vierstrahlige  Bajonettstiche  an  Kleidung  und  Haut 
festgestellt  werden.  Die  Ausführung  der  Fesselung  entspricht  den  an  Leichen 
russischer  Zivilisten  festgestellten  Fesselungen,  die  ebenfalls  im  Walde  von 
Katyn  ausgegraben  und  schon  viel  früher  begraben  wurden.  Es  wurde  ferner 
festgestellt,  daß  auch  die  Genickschüsse  bei  den  Leichen  von  Zivilrussen  ähn¬ 
lich  zielsicher  abgegeben  wurden. 

Aus  der  Feststellung  eines  Querschlägers  im  Kopf  eines  durch  Genickschuß 
getöteten  polnischen  Offiziers,  der  nur  die  äußere  Knochentafel  eingedrückt 
hatte,  ist  zu  schließen,  daß  durch  dieses  Geschoß  erst  ein  anderer  Offizier 
getötet  worden  ist,  und  daß  es  nach  Austritt  aus  dessen  Körper  in  die  Leiche 
eines  bereits  erschossen  in  der  Grube  Liegenden  eingedrungen  ist,  Diese  Tat¬ 
sache  läßt  vefmuten,  daß  Erschießungen  offenbar  auch  in  den  Gruben  statt¬ 
fanden,  um  einen  Transport  zur  Grabstätte  zu  vermeiden. 

Die  Massengräber  befinden  sich  in^  Waldlichtungen.  Sie  sind  vollkommen 
geebnet  und  mit  jungen  Kiefernbäumchen  bepflanzt.  Nach  dem  eigenen  Augen¬ 
schein  der  Kommissionsmitglieder  und  der  Aussage  des  als  Sachverständigen 
zugezogenen  Forstmeisters  von  Herff  handelt  es  sich  um  wenigstens  fünfjährige, 
im  Schatten  großer  Bäume  schlecht  entwickelte  Kiefernpflanzen,  die  vor  drei 
Jahren  an  diese  Stelle  gepflanzt  wurden. 

Die  Massengräber  sind  stufenförmig  in  das  hügelige  Gelände,  das  aus  reinem 
Sand  besteht,  vorgetrieben.  Sie  reichen  zum  Teil  bis  ins  Grundwasser. 

Die  Leichen  liegen  fast  ausschließlich  in  Bauchlage  dicht  neben-  und  über¬ 
einander,  an  den  Seiten  deutlich  geschichtet,  in  der  Mitte  mehr  unregelmäßig. 
Die  Beine  sind  fast  immer  gestreckt.  Es  handelt  sich  offensichtlich  um  eine 
systematische  Lagerung.  Die  Uniformen  der  ausgegrabenen  Leichen  haben  nach 
übereinstimmender  Wahrnehmung  der  Kommission  sämtlich  im  ganzen  und 
einzelnen,  insbesondere  in  bezug  auf  Knöpfe,  Dienstrangabzeichen,  Auszeich¬ 
nungen,  Stiefelformen,  Wäschestempel  usw.  die  eindeutigen  Kennzeichen  pol¬ 
nischer  Uniformen.  Es  handelt  sich  um  Winterbekleidung;  häufig  finden  sich 
Pelze,  Lederjacken,  Strickwesten,  Offizi eisstiefel,  typische  polnische  Offiziers- 


116 


mützen.  Nur  bei  ganz  wenigen  Leichen  handelt  es  sich  nicht  um  Offiziere,  in 
einem  Fall  um  einen  Geistlichen.  Die  Maße  der  Kleidung  entsprechen  den 
Maßen  der  einzelnen  Körper.  Die  Unterkleidung  ist  ordnungsmäßig  zugeknöpft, 
Hosenträger,  Gürtel  ordnungsmäßig  angebracht.  Daraus  ergibt  sich,  daß  die 
Leichen  in  den  von  ihnen  bis  zum  Tode  getragenen  Uniformen  verscharrt 
wurden. 

Bei  den  Leichen  befinden  sich  keine  Uhren  und  Ringe,  obwohl  Uhren  nach 
den  mit  genauen  Zeitangaben  versehenen  Aufzeichnungen  verschiedener  Tage¬ 
bücher  bis  in  die  letzten  Tage  und  Stunden  hinein  vorhanden  gewesen  sein 
müssen.  Edelmetallgegenstände  wurden  nur  in  verborgener- Lage  bei  ganz 
wenigen  Leichen  entdeckt.  Dagegen  fanden  sich  bei  vielen  Leichen  noch  Gold¬ 
zähne  im  Gebiß.  Polnische  Banknoten  wurden  in  größeren  Mengen  vorgefunden, 
in  nicht  seltenen  Fällen  auch  Wechselgeld.  Ferner  fanden  sich  polnische 
Zigaretten-  und  Streichholzschachteln  bei  den  Toten,  in  einigen  Fällen  auch 
Tabakdosen  und  Zigarettenspitzen  mit  der  Gravierung  „Kocielsk“  (Namen  des 
letzten  sowjetischen  Gefangenenlagers  der  meisten  Ermordeten).  Die  bei  den 
Leichen  Vorgefundenen  Dokumente  (Tagebücher,  Briefschaften,  Zeitungen) 
stammen  aus  der  Zeit  von  Herbst  1939  bis  März  und  April  1940,  Das  letzte 
bisher  festgestellte  Datum  ist  das  einer  russischen  Zeitung  vom  22.  4.  1940. 

Es  finden  sich  verschiedene  Grade  und  Formen  der  Verwesung,  die  durch  die 
Lagerung  der  Leichen  innerhalb  der  Grube  und  zueinander  bedingt  sind.  Neben 
Mumifizierung  an  der  Oberfläche  und  an  den  Rändern  der  Leichenmasse  findet 
sich  feuchte  Mazeration  in  den  mittleren  Teilen  der  Leichenmasse.  Die  Ver¬ 
klebung  und  Verlötung  der  benachbarten  Leichen  durch  eingedickte  Leichen¬ 
säfte,  insbesondere  die  durch  die  Pressung  bedingten  korrespondierenden  De¬ 
formationen  weisen  entschieden  auf  primäre  Lagerung  hin. 

Es  fehlen  gänzlich  an  den  Leichen  Insekten  und  Insektenreste,  die  aus  der 
Zeit  der  Einscharrung  stammen  könnten.  Hieraus  ergibt  sich,  daß  die  Er¬ 
schießungen  und  die  Einscharrungen  in  einer  kalten,  insektenfreien  Jahreszeit 
geschehen  sein  müssen. 

Eine  größere  Reihe  von  Schädeln  wurden  auf  eine  Veränderung  untersucht,  die 
nach  Erfahrungen  von  Professor  Orsos  zur  Bestimmung  der  Zeit  des  Todes  von 
großer  Wichtigkeit  ist.  Es  handelt  sich  hierbei  um  eine  kalktutfartige  mehr¬ 
schichtige  Inkrustation  an  der  Oberfläche  des  schon  lehmartig  homogenisierten 
Gehirnbreies.  Solche  Erscheinungen  sind  bei  Leichen,  die  weniger  als  drei  Jahie 
im  Grabe  gelegen  haben,  nicht  zu  beobachten.  Ein  derartiger  Zustand  fand  sich 
u.  a.  in  einer  sehr  ausgeprägten  Form  im  Schädel  der  Leiche  Nr.  526,  die  an 
der  Oberfläche  eines  großen  Massengrabes  geborgen  wurde. 

Z  u  s  a  m  m  e  n  f  a  s  s  e  n  d  e  Gutachten: 

Im  Walde  von  Katyn  wurden  von  der  Kommission  Massengräber  von  pol¬ 
nischen  Offizieren  untersucht,  von  denen  bisher  sieben  geöffnet  sind.  Aus 


117 


diesen  wurden  bisher  982  Leichen  geborgen,  untersucht,  zum  Teil  obduziert  und 
zu  70  Prozent  identifiziert. 

Die  Leichen  wiesen  als  Todesursache  ausschließlich  Genickschüsse  aus.  Aus 
den  Zeugenaussagen,  den  bei  den  Leichen  aufgefundenen  Briefschaften,  Tage¬ 
büchern,  Zeitungen  usw.  ergibt  sich,  daß  die  Erschießungen  in  den  Monaten 
März  und  April  1940  stattgefunden  haben.  Hiermit  stehen  in  völliger  Ueber- 
einstiriimung  die  im  Protokoll  geschilderten  Befunde  an  den  Massengräbern  und 
den  einzelnen  Leichen  der  polnischen  Offiziere. 


(DKspeleers)  (Dr.  Markov) 


(Er*  Tremsen) 


CLJu^-  V'hrßW 

(Dr.Sax&n)  (Dr.palmieri)  I  (Dr.Mlloslavich) 

Äh 


(Dr.de  Burlet)  (Dr.»j4k) 


(Dr.Birkle) 


. (Dr.Naville)  (Dr.äubik) 


(Dr,ors6s) 


18.  Obduktionsbefunde  der  Professoren:  Orsös,  Tramsen,  Palmieri,  Markov, 
Häjek,  Miloslavich,  Biikle 


Im  Walde  von  Katyn,  den  30.  4.  1943 


Obduzent:  Prof.  Orsös,  Budapest 
Leiche  ExJ^-Nr.  83  5 

Aus  den  Dokumenten  des  Obduzierten  ist  zu  entnehmen,  daß  er  Zwierz- 
chowski,  Roman  Adam  hieß;  aus  einer  Postkarte  ergibt  sich,  daß  er  diese  aus 
Warta  vom  29.  2.  40  erhielt. 

Die  ausländischen  Professoren  hatten  Gelegenheit,  der  ganzen  Sektion  bei¬ 
zuwohnen.  Sie  haben  jeden  einzelnen  Befund  bestätigt. 


118 


A.  Aeußere  Besichtigung: 

1.  157  cm  hohe  Leiche  eines  mäßig  genährten  Mannes.  Der  Stamm  ist  frontal 
flachgedrückt.  Die  Haut  des  Schädels  ist  abgeschunden,  die  Schädeldecke  ist 
trocken  und  bräunlich  verfärbt. 

2.  Die  linke  Ohrmuschel  ist  dünn  eingetrocknet,  die  rechte  schmierig  erweicht. 

3.  Die  Augen  sind  tief  eingefallen,  schalenförmig  ein  ge  trocknet. 

4.  Die  Nase  fehlt. 

5.  Die  Weichteile  der  Kinngegend  und  teils  beider  Backen  fehlen. 

6.  Das  Gebiß  ist  größtenteils  erhalten.  In  der  oberen  Reihe  der  linken  Seite 
fehlt  der  4.  Zahn  und  auch  der  7.  Die  Schneidezähne  sind  nicht  abgeschliffen. 
Alle  Zähne  sind  hellviolettfarbig. 

7.  Die  Zunge  scheint  verletzt  zu  sein. 

8.  Nach  der  Entkleidung  zeigt  sich  nur  an  der  linken  oberen  Extremität  begin¬ 
nende  Eintrocknung,  sonst  ist  die  Haut  überall  feucht,  mißfarbig  und  größten¬ 
teils  grau-violett  verfärbt.  In  dünner  Schicht  findet  man  an  vielen  Stellen 
hellgraue  körnige  Kalkseifenbildung.  Die  tiefer  gelegene  obere  rechte  Extremität 
ist  so  stark  verwest,  daß  sich  die  einzelnen  Knochen  bei  dem  Entkleiden  leicht 
trennen  lassen. 

9.  Der  Hodensack  ist  unverletzt.  Auf  der  linken  Seite  verhältnismäßig  weiter. 
Das  Glied  ist  zusammengeschrumpft  und  kaum  5  cm  lang.  Die  Vorhaut  be¬ 
deckt  die  Eichel  gänzlich.  Nach  Spaltung  der  Vorhaut  läßt  sich  die  Eichel 
unverletzt  bloßlegen. 

10.  Rückwärts,  und  zwar  hauptsächlich  am  Brustkorb,  ist  die  Haut  gänzlich 
erweicht  und  größtenteils  an  der  Kleidung  haften  geblieben.  An  den  Schulter¬ 
blättern  und  an  den  Dornfortsätzen  der  Wirbel  wie  auch  an  manchen  Rippen 
ist  auch  die  Muskulatur  größtenteils  zerfallen,  so  daß  die  genannten  Knochen 
teils  freiliegen. 

11.  Die  Haut  und  teils  auch  die  Muskulatur  der  Genickgegend  zeigt  sich 
schmierig  erweicht.  Eine  Einschußöffnung  ist  äußerlich  nicht  zu  erkennen, 
doch  bei  Entfernen  der  Weichteilreste  findet  man  unmittelbar  hinter  dem 
Rande  des  Hinterhauptloches  2  mm  von  der  Mittellinie  nach  links  und  V*  cm  von 
dem  Rande  des  Loches  eine  oval  geformte  Oeffnung  an  der  Hinterhauptschuppe 
und  an  deren  vorderen  unteren  Seite  3  hanfkorngroße  Knochensplitter,  die  mit 
der  Knochenhaut  noch  in  Zusammenhang  stehen.  Die  Oeffnung  ist  12  mm  lang 
und  7 — 8  mm  breit. 

12.  Nach  Bloßlegung  der  Gesichtsknochen  ist  am  linken  Oberkieferbein  ein  ver¬ 
tikaler  Sprung  zu  entdecken,  der  von  dem  fehlenden  1.  Prämolaren  ausgehend 
sich  in  die  Nasenöffnung  fortsetzt.  Die  Nasenbeine  sind  gebrochen,  und  zwar 
das  linke  quer  durch  das  untere  Drittel  und  das  rechte  in  seiner  ganzen  Länge. 


119 


13.  Der  Gehirnschädelraum  ist  verhältnismäßig  kurz,  die  Knochen  durch¬ 
schnittlich  von  mittlerer  Dicke,  doch  an  den  Schläfen  und  am  oberen  Teile 
der  Stirnbeinschuppe  verhältnismäßig  dicker,  die  Spongiosa  reichlich.  In  der 
Schädelhöhle  liegt  das  Gehirn  faustgroß  zusammengeschrumpft  in  der  mittleren 
und  hinteren  Schädelgrube  noch  von  der  harten  Hirnhaut  bedeckt.  Im  leeren 
Teile  der  Schädelhöhle  haftet  an  der  Innenfläche  hellbraune  schmierige  Masse, 
und  zwar  hauptsächlich  längs  der  Kronennaht.  Am  hinteren  Rande  dieser  Auf¬ 
lagerung  zeigt  sich  ockerbraune  Verfärbung.  Die  harte  Hirnhaut  ist  bräun¬ 
lich  verfärbt.  An  der  Stelle  der  genannten  Knochenöffnung  zeigt  sich  an  der 
harten  Hirnhaut  eine  Ws  cm  breite  Oeffnung  mit  fetzigem  Rande.  Bei  der  Er¬ 
öffnung  des  Sackes  der  harten  Hirnhaut  kann  man  die  einzelnen  Hirnteile  noch 
unterscheiden.  An  den  Hemisphären  sind  sogar  die  Windungen  noch  zu  er¬ 
kennen,  dagegen  ist  die  Brücke  zerstört.  In  der  Lücke  der  zerstörten  Brücke 
befindet  sich  eine  durchscheinende  dunkelbraune  Flüssigkeit.  Die  Substanz 
der  Hemisphären  ist  in  dem  Gebiete  der  Rinde  rötlich,  dagegen  die  Mark¬ 
substanz  fast  reinweiß.  Das  Kleinhirn  und  das  verlängerte  Mark  sind  stärker 
erweicht  und  zeigen  eine  grünliche  Verfärbung. 

Nach  Freilegen  der  Schädelbasis  zeigen  sich  nun  folgende  Knochenverlet¬ 
zungen:  Die  linke  Seite  des  vorderen  Teiles  des  Grundbeines  ist  zerstört,  so  auch 
der  ganze  Sattelrücken.  An  der  vorderen  Wand  des  Sattels  klafft  eine  bohnen¬ 
große  Oeffnung,  die  durch  die  linke  Keilbeinhöhle  und  durch  das  linke  Nasen¬ 
labyrinth  in  die  linke  Nasenhöhle  führt.  Das  Siebbein  ist  beiderseits  zerbröckelt, 
die  einzelnen  Reste  liegen  mit  Hirnbrei  vermengt  in  den  Nasenhöhlen.  Nach 
Freilegung  der  Nasenhöhlen  zeigt  sich  die  knöcherne  Scheidewand  erhalten, 
ebenso  die  rechte  untere  Muschel,  dagegen  fehlt  die  untere  Muschel  an  der  linken 
Seite.  Das  Mundhöhlendach  ist  an  beiden  Seiten  unverletzt.  Die  geschrumpfte 
Zunge  zeigt  an  ihrer  Spitze  oberflächliche  Einkerbungen,  aber  keine  auffälli¬ 
gen  Defekte.  Sonstige  Verletzungen  sind  am  Schädel  nicht  vorzufinden. 

B.  Innere  Besichtigung: 

14.  Das  Unterhautfettgewebe  ist  in  der  vorderen  Bauchwand  durchschnittlich 
5  mrn  dick,  doch  deutlich  schwefelgelb,  während  die  Bauchmuskulatur  fahl¬ 
rötlich  gefärbt  erscheint.  Das  große  Netz  bedeckt  die  Eingeweide  und  ist  an 
seiner  ganzen  Oberfläche  mit  einer  höchstens  1  mm  dicken  weißlichen  Seifen¬ 
schicht  bedeckt.  Längs  der  Netzgefäße  zeigt  sich  zinnoberrote  Verfärbung. 

15.  An  der  linken  Seite  des  Brustkorbes  und  des  Halses  finden  sich  einzelne 
Muskelschichten,  die  noch  lebhaft  rötlich  sind,  dagegen  an  der  mehr  feuchten 
rechten  Seite  ist  die  Muskulatur  durchweg  schiefergrau. 

16.  Die  Organe  der  Bauchhöhle  sind  arm  an  Feuchtigkeit,  kleben  aneinan¬ 
der,  sind  aber  deutlich  erkennbar. 

17.  Die  Gegend  der  Gallenblase  zeigt  sich  grün-braun  verfärbt.  An  der 
unteren  Fläche  des  Zwerchfelles  klebt  eine  Seifenschicht,  und  zwar  haupt¬ 
sächlich  rechts. 


120 


18.  Die  Knorpel  der  1.  Rippe  sind  verkalkt.  Das  Brustbein  ist  unverletzt. 

19.  Beide  Lungen  sind  ungefähr  auf  1  cm  Dicke  eingeschrumpft,  die  linke  Lunge 
ist  frei,  die  rechte  dagegen  an  einigen  Stellen  leicht  angewachsen.  Die  innere 
Wand  der  linken  Brusthöhle  ist  von  weißer  Kalkseifenschicht  bedeckt.  Rechts  da¬ 
gegen  enthält  die  Brusthöhle  einige  ccm  braune  dicke  Flüssigkeit,  und  hier  ist 
das  Brustfell  feucht  und  glatt. 

20.  In  dem  Herzbeutel  befindet  sich  wenig,  4—5  ccm  braune  dicke  Flüssig¬ 
keit.  Die  freien  Gebiete  des  Herzbeutels  werden  von  sandkorngroßen  weißlichen 
Kalkseifenkörnchen  bedeckt.  Das  Herz  ist  von  normaler  Größe  und  zeigt  von 
außen  keine  Besonderheiten.  In  den  Herzhöhlen  befinden  sich  bloß  einige 
Tropfen  schmierige  hellbraune  Flüssigkeit.  Die  Kammerwände  sind  stark  ver¬ 
dünnt?  schiefergrau  verfärbt.  Die  Klappenapparate  ohne  Veränderung.  Der 
Umfang  der  Aortenwurzel  beträgt  67  mm,  die  Innenfläche  der  Aorta  ascendens 
ist  völlig  glatt,  die  Mündungen  und  die  Zweige  der  Koronararterien  sind  auch 
normal. 

21.  Die  Reste  der  Thymus  sind  kaum  erkenntlich.  Die  linke  Lunge  ist  schein¬ 
bar  gänzlich  luftfrei.  An  der  Oberfläche  kann  man  die  Läppchenzeichnung 
noch  deutlich  erkennen.  Die  beiden  Lappen  sind  in  allen  ihren  Teilen  deutlich 
unterscheidbar.  Die  Zweige  der  Arteria  pulmonalis  sind  verklebt,  aber  leicht 
zu  eröffnen,  ihre  Innenfläche  wird  nur  von  Spuren  einer  fettigen  Flüssigkeit 
bedeckt.  Die  größeren  Bronchialzweige  zeigen  keine  Veränderung,  an  der  ver¬ 
dünnten  Schleimhaut  scheinen  die  Knorpelinseln  mit  bräunlicher  Farbe  hin¬ 
durch.  Das  Lungenparenchym  ist  luftfrei  und  noch  genug  zähe,  besondere  Herde 
sind  in  dieser  Lunge  nicht  zu  entdecken.  Die  bronchialen  Lymphknötchen  sind 
klein,  weich  und  schiefergrau.  Die  rechte  Lunge  ist,  von  den  Verwachsungen  ab¬ 
gesehen,  der  linken  ähnlich,  nur  sind  die  Ränder  an  dieser  Seite  namentlich  am 
Unterlappen  noch  lufthaltig,  teils  sogar  gebläht,  so  daß  man  deutliche  Luft¬ 
bläschen  unterscheiden  kann.  Am  Unterlappen  sind  stellenweise  linsen-  bis 
bohnengroße  Gasbläschen  unter  dem  Brustfell  vorhanden. 

22.  Der  Bogen  und  der  absteigende  Ast  der  Aorta  zeigen  keine  Verände¬ 
rung,  ihre  Innenfläche  ist  völlig  glatt.  Die  Luftröhre  und  der  Kehlkopf  sind  frei 
von  Fremdkörpern,  ihre  Schleimhaut  ist  schiefergrau.  Ueber  den  Ar y- Knorpeln 
ist  die  Schleimhaut  breiig  erweicht,  so  daß  die  Knorpel  freiliegen.  Die  Ton¬ 
sillen  der  Gaumenbögen  sind  mandelkerngroß,  weich  und  ganz  blaß.  Die  Speise¬ 
röhre  enthält  einen  hellschiefergrauen  Brei,  in  dem  mehlkorngroße  dunkel¬ 
braune  Körnchen  zu  unterscheiden  sind. 

23.  Die  Schilddrüse  ist  ganz  flach  und  schiefergrau. 

24.  Die*  Milz  ist  verhältnismäßig  klein,  abgeflacht  und  enthält  größere  Gas¬ 
blasen.  Die  Maße  der  Milz  sind:  8,5X6  cmXß — 10  mim  Die  Kapsel  ist  dünn  und 
glatt.  Die  Milzsubstanz  hellbraun.  Die  Balken  sind  noch  deutlich  erkenntlich 
und  zäh.  Auch  punktförmige  weißliche  Körnchen  sind  in  der  Pulpa  zu  er¬ 
kennen. 


121 


25.  Die  linke  Nebenniere  ist  kaum  2 — 3  mm  dick  und  zeigt  lebhaft  braune 
Farbe,  die  linke  Niere  ist  auch  abgeflacht  zusammengeschrumpft,  ihre  Maße  sind: 
10X4,5X2  cm.  Die  Kapsel  läßt  sich  verhältnismäßig  leicht  loslösen,  die  Ober¬ 
fläche  ist  glatt.  Die  Rindensubstanz  ist  saftarm  und  scheinbar  etwas  zäh,  blaß, 
braunviolett.  Die  Pyramiden  sind  heller.  Die  feine  Struktur  ist  verwaschen, 
doch  nirgends  sind  abweichende  Herde  oder  Fleckchen  zu  erblicken.  Das 
Nierenbecken  ist  von  normaler  Weite  und  fast  weiß.  Die  rechte  Nebenniere  und 
Niere  sind  der  linken  völlig  gleich. 

26.  Das  Darmgekröse  ist  in  seiner  Mitte  schwefelgelb  und  enthält  kleine, 
blasse  Lymphknoten. 

27.  Der  Zwölffingerdarm  enthält  eine  ähnliche  Masse  wie  die  Speiseröhre 

28.  Aus  der  Gallenblase  läßt  sich  durch  den  Gang  Gas  herauspressen. 

29.  Der  Magen  enthält  ungefähr  100  ccm  braunen  Brei,  in  dem  ebenfalls 
sandkorngroße  lebhaft  braune  Schüppchen  zu  unterscheiden  sind.  Außerdem 
sind  an  der  Magenschleimhaut  auch  mohnkorngroße  Kalkseifenknötchen  zu 
sehen.  Die  Schleimhaut  des  Magens  ist  gleichmäßig  braun-gelblich. 

30.  Die  Leber  ist  stark  zusammengeschrumpft,  ihre  Maße  betragen  19X11X3 
mm.  Die  Gallenblase  ist  zusammengeschrumpft,  ihre  Wand  ist  gleichmäßig 
dünn,  ihre  Innenfläche  von  eingedickter  braun-grüner  Galle  bedeckt.  Die 
Leberkapsel  ist  dünn.  Das  Lebergewebe  hat  an  der  Schnittfläche  eine  grau¬ 
braune  Farbe.  Um  die  portalen  Gefäße  herum  sind  weißliche  Körnchen  einge¬ 
lagert,  die  Läppchen  sind  nicht  mehr  unterscheidbar,  das  Lebergewebe  ist  aber 
von  ganz  gleichmäßiger  Struktur. 

31.  Die  Bauchspeicheldrüse  ist  abgeflacht  und  rötlich  verfärbt. 

32.  Die  Aorta  abdominalis  ist  leer  und  völlig  glatt. 

33.  Die  Harnblase  enthält  nur  wenig  Gas,  ihre  Schleimhaut  ist  ganz  blaß, 
fast  weiß.  In  dem  unteren  Teile  des  Mastdarmes  befinden  sich  ungefähr  150  ccm 
trockener,  feingekörnter  Faeces.  Die  Schleimhaut  des  Mastdarms  ist  blaß  und 
von  weißlichen  Körnchen  durchdrungen. 

34.  Die  Vorsteherdrüse  ist  abgeflacht  und  gleichmäßig  blaßrötlich. 

35.  Die  Hoden  sind  flach  eingeschrumpft,  die  Kanälchen  lassen  sich  als 
kleine  Pünktchen  erkennen. 

36.  Die  Wirbelsäule  ist  unverletzt,  die  Wirbelkörper  normal  ohne  Spuren 
einer  Deformation. 

37.  Im  Dünndarm  befindet  sich  ganz  wenig  hellbrauner  breiiger  Inhalt,  die 
Schleimhaut  des  Dünndarms  ist  normal.  Der  Wurmfortsatz  zeigt  keine  Ver¬ 
änderung. 

38.  Im  Dickdarm  ist  brauner  Inhalt,  der  wie  im  Mastdarm  hauptsächlich 
aus  braunen  Schüppchen  besteht,  die  Schleimhaut  des  Dickdarms  ist  überall 
sehr  blaß,  mit  punktförmigen  braunen  Körnchen  bestreut. 


122 


Vorläufiges  Gutachten: 

Außer  der  typischen  Schußverletzung  des  Schädels  und  des  Gehirns  war 
keine  anderweitige  Verletzung  oder  Veränderung  auffindbar,  die  mit  dem  Tode 
im  Zusammenhang  gebracht  werden  könnte.  Aeltere  Organveränderungen 
waren  nicht  zu  beobachten,  ausgenommen  leichte  Verwachsungen  in  der  rechten 
Brusthöhle.  Das  Projektil  drang  an  der  linken  Seite  des  Hinterhauptloches  ein, 
zerstörte  die  Brücke  und  verließ  die  Schädelhöhle  in  der  Sattelgrube  und 
den  Kopf  durch  die  linke  Nasenhöhle  hindurch.  Eine  aufrechte  Körperhaltung 
vorausgesetzt  verlief  der  Schußkanal  in  ungefähr  horizontalST'Richtung.  Der 
Inhalt  des  Magens  läßt  darauf  schließen,  daß  der  Tod  kurz  nach  der  Mahlzeit 
erfolgte  (Buchweizen).  Von  dem  Zustand  der  Gefäße  und  der  Rippenknorpel 
kann  man  auf  ein  Lebensalter  im  3.  Jahrzehnt  schließen. 

Insekten  oder  Insektenteile  wie  auch  andere  niedere  Tiere  ließen  sich  weder 
an  der  Leiche  selbst  noch  an  der  Kleidung  nachweisen. 


Im  Walde  von  Katyn,  den  30.  4.  1943 


Obduzent:  Prof.  Oisös,  Budapest 

Leiche  Erk.  -  Nr.  526 

Der  von  den  Weichteilen  größtenteils  entblößte  Kopf  der  Leiche  Nr,  526 
ergab  nach  der  Eröffnung  folgenden  Befund: 

Die  vordere  Hälfte  der  Schädelhöhle  war  von  einem  ganz  homogenen  lehm¬ 
artigen  Brei  erfüllt.  Irgendeine  organisierte  Struktur  ließ  sich  in  dem  Brei 
nicht  entdecken.  An  der  hinteren,  im  Grabe  nach  oben  gerichteten  Ober¬ 
fläche  der  Breimasse  lag  eine  4—6  mm  dicke  rötlich  graue,  härtere 
trockene  Kruste,  die  auf  ihren  Bruchflächen  eine  deutliche,  mehrfache 
Schichtung  verriet.  Die  von  Luft  erfüllte  hintere  Schädelgrube  bedeckte  eine 
grobkörnige  millimeterdicke  Schicht  von  Kalkseife.  An  dem  freiliegenden  linken 
Felsenbein  lag  eine  kalktuffähnliche,  mehrere  Millimeter  dicke  grauweiße 
Auflagerung,  die  an  eine  schon  erhärtete  Gipsmasse  erinnerte.  Der  Knochen 
der  hinteren  Schädelgrube  ist  hell  schiefergrau  und  deutlich  porös.  Am  Hinter¬ 
haupt  unter  dem  äußeren  Höcker  ist  eine  charakteristische  Einschußöffnung 
vorhanden. 

Beurteilung: 

Die  beobachtete  geschichtete  harte  Inkrustation  an  der  Oberfläche  des  lehm¬ 
artigen  Hirnbreies  läßt  darauf  schließen,  daß  die  Leiche  schon  wenigstens 
3  Jahre  beerdigt  gelegen  war. 


123 


Wald  bei  Katyn,  den  30.  4.  1943,  10.30  Uhr 

Obduzent:  Dr.  Tramsen,  Kopenhagen 

Leiche  Erk.  -  Nr.  836 

Die  Leiche  Nr.  836  wird  am  Grabe  längs  des  Häuschens  aufgenommen.  Sie 
liegt  am  entferntesten  Ende  des  Grabes  in  einer  Tiefe  von  2,50  m.  Die  Leiche 
liegt  auf  dem  Bauche  mit  einer  Hand  auf  dem  Rücken,  die  andere  unter  dem 
Bauche.  Beide  Beine  liegen  etwas  tiefer  unter  2  anderen  Leichen.  Zwischen 
den  Leichen  ist  etwas  Wasser  von  grauer  Farbe  und  Fäulnisgeruch. 

Aeußerer  Befund: 

1.  Kleidung: 

a)  Ein  Uniformmantel  aus  grauer  Farbe  mit  Seitentaschen. 

b)  Ein  Uniformrock  aus  grauer  Farbe  mit  silbernen  Knöpfen,  worauf  man 
den  polnischen  Adler  sieht.  Auf  Epauletten  gibt  es  drei  silberne  Sterne. 

In  der  rechten  Tasche  innenseitig  des  Rockes  steckt  ein  Taschenbuch,  ge¬ 
druckt  in  polnischer  Sprache.  Es  handelt  sich  um  ein  pharmazeutisches 
Taschenbuch  von  Bayer.  Es  ist  kein  Name  darin  vorhanden,  aber  mehrere  Auf¬ 
zeichnungen  ohne  Bedeutung. 

In  der  rechten  oberen  Tasche  des  Rockes  befindet  sich  eine  Brillenhülse 
mit  Brille  und  ein  kleines  Buch  mit  mehreren  religiösen  Bildern. 

In  der  rechten  innenseitigen  Tasche  steckt  ein  persönlicher  Paß  in  polnischer 
Sprache  gedruckt,  mit  dem  Namen  Szymanski,  Ludwig,  Krakow-Miasto,  Haupt¬ 
mann  der  Reserve.  Es  gibt  einen  kleinen  Umschlag  mit  mehreren  polnischen 
und  russischen  Briefmarken  sowie  auch  ein  Stück  Papier  mit  Poesie  in  pol¬ 
nischer  Sprache  beschrieben. 

c)  Weste:  Eine  graue  Uniformweste.  In  der  rechten  Tasche  sind  mehrere 
Zigarettenpapiere,  in  der  linken  Tasche  kleines  weißes  Paketchen  mit  meh¬ 
reren  Medaillons  von  Heiligenbildern. 

d)  Ein  weißes  Hemd  mit  schwarzen  Streifen  ohne  Krawatte. 

e)  Ein  kleines  Netzhemd. 

f)  Uniformhose  mit  Hosenträgern.  In  der  rechten  Hosentasche  ist  ein 
Handtuch. 

g)  Weiße  Unterhose. 

h)  Strümpfe  und  kurze  Stiefel. 

2.  Es  handelt  sich  um  einen  Mann  im  mittleren  Alter  mit  kräftigem  Körper¬ 
bau.  Die  Haut  am  Bauch  und  Oberschenkeln  ist  grau  verfärbt  und  mazeriert. 
Am  Kopf  ist  die  Haut  trocken  und  faltig.  Die  Haare  sind  zum  größten  Teil 
abgelöst  vom  Schädeldach.  Die  Barthaare  sind  gut  erhalten.  An  der  Brust 
ist  Leichenfett  vorhanden.  Im  Hinterkopf  befindet  sich  an  der  rechten  Seite 


124 


eine  Einschußöffnung  3  cm  unterhalb  des  Nackenfortsatzes.  In  der  linken  Seite 
der  Stirn  ist  eine  Ausschußöffnung  mit  herausgequollenem  Hirn.  Sonst  sind 
keine  Verletzungen  sichtbar. 

Innerer  Befund: 

a)  Kopf:  Im  Schädel  ist  eine  Einschußöffnung  auf  der  rechten  Seite  in  der 
Nackengegend.  Der  Knochen  ist  in  der  Umgebung  des  Einschusses  gesprungen 
und  nach  innen  gedrückt,  es  sind  mehrere  Bruchlinien  im  Schädel boden.  An 
der  linken  Seite  der  Stirn  ist  eine  Ausschußöffnung  mit  nach  außen  gesplitterten 
Knochenstücken  in  der  Umgebung,  Von  der  Ausschußöffn gehen  stern¬ 
förmig  Bruchlinien  aus.  In  der  linken  Schläfenseite  ist  eine  Bruchlinie  vom 
Schädeldach  bis  Schädelboden  vorhanden. 

b)  Brusthöhle:  Die  Lungenhäute  sind  zwischen  Lungen  und  Brustwand 
zusammengewachsen.  Die  Lungen  sind  klein  und  schwarz  gefärbt  und  auf  der 
Schnittfläche  keine  Struktur  mehr  erkennbar.  Das  Herz  ist  klein  und  einge¬ 
trocknet.  An  Herzmuskulatur,  Herzklappen  und  Kammern  ist  kein  krankhafter 
Befund  zu  bemerken. 

c)  Bauchhöhle:  Der  Magen  ist  leer,  die  Därme  sind  zum  größten  Teil 
durch  Fäulnis  zerstört.  Die  Leber  ist  eingetrocknet,  braun  gefärbt.  Auf  der 
Schnittfläche  ist  keine  Struktur  mehr  erkennbar.  Die  Bauchspeicheldrüse  und 
Nebennieren  sowie  auch  die  Nieren  sind  alle  klein  und  eingetrocknet  mit  keinen 
erkennbaren  Strukturen. 

d)  Extremitäten:  An  den  Extremitäten  sind  scheinbar  keine  Ver¬ 
letzungen,  besonders  nicht  Knochenbrüche,  feststellbar. 

Todesursache:  Der  Tod  ist  durch  eine  Schußverletzung  durch  den 
Kopf,  die  von  hinten  nach  vorn  verläuft,  eingetreten.  Andere  Verletzungen 
und  krankhafte  Veränderungen  sind  nicht  festgestellt  worden. 


Obduzent:  Prof.  Palmieri,  Neapel 

Leiche  Erk,  -  Nr.  800 

Dienstabzeichen  eines  Majors.  Bekleidet  mit  Mantel,  Lederjacke,  Uniform¬ 
rock,  weißem  Hemd,  weißer  Unterhose,  weißen  Socken,  hohen  Stiefeln. 

Länge  1,64  m. 

Keine  Totenflecke. 

Keine  vitalen  Verletzungen  außer  am  Kopf. 

Brustkorb  und  Bauch  völlig  eingesunken,  untere  Wirbelsäule  von  vorn 
tastbar. 

Flächenhafte  Verfärbung  am  vorderen  Rumpf. 

Die  Leiche  ist  z.  T.  eingetrocknet,  z,  T.  verseift,  hauptsächlich  an  den 
unteren  Extremitäten. 


125 


Das  rechte  Bein  ist  am  Kniegelenk  gelöst. 

Die  Hände  sind  auf  dem  Rücken  eng  gefesselt  mit  einer  weißen  Schnur, 
die  ziemlich  tief  zwischen  Radius'  und  Mittelhandwurzelknochen  sich  ein¬ 
gedrückt  hat. 

Die  Hände  sind  fast  mumifiziert. 

Der  rechte  Daumen  ist  steif.  Die  übrigen  4  Finger  zwischen  dem  1.  und  2.  Ge¬ 
lenk  gebogen,  sowohl  an  der  rechten  wie  an  der  linken  Hand.  Der  Hodensack 
ist  ganz  flach.  Man  spürt  die  Hoden  nicht.  Das  Gliedist  ganz  llach  eingedrückt 
wie  ein  Blatt. 

In  der  Kleidung  eine  ganze  Menge  toter  Larven. 

Kopfsektion: 

Kopfhaut  mit  sehr  wenig  Haaren  bedeckt,  die  stark  abgängig  sind.  Weiche 
Schädeldecken  vollständig  mumifiziert,  so  daß  sie  lederartig  erscheinen. 

In  den  weichen  Schädeldecken  5  Gewebsdurchtrennungen  (rundlich)  von  ver¬ 
schiedenem  Durchmesser.  Die  erste  Verletzung  in  der  Mittellinie  der  Stirn, 
knapp  1  cm  oberhalb  der  Nasenwurzel,  etwa  2  cm  Durchmesser.  3  cm  weiter 
aufwärts  ebenfalls  in  der  Mittellinie  eine  weitere  Gewebsdurchtrennung,  eben¬ 
falls  rundlich  von  1  cm  Durchmesser.  Eine  dritte  rundliche  Verletzung,  die 
etwas  mehr  als  1  cm  Durchmesser  hat,  im  Hinterhauptsbein  1  cm  links  der 
Mittellinie;  in  unmittelbarster  Nähe  eine  vierte  rundliche  Gewebsdurchtrennung 
von  etwa  1  cm  Durchmesser.  2  cm  oberhalb  des  Hinterhauptslochs  eine  5.  rund¬ 
liche  Gewebsdurchtrennung  von  weniger  als  1  cm  Durchmesser. 

An  den  Wangen  ist  das  Gewebe  fast  vollständig  verschwunden. 

Die  Kiefer  sind  intakt,  aber  vollständig  zahnlos. 

Die  Haut  des  Halses  ist  fast  vollständig  verschwunden;  man  sieht  die  Mus¬ 
kulatur  von  bläulichroter  Farbe  und  stark  mit  Erde  beschmutzt. 

Die  Zunge  ist  flach.  Im  Rachen  eine  große  Menge  toter  Larven.  Nach  Ent¬ 
fernung  der  weichen  Schädeldecken  sieht  man,  daß  der  knöcherne  Schädel 
5  Löcher  und  verschiedene  Frakturen  aufweist.  Die  Lage  der  Löcher  ent¬ 
spricht  den  oben  beschriebenen  Verletzungen  in  den  weichen  Schädeldecken. 
Die  Maße  sind  folgende: 

1.  Verletzung  oval  und  etwas  schräg  von  links  nach  rechts  oben  orientiert. 
Die  Ränder  sini  scharf  und  schräg  durchschnitten,  kraterförmig,  so  daß  die 
innere  Oeffnung  enger  ist  als  die  äußere.  Man  sieht  durch  diese  Verletzung, 
daß  die  Gehirnsubstanz  vollständig  zerstört  ist.  Von  dieser  Verletzung  geht 
ein  Sprungsystem  aus  mit  5  Sprüngen,  hauptsächlich  seitlich  und  nach  unten 
gerichtet.  Zwei  dieser  Sprünge  laufen  um  das  rechte  Augenhöhlendach  herum. 
Ein  anderer  geht. quer  über  die  Nasenwurzel  und  einen  Teil  des  rechten  Augen¬ 
höhlendachs.  Von  dem  Sprung  oberhalb  des  rechten  Augenhöhlendachs  geht 


126 


eine  weitere  Frakturlinie  aus,  die  sich  schlangenförmig  über  den  rechten  Stirn- 
schädel  hinzieht,  quer  über  den  Mittelkopf  verläuft  und  am  Hinterhauptbein 
endet 

2.  Verletzung  ist  auch  kraterförmig,  rundlich,  ohne  Frakturen  in  der 
Umgebung. 

3.  Verletzung  ist  ebenfalls  kraterförmig,  z.  T.  zersplittert  Die  innere  Oeff- 
nung  mißt  1,5  cm. 

4.  Verletzung  ist  ebenfalls  kraterförmig,  rundlich,  mißt  knapp  1  cm. 

5.  Verletzung  ist  rundlich,  mißt  1  cm.  Von  dieser  Verletzung  gehen  zwei 
Sprünge  scherenförmig  nach  oben.  Der  linke  Sprung  ist  länger  als  der  rechte. 

Der  knöcherne  Schädel  sägt  sich  leicht 

Bei  Besichtigung  der  Schädelkalotte  von  innen  erscheinen  die  Ränder  der 
2.  Verletzung  geschwärzt. 

Die  harte  Hirnhaut  ist  hinten  entsprechend  den  Verletzungen  des  knöchernen 
Schädels  durchlöchert  Ein  großer  Teil  der  Gehirnsubstanz  ist  durch  diese 
Löcher  herausgequollen.  Die  Hirnsubstanz  ist  grünlich  mit  starker  roter 
Fleckung,  so  daß  man  annehmen  muß,  daß  eine  starke  Blutung  stattgefunden 
bat  Die  rötliche  Verfärbung  ist  in  den  hinteren  Teilen  des  Gehirns  am  stärk¬ 
sten  ausgeprägt,  weitere  Einzelheiten  sind  nicht  zu  erkennen,  weil  die  ganze 
Hirnsubstanz  breiig  ist 

In  der  Hirnsubstanz  finden  sich  verschiedene  Knochensplitter  von  Hirse¬ 
korngröße  bis  größer,  ferner  eine  Kugel,  Kaliber  7,65.  Die  Hirnbasis  ist  eben¬ 
falls  zersprungen,  besonders  am  Vorderteil.  Das  Siebbein  ist  vollständig  zer¬ 
stört.  Man  kann  vom  Gehirn  in  den  Nasenrachenraum  gelangen.  Die  Augäpfel 
sind  gut  erhalten,  aber  gelblich  verfärbt. 

Brust-  und  Bauchhöhle: 

Am  Hals  keine  Besonderheiten. 

Im  Rachen  viele  tote  Larven. 

Brustkorb  eingefallen. 

Nach  Eröffnung  der  Brusthöhle  liegen  die  Lungen  frei  ohne  jegliche  Ver¬ 
wachsungen,  sehr  flach,  vollständig  blau  gefärbt.  Die  Struktur  des  Lungen¬ 
gewebes  ist  nicht  mehr  erkennbar.  Hier  und  da  Fäulnisbläschen  zu  erkennen. 

Herzbeutel  intakt 

Herz  ganz  flach,  Ventrikel  leer.  Herzklappen  intakt.  Am  Abgang  der  Aorta 
verschiedene  Flecken  von  beginnender  Atheromatose. 

Aortenwand  bläulich  verfärbt. 

Die  Leber  ist  infolge  Eintrocknung  geschrumpft,  blutleer.  Im  Gewebe  ver¬ 
schiedene  weißliche  Schimmelpilzkulturen. 

Die  Milz  ist  ganz  flach. 

$ 


127 


Die  Nieren  sind  auch  sehr  flach  und  eingetrocknet.  Keine  Einzelheiten 
erkennbar. 

Magen  leer. 

Dickdarm  gefüllt. 

Blase  leer. 

Das  Unterhautfettgewebe  der  Bauchdecken  hat  sich  verflüssigt  und  ist  dann 
wieder  geronnen. 

Sonst  keine  Besonderheiten. 

Zusammenfassung: 

Der  Tod  ist  eingetreten  durch  eine  Gehirnblutung  und  durch  weitgehende 
Zerstörung  der  Gehirnsubstanz.  Diese  wurden  hervorgerufen  durch  3  Pistolen¬ 
schüsse.  wahrscheinlich  desselben  Kalibers  (7,65).  Die  3  Einschüsse  erfolgten 
in  geringem  Abstand  voneinander  in  den  Hinterkopf.  Zwei  Ausschüsse  be¬ 
finden  sich  in  der  Stirn.  Ein  Schuß  war  ein  Steckschuß.  Der  Tod  muß  sofort 
eingetreten  sein. 

Wegen  der  teilweisen  Verseifung  der  Leiche  muß  man  annehmen,  daß  der 
Tod  um  mehr  als  1  Jahr  zurückliegt. 


Obduzent:  Dr.  Markov,  Sofia 

Leiche  Erk.  -  Nr.  827 

Leiche  eines  Mannes  mittleren  Wuchses,  mäßig  ernährt.  Die  Leiche  war  mit 
der  Uniform  eines  polnischen  Leutnants  bekleidet.  Sie  trägt  Mantel,  Uniform¬ 
rock,  Oberhemd,  Halstuch,  wollene  Unterjacke,  Hose,  Unterhose  und  Stiefel. 
In  den  Kleidern  findet  man  Dokumente.  Sie  wurden  in  Umschlag  Nr.  827  auf¬ 
bewahrt. 

A.  Aeußere  Besichtigung: 

1. Haut  noch  gut  erhalten,  teilweise  lederartig. 

2.  Haare  und  Nägel  sind  überwiegend  abgängig. 

3.  Hier  und  da  ist  die  Haut  blau  verfärbt,  sonst  graurötlich. 

4.  In  der  Hinierhauptgegend  sieht  man  eine  kleine  Gewebsdurchtrennung 
von  etwa  8  mm  Durchmesser.  Die  Wunde  befindet  sich  links*des  Hinter¬ 
hauptbeines  und  zwei  Finger  breit  unterhalb. 

5.  In  der  linken  Stirngegend  zwei  Finger  breit  über  der  linken  Augenbraue 
findet  man  eine  weitere  Gewebsdurchtrennung  von  etwa  1  cm  Durch¬ 
messer. 

6.  Weitere  Verletzungen  sind  an  der  Leiche  nicht  festzustellen. 


128 


B.  Innere  Besichtigung: 

7.  0,6  cm  nach  rechts  und  2,4  cm  vom  Hinterhaupthöcker  in  Richtung  zum 
Hinterhauptsloch  befindet  sich  ein  0,8  cm  messendes  leicht  ovales  Loch 
im  Schädel.  Größere  Sprünge  sind  am  Hinterhaupt  nicht  zu  erkennen.  Der 
Durchschuß  zeigt  auf  der  äußeren  Knöchenplatte  einen  kleineren  Durch¬ 
messer  als  auf  der  inneren. 

8.  1,5  cm  oberhalb  des  linken  Augenbrauenbogens  und  2  cm  von  der  Mitte  der 
Stirn  entfernt  befindet  sich  ein  weiterer  Defekt  im  Knochen,  der  beinahe 
rechteckig  ist,  mit  einem  Ausmaß  von  3  mal  1,2  cm.  Der  Defekt  an  der  inneren 
Knochenplatte  ist  kleiner  als  der  äußere.  Von  dieseitPKnochendefekt 
gehen  strahlenförmig  drei  Sprünge  aus.  Der  eine  zieht  in  Richtung  zum 
linken  Ohr,  der  andere  über  das  Scheitelbein  und  der  dritte  oberhalb  der 
Nasenwurzel  zum  rechten  Augenbrauenbogen.  Von  da  teilt  er  sich  mit 
einem  Strahl  nach  dem  Scheitelbein;  einer  geht  nach  dem  rechten  Ohr. 
Im  Schädel  erkennt  man  noch  die  harte  Hirnhaut  und  ein  Rest  von  ver¬ 
dichtetem  Hirnbrei. 

9.  Die  Lungen  sind  geschrumpft  und  graubläulich  verfärbt. 

10.  Das  Herz  ist  im  Ganzen  als  solches  noch  erhalten,  in  seinem  rechten  Teil 
blauschwärzlich.  Links  sieht  man  noch  deutlich  die  Klappen,  deren  Sehnen¬ 
fäden  drehrund  sind.  Der  Herzmuskel  ist  im  Schnitt  in  den  einzelnen 
Fasern  noch  erkennbar  und  braunrot. 

11.  Im  Magen  ist  noch  etwas  Brei  feststellbar. 

12.  Im  Fettgewebe  des  Dünndarmgekröses  findet  man  Fettwachsbildung. 

13.  Die  Milz  ist  klein,  geschrumpft. 

14.  Eine  Struktur  der  Nieren  beiderseits  nicht  mehr  erkennbar, 

15.  Die  Leber  ist  ebenfalls  stark  geschrumpft  und  blauschwarz  verfärbt.  Struk¬ 
tur  nicht  mehr  erkennbar. 


Obduzent:  Prof.  Dr.  H  ä  j  e  k  ,  Prag 

Leiche  Erk. -Nr.  842 

Aeußere  Besichtigung: 

Bei  der  äußeren  Besichtigung  wurde  an  der  linken  Körperseite  zwischen  dem 
Mantel  und  dem  Rock  ein  freiliegendes  Geschoß  gefunden.  Das  Geschoß  ist  ca. 
8  mm  breit,  von  einer  Seite  etwas  abgeflacht.  Am  Rock  sowie  am  Mantel  an 
dieser  Stelle  keine  Oeffnung.  Das  Geschoß  befindet  sich  in  der  Höhe  des  linken 
Rippenbogens. 

Der  Kopf  symmetrisch,  die  weichen  Teile  des  Schädels  vollständig  trocken, 
das  Gesicht  nicht  erkennbar.  Der  Brustkorb  sowie  der  Bauch  stark  abgeflacht, 
an  Extremitäten  sowie  am  Rücken  keine  Veränderungen. 

Innere  Besichtigung: 

Eröffnung  der  S  c  h  ä  d  e  1  h  ö  h  1  e  : 

Am  rechten  Hinterhaupte  in  der  Entfernung  von  2  cm  vom  Hinterhaupthöcker 
befindet  sich  eine  Oetfnung  im  Knochen.  Die  Oeffnung  auf  der  äußeren  Seite 


Oer  Mord  von  Katyn  Bg.  9 


129 


mißt  8  mm,  an  der  inneren  Seite  1  cm.  In  der  Mitte  der  Stirn  befindet  sich  eine 
zweite  Oeffnung,  welche  an  der  inneren  Seite  1  cm  mißt,  an  der  äußeren  Seite 
1  K  cm.  Der  Knochen  ist  hier  zertrümmert.  Außerdem  zieht  sich  an  der  Schädel¬ 
basis  von  der  hinteren  Oeffnung  ein  Bruch,  welcher  am  rechten  Stirnbein  endet. 
Eröffnung  der  Brusthöhle: 

Die  Muskulatur  am  Brustkorb  gut  entwickelt,  das  Unterhautzellgewebe 
weniger  fettreich.  Die  Lungen  decken  überhaupt  nicht  den  Herzbeutel,  welcher 
leer  ist.  Beide  Lungen  vollständig  frei,  dunkelgrün,  ohne  krankhafte  Verände¬ 
rungen.  Das  Herz  stark  abgeflacht  leer.  Die  Herzklappen  überall  fein,  die 
große  Schlagader  ebenfalls  fein.  Die  Wirbelsäule  unverletzt.  Im  Kehlkopf 
sowie  in  der  Speiseröhre  keine  Fremdkörper. 

Eröffnung  der  Bauchhöhle: 

Die  Lage  der  Baucheingeweide  normal,  die  Därme  stark  abgeflacht.  Die  Milz 
entsprechend  groß.  Die  Kapsel  fein.  Das  Gewebe  dunkelgrün,  ohne  Verände¬ 
rung.  Die  Nieren  normal.  Die  Struktur  weniger  kennbar.  In  der  Urinblase 
kein  Urin,  die  Schleimhaut  blaß.  Die  Leber  etwas  verkleinert,  Die  Kapsel  fein, 
das  Gewebe  dunkelbraun,  ohne  Veränderung.  Die  Gallenblase  leer.  Im  Magen 
keine  Speisereste,  die  Schleimhaut  blaß.  Dünndarm  leer,  im  Dick¬ 
darm  gelblicher,  breiiger  Inhalt.  Die  Schleimhaut  der  Gedärme  blaß.  Am 
Becken  sowie  an  den  Extremitäten  kein®  Verletzungen  nachweisbar. 
Todesursache: 

Zertrümmerung  des  Gehirns  infolge  einer  Schußwunde,  welche  vom  Hinter¬ 
haupte  nach  vorn  in  die  Mitte  des  Stirnknochens  sich  zog.  Sonst  wurden  weder 
traumatische  noch  selbständige  krankhafte  Veränderungen  festgestellt. 


Obduzent:  Prof.  Dr.  Häjek,  Prag 

Leiche  Erk.  -N.r.  83  1 

Aeußere  Besichtigung 

1.  Die  Leiche  eines  ca.  25  Jahre  alten  Mannes  von  kleinerer  Gestalt,  schwachem 
Knochenbau,  weniger  gut  ernährt.  Das  Gesicht  symmetrisch;  die  Zähne  gut 
erhalten,  die  Augäpfel  und  die  Nase  nicht  erkennbar,  mit  Sand  überfüllt.  Am 
Schädel  fehlt  stellenweise  die  weiche  Kopfschwarte.  Der  Hals  symmetrisch, 
der  Brustkorb  gut  gewölbt,  der  Bauch  eingedrückt.  An  den  Extremitäten  keine 
Verletzungen  nachzuweisen. 

^  I  n  n  e  r  e  B  e  s  i  c  h  t  i  g  u  n  g 

Eröffnung  der  Schädelhöhle: 

2.  Am  Hinterhaupte,  ca.  1  cm  rechts  von  der  Mittellinie,  befindet  sich  eine 
Oeffnung,  welche  an  der  äußeren  Schädelplatte  ca.  8  mm  im  Durchmesser,  an 
der  inneren  Seite  etwas  größer  ist.  Die  harte  Hirnhaut  ist  hier  mit  einer  Oeff¬ 
nung  im  Durchmesser  von  1  cm  durchlöchert. 


130 


3.  Das  Gehirn  vollständig  weich.  In  ihm  kein  Schußkanal  bemerkbar.  Die 
Schußwunde  ist  durch  das  rechte  Tentorium  cerebelli  gegangen,  zur  Mitte  des 
Stirnbeines.  An  dieser  Stelle  ist  die  harte  Hirnhaut  mit  einer  Oeffnung  von 
1  cm  Größe  im  Durchmesser  durchlöchert.  Am  Knochen  in  der  Mitte  befindet 
sich  eine  Oeffnung  von  1  cm  Durchmesser,  Diese  Oeffnung  erweitert  sich  in 
Richtung  nach  außen  so,  daß  die  äußere  Knochenplatte  an  dieser  Stelle  zer¬ 
trümmert  ist  in  der  Fläche  von  12  mm  im  Durchmesser. 

Eröffnung  der  Brusthöhle:  ~ 

4.  Die  Lage  der  Brusteingeweide  normal,  die  Muskulatur  gut  erhalten,  das 
Unterhautzellgewebe  weniger  fettreich.  Die  Lungen  eingesunken,  die  linke 
Lunge  vollständig  frei,  ohne  krankhafte  Veränderungen,  die  rechte  Lunge  allent¬ 
halben  zur  Brustwand  .angewachsen,  aber  das  Gewebe  gesund. 

5.  Das  Herz  etwas  abgeflacht,  leer.  Die  Herzklappen  überall  zart  und  fein, 
die  Schlagader  fein,  ohne  krankhafte  Veränderungen. 

6.  Kehlkopf  nicht  verletzt.  Die  Schleimhäute  überall  blaß, 

7.  Die  Wirbelsäule  unverletzt.  An  der  rechten  Kopfhälfte  zieht  sich  von  der 
rechten  Stirnwölbung  in  der  Horizontallinie  über  das  rechte  Scheitelbein  bis  nach 
rückwärts  in  die  Hinlerhauptsgegend  ein  linealer  Bruch. 

Eröffnung  der  Bauchhöhle: 

8.  Die  Lage  der  Baucheingeweide  nicht  verändert.  Die  Leber  klein,  die  Struk¬ 
tur  der  Leber  nicht  sichtbar,  dunkelbraun.  Die  Gallenblase  ohne  Galle,  die 
Schleimhaut  normal. 

9.  Die  Milz  sehr  klein,  schwärz  gefärbt. 

10.  Die  Nieren  ohne  kennbare  Struktur. 

1 1.  Im  Magen  befindet  sich  ein  Stück  fettiger  Masse,  sonst  kein  Inhalt.  Dünn¬ 
darm  ist  leer,  im  Dickdarm  breiiger  Kot. 

12.  Die  Urinblase  leer,  die  Schleimhaut  blaß. 

13.  Das  Becken  und  die  Knochen  an  den  Extremitäten  ohne  Verletzungen. 
Todesursache: 

Zertrümmerung  des  Gehirns  infolge  einer  Schußwunde,  welche  vom  Hinter¬ 
haupte  nach  vorn  in  die  Mitte  des  Stirnknochens  sich  zog.  Sonst  wurden 
weder  traumatische  noch  krankhafte  Veränderungen  festgestellt.  Das  An¬ 
wachsen  der  rechten  Lunge  zur  Brustwand  weist  an  eine  seiner  Zeit  durch¬ 
gemachte  Brustfellentzündung  hin,  die  jedoch  in  keinem  Zusammenhänge  mit 
dem  Tode  steht. 


Obduzent:  Prof.  Miloslavich,  Agram 
Leiche  Erk.  -  Nr.  832 

A.  Aeußere  Besichtigung: 

1.  Die  Leiche  ist  bekleidet  mit  einem  Militär-Wintermantel  von  graugrünlicher 
Farbe.  In  den  Taschen  finden  sich  keine  Wertgegenstände.  —  In  der  rechten 
Brusttasche  der  Militär-Bluse  ist  ein  Stück  polnischer  Zeitung,  die  das  Datum 


Der  Mord  von  Katyn  Bg.  9* 


131 


vom  22,  3.  1940  trägt,  zusammen  gefaltet.  Nebenbei  liegt  ein  kleiner  zusammen¬ 
gelegter  Zettel,  dessen  Schrift,  weil  ausgelaugt,  unleserlich  erscheint.  —  In  der 
linken  Brusttasche  befindet  sich  eine  in  polnischer  Sprache  geschriebene  Post¬ 
karte  mit  deutscher  Briefmarke  und  mit  Poststempel  „Gabin“;  das  Datum  kann 
nicht  entziffert  werden.  Die  Karte  trägt  die  Anschrift  „Fähnrich  Taddäus  Jan- 
kowski".  Dieselbe  Tasche  enthält  eine  weitere  Postkarte,  deren  Briefmarken 
herausgeschnitten  sind,  und  trägt  auf  der  Rückseite  das  Datum  vom  8.  1.  1940. 
Weiter  finden  sich  noch  zwei  kleine  Zettel,  auf  denen  verschiedene  Adressen 
und  einige  in  polnischer  Sprache  geschriebene  Notizen  verzeichnet  sind.  Alle 
erwähnten  Papiere  sind  feucht  und  miteinander  verklebt. 

2.  Das  Flanellhemd  ist  von  lichtblauer  Grundfarbe  mit  weißen  Längsstreifen. 
Die  Unterhosen  und  die  Wintersocken  sind  weiß,  die  Stiefel  mit  kurzen  Röhren. 

3.  Alle  Bekleidungsstücke  sind  mit  Leichenflüssigkeit  gänzlich  durchtränkt 
und  erhärtet. 

4.  Die  Weichteile  des  Gesichtes  sind  größtenteils  verschwunden  und  -beide 
Augenhöhlen  mit  Leichenwachs  gefüllt.  —  An  den  noch  gut  erhaltenen  Resten 
der  Kopfhaut  haften  lichtbräunliche  Haare. 

5.  Die  Länge  der  Leiche  beträgt  174  cm. 

B.  Innere  Besichtigung: 

6.  In  der  Hinterhauptgegend,  ganz  gegen  die  Basis  des  Schädels,  etwas  links 
von  der  Mittellinie,  sieht  man  in  der  Haut  eine  kleine  runde  Einschußöffnung 
von  etwa  6 — 7  mm  im  Durchmesser. 

7.  Nach  Entfernung  aller  Weichteile  des  Kopfes  findet  man  in  der  Tiefe  der 
Kopfhaut  und  am  Knochen  eine  schwärzliche  Verfärbung. 

8.  Am  linken  Rande  des  großen  Hinterhauptloches  sieht  man  einen  halbmond¬ 
förmigen  Knochen-Defekt.  In  der  unmittelbaren  Nähe  dieses  Einschußdefektes 
bemerkt  man  keine  Knochensprünge. 

9.  In  der  Mitte  des  Stirnknochens  —  und  zwar  6  cm  von  der  Kranznaht  nach 
vorne  abwärts  oder  6,5  cm  oberhalb  der  Stirn-Nasenbein-Naht  —  befindet  sich 
eine  rundliche  Schußöffnung,  die  sich  kraterförmig  nach  außen  ausweitet  und 
einen  unregelmäßigen  Außen-  und  Innenrand  zeigt  (Ausschuß).  Diese  Schu߬ 
verletzung  mißt  sowohl  in  horizontaler  wie  in  vertikaler  Richtung  23  mm.  Von 
diesem  lochförmtgen  Schußdefekt  zieht  schräg  nach  rechts  hinten  ein  Knochen¬ 
sprung.  Nach  unten  zu  sieht  man  einen  zweiten  klaffenden  Knochenbruch,  der 
sich  bis  oberhalb  der  rechten  Augenhöhle  erstreckt  und  in  waagerechter  Rich¬ 
tung  wellenartig  nach  links  und  rechts  bis  zu  den  Schläfenknochen  zieht.  Die 
rechte  Schuppennaht  ist  gesprengt. 

10.  In  der  Schädelhöhle  befinden  sich  noch  guterhaltene  Reste  der  Gehirn¬ 
masse. 


132 


11.  Im  Oberkiefer  sind  alle  Zähne  gut  erhalten,  während  im  Unterkiefer  der 
linke  erste  und  zweite  Mahlzahn  fehlen.  Der  erste  sowie  der  dritte  linke  Mahi- 
zahn  enthalten  große  Kronenplomben. 

12.  Der  Mund  und  die  Halsorgane  sind  ohne  Befund. 

13.  Beider  Oeffnung  der  Bauchhöhle  bemerkt  man,  daß  die  durchschnittenen 
Bauchmuskeln  eine  rötliche  Farbe  aufweisen  und"  mit  dünnen  graugelblichen 
weichen  Streifen  durchzogen  sind.  Dasselbe  Verhalten  zeigen  die  unteren  Teile 
der  beiderseitigen  Brustmuskeln. 

14.  Beide  Lungen  sind  frei  beweglich  und  anatomisch  regelpacht  gelappt,  klein 
und  kollabiert. 

15.  Das  Herz  ist  schlaff  und  leer,  der  Klappenapparat  ohne  Veränderungen. 
Am  Endokard  der  hinteren  Wand  der  rechten  Herzkammer  kleben  kleine  Kalk¬ 
seifenkügelchen.  —  In  der  Aortenintima  sieht  man  oberhalb  des  Schließungs¬ 
randes  der  Klappen  kleine  quergestellte  gelbliche,  etwas  erhabene  Linien. 

16.  Die  Leber  ist  klein,  teigig,  von  dunkelschief  er  grauer  Farbe. 

17.  Die  Milz  ist  klein,  schlaff  und  zeigt  eine  ähnliche  Farbe  wie  die  Leber. 

18.  Die  Nebennieren  und  der  Pankreas  sind  gut  erkennbar  und  liegen  in  einem 
erweichten  Fettgewebe. 

19.  Beide  Nieren  sind  schlaff  und  von  hellrötlichem  Aussehen. 

20.  Der  Magen  ist  leer  und  ohne  sichtbare  Veränderungen. 

21.  Im  Dickdarm  geringer  Inhalt.  —  Der  Dünndarm  ist  leer. 

22.  Die  Harnblase  ist  etwas  erweitert,  ohne  Inhalt. 

23.  An  den  äußeren  und  inneren  Geschlechtsorganen  findet  man  keine  sicht¬ 
baren  Veränderungen. 

C.  Forensisch-anatomische  Diagnose: 

Schädeldurchschuß:  Einschußwunde  an  der  Basis  des  Hinterhaupts  (Nacken¬ 
schuß),  Ausschuß  in  der  Mitte  der  Stirn  mit  Zeichen  der  Explosivwirkung  (Nah¬ 
schuß).  —  Fettwachsbildung. 

Gutachten. 

Der  Untersuchte,  Taddäus  Jankowski,  Fähnrich  in  der  ehemaligen  polnischen 
Armee,  ist  eines  gewaltsamen  Todes  durch  Kopfdurchschuß  (Nackenschuß) 
gestorben. 

Aus  der  Lage  des  Ein-  und  Ausschusses  ergibt  sich  der  Schluß,  daß  die  Faust¬ 
feuerwaffe  (Kal.  7,63  mm)  aus  unmittelbarer  Nähe,  bei  nach  vorne  geneigtem 
Kopfe,  in  der  Richtung  von  hinten  nach  vorne,  abgefeuert  wurde. 

Der  Tod  des  Obengenannten  erfolgte  im  Frühjahr  1940,  wie  dies  aus  den  an 
der  Leiche  und  an  vielen  umliegenden  Leichen  Vorgefundenen  Privat-Doku- 
menten  ersichtlich  ist.  Hiermit  stimmt  auch  der  Stand  der  Leichenveränderung 
überein. 


133 


Obduzent:  Dr.  B  i  r  k  1  e  ,  Bukarest. 

Leiche  Erk. -Nr.  834 

entnommen  aus  einer  Grabstelle  im  Walde  von  Katyn  am  30.  April  1943. 

Angezogen:  Ein  Wintermantel,  ein  Militärrock,  eine  lange  Hose,  ein  Hemd, 
ein  Unterhemd  und  eine  Unterhose,  ein  Paar  Schnürschuhe,  Strümpfe.  In  der 
Manteltasche  eine  Feldflasche  mit  den  Initialen  SH,  ein  Tabakbeutel,  ein  Pack 
Zigarettenpapier,  ein  Zigarettenetui  aus  Leder  mit  Initial  S,  ein  Portemonnaie 
mit  Banknoten  und  ein  paar  Münzen,  ein  Papier,  auf  dem  man  den  Namen  lesen 
kann:  KozieJsk,  Datum  13.  12.  1939,  ein  paar  Postkarten  vom  Roten  Kreuz  mit 
dem  Namen  Helbing,  Stephan,  die  eine  Karte  hat  die  Nr.  56  678  als  Ausweis¬ 
karte  des  polnischen  Roten  Kreuzes.  Auf  einer  Postkarte  findet  man  das  Datum 
25  2.40,  hat  einen  russischen  Stempel.  Man  findet  in  der  Tasche  ein  Amulett 
mit  Inschrift  St.  Theresa  und  mehrere  Kofferschlüssel,  sowie  drei  Taschen¬ 
tücher.  In  der  linken  ßrusttasche  eine  Legitimation  von  der  Stadtverwaltung 
Warschau,  einen  Brief  mit  dem  Datum  5.  Januar  1940  und  einen  kleinen  Spiegel 
und  einen  Kamm. 

Am  Hals  hat  er  ein  goldenes  Kreuz.  An  der  linken  Brusttasche  findet  man 
ein  Abzeichen  der  polnischen  Luftwaffe,  einen  schwingenden  Adler  darstellend. 

Aeußere  Besichtigung  der  Leiche:  Die  Haut  ist  teilweise  mazeriert.  Die 
Haare  sind  teilweise  abgefallen,  am  Kopf  und  an  den  Geschlechtsteilen  leicht 
abgängig.  180  cm  lange  männliche  Leiche.  Kopfhaare  lassen  sich  leicht  ab- 
ziehen.  Haarfarbe  hellbraun.  Die  Weichteile  im  Bereich  des  Gesichtsschädels 
sind  erhalten.  Das  Gebiß  scheint  intakt.  Die  Augenhöhlen  sind  leer.  Beginnen¬ 
der  Bartwuchs.  170  cm  von  der  Ferse  entfernt  befindet  sich  inmitten  der  Stirn, 
2,5  cm  von  der  Mittellinie  und  2,5  cm  vom  rechten  Augenbogen  entfernt,  ein 
11  mm  messender  leicht  entrundeter  Defekt  in  der  Stirnhaut,  der  in  die  Tiefe 
reicht.  164  cm  von  der  Ferse  entfernt  im  Nacken,  und  zwar  etwas  unterhalb 
des  Hinterhaupthöckers  findet  sich  ein  Defekt  in  der  Nackenhaut,  der  rundlich 
ist  und  etwa  0,7  cm  mißt.  Dieser  Defekt  reicht  ebenfalls  in  die  Tiefe. 

Der  Hals  erscheint  schlank. 

Der  Brustkorb  ist  eingedrückt,  abnorm  beweglich. 

Die  Bauchdecken  sind  zurückgesunken. 

Die  Schambehaarung  noch  deutlich,  während  das  äußere  Genitale  kaum 
mehr  als  solches  zu  erkennen  ist.  An  den  Oberschenkeln  vor  allem  und  ganz 
deutlich  am  linken  Arm  findet  sich  Fettwachsbildung.  Die  rechte  Hand  ist 
noch  gut  erhälTen,  ebenso  beide  Füße.  An  der  linken  Hand  fehlen  die  End¬ 
glieder. 

E.  Innere  Besichtigung: 

1.  Kopfhöhle:  Entsprechend  dem  Defekt  in  der  Nackenhaut  findet  eich  am 
Hinterhauptsloch  und  zwar  genau  in  der  Mitte  eine  halbmondförmige  Aus- 
sprengung  im  Knochen.  Die  Umgebung  des  Defektes  zeigt  keinerlei  Veränderung. 


134 


Entsprechend  dem  Defekt  in  der  Stirnhaut  befindet  sich  ein  beinahe  trapez¬ 
förmiger  2,0  mal  1,5  mm  messender  Defekt  am  Knochen.  Die  innere  Tafel  des 
Knochens  zeigt  einen  kleineren  Defekt  als  die  äußere  Tafel,  so  daß  das  Ganze 
kraterförmig  erscheint.  Oberhalb  dieses  Defektes  ist  ein  Knochensplitter  von 
1,4  mal  0,6  cm  messend  und  angedeutet  dreieckig  herausgebrochen.  Von  diesem 
Defekt  geht  ein  etwa  3  cm  langer  Sprung  in  Richtung  der  linken  Schläfe. 
Ein  weiterer  Sprung  geht  bogenförmig  zum  rechten  Schläfenbein,  davor  teilt 
er  sich  und  geht  zum  Augenbrauenbogen.  Das  linke  Schläfenbein  ist  mehrfach 
zersplittert. 

Bauchhöhle: 

In  der  Bauchhöhle  erkennt  man  deutliche  Fettwachsbildung,  vor  allem  im 
Bauchfett  und  auch  bereits  in  die  Muskulatur  übergehend.  Die  Muskulatur 
erscheint  blaßrot  mit  gelblicher  Durchwachsung.  Die  ganzen  Därme  sind  voll¬ 
kommen  flach  gedrückt.  Die  Leber  ist  ebenfalls  plattgedrückt.  Kein  Inhalt  im 
Magen. 

Die  Milz  ist  noch  etwas  besser  erhalten.  Eine  Struktur  nicht  mehr  erkennbar. 

Die  Nieren  liegen  beiderseits  in  einem  ausreichenden  Fettpolster.  Eine  Struk¬ 
tur  ist  auf  dem  Schnitt  nicht  mehr  erkennbar.  Das  Herz  ist  vollkommen  flach¬ 
gedrückt.  Der  Klappenapparat  ist  kaum  mehr  erkennbar.  In  den  Herzkammern 
befinden  sich  an  den  Wandungen  kleine  gelblich  weiße  Körnchen.  Der  Herz¬ 
muskel  zeigt  im  Schnitt  eine  blaßrote  Farbe,  mit  deutlichen  gelblichen  Durch¬ 
wachsungen. 

Die  Lungen  beiderseits  flachgedrückt,  bläulich,  im  Schnitt  schwärzlich.  Die 
Luftröhrenäste  sind  leer.  Die  Rippen  nicht  gebrochen. 

Zusammenfassung: 


Die  Leichenöffnung  ergab: 

1.  Tief  liegender  Genickschuß,  der  durch  das  große  Hinterhauptsloch  geht 
und  auf  der  rechten  Stirn  herauskommt. 

2.  Fettwachsbildung  sowohl  an  der  Körperoberfläche  als  auch  in  der  Musku¬ 
latur  der  Extremitäten.  Fettwachsbildung  in  den  Bauchdecken,  insbesondere 
auch  im  Herzmuskelfleisch. 

3.  An  den  Organen  konnte,  soweit  möglich,  keine  krankhafte  Veränderung 
festgestellt  werden. 

4.  Aeußere  Verletzungen,  außer  der  unter  1  beschriebenen,  konnten  nicht 
festgestellt  werden. 

Der  Tod  bei  der  vorliegenden  Leiche  ist  durch  Genickschuß  eingetreten. 

Da  eine  Möglichkeit  zur  Altersbestimmung  an  den  Kopfhaaren  der  Leiche 
besteht,  werden  Kopfhaare  zu  einer  weiteren  Untersuchung  asserviert. 


135 


IJ.DieAnrufungdesInternationalenRotenKreuzes 


A.  Die  Forderung  der  polnischen  Emigranten  nach  Untersuchung 
durch  das  Internationale  Rote  Kreuz 

19.  Aus  der  Erklärung  des  poln.  Generalleutnants  Kukiel  vom  16.  April  1943*) 

„In  Anbetracht  der  detaillierten  Informationen,  die  von  den  deutschen  Behör¬ 
den  über  die  Entdeckung  von  Tausenden  von  Leichen  polnischer  Offiziere  bei 
Smolensk  veröffentlicht  wurden,  und  in  Anbetracht  der  kategorischen  Erklärun¬ 
gen  über  die  Ermordung  dieser  Offiziere  im  Frühjahr  1940  ergibt  sich  die  Not¬ 
wendigkeit,  eine  Untersuchung  durchzuführen  und  die  näheren  Umstände  durch 
internationale  Stellen  abzuklären,  wie  zum  Beispiel  durch  das  Rote  Kreuz,  an 
das  sich  die  polnische  Regierung**)  mit  dem  Ersuchen  gewandt  hat,  eine  Dele¬ 
gation  an  die  Stelle  zu  entsenden,  wo  die  polnischen  Kriegsgefangenen  umge¬ 
bracht  worden  zu  sein  scheinen." 

20.  Aus  der  Erklärung  der  polnischen  Emigranten  in  London  vom  17*  April  1943 

Die  polnischen  Emigranten  hielten  am  Sonnabend  eine  Sitzung  ab  und  ver¬ 
öffentlichten  danach  folgende  Erklärung: 

„Es  gibt  keinen  Polen,  der  nicht  zutiefst  erschüttert  wäre  durch  die  Nachricht 
von  der  Entdeckung  eines  Massengrabes  in  der  Nähe  von  Smolensk  mit  ge¬ 
mordeten  polnischen  Offizieren,  die  in  der  UdSSR,  vermißt  werden,  und  von  der 
Massenhinrichtung,  deren  Opfer  sie  geworden  sind,  —  Nachrichten,  die  von  der 
deutschen  Propaganda  weitestgehend  verbreitet  werden. 

Die  polnische  Regierung  hat  ihren  Vertreter  in  der  Schweiz  beauftragt,  das 
Internationale  Rote  Kreuz  in  Genf  um  die  Entsendung  einer  Abordnung  zu  er¬ 
suchen,  die  den  wahren  Sachverhalt  an  Ort  und  Stelle  nachprüfen  solle.  Es 
wäre  zu  wünschen,  daß  die  Ergebnisse  der  Untersuchung  durch  diese  Schutz¬ 
institution,  die  mit  der  Aufgabe,  die  Angelegenheit  zu  klären  und  die  Verant¬ 
wortlichkeit  festzustellen,  betraut  werden  soll,  ohne  irgendwelchen  Verzug  ver¬ 
öffentlich  werden." 


*)  Für  den  1.  Teil  der  Erklärung  siehe  Dokument  30. 

**)  Der  Ausdruck  „polnische  Regierung"  ist  die  in  England  und  der  Sowjetunion  ge¬ 
bräuchliche  Bezeichnung  für  den  Ausschuß  der  polnischen  Emigranten  in  London. 


136 


B.  Der  Schritt  des  Zentralausschusses  des  Polnischen  Roten  Kreuzes 

in  Warschau 


21.  Telegramm  des  Polnischen  Roten  Kreuzes  an  das  Internationale  Rote  Kreuz 
vom  21.  April  1943 

„Envisageant  son  devoir  d'aider  dans  la  domaine  de  notre  possibilite  ä  l'eclair- 
cissement  de  la  douloureuse  affaire  de  Smolensk,  la  croix-rouge  polonaise  a 
l'honneur  de  porter  ä  votre  connaissance  le  contenu  du  rapport  de  notre  secre- 
taire  general  qui  ä  la  tete  de  la  Commission  technique  de  nOTTe^  bureau  d'infor- 
mation  s'est  rendu  sur  l’invitation  des  autorites  allemandes  ä  Smolensk.  M. 
Skarzynski  a  constate  que: 

1.  dans  les  environs  de  Smolensk  au  lieu  dit  Katyn  se  trouvent  de  vastes  tom- 
bes  communes  d'officiers  polonais,  partiellement  ouvertes. 

2.  en  se  basant  sur  lexamen  d'environ  300  cadavres  exhumes,  on  peut  con- 
stater  que  ces  officiers  ont  ete  assassines  par  des  bailes  de  revolver  tirees  dans 
la  nuque  et  de  l'uniformitS  du  type  des  blessures  on  peut  deduire  une  exe- 
cution  faite  par  des  bourreaux  specialises. 

3.  le  meurtre  n‘a  pas  le  caractere  d'un  meurtre  de  pillage  car  les  cadavres  sont 
revetus  d'uniformes,  bottes  et  portent  decorations,  en  dehors  de  celä  aupres  des 
cadavres  on  trouve  des  sommes  considerables  d’argent  polonais. 

4.  jugeant  d’apres  les  papiers  et  documents  trouves  sur  les  cadavres,  l'assassi- 
nat  a  du  avoir  lieu  environ  aux  mois  raars  —  avril  1940. 

5.  jusqu'ä  present  on  a  identifie  seulement  un  nombre  restreint  de  personnes 
(environ  150). 

6.  pour  identifier  et  enregistrer  tous  les  assassines  il  conviendrait  de  renforcer 
Tequipe  technique  de  la  croix-rouge  polonaise  envoyee  ä  Smolensk,  de  5  ä  6  per¬ 
sonnes. 

7.  les  travaux  de  la  Commission  technique  peuvent  se  developper  et  avancer 
uniquement  en  etroit  collaboration  avec  ceux  des  autorites  competentes  mili- 
taires  allemandes  sur  place. 

8.  notre  Commission  technique  a  rencontrd  sur  le  terrain  de  la  part  des  autori- 
les  allemandes  militaires  un  appui  et  une  collaboration  tres  courtoise. 

Vu  les  faits  relates  dans  le  rapport  ci-dessus  et  en  invoquant  les  alineas  d,  ef  h 
de  l'article  4  du  Statut  du  comite  international  de  la  croix-rouge  (28.  8.  1930) 
nous  vous  prions,  Monsieur  le  President,  de  bien  vouloir  prendre  en  considera- 
tion  toute  initiative  et  mesure  prevues  par  le  Statut  du  comite  international  et 
qui  lui  sont  devolues  par  les  conventions  internationales. 

Croix-rouge  polonaise  comite  central  President  W.  Lächert,  directeur  Dr.  Wl. 
Gorczycki." 


137 


Deutsche  Uebersetzung: 


Angesichts  seiner  Pflicht,  im  Rahmen  der  bestehenden  Möglichkeiten  zur 
Aufklärung  des  schmerzlichen  Falles  von  Smolensk  beizutragen,  beehrt  sich 
das  Polnische  Rote  Kreuz,  Ihnen  den  Inhalt  des  Berichts  unseres  Generalsekre¬ 
tärs  zur  Kenntnis  zu  bringen,  der  sich  an  der  Spitze  des  technischen  Ausschus¬ 
ses  unseres  Informationsbüros  auf  Einladung  der  deutschen  Behörden  nach  Smo¬ 
lensk  begeben  hat.  Herr  Skarzynski  stellte  folgendes  fest: 

1.  In  der  Umgebung  von  Smolensk  befinden  sich  an  einem  mit  Katyn  bezeich- 
neten  Ort  die  Massengräber  polnischer  Offiziere,  die  zum  Teil  geöffnet  sind. 

2.  Auf  Grund  der  Untersuchung  von  ungefähr  300  ausgegrabenen  Leichen  läßt 
sich  feststellen,  daß  diese  Offiziere  durch  Pistolenschüsse  in  das  Genick  er¬ 
mordet  worden  sind;  aus  der  typischen  Gleichförmigkeit  der  Wunden  kann  auf 
eine  Hinrichtung  durch  fachlich  geschulte  Henker  geschlossen  werden. 

3.  Der  Mord  trägt  nicht  die  Züge  eines  Raubmordes;  die  Toten  sind  noch  mit 
Uniformen,  Stiefeln  bekleidet  und  tragen  noch  Auszeichnungen,  außerdem  fin¬ 
den  sich  bei  den  Ermordeten  erhebliche  Beträge  polnischen  Geldes. 

4.  Aus  den  bei  den  Leichen  Vorgefundenen  Papieren  und  Urkunden  muß  ge¬ 
schlossen  werden,  daß  der  Mord  ungefähr  in  den  Monaten  März — April  1940 
stattgefunden  hat. 

5.  Bis  jetzt  konnte  lediglich  eine  beschränkte  Anzahl  von  Leichen  (ungefähr 
150)  identifiziert  werden. 

6.  Zur  Identifizierung  und  Registrierung  aller  Ermordeten  wäre  es  zweck¬ 
mäßig,  die  nach  Smolensk  entsandte  technische  Mannschaft  des  Polnischen 
Roten  Kreuzes  um  5  bis  6  Personen  zu  verstärken. 

7.  Die  Arbeiten  des  technischen  Ausschusses  können  nur  in  enger  Zusammen¬ 
arbeit  mit  denen  der  zuständigen  örtlichen  deutschen  Militärbehörden  weiter¬ 
geführt  und  gefördert  werden. 

8.  Unser  technischer  Ausschuß  erfreute  sich  am  Orte  seiner  Tätigkeit  seitens 
der  deutschen  Militärbehörden  einer  sehr  verbindlichen  Unterstützung  und 
Mitarbeit. 

Auf  Grund  des  im  vorstehenden  Bericht  enthaltenen  Tatbestandes  und  unter 
Bezugnahme  auf  Artikel  4,  Lit.  d,  e,  h  der  Satzung  des  Internationalen  Aus¬ 
schusses  des  Roten  Kreuzes  (28.  August  1930)  bitten  wir  Sie,  Herr  Präsident, 
alle  Schritte  und  Maßnahmen  in  Erwägung  zu  ziehen,  die  in  der  Satzung  ple3 
Internationalen  Ausschusses  vorgesehen  sind  und  für  die  der  Ausschuß  auf 
Grund  der  internationalen  Abkommen  zuständig  ist. 

Polnisches  Rotes  Kreuz,  Zentralausschuß 
W.  Lächert,  Präsident,  Dr.  Wl.  Gorczycki,  Direktor." 


138 


22.  Antworttelegramm  des  Internationalen  Roten  Kreuzes  an  das  Polnische 
Rote  Kreuz  in  Warschau - 

«Nous  remercions  votre  depeche  recue  22  avril  concernant  identifications 
effectuees  ä  Smolensk,  qui  a  retenu  toute  notre  attention  stop  Comite  inter¬ 
national  croix  rouge  saisi  cette  question  par  deux  requetes  anterieures  tt  sensible 
ä  confiance  qui  lui  est  temoignee  a  repondu  en  substance  comme  suit  stop 
Sommes  disposüs  i  procüder  designation  experts  neutres  ä  condition  toutes 
parties  en  cause  nous  le  demandent  l'accord  entre  toutes  les  parties  et  le  comite 
devant  Sgalement  se  faire  quant  au  modalites  du  mandat  eventuel  stop  Ces 
conditions  sont  conformes  ä  memorandura  adresse  par  nous  septeObre  1939 
aux  etats  belligerants  et  publiü  dans  Revue  internationale  Croix  rouge  meme 
mois  par  lequel  comite  a  fixe  des  debut  guerre  princlpes  selon  lesquels  il 
pourrait  eventuellement  participer  ä  des  enquetes  stop  Pour  cas  oü  accord 
entre  toutes  parties  en  cause  se  realiserait  nous  effor<pons  des  maintenant 
trouver  personnalites  neutres  qualifiees. 

Max  Huber, 

President  Intercroixrouge.» 


Deutsche  Uebersetzung: 

„Wir  danken  Ihnen  für  Ihr  am  22.  April  eingegangenes  Telegramm  betreffend 
die  in  Smolensk  durchgeführten  Identifizierungen,  das  unsere  ganze  Aufmerk- 
'  samkeit  gefunden  hat.  Das  Internationale  Komitee  vom  Roten  Krerz,  das  mit 
dieser  Frage  bereits  durch  zwei  frühere  Gesuche  befaßt  worden  ist  und  das  ihm 
dadurch  bezeugte  Vertrauen  schätzt,  hat  die  früheren  Gesuche  im  wesentlichen 
wie  folgt  beantwortet: 

,Wir  sind  bereit,  uns  mit  der  Benennung  neutraler  Sachverständiger  zu  be¬ 
fassen  unter  der  Bedingung,  daß  alle  beteiligten  Parteien  uns  darum  ersuchen. 
Das  Einvernehmen  zwischen  allen  Beteiligten  und  dem  Komitee  muß  sich 
auch  auf  die  Modalitäten  des  etwaigen  Auftrages  erstrecken.  Diese  Be¬ 
dingungen  entsprechendem  Memorandum,  das  wir  im  September  1939  an  die 
kriegführenden  Staaten  gerichtet  haben  und  das  in  der  „Internationalen  Revue 
des  Roten  Kreuzes"  vom  selben  Monat  veröffentlicht  worden  ist.  Darin  hat 
das  Komitee  bei  Kriegsbeginn  die  Grundsätze  festgelegt,  nach  welchen  es  ge¬ 
gebenenfalls  an  Untersuchungen  mitwirken  könnte.  Für  den  Fall  des  Fiin- 
verständnisses  zwischen  allen  beteiligten  Parteien  bemühen  wir  uns  schon 
jetzt,  geeignete  neutrale  Persönlichkeiten  zu  finden.' 

Max  Huber, 

Präsident  des  Internationalen  Komitees  vom  Roten  Kreuz. 

139 


C.  Der  Briefwechsel  des  Deutschen  Roten  Kreuzes  mit  dem 
Internationalen  Roten  Kreuz  in  Genf 

23.  Telegramm  des  Geschäftsführenden  Präsidenten  des  Deutschen  Roten  Kreu¬ 
zes  Dr.  Grawitz  an  das  Internationale  Komitee  vom  Roten  Kreuz  vom  16.  April 
1943> 

„ Bezugnehmend  auf  Veröffentlichung  Fund  Tausender  von  Leichen  polnischer 
Offiziere  im  Wald  von  Katyn  bei  Smolensk  stop  Halten  angesichts  inter¬ 
nationaler  Bedeutung  der  Sache  Beteiligung  des  Internationalen  Komitees  für 
dringend  erwünscht,  besonders  im  Hinblick  auf  von  Deutschrotkreuz,  Polnisch- 
Rotkreuz  und  anderen  Stellen  übermittelte  Vermißtenfälle  bei  Vermißtenver¬ 
mutungen  in  Sowjet  Union  stop  Nach  Erkundigung  Deutsch-Rotkreuz  würde 
einer  sofortigen  Entsendung  einer  Abordnung  des  Komitees  für  Mitbeteiligung 
an  den  Ergebnissen  an  Ort  und  Stelle  deutscherseits  jede  Erleichterung  gewährt 
werden.  Grawitz/' 

♦ 

24.  Telegramm  des  Präsidenten  des  Internationalen  Komitees  vom  Roten  Kreuz 
an  den  Präsidenten  des  Deutschen  Roten  Kreuzes  vom  16.  April  1943 

„In  Bestätigung  Ihrer  Depesche  No  466  Internationales  Komitee  vom  Roten 
Kreuz  ist  seiner  Uebung  gemäß  gerne  bereit,  jegliche  Nachricht  vermißte  und 
nachträglich  identifizierte  Militärpersonen  betreffend,  zuhänden  Angehöriger 
auf  raschestem  Wege  weiterzuleiten  stop  Dagegen  könnte  Komitee  Teilnahme 
an  Identifikationsverfahren  durch  Vorschlag  von  Experten  nur  dann  erwägen, 
wenn  es  von  sämtlichen  beteiligten  Parteien  dazu  aufgefordert  v/ürde,  wie 
dies  im  Sinne  des  Memorandums  vom  12.  September  1939  liegt.  Max  Huber.“ 

25.  Telegramm  des  Präsidenten  des  Deutschen  Roten  Kreuzes  an  den  Prä¬ 
sidenten  des  Internationalen  Komitees  vom  Roten  Kreuz  vom  17.  April  1943 

„In  Verfolg  des  gestern  von  hier  dorthin  gerichteten  Ersuchens  bittet  das 
Deutsche  Rote  Kreuz  das  Internationale  Komitee  vom  Roten  Kreuz  hiermit  noch¬ 
mals,  seine  umfassende  Hilfe  zur  Verfügung  zu  stellen  bei  der  Identifizierung 
von  Tausenden,  von  den  Bolschewisten  ermordeten  polnischen  Offizieren,  deren 
Leichen  vor  einigen  Tagen  in  Massengräbern  im  Walde  von  Katyn  bei  Smolensk 
aufgefunden  wurden. 

Das  Deutsche  Rote  Kreuz  erwartet  baldmöglichst  Vorschläge,  in  welcher 
Weise  das  Internationale  Rote-Kreuz-Komitee  seine  Mithilfe  gewähren  wird. 

Der  Präsident  des  Deutschen  Roten  Kreuzes. 

™  gez.  Herzog  von  Koburg." 

26.  Telegramm  des  Präsidenten  des  Internationalen  Komitees  vom  Roten  Kreuz 
an  den  Präsidenten  des  Deutschen  Roten  Kreuzes  Herzog  von  Koburg  vom 
20.  April  1943 

„In  Bestätigung  der  Depesche  Euerer  Königlichen  Hoheit  und  unserer  voran¬ 
gehenden  vorläufigen  Antwort  in  gleicher  Angelegenheit  vom  17.  d.  M.  an 


140 


Geschäftsführer  Präsident  Grawitz  beehre  ich  mich,  mitzuteilen,  daß  das  Komitee 
Ihre  Anregung  im  Hinblick  auf  all  die  bekanntgegebenen  und  zu  erwägenden 
Umstände  beförderlichst  prüft. 

gez.  Max  Huber.“ 

27.  Telegramm  des  Präsidenten  des  Internationalen  Komitees  vom  Roten  Kreuz 
an  den  Präsidenten  des  Deutschen  Roten  Keuzes  vom  22.  April  1943 

„S.  Kgl.  Hoheit  dem  Herzog  von  Koburg,  Präsidenten  des  Deutschen  Roten 
Kreuzes.  __ 

Nach  Prüfung  der  vom  Deutschen  Roten  Kreuz  in  den  Telegrammen  vom 
16.  und  17.  April  an  das  Internationale  Komitee  vom  Roten  Kreuz  gerichteten 
Aufforderungen,  möchte  ich  unter  Bestätigung  meiner  vorläufigen  Antworten 
vom  16.  und  20.  April  1943  für  das  bei  dieser  Gelegenheit  erwiesene  Vertrauen 
danken.  Inzwischen  ist  auch  die  polnische  Regierung  in  London  mit  ent¬ 
sprechendem  Anliegen  an  uns  herangetreten.  Das  Internationale  Komitee  vom 
Roten  Kreuz  ist  gerne  bereit,  neutrale  Experten  zu  bestellen  oder  in  Vorschlag 
zu  bringen,  falls  entsprechend  den  in  seinem  Memorandum  vom  12.  September 
1939  niedergelegten  Grundsätzen  sämtliche  interessierten  Parteien  in  gleichem 
Sinne  an  das  Komitee  gelangen  und  nachdem  ein  Einverständnis  derselben  mit 
dem  Komitee  über  die  Modalitäten  des  allfälligen  Mandates  erzielt  wird.  Das 
erwähnte  Memorandum,  welches  in  der  Revue  des  Roten  Kreuzes  vom  Sep¬ 
tember  1939  veröffentlicht  und  an  sämtliche  Kriegführende  übermittelt  wurde, 
handelt  bekanntlich  von  den  Möglichkeiten  der  Mitwirkung  des  Komitees  bei 
Untersuchungen.  Wir  stellen  es  dem  Deutschen  Roten  Kreuz  und  der  polnischen 
Regierung  in  London  anheim,  ob  sie  das  Einverständnis  der  Sowjetregierung 
zur  Untersuchung  durch  von  uns  bezeichnete  neutrale  Sachverständige  auf  dem 
Wege  über  die  Schutzmacht  bzw.  durch  direkte  Verhandlungen  oder  durch 
unsere  Vermittlung  einzuholen  wünschen.  Für  den  Fall,  daß  die  vorgenannten 
Voraussetzungen  erfüllt  werden,  bestreben  wir  uns  jetzt  schon,  geeignete  neu¬ 
trale  Persönlichkeiten  zu  finden. 

gez.  Max  Huber,  Präsident.'* 


141 


Hl.  Die  politisch-diplomatische  Behandlung 
des  Falles  durch  die  Alliierten 

A.  Die  polnisch-sowjetische  Auseinandersetzung 

28.  Aus  dem  Zusatzprotokoll  zum  Abkommen  zwischen  den  polnischen  Emi¬ 
granten  und  der  Sowjetunion  vom  30.  Juli  194T) 

»Vom  Zeitpunkt  der  Wiederaufnahme  der  diplomatischen  Beziehungen  wird 
die  Sowjetunion  allen  polnischen  Staatsangehörigen,  die  sich  gegenwärtig  auf 
sowjetrussischem  Gebiet  als  Kriegsgefangene  oder  aus  anderen  Gründen  in 
Haft  befinden,  die  Amnestie  gewähren.“ 

29.  Polnische  Erklärung  über  Verhandlungen  mit  Moskau  in  den  Jahren  1941 
und  1942 


Washington,  24.  IV.  1943,  13.05  h.  „United  Preß.“ 

„Nach  Informationen,  die  die  polnische  Regierung  erhalten  hat,  wurden  die 
Offiziere  nicht  freigelassen.  Eine  große  Zahl  von  ihnen  wurden  nach  der 
Jakuten -Republik,  nach  der  Franz-Josephs-Insel  und  nach  Nowaja  Zemlja  de¬ 
portiert  Entgegen  dem  von  Stalin  dem  polnischen  Botschafter  im  Jahre  1941 
gegebenen  Vei sprechen  wurden  diese  Offiziere  weder  freigelassen,  noch  hörte 
man  von  ihnen.  Im  Januar  1942  wurde  eine  polnische  Note  nach  Moskau  über¬ 
sandt,  in  der  darauf  hingewiesen  wurde,  daß  das  erwähnte  Versprechen  nicht 
erfüllt  worden  sei.  Die  sowjetrussische  Regierung  erwiderte  mit  dem  Ver¬ 
sprechen,  daß  ihre  Verpflichtungen  erfüllt  würden  und  erklärte,  es  sei  unzu¬ 
treffend,  daß  diese  Offiziere  in  die  erwähnten  Gegenden  verschickt  worden 
seien.“ 

30.  Die  Anklage  des  polnischen  Generalleutnants  Kukiei  vom  16.  April  1943 

„Am  17.  September  1940  gab  der  „Rote  Stern“,  das  amtliche  Organ  der  Roten 
Armee,  bekannt,  daß  bei  den  Kämpfen,  die  1939  bei  der  Besetzung  Polens  durch 
die  Russen  stattfanden,  181000  polnische  Militärpersonen,  darunter  10  000 
Offiziere,  von  d^rjjtussen  gefangengenommen  wurden.  Nach  den  Informationen 


*)  Das  Abkommen  enthält  fünf*  Paragraphen.  Unter  ihnen  sind  die  Paragraphen  1,  2 
und  4  die  wichtigsten.  §  1  hebt  die  Gültigkeit  des  sowjetisch-deutschen  Uebereinkom- 
mens  von  1939  auf;  §  2  bestimmt  die  Wiederherstellung  der  diplomatischen  Beziehungen 
zwischen  der  Sowjetregierung  und  den  polnischen  Emigranten;  §  4  bestimmt,  daß  auf 
sowjetischem  Gebiet  eine  polnische  Armee  gebildet  wird,  die  nur  in  operativer  Hin¬ 
sicht  dem  Oberkommando  der  Sowjetarmee  untergeordnet  wird  und  einem  von  den 
polnischen  Emigranten  zu  ernennenden  Kommandanten  unterstehen  soll. 


142 


der  polnischen  Regierung  befanden  sich  im  November  1939  auf  dem  Sowjetgebiet 
drei  große  Kriegsgefangenenlager,  nämlich  in  Kozielsk  östlich  von  Smolensk,  in 
Starobjelsk  bei  Charkow  und  in  Ostaschkowa  bei  Kalinin.  Zu  Beginn  des  Jahres 
1940  gaben  die  Lagerbehörden  den  Gefangenen  bekannt,  daß  die  Lager  bald 
aufgelöst  und  die  Gefangenen  ermächtigt  würden,  nach  Hause  zurückzukehren. 
Es  wurden  genaue  Listen  erstellt,  auf  denen  die  Orte  verzeichnet  waren,  nach 
denen  sich  die  Gefangenen  nach  ihrer  Freilassung  begeben  wollten.  Zu  jener 
Zeit  befanden  sich  5000  Gefangene,  darunter  4500  Offiziere,  in  Kozielsk,  3920 
Gefangene,  meistens  Offiziere,  in  Starobjelsk  und  6570  Gefangene,  darunter 
3000  Offiziere,  in  Ostaschkowa.*)  Ab  5.  April  begannen  die  Souqetbehorden  die 
Liquidierung  der  Lager,  die  bis  Mitte  Mai  dauerte;  täglich  wurden  60  bis  300 
Mann  aus  den  Lagern  weggeschafft.  Von  Kozielsk  aus  wurden  die  Gefangenen 
in  der  Richtung  nach  Smolensk  weggeführt.  Etwa  400  Personen  wurden  im 
Juni  1940  nach  Grjasowez  (Wologda)  deportiert. 

Als  die  polnische  Regierung  nach  dem  Abschluß  des  polnisch-russischen  Ab¬ 
kommens  vom  30.  Juli  1941  und  nach  der  Unterzeichnung  des  Militärabkommens 
vom  August  1941  die  Bildung  der  polnischen  Armee  in  der  Sowjetunion  vor¬ 
nahm,  war  anzunehmen,  daß  die  Offiziere  der  erwähnten  Lager  die  Kader  der 
Armee  bilden  würden.  Ende  August  1941  traf  eine  Gruppe  polnischer  Offiziere 
aus  Grjasowez  in  Buzuluk  ein,  wo  sich  polnische  Verbände  —  darunter  kein 
einziger  Offizier  —  befanden.  Im  allgemeinen  wurden  8300  polnische  Offiziere 
vermißt  neben  7000  weiteren  Polen,  die  zur  Zeit  der  Liquidierung  noch  in  den 
Lagern  waren. 

Der  polnische  Botschafter  Kot  und  General  Anders  intervenierten  bei  den 
zuständigen  Sowjetbehörden,  um  sie  zu  veranlassen,  eine  Untersuchung  durch- 
zuführen.  Am  6.  Oktober  1941  kam  Botschafter  Kot  bei  seinen  Besprechungen 
mit  Stalin  und  Molotow  wiederholt  auf  diese  Angelegenheit  zu  sprechen,  und 
er  hob  den  Umstand  hervor,  daß  er  im  Besitze  von  Listen  mit  den  Namen  der 
Gefangenen  sei.  Am  3.  Dezember  trat  General  Sikorski  bei  seinem  Besuch  in 
Moskau  im  Laufe  der  Unterredung  mit  Stalin  für  die  Freilassung  aller  polnischen 
Kriegsgefangenen  ein  und  übergab  Stalin  für  den  Fall,  daß  keine  Listen  vor¬ 
handen  wären,  eine  von  Mitgefangenen  aufgestellte  Liste  mit  den  Namen  von 
3843  Offizieren*).  Stalin  versicherte  Sikorski,  daß  die  Amnestie  allgemein  sei,  so¬ 
wohl  die  Militär-  wie  die  Zivilpersonen  umfasse  und  daß  alle  polnischen  Offi¬ 
ziere  von  der  Sowjetregierung  freigelassen  worden  seien.  Eine  zusätzliche  Liste 
mit  den  Namen  von  800  Offizieren  wurde  am  18.  März  1942  von  General  Anders 
Stalin  übergeben,  doch  ist  kein  einziger  dieser  Offiziere  zur  polnischen  Armee 
gestoßen.  Außerdem  intervenierte  der  polnische  Botschafter  in  London,  Graf 
Raczynski,  am  28.  Januar  1942  beim  russischen  Botschafter  Bogomolow  und  über¬ 
gab  ihm  eine  Note  der  polnischen  Regierung.  In  einer  vom  13.  März  1942  datier¬ 
ten  Note  teilte  Bogomolow  dem  Grafen  Raczynski  mit,  daß  im  Einklang  mit  der 

*)  Die  „Neue  Zürcher  Zeitung"  vom  17.  April  1943  bringt  folgende  Angaben:  in  Staro¬ 
bjelsk  4920  Gefangene,  in  Ostaschkowa  6570  Gefangene,  darunter  380  Offiziere. 


143 


Verordnung  des  Exekutivausschusses  des  Obersten  Sowjets  vom  12.  August  1941 
und  gemäß  den  Erklärungen  des  Volkskommissariates  für  Auswärtige  Ange¬ 
legenheiten  vom  8.  und  19.  November  1941  volle  Amnestie  für  alle  Zivil-  und 
Militärpersonen  gewährt  worden  sei.  Am  19.  Mai  1942  richtete  Botschafter 
Kot  an  das  russische  Außenkommissariat  ein  Memorandum,  in  dem  er  sein  Be¬ 
dauern  über  die  Weigerung  zum  Ausdruck  brachte,  die  Gefangenenlisten  heraus¬ 
zugeben.  Kot  gab  sein  Interesse  für  das  Schicksal  der  Gefangenen  zu  ver¬ 
stehen  und  wies  auf  den  Umstand  hin,  daß  die  betreffenden  Offiziere  nicht  wäh¬ 
rend  der  militärischen  Operationen  gegen  die  Deutschen  verschwunden  seien. 
Die  polnische  Botschaft  in  Kuibyschew  und  die  polnische  Regierung  erhielten 
keine  Auskunft  über  den  Aufenthaltsort  der  polnischen  Offiziere  und  anderer 
polnischer  Kriegsgefangener,  die  aus  den  drei  erwähnten  Lagern  deportiert  wor¬ 
den  waren".*) 


31.  Aus  dem  ersten  Ableugnungsversuch  Moskaus  vom  16.  April  1943 

„In  den  letzten  zwei  oder  drei  Tagen  verbreiten  die  Goebbelsschen  Verleumder 
gehässige  Greuelmärchen  über  eine  angebliche  Massenhinrichtung  polnischer 
Offiziere  durch  sowjetische  Organe  im  Frühjahr  1940  im  Gebiet  von  Smolensk. 
In  dieser  neuen  scheußlichen  Erfindung  schrecken  die  deutschen  Faschisten¬ 
kanaillen  nicht  vor  den  schamlosesten  und  schändlichsten  Lügen  zurück.  ...  In 
ihren  ungeschickt  fabrizierten  Lügen  über  zahlreiche  Gräber,  die  von  den  Deut¬ 
schen  bei  Smolensk  entdeckt  worden  sein  sollen,  erwähnen  die  Goebbelsschen 
Verleumder  das  Dorf  Gnezdowaja.  Aber  diese  Schurken  verschweigen  die 
Tatsache,  daß  sich  genau  bei  dem  Dorf  Gnezdowaja  die  archäologischen  Um¬ 
grabungen  des  historischen  „Grabes  von  Gnezdowaja"  befinden.  Die  hitle- 
ristischen  Schwindler  bedienen  sich  gröbster  Fälschungen  und  jonglieren  mit 
den  Tatsachen,  wenn  sie  die  verleumderischen  Greuelmärchen  über  angebliche 
von  den  Russen  im  Frühjahr  1940  begangene  Grausamkeiten  in  Umlauf 
bringen.  . . .  Die  durchtriebenen  deutschen  Faschisten  werden  jedoch  niemanden 
durch  ihre  scheußlichen  Lügen  und  Verleumdungen  täuschen  können.“ 


32.  Aus  dem  Leitartikel  der  „Isvestija"  vom  17.  April  1943 

„Bereits  seit  zwei  Wochen  verbreitet  die  deutsche  Regierung  lügnerische  Be¬ 
hauptungen  über_die  UdSSR.,  und  zwar  aus  dem  Grund,  um  die  Freundschaft 
zwischen  Polen  und  UdSSR,  zu  untergraben. 

In  polnischen  Regierungskreisen  wurden  die  deutschen  Behauptungen  leider 
benützt,  um  seither  auch  einen  Feldzug  im  Radio  und  in  der  Presse  gegen  die 


*)  Fortsetzung  siehe  Dokument  19. 


144 


J 


UdSSR,  zu  eröffnen.  Mehr  noch:  die  polnische  Regierung  hielt  es  für  not¬ 
wendig,  sich  an  das  Internationale  Rote  Kreuz  zu  wenden,  ohne  vorher  von  der 
UdSSR,  eine  Aufklärung  über  die  lügnerischen  deutschen  Behauptungen  zu  ver¬ 
langen.  Während  die  Sowjetunion  alle  ihre  Kräfte  anspannt,  um  den  gemein¬ 
samen  Feind  des  polnischen  und  russischen  Volkes  zu  vernichten,  fällt  die 
polnische  Regierung  der  Sowjetunion  in  den  Rücken.  .  .  . 

Schon  seit  einiger  Zeit  erschienen  in  der  polnischen  Presse  Artikel,  in  denen 
die  imperialistische  polnische  Regierung  Ansprüche  auf  Teile  des  russischen 
Territoriums  stellte.  Es  ist  durchsichtig,  daß  die  eben  ei»geleitete  polnische 
Kampagne  auch  nur  zu  dem  Zweck  inszeniert  wurde,  um  von  der  Sowjetunion 
während  ihrer  schweren  Kämpfe  gegen  die  Feinde  Zugeständnisse  zu  er¬ 
pressen.“  ... 

33.  Moskaus  Gegenerklärung  zu  der  Anklage  des  Generalleutnants  Kukiel 
vom  21.  April  1943*) 

„Zur  Beantwortung  einer  Reihe  von  Anfragen  wurde  die  TASS-Agentur  er¬ 
mächtigt,  zu  erklären,  daß  der  als  Antwort  auf  das  herausfordernde  Communique 
des  polnischen  Verteidigungsministeriums  in  der  „Prawda"  vom  19.  April  unter 
dem  Titel  „Hitlers  polnische  Mitarbeiter"  erschienene  Leitartikel  voll  und  ganz 
die  Haltung  wiedergibt,  die  von  den  führenden  Kreisen  der  Sowjetunion  in  dieser 
Frage  eingenommen  wird. 

Die  von  der  Regierung  Sikorski  am  17.  April  zum  gleichen  Thema  abgegebene 
Erklärung**)  ist  nicht  geeignet,  die  Atmosphäre  zu  verbessern,  sie  verschlimmert 
sie  im  Gegenteil,  denn  diese  Erklärung  ist  mit  dem  genannten  herausfordernden 
Communiqu6  solidarisch.  Ein  derartiges  Vorgehen  heißt  nichts  anderes,  als  den 
deutschen  Besatzungsbehörden  beistehen,  um  es  ihnen  zu  ermöglichen,  die  gegen 
das  russische  und  das  polnische  Volk  verübten  Verbrechen  zu  verhüllen. 

Die  Tatsache,  daß  die  gegen  die  Sowjetunion  gerichtete  Kampagne  in  der 
deutschen  und  in  der  polnischen  Presse  zu  gleicher  Zeit  begonnen  hat  und  sich 
auf  der  gleichen  Basis  weiterentwickelt  —  eine  erstaunliche  Tatsache  — ,  läßt 
darauf  schließen,  daß  die  antisowjetische  Kampagne  auf  Grund  eines  vorher 
erzielten  Einvernehmens  zwischen  den  deutschen  Besatzungsbehörden  und  den 
Pro-Hitler-Elementen  geführt  wird,  die  in  der  Regierung  Sikorski  an  der  Arbeit 
sind.  Die  Erklärung  der  polnischen  Regierung  beweist,  daß  diese  Pro-Hitler- 
Elemente  großen  Einfluß  besitzen  und  daß  sie  sich  zur  Verschlechterung  der 
Beziehungen  zwischen  Polen  und  der  Sowjetunion  entschlossen  haben.“ 


*)  Siehe  Dokument  30. 

**)  Siehe  Dokument  20. 


Der  Mord  von  Katyn  Bg.  10 


145 


34.  Die  Erklärung  Molotows  vom  26.  April  1943  an  den  Vertreter  der  polni¬ 
schen  Emigranten  in  Kuibyschew,  Römer 

» 

„Herr  Botschafter,  im  Aufträge  der  Regierung  der  Union  der  sozialistischen 
Sowjet-Republiken  habe  ich  die  Ehre,  der  polnischen  Regierung  folgendes  zur 
Kenntnis  zu  bringen: 

Die  sowjetische  Regierung  betrachtet  die  Haltung,  die  von  der  polnischen 
Regierung  der  UdSSR,  gegenüber  in  der  letzten  Zeit  angenommen  wurde,  als 
vollkommen  anormal  und  als  Verstoß  gegen  alle  Regeln  und  Normen  in  den 
gegenseitigen  Beziehungen  der  beiden  verbündeten  Länder.  Der  gegen  die 
Sowjetunion  gerichtete  Verleumdungsfeldzug,  der  von  den  deutschen  Faschisten 
im  Zusammenhang  mit  den  von  ihnen  selbst  im  Raum  von  Smolensk  auf  dem 
von  deutschen  Truppen  besetzten  Gebiet  getöteten  polnischen  Offiziere  ent¬ 
fesselt  wurde,  ist  unmittelbar  darauf  von  der  polnischen  Regierung  aufgenommen 
und  von  der  amtlichen  polnischen  Presse  mit  allen  Mitteln  geschürt  worden. 
Nicht  allein,  daß  die  polnische  Regierung  der  schändlichen  faschistischen  Ver¬ 
leumdung  der  UdSSR,  auf  keine  Weise  Widerstand  leistete,  nein,  sie  hat  es  nicht 
einmal  für  notwendig  gehalten,  an  die  sowjetische  Regierung  irgendwelche 
Fragen  oder  Bitten  üm  eine  Erklärung  zu  diesem  Thema  zu  richten. 

Die  hitleristischen  Behörden,  die  dieses  ungeheuerlichen  Verbrechens  an  den 
polnischen  Offizieren  schuldig  sind,  spielen  eine  Untersuchungskomödie,  und 
um  sie  zu  organisieren,  haben  sie  sich  gewisser  polnischer  faschistenfreundlicher 
Elemente  bedient,  die  von  ihnen  aus  dem  besetzten  Polen  rekrutiert  wurden, 
wo  sich  alles  unter  der  Ferse  Hitlers  befindet  und  wo  kein  ehrlicher  Pole 
ein  offenes  Wort  sagen  darf.  Das  Internationale  Rote  Kreuz  ist  sowohl  von  der 
polnischen  wie  von  der  hitleristischen  Regierung  aufgefordert  worden,  ,eine  Unter¬ 
suchung  durchzuführen'.  Das  Internationale  Rote  Kreuz  ist  gezwungen,  unter 
den  Bedingungen  des  terroristischen  Regimes  mit  seinen  Galgen  und  seinen 
Massenmorden  an  der  Zivilbevölkerung,  an  dieser  Untersuchungskomödie, 
deren  Regisseur  Hitler  ist,  teilzunehmen.  Es  versteht  sich  von  selbst,  daß  diese 
Untersuchung',  die  überdies  ohne  Vorwissen  der  sowjetischen  Regierung  durch¬ 
geführt  wurde,  das  Vertrauen  keines  Menschen  gewinnen  kann,  so  wenig  ehren¬ 
haft  er  auch  sein  mag.  Der  Umstand,  daß  die  gegen  die  Sowjetunion  gerichtete 
Kampagne  gleichzeitig  in  der  deutschen  wie  in  der  polnischen  Presse  begann, 
und  daß  sie  nacfT einem  und  demselben  Plan  durchgeführt  wurde,  läßt  keinen 
Zweifel  daran,  daß  zwischen  Hitler,  dem  Feind*  der  Alliierten,  und  der  pol¬ 
nischen  Regierung  eine  Fühlungnahme  und  eine  Verbindung  stattgefunden  hat, 
die  die  Durchführung  dieser  feindlichen  Kampagne  zum  Ziel  hatte. 

Während  die  Völker  der  Sowjetunion  in  dem  schmerzlichen  Kampf  gegen  das 
hitleristische  Deutschland  ihr  Blut  in  Strömen  vergießen  und  alle  ihre  Kräfte 


146 


für  die  Vernichtung  des  gemeinsamen  Feindes  der  Völker  Rußlands  und  Polens 
sowie  aller  demokratischen  und  freiheitsliebenden  Länder  einsetzen,  führt  die 
polnische  Regierung  einen  verräterischen  Dolchstoß  nach  der  Sowjetunion  zu¬ 
gunsten  der  Tyrannei  Hitlers.  Die  sowjetische  Regierung  weiß,  daß  diese 
Kampagne  gegen  die  Sowjetunion  von  der  polnischen  Regierung  unternommen 
wurde,  um  einen  Druck  auf  die  sowjetische  Regierung  auszuüben  zur  Unter¬ 
stützung  des  falschen  hitleristischen  Verleumders,  in  der  Absicht,  ihm  auf  Kosten 
der  Interessen  der  sowjetischen  Ukraine,  Sowjetisch-Weißrußlands  und 
Sowjetisch-Litauens  territoriale  Zugeständnisse  zu  entreißen.  Alle  diese  Um¬ 
stände  zwingen  die  sowjetische  Regierung,  anzuerkennen,  dfrß-die  augenblick¬ 
liche  Regierung  von  Polen,  die  sich  auf  einem  Wege  des  geheimen  Einverständ¬ 
nisses  mit  der  hitleristischen  Regierung  befindet,  in  der  Tat  alle  ihre  Beziehun¬ 
gen  als  Verbündete  zu  der  UdSSR,  abgebrochen  und  der  Sowjetunion  gegenüber 
eine  feindliche  Haltung  angenommen  hat.  Als  Folgerung  aus  allem  Vorher¬ 
gehenden  hat  sich  die  sowjetische  Regierung  entschlossen,  die  Beziehungen  zu 
der  polnischen  Regierung  abzubrechen.  Ich  bitte  Sie,  Herr  Botschafter,  den 
Ausdruck  meiner  vorzüglichsten  Hochachtung  entgegenzunehmen. 

gez.  Molotow." 

35.  Aus  dem  Appell  der  polnischen  Emigranten  in  London  an  die  Regierung 
der  UdSSR,  vom  28.  April  1943 

„Die  polnische  Regierung  bestätigt,  daß  ihre  Politik,  die  ein  freundschaftliches 
Verständnis  zwischen  Polen  und  Sowjetrußland  anstrebt,  und  die  sich  auf  die 
Integrität  und  völlige  Souveränität  der  polnischen  Republik  stützt,  von  der 
polnischen  Nation  voll  und  ganz  unterstützt  wurde  und  unterstützt  werden 
wird.  Da  sich  die  polnische  Regierung  ihrer  Verantwortung  gegenüber  ihrem 
eigenen  Volke  und  gegenüber  ihren  Verbündeten,  deren  Einigkeit  und  Solidari¬ 
tät  die  polnische  Regierung  als  einen  Grundstein  für  den  zukünftigen  Sieg  be¬ 
trachtet,  bewußt  war,  ist  die  polnische  Regierung  trotz  der  zahlreichen 
tragischen  Ereignisse,  die  von  dem  Augenblick  an  stattfanden,  als  die  sovjeti- 
schen  Armeen  das  Gebiet  der  Republik  am  17.  September  1939  betraten,  als 
erste  an  die  sowjetische  Regierung  herangetreten  mit  einem  Vorschlag  für  ein 
gegenseitiges  Verständnis.  Nachdem  ihre  Beziehungen  zur  Sowjetunion 
durch  den  Vertrag  vom  30.  Juli  1941  und  durch  das  Abkommen  vom  4.  Dezem¬ 
ber  1941  geregelt  wurden,  ist  die  polnische  Regierung  ihren  Verpflichtungen 
gewissenhaft  nachgekommen.  In  enger  Verbundenheit  mit  seiner  Regierung 
bringt  das  polnische  Volk  das  höchste  Opfer  und  führt  einen  unversöhnlichen 
Kampf  außerhalb  seiner  Grenzen  gegen  die  deutschen  Eindringlinge  in  Polen. 

Jede  Zusammenarbeit  mit  den  Deutschen  ist  verschmäht  worden.  Im  Lichte 
dieser  in  der  gesamten  Welt  bekannten  Tatsachen  haben  di«  polnische  Re¬ 
gierung  und  die  polnische  Nation  es  nicht  nötig,  sich  gegen  irgendeine  Ver¬ 
mutung  hinsichtlich  einer  Fühlungnahme  oder  einer  Verständigung  mit  Hitler 
zu  verteidigen. 


Der  Mord  von  Katyn  Bg.  10* 


147 


Am  17.  April  1943  brachte  die  polnische  Regierung  in  einer  öffentlichen  Er¬ 
klärung  kategorisch  zum  Ausdruck,  Deutschland  habe  nicht  das  Recht,  die  Tra¬ 
gödie  der  polnischen  Offiziere  zugunsten  seiner  eigenen  Pläne  zu  mißbrauchen. 

In  der  gleichen  Angelegenheit  wurde  dem  bei  der  polnischen  Regierung 
akkreditierten  russischen  Botschafter  eine  Note  übersandt,  die  wiederum  die 
Bitte  enthält,  Informationen  zu  geben,  die  dazu  beitragen  könnten,  das  Los 
der  vermißten  Offiziere  aufzuklären.  Die  polnische  Regierung  und  das  polnische 
Volk  richten  ihren  Blick  in  die  Zukunft  Im  Namen  der  Solidarität  der  Ver¬ 
einigten  Nationen  und  der  elementaren  Menschlichkeit  rufen  sie  dazu  auf,  die 
Tausende  von  Familien  der  polnischen  bewaffneten  Streitkräfte,  die  sich  im 
Kampfe  befinden  oder  sich  in  Großbritannien  oder  im  Mittleren  Orient  darauf 
vorbereiten,  ihren  Teil  zum  Kampfe  beizutragen,  aus  der  Sowjet-Union  frei¬ 
zulassen,  ebenso  die  Zehntausende  polnischer  Waisen  und  Kinder,  für  deren 
Erziehung  sie  die  volle  Verantwortung  übernehmen  würden  und  die  jetzt  dem 
polnischen  Volke  besonders  kostbar  sind.  Die  polnische  Regierung  ruft  zu 
ihrer  Freilassung  auf.  Sie  behält  sich  das  Recht  vor,  die  Sache  all  dieser 
Personen  vor  der  Welt  zu  vertreten. 

Schließlich  fordert  die  polnische  Regierung  die  Fortsetzung  der  Hilfsaktion 
für  die  Masse  der  polnischen  Staatsangehörigen,  die  in  der  Sowjet-Union  blei¬ 
ben  werden. 

Es  ist  und  wird  die  Pflicht  aller  polnischen  Regierungen  sein,  die  Rechte 
Polens  und  der  polnischen  Bürger  zu  verteidigen. 

Die  Grundsätze,  für  die  die  Vereinigten  Nationen  kämpfen,  sowie  der  Einsatz 
aller  Kräfte  für  die  Stärkung  der  Solidarität  in  diesem  Kampf  bleiben  unver¬ 
rückbare  Grundlage  der  Politik  der  polnischen  Regierung." 

36.  Erklärung  der  polnischen  Kommunistin  Wanda  Wasiljewska,  Mitglied  des 
Obersten  Sowjets,  vom  28.  April  1943 

„Das  polnische  Volk  hat  der  "jetzigen  polnischen  Regierung  niemals  Voll¬ 
macht  zur  Uebernahme  der  Funktionen  der  früheren  Regierung  erteilt,  die  aus 
Polen  flüchtete.  Sikorski  ist  nicht  nur  weit  davon  entfernt,  die  Polen  in  ihrem 
eigenen  Lande  zu  präsentieren,  sondern  repräsentiert  nicht  einmal  die  Polen 
im  Auslande,  weil  die  letzteren  gegen  Hitler  kämpfen,  während  die  polnische 
Regierung  das  Gegenteil  tut." 

37.  Komment  arider  schweizerischen  „Liberte"  zum  sowjetisch-polnischen  Kon¬ 
flikt  vom  27.  April  1943 

„Die  Sowjetregierung  hätte  ihrerseits  verlangen  können,  daß  das  Rote  Kreuz 
die  Tatsachen  aufklärt,  sie  hätte  damit  gezeigt,  daß  sie  eine  Konfrontierung  nicht 
fürchtet.  Die  Moskauer  Regierung  hat  das  aber  nicht  getan,  sondern  soll  der 
polnischen  Regierung  mitgeteilt  haben,  daß  sie  alle  Beziehungen  mit  ihr  abbricht 
und  warf  dieser  voi,  die  deutschen  Beschuldigungen  zu  ihren  eigenen  gemacht 


148 


zu  haben.  Dieser  Vorwurf  ist  nicht  begründet.  Die  polnische  Regierung  hat 
sich  nicht  an  Deutschland  gegen  die  Sowjetregierung  angeschlossen.  Sie  hat 
wohl  das  Rote  Kreuz  ersucht,  die  deutschen  Beschuldigungen  nachzuprüfen. 
Ein  anderes  Verhalten  wäre  unverständlich  gewesen.  Die  polnische  Regierung 
hätte  ihre  Pflicht  versäumt,  wenn  sie  bei  der  Nachricht  von  der  Auffindung 
eines  Massengrabes  polnischer  Offiziere  gleichgültig  geblieben  wäre. 

Die  Sowjetregierung  erklärte,  daß  es  sich  bei  den  polnischen  Offizieren  im 
Walde  von  Katyn  um  Opfer  der  Deutschen  handelt.  Warum  also  verweigert 
sie  eine  Untersuchung?  Warum  bezeichnet  sie  dies  von  vornherein  als  Komödie? 
Das  alles  ist  nur  ein  schäbiger  Vorwand.  Wenn  die  SowjetTlneinen,  daß  die 
polnische  Regierung  gewisse  territoriale  Zugeständnises  erlangen  wolle,  so  ist 
das  aufschlußreich.  Wir  kommen  damit  zum  Ausgangspunkt  des  polnisch¬ 
russischen  Zerwürfnisses,  nämlich  zur  Frage  der  Grenzen  Polens.  Von  einer 
Regelung  dieser  Grenzfragen  will  die  Moskauer  Regierung  nichts  hören.  Die 
Verleugnung  der  Leichenfunde  im  Walde  von  Katyn  ist  nur  ein  Vorwand,  um 
durch  den  Abbruch  der  diplomatischen  Beziehungen  die  lästigen  polnischen 
Demarchen  los  zu  werden/4 

38.  „Nineteenth  Century“,  Juni  1943,  über  die  russischen  Maßnahmen  gegen 
die  Polen 

„ . Als  das  angebliche  Vorhandensein  von  Gräbern  polnischer 

Offiziere  von  den  Deutschen  bekanntgegeben  wurde,  machte  es  der  Zustand 
der  Öffentlichen  Meinung  in  Polen  der  polnischen  Regierung  unmöglich,  über¬ 
haupt  nichts  zu  unternehmen.  Sie  wandte  sich  daher  an  das  Internationale 
Rote  Kreuz  mit  dem  Ersuchen,  eine  Untersuchung  vorzunehmen.  Das  Rote 
Kreuz  konnte  auf  dieses  Ersuchen  nicht  ohne  Heranziehung  der  beteiligten 
Mächte  eingehen.  Daß  zumindest  Rußland  seine  Zustimmung  versagen  würde, 
muß  von  vornherein  klar  gewesen  sein.  Diese  Weigerung  kann  auch  nicht 

ohne  weiteres  als  unvernünftig  verurteilt  werden . Wäre  das  polnische 

Ersuchen  auf  nichts  weiter  als  eine  Absage  seitens  des  Roten  Kreuzes  ohne 
weiteren  Kommentar  seitens  der  beteiligten  Mächte  gestoßen,  würde  die  Ange¬ 
legenheit  wenig  Aufsehen  erregt  haben.  Aber  die  russische  Regierung  reagierte 
auf  eine  Art  und  Weise,  die  die  ganze  Krise  offenbarte.  Die  britische  Oeffent- 
lichkeit  wurde  zum  erstenmal  gewahr,  daß  tatsächlich  eine  Krise  vorhanden 
war.  Die  polnische  Regierung  wurde  Gegenstand  eines  Wortfeldzuges,  der  von 
der  russischen  Regierung  und  der  russischen  offiziellen  und  inspirierten  Presse, 
und  zwar  sowohl  in  Rußland  als  auch  in  England,  mit  äußerster  Heftigkeit  ge¬ 
führt  wurde.  „Die  ministeriellen  Kreise  des  General  Sikorski"  und  insbeson¬ 
dere  der  polnische  Kriegsminister  wurden  als  Komplicen  Hitlers  hingestellt. 
Die  polnische  Regierung  wurde  beschuldigt,  „mit  den  Hitleristen  in  Berührung 
und  Uebereinkunft  getreten  zu  sein",  sich  „perfide  aufzuführen"  und  „einen 
verräterischen  Schlag  gegen  die  gemeinsame  Sache'*  geführt  zu  haben.  Es 
wurde  aber  kein  Beweis  erbracht,  um  diese  Anschuldigungen  zu  erhärten.  Am 


149 


26.  April  kündigte  die  russische  Regierung  an,  daß  sie  beschlossen  habe,  die 
diplomatischen  Beziehungen  zu  Polen  abzubrechen. 

Aber  wie  stand  es  mit  den  8300  vermißten  polnischen  Offizieren?  Das  pol¬ 
nische  Ersuchen  an  das  Internationale  Rote  Kreuz  hatte  den  Russen  zum  min¬ 
desten  die  eine  kategorische  Behauptung  entrissen,  nämlich,  daß  diese  Offiziere 
im  Sommer  1941  bei  Smolensk  in  die  Hände  der  Deutschen  gefallen  wären  und 
die  Deutschen  sie  ermordet  hätten.  Wenn  aber  die  russische  Regierung  wußte, 
daß  dem  so  war,  warum  teilte  sie  dann  ihr  Wissen  der  polnischen  Regierung 
nicht  in  Beantwortung  der  wiederholten  Anfragen  mit,  die  diese  in  der  zweiten 
Hälfte  des  Jahres  1941  und  Anfang  1942  an  sie  richtete?  Und  warum  war  nichts 
über  das  Schicksal  dieser  Offiziere  von  der  Zeit  an,  als  man  zuletzt  von  ihnen 
hörte  (Frühjahr  1940)  bis  zu  der  Zeit  (Sommer  1941),  als  nach  russischer  Be¬ 
hauptung  die  Deutschen  sie  gefangennahmen,  bekannt?  Darüber  hinaus  ist  es 
unbegreiflich,  wie  8300  Offiziere,  die  sich  als  Kriegsgefangene  in  russischem 
Gewahrsam  befanden,  von  den  Deutschen  gefangengenommen  werden  konnten, 
ohne  daß  die  russischen  Behörden  davon  Kenntnis  erhielten.  Wenn  diese  Offi¬ 
ziere  vom  Feinde  gefangengenommen  worden  sein  sollen,  so  müssen  einige 
Zeugen  der  Gefangennahme  vorhanden  sein  oder  zum  mindesten  müßten  die 
Offiziere  bald  darauf  vermißt  worden  sein.  Es  wäre  daher  für  die  russische 
Regierung  ein  leichtes  gewesen,  dieses,  wenn  sie  zu  dieser  Zeit  vermutet  hätte, 
daß  die  polnischen  Offiziere  auf  diese  Weise  verschwunden  wären,  zu  sagen, 
als  das  polnisch-russische  Abkommen  1941  unterzeichnet  wurde,  anstatt  zu 
sagen,  daß  sie  alle  aus  den  russischen  Internierungslagern  freigelassen  worden 
seien,  so  daß  die  polnischen  Autoritäten  ständig  mit  ihrer  Ankunft  rechneten. 

Rußland  ist  für  die  8300  Offiziere  verantwortlich,  aber  es  ist  bisher  nicht  in 
der  Lage  gewesen,  über  ihren  Verbleib  Aufschluß  zu  geben,  außer  durch  die 
bisher  unbestätigte  Behauptung,  daß  sie  von  den  Deutschen  ermordet  worden 
seien. 

Das  furchtbare  und  düstere  Geheimnis  machte  die  russisch-polnische  Krise 
noch  komplizierter.  Man  muß  diese  Seite  kennen,  um  die  Krise  als  solche  zu 
verstehen.  Aber  nicht  nur  diese  allein. 

Als  die  russische  Armee  Ostpolen  besetzt  hatte,  begannen  die  russischen 
Militär-  und  Zivilbehörden,  polnische  Männer,  Frauen  und  Kinder  in  einer  Zahl, 
die  insgesamt  auf  mehr  als  1  Million  Menschen  anzusetzen  ist,  in  das  Innere 
Rußlands  zu  verschicken.  Das  Schicksal  dieser  Deportierten,  von  denen  die 
meisten  noch  iiTkußland  sind,  stellt  eine  fürchterliche  menschliche  Tragödie 
dar,  von  der  der  englischen  Oeffentlichkeit  noch  so  gut  wie  nichts  bekannt 
geworden  ist.  Neben  den  Polen  befinden  sich  unter  den  Deportierten  auch  viele 

Ukrainer  und  Juden . Als  der  polnisch-russische  Vertrag  unterzeichnet 

wurde,  schien  es  so,  als  sollten  solche  Ungerechtigkeiten  ihr  Ende  linden.  Die 
polnische  Armee  in  Rußland  wurde  nur  langsam  gebildet  und  der  Hauptgrund 
dafür  lag  in  den  riesigen  Entfernungen,  die  die  Leute  zurücklegen  mußten,  die 


aus  dem  Gefängnis  oder  ihrem  Exil  freigelassen  wurden,  bevor  sie  die  pol¬ 
nischen  Auffanglager  erreichen  konnten,  von  der  Nichtankunft  der  8300  Offi¬ 
ziere  zu  schweigen.  Daß  die  Polen  „sich  weigerten,  für  Rußland  zu  kämpfen“, 
ist  unwahr  und  wurde  von  den  Russen  erst  später  zu  einer  Zeit^  behauptet,  als 
Rußland  seine  Kampagne  gegen  die  polnische  Regierung  begann. 

Es  wurde  sehr  bald  offenbar,  daß  die  russischen  Behörden  keine  organisierte 
polnische  Armee  auf  russischem  Boden  dulden  wollten.  Polnische  Bataillone 
wurden  zwar  gebildet,  jedoch  außerordentlich  unzureichend  ausgerüstet.  Die 
meisten  von  ihnen  erhielten  nur  ein  paar  Gewehre  und  zu  j&dem  nur  ein  paar 
Schuß  Munition.  Die  polnische  Regierung  verlangte  mit  Unterstützung  der  eng¬ 
lischen  Regierung,  daß  eine  polnische  Armee  im  Mittleren  Osten  gebildet,  von 
Großbritannien  ausgerüstet  werden  und  unter  britischem  Oberkommando 
kämpfen  sollte.  Diesem  Verlangen  wurde  stattgegeben.  Polen,  manche  von 
ihnen  in  Begleitung  ihrer  Familien,  begannen  in  Iran  einzutreffen,  wo  sie  eine 
Armee  von  30  000  Mann  bildeten,  dazu  die  Karpaten-Brigade,  die  im  Afrika- 
Feldzug  eine  große  Rolle  gespielt  hat.  Jedoch  wurde  nach  einer  gewissen  Zeit 
die  Auswanderung  auf  Befehl  der  russischen  Regierung  gestoppt. 

Am  1.  Dezember  1941  bestätigte  die  russische  Regierung  ihr  Dekret  vom  No¬ 
vember  1939,  durch  das  alle  in  Ostpolen  domizilierten  Personen  die  russische 
Staatsangehörigkeit  erhielten  mit  Ausnahme  derer,  die  ausdrücklich  als  von 
polnischer  Nationalität  bezeichnet  wurden.  Das  bedeutet,  daß  die  polnischen 
Staatsangehörigen,  die  der  ukrainischen,  weißrussischen  und  jüdischen  Minorität 
angehörten  und  auf  dem  Gebiet  der  polnischen  Republik  im  Jahre  1939  wohn¬ 
haft  waren,  zu  russischen  Staatsangehörigen  gemacht  wurden.  Die  Russen 
gingen  dazu  über,  alle  wehrfähigen  Personen,  die  unter  dieses  Dekret  fielen,  für 
die  Rote  Armee  einzuziehen.  Am  16.  Januar  1943  erklärte  die  russische  Re¬ 
gierung  in  einer  Note  an  die  polnische  Botschaft  in  Kujbyschew,  daß  die  Aus¬ 
nahme,  die  zugunsten  von  Personen  „polnischer  Nationalität'  gemacht  worden 
war,  aufgehoben  würde.  Die  gesamte  Bevölkerung  Ostpolens  wurde  damit  zu 
einem  Teil  der  Bevölkerung  Rußlands  erklärt.  In  der  gleichen  Note  erklärte 
die  russische  Regierung  den  Polen,  daß  deren  „Anspruch  auf  die  westlichen 
Gebiete  der  Ukraine  und  Weißrußlands  zu  den  russischen  „Souveränitätsrech- 
ten"  in  Widerspruch  stände.  Der  genannte  „Anspruch“  war  von  Polen  nie¬ 
mals  erhoben  worden,  noch  hätte  er  erhoben  werden  können.  Denn  ihn  er¬ 
heben  hätte  bedeutet,  daß  Polen  auf  etwas  einen  Anspruch  erhob,  was  ihm  ge¬ 
hörte  und  als  sein  Besitz  von  Rußland  selbst  wie  auch  von  Großbritannien 
anerkannt  worden  war.  Die  Bedeutung  der  russischen  Note  ist  klar;  sie  ver¬ 
kündet  ganz  einfach,  daß  hinsichtlich  der  polnisch-russischen  Grenze  der  pol¬ 
nisch-russische  Vertrag  vom  Juli  1941  ungültig  ist,  und  daß  der  deutsch-russische 
Vertrag  vom  September  1939  hinsichtlich  dieser  Grenze  wieder  gültig  wird.  Mit 
anderen  Worten:  Rußland  hat  die  sogenannte  „Ribbentrop-Molotow-Linie“  erneut 
bestätigt  und  die  Re-Annexion  von  Ostpolen  proklamiert.  Daß  diese  Handlungs- 


151 


weise  einen  Bruch  der  Zusicherungen  bedeutet,  die  die  russische  Regierung  im 
Vertrag  vom  Juli  1941,  im  englisch-russischen  Vertrag  vom  Juni  1942  wie  auch 
in  anderen  Verträgen,  Abkommen  und  Verpflichtungen  gegeben  hat,  wird 
jedem  unparteiischen  Leser  klar  sein. 

Da  alle  polnischen  Untertanen  auf  russischem  Gebiet  —  auch  in  Ostpolen  — 
durch  die  neuen  russischen  Gesetze  russische  Untertanen  geworden  sind,  kann 
es  gemäß  diesen  Gesetzen  keine  Polen  mehr  in  Rußland  geben.  Dennoch  hat 
sich  seither  unter  offiziellem  russischem  Schutz  eine  „Union  polnischer  Patrioten 
in  Sowjetrußland"  gebildet.  Ein  eigenes  Organ  „Freies  Polen"  ist  ebenfalls 
in  Kujbyschew  aufgemacht  worden  und  angeblich  polnische  Einheiten  werden 
zusammengestellt,  um  unter  russischem  Kommando  zu  kämpfen.  Und  alle  diese 
Dinge  werden  von  Leuten  gemacht,  die,  wie  die  Russen  behaupten,  Polen  sind 
in  einem  Land,  wo  die  Polen  aufgehört  haben,  offiziell  zu  existieren.  Den  Vor* 
sitz  der  „Union  der  polnischen  Patrioten"  führt  eine  Schriftstellerin  namens 
Wanda  Wasilewska,  die  im  September  1939  zu  den  Russen  überging.  Thr 
Mann  ist  ein  gewisser  Korneitschuk  und  fördert  ebenfalls  die  antipolnische 
Kampagne.  Er  ist  stellvertretender  Volkskommissar  für  auswärtige  Angelegen¬ 
heiten,  also  russischer  Regierungsbeamter.  Wanda  Wasilewska  selbst  ist  Mit¬ 
glied  des  Obersten  Sowjets  und  damit  der  russischen  Verwaltung.  Keiner  von 
beiden  ist  polnischer  Untertan;  beide  sind  Russen.  Sie  ist  für  ihre  Verdienste 
in  der  Wortkriegführung  (ihr  Wortschatz  an  Beleidigungen  ist  erstaunlich 
groß)  mit  dem  Range  eines  Obersten  der  Roten  Armee  belohnt  worden  —  eine 
Ehre,  die  man  selbst  der  schrecklichen  Ludmilla  Pavlichenko  versagt  hat,  die 
kürzlich  London  besuchte  und  angeblich  über  100  Deutsche  mit  eigener  Hand 
getötet  haben  soll. 

Inzwischen  hat  sich  Stalin  für  ein  „starkes  und  unabhängiges  Polen"  erklärt. 
Dem  unparteiischen  Beobachter  erscheint  die  offene  Polemik  gegen  die  pol¬ 
nische  Regierung,  die  Reden  und  Rundfunkerklärungen,  die  darauf  abgestellt 
sind,  den  Klassenkampf  und  den  Auseinanderfall  Polens  zu  fördern  und  vor¬ 
zeitige  Erhebungen  zu  beschleunigen  —  gar  nicht  zu  reden  von  der  Annexion 
von  halb  Polen  und  der  Deportation  von  mehr  als  einer  Million  polnischer 
Bürger  —  schwerlich  als  ein  Weg,  der  zur  Errichtung  eines  „starken  und  unab¬ 
hängigen  Polen"  hinführt." 


152 


B.  Die  Verhandlungen  zwischen  USA.,  Großbritannien 
und  der  Sowjetunion 


39.  Note  des  stellvertretenden  Direktors  der  politischen  Abteilung  des  fran¬ 
zösischen  Außenministeriums  über  die  russischen  Grausamkeiten  in  Polen 
vom  18.  Mai  1940 


HOTS 


*.•»  *troolt*a  ruiita 
*n  i'O'örna* 

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La  foraigt»  Off  loa  eatlm#  Inopportun,  daoa  Im 
oiroonatenoes  aotuallas,  uns  tal  la  manlffcate tlon  qul  na 
paut  avolr  ^jtoun® *por pratlqua  at  paut  prdeeoter  d'aitrt 
Port  das  loco  nvfa  lenta  da  oaxaottre  polltlque./. 


Deutsche  Uebersetzung 

Der  englische  Botschafter  hat  der  politischen  Abteilung  mitgeteilt,  daß  die 
polnische  Regierung  der  britischen  Regierung  die  Veröffentlichung  einer  ge¬ 
meinsamen  englisch-französisch-polnischen  Erklärung  vorgeschlagen  hat,  in  der 
gegen  die  von  den  Russen  in  Polen  begangenen  Grausamkeiten  protestiert 


0 


153 


werden  soll.  —  Das  Foreign  Office  hält  unter  den  gegenwärtigen  Umständen 
eine  derartige  Kundgebung  für  inopportun,  da  sie  keinerlei  praktische  Bedeutung 
habe,  andererseits  aber  Unzuträglichkeiten  politischer  Art  bieten  kann. 


40.  Stellungnahme  der  „Times"  vom  29.  April  1943 

„Die  britische  Regierung  war  gestern  noch  den  ganzen  Tag  über  bemüht,  den 
Bruch  zwischen  der  Sowjetregierung  und  der  polnischen  Regierung  zu  beseitigen. 
Das  muß  ruhig  und  vorsichtig  geschehen;  ein  Fortschritt,  soweit  er  überhaupt 
erzielt  werden  kann,  kann  nahezu  zwangsläufig  nur  allmählich  kommen.  Mittags 
sah  Mr.  Eden  den  polnischen  Premierminister  und  Oberbefehlshaber  General 
Sikorski  und  den  polnischen  Außenminister  Graf  Raczynski.  Am  Nachmittag 
empfingen  Mr.  Churchill  und  Mr.  Eden  die  beiden  polnischen  Führer  abermals  in 
Downing  Street  Nr.  10  zu  einer  ähnlichen  Konferenz  wie  der  vom  Dienstag.  Den 
ganzen  Tag  über  stand  die  britische  Regierung  mit  Washington  und  Moskau  in 
Verbindung;  Botschaften  sollen  zwischen  den  höchsten  Regierungsstellen  aus¬ 
getauscht  worden  sein. 

Im  Laufe  des  Abends  gab  die  polnische  Regierung  nach  einer  Kabinettsitzung 
ihre  erste  öffentliche  Erklärung  ab,  seitdem  Moskau  die  Beziehungen  zu  ihr 
unterbrach  bzw.  abbrach.  Die  Erklärung  ist  zurückhaltend  im  Ton,  weist  aber 
mit  Nachdruck  alle  Anschuldigungen  über  ein  Zusammenspiel  mit  den  Deutschen 
zurück,  gegen  welche  die  ganze  polnische  Nation  kämpfe.  Nach  einer  erneuten 
Erklärung  darüber,  daß  die  polnische  Regierung  alle  Abkommen  mit  der  Sowjet¬ 
union  treulich  erfüllt  habe  und  dieses  freundliche  Einvernehmen  aufrechtzuer¬ 
halten  suche,  wird  weiter  erklärt,  daß  sie  —  und  das  polnische  Volk  —  auf  die 
Zukunft  vertrauten.  Dies  ist  ein  bezeichnender  Satz,  der  deutlich  zu  verstehen 
gibt,  daß  man  nicht  auf  einer  Untersuchung  der  Gräber  von  Katyn  bestehen  will. 
Die  Erklärung  erwähnt  weder  die  Gräber  noch  den  Antrag  der  polnischen  Regie¬ 
rung  an  das  Internationale  Rote  Kreuz. 

An  dieser  Stelle  appelliert  die  Regierung  im  weiteren  „wegen  der  Freilassung 
aus  der  UdSSR,  der  Tausende  von  Familien  der  polnischen  Streitkräfte  außer 
der  Freilassung  immer  noch  in  der  UdSSR,  befindlicher  polnischer  Soldaten 
selbst.  Mit  Bezug  auf  die  Zukunft  Polens  selbst  wirft  die  polnische  Regierung 
nicht  die  Frage  bestimmter  Grenzen  auf,  sondern  proklamiert  „die  Integrität 
und  volle  Souveränität  der  polnischen  Republik*’." 


41.  Die  „Times"  zu  den  Besprechungen  in  London  und  Moskau  vom  30.  April  1943 

„Die  Bemühungen  der  Alliierten,  den  Bruch  zwischen  der  Sowjetregierung 
und  der  polnischen  Regierung  zu  beseitigen,  wurden  gestern  fortgesetzt.  In 


154 


London  empfing  Mr.  Eden  den  Sowjetbotschafter  Maisky  und  teilte  ihm  die 
Ansicht  der  britischen  Regierung  nach  ihren  Besprechungen  mit  der  ameri¬ 
kanischen  Regierung  und  mit  den  polnischen  Führern,  dem  Premierminister 
General  Sikorski  und  dem  Außenminister  Graf  Raczynski,  zu  dem  Problem  mit. 

Moskau  jedoch  scheint  im  Augenblick  der  hauptsächliche  Mittelpunkt  für 
Nachfragen  und  Meinungsaustausch  geworden  zu  sein.  Sir  Archibald  Clark 
Kerr,  der  britische  Botschafter,  und  Admiral  Standley,  der  amerikanische  Bot¬ 
schafter,  haben  vollständige  Berichte  von  ihren  Regierungen  erhalten,  die  über¬ 
einstimmend  den  ganzen  Streit  bedauern  und  einen  Ausweg  daraus  suchen.  Ihre 
Ansichten  sind  der  Sowjetregierung  bereits  weithin  bekannT~und  werden  ihr 
jetzt  wahrscheinlich  von  den  Botschaftern  noch  mehr  im  einzelnen  ausein¬ 
andergesetzt  werden.  Der  polnische  Botschafter  Römer  ist  von  Moskau  bereits 
nach  Kuibyschew  abgereist. 

Es  wird  allgemein  erwartet,  daß  man  von  der  Forderung  der  polnischen  Re¬ 
gierung,  daß  das  Internationale  Rote  Kreuz  die  Gräber  zu  Katyn  untersuchen 
solle,  nichts  mehr  hören  werde. 

Wie  man  wohl  weiß,  war  diese  Forderung  nicht  mehr  als  der  Funken,  der 
das  Pulver  entzündete.  Einige  der  tieferen  Ursachen  des  schlechten  Einver¬ 
nehmens  wurden  in  der  gestern  morgen  veröffentlichten  Note  der  polnischen 
Regierung  erwähnt,  welche  die  „Freilassung  aus  der  UdSSR,  der  Tausende  von 
Familien  .polnischer  Soldaten"  und  „die  Freilassung  der  polnischen  Soldaten 
selbst"  verlangte.  Hiermit  wird  sofort  ein  äußerst  verwickeltes  Problem  auf- 
geiollt,  das  die  Frage  nach  der  gegenwärtigen  Staatszugehörigkeit  vieler  dieser 
Leute  einschließt.  Das  erste  öffentliche  Echo  in  Moskau  auf  diese  Erklärung 
scheint  ungünstig  zu  sein.  Sowjetische  Stellen  ihrerseits  beklagen  sich  noch 
immer  darüber,  daß  viele  Erklärungen  von  Polen  im  Auslande  scharf  anti¬ 
sowjetisch  gewesen  sind,  trotz  der  von  der  polnischen  Regierung  offiziell  fest¬ 
gelegten  Politik."  ' 

42.  Erklärung  des  britischen  Außenministers  Eden  vom  4.  Mai  1943 

....  „Die  Regierung  Seiner  Majestät  hat  alle  Anstrengungen  gemacht,  um 
die  Polen  wie  auch  die  Russen  zu  überreden,  nicht  zuzulassen,  daß  die  deut¬ 
schen  Manöver  auch  nur  den  Schein  eines  Erfolges  hätten.  Mit  dem  größten 
Bedauern  erfuhr  sie  deshalb,  daß  die  sowjetische  Regierung, sich  auf  den  Appell 
der  polnischen  Regierung  an  das  Internationale  Rote  Kreuz  hin,  den  deutschen 
Bericht  nachzuprüfen,  gezwungen  fühlte,  ihre  Beziehungen  zur  polnischen  Re¬ 
gierung  abzubrechen.  Die  Regierung  Seiner  Majestät  möchte  die  Schuld  an 
diesen  Ereignissen  niemandem  außer  dem  gemeinsamen  Feind  zuschreiben.  Ihr 
einziger  Wunsch  ist,  daß  diese  Differenzen  zwischen  den  beiden  Angehörigen 
der  Vereinigten  Nationen  so  bald  als  möglich  beigelegt  und  daß  die  Beziehun¬ 
gen  zwischen  der  Sowjetunion  und  Polen  wiederhergestellt  werden  zu  jener 
Basis  der  Zusammenarbeit,  die  trotz  aller  Schwierigkeiten  zwischen  Marschall 


155 


Stalin  und  General  Sikorski  geschaffen  worden  ist,  und  die  sich  als  von  so 
großem  Wert  für  die  Sache  der  Vereinigten  Nationen  bewiesen  hat  und  für 
das  zukünftige  Wohl  Europas  von  weitreichender  Bedeutung  ist.  Bei  der  Durch¬ 
führung  dieser  Politik  arbeitete  die  Regierung  Seiner  Majestät  natürlich  aufs 
engste  mit  der  Regierung  der  Vereinigten  Staaten  zusammen.  Sie  vertraut  dar¬ 
auf,  daß  die  staatsmännische  Kunst,  die  zum  Abschluß  des  sowjetisch-polni¬ 
schen  Abkommens  vom  13.  Juli  1941  führte,  wiederum  erfolgreich  sein  wird, 
wie  sie  schon  einmal  Erfolge  erzielt  hat." 

43.  Zurücknahme  des  Appells  der  polnischen  Emigranten  an  das  Internationale 
Rote  Kreuz  vom  30.  April  1943 

Die  Polnische  Telegraphen-Agentur  veröffentlichte  gestern  abend  die  fol¬ 
gende  Erklärung: 

,,In  ihrer  Verlautbarung  vom  28.  April  ist  die  polnische  Regierung  nicht  auf 
ihren  Appell  an  das  Komitee  des  Internationalen  Roten  Kreuzes  zurückgekom¬ 
men,  die  in  der  Nähe  von  Smolensk  entdeckten  Gräber  polnischer  Offiziere  zu 
untersuchen,  deren  Entdeckung  von  der  deutschen  Propaganda  ausgeschlachtet 
wurde.  Das  Komitee  des  Internationalen  Roten  Kreuzes  hat  in  seiner  Antwort 
an  die  polnische  Regierung  die  Schwierigkeiten  auseinandergesetzt,  die  im 
Wege  ständen,  um  dem  polnischen  Ersuchen  zu  entsprechen.  Unter  diesen  Um¬ 
ständen  betrachtet  die  polnische  Regierung  ihren  Appell  als  erledigt." 

44.  Aus  der  Rundfunkansprache  des  Generals  Sikorski  vom  3.  Mai  1943 

„Nachdem  wir  die  Bedrohung  durch  die  gesamte  Militärmacht  Deutschlands  auf 
uns  genommen  und  unser  tausendjähriges  Erbe  bei  Verteidigung  der  Unberührt¬ 
heit  und  Souveränität  für  die  Ehre  der  polnischen  Nation  in  die  Waagschale 
geworfen  haben,  kann  uns  niemand  einen  Vorwurf  daraus  machen,  daß  wir  nicht 
wünschen,  die  gleichen  Werte  zugunsten  eines  unserer  Alliierten  zu  opfern. 
Wir  glauben,  daß  unser  Märtyrertum  und  Kampf  bei  der  gemeinsamen  Sache  uns 
unpassende  Vorwürfe  ersparen  und  es  unmöglich  machen,  daß  Ansprüche  auf 
unser  Land,  das  so  schmerzvoll  durch  Blut  freigekauft  wurde,  vorgebracht 
werden  könnten.  Es  war  immer  und  wird  weiterhin  einer  der  führenden  Grund¬ 
sätze  der  polnischen  Regierung  und  der  ganzen  polnischen  Nation  bleiben,  die 
freundlichen  Beziehungen  mit  Sowjetrußland  zu  sichern,  und  daher  müssen  die 
Dinge,  die  uns  trennen,  so  bald  als  möglich  beseitigt  werden. 

Wir  erwartenr-von  den  sowjetischen  Behörden,  daß  sie  Zehntausende  von 
Angehörigen  polnischer  Soldatenfamilien  aus  den  UdSSR,  zurückkehren  lassen, 
zusammen  mit  Zehntausenden  polnischer  Kinder  und  Waisen.  Wir  fordern 
ferner  die  Freilassung  der  waffenfähigen  Männer  und  abschließend  die  Weiter¬ 
führung  des  Wohlfahrts-  und  Unterstützungs Werkes  für  die  nach  1939  nach  Ru߬ 
land  deportierten  polnischen  Bürger,  bis  diese  die  Möglichkeit  haben,  in  ihre 
Heimat  nach  Polen  zurückzukehren. 


156 


Immerhin  sind  dies  keine  Probleme,  die  die  Einheit  der  Aliierten  berühren 
Die  Lösung  dieser  Probleme  wird  vielleicht  die  Wiederaufrichtung  diplomati¬ 
scher  Beziehungen  zwischen  Polen  und  Rußland  erleichtern.  Aber  es  gibt 
Grenzen  hinsichtlich  der  Zugeständnisse,  über  die  hinaus  kein  Angehöriger  der 
polnischen  Nation  gehen  wird." 

45.  Der  Brief  Stalins  an  die  „New  York  Times"  vom  4.  Mai  1943 

„Am  3.  Mai  erhielt  ich  Ihre  beiden  Anfragen  zu  den  polnisch-sowjetrussischen 
Beziehungen.  Hier  sind  die  Antworten:  Ihre  erste  Frage:  Wünscht  die  Regierung 
Rußlands  nach  einem  Sieg  über  Deutschland  ein  starkes,  unabhängiges  Polen? 
Meine  Antwort:  Ja.  Ihre  zweite  Frage:  Auf  welche  Grundlagen  sollten  Ihrer 
Meinung  nach  die  Beziehungen  zwischen  Rußland  und  Polen  nach  dem  Kriege 
gestellt  werden?  Meine  Antwort:  Auf  der  Grundlage  fester,  gutnachbarlicher 
Beziehungen  und  gegenseitiger  Achtung  und,  falls  das  polnische  Volk  dies 
wünscht,  auf  der  Grundlage  einer  Allianz,  die  den  gegenseitigen  Beistand  gegen 
die  Deutschen,  als  die  Hauptfeinde  der  Sowjetunion  und  Polens,  vorsieht." 

gez.  J.  Stalin." 

46.  Der  stellvertretende  Außenkommissar  Wyschinsky  über  sowjetrussisch¬ 
polnische  Beziehungen 

Der  stellvertretende  Außenkommissar  Wyschinsky  gab  am  6.  Mai  1943  vor 
Vertretern  der  britischen  und  amerikanischen  Presse  in  Moskau  folgende  Er¬ 
klärung  ab: 

„Ich  erachte  es  für  notwendig,  Sie  im  Zusammenhang  mit  den  Untersuchungen, 
die  von  einigen  Vertretern  der  britischen  und  amerikanischen  Presse  bezüglich 
der  sowjetisch-polnischen  Beziehungen  angestellt  wurden,  im  Namen  des 
Volkskommissariats  für  Auswärtige  Angelegenheiten  mit  einigen  Tatsachen  und 
Umständen  bekannt  zu  machen,  die  mit  diesem  Problem  in  Zusammenhang 
stehen.  Dies  ist  zur  Zeit  umso  notwendiger,  da  die  gegenwärtige  polnische  Regie¬ 
rung  unter  dem  Einfluß  hitlerfreundlicher  Elemente  in  ihren  Reihen  und  in  der 
polnischen  Presse  den  wohlbekannten  Entschluß  der  sowjetischen  Regierung 
hervorrief,  die  Beziehungen  zu  der  polnischen  Regierung  abzubrechen,  während 
die  polnischen  Behörden,  die  polnische  Presse  und  der  polnische  Rundfunk 
weiterhin  zahlreiche  falsche  Erklärungen  über  die  sowjetisch-polnischen  Be¬ 
ziehungen  in  Umlauf  setzen.  Indem  sie  so  handeln,  ziehen  sie  sehr  oft  aus  dem 
Umstande  Nutzen,  daß  die  breite  Oeffentlichkeit  nicht  über  die  wahren  Tat¬ 
sachen  unterrichtet  ist,  die  mit  diesen  Beziehungen  in  Zusammenhang  stehen. 

1.  Die  polnischen  Armee-Einheiten,  die  in  der  UdSSR, 
aufgestellt  wurden. 

Nach  dem  Abschluß  des  polnisch-sowjetischen  Uebereinkommens  vom  13.  Juli 
1941  wurde  in  Uebereinstimmung  mit  dem  Militärabkommen,  das  am  14.  August 
desselben  Jahres  von  den  sowjetischen  und  polnischen  Kommandostellen  abge- 


0 


157 


schlossen  wurde,  mit  der  Aufstellung  einer  polnischen  Armee  auf  dem  Gebiet 
der  Sowjetunion  begonnen.  Gleichzeitig  wurde  durch  ein  Uebereinkommen 
zwischen  den  sowjetischen  und  polnischen  Kommandos  die  Gesamtstärke  der 
polnischen  Armee  mit  30  000  Mann  festgesetzt:  in  Einklang  mit  dem  Vorschlag 
von  General  Anders  wurde  es  als  zweckdienlich  befunden,  die  eine  oder  andere 
Division,  sobald  sie  zusammengestellt  war,  sofort  an  die  sowjetisch-deutsche 
Front  zu  entsenden.  Die  sowjetischen  Militärbehörden,  die  auf  Anweisung  der 
Sowjetregierung  das  polnische  Kommando  mit  allen  Mitteln  bei  der  schnellsten 
Regelung  aller  Probleme,  die  mit  der  beschleunigten  Schaffung  polnischer  Ein¬ 
heiten  verbunden  waren,  unterstützten,  sorgten  dafür,  daß  die  in  der  Aufstellung 
begriffene  polnische  Armee  und  die  Einheiten  der  Roten  Armee  durchaus  die 
gleiche  Versorgung  erhielten.  Durch  die  in  Verbindung  mit  der  Bildung  und 
Aufrechterhaltung  der  polnischen  Armee  ergriffenen  Maßnahmen  garantierte 
die  Sowjet-Regierung  der  polnischen  Regierung  ein  zinsenfreies  Darlehen  in 
einer  Höhe  von  65  Millionen  Rubel,  das  später  nach  dem  1.  Januar  1942  auf 
300  Millionen  Rubel  erhöht  wurde.  Zusätzlich  zu  dieser  von  der  Sowjet-Regie¬ 
rung  überwiesenen  Summe  wurden  mehr  als  15  Millionen  Rubel  als  nicht  zurück¬ 
zuerstattende  Zuschüsse  an  Offiziere  der  im  Aufbau  befindlichen  polnischen 
Armee-Einheiten  verteilt.  Es  sollte  beachtet  werden,  daß,  obgleich  die  Stärke  der 
polnischen  Armee  ursprünglich  auf  30  000  Mann  festgelegt  worden  war,  die 
polnische  Armee  am  25.  Oktober  1941  bereits  41  551  Mann  einschließlich 
2630  Offiziere  umfaßte.  Die  Sowjet-Regierung  nahm  den  im  Dezember  1941  von 
General  Sikorski  gemachten  Vorschlag  der  polnischen  Regierung  auf  Erweite¬ 
rung  des  polnischen  Kontingents  bis  auf  96  000  Mann  an.  Infolge  dieser  Ent¬ 
scheidung  wurde  die  polnische  Armee  mit  sechs  Divisionen  gebildet  und  außer¬ 
dem  wurde  beschlossen,  die  Zahl  der  Offiziere,  Schulreserve-  und  Armeever¬ 
stärkungseinheiten,  die  ursprünglich  auf  y  3000  Mann  festgelegt  war,  auf 
30  000  Mann  zu  erhöhen. 

In  Einklang  mit  dem  Wunsch  der  polnischen  Regierung  wurde  die  ganze 
Armee  nach  den  südlichen  Bezirken  der  UdSSR,  verlegt,  was  hauptsächlich  durch 
die  klimatischen  Voraussetzungen  bedingt  war,  und  dort  wurden  Baulager  und 
Hauptquartiere  eingerichtet,  ferner  wurden  dort  militärische  Schulen  und  medi¬ 
zinische  Einrichtungen  untergebracht.  Trotz  der  durch  die  Kriegszeit  hervor¬ 
gerufenen  schwierigen  Bedingungen  hatte  die  polnische  Armee  im  Februar  1942 
bereits  die  geplanten  Divisionen  aufgestellt,  und  sie  zählte  73  415  Mann.  Trotz 
der  wiederholten  Versicherungen  des  polnischen  Kommandos  über  seine  Ent¬ 
schlossenheit, '"S^tne  Einheiten  sobald  als  möglich  in  Aktion  treten  zu  lassen, 
wurde  jedoch  die  tatsächliche  Entsendung  dieser  Einheiten  an  die  Front  dauernd 
aufgeschoben.  Als  man  mit  der  Aufstellung  der  polnischen  Armee  begann, 
wurde  der  1.  Oktober  1941  für  die  Bereitstellung  der  Armee  festgesetzt.  Das 
polnische  Kommando  erklärte  außerdem,  es  halte  es  für  zweckdienlich,  seine 
Divisionen  einzeln  an  die  Front  zu  entsenden,  sobald  ihre  Aufstellung  beendet 
wäre.  Wenn  die  Vorbereitung  einiger  Einheiten  sich  auch  etwas  verzögert  hatte, 


158 


so  war  die  Möglichkeit  doch  groß  genug,  in  dieser  Absicht  zu  handeln,  wenn 
nicht  am  1.  Oktober,  dann  einige  Zeit  später.  Von  dieser  Möglichkeit  wurde 
jedoch  kein  Gebrauch  gemacht,  und  das  polnische  Oberkommando  warf  noch 
nicht  einmal  die  Frage  auf,  wann  die  zusammengestellten  Divisionen  an  die 
sowjetisch-deutsche  Front  entsandt  würden.  Die  sowjetische  Regierung  wartete 
zunächst  ab,  doch  fünf  Monate  nach  Beginn  der  Formierung  polnischer  Ein¬ 
heiten,  nämlich  im  Februar  1942,  fragte  die  sowjetische  Regierung  an,  wann  die 
polnischen  Einheiten  beginnen  würden,  gegen  die  Hitleristen  zu  kämpfen,  und 
erwähnte  dabei  die  5.  Division  als  eine,  die  ihre  Ausbildung  bereits  beendet 
habe.  Es  kam  zu  einem  Abkommen,  in  dessen  einem  Artikel  e&Jieißt:  Einheiten 
der  polnischen  Armee  werden  an  die  Front  gesandt  werden,  wenn  sie  volle 
Kampfbereitschaft  erreicht  haben.  In  der  Regel  werden  sie  als  Formationen  aus- 
marschieren,  die  nicht  kleiner  als  eine  Division  sind,  und  werden  in  Ueberein- 
stimmung  mit  den  Operationsplänen  des  sowjetischen  Oberkommandos  einge¬ 
setzt  werden.  Trotz  der  so  kategorischen  Bestimmung  des  Abkommens  erklärte 
General  Anders  darauf  im  Namen  der  polnischen  Regierung,  nach  seiner  Mei¬ 
nung  sei  es  nicht  wünschenswert,  daß  Divisionen  getrennt  eingesetzt  würden, 
obwohl  die  Polen  an  anderen  Fronten  sogar  in  Brigaden  kämpften.  General 
Anders  gab  das  Versprechen  ab,  daß  die  gesamte  polnische  Armee  zum  1.  Juni 
1942  bereit  sein  würde,  an  den  Kriegsoperationen  gegen  Deutschland  teilzu¬ 
nehmen.  Man  weiß,  daß  das  polnische  Oberkommando  und  die  polnische  Regie¬ 
rung  weder  am  1.  Juni  noch  zu  einem  beträchtlich  späteren  Zeitpunkt  eine 
Bereitschaft  zeigte,  die  polnische  Armee  zum  Einsatz  an  die  sowjetisch-deutsche 
Front  zu  schicken.  Außerdem  hat  sich  die  polnische  Regierung  sogar  formell 
geweigert,  ihre  Truppen  an  die  sowjetisch-deutsche  Front  zu  schicken,  und  zwar 
mit  der  Begründung,  daß  „der  Einsatz  gesonderter  Divisionen  keinerlei  Ergeb¬ 
nisse  zeitigen  wird"  und  daß  „die  mögliche  Ausbildung  einer  einzigen  Division 
unsere  Erwartungen  nicht  rechtfertigen  wird".  (Telegramm  von  General  Sikorski 
vom  17.  Februar  1942.) 

Die  Versorgungslieferungen  an  die  UdSSR,  waren  angesichts  des  Ausbruchs 
des  Krieges  im  Pazifik  nicht  so  umfangreich,  wie  geplant  war,  und  das  führte 
zu  der  Notwendigkeit,  die  Zahl  der  Rationen  für  die  nicht  im  unmittelbaren  Ein¬ 
satz  befindlichen  Truppen  zugunsten  der  sicheren  Versorgung  der  im  Felde 
stehenden  Truppe  herabzusetzen.  Da  das  polnische  Oberkommando  keinerlei 
Bemühungen  an  den  Tag  legte,  irgendwelche  Einheiten  der  polnischen  Armee  an 
die  sowjetisch-deutsche  Front  zu  schicken  und  sie  auch  ferner  weit  im  rück¬ 
wärtigen  Raum  hielt,  war  die  Sowjetregierung  natürlich  gezwungen,  diese  Ein¬ 
heiten  als  nicht  im  Einsatz  befindliche  zu  betrachten,  und  so  wurde  der  Ent¬ 
schluß,  die  Lebensmittelrationen  für  die  nicht  im  Kampfe  stehenden  Truppen 
herabzusetzen,  auch  auf  sie  ausgedehnt.  So  entschloß  sich  die  Sowjetregierung, 
vom  1.  April  1942  ab  die  Zahl  der  Lebensmittelrationen  auf  44  000  herabzusetzen 
und  in  Uebereinstimmung  mit  dem  von  der  polnischen  Regierung  geäußerten 
Wunsch  zu  erlauben,  daß  die  polnischen  Truppen,  die  über  die  Zahl  44  000  hin- 


159 


ausgingen,  nach  Iran  evakuiert  wurden.  Diese  Evakuierung  wurde  im  März  1942 
durchgeführt,  und  es  verließen  31  488  im  Militärdienst  stehende  Männer  die 
Sowjetunion.  12  455  Familienangehörige  polnischer  Militärs  erhielten  die  Er¬ 
laubnis,  zusammen  mit  ihnen  abzureisen.  Die  polnische  Regierung  weigerte  sich, 
ihre  Armee  an  die  sowjetisch-deutsche  Front  zu  schicken,  trotzdem  gab  gleich¬ 
zeitig  die  Sowjetregierung  ihre  Zustimmung  zu  weiteren  Einstellungen  in  die  auf 
dem  Boden  der  UdSSR,  aufgestellte  polnische  Armee.  Gleichzeitig  mit  dem 
Vorschlag  für  weitere  Einstellungen  wandte  die  polnische  Regierung  sich  mit 
einer  Note  an  die  Sowjetregierung,  in  der  sie  vorschlug,  die  polnische  Armee  in 
einer  Weise  einzusetzen,  die  nichts  anderes  bedeutete  als  eine  Weigerung,  sie 
an  die  sowjetisch-deutsche  Front  zu  schicken.  In  ihrer  Antwort  auf  diese  Note 
(vom  10.  Juni  1942)  teilte  die  Sowjetregierung  der  polnischen  Regierung  mit,  da 
die  polnische  Regierung  —  im  Widerspruch  zu  dem  Abkommen  zwischen  der 
UdSSR,  und  Polen —  es  nicht  billig  finde,  die  in  der  Sowjetunion  aufgestellten 
Einheiten  an  der  sowjetisch-deutschen  Front  einzusetzen,  könne  die  Sowjet¬ 
regierung  nicht  gestatten,  daß  weitere  polnische  Einheiten  in  der  UdSSR,  auf¬ 
gestellt  würden. 

Danach  wurde  die  Frage  der  Evakuierung  der  gesamten  polnischen  Armee  aus 
der  UdSSR,  nach  dem  Nahen  Osten  aufgeworfen,  und  im  August  1942  wurden 
weitere  44  000  Angehörige  der  polnischen  Armee  evakuiert.  So  wurde  die  Frage 
der  gemeinsamen  Teilnahme  der  polnischen  Einheiten  mit  den  sowjetischen 
Truppen  am  Kampfe  gegen  Hitlerdeutschland  von  der  polnischen  Regierung  aus 
dem  Tagesbefehl  gestrichen.  Die  polnische  Regierung  hat  sich  negativ  in  dieser 
Frage  entschieden  entgegen  ihren  ursprünglichen  Zusicherungen,  entgegen  ihrer 
am  4.  Dezember  1941  feierlich  abgegebenen  Erklärung,  nämlich,  daß  die 
im  Gebiet  der  Sowjetunion  stationierten  Truppen  der  polnischen  Republik  Seite 
an  Seite  mit  den  sowjetischen  Truppen  gegen  die  deutschen  Räuber  kämpfen 
wollen.  Vor  der  zweiten  Evakuierung  verlangte  das  Kommando  der  polnischen 
Armee  die  Erlaubnis,  daß  20  bis  25  000  Familienangehörige  polnischer  Soldaten 
mit  Einheiten  der  polnischen  Armee  Weggehen  dürfen.  Die  sowjetische  Regie¬ 
rung  ist  diesem  Wunsche  nachgekommen.  Und  in  der  Tat  waren  bis  zum 
1.  September  1942  25  000  Familienmitglieder  polnischer  Soldaten  bereits  eva¬ 
kuiert  worden.  Somit  haben  außer  den  75  491  polnischen  Soldaten  insgesamt 
37  756  Mitglieder  ihrer  Familien  bereits  im  Jahre  1942  die  Sowjetunion  verlassen. 
Kürzlich  schnitt  der  polnische  Botschafter  Römer  die  Frage  an,  weitere 
110  Familienangehörige  polnischer  Soldaten,  denen  es  nicht  gelungen  war,  die 
Evakuierungs-Zentren  im  Augenblick  der  Evakuierung  zu  erreichen,  zu  evaku¬ 
ieren.  Die  sowjetische  Regierung  fand  eine  positive  Lösung  für  diese  Frage.  Es 
wurden  der  sowjetischen  Regierung  weitere  Vorschläge  unterbreitet  zur  Evaku¬ 
ierung  von  Familien  polnischer  Soldaten  von  seiten  des  polnischen  Heeres¬ 
kommandos  oder  der  polnischen  Botschaft.  Alle  Behauptungen,  daß  die  sowjeti¬ 
schen  Behörden  die  polnischen  Staatsangehörigen,  deren  Anzahl  gar  nicht  groß 


160 


war,  oder  die  Familienangehörigen  polnischer  Soldaten,  die  die  Sowjetunion 
verlassen  hatten,  daran  hinderten,  die  Sowjetunion  zu  verlassen,  sind  falsch. 
Alles  das  zeigt,  daß  die  sowjetische  Regierung  zweckmäßige  Maßnahmen  er¬ 
griff,  um  eine  erfolgreiche  Aufstellung  und  Ausdehnung  der  polnischen  Armee 
auf  sowjetischem  Gebiet  zu  gewährleisten.  Es  war  ihr  Ziel,  den  Einsatz  des 
sowjetischen  und  polnischen  Volkes  im  gemeinsamen  Kampf  gegen  die  hitleristi- 
schen  Räuber  und  Eindringlinge  zusammenzufassen,  eine  polnische  Armee  zu 
schaffen,  die  von  dieser  großen  Idee  inspiriert,  ist,  und  sie  in  die  Lage  zu  ver¬ 
setzen,  für  die  Unabhängigkeit  ihres  Vaterlandes  Schulter  an  Schulter  mit  der 
Roten  Armee  zu  kämpfen.  Die  sowjetische  Regierung  tat  alles,  was  notwendig 
war,  um  dieses  zu  erreichen.  Die  polnische  Regierung  schlug  einen  anderen 
Weg  ein.  Sie  wollte  ihre  Divisionen  nicht  an  die  sowjetisch-deutsche  Grenze 
schicken,  sie  weigerte  sich,  an  dieser  Front  polnische  Truppen  Schulter  an 
Schulter  mit  den  sowjetischen  Truppen  gegen  die  Deutschen  einzusetzen,  und 
so  entzog  sie  sich  der  Verpflichtung,  die  sie  selbst  auf  sich  genommen  hatte. 

In  Zusammenhang  mit  der  Aufstellung  einer  polnischen  Armee  auf  russischem 
Boden  muß  auch  folgendes  festgestellt  werden:  Nachdem  nach  dem  Willen  der 
urkrainischen  und  weißrussischen  Bevölkerung  die  westlichen  Gebiete  der 
Ukraine  und  Weißrußlands  mit  der  ukrainischen  Sowjetrepublik  und  der  wei߬ 
russischen  Sowjetrepublik  vereint  waren,  gab  das  Präsidium  des  Obersten 
Sowjets  am  29.  November  1939  eine  Entschließung  heraus,  wodurch  die  Be¬ 
wohner  obengenannter  Gebiete  in  Uebereinstimmung  mit  den  sowjetischen 
Gesetzen  über  die  Staatsangehörigkeit  sowjetische  Bürger  wurden.  Wie  sich 
bereits  herausgestellt  habe,  hat  die  sowjetische  Regierung  nach  Wiederherstel¬ 
lung  der  Beziehungen  zwischen  der  sowjetischen  und  polnischen  Regierung  und 
dem  Abschluß  eines  sowjetisch-polnischen  Militärabkommens  vom  14.  August 
1941  eine  Anzahl  von  Maßnahmen  ergriffen,  um  die  Bildung  einer  polnischen 
Armee  auf  russischem  Gebiet  zu  erleichtern.  Um  die  Aufstellung  dieser  Armee 
zu  unterstützen  und  sie  mit  Truppen  zu  versorgen,  erklärte  sich  die  Sowjet¬ 
regierung  bereit,  Personen  polnischer  Nationalität,  die  in  der  Westlichen 
Ukraine  und  im  Westteil  Weißrußlands  ansässig  waren,  von  der  Entschließung 
vom  29.  November  1939  auszunehmen  und  sie  als  polnische  Untertanen  zu  be¬ 
trachten.  Trotz  dieser  Aeußerung  des  guten  Willens  und  des  Entgegenkom¬ 
mens  der  sowjetischen  Regierung  hat  die  polnische  Regierung  eine  ablehnende 
Haltung  gegenüber  dieser  Geste  der  sowjetischen  Regierung  eingenommen  und 
war  nicht  damit  zufrieden,  weil  sie  sich  von  ungesetzmäßigen  Forderungen  im 
Hinblick  auf  Gebiete  der  West-Ukraine  und  Weißrußlands  leiten  läßt.  Wie  ich 
bereits  erklärte,  zog  die  polnische  Regierung  inzwischen  ihre  Heereseinheiten 
seit  August  1942  aus  der  Sowjetunion  zurück,  und  dadurch  war  die  Bildung 
nicht  mehr  notwendig.  Im  Hinblick  auf  die  oben  erwähnten  Umstände  war 
eine  Ausnahme  für  Personen  polnischer  Staatsangehörigkeit,  zu  der  die  sowjeti¬ 
sche  Regierung  sich  im  Dezember  1941  bereit  erklärt  hatte,  nicht  mehr  not- 


Der  Mord  von  Katyn  Bg.  li 


161 


wendig.  Aus  diesem  Grunde  hat  die  sowjetische  Regierung  die  polnische  Re¬ 
gierung  am  16.  Januar  1943  davon  in  Kenntnis  gesetzt,  daß  die  .  .  .  frühere 
Erklärung  der  Bereitschaft,  hinsichtlich  der  vorerwähnten  Personen  polnischer 
Staatsangehörigkeit  eine  Ausnahme  in  dem  Dekret  vom  29.  November  1939  zu 
gestatten,  nicht  mehr  als  gültig  betrachtet  werden  sollte,  und  daß  die  Möglich¬ 
keit  nicht  mehr  besteht,  sie  von  den  sowjetischen  Gesetzesvorschriften  über 
das  Bürgerrecht  zu  befreien.  Das  sind  Tatsachen,  die  die  Umstände  der  Bildung 
polnischer  Armee-Einheiten  auf  sowjetrussischem  Boden  und  die  Zurückziehung 
dieser  Einheiten  aus  der  Sowjetunion  voll  Erhellen. 

2.  Ueber  die  Unterstützungsmaßnahmen  für  polnische 
Familien,  die  aus  den  von  den  deutschen  Eindringlingen 
besetzten  Gebieten  evakuiert  wurden. 

Von  dem  Augenblick  der  Wiederherstellung  der  sowjetrussisch-polnischen 
Beziehungen  im  Sommer  1941  an  ist  die  sowjetische  Regierung  bereitwillig  den 
Wünschen  der  polnischen  Regierung  im  Hinblick  auf  eine  Organisation  zur 
Unterstützung  der  polnischen  Staatsangehörigen  auf  russischem  Boden  ent¬ 
gegengekommen.  In  diesem  Zusammenhang  hat  die  sowjetische  Regierung  die 
Bildung  von  Vertretungen  der  polnischen  Regierung  in  vielen  Städten  der 
Sowjetunion  genehmigt.  Derartige  Vertretungen  wurden  in  20  Städten  der 
Sowjetunion  eröffnet.  Die  örtlichen  Vertreter  der  Botschaft  waren  mit  der 
Aufgabe  betraut,  den  polnischen  Staatsangehörigen  materielle  Hilfe  zu  geben. 
Diese  Hilfe  wurde  in  erster  Linie  durch  ein  Darlehen  von  100  Millionen  Rubel, 
das  die  Sowjetunion  für  diese  Zwecke  gewährte,  zuzüglich  des  bereits  von  mir 
erwähnten  Darlehens  von  300  Millionen  Rubel,  ermöglicht.  Dieses  wurde  eben¬ 
falls  auf  Kosten  des  Fonds  der  polnischen  Botschaft  und  der  vom  Ausland  an 
die  Botschaft  gesandten  Spenden  zu  deren  Verwendung  durchgeführt.  Die 
sowjetische  Regierung  fand  die  Möglichkeit  .  .  .  mit  Hilfe  einer  Organisation 
von  besonderen  Vertretungen  der  Botschaft,  die  an  20  Orten  der  Sowjetunion 
errichtet  wurden,  ebenfalls  die  Ernennung  von  sogenannten  Abgesandten  durch 
die  Botschaft  zu  gestatten.  Bis  zum  1.  Januar  1943  erteilte  das  Volkskommis¬ 
sariat  für  Auswärtige  Angelegenheiten  seine  Zustimmung  zur  Ernennung  von 
421  Abgesandten  der  polnischen  Botschaft,  die  in  ihrer  Arbeit  von  den  lokalen 
Behörden  in  jeder  Weise  unterstützt  wurden.  Somit  wurde  die  polnische  Bot¬ 
schaft  in  die  Frage  versetzt,  über  das  gesamte  Gebiet  der  Sowjetunion  ein  um¬ 
fassendes  Netz  ihrer  Vertreter  auszubreiten,  mit  dessen  Hilfe  sie  den  bedürfti¬ 
gen  polnischen  Staatsangehörigen  regelmäßig  Unterstützung  zukommen  lassen 
und  im  Sinne  der  sowjetisch-polnischen  Zusammenarbeit  ihren  Einfluß  geltend 
machen  konnte;  zu  diesem  Zweck  bediente  sie  sich  auch  solcher  Mittel  wie  der 
Zeitung  „Polska",  die  mit  der  Unterstützung  des  Volkskommissariats  für  Aus¬ 
wärtige  Angelegenheiten  von  der  polnischen  Botschaft  herausgegeben  wurde 


162 


Den  Vertretern  der  Botschaft  sowie  den  Abgesandten  wurde  von  den  sowjeti¬ 
schen  Behörden  jede  Möglichkeit  für  eine  erfolgreiche  Lösung  der  ihnen  ob¬ 
liegenden  Aufgaben  geboten.  Zum  gleichen  Zwecke  der  Unterstützung  polni¬ 
scher  Staatsbürger  ergriff  die  sowjetische  Regierung  ebenfalls  eine  Anzahl 
finanzieller  und  wirtschaftlicher  Maßnahmen  großen  Stils,  die  für  eine  Steige¬ 
rung  der  materiellen  Unterstützung  bedürftiger  polnischer  Staatsbürger  be¬ 
stimmt  waren.  Die  sowjetische  Regierung  legte  einen  besonderen  Vorrat  von 
Lebensmitteln  für  die  polnischen  Wohltätigkeitseinrichtungen  an  und  gewährte 
für  Frachtsendungen,  die  an  polnische  Staatsangehörige  gerichtet  waren,  Ver¬ 
günstigungen  im  Tarif  der  Eisenbahnbeförderung.  Mit  weitgehender  Unter¬ 
stützung  der  sowjetischen  Behörden  organisierte  die  Botschaft  589  Wohltätig¬ 
keitseinrichtungen  (Speiseräume,  Kinderheime,  Kleinkinderbewahranstalten  und 
Invalidenheime  usw.).  So  traf  die  Sowjetregierung  jede  Maßnahme  zur  Befriedi¬ 
gung  der  Bedürfnisse  der  polnischen  Bevölkerung  und  zur  sicheren  Entwicklung 
einer  umfassenden  und  fruchtbaren  Tätigkeit  der  polnischen  Institutionen,  deren 
Aufgabe  es  war,  der  polnischen  Bevölkerung  weitgehende  Hilfe  zu  leisten. 
Die  örtlichen  polnischen  Vertretungen  erhielten  jeden  Beistand  und  umfassende 
Hilfe  auch  von  den  örtlichen  Sowjetbehörden  —  den  sowjetischen  Exekutiv¬ 
ausschüssen  der  Abgeordneten  der  arbeitenden  Bevölkerung,  die  die  Haupt¬ 
sorge  für  die  Unterbringung  der  polnischen  Bürger  trugen  — ,  die  auch  ihre 
Versorgung  mit  Lebensmitteln,  Wohnungen,  Heizmaterial,  ärztlicher  Hilfe,  ihre 
Zuweisung  zu  Arbeitsplätzen  usw.. durchführten,  was  angesichts  des  Ausnahme¬ 
zustandes  in  der  Kriegszeit  beträchtliche  Schwierigkeiten  mit  sich  brachte. 

Unter  diesen  Bedingungen  wurden  den  polnischen  Vertretern  weitgehende 
Möglichkeiten  für  eine  fruchtbare  Arbeit  zur  Leistung  weitgehender  Hilfe  an 
die  bedürftige  polnische  Bevölkerung  geboten.  Tatsächlich  ist  es  jedoch  ruch¬ 
bar  geworden,  daß  die  örtlichen  polnischen  Vertreter  und  eine  Anzahl  ihrer 
Stabsmitglieder  und  Abgeordneten,  anstatt  ehrlich  ihre  Pflicht  und  Schuldigkeit 
in  Zusammenarbeit  mit  den  örtlichen  Sowjetbehörden  zu  tun,  sich  auf  den  Weg 
einer  der  UdSSR,  feindlich  gesinnten  Spionagetätigkeit  begaben.  Personen,  die 
sich  dieses  Vergehens  schuldig  gemacht  hatten,  wurden  vor  Gericht  gestellt, 
wobei  es  sich  herausstellte,  daß  die  örtlichen  Vertreter  der  Botschaft  ihre 
Spionagearbeit  unter  dem  Deckmantel  ihrer  angeblichen  „Wohlfahrtstätigkeit" 
ausübten;  zu  diesem  Zwecke  benutzten  sie  vielfach  Polen,  die  materielle  Hilfe 
brauchten.  Weiter  wurde  offenbar,  daß  die  Hauptorganisatoren  dieser  der 
Sowjetunion  feindlichen  verbrecherischen  Tätigkeit  einer  Anzahl  polnischer 
Bürger  einige  Mitglieder  des  diplomatischen  Stabs  der  Botschaft  waren,  die 
aiese  verbrecherische  Tätigkeit  ermutigten,  organisierten  und  leiteten.  Somit 
wurde  der  Leiter  der  polnischen  Militärmission,  General  Wolikowsky,  der  in 
der  Förderung  und  Verwirklichung  der  Spionage  in  den  UdSSR,  eine  der  be¬ 
deutendsten  Rollen  spielte,  die  beiden  1.  Sekretäre  der  Botschaft  —  Arlet  und 
Zalensky,  der  gleichzeitig  Vertreter  der  Botschaft  für  Wladiwostok  war,  die 


Der  Mord  von  Katyn  Bg.  11* 


163 


2.  Sekretäre  —  Gruya  (der  Vertreter  für  das  Gebiet  Archangelsk)  und  Glo- 
gowsky,  die  Attaches  —  Rolja-Janick,  Slowikowsky,  Plossky,  Litzkindorf, 
Koscyalkowsky,  Heitsman  und  andere,  von  denen  die  meisten  gleichzeitig  Ver¬ 
treter  der  Botschaft  in  den  verschiedenen  Gebieten  waren,  entlarvt  und  aus  den 
UdSSR,  ausgewiesen.  Außer  den  oben  erwähnten  Personen  wurde  auch  gegen 
andere  Vertreter  der  Botschaft  und  Mitglieder  der  Vertretungen,  die  sich  an 
verbrecherischen  Handlungen  gegen  die  Sowjetunion  beteiligten,  unter  dem 
Strafgesetz  Anklage  erhoben.  Einige  von  ihnen  wurden  aus  der  Sowjetunion 
ausgewiesen,  während  andere  zum  Verhör  vor  das  Gericht  gebracht  und  zu 
Freiheitsstrafen  verschiedener  Dauer  verurteilt  wurden. 

Es  sollte  erwähnt  werden,  daß  die  überwältigende  Mehrheit  der  Vertreter 
und  Mitglieder  der  polnischen  Botschaft,  die  unter  dem  Strafrecht  angeklagt 
waren,  sich  außer  der  Spionage  noch  an  der  systematischen  Verbreitung  aller 
Arten  von  verleumderischen  Gerüchten  und  Lügen  gegen  die  Sowjetunion  be¬ 
teiligten  in  dem  Bestreben,  die  sowjetische  Ordnung  in  schlechten  Ruf  zu  brin¬ 
gen  und  Unzufriedenheit  und  Feindseligkeit  unter  den  polnischen  Staatsange¬ 
hörigen  gegen  das  sowjetische  Volk  hervorzurufen.  Vor  Gericht  hat  die  über¬ 
wältigende  Mehrheit  dieser  Personen,  sowie  auch  anderer  Personen  ihre  ver¬ 
brecherischen  Handlungen  eingestanden  und  durch  ausführliche  Erläuterungen 
über  den  Zweck  und  die  Methoden  dieser  Aktivität  Beweis  erbracht.  Man  muß 
hier  auch  noch  die  ,,Instruktionen  über  Kurier-Post"  erwähnen,  die  von  der 
Botschaft  herausgegeben  wurden,  und  die  praktische  Anleitungen  für  die 
Kuriere  erhielten  über  die  Ausführung  ihrer  illegalen  Funktionen,  über  den 
Gebrauch  besonderer  Chiffren,  über  festgesetzte  Schlüsselworte  und  verein¬ 
barte  Pakete  usw. 

Wie  unterschiedslos  gewisse  Vertreter  der  Botschaft  in  den  Mitteln  und 
Methoden  ihrer  verbrecherischen  Machenschaften  waren,  mag  man  aus  einem 
Dokument  erkennen,  und  zwar  ist  das  ein  offizieller  Brief,  der  vom  Attache 
der  Botschaft  Powesch  am  19.  Februar  1942  unterzeichnet  und  an  den  Gesandten 
in  Alma  Ata,  Wencek,  adressiert  ist.  In  diesem  Brief  heißt  es  wörtlich:  „Zu¬ 
sätzlich  zu  unseren  früheren  Besprechungen  möchte  ich  Sie  über  folgende  Be¬ 
schlüsse  der.  Botschaft  der  polnischen  Republik  bezüglich  Ihrer  Gesandtschaft 
informieren: 

1.  „Sie  sind  bevollmächtigt,  jene  Wertsachen  in  sehr  vorsichtiger  und  ge¬ 
heimer  Weise^zu  verwalten."  Am  31.  2,  1942  warnte  das  Volkskommissariat  für 
Auswärtige  Angelegenheiten  die  Botschaft  wegen  Spionagearbeit  einiger  Ver¬ 
treter  der  Botschaft,  die  gegen  die  Sowjetunion  gerichtet  sei.  Diese  Warnung 
stellte  sich  als  unzureichend  heraus,  denn  trotz  der  Warnung  wurden  die  Spio¬ 
nage  und  andere  der  Sowjetunion  feindliche  Machenschaften  von  Mitgliedern 
der  polnischen  Botschaft  nicht  unterbrochen.  Dann  teilte  das  Volkskommis¬ 
sariat  für  Auswärtige  Angelegenheiten  am  20.  Juli  1942  der  Botschaft  mit,  daß 


164 


die  Einrichtung  der  polnischen  Vertretungen  liquidiert  werden  müsse,  da  ihre 
Existenz  nicht  gerechtfertigt  sei.  So  liegen  die  Dinge  in  dem  Problem  des 
Beistandes  für  die  aus  den  von  den  deutschen  Eindringlingen  besetzten  Ge¬ 
bieten  evakuierten  polnischen  Familien.  Mein  Bericht  legt  die  Tätigkeit  einiger 
polnischer  Vertreter  in  der  UdSSR,  gegen  die  Sowjetunion  dar.  Die  Tatsachen, 
die  ich  bereits  angeführt  habe,  können  eine  Antwort  darstellen  auf  die  kürz- 
lichen  falschen  und  sowjetfeindlichen  Aeußerungen  polnischer  Vertreter  und 
der  amtlichen  polnischen  Presse.  Die  Falschheit  und  Sowjetfeindschaft  dieser 
Aeußerungen  kann  kein  Hindernis  darstellen  für  die  wirklich  freundschaft¬ 
lichen  und  engen  sowjetisch-polnischen  Beziehungen,  an  d&Ten  die  Völker 
der  Sowjetunion  und  Polens  vor  allem  interessiert  sind." 

47.  Zurückweisung  der  Erklärung  Wyschinskys  durch  Raczynski  vom  7.  Mai  1943 

„Ich  fürchte,  daß  die  von  Wyschinsky,  dem  stellvertretenden  Kom¬ 
missar  für  außenpolitische  Angelegenheiten,  veröffentlichte  Erklärung  nicht 
dazu  beitragen  wird,  die  so  sehr  gewünschte  Harmonie,  sei  es  in  den  polnisch¬ 
russischen  Beziehungen,  sei  es  unter  den  Vereinigten  Nationen  im  allgemeinen, 
herbeizuführen.  Da  ich  meinerseits  ein  solches  Resultat  vermeiden  will,  werde 
ich  mich  nur  auf  einige  Richtigstellungen  bezüglich  der  Tatsachen  beschrän¬ 
ken.  Die  Evakuierung  der  polnischen  Armee  aus  Rußland  entsprang  nicht  den 
Absichten  der  polnischen  Regierung,  sondern  muß  der  sowjetischen  Regierung 
zugeschrieben  werden. 

Im  Frühjahr  des  Jahres  1942  stellten  die  Sowjetbehörden  die  Rekrutierung 
der  Polen  ein  und  verminderten,  sich  auf  den  Lebensmittelmangel  stützend,  die 
Lebensmittelrationen  für  die  polnische  Armee,  indem  sie  nur  noch  für  44  000 
Mann  lieferten.  Da  die  polnische  Armee  zu  jener  Zeit  über  70  000  Mann  zählte, 
wurden  etwa  30  000  Offiziere  und  Mann,  in  Uebereinstimmung  mit  der  briti¬ 
schen  Regierung,  nach  dem  Mittleren  Orient  evakuiert.  Die  evakuierten  Trup¬ 
pen  hatten  von  den  Sowjetbehörden  keine  Waffen  erhalten.  Die  polnische  Re¬ 
gierung  faßte  einstimmig  den  Entschluß,  daß  die  polnische  Armee  in  Rußland 
bleiben  und  dort  Seite  an  Seite  mit  der  Sowjetarmee  kämpfen  sollte.  Im 
August  1942  faßte  die  Sowjet-Regierung  einseitig  den  Entschluß  bezüglich  der 
Evakuierung  der  polnischen  Armee  von  russischem  Boden  und  führte  diese 
Entscheidung  in  Uebereinstimmung  mit  der  britischen  Regierung  durch.  Diese 
polnischen  Streitkräfte,  die  nun  Waffen  und  Ausrüstung  erhalten  haben,  stehen 
nun  am  Ende  ihrer  Ausbildung  und  werden  bald  an  den  Kämpfen  teilnehmen. 
Die  schwierigen  Bedingungen,  unter  denen  die  polnische  Bevölkerung  in  den 
Jahren  1940  und  1941  bis  zu  einer  Zahl  von  150  000  in  entfernt  gelegene  Pro¬ 
vinzen  in  Rußland  gebracht  worden  war,  erlegten  der  polnischen  Regierung 
die  Pflicht  auf,  Hilfe  und  Schutz  für  sie  zu  organisieren. 

Wyschinski  versichert,  daß  die  Zahl  dieser  Leute  jetzt  unbedeutend  sei. 
Wir  haben  keine  Möglichkeit,  uns  über  die  genaue  Zahl  der  polnischen  Bürger 


165 


in  Rußland  zu  vergewissern,  und  wir  wissen,  daß  auf  Grund  der  Armut  und  des 
Mangels  an  Schutz  die  Sterblichkeit  unter  ihnen  sehr  hoch  war.  Wyschinsky 
beschuldigt  nun  gewisse  Beamte  dieser  Organisation,  sie  hätten  sich  im  Spio¬ 
nagedienst  betätigt,  und  er  erhebt  diese  Anklage  unter  anderem  auch  gegen 
Männer,  die  als  höhere  militärische  Offiziere  oder  als  Beamte  der  polnischen 
Republik  auch  weiterhin  sich  an  dem  gemeinsamen  Einsatz  der  Vereinigten 
Nationen  aktiv  und  treu  beteiligen.  Der  Hinweis,  sie  hätten  zugunsten  Deutsch¬ 
lands  gehandelt,  ist  so  phantastisch,  daß  ich  nicht  beabsichtige,  auf  ihn  ein¬ 
zugehen.  Ueberdies  ist  die  Beschuldigung,  zugunsten  eines  der  alliierten 
Staaten  im  Nachrichtendienst  beschäftigt  gewesen  zu  sein,  die  die  sowjeti¬ 
schen  Behörden  wiederholt  gegen  unsere  Delegierten  erhoben  haben,  nicht  nur 
unbegründet,  sondern,  wie  ich  zugeben  muß,  mir  unverständlich.  Vielleicht 
kann  sie  auf  den  besonderen  Charakter  der  sowjetischen  Gesetzgebung  und  auf 
die  Auffassungen  der  sowjetischen  Gemeinschaft  zurückgeführt  werden,  die 
so  sehr  von  denen  unterschieden  sind,  die  in  anderen  Ländern  allgemein  gültig 
sind.  Sie  stehen  auf  jeden  Fall  in  starkem  Widerspruch  zu  unseren  Ansichten 
über  richtige  gegenseitige  Beziehungen  zwischen  Alliierten,  die  im  Krieg  gegen 
einen  gemeinsamen  Feind  stehen.“ 

48.  Aus  dem  offenen  Brief  des  polnischen  Generalmajors  Kazimir  Schally  in 
der  Edinburger  Zeitung  „Scotsman“  vom  11.  Mai  1943 

„Der  Zweck  dieses  Offenen  Briefes  ist  es,  zu  erklären,  was  die  überwiegende 
Mehrheit  der  in  England  lebenden  Polen  von  der  Ermordung  jener  10  00Ö  polni¬ 
schen  Offiziere  denkt.  Der  Tod  dieser  10  000  Offiziere  ist  für  das  polnische  Volk 
eine  nationale  Tragödie.  Es  ist  die  Blüte  unserer  Menschen,  die  uns  genommen 
wurde.  Ergriffen  von  dieser  Tragödie  und  in  tiefer  Trauer  lehnen  wir  jede 
Propaganda  ab.  Wir  fordern  Gerechtigkeit  und  hoffen,  daß  die  Mörder  bestraft 
werden.  Ueberrascht  aber  sind  wir  und  können  es  nicht  begreifen,  daß  die 
Führer  der  zivilisierten  Welt  —  die  Ihr  Engländer  und  Amerikaner  sein  wollt 
—  von  diesem  Verbrechen  nicht  beeindruckt  sind.  Wir  hatten  erwartet,  daß 
alle  zivilisierten  Nationen  in  einen  Schrei  der  Entrüstung  und  des  Entsetzens 
ausbrechen  würden.  Wir  dachten,  dieses  schwere  Verbrechen  würde  sofort  in 
entschiedener  Weise  verurteilt,  und  daß  die  zivilisierte  Welt  eine  genaue  Nach¬ 
prüfung  verlangte.  Das  englische  und  das  amerikanische  Volk  behaupten,  in 
erster  Linie  für  die  christlichen  Lebensideale  des  einzelnen  und  der  Nation  zu 
kämpfen.  Warum  übergeht  man  da  dieses  fürchterliche  Verbrechen,  das  an 
10  000  polnischen  Offizieren  verübt  wurde,  mit  Stillschweigen?  Wir  erwarten 
von  Euch,  daß  Ihr  mithelft,  damit  man  die  Mörder  der  Gerechtigkeit  über¬ 
liefert.“ 


166 


IV.  Verzeichnis  der  bis  zum  7.  Juni  1943 
identifizierten  4143  Leichen 


1.  Smorawinskt,  Mieczyslaw,  Brigade¬ 
general,  geb.  25.  12.  1892,  wohnhaft  in 
Lublin,  PI.  Litwenski  3. 

Postsparbuch,  Verleihungsurkunde  für 
Verdienstkreuz,  Personalausweis,  Zi¬ 
garettenetui,  goldener  Ring,  2  Me¬ 
daillons. 

2.  Bogaterewicz,  Bronislaw,  General, 
wohnhaft  in  Warschau,  ul.  Tejtowa 
3—28. 

Brief,  von  ihm  selbst  in  Kozelsk  ge¬ 
schrieben,  2  Fotos,  größerer  Geld¬ 
betrag. 

3.  Zwierkowski,  Lukas,  Major. 
Rechnung,  Visitenkarten,  Notizbuch. 

4.  Gayda,  Aloisi,  Offizier,  geb.  am  11.  12. 
1912  in  Tuchola. 

Offiziersausweis,  Briefumschlag, 
Kohlezeichnung  mit  Namen  und  Da¬ 
tum  „Kozelsk,  15.  1,  40". 

5.  Duszynski,  Lucjan,  Stanislaw,  Obltn. 
2  Postkarten. 

7.  Trojan,  Stanislaw,  Major. 
Personalausweis  mit  gut  erhaltenem 
Foto,  Trauungsschein,  Geburtsschein 
seines  Sohnes,  Visitenkarte,  Anzahl 
guter  Fotos. 

8.  Wegiendko,  Kasimir,  Ltn. 

Zettel  mit  Adresse,  Impfzettel  aus  Ko¬ 
zelsk,  Notizbuch  mit  verschiedenen 
Adressen,  Postkarte  mit  Absender: 
J.  Damperska,  Posen,  Grenzstr.  15. 

9.  Anton,  Konstantin,  Hauptmann. 

2  Telegramme,  2  Briefumschläge.  Ab¬ 
sender:  Gala  Antonowa,  Vilnius 
(Wilna),  Aukstaicio  (Kopanica)  12. 

11.  Pastuszka,  Ladislaw,  Zivilist. 

3  Postkarten. 

13.  RzQckl,  Jan,  Hptm. 

Personalausweis,  Postkarte  an  Oben¬ 
genannten  mit  Absender:  Wanda 
Rz^cka,  Warschau,  ul.  Niepodlegfosci 
245,  Visitenkarte,  2  Frauenfotos. 

14.  Czajka,  Josef,  Major,  Tarnow,  ul. 
Konarskiego  8. 

Visitenkarte,  größerer  Geldbetrag. 

17.  Antoszei  .  Offizier. 

Offiziersausweis. 


23.  Orlowski,  Valerian,  Major. 

Brief,  Postkarte,  Impfzettel  aus  Ko¬ 
zelsk,  Fotos. 

25.  Kasprzykiewicz,  ^Wilhelm,  OberstUn. 
Brief,  Visitenkarte. 

27.  Hausbrandt,  Jan,  Hptm.,  geb.  18.  I. 
1895,  wohnhaft  in  Warschau,  Re  ja  5  6. 
Visitenkarte,  Impfzettel  aus  Kozelsk. 

28.  Hutek,  Josef,  Hptm. 

Waffenschein. 

31.  Winkler,  Wincenty,  Lin. 

Zettel  mit  Adresse,  Impfschein  aus 
Kozelsk. 

33.  Gitzer,  Karol,  Offizier. 

Visitenkarte,  Briefumschlag  mit 
Adresse  (Kozelsk). 

36.  Gargul,  Stanislaw. 

Postkarte. 

37.  Gimpel,  Ludwik,  Offizier. 
Personalausweis. 

38.  Brief  mit  Adresse:  ....  Kozelsk,  Er¬ 
holungsheim  „Maxim  Gorki". 

39.  Dobrogonski,  Tadäus,  Ltn. 
Krankenschein,  Impfschein. 

41.  Bochanski,  Mafrizi,  Offizier. 
Personalausweis. 

42  Sobieraj,  Georgi. 

Trauschein,  Impfschein  aus  Kozelsk, 
1  Brief,  Postkarte  mit  Adresse:  So- 
bierai  Georgi,  Kozelsk,  Erholungs¬ 
heim  „Maxim  Gorki". 

43.  Pawlikowski,  Ludwik,  Oberst. 
Personalausweis,  Visitenkarte. 

44.  Burkacki,  Kusman,  Obltn. 

Postkarte. 

45.  Malinowski,  Tadeusz,  Offizier. 
Postkarte. 

46.  Öficjalski,  Piotr,  Offizier. 
Personalausweis. 

47.  ßuchalski,  Felix,  Obltn. 

Brief, 

48.  Westerskij,  Mieczyslaw. 

Postkarte,  Impfzettel,  Brief  von  ihm 
an:  Maria  Michniewiczowa,  Pabianice, 
ul.  Braska  12. 


167 


51.  Danyluk,  Jan,  Offizier. 
Erkennungsmarke,  Offiziersausweis, 
Brief. 

52.  Marecki,  Ferdinand. 

Schulausweis,  Telegramm. 

53.  Biozowski,  Tadeusz,  Ltn. 

2  Karten,  Notizbuch  (!). 

55.  Bienia,  Jan,  Obltn. 

Briefumschlag. 

59.  Aksanistowski,  Stefan,  Ltn. 
Geburtsschein. 

60.  Kozlowski,  Stefan. 

Visitenkarte. 

61.  Mayer,  Eugeniusz  Romuald,  Hptm. 
Waffenschein,  Visitenkarte. 

62.  Gorman,  Bronislaw. 

Offiziersausweis. 

63.  Walczykiewicz,  Wladislaw,  Ltn. 
Personalausweis,  Visitenkarte. 

64.  Borowski,  Piotr. 

Trauschein. 

68.  Dobrzanski,  Zygmunt,  Hptm, 

3  Karten.  Absender:  A.  Dobrzanska, 
Radom,  Parbatka  101. 

69.  Szyfter,  Josef,  Hptm. 

Personalausweis,  Postkarten,  Fotos. 
Absender  auf  einer  Postkarte:  Buluska 
F.,  Tiefenbach,  Kreis  Schrimm,  Polen. 

76.  Lukaszewicz,  Ladislaw. 

Brief. 

77.  Bielejec,  Josef,  'Major. 

Impfzettel,  Visitenkarte,  Brief  mit  Ab¬ 
sender:  Sofia  Sandomierz,  ul.  Mickie- 
wicza  Nr.  11. 

81.  Dulas,  Miloni,  geb.  24.  10.  10,  Ltn. 
Soldbuch. 

82.  Gerczak,  Mieczyslaw,  Obltn, 
Personalausweis,  Mobilisierungskarte, 
Visitenkarte. 

83.  Samogajen  (?),  Marian. 

Postkarte,  Impfzettel. 

84.  Obltn. 

Anzahl  Visitenkarten,  Notizbuch 
(darin  sind  die  beiden  Generale 
Bohaterewicz  und  Smorawinski  er¬ 
wähnt). 

85.  Danda,  Anton,  Verw. -Sekretär  aus 
Krakau. 

Personalausweis,  Brief,  Visitenkarte, 
Notizbuch. 

86.  Dymitrow,  Narzis. 

Postsparbuch,  Briefe.  Absender:  Josef 
Dymitrow,  Przemysl,  ul.  Slowackiego 
59. 


87.  Andziak,  Marzin. 

Personalausweis,  Brief,  Impfzettel. 

91.  Drozdowski,  Iwan. 

Brief. 

92.  Dorosz,  Josef,  Ltn.,  geb.  16.  8.  08. 
Soldbuch, 

93.  Baranski,  Tadeusz. 

Personalausweis,  Visitenkarte,  Notiz¬ 
buch,  Fotos. 

99.  Dubaniowski,  Dionizyj,  Hptm. 
Postkarte. 

101.  Sumen,  Michael  Stanislawowitsch. 
Postkarte,  Brief. 

103.  Achselstück  ohne  Abzeichen 

104.  Hauptmann. 

105.  Barczyk,  Franciszek,  Fähnrich. 
Verleihungsurkunde  für  den  Orden 
„Virtuti  Militari",  Waffenschein,  Vi¬ 
sitenkarte. 

106.  Wolosianko,  Dr.  med.,  Hauptmann. 
Ausweis,  Visitenkarte,  Quittungen, 
Impfzettel  Nr.  1777. 

107.  Goslawski,  Jan,  Volksschullehrer. 
Personalausweis,  Impfzettel  Nr.  3501, 
Schreiben  des  Kriegsministeriums. 

108.  Brachaczek,  Rudolf,  Hptm. 

Zeugnis,  2  Karten,  1  Briefumschlag, 
Impfzettel. 

109.  Zalobinski,  Adam. 

Telegramm,  Postkarte,  Achselstück 
ohne  Abzeichen. 

110.  Nosowicz,  Henryk,  Hptm. 
Dienstausweis,  Zeugnis,  Notizbuch. 

111.  Bolenawicz,  Marian,  Oberstleutnant. 
Brief,  Taschenkalender  für  Aerzte, 
Holzdose,  Taschenmesser  mit  Etui. 

112.  Golda,  Antoni. 

Berechtigungsschein  zum  Tragen 
einer  Auszeichnung. 

113.  Martin,  Piotr,  Ingenieur  des  Patent¬ 
amtes  Warschau. 

Personalausweis,  Impfzettel  aus  Ko- 
zelsk,  Briefumschlag. 

114.  Sniegocki,  Stanislaw,  geb.  1902. 
Postsparbuch. 

115.  Brzezinski,  Stefan,  Obltn.,  Rechnungs¬ 
sekretär  im  Wojwodschaftsamt  in 
Wilna,  wohnhaft  in  Warschau,  ul. 
Kielecka  35/Mokotow. 

Schreiben  des  Wojwodschaftsamtes 
in  Wilna,  Rechnung,  Notizbuch. 

116.  Smagacz,  Stanislaw,  Hptm. 

Postkarte,  Visitenkarte. 

117.  Witkiewicz,  Jan,  geb.  1.  6.  09,  Ltn. 
Wehrpaß,  Postsparbuch. 


168 


1 1 8.  Grottkuz  (?),  Tadeusz,  Warschau,  Aka- 
demicka  5. 

Führerschein,.  Schulausweis,  Monats¬ 
karte  für  Straßenbahn. 

119.  Daszkiewicz,  Ltn. 

Personalausweis. 

120.  Kaczmarek,  Stanislaw,  Fliegerltn. 
Personalausweis,  Waffenschein,  Vi¬ 
sitenkarten. 

121.  Hauptmann. 

Notizbuch  (bis  22.  3.  40  abgestrichen), 
verblaßtes  Foto  mit  Datum:  4.  IV.  40. 

122.  Notizbuch  mit  Adresse: 

Helena  Koniczka,  Lissa  (Posen),  Kirch« 
ring  2. 

123.  Masaljoni,  Piotr. 

Postkarte,  Briefe. 

124.  Golabuz,  Tadeusz,  Major. 
Personalausweis. 

125.  Kuszelski,  Stanislaw,  geb.  10.  9.  1894 
in  Jaworow,  Major. 

Postsparbuch. 

126.  G^siewiecz,  Eduard,  Major. 

Postkarte. 

127.  Kowszik,  Arkadyj,  Hptm. 

Postkarte. 

128.  Kukulski,  . . .  Ltn. 

Personalausweis,  guterhaltenes  Foto. 

129.  Malinowski,  Ryszard,  geb.  3.  6.  1898 
in  Luninies,  wohnhaft  in  Sarny,  ul. 
Kolejowa  37. 

Soldbuch. 

130.  261towski,  Stefan,  geb.  13.  3.  1902  in 
Kargowo,  Ltn. 

Soldbuch. 

131.  Samowicz,  Kazimierz,  Hptm.,  War¬ 
schau,  ul.  Sienna  26  m.  13. 

132.  Dobosz,  Piotr. 

Erkennungsmarke  mit  Aufschrift  102, 
W,  Wilejka  1912. 

134.  Kowalkowski,  Adam,  Mieczyslaw. 
Postkarte  mit  Absender:  Bohdan  Ko¬ 
walkowski,  Warschau,  ul.  Piusz  XI. 
Nr.  23  m.  5. 

137.  Majkowski,  Stanislaw,  Obltn,,  geb. 
1900. 

Erkennungsmarke,  Visitenkarte,  Waf¬ 
fenschein,  Fotos. 

139.  Ilkowski,  Piotr,  Hptm. 

Briefumschlag,  Visitenkarte,  Impf¬ 
zettel,  Taschenkalender. 

141.  KurlQto,  Mar j  an,  Hptm. 
Briefumschlag. 

143.  Bober,  Wojciech,  Hptm. 

Personalausweis,  Visitenkarte. 


144.  Kowalewski,  Michael. 

Personalausweis. 

Postkarte. 

146.  Bankowski,  Roman. 

152.  Wetzer,  Zygmunt  Alexander. 
Postkarte. 

153.  Kistelskl,  Boleslaw,  Obltn. 

Postkarte. 

157.  Korona,  Franciszek. 

Briefumschläge,  Visitenkarten. 

158.  Wojdat,  Adolf. 

Bankeinlagebuclu—^ 

159.  Orzel,  Georgi. 

3  Postkarten. 

161.  Wröbel,  M. 

Erkennungsmarke,  Briefumschlag. 

162.  Kucza,  Waclaw,  Josef. 

Brief,  Visitenkarte,  Notizbuch. 

163.  Zdrochecki,  Roman  J. 
Erkennungsmarke  mit  Aufschrift: 
Bochnia,  1910.  Briefumschlag,  Visiten¬ 
karte. 

165.  Gadziszewski,  Wladislaw,  Obltn.,  geb. 
am  22.  6.  1895,  Gymnasialprofessor. 
Soldbuch,  Personalausweis,  Erken¬ 
nungsmarke. 

167.  Bieloglawok,  Roman,  Hptm. 

Postkarte. 

168.  Siekerzynski,  Kazimierz,  Major. 
Personalausweis. 

170.  Druhowino,  Olgierd,  Major,  Elektro- 
Ing. 

Ausweis  des  Luftschutzbundes,  Vi¬ 
sitenkarte. 

171.  Hauptmann. 

Notizbuch. 

172.  Domalewski,  Adam,  Obltn. 

Postkarte. 

173.  Dworakowski,  Wladimierz,  Ltn.,  geb. 
1895. 

Soldbuch. 

174.  Francewicz,  Czeslaw,  Bernatowicz, 
Hptm. 

Postkarte. 

175.  Burdajewicz,  Mieczyslaw. 

Postkarte  mit  Absender:  M.  Burda¬ 
jewicz,  Moschen,  Kreis  Schrimm, 
Mühlenstr.  20. 

Brief. 

176.  Leutnant. 

Personalausweis  ftiit  Foto.  Visiten¬ 
karte  mit  dem  Namen  Hieronim 
Wlostowski,  Nowogrodek. 

178.  Drojawski,  (?)  Erazm,  geb.  23.  1.  1905 
in  Buczacz. 


169 


Impfzettel,  Zettel  mit  Namen,  Notiz* 
buch. 

179.  Wacul  (?),  Stepan. 

Telegramm:  „Stiedzu,  schreib  uns, 
wie  es  Dir  geht.  Rosina." 

182.  t^ckl,  Jamusz  Antoni,  geb.  2.  12.  02 
in  Radestow,  Post  Borkowice,  Land¬ 
wirt. 

Waffenschein,  Notizbuch,  Brief. 

184.  Bankowski,  Bogdan. 

Erkennungsmarke  mit  Aufschrift: 
198/34.  Wilno  Miasto  1910  2  Taschen¬ 
kalender. 

185.  Cholowiecki,  Rudolf,  Offizier,  Kor¬ 
pus  W. 

2  Brief-Telegramme  aus  Baranowicze: 
„Antworte,  wie  es  Dir  geht.  Habe 
Geld  geschickt.  Gattin."  Telegramm 
aus  Gorodeja  vom  2.  2.:  „Wir  sind 
gesund  .  .  .  Michalina  und  die  Kin¬ 
der  wohnen  bei  Stefa  Olechowskaja. 
Wanda."  Zettel:  Cholowieckaja,  Go- 
rodaja,  Kreis  Baranowicze.  2  Tele¬ 
gramme  erhalten.  Freue  mich  sehr. 
Brief  geschickt.  Gesund.  Küsse.  Cho- 
lowecki. 

187.  Blicharski,  Wojciech,  Obltn.,  Korpus  V, 
Wehrpaß,  Briefumschlag.  Foto  mit 
Namen  des  Obigen  auf  der  Rückseite. 
Schreiben  von  ihm  an  den  Komman¬ 
danten  des  Lagers  Kozelsk,  datiert 
vom  18.  4.  40:  „Am  8.  ?  40  hat  mir 
meine  Frau  aus  Tarnopol  ein  Paket 
geschickt  . .  /' 

188.  Dubas,  Tadeusz,  Ltn.,  Chemie-Pro¬ 
fessor. 

Personalausweis,  Waffenschein,  Vi¬ 
sitenkarte,  Notizbuch,  2  Postkarten. 

191.  Czaska,  Srom'slaw,  geb.  ?  2.  1912,  Ltn. 

Personalausweis. 

195.  Liste  mit  53  Namen,  mit  russischer 
Schreibmaschine  geschrieben. 

196.  Zettel  mit  Adresse:  Schneider,  Ta¬ 
deusz,  Kozelsk. 

197.  Gorzechowski,  Henryk,  Obltn. 
Personalausweis,  2  Postkarten. 

1S9.  Leutnant. 

Notizbuch.^ 

200.  Robak,  Eugenlusz. 

Postkarte  aus  Ungarn, 

201.  Urbanski,  Bronislaw,  Obltn. 
Offiziersausweis,  Trauschein. 

202.  Fromowicz,  Jan,  Ltn. 

Führerschein,  Berechtigungsschein 
zum  Tragen  eines  militärischen  Ab¬ 
zeichens. 


203.  Wrabiecki,  Stefan,  Ltn. 

Postkarte  mit  Absender:  J.  Wra- 
biecka,  Warschau,  Zlota  59a. 

205.  Witeszczak,  Stanislaw,  Ltn. 
Personalausweis.  Brief  mit  Absender: 
Witeszczak,  Stefania,  Zamosc. 

206.  Kozirowski,  Michael. 

Postkarte,  Personalausweis  (unleser¬ 
lich),  1  Foto. 

207.  Klimowicz,  Sergiusz,  Obltn.,  wohnhaft 
in  Zelwie,  Lesnicku. 

Führerschein  für  Krad,  Erkennungs¬ 
marken,  3  Postkarten,  6  Fotos. 

208.  Leokiewicz,  Kazimierz,  Obltn. 
Bescheinigung  vom  Rechtsanwalt, 
1  Quittung,  3  Fotos* 

209.  Wolf,  Emil,  Offizier. 

Personalausweis,  Zigarettenspitze. 

210.  Hauptmann. 

Notizblock  mit  verschiedenen  Adres¬ 
sen, 

211.  Boldok,  Tadeusz,  Sekretär,  Warschau, 
Grodzkistraße. 

Personalausweis,  Notizbuch,  2  Fotos. 

212.  Hauptmann. 

213.  Bialy,  Witold  Edmund,  Ltn.,  geb. 
März  1909  in  Jamiemyslu,  Kreis 
Sroda. 

Postkarte,  1  Foto. 

214.  Berodrinski,  Sygmunt,  Hptm. 
Bescheinigung,  Tagebuch. 

215.  Major. 

Brief  mit  Absender:  Josefa  Wraczek, 
Korecz,  Staroklasztorni  35. 

216.  Hauptmann. 

Personalausweis  (unleserlich),  Visiten¬ 
karte,  Notizbuch,  2  Postkarten. 

217.  Domagala,  Tadeusz,  Ltn.,  23.  Regt. 
Leichte  Artillerie. 

Personalausweis,  Waffenschein, 

Schlüsselbund  mit  Plakette:  „Resta 
uracia  da  voi,  Sosnowice,  Nagelfeile 
(engl.  Ursprungs),  Notizbuch. 

218.  Leutnant. 

219.  Achselstück  ohne  Abzeichen. 

220.  Powroinik,  Josef,  Hptm. 
Personalausweis  (unleserlich),  Ge¬ 
burtsurkunde,  Visitenkarte,  2  Briefe, 
Impfzettel. 

221.  Babiei,  Rudolf,  Un. 

Personalausweis,  Impfzettel,  Tele¬ 
gramm,  Briefe. 

223.  Solewski,  Wincenli,  Obltn.,  geb,  7.  8. 
1905  im  Kreis  Lublin. 
Erkennungsmarke,  Wehrpaß,  Post¬ 
karte,  Achselstück  ohne  Abzeichen. 


170 


224.  Kolodziejczak,  Waclaw,  geb.  18.  5. 

1897. 

Personalausweis,  Geburtsschein,  in 
deutscher  Sprache,  3  Obligationen, 
Heiratsurkunde,  Notizblock,  Hypo¬ 
thekenbrief. 

225.  Wierzynski,  Stefan,  Alojzy,  Offizier. 
Wehrpaß,  Ausweis  der  Landeswirt¬ 
schaftsbank,  Achselstück  ohne  Ab¬ 
zeichen. 

228.  Sieminski,  Ludwik,  Major,  geb,  31. 1. 
1897  in  Krakau,  wohnhaft  in  Modlin, 
Kosciuskistraße  219, 

Postsparbuch,  Impfzettel,  2  Briefum¬ 
schläge,  Postkarte,  Liste  mit  der 
Ueberschrift  „Fortsetzung,  4  Kompa¬ 
nie".  Die  Liste  enthält  11  Namen  mit 
Rubriken,  in  denen  Geburtsjahr, 
Dienststellung,  Nationalität  und  Her¬ 
kunft  (aus  welchem  Lager)  angegeben 
ist.  In  der  Rubrik  „Herkunft"  sind 
die  Lager  Kozelschtschina,  Kozelsk, 
Taliza,  Ostaschkow  und  Skit  I  ange¬ 
geben.  In  der  Rubrik  „Nationalität" 
ist  einer  mit  „Jude"  bezeichnet. 

229.  Bialeckl,  Leo,  Ltn.,  geb.  1896. 

Soldbuch,  Führerschein  für  Frau  Apol¬ 
lonia  Bialecka,  Borek,  ul.  Kilins- 
kiego  62,  ausgestellt  am  16,  7,  35, 
Notizbuch,  Visitenkarte. 

230.  Leutnant. 

231.  Wolski,  Boies  law. 

2  Postkarten,  1  Brief,  Impfzettel,  zwei 
Telegramme. 

232.  Skrzywan,  Jerzy,  Major,  geb.  18.  6. 

1898,  wohnhaft  in  Warschau,  ul.  Bya- 
listok  20 — 32. 

Personalausweis,  Impfzettel,  Visiten¬ 
karte,  Taschenkalender. 

233.  Wierzyllo,  Tadeusz,  Obltn. 

2  Postkarten,  2  Briefe,  davon  einer 
4  Seiten  lang,  vom  8.  Sept.  1939. 

234.  Wru  . . .  Victor,  Obltn. 

2  Postkarten  aus  Wilna,  ul.  Wielna  27, 

235.  Uniformknopf. 

236.  Mazur,  S.,  Ltn. 

Zettel  mit  Adresse  des  Obigen  (Ko¬ 
zelsk)  und  einer  anderen  Adresse 
(Mazur  Jan,  Post  Wystrowice).  Deckel 
einer  Holzdose  mit  eingeschnitztem 
Namen  „Kozelsk  1940"  und  Initialen 
„M.  S.",  1  Brief. 

237.  Wröblewski,  Ignacy,  geb.  5.  8.  03  in 
Tarnow,  wohnhaft  in  Tarnow,  Offizier 
Wehrpaß,  Taschenkalender,  Notiz¬ 
buch,  Personalausweis. 


238.  Achselstück  ohne  Abzeichen. 

239.  Kuzminski,  Arkadiusz,  Student,  geb. 
29.  1.  07,  wohnhaft  in  Warschau,  Aka- 
demicka  5. 

Postsparbuch,  Impfzettel,  Postkarte  m. 
Absender:  Pinsk,  ul.  Kolegiainaja 
Nr,  12,  Kolega  Nadjezda. 

240.  Kamienski,  Tadeusz,  geb.  1.  6.  06  in 
Ciechonow. 

Personalausweis,  Impfzettel,  Nr.  3571, 
Notizbuch,  polnisch-franz.  Konversa¬ 
tionsbuch.  Visitenkarte:  Bartnik  Euge- 
niusz. 

241.  Impfzettel  Nr.  1698. 

242.  Achselstück  ohne  Abzeichen. 

243.  Wlasienko,  Wladimir,  Zivilist. 
Postkarte  mit  Absender:  Maria  Wla¬ 
sienko,  Wilna,  Josnowa  40. 

244.  Lopusko,  Eduard,  Zivilist. 

Postkarten.  Davon  eine  mit  Absender: 
Witold  Lopusko,  Wilna,  Antakalnio  4., 
und  eine  andere  mit  dem  Absender: 
Anna  Lopusko,  Wilna,  Szyczkinska  10. 

245.  Mazur,  Stanislaw. 

Personalausweis,  Impfzettel  Nr.  3180, 
3  Postabschnitte  m.  Stemp.  „Zywiec“. 

240.  Notizbuch.  Darin  sind  3  Namen  aul¬ 
gezeichnet:  Osinski,  Waclaw,  Ltn. 
Wojtowicz,  Szymon,  Rzazewski, 
Alexander.  Gebetbuch,  1  Brief. 

247.  Major. 

248.  Baranowski,  Adolf,  Oberstleutnant. 

Personalausweis,  Impfzettel,  Nr.  1240. 
Zettel  mit  3  Adressen  und  dem  Ver¬ 
merk:  „Bitte  schreibe  mir  unter  die¬ 
sen  Adressen":  1.  Warschau,  Sta- 
lowa5,  2.  Milanowek,  pod.  Warschau, 
Chrzanow,  Piisudskistr.  63,  3.  War¬ 

schau,  Rydz-Smiglego  6.  m.  9. 

249.  Hauptmann. 

Erkennungsmarke  (unleserlich),  Impf¬ 
zettel  Nr.  1677. 

250.  Major. 

252.  Hauptmann. 

Telegramraquittung:  „Wilnius,  Do- 

browolska"  mit  Stempel  „Kozelsk,  12. 
3.  40". 

253.  Oberleutnant. 

254.  Herzog,  Stefan,  Offizier. 

Zettel  m;t  seiner  Adresse  in  Kozelsk, 
Zettel  mit  Adresse:  Lena  Herzogowa. 
Grodno,  Mickiewicza  14. 

255.  Badowski,  Victor,  Hauptm. 
Erkennungsmarke  mit  der  Aufschrift 
P.  K.  U.f  Bochnia",  Briefumschlag. 


171 


256.  Achselstück  ohne  Abzeichen,  2  Post¬ 
karten  (unleserlich),  Impfschein,  Nr, 
1794,  Uhrenkapsel. 

257.  Zivilist. 

258.  Pajewski,  Antoni,  Czeslaw,  Ltn.r  geb. 
1891. 

259.  Wolodktewicz,  Piotr,  Hptm. 

Postkarte  v.  9.  3.  40  mit  Absender: 
N.  Marjan  Kuna,  Warschau,  ul. 
Krucza  47a. 

260.  Budzin,  Julian,  Mieczyslaw,  geb,  1909, 
Arzt. 

Achselstück,  ohne  Abzeichen,  Perso¬ 
nalausweis,  Verbandspäckchen,  zwei 
Briefe,  1  Postkarte,  Tagebuch. 

261.  Achselstück  ohne  Abzeichen. 

262.  Gladysiewicz,  Emil. 

2  Uniformknöpfe,  3  Briefumschläge, 
davon  einer  mit  dem  Absender:  Maria 
Gladysiewicz.Domanowo,  Post  Bransk, 
Provinz  Bialystok. 

263.  Grapow,  Eugeniusz,  Obltn.,  geboren 
29.  11.  1897. 

Wehrpaß,  Visitenkarte,  ärztliches 
Rezept,  Impfzettel,  Nr.  1429,  Rund¬ 
schreiben  einer  Versicherungsgesell¬ 
schaft  an  Obengenannten,  Ordens¬ 
band,  Rosenkranz. 

264.  Major. 

Notizbuch. 

265.  Bleistiftzeichnung  (männlicher  Kopf) 
mit  der  Aufschrift  „KozeJk".  XII.  Kor¬ 
pus,  29.  12.  1939. 

266.  Achselstück  ohne  Abzeichen. 

2  Briefe,  Medaillon. 

267.  Achselstück  ohne  Abzeichen. 

268.  Achselstück  ohne  Abzeichen,  Impf* 
zettel  Nr.  2433,  Notizbuch. 

269.  Postkarte  mit  dem  Absender:  Zbig- 
niewas  Karalkianus,  Wilna,  Tilto- 
gatwi  Nr.  53. 

Achselstück  ohne  Abzeichen,  Gebet¬ 
buch. 

270.  Oberstleutnant. 

Zettel  mit  verschiedenen  Namen,  höl¬ 
zerner  Rosenkranz,  in  Holz  geschnitz¬ 
tes  Marienbild. 

272.  Dobrowolski,  Wlodzimierz,  Oberst¬ 
leutnant-Arzt. 

Erkennungsmarke  mit  der  Aufschrift 
,,PP  LK  (Oberstleutnant-Arzt),  1389,Jf 
Hörrohr. 

273.  Leutnant. 

Quittung  auf  den  Namen:  Leutnant 
Czubinski. 


274.  Major. 

Impfzettel. 

275.  Baranowicz,  Eduard. 

Achselstück  ohne  Abzeichen.  Brief¬ 
umschlag,  2  Postkarten,  Impfzettel, 
von  Hand  gezeichnete  Europakarte. 

276.  Machowski,  Franciszek,  Oberstleutn. 
Personalausweis,  Impfzettel  Nr.  4192, 
1000  Zloty. 

277.  Bartoszyuski,  Kazimierz,  Oberstleut¬ 
nant-Apotheker,  Warschau,  Czernia- 
kowska  204  m.  37. 

Schreiben  des  Kriegsministeriums, 
Waffenschein,  Impfschein,  Visiten¬ 
karte,  Fahrtausweis. 

278.  Uniformknopf,  Impfzettel,  Notizbuch. 

279.  Oberst. 

Zettel  mit  10  Namen  von  Obersten. 

280.  Zaj^czkiewicz,  Josef,  Major-Apothek. 
Schreiben  des  Kriegslazaretts  Nr.  504, 
russische  Bescheinigung,  Fotos,  Impf- 
zettel  Nr.  3532,  1  Kamm,  1000  Zloty. 

282.  Duchnowicz,  Antoni,  Instruktor  O.  K., 
geb.  am  2.  . .  1905. 

Postsparbuch,  Achselstück  ohne  Ab¬ 
zeichen. 

283.  Lisecki,  Adam. 

Gesuch  an  den  Lagerkommandanten 
„Kriegsgefangener  Lisecki  Adam,  Kor¬ 
pus  Nr.  1,  3.  Komp.,  15.  Dez.  1939.  An 
den  Kommandanten  des  Lagers,  über 
den  Komblok  (Blockkommandanten), 
(Lager  Ski).  Ich  bitte,  mir  .  .  .  zuzu¬ 
weisen  ...  an  chronischen  .  . 

286.  Dzierzynski,  Kazmierz,  Oberst. 

2  Personalausweise,  Straßenbahnaus¬ 
weis,  2  Postkarten,  2  Visitenkarten, 
Orden  „Virtuti  Militari'*, 

287.  Zurominski,  Marian,  geb.  3.  4.  1910  in 
Tarnow. 

1  Personalausweis  (unleserlich),  ein 
Zeugnis,  Geburtsurkunde,  Schulter¬ 
stück  ohne  Abzeichen. 

288.  Goldwicht,  Isaak,  Dr,  med.,  Obltn. 
Schulterstück  ohne  Abzeichen,  ein 
Brief,  1  Karte,  Telegramm,  Visiten¬ 
karte,  2  Fotos. 

289.  Dobrowolski,  Czeslaw,  Oberleutnant, 
Chemiker. 

Personalausweis,  Visitenkarte,  Impf¬ 
zettel  Nr.  3586.  1  Brief,  3  Postkarten, 
mit  Absender  „M.  Dobrowolska,  War¬ 
schau,  Markeikarska  49",  Notizblock, 
Uhrkette,  Abzeichen  „S.  P." 

290.  Leutnant. 


172 


291.  Elke,  Maximilian,  Ltn.f  wohnhaft  fa 
Wejerowo,  ul.  Sobieckego  20. 
Briefumschlag,  Visitenkarte,  Fotos. 

292.  Byczkowski,  Nikolai,  Oberstleutnant. 
Personalausweis,  verschied.  Schrei¬ 
ben,  Visitenkarte,  Nagelschere. 

293.  Kronenburg,  Artur,  Warschau,  Grzy- 
bowska  32. 

Verleihungsurkunde  für  einen  Orden, 
Visitenkarte,  Postkarte. 

294.  Achselstück  ohne  Abzeichen. 

295.  Kulecza,  Wladyslaw,  Oberst. 
Personalausweis,  Rosenkranz. 

296.  Wilczek,  Piotr,  Ltn. 

Brief,  Zettel  mit  seinen  Namen, 
Metallspiegel. 

297.  Markowski,  Boleslaw,  Ing.,  Obltn. 

4  Briefe,  2  Briefumschläge,  1  Post¬ 
karte,  Absender:  Marko wska,  Kielce, 
ul.  Sniadeckich  21. 

298.  Sicinski,  Zygmunt,  Obltn. 
Verschiedene  Briefe,  Tabakdose. 

299.  Dorotczynski,  Lucjusz,  Ltn.,  geh.  am 

11.  2.  02  in  Baranowice. 
Personalausweis. 

300.  Balinger,  Antoni,  Witold/ Major,  geb. 
13.  6.  1886. 

2  Personalausweise,  Impfzettel  Nr. 
3596,  Schreiben  des  Kriegsministe¬ 
riums,  Visitenkarte,  3  Blätter  mit 
Notizen. 

300.  Ramolt,  Witold,  Baldin,  Oberarzt. 
Personalausweis,  Impfzettel,  Fahrbe¬ 
fehl,  3  Fotos,  Taschenkalender. 

301.  Steczniowski,  Michal,  Obltn.,  geb. 

7.  9.  1885. 

Wehrpaß,  Schulterstück  (Obltn ),  Zet¬ 
tel  mit  Adresse,  Brief,  Gebetbuch, 
Zigarettenpapier,  Spiegel,  Brieftasche. 

302.  Teil  eines  Personalausweises,  Impf¬ 
zettel,  Brief  mit  2  Fotos,  1800  Zloty. 

303.  Uniformknopf,  Brief  (Adresse  unleser¬ 
lich). 

304.  Deutsches  Büchlein  „Vögelchen''  und 
das  Erdbeben  (Propaganda). 

305.  Turkiewicz,  Jan.  Obltn. 

Wehrpaß,  Telegramm,  Postsparkassen¬ 
buch  Nr.  817  936  C. 

306.  Dowaazrowicz  (?),  Kaztmierz. 

1  Brief,  1  Kette,  deutsch-russ.  Sprach- 
buch,  Schulterstücke  ohne  Abzeichen, 
Plakette  (Andenken  an  Czenstochau). 

307.  Skiniaczny,  Andrzej,  Ltn. 
Personalausweis,  Schulterstück  ohne 
Abzeichen,  Impfzettel,  polnischer 
Adler. 


308.  Lech,  Stefan,  Ltn. 

Personalausweis,  Führerschein,  Mobil¬ 
machungskarte,  Dauerfahrkarte,  Ziga¬ 
rettenetui,  Liste  mit  27  Namen  von 
Offizieren  aus  dem  Lager  Putiweisk 
(Gebiet  Sumsk). 

„Gefangenenlager  Putiweisk“ 

Rayon  Putiweisk,  Gebiet  Sumsk. 

1.  Oberstltn.  Rychalski,  Stefan,  War¬ 
schau,  Nowolipie  33-34,  Sulejowek, 
Pulawskiego  75. 

2.  Major  ....  rzaefcr-Marian,  Grodno, 
Orzieszkowej  15 — 3. 

3.  Major  Sikorskt. 

4.  Kpt  Goszczynskl,  Zdzislaw.  Wilno, 
Mickiwicza  220. 

5.  Kpt.  Gajewski,  Ludwig,  Grodno,  Bos- 
niaka  26. 

6.  Kpt.  Nieniewski,  Marian,  Warschau, 
Al.  Niepodleg  To  sei  132 — 136. 

7.  Kpt.  Fjedorowicz,  Tadeusz,  Wilno,  Ar- 
senalska  6. 

8.  Kpt.  Majer,  Eugeniusz,  Szczuezyn- 
Nowogrodzki  Pilsudskiego  104. 

9.  Kpt.  Antoniewicz, 

10.  Kpt.  Nowak, 

11.  Kpt.  Zebrowski, 

12.  Kpt.  Woltenberg, 

13.  Kpt.  Stawikowski, 

14.  Kpt.  Mantel,  Stanislaw,  Obltn. 

15.  Kpt  Gizycki,  Aleksander  Warschau, 
Kujanosa  3. 

16.  Ltn.  Mitek,  Waclaw,  Mikianece  1  m  2 
(Lubochnic)  pol.  Spady-porche,  Tom 
Maz. 

17.  Ltn,  Lech,  Stefan, 

18.  Ltn.  Iwicki,  Kazimierz,  Basrowlie,  P — 
Sa,  Rawa  Mazowiecka. 

19.  Ltn . ckiewicz,  Josef,  Wilno,  Wilh. 

Bahnlasche  9a. 

20.  Ltn.  Budkiewicz,  Wincenty, 

21.  Ltn.  Grodz,  Wladyslaw, 

22.  Ltn.  Jakubowski,  Henryk,  Wlachy, 
Pitulskag  12. 

23.  Ltn.  Tyrk, 

24.  Ltn.  Albrecht, 

25.  Ltn.  Tagoda, 

26.  Ltn.  Poczewski,  Karel,  Wlady,  p.  ta. 
i.  stwgch.  Peliham,  porer  Dwapy  OPST. 

27.  Ltn.  Landansk,  Wiklow,  Ksawerynow. 


173 


309.  Talaczyk 

Zettel  der  Apotheke  A.  Kozakiewicz 
in  Dubno  (Wolhynien),  ImpfzetteL 

310.  Schulterstück  (Major),  Kettchen  mit 
Marienmedaillon. 

311.  Schulterstück  (Obltn.),  Ausweisetui, 
komm.  Abzeichen. 

312.  Konopacki,  Stanislaw,  Hptm.  geb.  17. 
1.  1885  in  Wielun,  wohnh.  Warschau, 
Jerozolimskie  9. 

Personalausweis,  Postkarte,  Postspar¬ 
buch,  2  Schreiben  des  Kriegsministe¬ 
riums,  Sparkassenbuch,  3  Visitkarten, 
Schulterstück  ohne  Abzeichen. 

313.  Krogulski,  Henryk,  Stanislaw,  geb.  15. 
7.  05  in  Raibroicie, 

Personalausweis,  Wehrpaß,  Gebetbuch, 
Postkarte,  Zeugnis,  Zivilknopf. 

314.  Dombrowski,  Czeslaw,  Notizbuch  mit 
Adresse  Regina  Romanowna,  Brest 
Litowsk  Kulegia. 

Blechplakette. 

315.  Personalausweis  (unleserlich)  .Taschen¬ 
kalender,  Schulterstück  ohne  Ab¬ 
zeichen. 

316.  Lippoman,  Czeslaw,  Ltn. 

Visitkarten,  Rosenkranz,  Schulterstück 
ohne  Abzeichen. 

317.  Radecki  -  Mikulicz,  Edward  Henryk, 
Ltn. 

Trauschein,  Impfzettel,  Schreiben  des 
Kriegsministeriums,  Briefumschlag, 
Rosenkranz,  Kettchen,  Schulterstück 
(Ltn.). 

318.  Rezept,  Notizbuch  mit  Adressen, 

Achselstück  ohne  Abzeichen. 

319.  Firko,  Henryk,  Obltn. 

Postkarte,  Quittung,  Fotos. 

320.  Notizbuch,  Tabakdose,  mit  Aufdruck 
..Kozelsk  1940“,  Achselstück  ohne 
Abzeichen. 

321.  Zivilist. 

322.  Moszczynski,  Antoni,  Dr.  med. 
Personalausweis,  Führerschein,  Impf¬ 
zettel,  1  Orden,  Geldbörse  mit  Schlüs¬ 
seln,  Achselstücke  ohne  Abzeichen. 

323.  Burka,  Josef, 

Personalausweis. 

324.  Uniformierter. 

325.  Achselstück  ohne  Abzeichen. 

326.  Achselstück  ohne  Abzeichen. 

327.  Hauptmann. 


329.  Postolka,  Tomasz,  geb.  30.  9.  09  in 
Woronowka. 

Personalausweis,  Impfzettel,  2300, 
Meldezettel,  Postkarte,  Visitkarte. 

330.  1  Abzeichen  Schulterstücke  ohne  Ab¬ 
zeichen. 

331.  Pilikowski,  Janusz,  Ltn. 
Taschenkalender,  handgeschriebene 
Noten,  Violinsaiten,  2  Briefe,  2  Schlüs¬ 
sel,  Zettel  mit  Aufzeichnungen,  Notiz¬ 
buch. 

332.  Lichon,  Julian,  Ltn.  31  Rgt 
Offiziersausweis,  Notizbuch,  Achsel¬ 
stücke  ohne  Abzeichen. 

333.  Zyblewski,  Josef,  Dr.  med.  Brzesc 
n^Bugiem,  ul.  3  maja  35  m  2. 

Personalausweis,  Doktordiplom,  amt¬ 
liches  Schreiben,  1  Visitkarte,  Erken¬ 
nungsmarke,  1  Achselstück  ohne  Ab¬ 
zeichen. 

334.  Blechmarke  mit  russ.  Aufschrift:  Er- 
holungsheimArbeiterkorporative,  Ach¬ 
selstück  ohne  Abzeichen. 

335.  Taschenkalender,  2  beschriebene  Zet¬ 
tel,  Achselstück  ohne  Abzeichen. 

336.  Achselstück  ohne  Abzeichen. 

337.  Engel,  Abraham,  Dr.  med.  Hptm. 
Soldbuch,  Marschbefehl,  6  Karten, 
Visitkarten. 

338.  Hauptmann. 

1  Brief,  3  Postkarten,  2  Pilsudski-Tra- 
ditionsabzeichen,  davon  eines  mit  dem 
Datum  6.  VIII.  1914. 

339.  Leutnant. 

Soldbuch,  1  Brief,  1  Karte. 

340.  Visitkarte:  Zaiega,  Jan,  Major. 

341.  Hauptmann. 

2  Auszeichnungen. 

342.  Schimsheimer,  Wilhelm,  Ltn. 
Impfzettel,  Taschenkalender. 

343.  Zivilist. 

344.  Bagienski,  Ewgeni,  Hptm. 

3  Postkarten,  1  Brief,  Impfzettel,  1  pol¬ 
nischer  Adler. 

345.  Leutnant. 

Soldbuch,  1  Brief,  2  Briefumschläge, 

1  Visitkarte,  Impfzettel. 

346.  1  Brief,  1  Achselstück  ohne  Ab¬ 
zeichen. 

347.  Winkowski,  Hendryk,  Advokat. 
Personalausweis,  2  Briefe,  Visitkaite. 

348.  Oberleutnant. 


174 


349.  Stepei,  Jan,  Obltn.,  geb.  26.  1.  06, 
wohnhaft  in  Wagiewniki,  ul.  Pilsuds- 
kiego  8. 

Personalausweis,  Impfzettel,  Postspar¬ 
buch,  1  Orden,  3  Fotos,  Briefe,  darun¬ 
ter  einer  aus  Kozelsk. 

350.  Oberleutnant. 

351.  Schulterstück  ohne  Abzeichen,  1  Post¬ 
karte. 

352.  Wigdorowicz,  Hirsz-Oszerowicz,  Arzt, 
Soldbuch,  5  Karten,  Personalausweis, 
Notizblock  mit  Aufdruck  Dr.  med.  E. 
Wigdoro.wicz. 

353.  Schulterstück  ohne  Abzeichen. 

354.  Pietraszek,  Josef,  Hptm. 
Personalausweis,  Taschenkalender, 
Rechnung. 

355.  Hauptmann. 

Tagebuch. 

356.  Hauptmann. 

357.  Leutnant. 

358.  Rytlewski,  Teofil,  Danzig,  Leutnant. 
Personalausweis,  Postkarte,  Visiten¬ 
karte. 

359.  Schulterstück  ohne  Abzeichen. 

360.  Leutnant. 

361.  Leutnant. 

362.  Oberleutnant. 

ein  Höhrrohr  (Arzt?),  2  Medaillons. 

363.  Binder,  Eugeniusz,  Leutnant,  Krakau, 
ul.  Lobzowska  52  m.  6. 

Buch  in  deutscher  Sprache,  Impfzettel, 

1  Orden,  Visitenkarte. 

364.  Moronski,  Witold,  Ltn. 
Personalausweis,  5  Postkarten,  1  Brief¬ 
umschlag,  Visitenkarten,  1  Karte  von 
Europa. 

365.  Schulterstück  ohne  Abzeichen. 

Eine  Anzahl  Zettel  mit  Notizen. 

366.  Laszez  (?),  Feliks,  Ltn. 
Personalausweis,  Postsparbuch,  Sold¬ 
buch,  Kriegsbeorderung,  Visitenkarte, 
Impfschein. 

367.  Baczkowicz,  Szymon. 

2  Briefe,  Achselstück  ohne  Abzeichen, 
1  Foto. 

368.  1  Schulterstück  ohne  Abzeichen. 

369.  Stark,  Eduard  Alfons,  geb.  10.  7.  1898, 
Obltn. 

Soldbuch,  Taufschein,  1  Brief,  3  Kar¬ 
ten,  geschnitzter  Deckel. 

370.  Lyszkowski,  Jerzy,  Obltn. 

371.  Schulterstück  ohne  Abzeichen. 


372.  Schubert,  Tadeusz,  Ltn. 

Trauschein,  1  Abzeichen. 

373.  Leutnant. 

374.  Bilmin,  Stanislas. 

Personalausweis. 

375.  Soldbuch  (unleserlich). 

376.  Aleksewicz,  Sigismund  Josifowicz,  Ltn. 
2  Briefe. 

378.  Mejster,  Stefan,  geb.  20.  2.  1887. 

1  Schreiben  mit  Angabe  des  Wohn¬ 
ortes  in  Czenstochau,  Al.  Wolnosci  23, 

1  Personalausweis,  j  Visitenkarten,  3 
Postkarten,  1  Tabakschachtel  aus  Holz 
geschnitzt,  „Kozielsk,  1940". 

379.  Maczewskt,  Zygmunt  Marian,  geb.  21. 
11.  1874,  Zivilist. 

Personalausweis,  3  Briefumschläge,  2 
Briefe,  Waffenschein. 

380.  Smulsk . Ltn. 

2  Postkarten. 

381.  Chajeckl,  Wladimierz,  Dr.r  Hptm. 
Kriegsbeorderung,  Visitenkarte,  Kamm, 

1  Schere,  Briefe,  1  Medaillon,  Schul¬ 
terstück  ohne  Abzeichen. 

382.  Leutnant. 

384.  Wowra,  Jan,  geb.  10.  8.  1893. 

3  Personalausweise,  Geburtsschein, 

2  Fotos,  Impfzettel  Nr.  4161,  deutscher 
Brief,  Schulterstück  ohne  Abzeichen, 

1  Kettchen  mit  Medaillon. 

385.  Schulterstück  ohne  Abzeichen,  Brief¬ 
umschlag. 

386.  Specht,  Ewgeni,  Zivilist. 

1  Brief,  1  Uhrenarmband,  Impfzettel. 

387.  Schulterstück  ohne  Abzeichen. 

388.  Puzdrakiewicz,  Kazimierz,  Ltn, 
Kriegsbeorderung,  Schulterstücke  ohne 
Abzeichen. 

389.  Krzyszkowski,  Tadeusz,  Obltn.,  techn. 
Beamter. 

Personalausweis,  Wehrpaß,  Schulter¬ 
stücke  ohne  Abzeichen. 

391.  Zivilist. 

392.  Leutnant. 

393.  Zlotolowicz,  Tadeusz. 
Personalausweis,  2  Karten,  Bleistift¬ 
zeichnung,  Schulterstücke  ohne  Ab¬ 
zeichen. 

394:  Glikman,  Leon,  Ltn.,  Arzt. 

Mobilmachungskarte,  Impfzettel  3954, 

2  Briefe,  1  Postkarte,  Wehrpaß. 

395.  Oberleutnant. 

396.  Zivilist. 


175 


397. «  Derczynski,  Stanislaus,  Zivilist. 

Brief,  Personalausweis  und  Schüler¬ 
fahrkarte,  für  Maria  Derczynski,  Notiz¬ 
buch,  polnische  Zeitung  vom  22.  4. 
1940,  eine  Bescheinigung  in  russischer 
Sprache,  daß  Derczynski  vom  24.  11. 
1939  bis  21.  2.  1940  im  Lazarett  Kozelsk 
des  Lagers  der  NKWD  war. 

398.  Schulterstücke  ohne  Abzeichen,  Visit- 
karten  auf  den  Namen  Golgbieski, 
Marian,  Dipl, -Ing.,  1  Blatt  mit  einem 
Gebet,  2  Medaillon. 

400.  Schulterstücke  ohne  Abzeichen. 

401.  Grody,  Wladislaw,  Ltn. 
Kriegsbeorderung,  Personalausweis, 
Impfzettel  Nr.  966. 

402.  Schulterstück  ohne  Abzeichen,  V  So¬ 
wjetstern  aus  Blech,  deutsch-russi¬ 
sches  Sprachbuch. 

403.  Konarzewski,  Dariusz,  Wojciech. 
Personalausweis,  Dauerfahrkarte,  drei 
Wechsel,  5  Briefe,  einer  von  ihm  in 
Kozelsk  geschrieben. 

404.  Uruski,  Wassili,  Ltn. 

4  Postkarten,  1  Brief,  1  Medaillon. 

405.  1  Schulterstück  ohne  Abzeichen. 

406.  Starda,  Wladimierz,  Felicjan,  geb.  16. 
2.  1911  in  Chrzanow. 

1  Ausweis,  1  Notizblock,  1  Kreuz. 

407.  Schanzer,  Max,  Ltn. 

8  Karten,  2  Notizbücher,  1  Karte  trägt 
den  Absender:  Berta  Schanzer,  Bielitz. 

408.  Czajkowski,  Hironim. 

Anzahl  Karten,  Schulterstück  ohne 
Abzeichen,  1  Kettchen  mit  Kreuz. 

409.  Pohorecki,  Boleslaw,  Herbert,  Zivilist, 
Warschau,  ul.  Starklowiecz  99. 

1  Personalausweis  (unleserlich),  ein 
Meldezettel,  1  Telegramm,  1  Brief, 

8  Postkarten,  1  Visitkarte. 

410.  Pastwa,  Waclaw,  Obltn. 
Personalausweis,  1  Tabakpfeife. 

411.  Schulterstück  ohne  Abzeichen. 

412.  Leutnant. 

1  Abzeichen^ 

414.  Schulterstück  ohne  Abzeichen. 
Notizbücher. 

415.  Oberleutnant. 

416.  Juszkiewicz,  Karol,  Lehrer  in  Klesz- 
czowic. 

Personalausweis,  Schulterstück  ohne 
Abzeichen. 


417.  Nowak,  Zbigniew, 

amtliches  Schreiben,  Briefe,  Karten, 
Fotos,  Visitkarte,  Rechnung. 

418.  Hoffmann,  Wilhelm,  Luzian,  Lubstow, 
Gemeinde  Smopolne,  Kreis  Kolo. 
Schreiben  d.  Panzerbatl.  Posen,  5  Kar¬ 
ten,  Waffenschein. 

419.  Schulterstück  ohne  Abzeichen. 

420.  Schulterstück  ohne  Abzeichen.  1  Holz¬ 
dose. 

421.  Miklaszenski,  Jerzy,  Hptm. 
Personenausweis  für  Staatsbeamte, 
4  Briefe,  1  Artillerieabzeichen,  1  Visit¬ 
karte,  1  Telegramm,  1  Blechkapsel, 
4  Goldzähne,  Absender  der  Briefe: 
Miklaszenka,  Warschau,  Kielecka  46. 

423.  Taschentuch  mit  Monogramm  S.  T. 
Schulterstück  ohne  Abzeichen,  eine 
Brille,  Uhrenband. 

424.  Bleistiftzeichnung,  mit  Aufschrift  Ko¬ 
zelsk  1940,  Tagebuch,  Schulterstück 
ohne  Abzeichen,  1  Medaillon. 

425.  Wieczorek,  Antoni. 

Schulterstück  ohne  Abzeichen,  Spie¬ 
gel,  Medaillon,  Briefumschlag  mit  Ab¬ 
sender:  Warschau,  Fabriczna  30  m  4. 

426.  Oberleutnant. 

3  Briefe,  Fotos,  2  Halsketten,  Impf¬ 
zettel  Nr.  3018. 

427.  Szwedek,  Antoni. 

Soldbuch,  Personenausweis  für  Staats¬ 
beamte,  1  Ehering  mit  Monogramm 
M.  D.  10.  4.  1939. 

428.  Olszewski,  Mieczvslow,  in  Uniform. 
Impfzettel  Nr.  282*  2  Briefe. 

429.  Dudzinski,  Edward,  Stanislaw,  Ltn. 
Soldbuch,  2  Briefe,  1  Medaillon,  Impf¬ 
zettel,  Füllfederhalter. 

430.  Mlodecki,  Edmund,  Karol,  Dr.  med., 
Brzesc  n'B.  ul.  Zygmuntowska  51  m  4. 
Rezeptblock  mit  Aufdruck  des  Na¬ 
mens,  Taschenkalender,  Visitkarte, 
Artillerieabzeichen,  Quittungen,  Brief¬ 
tasche,  1  Brief, 

431.  Zettel  mit  Adresse,  Leiche  in  Uniform, 
Zigarettenspitze. 

432.  Leiche  in  Uniform,  Gebetbuch,  Zettel 
(unleserlich),  Brieftasche. 

433.  Leutnant. 

Impfzettel,  Teile  von  einem  Tagebuch, 

1  Kettchen,  1  Medaillon. 

434.  Leiche  in  Uniform. 

Schulterstück  ohne  Abzeichen,  Fotos, 
Block  mit  Adressen  und  36  Namen, 
Kettchen  mit  Kreuz,  Impfschein. 


176 


435.  Leiche  in  Uniform. 

Schulterstück  ohne  Abzeichen,  ein 
Zettel  von  der  Apotheke  Korski  in 
Kowo,  3.  Mai,  Straße  96,  Tel.  42. 

436.  Starzyk,  Kazimierz,  Obltn.,  wohnh. 
Pinsk,  Straße  Unicka  22. 
Personalausweis,  2  Namenslisten,  Ta¬ 
schenkalender,  Schreiben  des  Kriegs¬ 
ministeriums,  Postabschnitt,  Füllfeder¬ 
halter. 

437.  W  .  .  .  .  ckowi . Ltn.,  Lemberg. 

Zulassungsschein  für  Fahrzeug  Nr. 
43  191,  2  polnische  Staatsobligationen 
(50  Zloty)  zu  5  %  aus  dem  Jahre  1924 
Nr.  3  194  978  u.  3  194  977,  13  Fotos, 
zwei  10-Kronenstücke  in  Gold. 

438.  Pachnikiewicz,  Waclaw  (in  Uniform). 
4  Karten  mit  einen  Absender:  H.  u.  Z. 
Krzesinscy,  ul.  Bracka  14  m  2.  War¬ 
schau,  Foto,  Notizbuch,  Brieftasche. 

439.  Leutnant. 

Brief  in  deutscher  Sprache  an  den 
Kommandanten  des  Lagers,  Dat.  vom 
4.  2.  1940. 

440.  Kwiatkowskl,  Zbigniew,  Jan,  Ltn., 
Student,  geb.  9.  5.  1912. 

Soldbuch,  Gesuch,  1  Schülerausweis, 

1  Notizbuch,  Nagelfeile,  1  Kette  mit 
Medaillon,  kleine  Heiligenfigur. 

441.  Kukielka,  Josef,  Obltn. 

2  Postkarten,  2  Briefe. 

442.  Gabryä,  Alojzy,  in  Uniform. 
Personalausweis,  für  Staatsbeamte, 

1  Karte,  2  Briefe,  Impfzettel. 

443.  Kindt,  Gustav,  Ltn.,  geb.  21.  2.  1911 
in  Radom. 

Fahrtausweis,  Personalausweis,  Mit¬ 
gliedsbuch  des  Touring  -  Club,  ge¬ 
schnitzte  Tabakpfeife,  Stellungsbefehl, 
Impfzettel  3886,  Karten  mit  Absender: 
Sofia  Kindt,  Warschau,  Falata-Straße 

2  m  53. 

444.  Krusche,  Jan,  Hptm.,  Advokat,  War¬ 
schau,  Jeruzolimska,  49  m  7,  oder  War¬ 
schau,  ul.  Pinsa  XI  Nr.  36. 

Briefe,  Karten,  Visitenkarten,  Impf¬ 
zettel  Nr.  1803. 

445.  Leiche  in  Uniform. 

Impfzettel,  1  Feuerzeug,  1  Uhrkette, 
x  Stulpenknöpfe. 

446.  Dzikowski,  Czeslaw  (Uniform),  Inge¬ 
nieur,  Warschau,  Asfaltowa  12. 
Zulassung  für  Fahrzeug,  1  Visiten¬ 
karte,  Postsparbuch,  1  Brief,  1  gol¬ 
dene  Brille. 


447.  Kozlolek,  Leopold,  Ltn. 
Erkennungsmarke,  1  Karte,  Marien¬ 
plakette. 

448.  Boronskl,  Waclaw  (Uniform). 

Ausweis  für  Staatsbeamte,  Post¬ 
abschnitt,  Impfschein  Nr.  2878, 

449.  Kurowski,  Mieczyslaw,  Obltn. 
Visitenkarte,  Briefumschlag,  1  Foto, 
Brieltasche,  mit  Monogramm,  Impf¬ 
zettel  Nr.  3325. 

450.  Uniformierter. 

451.  Oberleutnant. 

Personalausweis^^Taschenkalender, 
Kette  m.  Kapsel,  Abzeichen  der  Fähn¬ 
richsschule. 

452.  Binder,  Eugeniusz,  geb.  1904,  Offizier. 
Soldbuch,  5  Postkarten,  2  Briefe,  zwei 
Visitenkarten,  1  Foto,  1  Brieftasche. 

453.  Leutnant. 

1  Kettchen  mit  Medaillon,  Schulter¬ 
stück. 

454.  Oberleutnant. 

455.  Czarnecki,  Zygmund,  Oberstltn.,  stell- 
vertr.  Rgt.-Komm.  im  40.  Inf.-Rgt, 

1  Kettchen  m.  Kreuz,  Personalausweis. 

456.  Leiche  in  Uniform, 

Eine  Namensliste  aus  Kozelsk,  eine 
Brille,  1  Medaillon. 

457.  Koperski,  Tadeusz,  Ltn. 

2  Geburtsurkunden  seiner  Söhne,  meh¬ 
rere  Fotos,  1  Visitenkarte,  1  Kettchen 
mit  Medaillon,  1  Gebetbuch. 

458.  Leutnant. 

1  Brief. 

459.  Swierczewski,  Sewerjusz,  Ltn. 

2  Visitenkarten,  1  Briefumschlag, 
Schulterstück,  1  Brille. 

460.  Kamienski,  Stanislaw,  Komandor,  Ob.- 
leutnant. 

Mehrere  Visitenkarten,  1  Brille,  Fotos, 

461.  Splawiszewski,  Marian,  Ltn. 

Impfzettel  Nr.  1186,  Zettel  mit  Städte¬ 
namen,  1  Foto. 

462.  Pyszko,  Jan,  Offizier,  geb.  9.  6.  1881 
in  Kutno,  wohnhaft:  Ustrom  —  Slonsk. 
Postsparbuch,  Brieftasche,  1  Notiz- 

~  block. 

463.  Leutnant. 

Taschenkalender,  Impfzettel,  Postab¬ 
schnitt  mit  Stempel  ,,Horyn“  2.  6.  1939 
und  Namen  Chaniewski  Henryk,  ver¬ 
schiedene  Zettel. 

464.  Major. 

2  Taschenkalender,  Brille,  Zigaretten¬ 
spitze. 


Der  Mord  von  Katyn  Bg.  12 


177 


465.  Kwaskowski,  Stanislaw,  Major. 
Personalausweis,  2  Karten,  1  Brief,  ein 
Telegramm,  2  Visitkarten,  10-Zloty- 
Stück,  Taschenkalender. 

466.  Hauptmann. 

467.  Iwaszkiewicz,  Waclaw  (in  Uniform). 
Postkarten,  Notizbuch. 

468.  Szypowski,  Antoni,  Wladzimierz,  Ma¬ 
jor. 

Zeugnis,  Waffenschein,  Visitenkarte, 
Gebetbuch,  Mitgliedskarte  des  Roten 
Kreuzes,  Durchlaßschein,  Marsch¬ 
befehl,  Zettel  mit  Adressen. 

469.  Stolarz,  Stefan,  Oberstltn. 
Militärausweis,  Mitgliedskarte  des 
Roten  Kreuzes,  Waffenschein,  1  Brief, 
Füllfederhalter,  1  Foto. 

470.  Szepkowicz,  Wladislaw,  Major. 
Personalausweis,  fmpfzettel,  Pilsudski- 
Traditions- Abzeichen. 

471.  Janicki,  Jan,  Hptm. 

Kennkarte,  Postkarten. 

472.  Certowicz,  Jan,  Oberstabsarzt. 

Teile  eines  Personalausweises,  Impf¬ 
zettel  3990,  Zigarettenspitze,  Zwicker. 

473.  Major. 

474.  Hauptmann. 

1  Brief,  Liste  mit  20  Namen  von  Offi¬ 
zieren. 

475.  Major. 

Impfzettel,  2  Brillen,  Arbeitsdienstab¬ 
zeichen,  5  Zloty,  Abzeichen,  Me¬ 
daillon. 

476.  Erscheint  im  Nachtrag. 

477.  Sapiejewski,  Jan,  Tadeusz,  Oberstabs¬ 
arzt. 

Offiziersausweis,  Rezept,  Notizbuch, 
Impfzettel  3983,  Fotos,  Zigarettenetui, 
Visitenkaite. 

478.  Palczynski,  Wincenty,  Franciszek, 
Major. 

Offiziersausweis,  Tagebuch,  Kettchen 
mit  Medaillon,  1  Briefumschlag. 

479.  Rojchenberg,  Gwido,  Major. 

Brief,  Brieftasche,  Medaillon  mit  Etui, 
Zigarettenetui. 

480.  Choj^cki,  Edmund,  Major. 
Offiziersausweis,  3  Postkarten,  Ver¬ 
leihungsurkunde  für  den  Orden  „VirU 
tuti  militari",  2  Briefe,  1  Geldbörse. 


481.  Kutyba,  Josef,  Oberstltn.,  geb.  9.  2. 
1899,  Krakau. 

Ausweis  des  Skiverbandes,  Ausweis 
zum  Tragen  des  Ordens  „Virituti  mi¬ 
litari",  Offiziersausweis,  Visitenkarten. 

482.  Zivilist. 

483.  Lesinski,  Piotr,  Hptm. 

Personalausweis  für  Offiziere,  2  Fotos, 
2  Briefe,  1  Medaillon,  5  Zloty  in  Silber. 

484.  Glazewski,  Boleslaw,  Oberstabsarzt. 
Postkarte  aus  Kowno,  1  Brief,  1  Brille. 

485.  Warchol,  Andrzej,  Obltn. 

Brief  mit  Adresse:  (Absender)  Nar- 
cholowna  Franciska,  Wolnia,  Post 
Nisko,  Kreis  Krakau,  1  Medaillon. 

486.  Leiche  in  Zivil  mit  Militärmantel. 

487.  Zioikowskl,  Jan,  Leon,  Feldgeistlicher 
im  Majorsrang. 

Visitenkarte,  Ausweis  zum  Tragen 
des  Abzeichens  der  Grenztruppen, 
2  Gebetbücher,  2  Fotos,  Zigarettenetui 
aus  Holz,  Rosenkranz,  2  Halsketten. 

488.  Hauptmann. 

Medaillon  (Andenken  an  die  erste 
Kommunion  1.  7.  1912),  Impfzettel 

1679,  Zettel  mit  Adresse: . 

Ostrowice  Zutowska  23a. 

489.  Jamiolkowski,  Konstantin,  Oberstabs¬ 
arzt. 

Offiziersausweis,  Erkennungsmarke, 
Visitenkarte,  Fotos,  Ordensspangen, 
Abzeichen  der  poln.  Legion  1914-1922, 
Postkarte,  Zigarettenetui. 

490.  Solski,  Adam,  Major,  57.  Inf.-Rgt. 

2  Notizbücher,  Impfzettel,  2  Medail¬ 
lons,  Rechnung,  ärztl.  Ueberweisungs- 
schein,  russisches  Schreiben  aus  dem 
Lager,  Zettel  mit  Adressen. 

491.  Horak,  Stefan,  Hptm. 

2  Ausweise,  1  Legitimationskarte. 

492.  Stefanowski,  Dr.  Antoni,  Oberst-Arzt. 
Visitenkarten,  2  Quittungen. 

493.  Matzner,  Boleslaw,  Oberst. 
Offiziersausweis,  Visitenkarten,  Notiz¬ 
block,  Ordensspangen. 

494.  Zielewicz,  Julian,  Oberstltn. 

Ausweis  d.  internationalen  Aeroklub, 
2  Angelkarten,  Fliegerabzeicben,  ein 
Kreuz  mit  Kette. 

495.  Hajcik,  Antoni,  Major. 
Personalausweis.OUiziersausweis.zwei 
Karten,  1  Brief,  Visitenkarten,  Gebet¬ 
buch,  2  Medaillons. 


178 


496.  Wojtowicz,  Marian,  Oberstltn. 
Visitenkarten,  Taschenkalender,  Impf¬ 
schein,  Medaillon  mit  Kette. 

497.  Piieski,  Julian,  Major,  Krakau,  ul. 
Topolowa  46.  II.  p.  (ehemaliger  öster¬ 
reichischer  Obltn.). 

Schreiben  des  Kriegsministeriums, 
Ausweiskarte  für  das  Abzeichen  des 
Kadettenkorps  in  Lemberg,  1  Brief, 
Karten,  Brieftasche. 

498.  Murawski,  Eugeniusz,  Ing.  Ltn. 
Personalausweis  für  Staatsbeamte, 
Jagdkarte,  Medaillon  mit  Kette. 

499.  Uniformierter. 

500.  Michalik,  Paul,  Adolf,  geb.  11.  11.  ??. 
Ltn. 

Soldbuch,  Ausweis  für  Beamte,  Foto, 
Brief  in  deutscher  Sprache,  Rosen¬ 
kranz,  Kamm. 

501.  Drugan,  Wladimierz  (in  Uniform),  geb. 
15.  1.  1910. 

Trauschein  aus  Lemberg,  2  Karten, 

1  Kettchen,  1  Geldbörse. 

502.  Godlowski,  Dr.  Wlodzimierz,  Obltn. 
Wehrsoldverrechnung,  des  1.  K.O.P.- 
Batl.,  Visitenkarten. 

503.  Pyszynski,  Tadeusz,  Wladislaw,  Obltn. 
Zettel  mit  Adresse:  Maria  Pyszynski, 
Biala  Podlaska,  ul.  Zydowska  3,  fünf 
Silbermünzen,  Pfeifenstopfer,  Notiz¬ 
buch  mit  Adresse. 

504.  Jerzykowski,  Jerzy,  Obltn. 
yergleichsmitteilung,  Soldbuch  (un¬ 
leserlich),  1  Kette,  Ordensspange,  Vi¬ 
sitenkarte,  Marienbild. 

505.  Leutnant. 

2  Fotos,  Zigarettenspitze. 

506.  Kabiesz,  Ferdinand,  Ltn.,  geb.  30.  4. 
1899  in  Chorzow,  ul.  Konopnicka  22a. 
Notizbuch,  Ausweis,  Visitenkarte,  ver¬ 
schiedene  Schreiben. 

507.  Baranowski,  Tadeusz,  Ltn. 

Soldbuch,  Impfzettel,  Notizbuch,  drei 
Orden. 

508.  Kinderman,  Alojzy,  Ltn. 
Militärausweis,  Visitenkarten,  Impf¬ 
zettel,  2  Abzeichen. 

509.  Uniformierter. 

510.  Motarski,  Tadeusz  (in  Uniform). 

Paß,  1  Brille,  geschnitzte  Tabakpfeife. 

511.  Zivilist. 

512.  Uniformierter. 

513.  Chrostowski,  Tadeusz  (Uniform). 
Karte,  Briefumschlag,  Rosenkranz. 


514.  Uniformierter. 

Ausweis  für  Offiziere  (unleserlich), 
Notizbuch. 

515.  Domanski,  Eugeniusz,  Obltn. 
Impfschein,  Visitenkarte,  Notizbuch. 

516.  Epstein,  Maurycy,  Hptm. 

Soldbuch,  Telegramm,  Personalaus¬ 
weis,  Erkennungsmarke. 

517.  Ulasiewicz,  Kazimierz. 

Impfzettel,  Erkennungsmarke. 

618.  Banaszewski,  Wladislaw,  Ltn. 

Führerschein  aue^Warschau,  Impfzet¬ 
tel  3355,  Quittung. 

519.  Baraniecki,  Kazimierz,  Obltn. 
Verleihungsurkunde  „Vituti  militari", 
Medaillon,  1  Brief. 

520.  Tracewski,  Wincenty,  Valerian,  geb 
14,  12.  10  in  Radom  (Uniform). 
Personalausweis,  Erkennungsmarke. 

521.  Salinger,  Stanislaw,  Ltn.,  geb.  11.  11. 
1913. 

Erkennungsmarke,  Impfzettel  1092, 
Notizbuch, kommunistisches  Abzeichen. 

522.  Uniformierter. 

523.  Morawski,  Tadeusz,  Ltn.,  Veterinär, 
geb.  21.  5.  09. 

Soldbuch,  Personalausweis. 

524.  Nocun,  syn,  Andrzeja,  geb.  16.  5,  ??, 
Kreis  Pinczow  (Uniform). 

Soldbuch,  2  Briefe. 

525.  Fedorowicz,  Stanislaw,  Obltn. 
Personalausweis,  Impfzettel  564,  Post¬ 
karte,  Kettchen  mit  Plakette,  mit  Ab¬ 
sender:  Irena  Szymanska,  Warschau, 
Dziennikarska  12. 

526.  Leutnant. 

2  Briefe,  Fotos,  Notizblätter. 

527.  Krzanowski,  Valerian,  Ltn.,  Krakau, 
Kujawska  20  m  4, 

Prämienquittung  für  Police  Nr.  30  709, 
Kette  mit  Medaillon. 

528.  Kendzora,  Kazimierz,  Ltn. 

Brief,  Quittung,  Bleistiftzeichnung. 

529.  Matuszewski,  Stanislaus  (Uniform). 
Tagebuch,  Visitenkarte,  Impfzettel 
1350,  Kette  mit  Medaillon. 

530.  Zimodro,  Stanislaw  (Uniform). 

3  Briefe  mit  Absender:  Stanislawa 
Zimodro,  Iwenec,  Kreis  Wolozinski. 

531.  Kowalczyk,  Mieczyslaw  (Uniform). 

4  Karten  mit  Absender:  Jadwiga  Ko¬ 
walczyk,  Prondnik  Czerweny,  ul.  Le- 
gionow  10,  bei  Krakau,  1  Brief. 


Der  Mord  von  Katyn  Bg.  12* 


179 


532.  Lunewski,  Ludomir,  Obltn. 

3  Postkarten,  1  Brief. 

533.  Gejewski,  Zdzislaw,  Franz,  Obltn., 
2.  4.  08. 

Ausweis,  Karte,  Brief. 

534.  Tomczyk,  Viktor  (Uniform),  Lehrer  im 
Gymnasium  Kielce. 

Ausweis  für  Staatsbeamte  2761,  Impf¬ 
zettel,  2  Sterne  im  Geldbeutel. 

535.  Hirsch,  Antoni  Marian,  Ltn. 

Soldbuch,  2  Briefe,  Fotos. 

536.  Konczak,  Sylwester,  Ltn. 

Ausweis  für  Staatsbeamte,  Quittung, 
Zettel  mit  Bleistiftnotiz:  „Im  Falle 
meines  Todes  ist  zu  benachrichtigen 
Konczaka  Josefa,  Lipa,  Post  Sokolec, 
Kreis  Chodziez.M 

537.  Sliwka,  Karol,  Ltn. 

Soldbuch,  Quittung,  Impfzettel  3134, 
Visitenkarten. 

538.  Mirsak,  Josef,  Ltn.,  geb.  28.  1.  1911 
in  . .  .?,  Kreis  Posen. 

Soldbuch,  3  Karten,  3  Briefe,  Notiz¬ 
buch,  Rosenkranz,  Impfzettel  1937. 

539.  Pi^tkowski,  Franciszek,  Obltn. 
Ausweis  für  Staatsbeamte. 

540.  Kostrzewski,  Stanislaus,  Ltn. 
Personalausweis,  Impfzettel  1418, 
Zwicker,  verschiedene  Schriftstücke. 

541.  Kozakiewicz,  Josef,  Alexander. 
Soldbuch,  Erkennungsmarke. 

542.  Wykipicz,  Stanislaw,  (Uniform). 

3  Karten,  4  Briefe,  impfzettel  484, 
Abs.:  Helene  Wykipicz,  Bialystok, 
Podleszna  3  m  5. 

543.  Sierszenski,  Wandalin,  (Uniform). 
Impfzettel,  Fotos,  verschiedene 
Schriftstücke,  1  Medaillon,  2  Silber¬ 
münzen,  Adresse:  Maria  Kasprza- 
kowa,  Posen,  Wilda  44. 

544.  Barabacz,  Josef,  Ltn. 

Ausweis  für  Staatsbeamte,  1  Karte, 
1  Impfzettel,  1  Brief,  poln.  Adler. 

545.  Mrawinski*  Tadeusz,  Obltn. 

Soldbuch,  4  Karten,  Notizbuch. 

546.  Offizier. 

Handgeschriebene  Singnoten  mit 
Adresse:  Lucina  Sokalska,  Lisiowolka, 
Post  Wohyn,  Provinz  Hablin  (?),  Ab¬ 
zeichen  des  Reserveoffiziers,  Medail¬ 
lon,  2  Postabschnitte. 

547.  Uniformierter. 

548.  Pawelec,  Wiktor,  (Uniform),  Sosno- 
wiec,  ul.  Kreta  5. 

Taschenkalender,  2  Briefe,  Impfzettel 
142 


549.  Uniformierter. 

550.  Glegier,  Tadeusz,  Ltn. 

Impfzettel,  Notizblock,  Medaillon, 
Quittungen,  mit  Stempel  Brzese  n / 
Bugem  2.  11.  39.  Unterschrift  unter 
den  Noten:  W.  Walewski. 

550a.  Swieclcki,  Roman,  Ltn. 

Visitenkarten,  1  Foto,  1  Brief,  Ver¬ 
leihungsurkunde  für  den  Orden  „Vir- 
tuti  militari",  Impfzettel,  Taufzeugnis. 
550b.  Hauptmann. 

551.  Hartmann,  Kazimierz,  Obltn.,  1900, 
wohnhaft  in  Lodz. 

Parteiausweis,  Paß,  Kamm. 

552.  Uniformierter. 

Impfzettel  2487,  Fotos  (1  ca.  3jähriger 
Knabe  auf  dem  Pferd  und  einmal  auf 
einem  Kamel). 

553.  Zalasik,  Mieczyslav,  Uniformierter. 
Impfschein,  1  Zettel  (im  Gelände  ge¬ 
funden,  nicht  bei  der  Leiche). 

554.  Uniformierter. 

555.  Leutnant. 

556.  Rogalski,  Julian,  (Uniform). 

Karte,  Zettel  mit  Adresse:  Ludmilla 
Rogalska,  Wilna,  Piwna  6  m  47,  3  Sil¬ 
bermünzen,  3  Medaillons. 

557.  Leutnant. 

558.  Pruszynski,  Felix,  (Uniform). 
Impfzettel  2405,  Quittung. 

559.  Cieplak,  Witalis,  Ltn. 

Namen  des  Vaters  Alexander,  Namen 
der  Mutter  Stefanie. 

560.  Bednarek,  Leo,  Ltn.,  geb.  4.  11.  .  . .? 
Soldbuch,  Visitenkarte,  I  Medaillon. 

561.  Topolnicki,  Edward,  (Uniform). 
Taschenkalender,  3  Karten,  Gebet¬ 
buch. 

562.  Kluczynskt,  Wawrzyniec,  Bohdan, 
Ltn.,  geb.  1912. 

Soldbuch,  Brief,  Doktordiplom  (Jurist). 

563.  Uniformierter. 

564.  Leutnant. 

565.  Oberleutnant. 

1  Notizbuch. 

566.  Uniformierter. 

Karte,  auf  der  die  Namen  seiner  Kin¬ 
der  angegeben  sind:  Marys  Bogus, 

1  Medaillon. 

567.  Firek,  Karl,  (Uniformierter),  Gymna¬ 
sialprofessor. 

Soldbuch. 

568.  Kinalski,  Stanislaw,  (Uniform). 

2  Briefe,  1  Karte,  Erkennungsmarke, 
Medaillon  mit  Kette. 


180 


569.  Leutnant. 

570.  Golaschni,  Lothar,  (Uniformierter). 

2  Briefe  in  deutscher  Sprache. 

571.  Uniformierter. 

572.  Kijak,  Dr.  med. 

2  Visitenkarten,  2  Briefe,  1  Karte, 

1  Brieftasche. 

573.  Kubicki,  Kazimierz,  Obltn. 
Mitgliedskarte,  2  Briefe. 

574.  Krukowiecki,  Edmund,  Ltn. 
Personalausweis  für  Beamte,  Tele¬ 
gramm,  Notizbuch,  2  Medaillon, 

1  Brief,  1  Karte. 

575.  J.  S.  Offizier. 

Brief  aus  Lodz  vom  3.  2.  40,  3  Fotos, 
Soldbuch,  1  Medaillon,  Stulpenknöpfe. 

576.  Jastrzembski,  Boleslaw,  Ltn. 

Soldbuch,  Brief,  Karte,  Regiments¬ 
abzeichen  (21.  Ulanenregt). 

577.  Mosgal,  Josef,  Hptm.,  geb.  13.  . 

1895  in  Grodzisko,  wohnhaft  Radimno, 
ul.  Mickewicza  28a. 

Postsparbuch,  4  Briefe. 

578.  Rogozinski,  Kazimierz,  (Uniformier¬ 
ter). 

Soldbuch. 

579.  Cichocki,  Hieronim,  Ltn. 
Schülereusweis,  2  Fotos. 

580.  Uniformierter. 

581.  Bartkowiak,  Czeslaw,  (Uniform). 
Personalausweis,  3  Karten,  1  Brief, 
1  Medaillon,  Tagebuch. 

582.  Jankowski,  Tadeusz,  Leiter  der 
Staatsbibliothek  in  Grodno,  (Uniform). 
1  Brief,  Ausweis  als  Bibliotheksleiter, 
Rosenkranz. 

583.  Leutnant. 

Taschenkalender,  Brief,  Impfzettel 
3173. 

584.  Kowacz,  Zbigniew,  Offizier. 
Erkennungsmarke. 

585.  Skoczynski,  Jerzy,  Uniformierter. 
Erkennungsmarke. 

586.  Oberleutnant. 

Soldbuch  (unleserlich). 

587.  Moenke,  Dr.  Edmund,  Ltn. 

Ausweis  des  Aerztebundes,  Schrei¬ 
ben  einer  militärischen  Dienststelle, 
Quittungen,  Impfzettel  3922, 

588.  Oberleutnant. 

Brief  in  deutscher  Sprache:  Seev- 
szen,  den  4.  . . .  40.  Werter  Herr  Sta- 
nach.  Brief  in  polnischer  Sprache  mit 
Anrede  „Stasku“  (Stanislaw).  Tage¬ 
buch,  Brief  in  deutscher  Sprache. 


589.  Hauptmann 

590.  Schimmel,  Szymon,  Dr.  med.,  (Uni¬ 
form). 

Eine  Anzahl  Visitenkarten,  Ordens¬ 
band. 

591.  Leytner,  Kazimierz,  Hptm. 
Waffenschein,  Briefumschlag. 

592.  Eibel,  Konstanty,  Hptm.,  geb.  22.  12. 
1899  in  Zywiec,  wohnhaft  in  Sando¬ 
mierz,  Mickiewicza  22. 
Postsparkassenbuch,  Visitenkarten. 

593.  Uniformierter. 

594.  Uniformierter. 

Russische  Quittung  (unleserlich). 

595.  Piorkowski,  Anton,  Zivilist. 

1  Brief,  2  Karten,  1  Brille. 

596.  Paczuski,  Romuald,  Hptm. 

Eine  Anzahl  Visitenkarten. 

597.  Burakowski,  Josef,  Wladislaw,  Ltn., 
geb.  18.  3.  1899. 

598.  Twardowski,  Tadeusz,  Ltn. 
Zollerklärung  für  ein  Paket  mit 
Adresse:  Kozelsk,  vom  7.  3.  1940, 
Briefe,  Karten. 

599.  Olszanski,  Boleslaw,  Obltn.,  geb.  6.  4. 
1897. 

Personenausweis,  Visitenkarten. 

600.  Fiiegeroffizier. 

601.  Kozlowski,  Adam  Marian,  Ltn.,  geb. 
17.  11.  1910, 

Personalausweis,  Soldbuch,  Brief. 

602.  Uniformierter. 

603.  Uniformierter. 

604.  Uniformierter. 

605.  Stube,  Alfons,  Ltn. 

Soldbuch,  2  Karten. 

606.  Kobusiewicz,  Alexander,  Obltn. 
Soldbuch,  4  Karten,  Fotos,  Taschen¬ 
kalender. 

607.  Slomka,  Jan,  Tadeusz,  Rechnungs¬ 
sekretär  im  Wojwodschaftsamt  Kra¬ 
kau  (Uniform). 

Personalausweis,  2  Schreiben,  Visiten- 
Karte,  1  Brief. 

608.  Majchrowski,  Romuald,  Ltn. 

3  Briefe,  1  Kettchen  mit  Kreuz. 

609.  Uniformierter. 

610.  Leutnant. 

611.  Fabiszewicz,  Stanislaus,  (Uniform). 
Briefumschlag,  Visitenkarte,  Impf¬ 
zettel  2480. 

612.  Uniformierter. 

Zigarettenetui. 


181 


613.  Wernzieher,  Jakob,  Fliegerltn.,  Df. 
med, 

Visitenkarten,  Postkarten,  Fotos. 

614.  Uniformierter. 

615.  Leutnant. 

616.  Leutnant. 

617.  Uniformierter. 

Notizbuch. 

618.  Sl^ski,  Jan. 

2  Ausweise,  Visitenkarte,  Bescheini¬ 
gung,  Etui  mit  Fotos,  1  Medaillon. 

620.  Uniformierter. 

621.  Kardas,  Marian  Dyonizy,  geb.  10.  3. 
1911  in  Bromberg,  Offizier. 

Soldbuch. 

622.  Leutnant. 

623.  Gorski,  Wincenty,  Obltn. 

Soldbuch,  Telegramm,  Impfzettel 
Nr.  2,  Orden  „Virtuti  militari”  mit 
Ausweis,  Brille,  Postsparkassenbuch, 
eine  Anzahl  Karten,  eine  davon  mit 
Absender:  Sofia  Gorska,  Warschau, 
ul.  Smolna  25,  1  Brief,  ein  Blatt,  auf 
dem  Namen  im  Kriege  gefallener 
bzw,  verwundeter  Kameraden  ver¬ 
zeichnet  sind:  Ltn.  Janicki,  17.  Ula- 
nenregt,  Fähnrich  Kieszek,  15.  Ula- 
nenregt.,  Ltn.  Daszkiewicz,  Fähnrich 
Czarnecki  Marceli,  Fähnrich  Plucinski, 
15.  Ulanenregt.,  Major  Majewski, 
Obltn.  Podchorski,  17.  Ulanenregt., 
Ltn.  Porgowski,  15.  Ulanenregt.,  Blatt 
mit  Uebergabeverhandlung  einer 
Gruppe  bei  Gefangennahme  durch 
die  Bolschewiken. 

624.  Uniformierter. 

625.  Kaniewski,  Dominik,  Uniformierter, 
geb.  4.  8.  03,  wohnhaft  Warschau, 
Szeroki  Dunaj  9  m  36. 

Postsparbuch,  2  Briefe,  2  Visitenkar¬ 
ten,  Gebetbuch. 

626.  Moroz,  Jan,  Hptm. 

Erkennungsmarke,  Medaillon. 

627.  Liskiewicz,  Marian,  Obltn. 
Erkennungsmarke,  Personalausweis, 
Brille,  Quittung: 

628.  Rosinski,  Zygmunt,  Ltn.,  Sochaczew, 
Slowakiego  12. 

Erkennungsmarke,  Impfzettel  2415, 
Zettel  mit  Namen,  Medaillon. 

629.  Alszewski,  Waclaw,  Obltn.,  Dr.  med. 
Soldbuch,  Trauschein,  3  Karten,  Brief, 
Tmpfzettel  3965. 


630.  Hauptmann . ?  Antoni. 

Taschenkalender,  darin  ein  Vermerk: 
Abfahrt  von  Putiwelsk  am  1.  11.  39, 
Ankunft  in  Kozielsk  am  3.  11.  39, 
Foto  (verblaßt)  mit  Aufschrift:  Herrn 
Towoli,  damit  es  Dir  nicht  langweilig 
ist.  5.  1.  .  . .?,  2  Medaillon,  2  Heiligen¬ 
bilder,  1  Gebet. 

631.  Gortel,  Stanislaw,  Ltn. 

2  Karten,  Impfzettel  3111. 

632.  Uniformierter. 

633.  Uniformierter. 

634.  Hauptmann. 

635.  Leutnant. 

636.  Oberleutnant. 

637.  Boenisch,  Hipolit  Anton,  Ltn. 

3  Ausweise,  Medaillon. 

638.  Strozewski,  Witold,  Ltn. 

2  Personenausweise,  Impfzettel  2935, 

4  Orden,  Kette,  3  Postkarten  Notiz¬ 
buch. 

639 . .  Zeslaw,  Rudolf,  (Uniformierter). 

2  Briefe,  Medaillon. 

640.  Uniformierter. 

641.  Uniformierter. 

642.  Szonert,  Jerzy,  Uniformierter. 

4  Briefe,  Absender:  Szonert  St., 
Grodno,  ul.  Napoleonskaja  16. 

643.  Kniec,  Tadeusz,  Obltn. 

Soldbuch,  drei  Ausweise,  Medaillon, 
Kriegsauszeichnung,  Fotos. 

644.  Uniformierter. 

645.  Karst,  Ludwig,  Hptm. 

3  Briefe,  Briefumschlag. 

646.  Uniformierter» 

647.  Goral,  Boleslaw,  Ltn. 
Erkennungsmarke,  3  Karten,  1  Brief¬ 
umschlag. 

648.  Zachariasiewicz,  Ignazy,  Obltn.,  aus 

Krakau. 

Personalausweis. 

649.  Bober,  Antoni,  Dr.  med..  Uniformier¬ 
ter,  Krakau,  ul.  Dluga  88. 
Visitenkarten,  impfzettel,  Notizblätler. 

650.  Wozniak,  Sygmunt,  Obltn. 

2  Karten,  1  Brief,  Visitenkarten,  Uhr¬ 
kette  mit  Anhänger. 

651.  Szydlowski,  Edward,  Obltn, 
Personalausweis,  2  Medaillon,  rrnpf- 
zettel. 

652.  Ein  Dutzend  Visitenkarten  auf  den 
Namen  Rupniewski  Roman. 

653.  Zaribnicki,  Henryk. 

4  Postkarten,  Impfzettel  800,  2  Briefe, 
Namensliste  von  33  Offizieren. 


182 


654.  Stypinski,  Witold  Marian,  Ltn. 

Marschbefehl,  Zigarettenspitze,  Uni¬ 
formslerne. 

655..  Chojnacki,  Mieczyslaw,  Hptm.,  geb. 
17.  9.  98. 

Postsparbuch,  20-Dollar-Münze  [in 
Gold). 

656.  Piwowarczyk,  Stanislaw,  Wehrmachts¬ 
beamter,  geb.  3.  3.  94. 
Erkennungsmarke,  Medaillon. 

657.  Uniformierter. 

3  Stulpenknöpfe. 

658.  Paskiewicz,  Richard,  Referendar. 
Personalausweis,  1  Visitenkarte,  3 
Fotos,  2  Postkarten,  1  Brief,  Rosen¬ 
kranz,  2  Medaillon. 

659.  Leutnant. 

Pilsudski-Traditionsabzeichen,  Schul¬ 
terstück  des  Chevaux  Legers  Regt. 
Warschau. 

660.  Rotenberg,  Mieczyslaw,  Ltn.,  '  geb. 
1909. 

Erkennungsmarke. 

66t.  2  Visitenkarten  auf  den  Namen  Piotr 

Szajda. 

662.  Grodecki,  Jan,  Uniformieiter. 

Karte  mit  Absender;  Grodecka,  Ce- 
lina,  Warschau,  Biala  2  m  24,  Tele¬ 
gramm  erhalten  am  23.  3.  40. 

663.  Uniformierter. 

664.  Przygodzinski,  Bronislaw,  Uniformier¬ 
ter. 

3  Karten,  Absender:  E.  Przygodzinska, 
Posen,  3  Briefe,  1  Foto. 

665.  Uniformierter. 

666.  Unbekannt. 

667.  Uniformierter. 

668.  Godel,  David  (Uniform). 
Personalausweis,  2  Wechsel,  Erken¬ 
nungsmarke,  Uhrkette. 

669.  Uniformierter. 

670.  Gierka,  Stanislaw,  Major. 
Personalausweis,  Verleihungsurkunde 
des  Ordens  „Virtuti  militari". 

671.  Wiechec.  Karol,  (Uniform). 
Briefumschlag. 

672.  Urbanczlk,  Eugeniusz,  Obltn. 

1  Brief  in  deutscher  Sprache  aus  Kat- 
towitz,  2  Karten. 

673.  Leutnant. 

674.  Uniformierter. 

675.  Zuralski,  Tadeusz,  Uniform. 
Erkennungsmarke,  Briefumschlag,  1 
Medaillon. 


676.  Dziubinski,  Karol,  Warschau,  ul. 
Radzzyminska  10. 

Soldbuch,  Brief,  Karten. 

678.  Schreer,  Joachim,  Ltn.,  Litzmannstadt, 
Narotowicza  48  m  2. 

1  Ausweis,  Mobilmachungskarle, 
Impfschein,  3  Briefe,  Fotos. 

679.  Lewicki,  Alexander,  Ltn. 

Soldbuch,  Visitenkarte,  1  Postkarte, 
Hypothekenbrief,  Personalausweis, 
Stellungsbefehl,  Brille,  Notizbuch, 
Kettchen. 

680.  Bronowski,  MaricflTTtehrer,  geb.  22.  10. 
1910  in  Husiatyn,  wohnhaft  in  Janow, 
Leutnant.  ■ 

Postsparbuch. 

681.  Galas,  Antoni,  Ltn. 

1  Brief,  Zigarettenspitze. 

682.  Dzudzfe,  Julian. 

Mitgliedsbuch  Nr.  71  des  Sportver¬ 
eines  Krakowia,  Studentenausweis, 

2  Medaillons. 

683.  Gutowski,  Stefan,  Ltn.,  Ingenieur, 
Warschau,  ul.  Smolna  24  m  5. 
Quittungen,  Postkarten. 

684.  Sidorczuk,  Iwan,  (Uniform). 

2  Karten,  1  Brief. 

685.  Morszczyzna,  Edward,  Stanislaw,  geb. 
2.  2.  02,  Ltn.,  Architekt,  Brest  a.  Bug, 
ul.  Kilienskiego  12. 

Architektendiplom,  2  Personalaus¬ 
weise,  Waffenschein,  Kette  mit  Kreuz, 
Führerschein  Nr.  1874. 

686.  Trepka,  Antoni,  Obltn. 
Personalausweis,  2  Briefe,  1  Ab¬ 
zeichen. 

687.  Szmalewicz,  Boruch,  (Uniform). 
Quittung,  Postabschnitt. 

688.  Glowacz,  Piotr,  (Uniform). 
Bescheinigung,  Uhrkette,  Marien¬ 
plakette. 

689.  Malejka,  Leon,  (Uniform),  geb.  23.  10. 
1897. 

Soldbuch,  Paß,  Impfzettel  1123,  1  amt¬ 
liches  Schreiben. 

690.  Kowalik,  Czeslaw,  Ltn.,  Chemie -Pro¬ 
fessor. 

Offiziersausweis,  Durchlaßschein,  Vi¬ 
sitenkarte,  Taschenkalender. 

691.  Ferszt,  Samuel,  Oberarzt. 

Soldbuch,  Kriegsbeorderung,  2  Be¬ 
scheinigungen,  1  Foto,  Goldzähne. 

692.  _ ksik,  Major,  Ob. -Referatsleiter, 

Lehrer. 

Offiziersausweis  Nr.  8/39,  Impfzettel 
Nr.  1812. 


183 


693.  Karowski,  Stanislaw. 

Impfzettel  1953,  Zettel  mit  Namen, 
Stulpenknöpfe. 

694.  Leutnant. 

Kettchen  mit  Kreuz. 

695.  Uniformierter. 

Gebetbuch. 

696.  K^pinski,  Witold,  Major,  Dr.  med.r 
Warschau,  ul.  Senatorska  24,  geb.  4.  5. 
1884. 

Kriegsbeorderung,  Erkennungsmarke, 
Rechnungen,  Visitenkarte,  Jagdkarte, 

1  Brief,  Waffenschein,  Impfzettel, 
Brille. 

697.  Smereczanski  (?),  Jan,  Uniform. 

2  Briefe,  1  Postabschnitt. 

698.  Dr^ikowski,  Sylvester,  Major. 
Impfzettel,  Orden  ,,Virtuti  militari", 
1  Medaillon. 

699.  Baranowski,  Kazimierz,  Uniform. 
Personalausweis,  Postkarte,  Tele¬ 
gramm. 

700.  Nowak,  Klemens,  Ltn.,  Steuerbeamter. 
Ausweis  für  Staatsbeamte,  Karte,  Vi¬ 
sitenkarte,  Impfzettel  3133,  Schüler¬ 
ausweis. 

701.  ..oljanski,  Czeslaw,  syn  Ludwika. 
Impfzettel  1077,  Stulpenknöpfe,  Feuer¬ 
zeug. 

702.  Uniformierter. 

703.  Harmacki,  Wlodzimierz,  Offizier. 
Erkennungsmarke. 

704.  Fieszar,  Alfred,  Major. 
Personalausweis,  verschiedene  Be¬ 
scheinigungen,  Notizblätter,  Impf¬ 
zettel  1005. 

705.  Uniformierter. 

706.  Uniformierter. 

707.  Uniformierter. 

708.  Uniformierter, 

709.  Bryds,  Franciszek,  Hptm. 

4.  Kriegslazarett  Lodz,  Offizieraus- 
weis. 

710.  Werecki,  Piotr,  Ltn.,  Verwaltungs¬ 
sekretär  aus  Posen. 

Ausweis  lüi ^Staatsbeamte.  Mitglieds¬ 
karte  eines  Schützenvereins,  3  Post¬ 
karten,  Uniformabzeichen,  Zigaretten¬ 
spitze. 

711.  Major. 

Goldener  Ring  mit  Onyx,  in  dem  ein 
Wappen  eingraviert  ist. 

712.  Staszewicz,  Sygmund,  syn  Ladislawa, 
Obltn. 


Namenliste  von  Fliegeroffizieren  de? 
Gefangenenlagers  Bolotno  bei  Cer- 
nigow,  Impfzettel. 

713.  Leutnant. 

714.  Slonski,  Jan,  (Uniform),  31  Jahre  alt. 
Zettel  mit  Adresse,  Impfzettel  4047, 
Trauzeugnis  vom  4.  9.  39.  Name  des 
Vaters  Josef,  Name  der  Mutter 
Wanda  Maria  Boldanowiczow,  Name 
der  Frau  Sofia  Bortosnik,  Bleistift¬ 
zeichnung,  Brieftasche.-* 

715.  Uniformierter. 

Geldbörse  mit  Monogramm  „EM“', 
Zigarettenspitze  mit  eingeschnitziem 
Datum  „Kozielsk  1940  EM",  Brille,  Zi¬ 
garettenetui  aus  Blech. 

716.  Kowalczuk,  Valerian,  Uniformierter. 
Brief. 

717.  Uniformierter. 

Impfzettel,  Bescheinigung,  2  Stulpen- 
Jtnöpfe. 

718.  Leutnant. 

1  Brief  aus  Krakau  vom  14.  2.  40. 

719.  Teichen,  Henryk,  Obltn. 
Offiziersausweis,  Visitenkarte,  5 
Postkarten,  2  Briefe,  Waffenschein, 
goldenes  Medaillon  mit  Kette. 

720.  Janik,  Antoni,  Ltn.,  geb.  1892. 
Personalausweis,  Rosenkranz. 

721.  Wawrzkiewicz  (?),  Boleslaw,  Obltn. 
Postkarte,  Impfzettel,  2  Visitenkarten. 

722.  Janik,  Antoni,  (Uniform),  geb.  1902. 
Erkennungsmarke,  Brief,  Taschen¬ 
kalender. 

723.  Urban,  Antoni,  (Uniform). 

5  Briefe. 

724.  I.ukasiewicz,  Kazimierz,  Hptm.,  aus 
Lublin. 

Schreiben  der  Garnison  Lublin,  Karte, 

2  Kriegsauszeichnungen,  1  Medaillon. 

725.  Kalafatnik,  Ladislaw,  (Uniform). 
Personalausweis. 

726.  Jabionski,  Jan,  Ltn.,  Ingenieur. 
Personalausweis,  2  miiitär.  Schrei¬ 
ben,  Soldbuch,  1  Medaillon. 

727.  Oberleutnant. 

Taschenmesser,  Medaillon  mit  Kette. 

728.  Kardas,  Marian,  Ltn.,  Bromberg, 
Adolf-Hitler-Str.  67  oder  68. 

4  Briefe,  1  Postkarte,  1  Brief  vom  hol¬ 
ländischen  Roten  Kreuz,  2  Flieger¬ 
abzeichen. 

729.  Ciekot,  Wladislaw,  (Uniform),  geb. 
7.  12.  07  in  Czuryty,  Kreis  Siedlce, 
Dr.  med. 

Personalausweis,  Visitenkarte,  Impf¬ 
zettel,  3  Briefe. 


184 


730.  Machnia,  Waclaw,  (Uniform). 
Lehrerausweis,  Impfzettel  Nr.  555, 
Trauschein,  2  Briefe,  1  Rosenkranz, 

1  Medaillon  mit  Kette. 

731.  Uniformierter. 

732.  Oberleutnant. 

733.  Barowski,  (Uniform). 

Ledertäschchen  mit  Monogramm,  3 
ärztliche  Behandlungsscheine,  2  Zi¬ 
garettenspitzen. 

734.  Czyzewski, . .  Major. 

1  Karte  aus  Krakau,  Impfzettel  Nr. 
753. 

735.  Tomaszewski,  Josef,  Ltn. 

Soldbuch,  Impfzettel  Nr.  3155,  Schrei¬ 
ben  der  Firma  „Tissa"  aus  Warschau, 

1  Postkarte,  Zigarettenetui. 

736.  Uniformierter. 

737.  Hakich,  Michael,  Hptm. 
Offiziersausweis,  Verleihungsurkunde 
für  den  Orden  „Den  unbesiegten 
Kämpfern",  1  Brief,  1  Geschäftsbrief. 

738.  Leutnant. 

739.  Konieczka,  Edmund,  Hptm. 
Personalausweis,  1  Brief,  Panzerabzei¬ 
chen,  Medaillon,  1  Führerschein. 

740.  Zwadzki,  Marjan,  Fliegerhptm. 
Personalausweis,  Visitenkarten,  2 
Dienstschreiben,  1  Karte,  1  Brille, 

1  Medaillon. 

741.  Hauptmann. 

Visitenkarte  auf  den  Namen  Lapinski 
Stanislawa,  Gesangslehrer,  Fotos. 

742.  Leutnant,  Warschau,  Nowi  Swiat 
12  m  25. 

Soldbuch,  Infanterieabzeichen. 

743.  Kruk,  Stepan,  (Uniform),  geb.  18.  7. 
1905. 

Erkennungsmarke,  Telegramm,  1  Foto. 

744.  Klosowicz,  Kazimierz,  Ltn.,  Inge¬ 
nieur. 

Soldbuch,  Brief,  Ausweis  als  Ange¬ 
stellter  der  Stadt  Wloclawek,  Vi¬ 
sitenkarte,  Abzeichen  des  2.  Legionär^ 
Regt. 

745.  Liberowicz,  Ignacy. 

1  Offiziers-Soldbuch,  1  Ausweis,  1 
Auszug  der  Heiratsurkunde,  mehrere 
Visitenkarten,  1  Kneifer. 

746.  Obidzinski,  Aleksander,  Dr.  med. 
Warschau,  ul.  Czerniakowska  185  m  7. 
1  Notizbuch,  Medaillon  mit  Kette, 
Medaillon,  Schulterstück,  Impfzettei 
Nr.  3771,  2  Karten  und  Zettel. 


747.  Gadomski,  Feliks,  Hptm. 

1  Diplom  einer  Dienstauszeichnung, 
Anglerkarte,  Fotos,  1  Taschenkalen¬ 
der. 

748.  R . blewski,  Hptm. 

Postkarte  mit  Absender:  Porebski, 
Warschau,  Straße  des  3.  Mai  Nr. 
14  m  la,  bei  Koslowski,  Tagebuch. 

749.  Leutnant. 

750.  Uniformierter. 

Visitenkarte  auf  den  Namen:  Rozychi 
Ludwik,  Stulpenkjippfe  (Gold),  Kra¬ 
wattennadel,  1  Feuerzeug,  10-Rubel- 
Stück  in  Gold. 

751.  Gornicki,  Feliks,  Obltn.,  Dr. 
Waffenschein,  Visitenkarten,  2  Ma¬ 
rienbilder,  Impfschein  Nr.  1366. 

752.  Nietupski,  Julian,  Dr.,  (Uniform). 

1  Karte  mit  Absender:  Regina  Nie- 
tupska,  Bialystok,  Telegramm,  Me¬ 
daillon. 

753.  Hauptmann. 

Bleistiftzeichnung,  1  Kriegskreuz 
„Virtuti  militari",  Impfzettel. 

754.  Mogilnicki,  Tadeusz,  Hptm.,  Dr.  med. 
Personalausweis,  3  Briefe,  1  Tele¬ 
gramm,  1  Karte,  Visitenkarten,  2  Ne¬ 
gative,  Brille. 

755.  Buchcik,  Julian,  Hptm. 
Offiziersausweis,  Visitenkarten,  Per¬ 
sonalausweis. 

756.  Berzynski,  Stefan  Obltn.,  Warschau, 
ul.  Delka  4  m  28. 

4  Karten  mit  Absender:  „Sofia 
Wordzijaszowa,  Warschau,  ul.  Zlota 
37  m  28".  Implzettel,  Plan  des  Lagers 
Kozielsk,  Ausweis  des  Kolonialbun¬ 
des  1  Kriegsauszeichnung,  1  Tradi¬ 
tionsabzeichen. 

757.  Jaworski,  Marian,  (LJniform). 

6.  Panzer-Batl.,  3  Karten,  1  Brief. 

758.  Wajdenfeld,  Abram,  (Uniform),  Dr. 
med. 

Personalausweis,  3  Briefe. 

759.  Matkowski,  Kamil,  Offizier. 

Teil  eines  Offiziersausweises,  Impf¬ 
zettel  676,  Zettel  mit  Adresse. 

760.  Zodrow,  Maksylmiljan,  Hptm.,  geb. 
16.  6.  83. 

Offiziersausweis,  Kriegsbeorderung, 
Visitenkarten,  Medaille  für  lOjähri- 
gen  Dienst  in  der  Armee,  Rosenkranz, 
Brille,  1  Traditionsabzeichen,  1  Uhr- 
kette. 


185 


761.  Lewkowicz,  Czeslaw,  (Uniformierter). 
Impfzettel  1708,  1  Foto,  1  goldenes 
Kreuz  mit  Kette,  gez  Buchstaben 
„Krotusiowi  —  Nulka",  Bescheinigung 
auf  Dienstbeschädigung. 

762.  Kowalec,  Stefan,  Josef,  geh.  17.  10. 
...  6,  Ltn. 

Offiziers-Soldbuch,  3  militärische  Be¬ 
scheinigungen,  1  Briet,  2  Briefum¬ 
schläge,  1  Tagebuch. 

763.  Leutnant. 

Impfzettel  3805,  Marienmedaillon  mit 
Kette. 

765.  Prus,  Pawel,  Uniformierter. 

Ausweis,  Tagebuch,  2  Briefe. 

766.  Pienigiek,  Stanislaw,  Hptm. 

Ausweis  für  Sportabzeichen,  2  Briefe, 

1  Postkarte,  Zigarettenetui,  1  Ta¬ 
schenmesser. 

767.  Ostrowski,  Boleslaw  Jan,  Hptm. 
Personalausweis,  1  Gebetbuch,  1  Fla- 
kette,  1  russischer  Kommissarstern. 

768.  Olas,  Felix,  Uniformierter. 

Ausweis  für  Staatsbeamte,  l  Post¬ 
karte,  2  Briefe. 

769.  Urbanowicz,  Wladyslaw,  Uniformier¬ 
ter. 

3  Postkarten,  2  Briefe,  1  Foto,  1  Blei¬ 
stift. 

770.  Szafran,  Franciczek,  Hptm.,  Dr.,  War¬ 
schau,  Filtrowa  68. 

1  Ausweis,  1  Waffenschein,  Visiten¬ 
karten,  1  Soldbuch  für  Offiziere,  1 
Tagebuch. 

771.  Uniformierter. 

772.  Uniformierter. 

773.  Krzylanowski,  Roman,  Oberstltn., 
wohnhaft  Warschau,  ul.  Jagiollonska 
31  m  5. 

2  Schreiben  des  Kriegsministeriums, 

1  Schreiben  des  Stadtkommandanten 
aus  Warschau. 

774.  Uniformierter. 

Foto  (verblaßt)  mit  Widmung:  „Dem 
lieben  Siasowi,  Frau  Tochter  Krysia.“ 

775.  Borkowski,  Tadeusz,  Uniformierter. 

1  Personalausweis  (unleserlich),  3 
Foto,  1  Brief,  Briefumschlag,  Medail¬ 
lon. 

776.  Offizier. 

Bleistiftzeichnung  (männl.  Kopf),  1 
Zigarettenetui  in  Silber. 

777.  Ciolkosz,  Jan,  Major,  75  pp. 
Personalausweis,  Visitenkarten. 


778.  Dudek,  Uniformierter. 

Impfzettel,  Zettel  mit  Namen  des 
Obigen. 

779.  Maciejewski,  Kazierz,  Obltn. 
Mitgliedskarte  der  Kolonial-Lige,  2 
Quittungen,  Medaillon  mit  Kette. 

780.  Kostkiewicz,  Zygmunt,  Oberstltn. 

1  Personalausweis,  fmpfzettel,  Olden 
„Virtuti  militari*'.  1  Kreuz  mit  Kett¬ 
chen  (Gold). 

781«  K . ,  Boleslaw,  Sohn  des  Zyjz- 

munt. 

1  Foto  mit  Anschrift:  Deine  sich 
sehnende  Frau,  Lemberg,  den  13.  2. 
1940,  Impfschein,  Brief,  Briefumschlag. 

782.  Czaplinski,  Antoni,  Lin.,  Gymnasiai- 
Prot.,  geb.  16.  2.  04. 

1  Soldbuch,  Ausweis  für  Staatsbeamte. 

783.  Beuth,  Jan,  Obltn. 

1  Zettel  mit  Namen. 

784.  Zuk;  Henryk,  Uniformierter,  Vertrags¬ 
angestellter  im  Verkehrsministerium. 

1  Ausweis  für  Staatsbeamte,  1  Ma¬ 
rienplakette. 

785.  Uniformierter. 

786.  Okonski,  Stanislaw  Leon,  Ltn. 

1  Offiziers-Soldbuch,  1  Ausweis. 

787.  Uniformierter. 

788.  Uniformierter. 

789.  Iacki  (?),  Bolislaw,  Obltn.,  geb.  2.  7. 10 
in  Janina,  Kreis  Kielse. 

Reifezeugnis,  Geburtsschein,  Olfiz.- 
Ausweis,  1  Brief,  1  Foto,  1  Taschen¬ 
messer,  Zigarettenspitze,  1  Stück  Tuch 
mit  Monogramm  „L  B'\ 

790.  Swierk,  Josef,  Uniformierter,  wohn¬ 
haft:  Wlodzimierzec  pow.  Samy. 

1  Abzeichen  d.  53.  Inf.-Regt.,  1  Aus¬ 
weis,  Visitenkarten,  Impfschein,  zwei 
Briefe,  Rosenkranz. 

791.  Niedzielski,  Jan,  geb.  1898,  Offizier. 
Erkennungsmarke,  1  Brief. 

792.  Uniformierter. 

. balskl,  Viktor. 

1  Brille,  1  ärztl.  Rezept,  1  Impfschein. 

793.  Igielskl,  Tadeusz,  Ltn. 

1  Ausweis  einer  Versicherungsgesell¬ 
schaft,  1  Brief,  Visitenkarte. 

794.  Gryniowicz,  Gennadjusz,  Ltn. 

Offiz. -Soldbuch,  1  Kettchen  mit  Kreuz. 

795.  Piecek,  Karol,  Ltn.,  geb.  10.  9.  10, 
wohnhaft  in  Cboizow,  Magistrats-, 
beamter. 

Personalausweis,  Mobilisierungskarte, 

1  Brief,  Schreiben  der  Stadt  Chorzow. 


186 


796.  Leutnant. 

1  hölzernes  Kreuz,  1  Plakette. 

797.  Niezyr  Josef,  Ingenieur. 

2  Notizblocks,  darin  ein  Briefentwurf: 
„Was  macht  Tadeusz  Michael,  Zyg- 
munt?  Wo  ist  Zygmuntowa  mit 
Janka? 

798.  Leutnant 

799.  Prokop,  Antoni,  Hptm. 

4  Ausweise  (Postsparkasse,  Verband 
d.  Res.  Offiz.,  Rotes  Kreuz,  Offiz.-Aus- 
weis),  2  Postkarten,  1  Brief,  1  Tele¬ 
gramm. 

800.  Zielinskl,  Stanislaw,  Major. 

1  Offz.  -  Ausweis,  1  Rgt.  -  Abzeichen, 

2  Briefe,  1  Postkarte,  1  Foto,  3  Mono¬ 
gramme  ZS.,  1  Glücksschweinchen, 
1  Kneifer. 

801.  Krajewskl,  Roman,  Wincenty,  Hptm., 
geb.  29.  10. 87,  Warschau,  Platz  In- 
validow. 

Offiziersausweis.Pensionsverrechnung, 
1  Brief,  Postsparbuch,  2  Postspar¬ 
bücher  der  Zofia  Krajewska. 

802.  Roczyski,  Janusz,  Hptm. 
Visitenkarten,  Impfzettel,  Plakette, 
Medaillon. 

803.  Jelen,  Kazimierz,  Major. 
Kriegsbeorderung,  2  Fotos,  Impfzettel 
3530. 

804.  Majewski,  Zdzislaw,  Major. 

1  Durchlaßschein,  3  Postkarten,  1  Impf¬ 
zettel  3448,  Visitenkarten,  2  Briefe, 
1  Taschenkalender. 

805.  Kiecinski,  Tadeusz  (Uniform),  War¬ 
schau,  ul.  Zlota  32  m  29, 

Impfzettel  605,  1  Feuerzeug. 

806.  Rzewuski,  Tadeusz,  Ingenieur,  Offizier. 
1  Impfzettel  3435. 

807.  Hauptmann. 

808.  Struziak,  Franciczek,  Offz.,  geb.  28. 10. 
1902  in  Damrowa,  wohnhaft  in  Grau- 
denz,  Kavallerieschule. 

1  Postsparbuch,  2  Abzeichen  des  Ka¬ 
vallerie-Regimentes,  2  Medaillons. 

809.  Kogut,  Adam,  Hauptmann  (Panzer¬ 
brigade). 

1  Erkennungsmarke,  Kamm. 

810.  Hauptmann. 

Eine  halbe  Postkarte  mit  Absender 
. . .  kowska,  Michalina,  Baranowicze, 
ul.  Markowa. 


1  Dauerkinokarte  „Theater  Apollo“, 
1  geschnitzter  Holzdeckel  „Kozielsk“, 
1  Medaillon  mit  Kette. 

811.  Kras,  Stanislaus,  Hptm.,  wohnhaft: 
Tarnow,  ul.  Nowy-Swiat  35. 

Orden  „Virtuti  militari“,  mit  Ausweis, 
1  Offiziersausweis,  1  Schreiben  des 
Kriegsministeriums,  Impfzettel  1152. 

812.  Jankowski,  Stefan,  Hptm.,  geb.  2  9. 
1898  in  Josien,  Grajewo,  Nowa-Kosza- 
rowa  23. 

1  Postsparbuch,  PSparbuch  Jankowska 
Salomea,  Posen,  1  Brille. 

813.  Mikuta,  Jozef,  Kazimierz,  geb.  1901, 
Uniformierter,  wohnhaft:  Iwieniec, 
Frau  Maria. 

1  Postsparbuch,  1  Postkarte,  4  Briefe. 

814.  Hudec,  Waclaw,  Hptm. 

Ausweis,  Verleihungsurkunde,  4  Post¬ 
karten,  1  Brille,  1  Brief  mit  Absender: 
Hudecowa  W.  Warschau  Zolibasz, 
Haukego  12. 

815.  Lubich,  Stefan,  Hptm. 

Visitenkarten,  1  Medaillon. 

816.  Frydrych,  Roman,  Ltn. 

3  Postkarten  mit  Absender:  Frydiych 
Maria,  Warschau,  Mickiewicza  30, 
1  Ausweis,  Visitenkarten,  Impfschein 
2853. 

817.  Uniformierter. 

818.  Janiszewski,  Mieczyslaw,  Obltn. 

1  Bescheinigung,  1  Ausweis. 

819.  Janczar,  Josef,  Lehrer,  Ltn. 

1  Ausweis,  1  Postkarte  mit  Absender: 
Frau  Sofia,  Nowogrud,  ul.  3.  Maj  Nr.  4. 

2  Briefe,  1  Bleizeichnung:  Feldküche 
Ostern  1940  Kozielsk,  1  Telegramm 
nach  Kozielsk,  1  Kette. 

820.  Hauptmann. 

1  Regimentsabzeichen  57  pp.  Inf.-Regt., 

1  Wäschezeichen:  Müller  Jozef,  1  Teil 
einer  Quittung  mit  Namen:  Müller 
Jozef,  Zwrki,  den  ...  II  , . 1  Gebet¬ 
buch. 

821.  Batorski,  Kazimierz,  Ingenieur,  Ltn., 
wohnhaft:  Anin,  ul.  Krotka  12. 

2  Ausweise,  1  Impfschein  2308,  2  Post¬ 
karten,  1  Visitenkarte. 

822.  Pelka,  Piotr,  Hptm. 

1  Orden,  Verleihungsurkunde  „Vir¬ 
tuti  militari“,  1  Dienstausweis, 
1  Personenausweis,  1  Brief,  Goldzähne, 
Visitenkarte,  Impfschein  2886,  4  Fotos. 


187 


823.  Zawadzkl,  Stanislaw, 

2  Briefe,  4  Postkarten  mit  Absender: 
Sofia  Zawadzka,  Warschau,  ul.  Ziel- 
na  7.,  1  Gebetbuch. 

824.  Kucharski,  Marian,  Hptm, 

1  Dienstausweis,  i  Personalausweis, 
1  Foto,  1  Visitenkarte. 

825.  Hauptmann. 

5  Figuren:  Elefanten. 

826.  Lipa,  Czeslaw,  Henryk,  Hptm. 
Personalausweis,  5  Postkarten,  1  Brief, 
Impfschein  4061. 

827.  Leutnant. 

828.  Czyzewskl,  Antoni,  Eugenjusz,  Hptm. 
1  Trauschein,  4  Briefe,  2  Postkarten, 
1  Impfschein  4167,  1  Medaillon  mit 
Kette. 

829.  Komorowski,  Eugenjusz,  Rittmeister, 
Hauptmann. 

1  Monatsschwimmkarte,  1  Waffen¬ 
schein,  1  Marschbefehl,  Impfschein 
3583,  2  Fotos. 

831.  Uniformierter. 

1  Briefumschlag  mit  Stempel  Petrikau 
3.  1.  40. 

832.  Jankowski,  Tadeusz,  Ltn. 

1  Karte  mit  Absender:  Jankowski, 
Waclaw,  st.  Gombien,  Kreis  Gostynin. 

833.  Sabnicki,  Zygmunt,  Offizier. 

1  Teil  eines  Offiziers-Ausweises,  Per¬ 
sonalausweis  (unleserlich),  Postkarte, 
unbeschriebene  Erkennungsmarke. 

834.  Helbing,  Stefan,  Jozef. 

Ausweis,  2  Karten,  1  goldenes  Kreuz, 
Abzeichen. 

835.  Zwierzchowski,  Roman,  Uniformierter. 
Irapfzettel  561,  Postkarte,  Ausweis  für 
Staatsbeamte,  Geldbörse  mit  Mono¬ 
gramm  PWK  1929,  Wäschestück  mit 
Zeichen  2  B  9/390.,  1  Feuerzeug. 

836.  Jakubowicz,  Dobieslaw,  Ltn. 

1  Bescheinigung,  Visitenkarten,  Aus¬ 
weis  (unleserlich),  Foto,  Tagebuch, 

837.  Bury,  Franciczek,  Marian,  Ltn.,  geb. 
18.  9.  .  . .? 

1  Soldbuch,  Ätisweis  für  Staatsbeamte 
(unleserlich),  3  amtliche  Schreiben. 

338.  Ostrowski,  Offizier. 

Teil  eines  Offizier-Ausweises. 

839.  Uniformierter. 

Zettel  mit  Adressen,  2  Medaillons, 

840.  Masalkowski,  Franciczek,  Ignacy, 
Hauptmann. 


1  Schreiben,  2  Postkarten,  Impfschein 
3359,  1  Medaillon  mit  Kette. 

841.  Gatkowski,  Kazimierz,  Ltn. 

Impfzettel. 

842.  Hauptmann. 

Offiziers-Soldbuch,  1  Brille. 

843.  Borowicki,  Waclaw,  Hptm. 

1  Teil  eines  Offiziersausweises,  Zettel 
mit  Adressen,  Impfschein  1408,  2  Me¬ 
daillons. 

844.  Puchalik,  Zygmunt,  Hptm. 

3  Briefe,  4  Postkarten  mit  Absender: 
Jadwiga  Puchalik,  Warschau  12,  ul. 
Olynrickaia  11,  Nagelschere,  Gold¬ 
zähne. 

845.  Uniformierter. 

846.  Zamarski,  Adam,  Tadeusz,  Hptm. 
Waffenschein,  Visitenkarte,  3  Briefe, 
Postkarte,  1  Bescheinigung,  Uniform¬ 
abzeichen,  1  Zwicker. 

847.  Mitteeg,  Tadeusz,  Offizier. 
Bescheinigung,  Goldzähne,  Plakette. 

848.  Wajda,  Karol,  Hptm. 

Offiziersausweis,  1  Brief,  Impfzettel, 

1  Kompaß,  1  Zigarettenspitze,  1  Me¬ 
daillon. 

849.  Uniformierter. 

850.  Taras,  Zdzislaw,  Tadeusz,  Ltn.,  geb. 
8.  10.  09. 

Offiziers-Soldbuch. 

851.  Olbrichtowicz,  Adam,  Hptm. 

1  Brief,  1  Zigarettenspitze. 

852.  Ramasza,  Jan,  Pawel,  Ltn.,  geb.  23.  12. 
1912. 

Offiziers-Soldbuch,  1  Zigarettenetui. 

853.  Blecki,  Brunon,  Hpmt. 

1  Impfzettel,  1  Telegramm,  1  halber 
Briefumschlag. 

854.  Cwykielski,  Maurycy,  Dr.  med.,  Stabs¬ 
arzt. 

Offiziers-Soldbuch,  1  Karte,  Visiten¬ 
karte,  1  Foto. 

855.  Wawrzyniec,  Wladislaw,  Major. 

1  Ausweis,  Visitenkarte. 

856.  Oberleutnant  (unbekannt). 

857.  Pawikowski,  Konrad,  Hptm. 

Besitzurkunde  des  2.  Art.-Regts., 

2  Postkarten,  1  Brief,  Zettel  mit 
Adressen,  selbstgemachter  Rosen¬ 
kranz,  kleines  Notizbuch. 


188 


858.  KuIczyAski,  Kazimierz,  Ltn. 

2  Bestätigungen  des  Korous-Komman- 
danten. 

859.  Miscauk  (?),  Antoni,  Hptm. 

1  Offiziersausweis,  1  Mitgliedskarte 
des  Jägerverbandes,  Impfzettel,  Tabak¬ 
dose  geschnitzt  „Kozielsk  1940". 

860.  Albrecht,  Leon,  evangelisch,  Ltn. 
Erkennungsmarke. 

861.  Hauptmann. 

862.  Bojarski, 

Dienstausweis  1884. 

863.  Zivilist. 

864.  Katz,  Karol,  Ingenieur,  Hptm. 

1  Mitgliedskarte,  4  Postkarten,  3  Vi¬ 
sitenkarten,  1  Telegramm. 

865.  Lukomski,  Kazimierz,  Uniformierter. 
Ausweis  für  Staatsbeamte  T  14/526, 

2  Briefe. 

866.  Urbaniak,  Antoni,  Ltn.,  Angestellter 
der  Staatsbank  in  Danzig. 
Offiziers-Soldbuch,  1  Schreiben  der 
Staatsbank,  1  Personalausweis,  2  Vi¬ 
sitenkarten,  Impfzettel  2248,  2  Briefe. 

867.  Terpiac,  Josef,  Hptm. 

Diplom  des  Kadettenkorps  Lemberg, 
1  Offiziersausweis,  4  Postkarten, 
1  Tagebuch. 

868.  Uniformierter. 

1  Medaillon. 

869.  Mattnicki,  Narcyz,  Hptm. 

1  Impfschein,  2  Briefe. 

870.  Uniformierter. 

1  Impfschein,  1  Brief,  1  Rosenkranz. 

871.  Uniformierter. 

872.  Ojca,  Jozef,  Hptm. 

1  Offiziersausweis,  1  Brief,  4  Karten, 
Fotos,  2  Visitenkarten,  1  Medaillon, 

1  Regimentsabzeichen. 

873.  Siwlcbi,  Tomasz,  Hptm. 

2  Mitgliedskarten,  3  Briefe,  2  Karten, 
Jagdschein,  Namensliste,  Notizbuch. 

874.  Szumski,  Josef,  Zivilist. 

Impfzettel  1870,  1  Brief  von  ihm  in 
Kozielsk  geschrieben. 

875.  Murza-Mirzicz,  Aleksander,  Ltn. 
Soldbuch  für  Offiziere,  2  Notizbücher. 

876.  Kuciw,  Rudolf,  Hptm.  der  Marine. 

1  Personalausweis,  3  Briefe,  5  Be¬ 
scheinigungen,  1  Brief  aus  dem  Ge¬ 


fangenenlager  an  König!.  Majestät 
Bulgarien  um  Einreisebewilligung. 

877.  Martyszewski,  Janusz,  Ltn.,  geb. 
1.  4.  13  in  Wilna. 

1  Personalausweis,  1  Mitgliedskarte 
eines  Sportvereins,  1  Bescheinigung 
der  81.  Panzer-Division,  2  Briefe, 

1  Anzahl  Fotos. 

878.  Uniformierter. 

879.  Zysko,  Adam,  Ltn.,  geb.  1909. 
Offiziers-Soldbuch,  Postkarte. 

880.  Olejnlk,  Albin,  TOlformierter. 

3  Postkarten,  Impfschein,  Medaillon. 

882  Peisert,  Franciczek,  Hptm. 

Teil  eines  Offiziersausweises,  1  Brief. 

883  Rossau,  Russo,  Stefan,  Uniformierter. 

2  Briefe,  1  Postkarte,  Fotos. 

885.  Uniformierter. 

1  Ausweis  für  Staatsbeamte. 

886.  Uniformierter. 

1  Brief  an  Podgurski,  Meczyslaw, 
von  Jadwiga  Podgurska,  1  Wechsel, 
1  Adresse,  1  Feuerzeug. 

887.  Pi^trzykowski,  Jan,  Obltn. 

Offiziersausweis,  2  Postkarten,  2  Fo¬ 
tos,  Besitzerurkunde  des  Ordens  „Vir- 
tuti-militari",  Ordenskreuz  des  Ordens 
..Virtuti-militari". 

888.  Janczykowski,  Miroslaw,  Uniformier¬ 
ter. 

1  Brief,  3  Postkarten,  1  Namensliste. 

889.  Karecki,  Lukasz,  Ltn. 

10  Briefe,  4  Karten,  1  Telegramm, 
Impfzettel  1312. 

890.  Robaczek,  Josef,  Lehrer,  Offizier  in 
Chorzow. 

1  Ausweis,  1  Trauschein,  4  Briefe, 
1  Impfschein. 

891.  Hauptmann. 

892.  Uniformierter. 

1  Foto  mit  Anschrift:  Hanina  Ga- 
jowska,  Lemberg,  Zyzyinska  24.  (?) 

1  Medaillon. 

893.  Zuraniewski,  Jan,  Ltn.  d.  Res. 
Mobilmachungskarte,  Impfschein,  zwei 
Briefe  von  der  Mutter,  1  Manschet¬ 
tenknopf. 

894.  Synoradzki,  Telesfor,  Dr.,  Kozmin, 
ul.  Borecka  4.  Tel.  74. 

1  Postsparbuch,  1  Sparbuch:  Stadt¬ 
sparkasse  Posen  auf  denselben 


189 


Namen,  1  Verleihungsurkunde  für 
Kreuz  „unbesiegte  Kämpfer",  Impf¬ 
schein  1164. 

895.  Moszkowicz,  Jan,  Hptm. 

1  Rechnung,  1  Postkarte,  1  notarielles 
Schreiben,  Impfschein  911. 

896.  Leutnant. 

1  Telegramm  von  Frau  Wrablowska, 

2  Briefe. 

897.  Slusarek,  Stefan,  Ltn. 
Offiziers-Soldbuch,  1  Mobilmachungs¬ 
karte,  1  Brief,  1  Bescheinigung  vom 
Kriegslazarett  703. 

898.  Schwabe,  Kazimierz,  Ltn, 

1  Brief,  1  Briefumschlag. 

899.  Hauptmann. 

900.  Uniformierter. 

1  Visitenkarte  mit  Namen:  Dzier- 
zanowski  Ludonier,  Ingenieur. 

901.  Uniformierter. 

902.  Frosztega,  Michael,  Rudolf,  Ltn. 
Soldbuch  für  Offiziere,  3  Visitenkar¬ 
ten,  2  Postkarten,  eine  davon  in  deut¬ 
scher  Sprache,  1  Mitgliedskarte  für 
Flugsport,  1  Brief,  2  Fotos,  1  Notiz¬ 
buch  mit  Adressen. 

903.  Leutnant, 

Geldbörse  mit  Monogramm,  1  Foto 
mit  Widmung:  „Dem  lieben  Kame¬ 
raden  Wladek",  Kozielsk  7.  12.  39. 

904.  Piwnica,  Hauptmann. 

5  Fotos  mit  Adresse  seiner  Mutter,  Jo¬ 
sefa  Piwnica,  Rzeszow,  ul,  Lwrka27  (?), 
von  seiner  Frau:  Jadwiga  Piwnicowa 
Tarnow  ul.  Goldhammer  (Sierakows- 
kiego)f  Impfschein,  Fesselungsschnur. 

905.  Balaban,  Karol,  Dr.  med.,  Hptm. 

2  Briefe,  2  Postkarten,  Impfzettel  2229, 

2  Visitenkarten,  1  Brille. 

906.  Uniformierter. 

1  Ehering  8.  8.  33,  1  Notizbuch. 

907.  Uniformierter. 

908.  Leutnant. 

1  verblaßtes-Foto  „Dubno,  den  5.  7, 
Toskoar-Marysa". 

909.  Budzik,  Jozef,  Hptm. 

Offz.-Ausweis,  Impfzettel  1085,  Mono¬ 
gramm  aus  dem  Kleidungsstück  B.J. 

910.  Skowronski,  Wincenty,  Ltn. 

Eisenbahnausweis  1669,  1  kleines 

Messer. 


911.  Zambrzycki,  Stanislaus,  Ing.  Obltn. 

1  Brille,  4  Postkarten,  1  Taschen¬ 
messer. 

912.  Fähnrich. 

913.  Leutnant. 

1  Taschenmesser. 

914.  Manczak,  Jozef,  Fliegerhauptmann. 

1  Gehaltsabrechnung,  Teil  eines  Per¬ 
sonalausweises,  auf  den  Namen 
Manczak  Eva,  1  Gehäuse  einer  Arm¬ 
banduhr,  1  Fliegerabzeichen. 

915.  Leutnant  der  Kavallerie. 

916.  Uniformierter. 

Abzeichen  d.  5.  Rgt,  2  Gebetbücher, 
Teile  eines  Briefes. 

917.  Hauptmann. 

918.  Hauptmann. 

Postabschnitte  mit  Poststempel: 
Bochnia  5.  5.  39.  1  Notizbuch. 

919.  Hauptmann. 

920.  I^czkowski,  Stanislaw. 
Verleihungsurkunde:  Virtuti-miltari, 

1  Brief,  1  Postkarte,  1  Foto. 

921.  Leutnant. 

Impfzettel  1033,  Notizbuch. 

922.  Sagan,  Jozef,  Uniformierter. 

2  Briefe  mit  Absender:  Saganowa 
Stefania,  Zloczow,  ul.  Glinanska  7., 

1  Brille,  Visitenkarten. 

923.  Osinski,  Tadeusz,  Major. 
Offz.-Ausweis,  Postkarte,  Ausweis 
zum  Betreten  d.  Generalstabsgebäu¬ 
des,  1  Medaillon. 

924.  Lewandowski,  Aleksander,  Henryk, 
Hptm.,  12.  Inf.-Rgt. 

1  Offz.-Ausweis,  1  Visitenkarte,  eine 
Postkarte. 

925.  Uniformierter. 

1  leere  metallene  Zigarettenschachtel, 
eingezeichnet  Wsilewska  Antonina, 
in  Koprin,  ul.  Polna  31. 

926.  Leutnant. 

4  Quittungen  mit  Adresse:  Emil- 
Plazer-Str.  101,  1  Taschenspiegel. 

927.  Niewucki,  Mikolaj,  Ing.  für  Straßen- 
u.  Brückenbau,  Obltn.,  wohnh.:  Lublin, 
Sklodowskiej  6 — 1. 

1  milit.  Schreiben.  Visitenkarten,  1 
Postkarte,  1  Medaillon  mit  Kette,  1 
Zigarettenspitze. 


190 


928.  Tellermann,  Jozef,  Ltn. 

1  Schreiben  vom  3.  6Chw.  Flak-Rgt., 

1  Personalausweis,  15  604,  3  Fotos, 
Briefe,  Postkarten,  Notizbuch. 

929  Kozlowski,  Bronislaw,  Ltn- 

3  Postkarten,  eine  mit  Abs.:  Julia 
Kozlowska,  Wilna,  mit  Stempel:  Kal- 
tanera. 

930.  Rozen,  Samuel,  Hptm. 

2  Fotos,  1  Postkarte,  1  Zigarettenetui. 

931.  Krawecki,  Jozef,  Obltn. 
Verleihungsurkunde  d.  Kreuzes:  „un¬ 
besiegte  Kämpfer",  1  Brief,  1  Feuer¬ 
zeug  mit  Monogramm  FK.,  2  Damen¬ 
halsketten,  Ohrringe. 

932.  Kulisza,  Leon,  Ltn. 

Teil  des  Personalausweises,  Post¬ 
karte,  Impfzettel  Nr.  1714,  2  Briefe, 

1  Kreuz. 

933.  Hauptmann. 

1  Brief. 

934.  Hirschberg,  Stefan,  Dr.  Ltn.,  geb. 
7.  12.  94.  Lodz,  ul.  Marschal  81/16. 
Kriegsbeorderung,  1  Impfschein  345, 
Postsparbuch,  1  Mitgliedskarte  ,, Ro¬ 
tes  Kreuz",  1  Liste  mit  Namen,  2 
Blätter  mit  Notizen,  Visitenkarte, 
Briefe  und  Karten. 

935.  Uniformierter. 

1  Zigarettenspitze,  2  Medaillons. 

936.  Zomojtel,  Leopold,  Uniformierter. 

1  Offz.-Soldbuch,  3  Schreiben  der 
Bank  Polski. 

937.  Uniformierter. 

Notizbuch  mit  Adressen,  Geldbörse 
mit  Monogramm  EP,  Nagelfeile,  Talis¬ 
man. 

938.  Krzyszkowski,  Eugeniusz,  Ludwig, 
Hptm. 

3  Visitenkarten,  Impfzettei  3225,  1 
Taschenkalender,  1  Gebetbuch,  1 
Schlüsselbund. 

939.  Broszklewicz,  Antony  Maxim,  Obltn. 
Dienstausweis,  2  Visitenkarten,  1 
Brief,  1  Brille,  1  Rosenkranz,  1  Me¬ 
daillon  mit  Kette. 

940.  Sydel,  Franciczek,  Uniformierter. 

5  Postkarten  mit  Absender:  Irena, 
Sydel,  Wilna,  Piewna  5.,  2  Briefe, 
1  Notizbuch. 

941.  Szymanskl,  Jozef,  Ltn.,  45.  Inf.-Rgt., 
geb.  29.  5.  09. 


Offz. -Ausweis,  1  Postkarte,  1  Post¬ 
abschnitt,  1  Impfzettel  589,  Medaillon. 

942.  Uniformierter. 

943.  Hauptmann. 

Notizbuch. 

944.  Letnianski,  Wlodzimiersz,  Dr.  jur.,  Ltn. 
1  Ausweis  des  Verbandes  der  Res.- 
Offiziere,  3  Visitenkarten. 

945.  Majchrzak,  Tadeusz,  Offizier,  geb. 
6.  3.  13. 

1  Offz.-Ausweis,  1  Personalausweis. 

946.  Opodenklewicz,  Pod . Unifor¬ 

mierter. 

Straßenbahn-Monatskarte. 

947.  Heimberger,  Aleksander,  Uniformier¬ 
ter. 

Visitenkarte,  10  ZI,  Stück  in  Silber. 

948.  Weber,  Rudolf,  Tadeusz,  Hptm. 
Offz.-Ausweis,  4  Postkarten,  2  Tele¬ 
gramme,  1  amtl.  Schreiben. 

949.  Zuch,  Wladislaw,  Kazimierz,  Hptm., 
Kalisch  ul.  Ldzka  29. 

Führerschein,  Zulassungsschein,  zwei 
Schreiben  der  Krankenkasse,  Perso¬ 
nalausweis. 

950.  Oberleutnant. 

951.  Szulecki,  Zygmunt,  Bürgermeister  der 
Stadt  D^browica,  Obltn.,  geb.  1890, 
Leiche  in  Zivilkleidung. 
Offz.-Soldbuch,  1  amtl.  Schreiben, 
Impfzettel  2190. 

952.  Probst,  Josef,  geb.  13.  12.  10  in 

Cieszyn,  Beamter,  Offizier. 

1  Personalausweis,  1  Brief,  1  Me¬ 
daillon,  1  Gebetbuch. 

953.  Fournier,  Borys,  Major. 

Verleihungsurkunde:  Virtuti-militari 

(Orden),  1  Offz.-Ausweis,  Impfzettel 
3590. 

954.  Hauptmann. 

955.  Kalwarij,  Samuel,  Uniformierter, 
wohnhaft  Warschau,  ul.  Targowa  78. 
Kraftwagen-Zulassungsschein. 

956.  Hakala,  Stefan,  Hptm.,  Dr. 
Offz.-Soldbuch. 

957.  Uniformierter. 

958.  Lisowski,  Ludwik,  Kazimierz,  Obltn., 
geb.  1902. 

Offz.-Soldbuch,  1  Brief. 


191 


959.  Giiyckl,  Tadeusz,  Offizier  der  Infan¬ 
terie,  geb.  6.  3.  03  in  Warschau. 
Erkennungsmarke,  1  Brief,  2  Me¬ 
daillons. 

960.  Grobelny,  Stefan,  Ltn.,  geb.  1909. 
Erkennungsmarke,  Fotos,  1  Brief. 

961.  Uniformierter. 

962.  Skrzydlewski,  Czeslaw,  Lehrer,  Ltn. 
Ausweis  für  Staatsbeamte,  Namens¬ 
liste  von  Offizieren,  1  Marienplakette, 
Wohnort:  Warschau,  ul.  Koscielna  5. 

963.  Chojnacki,  Leon,  Uniformierter. 
Impfschein  1207,  Teil  eines  Um¬ 
schlages:  Warschau,  17.  1.  40. 

964.  Wöjcikiewicz,  Zbigniew,  Staats¬ 
beamter  in  Posen,  Ltn. 

Ausweis  für  Staatsbeamte,  Waffen¬ 
schein,  Impfschein  729,  Brief  mit 
Adresse,  1  Kneifer,  1  Postanweisung 
an  Frau  Sofia  Wöjcikiewicz,  Posen, 
Dombrowskiego  25a. 

965.  Trojanowski,  Aleksander,  Maciej, 
Dr.  phil.,  Uniformierter,  geb.  3.  5.  07 
in  Worobienic. 

Dr.-Diplom,  Personalausweis,  1  Notiz¬ 
buch. 

966.  Spalony,  Bronislaw,  Ltn.,  geb.  11,  ... 
1904,  wohnhaft:  Wolkowiesk,  ul. 
3.  Mai  9. 

Postsparbuch,  Offz. -Ausweis,  Fotos, 
Impfschein  480. 

967.  Uniformierter. 

968.  Oleksiewicz,  Zygmunt,  Feldwebel. 
Impfschein  1546,  Verleihungsurkunde 
des  Ordens  ,,für  unbesiegte  Kämpfer" 
5.  8.  21,  1  Medaillon. 

969.  Juchnicki,  Gustav,  Zbigniew,  wohn¬ 
haft:  Czenstochau,  Uniformierter. 

1  Passierschein,  verschiedene  Zettel. 

970.  Rodowicz,  Stanislaw,  Ing.-Major. 

Offz. -Soldbuch,  1  Passierausweis,  Teil 
der  Verleihungsurkunde  „unbesiegte 
Kämpfer",  Reisepaß,  1  Postkarte,  Vi¬ 
sitenkarte^! UNotizbuch. 

981.  Hauptmann. 

2  Postabschnitte  mit  Stempel:  Rowno 
1939. 

982.  Hauptmann. 

983.  Beck,  Leonhard,  Ing. -Ltn.,  geb.  6.  11. 
1904,  wohnhaft:  in  Lublin. 

Ausweis  für  internationalen  Aero¬ 


klub,  Ausweis  für  Staatsbeamte,  Aus¬ 
weis  für  Zivilpilot,  V^affenschein,  3 
Visitenkarten,  Impfschein  3477. 

984.  Knopp,  Cezary,  Obltn. 

Ausweis  für  Staatsbeamte,  Notiz¬ 
blätter,  1  Bleistiftzeichnung  (Männer¬ 
kopf),  1  Zettel  mit  Absender:  Christine 
Knopp,  Warschau,  ul.  Podskars- 
binska  8. 

985.  Wieloch,  Adolf,  Lehrer. 

Visitenkarten,  Ausweis  für  Staats¬ 
beamte,  Impfzettel  2023,  1  Medaillon 
mit  Kette,  1  Damenfingerring,  1  Notiz¬ 
buch. 

986.  Oberleutnant. 

987.  Szulmann,  Jozef,  Hptm.,  Dr.  med., 
Tomaszow  Lub. 

1  Visitenkarte,  2  Briefe,  7  Postkarten, 
Stulpenknöpfe,  1  Goldzahn. 

988.  Pienkowski,  Stefan,  Dr.,  Major,  Prof, 
Universität  Krakau. 

Ausweis  für  Staatsbeamte,  Angler¬ 
karte,  3  Visitenkarten,  Taschenkalen¬ 
der,  3  Postkarten,  1  Postabschnitt,  2 
leere  Postsparbücher,  1  Taschen¬ 
messer. 

989.  Uniformierter. 

1  Lotterielos  8782  Warschau-Bank- 
haus-Wolanski,  1  Postabschnitt:  mit 
Poststempel  3.  9.  39  für  Frau  Jadwiga 
Augustynowicz.  Warschau,  1  Zettel 
mit  Adresse:  Jania . War¬ 

schau,  Podwale  20  m  7,  Impfzettel 
1718. 

990.  Leutnant. 

Offz. -Soldbuch,  Zettel  mit  unleser¬ 
licher  Adresse,  1  Notizbuch,  2  Rgt.- 
Abzeichen,  1  Medaillon. 

991.  Chmielowski,  Juljusz,  Uniformierter. 
Verleihungsurkunde  (Orden)  „Virtuti 
militari",  1  -Medaillon. 

992.  Uniformierter. 

993.  Major. 

994.  Major. 

Verschiedene  Notizzettel,  1  Monokel. 

995.  Gawlik,  Jozef,  Oberstltn. 
Offz.-Ausweis,  Notizbuch,  1  Brief,  Vi¬ 
sitenkarte,  Orden  „Virtuti  militari’' 
und  Besitzerurkunde,  Pilsudzki-Tra- 
ditionsabzeichen. 

996.  Cendro,  Vincenty,  Witold,  Ritt¬ 
meister. 


192 


1  Verleihungsurkunde  und  Orden 
MVirtuti  militari",  1  Impfzettet  1811, 
1  Offz.-Ausweis,  1  Zigarettenetui 
„Warschau  Okt.  1932",  Monogramm 
CW,  1  Postsparbuch  auf  seinen 
Namen,  1  Protokoll,  1  Verleihungs¬ 
urkunde  auf  den  Namen  „Symono- 
wicz"  Wladislaw  1528,  ausgestellt 
1.  5.  35. 

997.  Ronowski,  Dr.f  Oberstltn. 

1  Schreiben  mit  Adresse:  Lazarett 
Omega,  Warschau,  Jerosolimska  51, 

2  beschriebene  Zettel,  1  Impfzettel 
1257,  1  Notizbuch,  1  Erkennungsmarke 
mit  Namen:  Bylina  Aleksander, 
Oberst,  Arzt,  3.  4.  75,  1  Kompaß  mit 
goldener  Kette. 

998.  Klein,  Jan,  Oberstltn. 

5  Briefe,  1  Postkarte,  1  Foto,  1  Brille. 

999.  Hauptmann. 

1  Medaillon,  1  Zigarettenspitze,  1  Etui 
mit  Haarlocken. 

1000.  Uniformierter. 

1001.  Fejner,  Wladislaw,  geb.  21.  3.  1900, 
Obltn.,  Lehrer. 

Offz, -Soldbuch,  Fotos,  Kriegsbeorde¬ 
rung. 

1002.  Hauptmann. 

1003.  Uniformierter. 

1004.  Groß,  Erwin  Jan,  Dr.  med.,  Ass.- 
Arzt. 

Ausweis  der  Sanitätsschule,  Impf¬ 
zettel  331,  Visitenkarten,  Taschen¬ 
messer,  1  Kettchen  mit  Kreuz. 

1005.  Hauptmann. 

1006.  Hammer,  Jözef,  Obltn. 

Offz.-Ausweis,  Waffenschein,  1  Mit¬ 
gliedskarte  der  Res.-Offz.,  Bromberg, 

3  Fotos,  1  Zettel  mit  Offiziersnamen. 

1007.  Sulek,  Bronislaw,  Uniformierter,  geb. 
1904. 

Bescheinigung  vom  Landratsamt, 
Impfzettel  2289,  1  Postanweisung, 

1  Brief. 

1008.  Uniformierter. 

Ausweis  für  Staatsbeamte,  Impf¬ 
zettel  3255. 

1009.  Hauptmann. 

1010.  Major. 

1Ö11.  Uniformierter. 

1  Postabschnitt  mit  Stempel  „Kozielsk 


Der  Mord  von  KatYn  Bg.  13 


19.  2.  40",  Adresse:  Sofia  Konstanti- 
nowna  ....  Byalystok,  Fabrycznaja 
33  (23?),  3  Briefe,  Teil  einer  Namens¬ 
liste. 

1012.  Leutnant. 

1013.  Stiebal,  Jan  Boleslaw,  Obltn. 
Personalausweis  11,  1  Medaillon. 

1014.  Uniformierter. 

1015.  Mazurski,  Martin,  Obltn. 

Ausweis  für  Staatsbeamte,  1  Foto, 

3  Briefe,  davon  2*VDn  Kindern,  Impf¬ 
schein,  Verleihungsurkunde  des 
Kreuzes  „Unbesiegte  Kämpfer". 

1016.  Switaj,  Mieczyslaw,  Uniformierter. 

4  Postkarten,  Impfzettel. 

1017.  Kröl,  Fryderyk,  geb.  6.  3,  95.  Adr.: 
Strumien,  Sl.  Ciesz. 

Postsparbuch,  Offz.-Soldbuch,  1  Brief 
an  das  Rote  Kreuz  in  Berlin  mit 
Abs.:  A.  Krol  in  Schwarzwasser. 

1018.  Oberleutnant. 

1  Rosenkranz,  1  Medaillon.  1  Zettel 
mit  Adresse:  Sofia  Koszinska,  ul. 
Lipnowska  13,  Wloclawek-Leslau. 

1019.  Uniformierter. 

1020.  Leutnant. 

1021.  Janowicz,  Jozef,  Hptm. 
Tagebuchzettel,  1  Postkarte,  1  Ta¬ 
schentuch,  1  kleines  Messer. 

1022.  Uniformierter. 

15-Rubelstück  in  Gold,  3  kleine  Gold¬ 
münzen  (arabisch),  1  russ.  Gedenk¬ 
münze  der  300-Jahrfeier  des  Hauses 
Romanow,  2  poln.  Gedenkmünzen. 

1023.  Syniewski,  Hauptmann. 

1  Karte  aus  Brest,  1  Tagebuch,  Kette 
mit  Medaillon. 

1024.  Tyrk,  Walery,  Ltn.,  Beamter,  geb. 
9.  2.  09,  wohnh.:  Warschau,  ul.  Za- 
mojskiego  43  m  6. 

Sparkassenbuch,  Personalausweis, 
Waffenschein. 

1025.  Uniformierter. 

1  Zigarettenspitze,  1  Medaillon, 
1  Buch. 

1026.  Major. 

1  Brief  mit  Anrede  „Lieber  Vater", 

2  Medaillons. 

1027.  Kowalewski,  Marian,  Major,  geb.  1895. 
1  russ.  Bescheinigung  mit  Datum 

193 


Kozielsk  29.  9.  39,  Impfschein  2930, 
1  geschnitzte  Holzspitze  „Kozielsk“. 

1028-  Sciesihski,  Kazimierz. 

Personalausweis,  Dienstausweis,  No¬ 
tizzettel. 

1029.  Uniformierter,  Ltn. 

1  Brief  3.  10.  39,  1  Zeitung  12.  3.f 

1  Medaillon  mit  Kette. 

1030.  Laskowski,  Leslaw,  Offizier. 
Erkennungsmarke  24.  10.  12,  Aus¬ 
weis,  1  Brief,  Notizen,  2  Fotos. 

1031.  Osko,  Marjan,  Obltn. 

Schreiben  vom  Postsparamt  mit 
Adresse:  Krcmienice,  ul.  Rasieczna  6, 
3  Postkarten,  2  Briefe,  Postabschnitt, 
Telegramm,  Foto. 

1032.  Skins-zer,  Czeslaw,  Uniformierter. 

2  Postkarten  mit  Absender:  Wera 
Sargiewicz,  Wilna,  ul.  Chutokolska 
12  m.  4,  Notizbuch. 

1033.  Ole-jniczak,  WladisJaw. 

Soldbuch  für  Offiziere,  geb.  24.  6.  14, 
Foto,  Monogramm,  Manschetten¬ 
knöpfe. 

1034.  Leutnant. 

Postabschnitte  an:  Bäranowska  Teo- 
dorja,  Zigarettenetui,  1  Notizbuch. 

1035.  Uniformierter. 

1036.  Melzek,  Kazimierz. 

Vater:  Ludwig  aus  Stanislau,  Brief¬ 
umschlag,  Karte. 

1037.  Gadomski,  Tadeusz,  Major,  Dr.  med.r 
Bromberg,  Danziger  Str.  57. 

2  Visitenkarten,  2  Briefe,  2  Medail¬ 
lons,  verschiedene  Papiere. 

1038.  Jankowski,  Siawomir,  Major. 

Teil  eines  Ausweises,  Leiche  mit 
Steckschuß. 

1039.  Hauptmann. 

1  Kriegsorden,  Impfschein,  1  Brief. 

1040.  Sedlowski,  Henryk,  Arzt,  Maior  geb. 

1884.  ___ 

Schreiben  vom  Bezirksamt,  2  Briefe, 
Umschlag,  1  Dr.-Diplom  in  russischer 
Sprache. 

1041. Klucz,  Wladislaw,  Major. 

Impfschein  3298,  1  Waffenschein. 

1042.  Uniformierter. 

1043.  Uniformierter. 


1044.  Rede!,  Aleksander,  Major. 
Offiziersausweis,  1  Brief,  Notizblät- 
ter,  1  Medaillon. 

1045.  Hauptmann. 

1  Rezept  mit  Apotheke:  Sczesniewski 
A.,  Korasynestawie,  tel.  47,  ver- 
bloßtes  Foto  mit  Adresse  Warschau, 
Ing.  Mzak,  Saska  Kämpa,  ul.  Wa- 
lecznich  46. 

1046.  Uniformierter. 

Leiche  mit  Steckschuß. 

1047.  Hauptmann. 

Notizbuch,  1  poln.  Zeitung  1.  4.  40. 

1048.  Hauptmann. 

1  Visitenkarte:  Promowicz,  Jan,  Ing., 
Warschau,  ul.  Ustronie  2  m  54. 

1049.  Major. 

1  verblaßtes  Foto. 

1050.  Uniformierter. 

1051.  Lazowski,  Piotr,  Hptm.,  geb.  5.  8.  95, 
wohnh.:  Chelmie,  ul.  Pierackiego  16. 
1  Offiziersausweis,  1  Postsparbuch, 
Impfschein  3400,  2  Briefe. 

1052.  Kusyk,  Feliks,  Ltn. 

Erkennungsmarke,  1  Brief,  1  Notiz¬ 
buch,  1  Buch  Mgses,  1  kleines  Huf¬ 
eisen. 

1053.  Belawski,  Konstantin,  Ltn. 
Postsparbuch,  1  Medaillon. 

1054.  Uniformierter. 

1055.  Uniformierter. 

1  verblaßtes  Foto  mit  Aufschrift 
„Meiner  lieben  Maria  in  der  Jugend¬ 
zeit". 

1056.  Oberleutnant. 

1057.  Wojciechowski,  Karol,  Hptm. 
Offiziersausweis,  1  Medaillon. 

1058.  Hauptmann. 

1059.  Hauptmann. 

1060.  Uniformierter. 

1061.  Szulczyhski,  Maximilian,  Obltn.,  geb. 
1901  in  Polen. 

Erkennungsmarke,  Fotos,  Briefe,  Of¬ 
fiziers  -  Soldbuch,  Personalausweis, 
Rosenkranz,  3  Medaillen. 

1062.  Uniformierter. 

1063.  Jabionski,  Feliks,  Obltn.,  geb.  1896. 
Ausweis  für  Staatsbeamte,  Soldbuch 


194 


für  Offiziere,  2  Postkarten,  1  An¬ 
meldezettel,  Impfschein,  1  Kreuz, 

1064.  Kamienski,  Jan  Kazimierz,  Leutnant, 
Architekt. 

1  Waffenschein,  Erlaubnis  zum  Tra¬ 
gen  des  Abzeichens  der  Fähnrichs¬ 
schule,  Personalausweis,  Impfzettel, 
Visitenkarten,  1  Schreiben  der  Stadt¬ 
verwaltung  Wloclawec. 

1065.  Konko-iewski,  Anton,  Obltn. 
Personalausweis,  1  Zulassungsschein, 

1  Medaillon  mit  Kette. 

1066.  Uniformierter. 

Zettel  (unleserlich). 

1067.  Wazniczka*  Wladislaw,  Ltn. 

Teil  1  Offiziers-Soldbuches,  1  Notiz¬ 
buch. 

1068.  Wozny,  Kazimierz  Henryk,  Dr., 
Obltn.  in  Gotenhaven,  ul.  Swigto- 
janska  108. 

Zulassung  für  Fahrzeug,  Zettel  mit 
Notizen. 

1069.  Spychalski,  Heryk,  Ltn.,  geb.  21.  12. 
03  in  Hildesheim,  Angestellter. 

1  Schreiben  der  Postsparkasse,  Per¬ 
sonalausweis,  Marschbefehl,  Impf- 
zettel  3116,  verschiedene  Quittungen, 
1  Drehbleistift. 

1070.  Nowak,  Jan,  Hptm.,  Kozielsker- 
adresse. 

1071.  Hurmann,  Hermann,  Ltn,,  Dr.  med., 
geb.  1895. 

Erkennungsmarke,  Mobilmachungs¬ 
karte,  Visitenkarten,  Impfzettel  3975, 
Regimentsabzeicheri,  1  kleiner  Ele¬ 
fant  (Figue). 

1072.  Uniformierter. 

1073.  Lubert,  Wladislaw,  Ltn.,  geb.  1.6.03, 
wohnhaft:  Warschau,  ul.  Hoza  49. 
Offiziers-Soldbuch,  Personalausweis, 
Impfzettel  3208,  Visitenkarten,  drei 
amtliche  Schreiben,  1  Medaillon. 

1074  Schneider,  Wilhelm,  Beamter,  Uni¬ 
formierter. 

Impfschein  2013,  verschiedene  Briefe 
und  Karten,  Visitenkarten,  1  Aus¬ 
weis,  1  Bescheinigung,  1  Röntgen¬ 
aufnahme. 

1075.  Leutnant. 

1  silbernes  Zigarettenetui  mit  Mono¬ 
gramm  IB.  9.  8.  36,  verschiedene 
Fotos,  Abzeichen  für  Fähnrich  der 
Kavallerie,  1  Holzkreuz. 


1076.  Uniformierter. 

1077.  Kozna*  Kazimierz,  Ltn.,  geb.  11.  12. 
1906. 

Name  der  Mutter:  Jadwiga,  Offi¬ 
ziers-Soldbuch,  1  Medaillon. 

1078.  Krachelskt,  Piotr,  Uniformierter. 

Briefe  und  Karten,  Impfschein  318. 

1079.  Kodymowski,  Stanislaw,  Marian,  Ltn. 

1  Offiziers-Soldbuch,  Ausweis  für 
Staatsbeamte,  Impfzettel  1260,  1  Brief 
von  Kozelsk  an  seine  Frau. 

1080.  Oberstleutnant.  ~~~ 

Verschiedene  Orden  und  Abzeichen. 

1081.  Uniformierter. 

3  Postkarten,  1  Visitenkarte. 

1082.  Leutnant. 

1083.  Oberleutnant. 

1084.  Oberleutnant. 

1  Notizbuch,  1  Plakette,  1  Medaillon 
mit  Kette. 

1085.  Leutnant. 

1086.  Krudowski,  Stefan,  Major,  Dr. 

1  Schreiben  des  Kriegslazaretts  504, 
1  Diplom  Prof.-Examen,  Offiziersaus¬ 
weis,  1  Füllhalter,  1  Manschetten¬ 
knopf,  Visitenkarten,  1  Brille,  1  Regi¬ 
mentsabzeichen. 

1087.  Wittmann,  Kazimierz,  Oberleutnant, 
Arzt,  wohnhaft:  Krakau,  ul.  Koper- 
nika  23. 

Schreiben  der  Sanitätsschule,  Teil  1 
Personalausweis,  1  geschnitzter  Holz¬ 
deckel. 

1088.  Krajewski,  Edmund,  Obltn. 
Kriegsbeorderung,  Visitenkarten, 
Manschettenknöpfe,  Besitzurkund© 
für  Orden. 

1089.  Makowjak,  Emiljan,  Offizier,  Tierarzt. 
Personalausweis,  Foto,  Briefe,  1  Zu¬ 
lassungsschein  für  Kraftfahrzeuge. 

1090.  Uniformierter. 

1091.  Uniformierter. 

1  Medaillon  in  Herzform:  Jance 
Lucjan,  26.  6.  15. 

1092.  Cikowski,  Eduard,  Lehrer,  geb.  2.  10. 
97,  wohnhaft:  Krakau,  Szlak  39  —  2. 
250  amerikanische  Dollar  in  der 
Brieftasche  eingenäht. 

1093.  Koniuszewski,  Jozef,  geb.  11.  4.  1907 
in  Krakau,  ul.  Gen.  Bena  4. 
Postsparbuch,  Briefe. 


Oer  Mord  von  Katyn  Bg.  13* 


195 


1094.  Oberleutnant. 

1095.  Jezioro,  Czeslaw,  Uniformierter. 

1  Brief,  1  Schulausweis  (unleserlich). 

1096.  Tcszner,  Karl,  Uniformierter. 

1  Postkarte,  1  Notizbuch,  1  Kettchen. 

1097.  Uniformierter  .  „  .  onek,  Jozef,  geb. 
3.  6.  09  in  Wilna. 

Offiziers-Soldbuch,  Vater:  Bronislaw, 
Mutter:  Mahvine,  Impfschein,  2  Post¬ 
karten. 

1098.  Juszczyk,  Kazimierz,  Ltn. 
Offiziers-Soldbuch. 

1099.  Gedroy,  Eugeniusz,  Uniformierter. 

1  Postkarte  mit  Absender:  Stanislaw 

. in  Sarnach,  Stempel  6.  1.  1940, 

1  Brief,  1  Visitenkarte,  1  Kriegs* 
beorderung. 

1100.  Zerbe,  Franciszek,  Hptm.  aus  Posen. 
Erkennungsmarke,  3  Postkarten, 
1  Brief  in  deutscher  Sprache,  1  Me¬ 
daillon. 

1101.  Obuchowicz,  Witold,  Obltn.,  geb. 
1905. 

Erkennungsmarke,  1  Kettchen,  1  Foto, 
1  Brief. 

1102.  Uniformierter. 

Teile  1  Briefes,  Taschentuch  mit 
Monogramm. 

1103.  Uniformierter. 

3  Briefe,  1  Karte,  Impfzettel  1118. 

1104.  Uniformierter. 

1  Zettel  in  russischer  Sprache:  Urban 
B.  A. 

1105.  Bierzanek,  Remigjusz  Henryk,  Ltn. 

Fahrer  maOigung  für  Staatsbeamte, 

Visitenkarten,  Zigarettenspitze  ,,Ko- 
zielsk". 

1 1 06.  Sleszynski,  Tadeusz. 

Brief  mit  Absender:  Sleszynski  Anna, 
Wolkowysk,  ul.  Wilenska,  2  Briefe, 
1  Karte,  1  Notizbuch. 

1107.  Dyszczylenko,  Ludwik. 

3  Briefe,  2  Visitenkarten,  verschie¬ 
dene  Adressen,  1  Medaillon. 

1108.  Osnek,  Kazimiersz,  Uniformierter. 

3  Postkarten. 

1109.  Chodakiewicz,  Syneon  Kazimiersz, 
Ltn.,  geb.  18.  2.  1900  in  Babinka. 
Verschiedene  Schulzeugnisse,  1  Post¬ 
karte. 

1110.  Uniformierter. 


1111.  Sltarskf,  Marian,  Uniformierter. 
Visitenkarte,  Fahrausweis  für  Eisen¬ 
bahn,  Foto,  Taschenmesser. 

1112.  Klarner,  Witold,  Obltn.,  Warschau, 
geb.  1902. 

Erkennungsmarke,  Notizbuch,  Briefe, 

1  Regimentsabzeichen. 

1113.  Meißner,  Tadeusz,  Uniformierter. 

3  Postkarten,  Impfzettel. 

1114.  Dobrowolski,  Jan. 

Teil  eines  Personalausweises,  Post¬ 
karte,  Führerschenin,  Visitenkarte, 
Fotos,  Impfschein. 

1115.  Uniformierter. 

2  Briefe,  Pilsudski-Medaille. 

1116.  Okilicz,  ....?,  Ltn. 

Name  des  Vaters:  Wlodzimierz,  Impf¬ 
zettel  2901,  Kettchen  mit  Medaillon. 

1 1 17.  Uniformierter. 

Bescheinigung  Zdzitowicz  Boleslaw, 
verschiedene  Quittungen,  1  Postkarte! 

1118.  Frenkiel,  Henryk,  Obltn.,  Rechts¬ 
anwalt,  Warschau,  Zlota  7. 

1  Ausweis,  Visitenkarte,  Brief,  Impf¬ 
zettel  1324. 

1 119.  Szczecinski,  Kazimierz  Juljan,  Ltn. 
Offiziers-Soldbuch,  Visitenkarten,  Mo¬ 
bilmachungskarte,  Zettel  m.  Adressen, 
Medaillon,  Monogramm. 

1120.  Wysocki,  Jozef,  Ltn.,  wohnhaft:  War¬ 
schau,  Elektoralna  17. 

1  Schwimmkarte,  Offizier-Soldbuch, 
Impfzettel  2660,  Karten  und  Briefe. 

1121.  Oberleutnant. 

1122.  Lodocki,  Jerzy,  Uniformierter. 

1  Postkarte:  Adela  Lodocka,  Lem¬ 
berg,  Impfzettel,  Fotos. 

1123.  Pawlowski,  Obltn. 

Foto,  Briefe. 

1124.  Hübner,  Stefan,  Ltn. 

Ausweis  für  Staatsbeamte,  1  Be¬ 
scheinigung,  Visitenkarten,  Impf¬ 
schein  1486. 

1125.  Uniformierter. 

1  silbernes  Zigarettenetui,  1  Brief: 
Vroczany  16.  8.  . . .  ?,  1  kleiner 
Taschenkalender. 

1126.  Kotecki,  Marian,  Obltn. 
Beamtenausweis,  Briefe,  Karten, 
Fotos. 


196 


1 127.  Stanowskl,  Waclaw,  Ltn.,  geb.  25.  5. 
1903?,  Starawarka. 

1  Personal-Ausweis..  3  Briefe,  Impf- 
zettel  963,  Offiziers-Ausweis,  Notiz¬ 
buch. 

1128.  Kuncewicz,  Eugeniusz,  Obltn.,  geb. 
6.  1.  1908. 

1  amtliches  Schreiben,  Absender: 
Krankenhausbescheinigung,  1  Brief, 
1  Foto 

1129.  Leutnant. 

1130.  Paszkiewicz,  Michael,  Uniformierter. 
Mitgliedsbuch  der  Beamten,  2  Ge¬ 
burtsurkunden. 

1131.  Morgulis  Leon,  Obltn. 

1  Personal  -  Ausweis  Waffenschein, 
Impfzettel,  Gestellungsbefehl,  Visi¬ 
tenkarte. 

1132.  Podgorski,  Stanislaw,  Ltn,  geb.  1905. 
Ausweis  für  Offiziere,  Erkennungs¬ 
marke  Visitenkarte. 

1133.  Topolewski,  Stefan,  Uniformierter. 
Verschiedene  Quittungen,  Uhrkette. 

1134.  Kenig,  Jözef,  wohnhaft:  Wilna,  Wi- 
lenska  25,  Mitte  links. 

1  Visitenkarte,  2  Postkarten,  1  Brief. 

1 135.  Reichert,  Erwin,  Juliusz,  Ltn. 
Offiziers-Soldbuch,  1  Zulassung  für 
Kraftfahrzeug. 

113ö.Sidor,  Wladislaw,  Uniformierter. 
Brief,  Karten. 

1137.  Uniformierter. 

1  Schreiben  des  Kommandanten  des 
Kriegslazaretts  104,  1  Kreuz  mit 

Kette. 

1138.  Ozga,  Tadeusz,  Veterinärltn.,  geb. 
5.  2.  1906  in  Brody. 

Personal  -  Ausweis,  1  Gestellungs¬ 
befehl,  Visitenkarten,  Briefe,  Karten 
SkapuSier. 

1 139.  Starkowski,  Stefan,  Ltn.,  geb.  1898 
in  der  Provinz  Posen. 

Ausweis  für  Sportler,  Visitenkarte, 
Invalidenbuch,  Briefe  und  Karten, 
Waffenschein,  Notizblock. 

1140.  Uniformierter. 

1141.  Leutnant. 

1142.  Zöltowski,  Marcelli,  Obltn.,  wohn¬ 
haft:  Gluchow,  p.  Czempin. 

Teil  1  Offiziers-Soldbuches,  Visiten¬ 
karte,  Verleihungsurkunde  für  Or¬ 
den  ,,Virtuti-militari'\ 


1143.  Uniformierter. 

1144.  Jakubowskl,  Jerzy,  Ingenieur,  Uni¬ 
formierter. 

Ausweis  für  Staatsbeamte,  Impfzettel 
3229,  Briefe,  Visitenkarten,  Rosen¬ 
kranz. 

1145.  Uniformierter. 

1146.  Orlowskl,  Stefan  Obltn. 

Offiziers- Ausweis. 

1147.  Lübeck!,  Ludwik,  -fete, 

Offziers  -  Soldbuch,  Ausweis  für 
Staatsbeamte,  1  Foto,  1  Brief. 

1148.  Darmochowal,  Kazimierz,  Ltn. 

Brief,  Karte. 

1149.  Gierlinski,  Zdzislaw,  Lehrer,  Obltn., 
geb.  12.  6.  1912. 

Ausweis  für  Staatsbeamte,  Offiziers- 
Soldbuch,  Impfzettel  712,  l  Post¬ 
karte. 

1150.  Uniformierter. 

Schulausweis  410/d.,  Rosenkranz. 

1 151 .  Jankowski,  Jan,  Obltn. 

2  Postkarten  mit  Absender:  Jankow- 
ska,  Maria,  Wilna,  Autokolska  12, 
m  3. 

2  Kassenzettel,  1  Brief,  1  Kette  mit 
Medaillon. 

1152.  Uniformierter. 

1  Notizbuch. 

1153.  Kuca,  Henryk,  Offz.,  geb.  1908, 
Erkennungsmarke. 

1154.  Sikorski,  Henryk,  Obltn.,  Dr.  med. 
Professor. 

Offiziers-Soldbuch,  Ausweis  für  Be¬ 
amte,  Impfschein  73,  Karte,  Brief. 

1155.  Zacharzewski,  Olgierz,  Ltn. 

Brief,  1  Postkarte,  Brille. 

1156.  Uniformierter. 

1157.  Leutnant. 

1158.  Ornatowski,  Stanislaus,  Ltn. 

1  Medaillon,  1  russische  Quittung. 

1159.  Hauptmann. 

Visitenkarte:  Zakrzewska  Lucyna, 

Zigarettenetui  mit  Monogramm  C.  J. 

1160.  Uniformierter. 

1161.  Paradnia,  Jerzy,  Veterinär,  Unifor¬ 
mierter. 

1  Personalausweis,  1  Zulassung  für 
Kraftfahrzeug,  1  Schreiben,  Brief¬ 
umschlag. 


197 


1162.  Leutnant, 

1163.  Wisniewski,  Alfred,  Uniformierter. 
Ausweis  für  Staatsbeamte,  Impf¬ 
schein,  handgeschriebene  Zettel. 

1164.  Lob£a,  Jerzy,  Kazimierz,  Ltn. 

Teil  1  des  Beamtenausweises,  Post¬ 
karte. 

1165.  Pensza,  Jan,  Ltn. 

1  Brief. 

1166.  Spichala,  Eduard,  Ltn. 
Offiziers-Ausweis,  Besitzurkunde  für 
Regiments- Abzeichen,  Mitgliedskarte. 

1167.  Poplawski,  Juliusz,  Obltn. 

Postkarten,  Notizbücher,  1  Brief, 
Impfzettel,  Befehl,  3  Medaillons. 

1168.  Moscicki,  Vincenty,  Obltn.,  wohnhaft: 
Warschau,  ul.  Zelazna  63. 
Waffenschein,  Jagdschein,  1  Post¬ 
karte. 

1169.  Uniformierter. 

1  Taschenkalender  mit  Adresse: 
Gowdzinska  Karolina,  Warschau  ul. 
Szavnikow  Miasto  Ogrod,  im  Falle 
eines  Unglücks  bitte  Gawdzinskiego 
Wfadislawa  ul.  Gorzesiewska  31m  6., 
Impfzettel  891. 

1170.  Kaczan,  Valerian,  Uniformierter. 
Impfschein  3064. 

1171.  Leutnant. 

1 172.  Inwentasz,  Henryk,  Haim. 
Offiziers-Soldbuch. 

1173.  Uniformierter. 

1174.  Piotrowski,  Stanislaw,  Uniformierter. 

1  Personal  -  Ausweis,  Ausweis  für 
Staatsbeamte,  3  Briefe,  2  Visiten¬ 
karten. 

1175.  Oberleutnant. 

Rezept  für  Herrn  Budzynski,  ver¬ 
schiedene  geschriebene  Zettel,  halbe 
Postkarte,  4  Medaillons,  Impfzettel 
3114. 

1176.  Chmielewski,  Stanislaw,  Ltn. 

1  Offiziers  -  Soldbuch,  1  Auszug  der 
Stadtverwaltung. 

1 177.  Rutkowski,  Tadeusz,  Obltn. 
Erkennungsmarke:  Warschau  1908. 

1178.  Quandt,  Richard,  Ltn. 
Offiziers-Soldbuch,  Impfschein  3365, 

1  Notizbuch. 

1 179.  Rosianski,  Eryk. 

Personal-Ausweis,  'Postkarten,  Impf- 
zettel,  beschriebene  Zettel. 


1180.  Uniformierter. 

Briefumschlag  mit  Absender:  Porawa 
Helena,  Gut:  Kursztyn  pod  Tczew, 
1  gold.  Zahn. 

1 181.  Polkowski,  Josef,  Obltn. 

Impfzettel  4122,  Rosenkranz,  1  Na¬ 
mensliste  in  russischer  Sprache, 
1  Postkarte,  1  Regiments-Abzeichen. 

1 182.  Tomaszewski,  Witold,  Uniformierter. 
1  Brief,  Postkarte. 

1183.  Uniformierter. 

1184.  Oleszkiewicz,  Ltn. 

Besitzurkunde  für  Regiments  -  Ab¬ 
zeichen,  1  Kettchen  mit  Kreuz, 
1  Impfschein. 

1185.  Jakubowski,  Stefan,  Ltn. 

1  Ausweis  für  Staatsbeamte,  Trau¬ 
schein,  Briefe  und  Karten,  Medaillon 
mit  Kette,  1  Notizblock. 

1 186.  Michalski,  Stanislaw,  Uniformierter. 
Beamtenausweis,  Rosenkranz. 

1187.  Tabko,  .  .  .?,  Obltn. 

1  Medaillon,  Impfschein  2018,  ver¬ 
schiedene  Notizzettel. 

1 188.  Uniformierter. 

1  Postkarte  mit  Namen:  Leszys  Jerzv, 
Fotos. 

1189.  Osowski,  Wladislaw,  Feliks,  Unifor¬ 
mierter,  geb.  20.  11.  1903. 

1  Geburtsurkunde. 

1190.  Trocki,  Jan,  Obltn.,  Arzt. 

Offiziers  -  Soldbuch,  Mobilmachungs¬ 
karte,  Waffenschein,  Zulassimgs- 
schein  für  Kraftfahrzeug,  2  Briefe. 

1 191.  Leutnant. 

Notizbuch  darin  der  Text:  Besitzer 
dieses  Buches  Michniewicz  Kazi¬ 
mierz,  Pabianice  bei  Lodz  ul.  Bracka 
12m,  benachrichtigen  Frau  Maria 
Michniewicz.  Imptzettel  1951. 

1 192.  Felicki,  Stanislaw,  Obltn. 
Kriegsbeorderung,  Beamtenausweis, 
Soldbuch,  Rosenkranz,  Brief. 

1193.  Malek,  Antoni,  Lehrer,  Uniformierter, 
geb.  8.  6.  1908  in  Michalowice,  wohn¬ 
haft:  in  Orlowinz,  Post  Lagow  bei 
Staszowa, 

Erkennungsmarke,  Postsparbuch. 

1194.  Skobiszewski,  Josef,  Major,  Arzt. 
Offiziers-Soldbuch,  1  Abzeichen. 

1195.  Uniformierter. 


198 


1196.  Major. 

1 197.  Uniformierter. 

1198.  Kobylecki,  Jerzy,  Ltn. 

Offiziers  -  Soldbuch.  Tagebuch,  Visi¬ 
tenkarten,  Medaillon  mit  Kette,  Impf¬ 
zettel  2551. 

1 199.  Uniformierter. 

Notizbuch. 

1200.  Juric,  Piotr,  Uniformierter. 
Visitenkarten,  Bescheinigung  des 
Arztes,  1  Brief,  1  Quittung  aus  dem 
Gefängnis  in  Lemberg. 

1201.  Hauptmann. 

1  Brief  aus  Bromberg,  1  Notizbuch. 

1202.  Noszczyk  (?),  Henryk,  Uniformierter. 
Erkennungsmarke,  versch.  Postkarten. 

1203.  Major. 

1  Brief,  1  Abzeichen. 

1204.  Ozlatowski,  Mieszyslaw,  Oberstin. 
Impfschein  20,  Postkarte,  1  Notiz¬ 
buch,  1  ärztl.  Attest  für  Blutprobe  auf 
den  Namen:  Mieszyslawski,  Josef, 
Major. 

1205.  Stsc,  Mieszyslaw,  Ltn. 

Impfzettel  1052,  1  Quittung,  1  Brief. 

1206.  Oberleutnant. 

1207.  Kubasik,  Eugeniusz,  Pionier  Oblt., 
geb.  17.  3.  10. 

Offz.- Aus  weis,  Erkennungsmarke. 

1208.  Bielinski,  Boguslaw,  Obltn. 

Ausweis  für  Staatsbeamte,  Waffen¬ 
schein,  Briefe,  1  gold.  Medaillon  mit 
Kette. 

1209.  Banaszak,  Stanislaw,  Rechtsanwalt. 
Postsparbuch,  Teile  eines  Personal- 
Ausweises,  1  Visitenkarte,  Briefe, 
Impfschein. 

1210.  Kopniak,  Zdzislaw,  Tadeusz,  Dr., 
Universitätsassistent,  Uniformierter. 
Ausweis  für  Staatsbeamte,  Impfzettel 
1504,  1  Visitenkarte,  1  Schreiben  des 
Kultusministeriums. 

1211.  Tobetal,  Antonl,  Uniformierter. 
Versch.  Postkarten,  2  Briefe,  1  Mili¬ 
tär-Befehl. 

1212.  Knbak,  Franciscek,  Uniformierter, 
Schulleiter. 

1  verblaßtes  Bild  mit  Namen,  1  Brief, 
1  Rosenkranz. 


1213.  Hauptmann. 

1  Zettel  mit  Namen:  Bichler  Fran- 
ciczek,  Text  in  deutscher  Sprache 
„Liebe  Mutter  ....  versch.  beschr. 
Zettel. 

1214.  Uniformierter. 

1215.  Kobeza  (?)f  Kazimierz,  Obltn. 

1  Monatsfahrkarte,  Ausweis  für 
Staatsbeamte,  1  Offz. -Soldbuch. 

1216.  Bcuza,  Josef,  Hptm.,  geb.  5.  8.  98. 

1  Medaillon  mit  Kette,  1  Soldbuch. 

1217.  Pfann,  Erich,  Major. 

3  Briefe,  1  Postkarte. 

1218.  Biel,  Franciszek,  Uniformierter,  Leiter 
der  Fa.  „Arbor",  Warschau,  ul. 
Grochoeska  283. 

1  Schreiben  der  Fa.  „Arbor",  Impf¬ 
zettel  262,  Rechnung,  Quittung,  Visi¬ 
tenkarten,  Fotos. 

1219.  Wojcik,  Stanislaw,  Major. 

Teil  eines  Offz. -Ausweises. 

1220.  Wierzbicki,  Richard,  Uniformierter, 
wohnhaft:  Lublin,  ul.  Sadowa  10  m  6. 
1  Offz. -Ausweis,  1  Mitgliedsbuch,  1 
Brille,  Goldzähne,  1  Medaillon  mit 
Kette. 

1221.  Uniformierter. 

1222.  Malisz,  Franciczek,  Ksawery,  Ltn., 
geb.  22.  9.  14  in  Roztoka. 

1  Personal-Ausweis,  Waffenschein, 
1  Offz.-Soldbuch,  Abschrift  der  Ge¬ 
burtsurkunde,  Staatsangehörigkeits¬ 
ausweis. 

1223.  Sieniecki,  Albin,  Arzt,  Uniformierter. 
Teil  eines  Schreibens,  Impfzettel. 

1224.  Winowski,  Karol,  Hptm. 

Visitenkarte,  Offz. -Ausweis,  1  Notiz¬ 
block,  Rosenkranz. 

1225.  Dembicki,  Witold,  Jozef,  Ltn.,  geb. 
15.  5.  1900. 

1  Offz.-Soldbuch,  1  Pers.-Ausweis. 

1226.  Grabowski,  Wladislaw,  Roch,  Ltn., 
geb.  16.  8.  94. 

1  Pers.-Ausweis,-  Kriegsbeorderung, 
Ing.-Diplom,  Waffenschein. 

1227.  Grabowski,  Bronislaw,  Leon,  Ltn., 
geb.  20.  2.  08. 

1  Ausweis,  Postkarten,  1  Notizbuch. 

1228.  Leutnant. 

1  Namensliste. 


199 


1229.  Zachert-Okrzanowski,  Hugon,  Hptm. 
Postkarten,  1  Brief,  Impfzettel. 

1230.  Walkiewicz,  Stanislaw,  Uniformier¬ 
ter,  geb.  21.  7.  01  in  Warschau. 

Teil  1  Personalausweises,  Impfschein, 
4  Postkarten. 

1231.  Szczechowski,  Kazimierz,  Unifor¬ 
mierter. 

1  Postkarte,  Taschenkalender  mit 
Notizen. 

1232.  Hrut,  Bolislaw,  Ltn. 

Soldbuch  für  Offiziere,  Impfschein 
2899. 

1233.  Uniformierter. 

1234.  Hener,  Zdislaw,  Alfred,  Ing.,  geb. 
14.  8.  97  in  Zatosze. 

Impfschein  2854,  Schulzeugnis,  Visi¬ 
tenkarten,  Geburtsurkunde,  1  Foto, 
Straßenbahnkarte,  1  Füllhalter,  1  Ma- 
rienplakette,  1  Heimatschein,  Hei¬ 
ratsurkunde,  1  Zigarettenetui. 

1235.  Manikowski,  Czeszlaw,  Ltn.,  geb. 
19.  6.  10  in  Berlin. 

Offiziers-Soldbuch,  Postkarten,  Briefe. 

1236.  Kolosowski,  Michael.  Ltn. 
Erkennungsmarke,  Baranowicze  1903. 

1237.  Major. 

1  Notizblock. 

1238.  Oberleutnant. 

1239.  Leutnant. 

1240.  Migon,  Zdzislaw  Ignacyj  Michael, 
Ltn. 

Offiziers-Soldbuch,  1  Damenring  mit 

2  Korallen. 

1241.  Hauptmann. 

1242.  Lyska,  Gottfryd,  Uniformierter,  geb. 
1914. 

Schulausweis,  Personalausweis,  1  Me¬ 
daillon. 

1243.  Jasin&ki,  Lucjan,  Oberst. 

2  Postkarten,  1  silb.  Zigarettenetui. 

1244.  Roszkowski,  Jozef,  Hptm.,  Arzt. 

1  Postkarte,'Mt*biImachungskarte. 

1245.  Jakubiak,  Boleslaw,  Major. 

1  Postkarte,  2  Metallringe,  1  Talis¬ 
man. 

1246.  Skupien,  Sebastian,  Lehrer,  Obltn. 
Beamtenausweis. 

1247.  Neugebauer,  Adam,  Uniformierter. 

1  Brief  mit  Absender:  Neugebauer, 


Alizja  in  Pabjanice,  Reymonta  15, 

1  Impfzettel,  1  Visitenkarte,  1  Kreuz 
mit  Kettchen. 

1248.  Kodymowski,  Stanislaw  Wojziech, 
Uniformierter. 

Besitzurkunde  des  Kriegskreuzes, 

2  silberne  Zigarettenetuis  mit  Wid¬ 
mung,  1  Medaillon  mit  Kette. 

1249.  Oberstleutnant. 

1  Visitenkarte  mit  Namen:  Bogdziewi- 
czowa  Eugenia,  1  Notizbuch  mit 
Adressen,  1  Impfschein. 

1250.  Uniformierter. 

Beschriebene  Zettel. 

1251.  Uniformierter. 

1252.  Hauptmann. 

1  Zettel  mit  Datum:  12.  12.  39.  Gru- 
szczynski  Kazimierz,  Hptm.  „kann 
nicht  zur  Arbeit  erscheinen  ",  1  Aus¬ 
weis  (unleserlich). 

1253.  Uniformierter. 

1254.  Bolbat,  Antoni,  Uniformierter. 

2  Postkarten,  Zettel  mit  Notizen. 

1255.  Uniformierter. 

1256.  Duszynski,  Henryk,  Hptm. 
Besitzurkunde  f.  Kriegskreuz,  1  Zeug¬ 
nis,  1  goldenes  Medaillon  mit  Kette. 

1257.  Kubiak,  Jözef,  Ltn.,  geb.  18.  6.  07  in 
Warschau. 

Offiziers-Soldbuch,  1  Notizbuch,  ver¬ 
schiedene  Visitenkarten,  1  Postkarte, 
Fotos. 

1258.  Uniformierter. 

1259.  Zivilist. 

Aus  hölzernen  Buchstaben  der  Name 
Kozielsk. 

1260.  Uniformierter. 

1261.  Uniformierter. 

1  goldene  Puderdose. 

1262.  Uniformierter. 

1  Brief  von  Straßburg.  Datum  16.  1.  40, 
1  Rezept  von  Dr.  Baidach  in  Krynica, 
tel.  369  vorn  18.2.  1937,  2  Medaillons. 

1263.  Knaulf,  Aleksander,  Uniformierter. 

5  Postkarten,  impfzettel  3745,  1  Ab¬ 
zeichen  des  Regiments. 

1264.  Uniformierter. 

1  Brief,  Teil  1  Briefumschlages,  Ab¬ 
sender:  Idaszewski  in  Schrimm/ 

Warthegau,  ul.  Wartheufer  1. 


200 


1265.  Majewskf,  Stefan.  Ltn. 

Offiziers  -  Soldbuch,  Dienstausweis, 
Impfzettel  2376,  Briefe  und  Karten. 

1266.  Zurakowski,  Stanislaw,  Uniformierter. 
Postkarte,  1  Heiligenbild. 

1267.  Heimowskf,  Marian,  Offizier, 

1  Postkarte,  1  Offiziersausweis  (un¬ 
leserlich). 

1268.  Uniformierter. 

1269.  Leutnant. 

Fotos  (gut  erhalten). 

1270.  Leutnant. 

1271.  Malinowski,  Leon,  Uniformierter. 

2  Briefe. 

1272.  Hauptmann. 

1273.  Oberleutnant. 

1  Brief,  1  Karte,  1  Auszeichnung  aus 
den  Kämpfen  aus  Oberschlesien  1919, 

1  Kettchen  mit  Medaillon. 

1274.  Leutnant. 

1275.  Ziemlanski,  Ignacyj,  Offz. 
Schulausweis,  1  Notizbuch,  2  Post¬ 
karten,  1  Kreuz,  1  Medaillon. 

1276.  Uniformierter. 

1277.  Gauss,  Edmund,  Obltn. 

Jagdschein,  1  Personal-Ausweis,  drei 
Visitenkarten. 

1278.  Leutnant. 

1  Holzdeckel  mit  Monogramm  R.  M.r 
1  Talisman. 

1279.  Szulborskl,  Uniformierter. 

1  Impfschein  1124. 

1280.  Leutnant. 

1281.  Leutnant. 

Zettel  mit  Namen  (Obltn.  Warke) 
Bitte  für  Obltn.  Warke  1  Portion  aus 
der  Küche  mitbringen,  28.  10.  39,  ein 
Notizbuch. 

1282.  Göttinger,  Tomasz,  Ltn. 

1  Postkarte  mit  Absender:  Jakowicz, 
Lodz,  Niemowitzstr.  16,  1  Zettel  mit 
Namen. 

1283.  Zubik,  Heljodor,  Henryk,  Uniformier¬ 
ter,  geb.  3.  7.  12  in  Mordy. 
Personal-Ausweis,  1  Rgt.-Abz.,  Impf¬ 
schein  818,  1  kleiner  Taschenkalender 
mit  Notizen. 

1284.  Oberleutnant. 

1  Zettel  mit  Adressen,  1  Rosenkranz, 
Foto. 


1285.  Rodziewlcz,  Antonl,  Uniformierter, 

geb.  19.  1.  95,  wohnhaft:  Wilna, 

Lwowska  7/4. 

Postsparbuch. 

1286.  Andrzejewski,  Obltn. 

Marschbefehl,  Impfzettel,  Zwicker. 

1287.  Nlwinski,  Jozef,  Ing.  für  Straßen-  und 
Brückenbau. 

Visitenkarten,  1  Brief. 

1288.  Uniformierter. 

1289.  Uniformierter. 

1290.  K$skl(  Marian. 

Halbe  Erkennungsmarke,  Impfzettel 
1558,  1  Medaillon  mit  Kette. 

1291.  W^drowski,  Tadeusz,  Leutnant  der 
Panzerw.,  geb.  1898. 

Erkennungsmarke,  1  Medaillon. 

1292.  Wierzblcki,  Witold,  Ltn.,  geb.  5.  10. 
1909. 

Offz.-Soldbuch,  Impfschein  3290, 
Waffenschein,  Passierschein  m.  Foto, 

2  Notizbücher,  Visitenkarte. 

1293.  Sokolowskl,  Wladyslaw,  Offz.,  Uni¬ 
formierter,  geb.  in  Lyszkowice. 
Offz.-Soldbuch. 

1294.  Uniformierter. 

1295.  Mtladowski,  Stanislaw,  Uniformierter, 
geb.  19.  11.  05. 

Trauschein,  1  Medaillon. 

1296.  Uniformierter. 

1297.  Kowalewskl,  Stefan,  Uniformierter. 
Postabschnitte,  Impfschein  1085. 

1298.  Stepien,  Wladislaw,  Obltn. 

1  Foto,  1  Zigarettenetui,  1  Besitz¬ 
kunde,  1  Notizbuch. 

1299.  Horbrzowy,  Zygmunt,  Marian..  Ober¬ 
leutnant,  wohnhaft:  Grodno,  uL 
Pi3skowa  15b  m  4. 

Offz. -Ausweis,  Ausweis  Verband  der 
Res.-Oüz.,  Visitenkarte,  2  Briefe. 

1300.  Frelkewicz,  J6zef,  Ltn. 

2  Briefe,  1  Karte,  Absender:  Frelke¬ 
wicz,  Litzmannstadt,  Adolf-Hitler- 
Str.  104  a. 

1301.  Leutnant. 

1302.  Ozi^bl,  Zygmunt,  Ltn. 

1  Offz.-Soldbuch,  1  Peis. -Ausweis, 
1  Kriegsbeorderung,  1  Trauschein, 
1  Zigarettenetui  mit  Monogramm 
O.Z.,  Feuerzeug  mit  Monogramm  O.Z. 


201 


1303.  Smialek,  Stanislaw,  Ltn. 

Briefe  und  Karten,  1  Foto,  Rosen¬ 
kranz. 

1304.  Zienkiewicz,  Jan,  Obltn.,  Dr.,  geb. 
25.  9.  97,  wohnhaft:  in  Wilna. 

Offz. -Soldbuch,  1  Abzeichen  der  Sani¬ 
tätsschule,  1  Notizbuch,  1  Foto,  Impf¬ 
zettel  3960,  Visitenkarten. 

1305.  Uniformierter. 

1306.  Sussmann.  Ezechiel,  Oberleutnant, 
Apotheker. 

Doktordiplom,  Impfzettel  3913,  Brief, 
Karte. 

1307.  Uniformierter. 

1  Postabschnitt  mit  Namen:  Cygan 
Stanislaw,  1  Zettel  mit  Aufschrift: 
Bitte  benachrichtigen  Sie  meine  Frau, 
Egierska  Zabina,  Lodz,  1  Medaillon 
mit  Kette. 

1308.  Grudniewicz,  Idzi,  Obltn. 
Personalausweis,  1  Pfandschein,  No¬ 
tizen,  t  Medaillon  mit  Kettchen. 

1309.  Leutnant. 

1  Offz. -Soldbuch  (unleserlich). 

1310.  Hauptmann. 

1  Ausweis  (unleserlich),  1  Regimenta- 
Abzeichen. 

1311.  Wapolewski,  Stanislaw, 

Uniformierter. 

Postkarte,  Briefe,  Fotos. 

1312.  Sobczynski,  Romuld,  Uniformierter. 
Ausweis  für  Staatsbeamte,  2  Briefe, 

2  Karten,  Plakette. 

1313.  Slysz,  Stefan. 

Offiziers  -  Soldbuch,  1  Zettel  mit 
Notizen. 

1314.  Lisowski,  Tadeusz,  Stanislaw,  Ltn., 
Zahnarzt. 

Offiziers-Soldbuch,  Impfschein  3919, 

1315.  Przyjemski,  Stanislaw,  Marek,  Obtln, 
Ausweis,  Visitenkarte. 

1316.  Feldt,  Roman,  Martin,  Ltn.,  geb.  28.  6. 
1916,  wohnhaft  in  Lublin. 
Postsparbuch. 

1317.  Kobylinskt,  Michael,  Obltn. 

Ausweis  für  Staatsbeamte,  Fotos, 

1  Karte, 

1318.  Gardinski,  Michael,  Obltn.,  Dr. 

2  Bescheinigungen,  Fotos. 

1319.  Uniformierter. 

1  Postkarte  (unleserlich),  Taschen¬ 


kalender,  1  Zettel  mit  Namen:  Dr. 
med.  Rosenfeld.  Hugo,  Biala,  pl. 
Wolnoszi  1,  1  Medaillon  mit  Kette. 

1320.  Uniformierter. 

1  Postkarte,  Impfzettel,  Post¬ 
abschnitt,  Medaillon. 

1321.  Vilipek,  Jan. 

3  Postkarten,  Zettel  mit  Adressen. 

1322.  Woiniak,  Jozef,  Hptm.,  Dr. 
Beförderungsbefehl,  2  Geburtsurkun¬ 
den,  1  Notizbuch. 

1323.  Familjer,  Leon,  Hptm.,  Arzt. 
Offiziers-Soldbuch. 

1324.  Zwojszczyk,  Stanislaus,  Hptm. 

2  Briefe,  1  Regiments-Abzeichen. 

1325.  Werner,  Jan,  Marian,  Hptm. 
Zulassung  für  Kraftfahrzeug,  1  Post¬ 
karte,  1  Brief,  Visitenkarten. 

1326.  Kuc  -  Stasnlk,  Josef,  Uniformierter, 
wohnhaft  in  Repki,  Kreis  Sokolow- 
Pödlaski. 

1  Notizbuch. 

1327.  Wröblewski,  Edmund,  Hptm. 
Personal-Ausweis,  2  Briefe,  einer  da¬ 
von  von:  Alfons  Klitsche,  Schön¬ 
berg,  Warthburgstr.  36. 

1328.  Hauptmann. 

1329.  Orlikowski,  Czeslaw,  Uniformierter. 
Ausweis,  Impfschein  60,  Kette  mit 
Medaillon. 

1330.  Hauptmann. 

1331.  Pruszczynski,  Stanislaw. 

Verschiedene  Rezepte,  1  Zettel  mit 
Namen. 

1332.  Baran,  Bronislaw,  Ltn. 

Schulausweis,  Notizbuch,  1  Zeugnis 
der  Universität  Warschau,  verschie¬ 
dene  Zeugnisse,  Teile  eines  Personal¬ 
ausweises,  1  Medaillon. 

1333.  Szymczak,  Piotr. 

Zigarettenetui  mit  Gravierung,  ein 
Kettchen  mit  Medaillon. 

1334.  Ruhm,  Boleslaw,  Obltn. 

Mitgliedskarte  des  Gesangsvereines, 

1  Befehl,  Notizbuch,  1  Foto. 

1335.  W^sowski,  StefaD,  Franciszek, 
Oberstltn.,  Arzt. 

1  Offiziers-Ausweis,  1  Postkarte,  1 
Bescheinigung,  1  Personal  -  Aus  weis. 

1336.  Hauptmann. 


202 


1337.  Bialek,  Roman,  Hptm.,  Dr. 
Kriegsbeorderung,  2  Briefe,  Post¬ 
karten. 

1338.  Hauptmann  der  Luftwaffe. 

Ausweis  (unleserlich),  Impfschein, 
Fotos,  Fliegerabzeichen. 

1339.  Uniformierter. 

Impfzettel. 

1340.  Fucik,  Wiktor,  Ingenieur,  Hptm. 

2  Visitenkarten,  Impfzettel  1020. 

1341.  Postawka,  Leon,  Uniformierter,  geb. 
2.  6.  1910  in  Odonow. 

Personal  -  Ausweis,  Heiratsurkunde, 
Fotos,  Postkarte,  Plakette,  Zulassung 
für  Kraftfahrzeug. 

1342.  Liwinskl,  Szymon,  Stabszahlmeister. 
Offiziers  -  Ausweis,  2  Quittungen, 
Impfzettei  2928. 

1343.  Pietrasiewicz,  Adam,  Dr.  med. 

1  Personal  -  Ausweis,  Waffenschein, 

2  Briefe,  Zulassung  für  Kraftfahrzeug. 

1344.  Hauptmann. 

1345.  Bobowski,  Teodor,  Ltn.,  geb.  22.  10. 
1889  in  Berlin. 

Impfzettel  1770. 

1346.  Selelas  (?) ,  Stanislaw,  Ltn.,  geb.  14.  8. 
1899. 

Gestellungsbefehl,  2  Briefe,  2  Kar¬ 
ten,  Medaillon  mit  Kette,  Impfzettel 
2643. 

1347.  Hauptmann. 

1348.  Racznski,  Jan,  Franciszek,  Hptm. 
Visitenkarte,  Impfzettel  1735. 

1349.  Uniformierter. 

Zigarettenetui  mit  Gravierung:  28.  9. 
39  Tarnograd,  Zigarettenspize  ge¬ 
schnitzt  „Kozielsk  1940  A.  P.*\  Me¬ 
daillon. 

1350.  Hauptmann. 

1351. Peszko,  Roman,  Hptm. 
Sparkassenbuch,  Impfzettel,  Karten 
und  Briefe,  Drehbleistift,  Uhrkette, 
Medaillon  mit  Kette. 

1352.  Major. 

1353.  Hauptmann. 

Impf zettel  2328,  Namensliste. 

1354.  Leutnant. 

1355.  Szopar  Karol,  Hptm. 

Impfschein  3097,  2  ärztliche  Beschei¬ 
nigungen. 


1356.  Sierpinski,  Witold,  Hptm. 

Impfschein  929,  Kriegsbeorderung, 
Teile  einer  Verleihungsurkunde. 

1357.  Uniformierter. 

1358.  Gerlicz,  Stanislaw,  Ltn. 

Schreiben  des  9.  Inf.-Regt.,  Notiz¬ 
buch,  1  Regiments-Abzeichen,  Messer, 
1  Medaillon. 

1359.  Wierzejski,  Stefan,  Obltn.,  Arzt,  geb. 
2.  9.  1901,  Siedlce,  Adresse:  War¬ 
schau,  ul.  Jasienskiego  616. 
Postsparbuch,  Kriegsbeorderung,  Impf¬ 
schein. 

1360.  Szmidt,  Eugenjusz,  Obltn.,  geb. 
17.  12.  1903  in  Warschau. 
Offiziers-Soldbuch,  1  Postsparbuch, 

1  Besitzurkunde,  Visitenkarten,  Impf¬ 
schein  3428. 

1361.  Uniformierter. 

2  Postkarten  mit  Adresse:  Kowalew- 
ski,  Wladislaw,  Kozielsk. 

1362.  Oberleutnant. 

1  Postkarte  in  deutscher  Sprache. 

1363.  Postemski,  Roman,  Hptm. 

2  Postkarten,  Impfzettel,  Schlüssel¬ 
bund. 

1364.  Tysziewicz,  Aleksander,  Hptm. 
Fahrbefehl,  Offiziers-Ausweis,  Impf¬ 
zettel  2866,  Ordensband,  Foto. 

1365.  Pielarskl,  Waclaw,  Hptm.  der  Flieger. 
Offiziers- Ausweis,  Fliegerabzeichen. 

1366.  Leutnant 

1367.  Bynkowskl,  Kazimierz,  Uniformierter, 
Offiziers-Ausweis,  Brief. 

1368.  Gajewski,  Jan,  Ing.,  Uniformierter. 
Zulassung  für  Kraftfahrzeug,  Visiten¬ 
karten,  Mitgliedskarte  der  Ingenieure, 
Impfschein  2976,  Zettel  mit  Notizen. 

1369.  Miller,  Wladislaw,  Ltn. 

Ausweis  für  Staatsbeamte,  Soldbuch 
für  Offiziere. 

1370.  Leutnant. 

1  Brief  von  Rawitsch  vom  30. 1.  1940, 
Unterschrift  Piaseiki  Ceslaw. 

1371.  Garstka,  Henryk,  Lehrer,  Unifor¬ 
mierter. 

Beamtenausweis,  Briefe  und  Karten, 
Impfzettel  263. 

1372.  Oberleutnant. 

2  Visitenkarten  mit  Namen:  Kret- 
kowski,  Stanislaus  und  Kretkowski, 


203 


Ignaz,  1  Postkarte,  Rosenkranz,  zwei 
Manschettenknöpfe,  2  Medaillons. 

1373.  Leutnant. 

Russischer  Zettel,  Impfschein  673. 

1374.  Wcislo,  Feliks,  Uniformierter. 
Beamtenausweis,  Visitenkarte,  Impf¬ 
schein  3413, 

1375.  Slawinski,  Lech,  Uniformierter. 
Impfzettel. 

1376.  Gal^zinski,  Alojzy,  Uniformierter. 
Impfzettel. 

1377.  Uniformierter. 

Impfschein. 

1378.  Drzewiecki,  Wladislaw,  Kazimierz, 
Obltn.,  geb.  22.  11.  1898. 

Offiziers  -  Ausweis,  Mobilmachungs¬ 
karte,  2  Regiments-Abzeichen. 

1379.  Czotowski,  Antoni,  Hptm. 
Offiziers-Ausweis,  Medaillon. 

1380.  Uniformierter. 

1381.  Piglowski,  Wladislaw,  Major,  Arzt. 
Offiziers-Soldbuch,  Visitenkarte,  Mo¬ 
bilmachungskarte,  2  Notizbücher. 

1382.  Hauptmann. 

1  Visitenkarte:  Wilhelm  Hartmann, 
Pastor,  verschiedene  Zettel  (unleser¬ 
lich). 

1383.  Nowak,  Marian,  Major,  Veterinär, 
Arzt. 

Offiziers-Ausweis,  Visitenkarten,  ein 
Brief  Notizblock, 

1384.  Press,  David,  Hptm. 

Offiziers-Ausweis,  verschiedene  Zet¬ 
tel  mit  Adressen. 

1385.  Poniafowski,  Aleksy,  Major. 

2  Postkarten,  1  Taschenmesser. 

1386.  Nidecki,  Jan,  Michael,  Hptm. 
Offiziers-Ausweis,  Visitenkarte,  Impf- 
zettel. 

1387.  Uniformierter. 

1388.  Kosowski,  Jan,  Nikolaj,  Hptm.,  geb. 
6.  12.  1888. 

Offiziers-Soldbuch,  Besitzurkunde  für 
Orden  „Vkluti-Militari". 

1389.  Wilk,  Kazimierz,  Hptm, 

Offiziers  -  Ausweis,  '  Gehaltsverrech¬ 
nung,  Karten,  Notizbuch. 

1390.  Wienkowski,  Jan,  Obltn. 

2  Briefe,  2  Karten,  Impfzettel  3062, 
Rosenkranz. 

1391.  Leutnant. 


1392.  Krzyminskl,  Witold,  Ltn. 
Offiziers-Ausweis,  Gebetbuch,  Notiz¬ 
buch,  Postkarten,  Impfschein  1  Brief, 
Rosenkranz  „Zigarettenspitze  Kozielsk 
20.11.1939“. 

1393.  Uniformierter. 

1394.  Baginskl,  Edward,  Ltn.,  geb.  20.  9.  1912 
Czeladz. 

Personal-Ausweis,  Briefe,  Karten. 

1395.  Hansow,  Zbyszko  Waclaw,  Ltn. 
Diplom  der  Universität  Lublin,  1  Per¬ 
sonalausweis,  2  Monogramme,  1  Me¬ 
daillon. 

1396.  Leutnant. 

1397.  Uniformierter. 

1399.  Leutnant. 

Verschiedene  Zettel,  Impfschein  2869. 

1401.  Uniformierter. 

1402.  Jelonek,  Jozef. 

Taschenkalender,  1  Teil  eines  Per¬ 
sonalausweises,  1  Namensliste. 

1403.  Ostromgski,  Piotr,  Obltn. 

2  Postkarten,  1  Briefumschlag,  1  Me¬ 
daillon,  1  Regimentsabzeichen. 

1404.  Dylewski,  Tadeusz,  Ltn. 

2  Dauerfahrkarten,  Impfschein  3008, 
1  Brief,  1  Karte,  Teil  1  Personalaus¬ 
weises. 

1405.  Uniformierter. 

1406.  Oberleutnant. 

1407.  Balon,  Tadeusz,  Uniformierter. 
Soldbuch,  Impfzettel,  Beamtenaus¬ 
weis. 

1408.  Kubala,  Jozef,  Uniformierter. 

1  Brief 

1409.  Oberleutnant. 

1410.  Uniformierter. 

1411.  Ochocki,  Mieszyslaw,  Ltn. 
Erkennungsmarke:  geb.  1909  Sarnij., 
i  Gebetbuch,  1  Medaillon  mit  Kette. 

1412.  Solewski,  Marian,  Obltn.,  Dr.,  Arzt, 
wohnhaft:  Lublin,  Neue  Welt  5. 

1  Diplom  für  langjährige  Dienstzeit, 

1  Ausweis,  1  Rezept  mit  Adresse, 

1  verblaßtes  Foto  mit  Anschrift: 
Wladyslawa  Olszewska,  Impfzettel 
3027. 

1414.  Otoromanski,  Aleksander,  Unifor¬ 
mierter. 

Impfschein  377,  Briefe  und  Karten. 


204 


1415.  Antoniak,  Jözef,  Obltn.,  wohnhaft: 
Dublanach,  Provinz  Tarnopol. 
Visitenkarten,  1  amtliches  Schreiben, 
Impfzettel  3636. 

1416.  Kolmann,  Waldemar,  Ltn. 

Impfzettel  334. 

1417.  Wüszynskl,  Henryk,  Uniformierter, 
wohnhaft:  Katowice,  ul.  Kopernika  3 
m  4. 

1  Sportkarte,  verschiedene  Schreiben. 

1418.  Krobowski,  Konstanty,  Uniformierter. 
Impfzettel  29C9,  Ausweis  für  Beamte 
(unleserlich),  3  Medaillons,  1  Brief, 

1  Postkarte. 

1419.  Waten.,  Stanislaw,  Uniformierter. 

2  Quittungen. 

1420.  Czarkowski,  Jan  Bolislaw,  Obltn. 
Visitenkarten,  1  militärisches  Schrei¬ 
ben. 

1421.  Uniformierter. 

1422.  Rytel,  Waclaw,  Uniformierter. 

1  Personalausweis  (unleserlich),  2 
Briefumschläge,  Fotos,  Plakette,  No¬ 
tizbuch. 

1423.  Leutnant. 

Teil  eines  Briefumschlages,  Vor¬ 
name:  Edward,  Sohn  des  Feliks. 

1  Christkindbild,  2  beschriebene 
Zettel. 

1424.  Uniformierter. 

1425.  Leutnant. 

Impfzettel  761,  1  geschnitzter  Deckel, 

1  Zettel  mit  Adresse:  Helene  Kiesz- 
kowska,  Warschau,  ul.  Maria  Ko- 
nopnicka  5  m  2,  tel.  869/20. 

1426.  Leutnant. 

1427.  tebkowski,  Jozef,  Obltn. 
Offiziers-Soldbuch,  Kriegsbeorderung, 
Teil  1  Beamtenausweises,  1  Me¬ 
daillon,  1  Visitenkarte. 

1428.  Wieclawek,  Kazimierz,  Ltn.,  geh. 
25.  1.  02  in  Kamiensk. 
Offiziers-Soldbuch,  Beamtenausweis, 

2  Mitgliedskarten,  Waffenschein,  2 
Briefe. 

1429.  Skalecki,  Josef.  Lehrer,  Uniformierter. 
Geburtsurkunde,  Beamtenausweis, 
Staatsangehörigkeitsausweis,  ver¬ 
schiedene  Briefe,  1  Medaillon. 

1430.  Oberleutnant 

1  Plakette  mit  Anschrift:  Bartkowie 
Jasiek,  Krakau,  24.  8.  39. 

1431.  Leutnant. 


1432.  Napieralski,  Stefan,  Ltn. 

1  Ausweis,  Waffenschein,  Visiten¬ 
karten,  1  Brief,  1  Postkarte,  1  Gebet¬ 
buch. 

1433.  Uniformierter. 

1  Postkarte. 

1434.  Leutnant. 

1435.  Uniformierter. 

1436.  Leutnant 

Verblaßtes  Foto  mit  Anschrift: 
Malerzyk,  1  Plakette  mit  Aufschrift, 
zur  Beförderung  zum  Leutnant, 
Ostrow  Mazowiecka  15.  10.  1937. 

1437.  Chiberskl,  Wladyslaw,  Ltn. 

2  Briefe,  Uhrkette,  1  Abzeichen. 

1438.  Uniformierter. 

1  Brief  mit  Adresse:  Namaculewicz, 
Warschau  ul.  Schopin  14  m  35,  1  Pla¬ 
kette  mit  Aufschrift,  2te  Beförderung 
zum  Leutnant,  Ostrow  Mazowiecka, 
13.  10.  38. 

1439.  Uniformierter. 

1  Postkarte,  1  Brief,  1  Telegramm. 

1440.  Uniformierter. 

Impfzettel  2764. 

1441.  Kwiecinski,  Mieszyslaw,  Hptm.,  geb. 
12.  12.  10  in  Kalicz. 

Zeugnis  der  Fähnrichsschule,  Waffen¬ 
schein,  verschiedene  Personalpapiere, 
Foto3,  Zigarettenetui,  1  Abzeichen, 
1  Notizbuch. 

1442.  Uniformierter. 

1443.  Ciszewski,  Zygfryd,  Uniformierter. 
Pers.-Ausweise,  1  Mitgliedsbuch  für 
Sänger,  1  Brief,  versch.  Zettel. 

1444.  Zembrzuski,  Konrad,  Oberst. 
Verleihungsurkunde  für  Orden  „Vir- 
tuti-militari",  1  Postkarte  vom  Roten 
Kreuz,  1  Telegramm  in  russ.  Sprache, 
1  Kneifer,  1  Pilsudski-Abzeicben. 

1445.  Knieniewicz,  Waclaus.  Major,  Dr. 
med.,  wohnhaft:  Torun,  ul.  Mickie- 
wicza  7 — 12. 

Visitenkarten,  Mitgliedskarte  des 
Roten  Kreuzes,  2  Postkarten. 

1446.  Morawski,  Marcian,  Zivilist,  Gerichts¬ 
vorsitzender. 

Visitenkarten,  3  Postkarten,  2  Briefe, 
Kette  mit  Medaillon, 


205 


1447.  Krowicki,  Stanislaw,  Ltn. 
Offz.-Soldbuch,  Presseausweis,  ein 
Brief,  2  Karten. 

1448.  Pogorzelskl,  Felyks,  Ing.-Hptm. 

2  Marschbefehle,  Visitenkarten,  Brief 
mit  Absender:  J.  Pogorszelski,  Znin 
(Posen),  Zuckerfabrik. 

1449.  Szerowski,  Stanislaw,  Hptm.,  geb. 
4.  5.  99. 

1  Postsparbuch,  1  Kreuz. 

1450.  Burakowski,  Michael,  Ltn.,  geb.  21  4. 
1912. 

Impfschein  3516,  Erkennungsmarke, 
Teil  eines  Ausweises. 

1451.  Wqs,  Boleslaw,  Obltn. 

Offz. -Soldbuch,  1  Schreiben  (Flug¬ 
wesen),  1  Postkarte. 

1452.  Gllnski,  Kazimierz,  Leutnant. 
Postkarten,  Briefe,  Rosenkranz,  Zettel 
mit  Adressen. 

1453.  Leutnant. 

1  Notizblock,  Manschettenknöpfe. 

1454.  Leutnant. 

1455.  Bojanowski,  Szymon,  Uniformierter. 

1  Postkarte  mit  Absender:  Jadwiga 
Swiderska,  Gut  Mzurow,  Postkarten 
(unleserlich),  Medaillon  mit  Kette. 

1456.  Prus-Buguslawski,  Czeslaw,  Leutnant, 
Kreisinsp.  einer  Vers.-Ges.  Sarne. 

1  Füllhalter,  Visitenkarten. 

1457.  Wichrowski,  Stefan,  Uniformierter. 
Visitenkarten,  2  Postkarten,  1  Me¬ 
daillon  mit  Kette. 

1458.  Wajs,  Broneslaw,  Ltn. 
Personalausweis,  1  Mitgliedskarte  der 
Reserve- Offiziere,  Taschenkalender, 
Führerschein,  Fotos,  Visitenkarte, 

1  Brief. 

1459.  Oberleutnant. 

1  Brief  mit  Adresse:  Adam  Fran- 
ciszek,  Kotielsk,  Impfschein  1615, 

1  Medaillon  mit  Kette. 

1460.  Piatkowski^Aleksander,  Major,  Post¬ 
sparbuch,  2  T^uittungen. 

1461.  Marine-Offz.  i.  R.r  Oberstltn. 

1462.  Wojciechowski,  Franciszek,  Ltn. 

Offz. -Soldbuch,  Impfzettel  13  000. 

1463.  Jankowski,  Mieszyslaw,  Major,  Arzt, 
geb.  1.  6,  84,  wohnhaft:  Warschau,' 
Marymonka  2. 

Postsparbuch,  1  Kneifer. 


1464.  Bogusz,  Marcin,  Uniformierter. 
Visitenkarten,  Impfschein  2824,  Me¬ 
daillon  mit  Kette. 

1465.  Odoberski,  Jözef,  Sygmunt,  Ltn. 
Soldbuch. 

1466.  Freund,  Maurice,  Leopold,  Ing.-Ltn. 
Soldbuch,  Briefe  und  Karte  von 
Frau:  Therese  Freund,  Boreslaw,  ein 
Telegramm. 

1467.  Brzezinski,  Zbigniew,  Ltn. 
Visitenkarten,  Postkarten,  Plakette. 

1468.  Witula,  Jözef,  Wlodzimierz,  Ltn. 

1  Offz.-Soldbuch,  Visitenkarten,  Post¬ 
karte,  Schützenabzeichen,  Zigaretten¬ 
etui,  Uhrkette. 

1469.  Skinder,  Waclaw,  Lehrer,  Uniformier¬ 
ter. 

Pers.-Ausweis,  Teil  eines  Beamten¬ 
ausweises,  Impfschein  604. 

1470.  Baranowski,  Boleslaw,  Uniformierter. 
Teile  eines  Ausweises. 

1471.  Major. 

1472.  Kaminski,  Jerzy,  Dr.  med.,  Ltn.,  geb. 
9.  1.  10. 

Offz.-Soldbuch,  1  Arzt-Ausweis,  Impf¬ 
schein,  Brief,  1  Glücksschweinchen. 

1473.  Major. 

1474.  Uniformierter. 

1475.  Gembarowski,  Anton,  Sohn  des  Wla- 
dyslaw,  Oberleutnant. 

Zettel  mit  Adressen. 

1476.  Ulrichs,  Otto,  Ltn. 

Abzeichen  mit  Urkunde,  Briefe,  Foto. 

1477.  Zaprutkiewicz,  Karol  Leon,  Major. 
Visitenkarte,  1  Brille. 

1478.  Kurkowski,  Stefan,  Hptm.,  geb.  8. 4. 
1900  in  Lukowo. 

Impfschein,  1  Mitgliedskarte  vom 
Club,  1  Brief,  lieber  Stefan,  in  deut¬ 
scher  Sprache. 

1480.  Michalec,  Anton,  Leutnant. 
Impfschein  745,  2  Briefe,  1  Brille, 

1  Abzeichen. 

1481.  Dalecki,  Michael,  Ltn.,  geb.  1901, 
wohnh.:  Warschau,  Farczyuska  9-28. 
Postsparbuch.  Impfschein  1944. 

1482.  Ryszewski,  Tomasz,  Uniformierter, 
wohnh.:  Warschau,  ul.  Barska  3?. 

1  Ausweis,  4  Karten,  Fotos. 

1483.  Oberleutnant. 


206 


1484.  BajoAski,  Jan,  Dr.  med.r  Major,  Do¬ 
zent  der  Universität  Posen,  wohnhaft 
in  Posen,  Patr.  Jackowiego. 

Orden  und  Besitzurkunde  „Virtuti- 
militari",  Visitenkarte,  Briefe  und 
Karten. 

1485.  Gorycki,  ?  Major. 

Teile  1  Offiziers  aus  weises,  Impfzettel 
3401,  Postkarte. 

1486.  Banach,  Tadeusz,  Ltn. 
Kriegsbeorderung,  1  Passierschein, 
1  Dauerfahrkarte,  Bescheinigung  vom 
8.  Inf.-Regiment,  Briefe,  Taschen- 
kalender. 

1487.  Babuchowskl,  Marian,  Uniformierter. 
Beamtenausweis,  Namensliste,  ver¬ 
schiedene  Zettel. 

1488.  Prokopowicz,  Hduward,  Uniformierter. 
1  Briefumschlag. 

1489.  Turka*  ? 

Impfzettel  1926,  Medaillon  mit  Kette. 

1490.  Wretowskl*  Jan,  Ltn. 

1  Ausweis,  Impfzettel  2049,  Visiten¬ 
karte,  Fotos. 

1491.  Wyskiel,  Zbigniew,  Ltn. 
Offiziers-Soldbuch,  2  Fotos. 

1492.  Uniformierter. 

2  Ausweise,  2  Visitenkarten,  1  Foto, 

1  Notizbuch,  1  Wechsel  mit  Namen: 
Jarecki,  Zbigniew,  Jerzy,  ausgestellt: 
Maria  Jarecka,  Warschau,  uL  Gro- 
jecka  68. 

1493.  Czarnecki,  Czeslaw,  Obltn, 
Personalausweis,  1  vorläufiger  mili¬ 
tärischer  Ausweis,  Impfschein  309. 

1494.  Blatkiewicz,  Karol,  Obltn. 
Mitgliedsbuch  der  Reserve-Offiziere, 
Kassenzettel,  Impfzettel. 

1495.  Uniformierter. 

4196.  Grabowski,  Stefan,  Hptm. 

Offiziersausweis,  Mobilmachungs¬ 
karte,  Visitenkarte. 

1497.  Michalski,  Czeslaw,  Obltn. 

Soldbuch,  Besitzurkunde:  unbesiegte 
Kämpfer,  2  Briefe,  1  Medaillon. 

1498.  Uniformierter. 

1499.  Gol^bski,  Antoni,  Dr.  med.,  Unifor¬ 
mierter,  wohnhaft:  Tomaszow,  ul. 
Krzyzowa  24  m  5. 

Personalausweis,  Visitenkarten. 

1500.  Kubik,  Lucjan,  Uniformierter. 

2  Briefe. 


1501.  Wawrzyniak,  Jözef,  Uniformierter. 
Postkarte,  Briefe,  1  Gebetbuch. 

1502.  Knczynskl,  Mieszyslaw,  Ltn. 

2  Briefe,  1  Postkarte. 

1503.  Kramer,  Tadeusz  Jan,  Ltn. 

1  Dienstschreiben  des  Kriegsmini¬ 
steriums,  1  Medaillon. 

1504.  Leutnant. 

1505.  Uniformierter. 

1506.  Uniformierter. 

1  russische  Quittung,  1  Taschen¬ 
kalender. 

1507.  Hryniewski,  Ludomir,  Uniformierter. 

3  Ausweise. 

1508.  Kacer,  Jan,  Ltn. 

Offiziers  -  Soldbuch,  Besitzurkunde, 
Waffenschein,  Visitenkarte. 

1509.  Uniformierter. 

1510.  Gonsewicz,  Henryk,  Obltn. 

2  Karten,  Impfschein  2963,  1  Plakette. 

1511.  Waclaw,  Wladyslaw,  Offz. 

Offiziers  -  Soldbuch,  Dienstausweis, 

1  Brief,  1  Karte. 

1512.  Habeli,  Uniformierter,  Vorname  un¬ 
bekannt. 

Monatskarte  für  Straßenbahn  mit 
Foto,  1  Protokoll  aus  Kozielsk. 

1513.  Uniformierter. 

1514.  Uniformierter. 

1515.  Rola-Szadkowski,  Leonhard,  Dr.  med. 
Major,  wohnhaft;  Posen,  ul.  Straße 
d.  27,  Dez.  1916. 

Rezepte  blanko,  Visitenkarten, 
Plakette. 

1516.  Markiewicz,  Witold,  Major. 
Postkarten,  Impfschein  530,  1  Brief, 
Visitenkarte. 

1517.  Podwinski,  Stanislaw,  Hptm. 

Briefe,  1  Karte. 

1518.  Uniformierter. 

Taschenkalender,  Rezepte,  2  Pla¬ 
ketten. 

1519.  Berezynski,  Kazimierz,  Uniformierter, 
geh.  21.  7.  1908. 

Personal-Ausweis,  Briefe. 

1520.  Grabarczyk,  Kazimierz,  Off. 
Visitenkarten,  Soldbuch  für  Offi¬ 
ziere. 


207 


1521. Kopis,  Leonhard,  Obltn» 

Postkarten, 

1522.  Engelkresi,  Wilhelm,  Dr.  med.,  Uni¬ 
formierter,  geb.  8.  3.  1895  in  Lem¬ 
berg. 

Visitenkarten,.  Dr.-Diplom,  Bescheini¬ 
gung  vom  Lazarett. 

1523.  Gierszanowski,  Alfons,  Uniformierten 
2  Karten,  1  Brief. 

1524.  Wanat,  Jözef,  Henryk,  Oberstitn., 
geb.  13.  2.  1894. 

Teile  einer  Besitzurkunde. 

1525.  Uniformierter. 

Briefe  und  Postkarten. 

1526.  Aksan,  Nikolaj,  Ltn.,  wohnhaft: 
Posen. 

1  Bescheinigung,  Führerschein. 

1527.  Kibler,  Stanislaw,  Uniformierter. 
Impfschein  2283,  Postkarten,  Brief, 
Kette  mit  Kreuz. 

1528.  Uniformierter. 

1529.  Buniakowski,  Broneslaw,  Obltn. 

1  Offiziers  -  Soldbuch,  Beamtenaus¬ 
weis. 

1530.  Kantor,  Michael,  Miron,  Major,  Arzt. 
—  Lodz. 

Offiziers  -  Soldbuch,  Kriegsbeorde¬ 
rung,  Impfschein  3852,  1  Brief, 

2  Postkarten,  1  Brille,  Füllhalter. 

1531.  Borodycz,  Ignacy,  Uniformierter. 
Postkarten. 

1532.  Dubowski,  Jan,  Hptm. 

Foto,  Beamtenausweis. 

1533.  Hauptmann. 

1534.  Uniformierter. 

Dienstzettel,  Frauenfoto. 

1535.  Major. 

1536.  Michalski,  Jan,  Uniformierter. 

1  Postkarte,  1  Bescheinigung  in  rus¬ 
sischer  Sprache. 

1537.  Tarnowski,  Juljan,  Amtsrichter. 
Visitenkarten,  Briefe,  Foto,  1  Me¬ 
daillon.  ^ T 

1538.  Felbel,  Rudolf,  Uniformierter. 

1  Postkarte,  1  russ.  Postabschnitt, 

1  Kreuz. 

1539.  Uniformierter. 

Offizier-Soldbuch. 

1540.  Galilewicz,  Roman,  Czeslaw,  Fähnrich. 
Personal-Ausweise,  1  Medaillon  mit 
Kette. 


1541.  Torczynski,  Stanislaw,  Uniformierter. 
1  Soldbuch,  1  kleines  Notizbuch, 
1  Zettel  mit  Namen,  1  Brief,  Stulpen¬ 
knöpfe. 

1542.  Rau,  Ludwik,  Major. 

1  Brief,  Postkarten,  verschiedene 
Quittungen,  Impfschein  3079,  Rosen¬ 
kranz,  Plakette,  1  selbstgemachter 
Kalender,  abgestrichen  12.  4.  1940. 

1543.  Major. 

1  Brief,  Impfzettel  894,  1  Notizbuch, 
Bleistift,  1  Kette  mit  Medaillon. 

1544.  Major. 

1545.  Grynkiewicz,  Ludwig,  Major. 

1  Schreiben  von  der  13.  Infanterie- 
Division,  Briefe,  Karten,  Notizbuch. 

1546.  Pilecki,  Jan,  Uniformierter. 

1  Postkarte,  1  Telegramm,  1  Me¬ 
daillon. 

1547.  Uniformierter. 

1548.  Matolski,  Leon,  Veterinär-Arzt,  Uni¬ 
formierter. 

Führerschein,  Visitenkarte,  1  Heili¬ 
genbild. 

1549.  Pogonowski,  Stanislaw,  Fähnrich. 

2  Postsparbücher,  1  Banksparbuch, 
Brief,  Foto. 

1550.  Kaczynski,  Wiktor,  Major. 
Offiziers-Ausweis,  Postkarten,  Impf¬ 
schein  1206,  1  Heiligenbild,  1  Holz¬ 
kreuz,  1  Gebetbuch. 

1551.  Ludwiczak,  Eduward,  Ltn. 

2  Briefe. 

1552.  Zborowski,  Zdsislaw,  Stefan,  Ltn. 
Offiziers  -  Soldbuch,  Karte,  Briefe, 
Rosenkranz. 

1553.  Nowak,  Wiktor,  Hptm. 
Offiziers-Ausweis  (unleserlich),  1  Be¬ 
sitzurkunde,  Impfzettel  2038,  Ab¬ 
zeichen. 

1554.  Gawrys,  Feliks,  Dr.  med.,  Ltn. 

Teile  eines  Personal-Ausweises,  Offi¬ 
ziers-Soldbuch,  Impfzettel  3937. 

1555.  Laburok,  Jerzy,  Uniformierter. 

1  Briefumschlag,  1  Postkarte,  Impf¬ 
schein  3065. 

1556.  Uniformierter, 

1  beschriebener  Zettel. 

1557.  Dombrowski,  Josef,  Obltn. 
Offiziers-Soldbuch,  1  Foto. 


208 


1558.  Kolesnik,  Leon,  Uniformierter. 
Ausweis  für  Beamte,  1  Brief,  Pla¬ 
kette,  Teil  einer  Geburtsurkunde. 

1559.  Huttmann,  Szymon,  Obltn. 
Offiziers-Soldbuch,  2  Briefe,  1  lateini¬ 
sches  Schreiben. 

1560.  Major. 

1561.  Uniformierter. 

Brief  mit  Absender:  Tywalczak, 
Blanzi,  Kreis  Kalisz,  Provinz  Lodz. 
Medaillon  mit  Kette,  2  Briefe. 

1562.  Major. 

1563.  Komunicki,  Michael,  Ing.,  Unifor¬ 
mierter. 

Beamtenausweis,  Erkennungsmarke. 

1564.  Korzelki,  Franciszek,  Uniformierter. 
Postkarten  und  Brief,  Rosenkranz. 

1565.  Jezierski,  Wladyslaw,  Hptm. 

1  Brief  (deutsch),  Impfzettel  4065. 

1566.  Strzesiak,  Jan,  Hptm. 

1  Postkarte,  1  Signalpfeife. 

1567.  Sobolewski,  Eustachy,  Uniformierter. 
1  Karte,  sein  Lebenslauf  in  russicher 
Sprache. 

1568.  Falkiewicz,  Edward,  Hptm.,  geb. 
9.  6.  1886. 

Personal-Ausweis,  verschiedene  mili¬ 
tärische  Schreiten,  1  Brief,  1  Kranken¬ 
hausbescheinigung,  Buch  „Freund  und 
Feind"  Kiew  1935. 

1569.  Uniformierter. 

1570.  Oberstleutnant. 

Passierschein,  verschiedene  Adressen, 
1  gold.  Ring  (Saphir). 

1571.  Skrzypek,  Boleslaw,  Hptm. 

5  Postkarten,  Impfschein  3826. 

1572.  Uniformierter. 

Führerschein  (unleserlich),  Heiligen¬ 
bild,  Rosenkranz,  Zulassung  für  Kraft¬ 
fahrzeug. 

1573.  Oberleutnant. 

1574.  Maszko,  Offz.  für  Geographie. 
Erkennungsmarke,  geb.  24.  6.  1900. 
Postkarten,  Impfzettel. 

1575.  Androletti,  Roman,  Uniformierter, 
geb.  5.  6.  1906. 

Postsparbuch,  2  Briefe,  1  Karte. 

1576.  Uniformierter. 


1577.  Rechenski,  Leon,  Major. 
Offiziers-Ausweis,  Regiments  -  Abzei¬ 
chen,  Zettel  mit  Adressen, 

1578.  Jarocinski,  Edward,  Oberst,  Arzt, 
geb.  9.  11.  1879. 

1  Offz. -Soldbuch,  Impfzettel  1228,  Be¬ 
sitzurkunde  des  Kreuzes:  unbesiegte 
Kämpfer,  Führerschein,  Muttergottes¬ 
kästchen. 

1579.  Kuryluk,  Wladislaw,  Major,  Arzt. 
Teil  einer  Kriegsbeorderung,  1  Post¬ 
karte,  1  Brille,  Teil  einer  Postkarte. 

1580.  Mijal,  Franciszek,  Obltn. 

1  Dienstschreiben,  Visitenkarte,  Post¬ 
karte. 

1581.  Lecejewski,  Henryk,  Ltn. 

1  Brief. 

1582.  Molda,  Mieszyslaw,  Uniformierter. 
Postkarten. 

1583.  Marcjak,  Karol,  Obltn. 

Offz.-Soldbuch,  1  Brief,  1  Medaillon. 

1584.  Czarski,  Benedykt,  Hptm.,  Arzt,  geb. 
13.  .  .  .  1883. 

Offz.-Soldbuch,  1  Mitgliedskarte  der 
Reserve-Offiziere,  Postkarte. 

1585.  Lerner-Seinberg,  Borys,  Ltn. 

1  Brief. 

1586.  Hauptmann. 

1587.  Oberstleutnant. 

1588.  Zapolski,  Jerzy,  Oberstleutnant. 

1  Freilassungsgesuch  an  Kommandan¬ 
ten  in  Moskau,  1  Brief,  1  Plakette. 

1589.  Zivilist. 

1590.  Rüdiger,  Kazimierz,  Dr.  med.,  Hptm., 
Warschau,  Allee  Niepodlegloszi  142 
m  3. 

2  amtl.  Bescheinigungen,  Rezeptblock, 
1  Plakette. 

1591.  Zielinski,  Tadeusz,  Hptm. 

Quittung  des  Finanzamtes. 

1592.  Brief  aus  Przemyel. 

1593.  Leutnant. 

1594.  Baginski,  Wladislaw,  Obltn.,  Podgorz- 
Torun,  Mlynna  2. 

Auszug  aus  Stammrolle,  Teil  eines 
französischen  Personalausweises,  zwei 
Briefe,  1  Medaillon. 

1595.  Orzechowski,  Antoni,  Obltn. 

1  milit.  Abrechnung. 


Der  Mord  von  Katyn  Bg.  14 


209 


1596.  Sokolowski,  Wladyslaw,  Uniformier¬ 
ter. 

Offz.-Ausweis,  Impfschein. 

1597.  Pellegrini,  Leopold,  Oberstltn. 
Passierschein  für  Ministerium,  Impf¬ 
zettel  1202,  Postkarte,  Personalaus¬ 
weis. 

1598.  Major. 

1599.  Rydarowski,  Stanislaw,  Major. 
Postsparbuch,  Visitenkarten,  Waffen¬ 
schein,  Impfzettel. 

1600.  Uniformierter. 

1  Zettel  in  russ.  Sprache  mit  Namen: 
Gajewski,  Wiktor,  1  Taschenuhr  in 
Double,  1  Plakette. 

1601.  Otko,  Boleslaw,  Marjan,  Jurist,  Uni¬ 
formierter. 

Pers. -Ausweis,  Visitenkarte,  Post¬ 

karten,  Fotos,  Rosenkranz,  Brief. 

1602.  Slodkowski,  Waclaw,  Ltn. 
Staatsangehörigkeitsurkunde,  zwei 
Briefe,  Impfschein  2264,  Erkennungs¬ 
marke. 

1603.  Czapski,  Bronislaw,  Major,  Kommis¬ 
sar  für  die  Eisenbahn. 

Dauerausweis  für  die  Eisenbahn,  I. 
Kl.,  Impfschein  2137,  Postkarten,  Pas¬ 
sierschein,  Waffenschein. 

1604.  Maltze,  Tadeusz,  Obltn. 

Offz. -Ausweis,  Postsparbuch,  Impf- 
zettel  1957,  Postkarten. 

1605.  Lisowski,  Boguslaw,  Uniformierter. 

Personalausweis,  Postkarte. 

1606.  Uniformierter. 

2  Teile  einer  Paketaufschrift:  mit 
Adresse  und  Absender} 

Adresse:  Franciszek,  Sohn  d.  Jan 
Kozielsk; 

Absender:  Osrerade,  Regierungsbe¬ 
zirk  Posen.  Rosenkranz,  2  versch. 
Stulpknöpfe,  Kette  m.  Medaillon. 

1607.  Leutnant. 

1608.  Major. 

1609.  Grünner,  Kaztnrterz,  Hptm. 

Offz. -Ausweis,  1  Medaillon,  Impf¬ 
schein  3828. 

1610.  Rost,  Franciszek,  Dr.,  Major. 
Besitzurkunde. 

1611.  G^siorowski,  Stanislaw,  Ltn. 

Zeugnis  v.  Chemisch.  Institut,  2  Rech¬ 
nungen,  Telegramm,  1  gold.  Siegel- 
ring. 


1612.  Uniformierter. 

1613.  Stenczer,  Franciszek,  Oberstltn. 

1  Brief:  Gefangenenpost  an  seinen 
Vater,  1  Brief:  aus  Amerika,  1  Rosen¬ 
kranz. 

1614.  Piestrzak,  Marian,  Antoni,  Major. 
Postsparbuch,  Personalausweis,  Zeug¬ 
nis,  2  Medaillons. 

1615.  Zalewski,  Jerzy,  Dr.  med.  Hptm.  Arzt. 
Visitenkarten,  Führerschein,  Erken¬ 
nungsmarke,  Postsparbuch,  Post¬ 
karte,  Plakette. 

1616.  Hauptmann. 

Monogramm:  gestickt,  ZB,  1  Plakette, 
1  Rgt.-Abzeichen  d.  Art 

1617.  Uniformierter. 

1618.  Leutnant. 

Taschenkalender  in  deutsch.  Sprache, 
auf  der  ersten  Seite  der  Name. 

1619.  Uniformierter. 

Impfzettel  1692,  2  Medaillons,  Zettel 
mit  Adresse:  Motyl  Josef,  Posen  ul. 
Polna  28  m  4. 

1620.  Hauptmann. 

Kalender. 

1621.  Pijas,  Boleslaw,  Ltn. 

Offz.-Soldbuch,  Impfzettel  2951,  Rgt.- 
Abzeichen,  Visitenkarten. 

1622.  Uniformierter. 

Impfschein,  Brief,  Notizzettel. 

1623.  Leutnant. 

1  Zettel. 

1624.  Szalast,  Jan. 

Postkarte,  Impfzettel,  Bleistiftzeich¬ 
nung,  1  Brief:  „Lieber  Vater.“ 

1625.  Bielaczyk,  Wilhelm,  Uniformierter. 
Schulausweis,  Impfzettel,  Foto,  Me¬ 
daillon  m.  Kette. 

1626.  Rondomanski,  Stanislaw,  Dr.,  Major, 
Arzt. 

Offz.-Ausweis,  Visitenkarten,  Impf¬ 
zettel,  Kruzifix. 

1627.  Kühnei,  Oskar,  Hptm. 

Offz.-Ausweis,  versch.  Zettel,  mit 
Notizen. 

1628.  Uniformierter. 

1629.  Martyni,  Bogdan,  Ltn. 

Impfzettel,  2  Postkarten,  1  Brille. 

1630.  Sucharski,  Uniformierter. 

1  Brief,  Postkarten,  Impfzettel  1861. 


210 


1631.  Schollenberger,  Artur. 

Impfschein,  Zigarettenspitze. 

1632.  Czaprowski,  Alfred,  Alfons,  Unifor¬ 
mierter. 

Beamtenausweis  (unleserlich). 

1633.  Hein,  Karol,  Major. 

Impfzettel  1 144,  Postkarten,  1  Brief. 

1634.  Fedecki,  Richard,  Ltn. 

2  Visitenkarten,  1  russ.  Rechnung,  1 
Postkarte  v.  poln.  Rroten  Kreuz,  2 
Briefe,  1  Foto. 

1635.  Uniformierter. 

1637.  Niewrzalkiewicz,  Marian,  Ltn.,  wohn¬ 
haft:  Chorzow. 

Pers.-Ausweis  (unleserlich),  Soldbuch 
f.  Offz.,  Waffenschein,  Visitenkarten, 
Füllhalter,  Fotos. 

1638.  Mizolebski,  Marian,  Uniformierter, 
Ausweis  f.  Beamte  (unleserlich),  Impf- 
zettel,  2  Briefe,  Kruzifix. 

1839.  Schild,  Stanislaw,  Dr.  med.,  Ltn. 

2  Postkarten,  1  Foto,  Impfzettel,  Pla¬ 
kette,  Verbandskarte  für  Aerzte. 

1640.  Leutnant. 

1641.  Oberleutnant. 

1642.  Major. 

1643.  Butkiewicz,  Josef,  Zivilist. 

1  Eßkarte. 

1644.  Korpal, . ?  Hptm. 

1  Schreiben  v.  Jahr  1927,  Postspar¬ 
buch  mit  Namen:  Staszkiewicz,  He- 
ryk,  Impfschein  3144,  1  Ausweis, 
1  Brief,  1  Rosenkranz. 

1645.  Ciosanski,  Bronislaw,  Hptm. 

1  Offz.-Ausweisr  1  Stück  Holz  mit 
seinen  Namen,  1  Gebetbuch. 

1646.  Perek,  Marian,  Uniformierter. 
Postkarten,  2  Briefe,  1  Notizblock. 

1647.  Tomaszew^fki,  Stanislaus,  Major. 

2.  Panz.-Rg.,  geb.  13.  2.  99  in  Opeln, 
wohnh.:  Modin,  ul.  Pomiatowskiego 
221. 

1  Offz.-Ausweis,  Postsparbuch,  Notiz¬ 
buch,  Medaillon  mit  Kette,  1  Militär¬ 
führerschein,  3  Besitzurkunden. 

1648.  Przeradzki,  Stefan.  Jan,  Major. 
Mobilmachungskarte,  Führerschein, 
Postsparbuch,  Fotos,  Stulpenknöpfe. 

1649.  Oberleutnant. 


1650.  Skorko,  Aleksander,  Hptm.,  Arzt, 
geb.  6.  1.  94,  wohnh.:  Piszno  b.  War¬ 
schau. 

1  Schreiben  d.  Sanitätsschule,  1  ärztl. 
Bescheinigung,  Rezepte,  Impfzettel, 
41,  Postkarten. 

1651.  Uniformierter. 

1  russ.  Zeitung  in  poln.  Sprache  vom 
27.  3.  40,  1  russ.  Zeitung  v.  1.  4.  40. 

3652.  Leutnant. 

Zettel  mit  Adressen. 

1653.  Korzeniowski,  Szydor,  Ltn.,  geb. 
4.  2.  01. 

Erk.-Marke,  2  Briefe,  Telegramm,  Ge¬ 
burtsschein. 

1654.  Rojek,  Edward,  Marine-Kapitän, 
geb.  8.  9.  92  in  Wisntca  Nowy,  wohn¬ 
haft:  Warschau,  ul.  Senatorska  29. 

1  Offz.-Ausweis,  Postsparbuch,  Visi¬ 
tenkarten,  1  Geburtsurkunde. 

1655.  Swietlinski,  Wincenty,  Konrad,  Obltn. 
Teile  eines  Pers.-Ausweises,  2  Briefe, 
1  Postkarte,  1  gold.  Medaillon,  Ro¬ 
senkranz,  Impfzettel  2513. 

1656.  Marcinkowski,  Marian,  Obltn. 

Offz. -Soldbuch,  3  Briefe,  1  Kreuz  mit 
Kette. 

1657.  Bednarz,  Jan,  Uniformierter. 

1  Beamtenausweis,  Impfzettel,  2 
Briefe,  1  Besitzurkunde,  Zigaretten¬ 
etui,  1  Armbanduhr. 

1658.  Uniformierter. 

Unleserlicher  Beamtenausweis,  Impf¬ 
schein,  versch.  Notizen. 

1659.  Krzeminski,  Aleksander. 
Offz.-Soldbuch,  2  Bescheinigungen, 
1  Mitgliedskarte  des  Offz. -Verbandes. 

1660.  Uniformierter. 

Impfschein  4011,  1  Zettel  mit  ital. 
Adressen,  1  Zigarettenetui,  Adresse: 
Italia-Roma,  Via-Botthege  Oscare  32, 
Palazzo  Chataui,  Colonel  Romejko 
Marian. 

1661.  Uniformierter. 

1662.  Myszkowski,  Zdislaw,  Henryk,  Ltn., 
geb.  1913. 

Offz.-Patent,  Impfschein  1864. 

1663.  Midloch,  Edward,  Hptm. 
Offz.-Soldbuch,  Erkennungsmarke. 

1664.  Marszalek,  Stanislaw,  Hptm. 
Offz.-Ausweis  mit  gutem  Foto,  Be¬ 
sitzurkunde,  Rosenkranz. 


Der  Mord  von  Katyn  Bg.  14« 


211 


1665.  Traichel,  Stanislaw,  Obltn. 
Impfschein  889,  Visitenkarten. 

1666.  Leutnant. 

1667.  Pucki,  Antoni,  Ltn. 

Postkarten,  Brief,  Plakette,  div.  Foto. 

1668.  Pilch,  Feliks,  Obltn.  der  Art. 

Offz. -Ausweis,  (unleserlich),  Visiten¬ 
karten,  Postsparbuch,  Medaillon, 
Brief,  selbstgem.  Zigarettenspitze. 

1669.  Gorski,  Marian,  Ltn.,  geb.  25.  4.  15. 
Offz.-Soldbuch,  Impfschein  2859,  Zi¬ 
garettenetui. 

1670.  Morz,  Miroslaw,  Gymnasiallehrer 
(Uniform). 

Ausweis  f.  Beamte,  2  Visitenkarten, 
*  Führerschein. 

1671.  Szepelski,  Konrad,  Dr.  med.r  Obltn. 
Beamtenausweis,  Postsparbuch. 

1672.  Pys,  Jerzy,  Ltn. 

Personalausweis,  Brief,  Impfzettel,  Vi¬ 
sitenkarte. 

1673.  Plessner,  Edward,  Obltn.,  geb.  22.  7. 
1894. 

GestelJungsbef.  Mobil. -Karte,  Brief, 
Karte,  Gebetbuch. 

1674.  Obltn. 

1675.  Truskowski,  Czeslaw,  Ltn. 
Schulausweis,  2  Briefe,  Ausweis, 
Impfschein. 

1676.  Uniformierter. 

Rosenkranz,  Monogramm  auf  Stoff. 

1677.  Nowak,  Antoni,  Uniformierter. 
Gerichtsschreiben,  1  Ausweis,  Visi¬ 
tenkarten. 

1678.  Oberleutnant. 

1679.  Michniak,  Jan,  Obltn. 

1  Sportausweis,  Foto,  Visitenkarten. 

1680.  Goldman,  Leon,  Ltn. 

1  Soldbuch,  Personalausweis,  Foto. 

1681.  Uniformierter."--— 

1  Brief. 

1682.  Uniformierter. 

1683.  Czerwonka,  Stanislaw,  Ltn. 

1  Blatt  v.  Offz.-Soldbuch,  1  Schrei¬ 
ben,  Impfschein  2853. 

1684.  Chlebny,  Czeslaw,  Ltn. 

Teile  eines  Personalausweises,  Brief, 
Impfzettel. 


1685.  Uniformierter. 

Impfschein  3196,  1  Brief,  d.  Frau,  1 
Gedicht,  1  Karikatur-Zeichnung  Ko- 
zielsk  März  1940. 

1686.  Uniformierter. 

1687  Zalewski,  Edward,  Ltn. 

2  Postkarten,  1  Medaillon  mit  Kette. 

1688.  Niemirowicz-Szczytt,  Kazimierz,  Ltn.f 
Dr.  med. 

1  Doktordiplom,  Visitenkarten,  Fotos, 
Rezepte,  1  Stempel. 

1689  Stawinski,  Tadeusz,  Zivilist. 

Teile  eines  Reisepasses,  Impfzettel 
1111,  3  Postkarten,  1  Brief,  Beamten¬ 
ausweis  (unieserlich). 

1690.  Clszewskl,  Tadeusz,  Ltn. 

Postkarte,  Imptzettel  4235. 

1691.  Uniformierter. 

1692.  Oberleutnant. 

2  Visitenkarten,  auf  Namen:  Jaro- 
szynski,  Jozef,  1  Notizblock,  mit 
Adressen,  Medaillon  mit  Kette. 

1693.  Ornatowski,  Tadeusz,  Uniformierter. 

3  Postkarten,  1  Brief. 

1694.  Wodzianski,  Stanislaw,  Obltn. 
Postkarte,  Postabschnitt,  Notizbuch, 
halbe  Erkennungsmarke,  mit  Namen; 
Heller  Czeslaw. 

1695.  Uniformierter. 

1  kleiner  Taschenkalender. 

1696.  Leutnant. 

1697.  Brzozowski,  Wladyslaw,  Borgdan. 

1  Trauschein,  Impfschein  3396,  Post¬ 
karte. 

1698.  Wild,  Jozef  Uniformierter,  geb.  2.  3. 
1912.  Vatei,  Karl. 

Personalausweis,  1  Postkarte. 

1699.  Uniformierter.  ' 

Visitenkarte,  auf  Tarnen:  Wodzi- 
nowska  Ikra,  Gebetbuch,  Medaillon 
mit  Kette. 

1700.  Leutnant. 

1  Plakette,  1  Zettel  mit  russ.  Schrift, 

1702.  Sochacki,  Czeslaw,  Uniformierter. 
Offz.»  Aus  weis  (unleserlich),  Impfzettel 
1738,  1  Brief. 

1703.  Uniformierter. 

Krawattennadel,  1  Medaillon,  1  Or¬ 
denskreuz,  2  Zettel  (unleserlich). 


212 


1704.  Uniformierter. 

1  Briefumschlag,  2  Briefe,  1  Rosen¬ 
kranz. 

1705.  Orlowski,  Roman,  Ltn. 

Offz. -Soldbuch,  1  Medaillon. 

1706.  Podgörski,  Adam,  Stanislaw,  Ltn., 
wohnh.:  in  Rowno. 

3  Anmeldescheine. 

1707.  Uniformierter, 

1708.  Uniformierter. 

1  verblaßtes  Foto  mit  Aufschrift: 
„Möge  Dich  Gott  beschützen,  lieber 
Stachu."  1  Medaillon  mit'  Kette. 

1709.  Leukus  -  Kowalski,  Stefan,  Oberst¬ 
leutnant. 

Verleihungsurkunde  und  Orden  ,,Vir- 
tuti-militari",  1  Offz. -Ausweis,  1  Impf¬ 
schein. 

1710.  Kochlöffel,  Rudolf,  Hptm.,  Arzt. 

1  Brief,  Führerschein,  2  Schreiben. 

1711. Dzenbek  (?),  Stanislaw,  Dr.f  Haupt¬ 
mann.  Marschbefehl  (unleserlich). 

1712.  Uniformierter. 

1  Visitenkarte:  Kuychalski  Marian, 
Wiktor. 

1713.  Leutnant. 

1714.  Czajkowski,  Adolf,  Dr.  med.,  Obltn., 
geh.  16.  4.  86,  in  Piotzkowie. 

i  Bescheinigung,  1  Anzahl  Visiten¬ 
karten,  1  Arztausweis. 

1715.  Mielczarski,  Stanislaw,  Uniformierter, 
wohnh.  Posen,  ul.  Waly-Jagiely  22  m  2. 
1  Zettel  aus  Notizblock,  Impfschein 
2864,  1  Medaillon  mit  Kette. 

1716.  Kalicinski,  Wiktor,  Dr.  med.,  Major. 
Offz.-Ausweis,  1  Schreiben  v.  Kriegs- 
lazarett  504,  1  Visitenkarte,  Impfzet¬ 
tel  2931,  1  Notizblock,  Taschenkalen¬ 
der,  Zettel  mit  Dr.-Namen. 

1717.  Lucztag  (?),  Pawel,  Major. 

Briefe,  Postkarten,  Taschenkalender. 

1718.  Borzuchowski,  Tadeusz,  Uniformier¬ 
ter. 

Briefe,  Postkarten. 

1719.  Leutnant. 

Feto,  Postkarte,  Füllhalter,  1  verbla߬ 
tes  Foto  mit  Aufschrift:  Irene  Leon¬ 
hard,  Stejmanowie. 

1720.  Uniformierter. 


1721.  Ehrenkreuz,  Wladzimierz,  Dr.  med., 
Ltn. 

1  Offz.-Soldbuch,  Briefe,  Rezepte. 

1722.  Banaszewski,  Jan,  Hptm. 
Visitenkarten,  Waffenschein,  Foto, 
Taschenuhr. 

1723.  Goluszka,  Alojzy,  Obltn. 

1724.  Bandurek,  Michael,  Ltn. 

Erk.-Marke,  1  russ.  Zeitung  3.  4.  40, 

2  Rgt.-Abzeichen. 

1725.  Konarzewski,  tadeusz,  Ltn. 
Postkarten,  2  Briefe,  Impfschein  2497, 
1  Medaillon  mit  Kette. 

1726.  Woch,  Czeslaw,  Ltn. 

7  Postkarten. 

1727.  Kwiatkowskl,  Marian,  Ltn. 

Impfzettel,  Brief. 

1728.  Uniformierter. 

1  Beanrtenausweis,  mit  Foto  (unleser¬ 
lich). 

1729.  Kaniewski,  Edward. 

Briefe,  Impfschein,  Foto,  Waffen¬ 
schein. 

1730.  Uniformierter. 

1731.  Uniformierter. 

Impfzettel. 

1732.  Pelar,  -  Jan,  Ltn.,  geb.  1.  5,  12,  in 
Skoczowie. 

1  Bescheinigung,  Mobilmachungs¬ 
karte,  Beamtenausweis,  Impfzettel, 
1  Medaillon  mit  Kette. 

1733.  Krajewski,  Eugejusz,  Dr.  med.r  geb. 
9.  2.  98. 

Personalausweis,  Reisepaß,  Visiten¬ 
karte,  Impfschein  1720,  1  Bescheini¬ 
gung. 

1734.  Uniformierter. 

1  Impfschein. 

1735.  Kroll,  Karol,  Lehrer,  Ltn.,  geb.  16.  10. 

08. 

1  Beamtenausweis,  Postsparbuch, 
Impfzettel,  1  Offz.-Soldbuch,  1  Brief. 

1736.  Szymanski,  Zygmunt,  Ltn. 

2  Bescheinigungen,  Anmeldezettel, 
Ausweis,  Mobilmachungskarte. 

1737.  Lopuszynski,  Piotr,  Bauführer,  Uni¬ 
formierter. 

Führerschein,  Visitenkarten,  Fotos, 
Besitzurkunde. 


1738.  Kaczorowskl,  Stanislaw,  geb.  6.  3.  13. 
Erkennungsmarke,  Impfzettel,  Kreuz, 
Plakette. 

1739.  Kolodziejczyk,  Stanislaw,  Uniformier¬ 
ter. 

Beamtenausw.,  Führerschein,  Briefe, 
Freikarte  für  Eisenbahn  II.  Kl. 

1740.  Leutnant. 

1741.  Paslawski,  Wladyslaw,  Uniformierter. 
Mitgliedskarte  d.  Res.-Offz.,  Fotos, 
Impfzettel  1492,  Medaillon. 

1742.  Sokalski,  Ludwik,  Obltn. 

Briefe,  Rosenkranz. 

1743.  Oberleutnant. 

1744.  Czamanski,  Adam,  Dr.,  Dipl.-Ing. 
Personalausweis,  Impfzettel  279, 
Briefe,  Visitenkarten. 

1745.  Skoczen,  Jan,  Obltn. 

Bescheinigung,  Impfzettel  526,  Notiz¬ 
buch. 

1746.  Piskorz,  Josef,  Ltn. 

Beamtenausweis,  Marschbefehl,  Impf¬ 
schein  308,  Zettel  mit  Adressen. 

1747.  Kowalski,  Wiktor,  Ltn. 

Visitenkarten,  Impfzettel  1328,  3 

Briefe,  Plakette. 

1748.  Zrinczak,  Jan,  Uniformierter. 

2  Karten  aus  Ungarn  (unleserlich). 

1749.  Zielinski,  Rudolf,  Offz. 

2  Postkarten,  Notizbuch,  Abzeichen 
d.  Res. -Offiziere. 

1750.  Hannig,  Konrad,  Ltn. 

Soldbuch,  3  Briefe  mit  Adresse:  Ma- 
lisz,  Franciczek  Kozielsk. 

1751.  Matyjaszczyk,  Tomasz,  Uniformiert. 
Beamtenausweis,  Impfzettel  1711, 

2  Briefe,  Medaillon, 

1752.  Sabadkowski,  Piotr,  Uniformierter. 
Impfzettel,  Brief,  Telegramm,  Me¬ 
daillon. 

1753.  Salwowski,  Jan.,  Ltn. 

3  Briefe,  3  Karten. 

1754.  ZdunkiewiczT^Terzy,  Offz.,  Dr.  med., 
Assistent  d.  Universität  Warschau, 
geb.  23.  8.  03,  wohnh.:  Warschau, 
Grochowska  138  m  4. 

1  Postsparbuch,  Beamtenausweis,  Er¬ 
kennungsmarke,  Visitenkarten,  Blan¬ 
ko-Rezepte  mit  Adresse,  1  Brief,  1 
Karte. 

1755.  Uniformierter. 


1756.  Uniformierter. 

Impfzettel,  Postquittung,  Visitenkarte 
a.  Namen:  Oezonomides  Ernst,  Dres¬ 
den  A.  19,  Augsburger  Str.  57. 

1757.  Rogala,  Polikarp,  Obltn. 

2  Ausweise. 

1758.  Lewandowski,  Henryk,  Ltn.,  Student 
d.  med.,  Offz.-Ausweis,  Imatrikulie- 
rungsschein  d.  Universität  Warschau, 
1  Brief. 

1759.  Lewkowicz,  Czeslaw,  Hptm. 

Soldbuch,  Ausweis  f.  Abzeichen  der 
Art.,  versch.  Briefe,  1  Brief absender: 
Janina  Dembinska  ?  Gostyn,  Heilige 
Geiststr.  36. 

1760.  Michalski,  Edmund,  Ltn. 
Offz.-Soldbuch,  4  Postkarten,  1  Brief, 

1  russ.  Quittung,  1  Medaillon. 

1761.  Radczek,  Zygmunt,  Ltn. 

2  Postkarten,  1  Brief,  1  Medaillon. 

1762.  Cieslinskl,  Tadeusz,  Uniformierter. 
Impfzettel,  1  Brief,  russ.  Quittung, 
5  Karten. 

1763.  Reiss,  Josef,  Ing.,  Uniformierter, 
wohnh.:  Zlodczow. 

Zeugnis,  1  Brief,  Postkarte,  Taschen¬ 
kalender. 

1764.  Pajewski,  Zygmunt,  Arzt,  Ltn. 
Beamtenausweis,  Gestellungsbefehl, 
1  Abzeichen,  Impfzettel  3853, 

1765.  Rosenfeld,  Ignacy,  Uniformierter. 

3  Postkarten,  Impfzettel. 

1766.  Leutnant. 

beschr.  verblaßtes  Foto,  1  Kettchen 
mit  Kreuz. 

1767.  Uniformierter. 

1768.  Kubicki,  Zbigniew,  Obltn, 
Militärführerschein,  Foto,  Visiten¬ 
karte,  Postabschnitt,  Medaillon. 

1769.  Oberleutnant. 

1770.  Alpinski  Solowicki,  Roman,  Ltn. 
Erkennungsmarke. 

1771.  Leutnant. 

1772.  Zdanowski,  Henryk,  Obltn. 

1  Brief,  1  Postkarte,  1  Foto,  1  Kett¬ 
chen. 

1773.  Kiser,  Cseslaw,  Obltn. 

3  Briefe,  1  Postkarte,  1  selbstgezeich- 
nele  Landkarte  mit  Kozielsk. 

1774.  Liliental,  Antoni,  Ltn. 

2  Personalausweise,  Freifahrkarte, 
1  Foto,  Offz.-Ausweis,  1  Brief,  1  Post¬ 
karte. 


214 


1775.  Uniformierter. 

1  Rgt. -Abzeichen,  1  Foto,  Plakette, 
Notizbuch. 

1776.  Chmielewski,  Kazimierz,  Fliegerhptm. 
Offz.-Ausweis,  Waffenschein,  Ge¬ 
stellungsbefehl,  versch,  milit.  Befehle, 

2  Fliegerabzeichen,  2  Briefe  a.  Na- 
*  men:  Irena  Schmidt,  Lemberg,  ul. 

Bulwarska  1,  adressiert  an:  Eward 
Schmidt,  Kozielsk. 

1777.  Uniformierter,  Hptm. 

Impfzettel  986,  Personalausweis,  2 
gold.  Kreuze. 

1778.  Zemba,  Zygmunt,  Uniformierter. 

1  Postkarte,  1  Brief. 

1779.  Kaminski,  Marcin,  Hptm. 
Offz.-Ausweis,  Personalausweis,  Ver¬ 
leihungsurkunde,  Straßenbahnkarte, 
Visitenkarte,  Fotos,  Briefe,  2  Ka¬ 
lender. 

1780.  Turski,  Jerzy,  Uniformierter. 
Soldbuch,  Postkarte,  2  Briefe. 

1781.  Marszalek,  Wincenty,  Vater:  Woj- 
szek. 

Personalausweis,  Impfzettel,  Abzeich. 

1782.  Mucha,  Stefan,  Hptm. 
Personalausweis,  1  Dienstschreiben 
57  Inf.-Rgt.,  1  Brief,  1  Gebetbuch. 

1783.  Olbrysz,  Feliks,  Hptm. 

Offz.-Ausweis,  Impfzettel  2718,  1  Post¬ 
karte,  1  Brief. 

1784.  Wojfowicz,  Waclaw,  Uniformierter. 
1  Brief,  2  Karten. 

1785.  Uniformierter. 

1  Ehering,  1  Zettel  mit  Lied,  1  Me¬ 
daillon. 

1786.  Splganowlcz,  Aleksander,  Unifor¬ 
mierter. 

1  Karte,  1  Zettel. 

1787.  Maleszkiewicz,  Leon,  Hptm. 

1  Bescheinigung  d.  Fähnrichschule, 
1  Mahnzettel,  Impfschein,  2  Karten, 

1788.  Uniformierter,  Hptm. 

1789.  Titowicz,  Sohn  des  Antoni,  Unifor¬ 
mierter. 

1  Brief. 

1790.  Marynowski,  Wiktor,  Uniformierter. 
Visitenkarten,  Soldbuch,  Gestellungs¬ 
befehl,  Geburtsurkunden,  Postkarten. 


1791.  Doroiynski,  Aleksander,  Hptm, 
Offz.-Ausweis,  Impfschein  885,  3  Post¬ 
karten,  1  Brief. 

1792.  Radziczewskl,  Wladyslaw,  geh.  2.  6. 
1894,  wohn.:  in  Lodz. 

1  Postsparbuch,  1  Sparbuch,  Spar¬ 
kasse  in  Warschau,  1  Brief,  1  Ziga¬ 
rettenspitze. 

1793.  Zebrowski,  Aleksander,  Hptm.,  geh. 
27.  2.  1893,  wohnh.:  in  Lodz,  u  1. 
Szterling,  Str.  18. 

1  Pers. -Ausweis,  _  1  Trauschein,  2 
Briefe,  Staatsangehörigkeitsurkunde. 

1794.  Skibinski,  Jozef,  Uniformierter,  Refe¬ 
rent  im  Innenministerium. 

1  Schreiben  des  Innenministeriums,  2 
Briefe,  1  Zettel. 

1795.  Owsiany,  Stanislaw,  Hptm.,  Arzt. 
Dr.-Diplom  in  Deutschi.,  Impfzettel 
1161,  Pers.-Ausweis,  1  Besitzurkunde, 
1  Zigarettenetui. 

1796.  Rutynski,  Boleslaw,  Kazimierz,  Dr., 
Hauptmann. 

1  Dienstschreiben,  2  Postkarten,  2 
Briefe. 

1797.  Uniformierter. 

1798.  Wisniewski,  Romüad,  Hptm. 

Impfzettel  1193,  Offz.-Ausweis. 

1799.  Hauptmann. 

1800.  Ostapowicz,  Artur,  Hptm. 

Impfzettel,  1  Postkarte. 

1801.  Folejewski,  Boleslaw,  Obltn. 

Offz. -Soldbuch,  1  Postkarte. 

1802.  Snrminski,  Alfred,  Uniformierter. 
Soldbuch,  Impfschein  2224,  Postspar¬ 
buch,  1  Brief,  1  gold.  Kreuz. 

1803  Ejsmont,  Pawel,  Uniformierter,  geb. 
1882. 

1  Personalausweis,  Schulausweis,  1 
Totenschein,  Visitenkarten. 

1804.  Urbanski,  Wiktor,  Arzt,  Uniformierter. 

1  Mitgliedskarte  des  Aerzteverban- 
des,  Zulassung  für  Kraftfahrzeug, 
Führerschein. 

1805.  Uniformierter. 

1806.  Dobek,  Czeslaw,  Hptm. 

Offz.-Ausweis,  3  Briefe,  Impfzettel 
1750. 

1807.  Farny,  Hptm. 

Briefe  mit  Absender:  Farny,  Helena, 
Belicz-Nussdorf,  Sudetenstr.  780. 


215 


1808  Hauptmann. 

Taschenkalender. 

1809.  Oberleutnant. 

1810.  Kozaneckl,  Tadeusz,  Hptm.,  geb.  27.  9. 
1908  in  Kalisz. 

Offz.-Ausweis,  1  Postsparbuch,  ver¬ 
schiedene  Amtsschreiben. 

1811.  Witkowiak,  Wojciech,  Hptm.f  Posen, 
Gorna-Wilda,  13  m  15. 

Mitgliedskarte  des  Roten  Kreuzes,  1 
Besitzurkunde,  Zigarettenetui,  1  Brief, 
1  Postkarte,  1  Medaillon  mit  Kette. 

1812.  Duna],  Juliusz,  Hptm.,  geb.  24.  9.  89. 
Krakau. 

Offz. -Soldbuch,  Personalausweis,  Impf¬ 
schein,  2  Medaillons. 

1813.  Janocha,  Stanislaw,  Hptm. 

Impfschein. 

1814.  Kordaszewicz,  Jozef,  Hptm. 

Teil  eines  Ausweises,  Impfzettel,  1 
Brief. 

1815.  Szwagier,  Jan,  Stanislaw,  Ltn.,  Lehrer. 
Beamtenausweis,  Besitzurkunden,  1 
Bescheinigung,  1  Visitenkarte. 

1816.  Durek,  Czeslaw,  Antoni,  Ltn. 

Offz. -Soldbuch,  1  Medaillon. 

1817.  Latacz,  Antoni,  Dr.,  Hptm. 

1  Amtsschreiben,  1  Uhrkette, 

1818.  Podgörski,  Jozef,  Hptm. 

Impfzettel  2912,  |  Brille. 

1819.  Hauptmann. 

1820.  Lunkewicz,  Czeslaw,  Hptm. 

1  Ausweis,  1  Postkarte,  1  Brilli 

1821.  Wator,  Jozef,  Hptm.,  Dr. 

Besitzurkunde,  Impfzettel  4060,  1 

Brief,  1  Schreiben  d.  Sparkasse  Lern* 
berg,  Visitenkarten. 

1822.  Uniformierter. 

2  Impfzettel,  1  Liste. 

1823.  Flieglel  (?),  Tadeusz,  Oberleutnant. 
Militärf  öhrerschein. 

1824.  Gondek,  Zdzislaw,  Hptm.,  geb,  26.  9. 
08,  Lwow. 

1  Oflz.-Ausweis,  1  Rgt.-Abzeichen* 
Postsparbuch,  Postkarten. 

1825.  Wolawski,  Hugenjusz,  Ltn. 
Eisenbahnausweis,  Mohilmachungs- 
karte,  1  Brief,  2  Postkarten,  Stulpen¬ 
knöpfe. 


1826.  Wqwoiniak,  Teodor,  Ltn. 

Postkarten,  Medaillon,  Rosenkranz. 

1827.  Uniformierter. 

1828.  Orszeszko,  Wladyslaw,  Major. 

1  Dienstschreiben,  1  Brief. 

1829.  Brzostek,  Aleksander,  Arzt,  Hptm.. 
geb.  5.  3.  92  in  Bialej. 
Offz.-Soldbuch,  1  russ.  Arzt-Diplom, 
versch.  Schreiben  v.  Behörd.,  1  Foto. 

1830.  Kiszka,  Jan,  Offz. 

1  Offz.-  Soldbuch,  1  Amtssohreiben. 
Postkarten,  Foto. 

1831. Zajcr  Stanislaw,  Uniformierter. 
Erkennungsmarke. 

1832.  Fruss,  Wiktor,  Zygmunt,  Major. 

1  Offz.-Ausweis,  1  Kriegsbeorderung. 

1833.  Biskupski,  August,  Oberst,  Arzt. 
Offz.-Ausweis. 

1834.  Tomaszewski,  Tadeusz,  Sohn  d.  Sta¬ 
nislaw,  Uniformierter. 

Zettel,  Adresse  mit:  Andraejewskl 
Stanislaw,  Notizbücher. 

1835.  Uniformierter. 

1836.  Kuczak,  Wilhelm,  Uniformierter. 
Versch.  Postkarten,  Impfschein, 

1837.  Szczerbinski,  Kazimierz,  Major. 

1  Dienstschreiben,  Impfzettel  1369, 

1838.  Uniformierter. 

1  Brief  v.  9.  1.  40,  Notizbuch. 

1839.  Major. 

Notizbuch. 

1840.  Fiszer,  Adolf,  Zygmunt,  Major. 
Offz.-Ausweis,  Mobilmachungskarte, 
Impfzettel  3449,  Briefe. 

1841.  Oleszklewicz,  Jerzy,  Obltn.,  geb.  1907. 
Offz.-Soldbuch,  Führerschein,  2  Zet¬ 
tel,  2  Rgt.-Abz. 

1842.  Zubrzycki,  Leon,  Ludoinir,  Oberstltn. 
3  versch.  Ausweise,  Waffenschein, 
Anmeldeschein,  1  Rgt.- Abzeichen. 

1843.  Stapf,  Leon,  Major,  geb.  21. 3.  1888, 
wohnh.  Zalesie  Gurne,  Post  Plaseczno. 
Offz.-Ausweis,  Postsparbuch,  1  Post¬ 
karte,  2  Biieie,  Ordensspange,  Ver¬ 
leihungsurkunde  u.  Orden  Virt.  mllit. 

1844.  Wahiszczewicz,  Piotr,  Ing.,  geb. 
23.1.14.  Uniformierter. 

1  Postsparbuch. 

1845.  Leutnant. 

1  Zettel,  Karte. 


216 


1846.  Prqdzynski,  Lech,  Kazimierz,  Obltn. 
Offz.-Ausweis,  Führerschein,  Briefe, 
Karten. 

1847.  Staliszewski,  Jan,  Obltn. 

1  Bescheinigung,  Impfzettel,  Medail¬ 
lon,  Plakette. 

1848.  Major. 

1849.  Wasilewski,  Jerzy,  Uniformierter, 

1  Medaillon  mit  Kette,  1  Brief. 

1850.  Janczar,  Jozef. 

2  Postkarten,  1  Postkarte  an:  Mo- 
radzewski,  Now  Grodek,  Abs.: 
Jancsar,  Josef,  Kozielsk. 

1851.  Rogozinski,  Jerzy,  Major. 

Impfschein,  Zettel  mit  Adressen,  1 
Postkarte. 

1852.  Rogalski,  Henryk,  Zivilist. 

1  Impfschein,  4023,  Postkarten,  Briefe, 
versch.  Zettel  in  Russisch,  1  Tele¬ 
gramm  in  russ.  Sprache. 

1853.  Major. 

1854.  Uniformierter. 

1855.  Orel,  Brunon,  Ltn.,  geb.  3.  7.  14,  Cze- 
chowicze. 

Pers.-Ausweis,  Mitgliedskarte  d. 
Klubs,  Zettel  mit  Morseschrift,  3 
Briefe,  Zettel  mit  Notizen. 

1856.  Bilewski,  Jozef,  Hptm. 

Offz.-Ausweis,  Impfzettel,  Visiten¬ 
karten. 

1857.  Dombrowski,  Jan,  Major. 
Offz.-Ausweis,  Impfzettel. 

1858.  Karp,  Aleksander,  Zivilist. 

Impfzettel  1127. 

1859.  Hauptmann. 

1860.  Uniformierter. 

1  Visitenkarte:  Kempinski,  Witold, 
Dr.  med.  1  Visitenkarte:  Stefania  u. 
Stanislaw,  Gutowscy.  1  Foto. 

1861.  Major. 

1  Postkarte  mit  Abs.:  Z.  Lalocka, 
Warschau,  32  ul.  Gdanska  2  m  25., 
1  Brief. 

1862.  Tomaszewski,  Kazimierz,  Zivilist. 

Teil  eines  Briefumschlages,  Zettel  m. 
Notizen. 

1863.  Budzinski,  Eugeniusz,  Major,  Arzt. 
Offz.-Soldbuch,  Telegramm  in  russ. 
Sprache,  Visitenkarten,  Impfschein, 
Medaillon. 


1864.  Michalczyk,  Marian,  Ltn. 

1  Branchenausweis,  Visitenkarten, 

1865.  Lotocki  (?),  Zygmunt,  Marian,  Ltn., 
geb.  16.  1.  04  in  Wlodawie. 

Mehrere  Diplome  d.  Philos.,  1  Post¬ 
karte. 

1866.  M^karski,  Wladimierz,  Hptm. 
Offz.-Ausweis,  1  Brief.  ' 

1867.  Uniformierter. 

Zettel  mit  Adresse,  Taschenkalender. 

1868.  Andrzejkowicz,  iteris,  Ltn, 

1  Offz.-Ausweis. 

1869.  Dziedzik,  Roman,  Uniformierter. 
Jagdschein,  Pers.-Ausweis  (unleser¬ 
lich),  Impfzettel  3179f  versch.  Zettel, 
Karten. 

1870.  Morski,  Emil,  Offz.,  geb.  13.  7.  08. 
Erkennungsmarke. 

1871.  Dembiec,  Michael,  Lehrer,  Unifor¬ 
mierter. 

1  Beamtenausweis,  Briefe,  Postkarte, 
Visitenkarte,  Impfzettel. 

1872.  Gosiewski,  Zygmunt,  Hptm. 

Ausweis,  2  ärztl.  Atteste,  Notizbuch. 

1873.  Leutnant. 

1874.  Sosicki,  Leonhard,  Ltn.,  geb.  11.  . . .? 
1906. 

Beamtenausweis,  Erkennungsmarke, 
Mobilmachungskarte,  Impfschein  2429. 

1875.  Badecki,  Feliks,  Hptm. 

3  Postkarten,  geschrieben  an:  Ba¬ 
decki,  Wanda,  in  Wlodzimierz-Wro- 
linski,  2  Briefe,  versch.  Zettel. 

1876.  Baranowski,  Ludwik,  Obltn. 

Teil  eines  Ausweises,  Schreiben  d. 
Kriegsministeriums,  1  Schreiben. 

1877.  Oberleutnant. 

1878.  Oberleutnant. 

1879.  Baranowski,  Waclaw,  Hptm. 

Versch.  Postkarten. 

1880.  Uniformierter. 

1881. Bakula,  Stanislaw,  Obltn. 

1  Blatt  aus  dem  Offz.-Soldbuch,  Blät¬ 
ter  m.  Notizen,  Impfzettel  1534. 

1882.  Dzwonka,  Adolf,  Ltn. 

1  Dienstschreiben,  Telegramm,  Briefe. 

1883.  Badowski,  Zbigniew,  Obltn. 

1  Bescheinigung,  Offz.-Ausweis. 

1884.  Bicz,  Aleksander. 

Beamtenausweis,  Foto,  Rosenkranz. 


217 


1885.  Brenda,  Hieronim,  Edmund,  Unifor¬ 
mierter,  geb.  10.  10  ? 

Ing. -Diplom,  1  Schreiben,  Pers- Aus¬ 
weis,  Impfschein  1728,  Plakette. 

1886.  Leutnant. 

1887.  Uniformierter. 

Taschenkalender,  Medaillon  m.  Kette. 

1888.  Wleklinski,  Czeslaw,  Marian,  Feliks, 
Ltn. 

Offz. -Ausweis,  Soldbuch. 

1889.  Krycinski,  Adam,  Ludwyk,  Hptm. 
Offz. -Soldbuch,  Visitenkarten. 

1890.  Buzyriski,  Obltn. 

Teil  eines  Beamtenausweises,  1  Kreuz. 

1891.  Wierze . ?  Bronislaw.  Krvstyan 

Ltn. 

Reisepaß. 

1892.  Pisarski,  Stanislaw,  Obltn. 

Offz. -Soldbuch,  Impfschein  1441,  Foto. 

1893.  Pruski,  Marian,  Ltn. 

Impfschein  3451,  Offz.-Soldbuch. 

1894.  Uniformierter. 

Bescheinigung,  Impfzettel  2056. 

1895.  Bakon,  Julian,  Uniformierter, 
Postkarten,  Blatt  v.  Soldbuch. 

1896.  Belinski,  Zygmunt,  Uniformierter. 
Impfzettel,  Postkarten. 

1897.  Wanatowicz,  Boleslaw,  Uniformierter, 
geb.  1913. 

Erkennungsmarke. 

1898.  Zivilist. 

1899.  Sobolewski,  Cceslaw,  Hptm. 

3  Postkarten. 

1900.  Uniformierter. 

1901.  Uniformierter. 

1902.  Eggers,  Boleslaw,  Hptm. 

1  Brief,  1  Postkarte,  1  Ausweis. 

1903.  Kowalik,  Eugeniusz,  Obltn. 

1  verblaßtes  Foto  mit  Aufschrift: 

,, Meinem  lietrCTi  Eugeniusz,  vergesse 
mich  nicht",  1  Notizbuch. 

1904.  B^torek,  Jan,  Uniformierter. 

L. -Offz, -Soldbuch,  1  Beamtenausweis, 

2  Karten,  1  Brief. 

1905.  Augustinowicz,  Miecyslaw,  Amtsrich¬ 
ter,  Zivilist. 

Versch.  Gerichtschreiben. 


1906.  Bugajski,  Zygmunt,  Zivilist. 

1  Amtsschreihen,  1  Ausweis  f.  Be¬ 
amte,  1  Soldbuch,  Karten,  Brief,  1 
Diplom  (russisch). 

1907.  Hauptmann. 

1908.  Hauptmann. 

1909.  Hauptmann. 

1910.  Uniformierter. 

1911.  Hauptmann. 

1912.  Duleba,  Jan,  Wladyslaw,  Hptm. 
Aerztl.  Zeugnis,  Teil  eines  Offz. -Aus¬ 
weises,  Visitenkaiten,  Postkarte. 

1913.  Mackiewicz,  Waclaw. 
Erkennungsmarke,  1  Ehering. 

1914.  Sk^pski,  Boleslaw,  Uniformierter. 

2  Briefe,  1  Postkarte,  Soldbuch. 

1915.  Hauptmann. 

1916.  Waszkiewicz,  Zdzislaw,  Andrzej,  Ltn. 
Personalausweis,  Visitenkarten,  1 
Frauenfoto. 

1917.  Boryslawski,  Nikolai,  Obltn. 

1  Brief,  1  Amtsschreihen,  Impfzettel 
2454. 

1918.  Merkel,  Zygmunt,  Uniformierter. 
Soldbuch,  Beamtenausweis,  1  Brief. 

1919.  Gawarski,  Jan,  Hptm. 

Impfschein,  1623. 

1920.  Hauptmann. 

1921.  Prochniewicz,  Antoni,  Rittmeister  i. 
Panzerdiv, 

Militärführerschein,  Waffenschein, 
Jagdkarte,  Besitzurkunde  d.  Panzer¬ 
abzeichen,  Visitenkarten,  2  Fotos,  ZI. 
4.200  (vernichtet,  da  außer  Kurs). 

1922.  Leutnant. 

1923.  Dziewulski,  Zdzislaw,  Zygmunt,  Ober¬ 
leutnant. 

1  Beamtenausweis,  Visitenkarten, 
Fotos,  1  Brief,  Kriegsbeorderung. 

1924  Klopotowski,  Stanislaw,  Uniform. 
Impfzettel,  1  Brief. 

1925.  Dawidzcyk,  Leon,  Uniform. 

2  Postkarten. 

1926.  Leutnant. 

1927.  Wisniewski,  Marian,  Hptm.,  geb. 
15.  5.  02,  Bochni. 

Offz.-Ausweis,  Geburtsurkunde,  Fa¬ 
milienfoto,  Zeugnis  der  höheren  Mi¬ 
litärschule. 


218 


1928.  Weiß,  Czeslaw,  Antoni,  Obltn. 

1  Offz.-Soldbuch,  2  eigene  Fotos. 

1929.  Zivilist. 

1930.  Bugajewski,  Tadeusz,  Uniform. 

3  Briefe,  einer  mit  Adresse:  Laszkie- 
wiczowa  Wanda,  Krakau,  Kremszow- 
ska  14  m.  7. 

1931.  Kwiatkowski,  Edward,  Hptm. 
Offz.-Ausweis,  1  Namensliste,  Impf¬ 
zettel  2058,  Orden  „Virtuti-militari". 

1932.  Wawer,  Stefan,  Fliegerleutnant. 
Impfzettel  2961,  Visitenkarten. 

1933.  Uniformierter. 

1934.  Uniformierter. 

1935.  Kowalski,  Wiktor,  Zivilist. 

1  Briefumschlag,  1  Postkarte. 

1936.  Zivilist. 

1  Brief  aus  Krakau,  28.  12.  39,  1  Me¬ 
daillon. 

1937.  Tarnawski, . ?,  Hptm. 

1  Zettel  mit  Adresse:  Stanislawa  Tar- 
nawska,  Kowno,  Legionow  249, 
1  Brief,  1  Holzdose  (geschnitzt). 

1938.  Wawrzycki,  ?  Jözef,  Obltn. 

Impfzettel  3375,  Visitenkarte. 

1939.  Uniformierter. 

1940.  Kupcz,  Ludwik,  Wiktor,  Obltn.,  geb. 
24.  8.  1903. 

Soldbuch,  Pers. -Ausweis,  sehr  gute 
Fotos,  2  Briefe,  Quittung  einer  Spar¬ 
kasse,  Visitenkarten. 

1941.  D^binski,  Florentyn,  Obltn. 
Offz.-Ausweis,  Visitenkarte,  2  Ordens¬ 
kreuze,  Foto,  Rosenkranz,  Notizbuch. 

1942.  Anaziewiecz,  Jan,  Obltn. 

Soldbuch,  Medaillon. 

1943.  Moszczynski,  Edward,  Ltn. 

Briefe,  Postkarten,  Medaille,  Foto. 

1944.  Dworakowski,  Jerzy,  Uniform. 
Visitenkarten,  Abzeichen. 

1945.  Szokalo,  Antoni,  Hptm.,  geb.  10.  12. 
1908. 

Erkennungsmarke,  Offz.-Ausweis, 

1  Bescheinigung,  Röntgenbefund. 

1946.  Grossman,  Aleksander,  Hptm. 
Führerschein,  Impfzettel,  Fotos. 

1947.  Uniformierter. 

1  Brief,  1  Medaillon. 

1948.  Wojnowski,  . . .?,  Major. 

1  Brief. 


1949.  Brojewski,  Mieczyslaw,  Uniformier¬ 
ter.  1  Zahlkarte,  Briefe,  Medaillon. 

1950.  Wielich,  Stanislaw,  Hptm. 
Visitenkarten,  1  Schreiben  d.  Finanz¬ 
amtes,  Mitgliedskarte  der  Res.-Offz. 

1951.  Piasecki,  Jozef,  Kazimiersz,  Unifor¬ 
mierter,  Referent  beim  Kriegsgericht 
Lublin. 

Ausweis  für  Staatsbeamte,  1  Kneifer. 

1952.  Mroz,  Konstant^w^JHptm.  der  Panzer¬ 
waffe. 

Blätter  vom  Offz.-Ausweis,  Visiten¬ 
karte. 

1953.  Glogowski,  Waclaw,  Major,  Ing, 

1  Stempel,  Impfschein  3334,  Zettel  mit 
Adressen. 

1954.  Kordaslewicz,  Bronislaw,  Obltn. 

1  Postkarte,  2  Briefe. 

1955.  Leutnant. 

1956.  Wojcieszczak,  Kazimierz,  Ltn.,  geb. 
26.  1.  12,  wohnh.:  Chelm,  Lub.  Ko- 
leowa  74. 

Personalausweis,  Postsparbuch,  Impf¬ 
schein  2085,  Foto. 

1957.  Uniformierter. 

1958.  Babinski,  Zbigniew,  Hptm. 

Impfzettel,  Marschbefehl,  Beschei¬ 
nigung. 

1959.  Grzywinski,  Jan,  Obltn.,  wohnh.  in 
Warschau,  ul.  Chmielna  16  m  11. 
Soldbuch,  3  Schreiben  des  Kriegsmi¬ 
nisteriums,  Besitzurkunde  „Virtuti- 
militari“,  Impfschein. 

1960.  Wojzny,  Ignac,  Uniformierter. 
Beamtenausweis,  mehrere  Briefe,  mit 
Abs.:  Cr.  Wojzny,  Gostinin,  Kr.  Ko- 
nin,  Warthegau. 

1  Amtsschreiben  aus  Posen,  Visiten¬ 
karte,  Medaillon,  Impfschein. 

1961.  Berzowski,  Teofil,  Uniformierter. 
Impfschein  3168,  2  Briefe,  1  Medaillon. 

1962.  Anufrjew,  Jerzy,  Uniformierter. 

1  Postkarte,  1  Brief,  1  Kreuz. 

1963.  Fucik,  Wiktor,  Ing-,  Hptm. 

Pers. -Ausweis,  Medaillon,  Visitenkar¬ 
ten,  1  Brief. 

1964.  Nierenberg,  Abraham,  Ltn. 

3  Telegramme,  2  Postkarten. 

1965.  Uniformierter. 


219 


1966.  Matejczyk,  Jan,  Ltn.,  Amtsrichter,  ge* 
boren  21.  7.  1904  in  Bijton. 

Pers. -Ausweis,  2  Briefe.  Mobil* 
machungskarte. 

1967.  Winsze,  Ryszard,  Ltn. 

Visitenkarten,  Impfzettel,  1  Schreiben. 

1968.  Maj,  Stanislaw,  Ltn. 

Offz. -Soldbuch,  Beamtenausweis,  Post¬ 
sparbuch,  Visitenkarten. 

1969.  Leutnant. 

1970  Kaminski,  Jan,  Uniformierter. 

1  Beamtenausweis,  Irnpfzettel,  Notiz¬ 
buch. 

1971.  Uniformierter. 

1972  Sosin,  Stefan.  Uniformierter. 

Visitenkarten,  Impfzettel,  3  Briefe, 
Medaillon,  Notizbuch. 

1973.  Hauptmann. 

1  Notizbuch,  1  Abzeichen. 

1974.  Mucha,  Bruno,  Ludwik,  Ltn. 

Offz. -Soldbuch,  Postkarte. 

1975.  lempicki,  Julian,  Obltn. 
ßeamtenausweis,  Offz.  -  Soldbuch, 
Waffenschein,  versch.  Visitenkarten, 
1  Brille,  1  Schreiben,  2  Briefe. 

1976.  Kulczycki,  Zygmunt,  Uniformierter. 
Visitenkarten,  Rechtsanwaltsausweis 
(Dr.  jur.). 

1977.  B^dzynski,  Tadeusz,  Obltn. 

1  Peis. -Ausweis,  Führerschein,  ver¬ 
schiedene  Mitgliedsausweise,  Ermäch¬ 
tigungsschreiben,  Kettchen,  Marsch* 
befehl. 

1978.  Luranc,  Franciszek,  Uniformierter. 
Impfzettel,  532,  1  poliz.  Anmeldung, 

2  Postkarten. 

1979.  Major. 

Offz. -Ausweis  (unleserlich),  Zettel 
mit  Namen,  1  Brief. 

1980.  Hauptmann, 

1  Medailloiujait  Kette,  1  Ring  der 
15jähr.  Ehe,  1  Notizbuch. 

1981  Doczynski,  Boleslaw,  Uniformierter, 
ßeamtenausweis,  versch.  Zettel,  1 
Medaillon. 

1982  Oberleutnant. 

1983.  Brejdgant,  KaroL  Obltn. 

Poliz.  Meldung,  1  Brief,  Impfzettel, 
Rosenkranz,  3  Medaillons. 


1984.  Mossakowski,  Alfred,  Tadeusz,  Uni¬ 
formierter. 

1  Pers. -Ausweis,  Führerschein,  Brief, 
Impfschein  3837. 

1985.  Gaworski,  Stanislaw,  Lehrer,  Uni¬ 
formierter. 

1  Beamtenausweis  (unleserlich),  1 
Fahrtausweis,  1  Brief,  1  Postkarte, 
Fotos. 

1986.  Monczynskl,  .  .  .?,  Ltn. 

Teil  eines  Ausweises,  Rosenkranz, 
Gebetbuch. 

1987. Mazur,  .  .  .?,  Uniformierter. 

1  Erkennungsmarke,  2  Briefe,  1  Me¬ 
daillon. 

1988.  Linowski,  Wladzimierz,  Ltn. 

1  Beamtenausweis,  Foto,  Postkarte. 

1989.  Uniformierter. 

Halbe  Erkennungsmarke,  mit  Namen: 
Pryb  Aleksander. 

1990.  Stojanowski,  Kazimierz,  Obltn.,  Bank¬ 
beamter. 

1  Brief,  1  Schreiben  einer  Bank. 

1991.  Miernlk,  Jozef,  Obltn. 

Impfschein  1067,  Liste  mit  Namen, 
Rosenkranz. 

1992.  Blacha,  Wilhelm,  Ltn. 
Offiziersausweis  für  Res. -Off. 

1993.  Szablowski,  Stanislaw,  Major. 
Impfzettel,  Telegramm. 

1994.  Wyrobek,  Kazimierz,  Ltn.,  geb.  13.  2. 
1910,  Krakau. 

1  Bescheinigung,  1  Postkarte.,  2 
Dienstschreiben,  vom  24.  1.  Art.-Regt. 

1995  Strzatecki,  Tadeusz,  Hptm. 

Soldbuch,  Irnpfzettel. 

1996  topato,  Edward,  Hptm.,  wohnh  : 
Warschau,  ul.  Podhalanska,  13. 

Teil  eines  Offz. -Ausweises,  1  Schrei¬ 
ben  des  Finanzamtes,  Irnpfzettel,  1 
Brief. 

1997.  Andrzejewski,  Bogdan,  Ltn. 

3  Postkarten,  Taschenkalender. 

1998.  Krabowski,  Kazimierz,  Hptm. 

Offz. -Ausweis,  2  Postkarten,  1  Visi¬ 
tenkarte. 

1999.  Drecki,  Edmund,  Obltn.,  geb,  24.  7. 
1897,  wohnh.:  Koscierzyna-Försterei. 
Beamtenausweis,  Pers. -Ausweis,  Kar¬ 
ten,  Briefe,  Postsparbuch,  Försteraus¬ 
weis,  Mobilmachungskarte. 


220 


2000.  Nowickif  Franciszek,  Ltn.,  Ing. 
Beamtenausweis,  Impfschein  150,  Blei¬ 
stiftzeichnung,  1  Medaillon  mit  Kette. 

2001.  Leutnant. 

2002.  Gorski,  Franciscek,  Uniformierter, 
geb.  6.  6.  09. 

Pers.-Ausweis,  5  Briefe,  1  Postkarte 
mit  Absender? 

2003.  Reiterowski,  Hieronim,  Henryk,  Ober¬ 
leutnant,  Arzt. 

1  Amtsschreiben,  1  Geburtsurkunde 
d.  Frau,  1  Todesurkunde,  Mobil¬ 
machungskarte. 

2004.  Uniformierter. 

2005.  Uniformierter. 

1  Zettel  m.  Adressen:  Warda  Wiesy- 
lowna, ‘Warschau  ul.  Walecznik. 

2006.  Nodzynski,  Marjan,  Zbigniew,  Hptm., 
Modlin. 

Visitenkarte,  Fotos,  Taschenkalender. 

2007.  Leutnant, 

2008.  Uniformierter. 

2009.  Dembicki,  Jozef,  Obltn. 
Olfz.-Soldbuch,  mit  Foto,  1  Postkarte. 

2010.  Uniformierter. 

2011.  Uniformierter. 

Erkennungsmarke  (unleserlich). 

2012.  Skolimowski,  Mieczyslaw  Ltn.,  19  7. 
1906. 

Visitenkarte,  Taschenkalender. 

2013.  Wenelczyk,  Antoni,  Hptm, 
Kriegbeorderung,  Teile  eines  Offz.- 
Ausweises. 

2014.  Zaremba,  Wladyslaw,  Uniformierter. 
Impfzettel  2154,  ärztl.  Zeugnis,  Foto. 

2015.  Rutkowski,  Stanislaw,  Grzegorsz, 
Hauptmann. 

2  Postkarten,  Visitenkarten. 

2016.  Uniformierter. 

2  versch.  Visitenkarten,  2  verblaßte 
Fotos  m.  Aufschrift. 

2017.  Konieczny,  Wojciech,  Obltn. 
Offz.-Ausweis,  Führerschein,  Impf- 
zettel  748,  Zettel,  Rosenkranz,  2  Post¬ 
karten,  1  deutscher  Militärpaß  für 
Neffen  auf  den  Obigen. 

2018.  Berylka,  Tadeusz,  Obltn. 

-  1  Offz.-Ausweis  (unleserlich),  1  Zettel 

mit  selbstgeschriebenen  Personalien, 
Impfzettel  1043. 


2019.  Finger,  Edwin,  Ing.,  Marine-Offizier. 
Führerschein,  Visitenkarte,  Mitglieds¬ 
karte  der  Ingenieure,  Foto,  1  gold. 
Stulpenknopf. 

2020.  Leutnant. 

2021.  Karnkowski,  Stanislaw,  Ltn. 

Ausweis  f.  Res.-Offiziere,  1  Post¬ 
karte,  1  Regt.-Abz.,  Taschenkalender. 

2022.  Wisniewski,  Marian,  Uniformierter. 
Impfzettel,  Telegramm,  Postkarten, 

1  Brief. 

2023.  Wilecki,  Alfred,  Zbigniew,  Hptm. 
Ausweis  f.  Res.-Offiziere,  Presseaus¬ 
weis. 

2024.  Zivilist. 

2025.  Oberleutnant. 

2026.  Tlok,  Zbigniew,  Uniformierter,  Ge¬ 
richtsassessor. 

Beamtenausweis,  Dauerfahrkarte,  Vi¬ 
sitenkarte,  Medaillon. 

2027.  Buczkowski,  Waclaw,  Obltn.,  Posen, 
ul.  Szwajcarka,  29  m  8. 

Visitenkarte,  Rosenkranz,  Medaillon 
mit  Kette. 

2028.  Uniformierter. 

2029.  Wanke,  .  .  .?,  Uniformierter. 
Impfschein  812,  2  Karten  in  russ. 
Sprache,  Notizbuch. 

2030.  Kaczmarek,  Roman,  Uniformierter. 
Beamtenausweis,  Trauschein  (unleser¬ 
lich),  1  Postkarte,  1  Brief,  Pers.-Aus¬ 
weis,  1  Bleistiftzeichnung. 

2031.  Garlicki,  Wladislaw,  Uniformierter. 

2  Impfzettel  2484. 

2032.  Brykowicz,  Stefan,  Hptm. 

1  Brief.  Postkarten,  eine  davon  mit 
Abs.:  H.  Beykowicz,  Kalisch,  Hof- 
meisterstr.  17. 

2033.  Malecki,  Antoni,  Hptm. 

Visitenkarten,  Fotos,  1  Brief,  1  ärztl. 
Schreiben,  Zeugnis,  Medaillon,  Füll¬ 
halter,  2  Visitenkarten  auf  Matylde 
Malecka. 

2034.  Uniformierter. 

2035.  Major. 

Versch.  Zettel  mit  Notizen. 

2036.  Kirschte,  Kazimierz,  Josef,  Ltn. 

Offz.-Ausweis,  Impfzettel  2670,  4 
Postkarten,  Foto. 


2037.  Wilamowicz,  Ryczard,  Uniformierter. 
Beamtenausweis,  Impfzettel  3217, 
Postkarte. 

2038.  Kocuner,  Edward,  Amtsrichter  in  Kat- 
towitz,  Ltn. 

Beamtenausweis,  Pers.- Ausweis,  Aus¬ 
weis  f.  Res.-Offz. 

2039.  Morawski,  Jozef,  Uniformierter. 

1  Brief,  2  Postkarten,  1  Gebetbuch, 
1  Kreuz. 

2040.  Brzezinski,  Zygmunt,  Leopold. 
Geburtsurkunde,  Führerschein,  Impf¬ 
zettel  2082,  1  Brief. 

2041.  Swlrszczewski,  Marian,  Hptm. 
Kriegsbeorderung. 

2042.  Uniformierter. 

2043.  Melta,  Wladyslaw,  Uniformierter. 
Führerschein. 

2044.  Borowicz,  Luzjan,  Ltn. 

Mitgliedsbuch,  Impfschein. 

2045.  Mikolajczyk,  Stanislaw,  Ltn. 
Bescheinigung  vom  Garnisonkomman¬ 
deur,  Impfschein,  Medaillon  mit  Kette. 

2046.  Kucharski,  Jozef,  Hptm.,  geb.  4.  7. 

1894. 

Erkennungsmarke. 

2047.  Biesiadowski,  Konstantyn,  Hptm. 

1  Brief,  1  Impfzettel,  2  russ.  Zettel. 

2048.  Uniformierter. 

2049.  Baranowski,  Tadeusz,  Obltn.,  geb. 
9.  2.  95,  Kolomeja,  wohnh.:  Warschau, 
ul,  Kozielska  4. 

2  Postsparbücher,  1  Notizbuch,  Ro¬ 
senkranz. 

2050.  Uniformierter. 

2051.  Oberleutnant. 

Offz. -Ausweis,  Impfzettel  1685,  Tele¬ 
gramm,  Monogramm  S.  B. 

2052.  Wojtowicz,  Sygmunt,  Ltn. 

3  Briefe,  1  Medaillon. 

2053.  Bicz,  Aleksander,  Uniformierter. 
Waffenschein/TTriefe  und  Karten. 

2054.  Wenge,  Marian,  Offizier, 
Erkennungsmarke,  Briefe,  Karten, 
Medaillon  mit  Kette. 

2055.  Armala,  Wladyslaw,  Stefan. 

Militär.  Entlassungsschein,  1935,  da¬ 
maliger  Dienstgrad  Feldwebel,  Impf¬ 
schein  230. 


2056.  Uniformierter. 

Notizbuch,  Fotos. 

2057.  Binder,  Stanislaw,  Ltn. 
Beamtenausweis,  Visitenkarten. 

2058.  Madejski,  Stanislaw,  Zivilist. 
ImpfzetteL 

2059.  Rymaszewski,  Antoni,  Vice-Procura- 
tor.  Uniformierter,  geb.  14.  11.  1902. 
1  Schreiben  d.  d.  79.  Inf.-Regt., 
1  Schreiben  der  Universität  Wilna, 
Visitenkarten,  Postkarten. 

2060.  Baszkowski,  Edmund,  Uniformierter, 
geb.  25.  7.  1903. 

Ausweis  d.  Res. -Offiziere,  2  Briefe, 
Meldekarten. 

2061.  Zajaczkowski,  Wladyslaw,  Unifor¬ 
mierter. 

3  Karten,  1  Brief. 

2062.  Orlowski,  Kazimierz,  Wladyslaw,  Ma¬ 
rian,  Amtsrichter,  geb.  7.  8.  1904. 
Wehrpaß,  Reifezeugnis,  2  Schreiben 
d.  Justizministeriums,  Militär-Entlas¬ 
sungsschein  (als  Schütze  am  31.  3. 
1939  entlassen). 

2063.  Uniformierter. 

2064.  Doroszewski,  Edward,  Uniformierter. 
1  Brief,  1  Postkarte,  Rosenkranz. 

2065.  Walczak,  Pawel,  Obltn.,  Lehrer. 

1  Ausweis  f.  Beamte,  1  Foto,  Impf¬ 
zettel. 

2066.  Hauptmann. 

Briefe. 

2067.  Mieszynski  Stanislaw,  Uniformierter. 

4  Briefe  mit  Abs.:  Sofia  Mieszynskaja 
in  Hainowska. 

2068.  Uniformierter. 

Brief. 

2069.  Hawallo . ?,  Ltn. 

Impfschein,  1  russ.  Quittung. 

2070.  Hauptmann. 

1  kleiner  Taschenkalender  mit 
Adressen. 

2071.  Gidaszewski,  Stanislaw,  Ltn. 
Visitenkarten. 

2072.  Wasiluk,  Michael,  Ltn.,  wohnh.:  Bia- 
lystok,  Kaszubska  3. 

2  Steuerquittungen,  Postkarten. 

2073.  Wlaziejewski,  Roman,  Uniformierter. 
Teile  eines  Pers. -Ausweises,  Waffen¬ 
schein,  Impfzettel. 


222 


2074.  Uniformierter. 

2075.  Uniformierter. 

2076.  Uniformierter. 

2077.  Dembowski,  Jan,  Stefan,  Obltn.,  Ve- 
ter.-Arzt. 

Ausweis  f.  Res.-Offz.,  Impfzettel,  Me¬ 
daillon. 

2078.  Leutnant. 

2079.  Lunski,  Czeslaw,  Uniformierter. 

2  Lohnlisten,  Visitenkarten,  2  Beschei¬ 
nigungen. 

2080.  Korzybski,  Stanislaw,  Obltn. 
Offz.-Ausweis,  Visitenkarte,  Kriegs¬ 
beorderung,  3  Ausweise,  Impfzettel. 

2082.  Uniformierter. 

2083.  Uniformierter. 

Impfzettel,  1  Brief. 

2084.  Cyankiewicz,  Stanislaw,  Uniformierter. 
2  Zettel  m.  Adr.,  Steuerzettel,  Impf¬ 
schein,  Zettel  mit  Notizen. 

2085.  Grojelewski,  Czeslaw,  Uniformierter. 

1  Brief,  Impfschein. 

2086.  Uniformierter. 

2087.  Krupa,  Franciszek,  Ltn. 

8  Postsparbücher,  Ausweis  f.  Res.- 
Offz.,  Kriegsbeorderung. 

2088.  Uniformierter. 

2089.  Slawinski,  Michael,  Hptm.,  geb.  6. 
oder  19.  4.  1890. 

Postkarten,  Impfschein. 

2090  Miesznek  (?),  Leonhard,  Uniformierter. 
Monatskarte,  Erkennungsmarke, 
Kreuz. 

2091.  Uniformierter. 

Impfzettel,  Fotos. 

2092.  Kilbinski,  Adam,  Oberst. 

Impfzettel,  Brief,  Karten,  Ordens¬ 
spange. 

2093.  Zivilist. 

2  Postquittungen,  Postabschnitt  mit 
Absender:  Kainila  Dorn,  in  Ostrong, 
VVestukraine. 

2094.  Zivilist. 

2095.  Kasprzak,  Jozef,  Ltn. 
Beamtenausweis,  Ordensspange. 


2096.  Peisker,  Ryszard,  Obltn. 

1  Brief,  2  Karten,  Visitenkarten,  Zet¬ 
tel  und  Visitenkarten  auf  Namen:  Ro¬ 
man  Miszczuk,  geb.  11.  6.  10.  Obltn. 
wohnh.:  in  Gniezno,  ul.  Sobilskiego 
11a  m  3.  Liste  mit  Namen  von  Offi¬ 
zieren,  1  Bleizeichnung. 

2097.  Augustowski,  Karol,  Ltn.,  geb.  1903. 
Erkennungsmarke,  1  Brief,  Impfzettel, 
Notizzettel. 

2098.  Kuzmiar,  Zygmunt,  Offizier. 
Off.-Ausweis,  Iiripfiflettel,  Foto. 

2099.  Uniformierter. 

2100.  Mellerowicz,  Tadeusz,  Michal,  Uni¬ 
formierter,  Leiter  f.  Abt.  Handwerk 
Bezirksamt  Bialystok. 

1  mil.  Entlassungsschein  vom  29.  8. 
1939,  als  Schütze  entlassen,  3  Briefe, 
1  russ.  Pers. -Ausweis. 

2101.  Wröblewski,  Marian,  Ltn. 

Impfzettel,  2  Fotos. 

2102.  Wieczorek,  Marjan,  Uniformierter. 
Impfzettel,  Bleizeichnung,  Kette,  Mo¬ 
nogramm  M.  W. 

2103.  Malukiewicz,  Stanislaw,  geb.  1907 
Riga. 

Erkennungsmarke,  Postsparbuch, 

1  Dienstschreiben. 

2104.  Koralczyk,  Jan,  Major. 
Offiziersausweis,  1  Medaillon  mit 
Kette. 

2105-  Kosmalski,  Zdzislaw,  Obltn.,  geb. 
17.  4.  07,  wohnh.:  Molodeczno. 

Offz.  -  Ausweis,  Erkennungsmarke, 
Postsparbuch,  2  Schulzeugnisse,  1  Ab¬ 
zeichen,  86.  Inf.-Rgt. 

2106.  Dlugosz,  Mieczyslaw,  Ltn. 

Ausweis  f.  Offz.-Grenzschein,  Brief, 
Postkarten,  Impfschein. 

2107.  Krajewski,  Jan,  Obltn. 

Impfzettel  3347,  Mitgliedskarte. 

2108.  Konaszewski,  Czeslaw,  Zivilist. 

1  Trauschein,  Geburtsurkunde,  Impf¬ 
schein. 

2109.  Uniformierter. 

2110.  Skwierczynski,  Witold,  Sekr.  i.  techn. 
Amt  d.  Wehrmacht. 

Beamtenausweis,  Impfzettel,  Post¬ 
karten. 


223 


2111.  Bulaj,  Aleksander,  Ltn. 

Offz.-Ausweis,  Impfschein  2711. 

2112.  M^czka,  Eugeniusz,  Uniformierter. 

3  Briefe,  2  Karten,  Bleizeichnung. 

2113.  Anton,  Boleslaw,  Hptm. 

1  Bescheinigung,  Teile  eines  Offz.- 
Ausweises. 

2114.  Dqbrowski,  Mieczyslaw,  Obltn.,  Ing. 
Beamtenausweis,  Impfzettel,  Visiten¬ 
karten,  Personalausweis,  Notizbuch. 

21 15.  Grembocki,  Luzjan,  Uniformierter. 
Impfzettel,  1  Brief  mit  Abs.:  Grem- 
bockaja  Sofia,  Nowogrodok,  Kosciel- 
na  56. 

2116.  Dzierzgowski,  Michael,  Obltn.,  Dr. 
phil.,  geb.  19.  9.  1902  in  Posen. 

Dr. -Diplom,  Mitgliedskarte,  1  Brief, 
Fotos. 

2117.  Burdzinski,  Jerzy,  Jan,  Ltn.,  geb. 
11.6.1910. 

Ausweis  f.  Res. -Offz.,  Notizbuch. 

2118.  Lewicki,  Adam,  Dr.  med.,  Hptm. 

1  Postkarte,  Visitenkarte,  Fotos,  1 
Brief. 

2119.  Uniformierter. 

2120.  Jasiukowicz,  Wladyslaw,  Uniformier¬ 
ter,  Vizepräsident  des  Gerichts  in 
Luck. 

Briefe,  Karten. 

2121.  Kilarski,  Edward,  Uniformierter,  geb. 
24.9.1902. 

Postsparbuch,  Mitgliedskarte  des 
Autoklubs,  4  Briefe,  davon  einer  mit 
Abs.:  „Nowogrodok  (Stadt)  ul.  Wo- 
jewodskaja  22",  Taschenspiegel  mit 
Kamm,  Notizbuch. 

2122.  Brzozowski,  Antoni,  Major,  Ing. 
Offz.-Ausweis,  Passierschein,  Post¬ 
sparbuch,  Visitenkarten,  Postkarten, 
Impfschein,  Foto,  Zettel  mit  Namen. 

2123.  Hauptmann. 

2124.  Uniformierter. 

2125.  Baranowski,  Jozef,  Uniformierter, 

1  Brief. 

2126.  Grabowski,  Henryk,  Uniformierter, 
wohnh.:  Lodz,  ul.  Skladowa  42. 
Offz.-Ausweis,  Visitenkarten,  Pers.- 
Ausweis,  Postkarte. 


2127.  Klimczyk,  Antoni,  Ltn.,  geb.  1907. 
Erkennungsmarke,  1  Monatsfahrkarte. 

2128.  Duracz,  Hauptmann. 

Impfschein,  2  Visitenkarten  auf  den 
Namen:  Batorski,  Kazimiers,  Ing. 
Andrzejewski  Bogdan. 

2129.  Kowalski,  Aleksander,  Marek,  Uni¬ 
formierter. 

Trauschein,  Impfzettei  2079,  1  Brief. 

2130.  Kosiecki,  Jozef,  Hptm. 

Offz.-Ausweis,  Marschbefehl,  Impf¬ 
zettel. 

2131.  Liskiewicz,  Leon,  Obltn. 

1  Röntgenbefund,  Impfzettel,  2  Visi¬ 
tenkarten  auf  den  Namen  der  Frau 
Alina. 

2132.  Majewski,  Czeslaw,  Unterkomm.  d. 
Grenzwache. 

2  Visitenkarten,  Impfschein  3305,  ) 
Abz.  d.  Grenzwache. 

2133.  Wilecki,  Ludomir,  Hptm. 
Visitenkarten,  Impfschein,  Füllhalter, 
1  Abz. 

2134.  Witkowski,  Obltn. 

Offz.-Ausweis,  1  militär.  Schreiben, 
wonach  er  dem  Kriegslazarett  504 
zugeteilt  war. 

2135.  Bieganski,  Tadeusz,  Uniformierter. 
Beamtenausweis,  Impfschein,  1  Brief. 

2136.  Bleszynski,  Andrzej,  Ltn. 

Ausweis  f.  Res.-Offz.,  Impfzettel,  Post¬ 
karten. 

2137.  Hirschtritt,  Israel,  Uniformierter,  Apo¬ 
theker. 

Schreiben  des  Bezirksamtes  Krakau, 
Brief,  Karte,  Foto. 

2138.  Uniformierter. 

2139.  Galecki,  Stanislaus,  Junosz. 
Visitenkarten,  Konsulatsbescheini¬ 
gung  aus  Berlin  über  Tätigkeit  im 
Konsulat,  Impfschein,  Reisepaß,  Foto. 

2140.  Czernik,  Maximilian,  Major,  geb. 
15.9.  1890  in  Zawichosz. 

1  Postsparbuch. 

2141.  Smolenski,  Tadeusz,  Hptm. 
Gehaltsabrechnung;  1  Postabschnitt, 
Teil  eines  Ausweises. 

2142.  Uniformierter. 

Briefe,  Impfzettel  mit  Adressen,  No¬ 
tizbuch. 


224 


2143.  Irzynski,  Aleksander,  Obltn. 
Offz.-Ausweis,  Postkarte. 

2144.  Leutnant. 

2145.  ChroScielewski,  Stanislaw,  Hptm. 
Postkarten,  Quittung,  Visitenkarten, 
Notizbuch. 

2146.  Sulkowski,  .  .  .?,  Ltn. 

Teil  eines  Offz.-Ausweises  mit  Foto, 
1  Brief,  Zettel  mit  Adressen,  Erken¬ 
nungsmarke. 

2147.  Oberleutnant. 

1  Brief,  1  Rechnung,  KOP.  in  Ostrog. 

2148.  Leutnant. 

Beamtenausweis. 

2149.  Brzezicki,  Nikolai,  Uniformierter. 
Brief  mit  Abs.:  Franciczka  Mlynow, 
Kreis  Dubno,  Notizbuch. 

2150.  Hauptmann. 

Blatt  von  einem  Ausweis,  Telegramm, 
Schreiben  aus  dem  Gefangenenlager. 

2151.  Gantowski,  Adam,  Uniformierter. 

2  Postkarten,  1  Brief  in  deutscher 
Sprache,  Impfschein. 

2152.  Le&nik,  Tadeusz,  Major. 

Briefe,  Karten,  Impfschein  735,  Ver¬ 
wundetenabzeichen, 

2153.  Zusman,  Zygmunt,  Zivilist. 
Pers.-Ausweis,  Quittung  über  Asser¬ 
vate  v.  Gefängnis  Lemberg,  1  Post¬ 
karte,  Visitenkarte,  Zigarettenetui. 

2154.  S widerski,  Czeslaw,  Obltn. 
Offz.-Ausweis,  2  Briefe,  Medaillon. 

2155.  Kopellnski,  Franciczek. 

1  Zivilerlaubnisschein,  1  Ausweis, 
1  Postkarte,  Impfschein  1999,  Erken¬ 
nungsmarke. 

2156.  Wojtuskiewicz,  Jacenty,  Bochdan. 
Eisenbahnausweis,  Beamtenausweis, 
Mitgliedskarte  d.  Verbandes  d.  Eisen- 
bahn-Ing.,  Briefe,  Karten. 

2157.  Kalpas,  Ryszard,  Obltn. 

Teil  eines  Offz.-Ausweises. 

2158.  Niec,  Wladyslaw,  Ltn. 

Ausweis  f.  Res.-Offz.,  Impfschein, 
1  Brief,  Notizblock. 

2159.  Bursa,  Wojciech,  Offizier. 
Offz.-Ausweis,  2  Karten,  1  Brief. 


2160.  Szyszkowskl,  Tadeusz,  Obltn. 
Quittung  über  Asservate,  Foto,  Impf¬ 
zettel,  Medaillon. 

2161.  Chmielinski,  Witold,  Uniformierter. 
Ausweis  d.  poln.  Roten  Kreuzes  1937, 
Impfschein,  Taschenkalender. 

2162.  Hauptmann. 

2163.  Wilkon . ?,  Major. 

Quittung  für  Asservate, 

2164.  Uniformierter. 

2165.  Szuszkiewicz,  Rafael;  Hptm. 

Adresse  eines  Paketes. 

2166.  Komrowski,  Tadeusz,  Hptm. 
Jagdschein,  Mitgliedskarte  f.  Kolo¬ 
nialliga,  Schießauszeichnung. 

2167.  Bartel,  Wladyslaw,  Hptm. 

2  Frachtbriefe,  1  Postabschnitt 

2168.  Matraszek,  Mieczyslaw,  Ltn. 
Offz.-Ausweis,  2  Briefe. 

2169.  Orzechowski,  Anton,  Uniformierter. 
Briefe,  Karten,  Notizbuch. 

2170.  Kowalewski,  Witold,  Major, 
Postkarten. 

2171.  Uniformierter. 

2172.  Domaradzki,  Tadeusz,  Oberstltn. 
Pers.-Ausweis  auf  Namen:  Helena 
Domaradzka,  Brief. 

2173.  Uniformierter. 

2174.  Mijakowski,  Hugo,  Oberstltn. 
Offz.-Ausweis,  Visitenkarten,  Briefe, 
Orden  Virtuti-militari. 

2175.  Balko,  Anton,  Major. 

Impfschein,  Luftschutzausweis,  Post¬ 
karte. 

2176.  Oberleutnant. 

2177.  Niezgoda,  W.,  Uniformierter. 
Impfschein  4124,  Monogramm  W.  N., 
Notizbuch. 

2178.  Stahr,  Wladyslaw,  Hptm. 
Offz.-Ausweis,  Impfschein  1178,  Brief. 

2179.  Rabasz,  J6zef,  Hptm.,  Wilna,  Poza- 
rowa  18  m  6. 

1  Zettel  mit  Adressen. 

2180.  Kowalski,  Mieczyslaw,  Lehrer. 
Beamtenausweis,  Postsparbuch,  1  rus¬ 
sische  Zeitung  in  poln.  Sprache  vom 
6.  3.  40. 

2181.  Kowalski,  Zygmunt,  Hptm. 
Postkarten,  Briefe. 


Der  Mord  von  Katyn  Bg.  15 


225 


2182.  Marchewski,  Wawrzyniec,  Ob.-Zahl- 
meister. 

Waffenschein,  Impfschein  1 177,  Quit¬ 
tungen,  Visitenkarten,  1  Foto. 

2183.  Uniformierter. 

2184.  Uniformierter.  1 

2185.  Garstka,  Kazimierz,  Major. 

V  erleihungsurkunde  Virtuti-militari, 
Impfschein  893,  Visitenkarten. 

2186.  Doboszynski,  Jaroslaw,  Ltn. 
Erkennungsmarke,  Abzeichen,  Me¬ 
daillon. 

2187.  Uniformierter. 

Quittung  über  21.  500, —  auf  Namen: 
Garbniak. 

2188.  Kayzer,  Jan,  Ltn. 

1  Blatt  v.  Ausweis  d.  Res.-Offz.,  1  Be¬ 
scheinigung,  2  Fotos,  Impfzettel,  Vi¬ 
sitenkarte  mit  Adresse:  Gniezno,  ul. 
Warschawska  3  m  3. 

2189.  Wolyncowicz,  Jerzy,  Zivilist 

2  Postkarten,  2  Impfscheine. 

2190.  Lagody,  Stanislaw,  Ltn. 

1  Ausweis  f.  Res.-Offz.,  Beamtenaus¬ 
weis  (unleserlich). 

2191.  Zivilist 

2192.  Zivilist. 

Gesticktes  Monogramm:  I.  M. 

2193.  Mohl,  Andrzej,  Uniformierter. 

1  Karte  mit  Abs.:  Mohl  Maria,  Mila- 
nowek  u.  Grodiszk,  Impfzettel  2279, 
Medaillon. 

2194.  Normark, .  Stefan,  Uniformierter. 
Briefe,  Karten,  Telegramm  aus  War¬ 
schau  v.  9.  3.  40,  „Sind  gesund,  Woh¬ 
nung  unversehrt,  sind  um  Sorge  um 
Dich.  Janusz  Szerzewski". 

2195.  Kirszanek,  Wladyslaw,  Hptm. 

Offz. -Ausweis,  Impfschein  3043,  1 

Brief,  Bleistiftzeichnung. 

2196.  Hauptmann. 

2197.  Uniformierte*. 

Geldbörse  mit  Monogramm:  S.  S. 

2198.  Dyuko,  Adam,  Tadeusz,  Zivilist, 
Besitzurkunde,  Impfschein  2174. 

2199.  Rybakiewicz,  Witold,  Jurist,  Tarnow, 
Uniformierter. 

Beamtenausweis,  Impfschein  456,  Vi¬ 
sitenkarten. 


2201.  Olszewski,  Kazimierz,  Major. 
Offz.-Ausweis,  Impfschein  2115. 

2202.  Adamczyk,  Stefan,  Obltn.  d.  Panzer¬ 
waffe,  geb.  1897. 

Erkennungsmarke,  Brief,  Rgt.-Ab- 
zeichen,  Notizbuch,  1  Brillantring, 
2  Postkarten  mit  Absender:  Adamczyk 
Genowefa,  Warschau,  Szrenakowska 
174  m  9. 

2203.  Gielarowski,  Stanislaw,  Uniformierter. 
Karten  und  Briefe,  mit  Abs.:  Giela- 
rowska  Maria,  Debica,  ul.  Batorego  3. 

2204.  Grabau,  Waclaw,  Ltn. 

Visitenkarten,  1  Bescheinigung,  Fotos, 
Postkarte. 

2205.  Drobinski,  Stanislaw,  Ltn. 

1  Brief. 

2206.  Wesolowski,  Boreslaw,  Obltn. 

Briefe,  Zigarettenetui,  Postkarten. 

2207.  Stankiewicz,  Michael,  Referender, 
Eisenbahnuniform,  geb.  28.  9.  05, 
Podswilu. 

2208.  Uniformierter. 

2209.  Baranowski,  Jaroslaw,  Ltn. 

Impfzettel,  1  Brief. 

2210.  Bezucha,  Zygmunt,  August,  Obltn., 
geb.  22.  4.  1912. 

Ausweis  f.  Res.-Offz.,  1  Personalaus¬ 
weis. 

221 1.  Kozlowski,  Anton,  Uniformierter. 

1  Postkarte,  1  Brief. 

2212.  Kruz,  Antoni,  Ltn. 

1  Beamtenausweis,  1  Ausweis  f.  Res.- 
Offz.,  Plakette. 

2213.  Bienkunski,  Mieczyslaw,  Ltn. 

1  Res. -Offz.-Ausweis,  1  Postkarte. 

2214.  Karczewski,  Wladyslaw,  Ltn.,  geb. 
21.  12.  98  in  Sokalu. 

1  Res. Offz. -Ausweis,  Brancheausweis, 
Impfzettel. 

2215.  Hauptmann. 

2  Quittungen  auf  den  Namen:  Bul- 
hard,  Rechng.  1  Komp. 

2216.  Bednarowicz,  Czeslaw,  Ltn.,  geb.  12. 7. 
1909  in  Wilna. 

1  Personalausweis,  1  Beamtenausweis, 
Postkarte,  Brief. 

2217.  Uniformierter. 

1  französ.  Medaille,  1  Taschenkalen¬ 
der,  mit  Aufschrift  Henia,  Franzow- 
skiego  tel.  6558. 

1  Zettel  mit  Adressen. 

2218.  Hauptmann. 

2219.  Walczak,  Stefan,  Uniformierter. 
Postkarten. 

2220.  Leutnant. 


226 


2221.  Uniformierter. 

2222.  Trochymczuk,  Tomasz,  Obltn.,  geb. 
27.  12.  1908  in  Oszczow. 

Postsparbuch,  1  Brief,  Notizblätter. 

2223.  Niesiewicz,  Tadeusz,  Inspektor,  Zi¬ 
vilist,  Finanzministerium. 
Internationale  Reisekarte  auf  obigen 
Namen,  Fotos,  Bleizeichnung,  Ta¬ 
schenkalender,  Telegramm,  Visiten¬ 
karten. 

2224.  Smolinski,  Eugeniußz,  Hptm. 
Offz.-Ausweis,  Impfschein  1180,  1  russ, 
Hinterlegungsschein,  1  Brief. 

2225.  Leszczynski,  Zygmunt,  Obltn. 
Visitenkarten,  Waffenschein,  Ta¬ 
schenkalender,  1  Gerichtsschreiben 
wegen  Alimentensache. 

2226.  Wichlinski,  Valentyn,  Uniformierter. 
Impfschein  2834,  Foto. 

2227.  Kawka,  Jözef,  Lehrer,  Offz.,  geb.  8.  2. 
1900,  wohnh.:  Halino w  Pz,  Mikolajow 
K.  D  2. 

Postsparbuch,  Postkarte,  Foto,  Mono¬ 
gramm,  1  Medaillon,  1  Hinterlegungs¬ 
schein. 

2228.  Major. 

2229.  Hauptmann. 

Hinterlegungsschein. 

2230.  Niewiadomski,  Czeslaw,  Uniformier¬ 
ter  (vorstehender  Name  auf  einer 
Holztafel). 

1  Holztafel,  1  Brief,  1  Karte,  Impf¬ 
zettel  797,  Rosenkranz,  2  Medaillons, 
Tabakdose  aus  Holz. 

2231.  Zak,  Jan,  Hptm. 

Impfschein  958,  Hinterlegungsschein, 
Foto  mit  Aufschriften,  Monogramm. 

2232.  Strenkowski,  Jerzy,  Hptm. 

1  Pers.-Ausweis  seiner  Frau:  Stren- 
kowska,  Warschau,  1  Hinterlegungs¬ 
schein. 

2233.  Kaminski,  Jozef,  Ltn.,  geb.  1907. 
Waffenschein,  Arztzeugnis,  Brief. 

2234.  Markowicz,  Czeslaw,  Uniformierter. 

;  2  Postkarten,  Plakette. 

2235.  Kowalkowski,  Bronislaw,  Hptm. 
Ausweis  f.  Offz.,  Verleihungsurkunde 
Virtuti  militari,  Führerschein,  ausge¬ 
stellt  Baranowicze,  Impfzettel  3458, 
Postkarten,  Hinterlegungsschein. 

2236.  Ksi^zek,  Jözef,  Ing.,  Obltn. 
Offz.-Ausweis,  Waffenschein,  Impf¬ 
schein  1858,  Postkarten. 

2237.  Kusz,  Adolf,  Uniformierter. 

Impfzettel  2495,  Führerschein,  Me¬ 
daillon  mit  Kette,  1  Kreuz. 


2238.  Slawin,  Jerzy,  Uniformierter. 
Postkarten  mit  Absender:  Sofia  Sla- 
winowa,  Warschau,  ul.  Krakowski  — 
Przedm.  6  m  23,  Impfschein,  Gebet¬ 
buch. 

2239.  Wozniak,  Marian,  Obltn. 
Beamtenausweis,  Ausweis  f.  Res.Offz., 
Hinterlegungsschein,  Visitenkarte, 
Monogramm,  Kreuz. 

2240.  Wichtowski,  Tadeusz,  Ltn. 

Res. Offz.-Ausweis. 

2241.  Uniformierter.  — 

2  Impfzettel  mit  Namen:  Doroszczak 
Jozef,  und  Kazoba  Jerzy,  Hinter¬ 
legungsschein,  Briefe. 

2242.  Uniformierter. 

2243.  Guzewski,  Ryszard,  Uniformierter. 
Postkarten  a.  Namen:  Sofia  Guzewska, 
Warschau. 

2244.  Jozwikiewicz,  Hugeniusz,  Hptm.  d. 
Marine,  wohnh.:  Prusk,  ul.  84. 
Schützen-Rgt. 

1  eigener  Brief,  v.  10.  9.  39,  Impf¬ 
schein  1778,  Notizbuch,  Hinterlegungs¬ 
schein. 

2245.  Uniformierter. 

2246.  Gonsiecki,  Jözef,  Hptm. 

Offz.-Ausweis,  2  Briefe. 

2247.  Lewartowski,  Jerzy,  Hptm.,  Warschau, 
ul.  Ludna  9  A  m  11. 

Visitenkarten,  Pers.-Ausweis,  Besitz¬ 
urkunde,  2  Dienstschreiben,  2  Post¬ 
karten,  Bleistiftzeichnung  aus  Ko- 
zielsk,  Rosenkranz,  Notizbuch. 

2248.  Kwiecinski,  Jan,  Ltn.,  geb.  9.  6.  1907. 
Mobilmachungskarte,  Beamtenaus¬ 
weis,  Offz.-Ausweis,  Notizen,  3  Fotos, 
Trauschein. 

2249.  Wyszkowski  ?  (Wierzchowski),  Wik¬ 
tor,  Ltn. 

Besitzurkunde,  Kriegsbeorderung,  Mit¬ 
gliedskarte  cL  Res. -Offz.,  Postspar¬ 
buch,  1  Brief  m.  Abs.,  Erkennungs¬ 
marke. 

2250.  Dobak,  Stanislaw,  Major,  Arzt. 
Pers.-Ausweis,  Mitgliedskarte  des 
Aerzteverbandes,  wohnh.:  in  Brom¬ 
berg,  Danziger  Str.  1,  Brief. 

2251.  Ganusiewiczr  Marian,  Uniformierter. 
1  Karte  mit  Absender,  1  Brief. 

2252.  Mykietyn,  Jan,  Hptm. 

Briefe,  Zettel  mit  seinem  Namen. 

2253.  Darzecki,  Ryszard,  Uniformierter. 
Impfschein  719,  1  Brief,  1  Medaillon 
mit  Ke-tte. 

2254.  Uniformierter. 


Der  Mord  von  Katyn  Bg.  15' 


227 


2255.  Adamski,  Jözef,  Lehrer,  Ltn.f  geb. 
1.  9.  1897  in  Bajki,  Stary,  wohnh.:  in 
Michalowna  —  Nieszbudka. 
Postsparbuch,  Besitzurkunde,  Visiten¬ 
karte,  Postkarten,  Impfschein. 

2256.  Uniformierter. 

1  Notizbuch. 

2257.  Hauptmann. 

2258.  Hauptmann. 

2259.  Dybiec,  Boguslaw,  Obltn. 

Offz. -Ausweis,  Impfzettel  3900. 

2260.  Kabciuk,  Witold,  Florian,  Hptm. 
Offz.- Ausweis. 

2261.  Lubinkowski,  Bronislaw,  Jozef,  Hptm. 
der  Marine. 

Impfzettel,  Visitenkarten,  Zettel  aus 
Offz. -Ausweis. 

2262.  Leutnant. 

2263.  Wi^cek,  Wojciech,  Major. 

Offz. -Ausweis,  Besitzurkunde,  Post¬ 
sparbuch. 

2264.  Jelinski,  Franciczek,  Uniformierter. 

2  Postkarten  mit  Abs. 

2265.  Gorak-Osirowicz,  Ksawesy,  Ltn. 

Teile  eines  Res. -Offz. -Ausw.,  Post¬ 
karte,  Medaillon. 

2266.  Kubala,  Franciszek,  Andreas,  Hptm. 

3  Dienstschreiben,  1  Brief. 

2267.  Uniformierter. 

Pers. -Ausweis,  Offz. -Ausweis,  Hinter¬ 
legungsschein. 

2268.  Hauptmann. 

2269.  Bien,  Stanislaw,  Offz.,  geb.  22.  12.  91, 
Warschau, 

Pers. -Ausweis,  1  Brille. 

2270.  Jess,  Edward,  Uniformierter. 

3  Postkarten  m.  Abs.:  Jess,  Halina, 
Kalisch. 

2271.  Uniformierter. 

2272.  Dworecki,  Boleslaw,  Hptm. 
Visitenkarte,  Offz. -Ausweis  (unleser¬ 
lich),  1  Passierschein,  Impfschein  1714, 

2272.  McpJry,  Sixtus,  Hptm. 

Notizbuch,  Sparbuch. 

2274.  Szlemko,  Silvester,  Hptm. 

Offz. -Aus weis,  Militärführerschein, 

2275.  Szramski,  Adam,  Ltn. 

Res. -Offz.- Aus  weis,  Beamtenausweis, 
Führerschein,  Visitenkarten,  Impf¬ 
zettel  1033. 

2276.  Lipka,  Jan,  Tadeusz,  Hptm. 
Visitenkarte,  Pfandschein,  Sportaus¬ 
weis,  Marschbefehl,  Fotos. 


2277.  Majewski,  Franciszek,  Obltn. 
Postkarte,  Briefumschlag,  Telegramm, 
Impfschein  4041. 

2278.  Jurasz,  Stanislaw,  Hptm. 

Impfschein  1069,  Frauenfoto,  Hinter- 
legungsschein. 

2279.  Uniformierter. 

2280.  Goldstein,  Samuel,  Ltn. 
Res.-Offz.-Ausweis,  Arztausweis,  Vi¬ 
sitenkarte. 

2281.  Dombrowski,  Ludwik,  Ltn. 
Mobilmachungskarte,  Res.-Offz.-Aus¬ 
weis,  Postkarte,  1  Brief,  1  Zettel  mit 
Adressen. 

2282.  Kuryilo,  Tadeusz,  Obltn. 
Visitenkarten,  Res.-Offz.-Ausweis, 
Führerschein,  Foto. 

2283.  Borkowski,  Piotr,  Hptm. 

1  Brief,  Impfschein  611,  Hinterlegungs¬ 
schein. 

2284.  Uniformierter. 

1  Brief,  unterschrieben  von  Kindern, 
Gebetbuch,  mit  Notizen. 

2285.  Bardczak  (?),  Jan,  Uniformierter. 

2  Postkarten,  Impfschein  1174,  Pla¬ 
kette. 

2286.  K^cikowski,  Wiktor,  Uniformierter. 

Fotos,  Medaillon,  Hinterlegungs¬ 

legungsschein. 

2287.  Uniformierter. 

2288.  Butkiewicz,  Aleksander,  Ltn. 
Offz.-Ausweis,  Impfzettel,  Hinter¬ 
legungsschein. 

2289.  Arcimowicz,  Zeno,  Uniformierter. 

1  Postkarte,  Zettel  mit  Notizen. 

2290.  G^sior,  Leon,  Schulleiter,  Hptm. 

Visitenkarten,  Lehrerdiplom,  2  Briefe, 
Fotos,  Medaillon,  Hiniterlegungs- 

schein. 

2291.  Fiedorowicz,  Tadeusz,  Hptm. 

1  Brief,  mit  Abs.:  aus  Wilna,  Janina 
Fiedorowicz. 

2292.  Uniformierter. 

Notizbuch,  Plakette. 

2293.  Dzenajewicz  (?),  Jözef  Ltn. 

Ausweis  f.  Res.*Offz.,  Waffenschein, 

2  Postkarten. 

2294.  Uniformierter. 

2295.  Major. 

Notizblätter. 

2296.  Kiersnicki,  Jerzy,  Uniformierter. 
Visitenkarte,  Kennkarte,  Brief,  Tele¬ 
gramm,  Ausweis  der  Handelskam¬ 
mer  Bialystok. 


228 


2297.  Cyganski,  Adam,  Sohn  des  Wlady- 
mierz,  Uniformierter. 

Impfschein  2850,  Kriegsbeorderung, 
Postkarte,  1  Brief. 

2298.  Oberleutnant. 

2299.  Dzierzecki,  Zygmunt,  Obltn. 
Besitzurkunde,  Postkarten. 

2300.  Herold,  Ernest,  Hptm. 

1  Postkarte,  1  Brief. 

2301 .  Mscichowski,  Franciczek,  Leutnant. 
Impfzettel. 

2302.  Uniformierter. 

Visitenkarte  mit  Namen:  Dorok  Firlej- 
Bielenska. 

2303.  Deuberg,  Jerzy,  Jakob,  Wladyslaw. 
Zettel  eines  Ausweises,  Medaillon. 

2304.  Nowakowski,  Zdzislaw,  Uniformier¬ 
ter. 

Beamtenausweis,  Postkarte,  Foto, 
Hinterlegungsschein,  Medaillon. 

2305.  Freundt,  Waclaw,  Uniformierter. 
Impfzettel  2118, 

2306.  Szklaszewskl,  Zygmunt,  Obltn. 
Impfschein  393. 

2307.  Pawlowski,  Jan,  Uffz.  Fähnrich. 

1  Telegramm,  Impfschein,  Zigaretten¬ 
etui. 

2308.  Rodzinski,  Stanislaw,  Jerzy,  Hptm. 
Mobilmachungskarte,  Invalidenaus¬ 
weis. 

2309.  Fieszier,  Jerzy,  Dr.  med.,  Hptm.,  wohn¬ 
haft:  Kielce,  Sienkiewicza  73. 
Ausweis  für  Res.-Offiziere,  Visiten¬ 
karten,  Beamtenausweis,  Reisepaß, 
Briefe,  Wehrpaß  d.  poln.  Legion. 

2310.  Oberleutnant. 

2311.  Ziölkowski,  Jan.,  Ltn. 

Besitzurkunde,  1  Res.-Offiz.-Ausweis, 
1  Gebetbuch,  Brief,  Foto,  Feuerzeug. 

2312.  Uniformierter. 

2313.  Skibinski,  Marian,  Stanislaw,  Ing., 
Leutnant. 

Ausweis  f.  Res.-Offiz.,  Beamtenaus¬ 
weis,  Waffenschein,  Monogramm  S.M. 

2314.  Uniformierter. 

2315.  Oberleutnant. 

2316.  Prazmowski,  Jerzy,  Marian,  Unifor¬ 
mierter,  geb.  2.  8.  1901  in  Krakau. 
Pers.-Ausweis,  Impfzettel  2128,  1  Brief, 
Medaillon,  Taschenkalender,  Notiz¬ 
buch. 

2317.  Ptak,  Jan,  Romuald,  Ltn. 

Ausweis  f.  Res.-Offiz.,  Plakette,  Me¬ 
daillon  mit  Kette. 


2318.  Uniformierter. 

2319.  Kozlel,  Stanislaw,  Hptm.  d.  Panzer¬ 
waffe. 

Militärführerschein,  Pers.-Ausweis, 
Offiz.-Ausweis,  Monogramm,  Plakette 

2320.  Dewinski,  Henryk,  Rechtsanwalt, 
Hptm.,  wohnh.:  Tarnowskie. 

Ausweis  f.  Res.-Offiz  ,  Pers.-Ausweis, 
Visitenkarte. 

2321.  Uniformierter. 

2322.  Szewczyk,  Jan,  Hptm. 

Impfschein,  Brief,  Bleistiftzeichnung. 

2323.  Kaube,  Franciszek,  Leutnant. 
Offiz.-Ausweis. 

2324.  Uniformierter. 

Zettel  mit  Adressen:  Pogorzelski  Sta¬ 
nislaw,  Kwiotkuwek  Post  Kompinow. 

2325.  Drozdowski,  Romolt,  Stefan. 
Impfschein,  Taschenkalender. 

2326.  Garlinski,  Stanislaw,  Obltn. 
Pers.-Ausweis,  2  Foto. 

2327.  Wierszylo,  Ludwig,  Major,  Dr.  med. 
1  Schreiben  vom  Magistrat  Warschau, 
1  Brief,  Impfschein,  Gestellungsbefehl. 

2328.  Nal^cz-Dobrowolski,  Tadeusz,  Stu¬ 
dent,  Uniformierter. 

Schulausweis,  Impfschein,  2  Amts¬ 
schreiben,  Visitenkarte, 

2329.  Giiycki,  Aleksander. 
Beamtenausweise,  Taschenkalender. 

2330.  Leutnant. 

1  Postkarte. 

2331.  Marczynski,  Feliks,  Ltn. 
Besitzurkunde,  Führerschein,  Waffen¬ 
schein,  Mitgliedsbuch  d.  Res.-Offiz. 

2332.  Koziorowskl,  Jerzy,  Leutnant. 
Impfschein,  Zettel  mit  Notizen. 

2333.  Zalewski,  Jan,  Obltn. 
Res.-Offiz.-Ausweis,  Führerschein, 
Postbelege. 

2334.  Hauptmann. 

Familienfoto,  Plakette,  Zettel  mit  No¬ 
tizen. 

2335.  Wozniak,  Edmund,  Ltn. 
Mofcilmachungskarte,  Beamtenaus¬ 
weis,  Impfschein,  1  Armbanduhr. 

2336.  Rudlicki,  Czeslaw,  Uniformierter. 

1  Visitenkarte,  Postkarten,  3  Briefe, 
Quittung,  1  Medaillon  mit  Kette. 

2337.  Kucharski . ?  Ltn. 

Postkarte,  Impfschein,  Postquittung. 

2338.  Zivilist. 


2339.  Bogobowicz,  Aleksander,  Ronioald, 
Obltn. 

Pers. -Ausweis,  Ordensspange,  Impf¬ 
schein,  2  Briefe,  Besitzurkunde, 
Führerschein. 

2340.  Uniformierter. 

Impfschein,  1  Uhrenanhänger:  2  ge¬ 
kreuzte  Hufeisen. 

2341.  Uniformierter. 

2342.  Uniformierter. 

2343.  Uniformierter. 

2344.  Schön,  Adolf,  Marian,  Schulinspektor. 
Beamtenausweis,  Verleihungsurkunde 
„unbesiegte  Kämpfer“,  Visitenkarte, 
Notizblock. 

2345.  Uniformierter. 

1  Brief,  Zettel  mit  Notizen. 

2346.  Piontkowski,  Marian,  Ltn. 

1  Pers. -Ausweis,  Schulausweis,  Teil  1 
Besitzurkunde,  Briefe. 

2347.  Leutnant. 

2348.  Leutnant. 

2349.  Leutnant. 

2350.  Garbolewski,  Kazimierz,  Unifor¬ 
mierter. 

Zettel  mit  Adressen,  Impfschein. 

2351.  Cze&nik,  Marian,  Ltn. 

2  Postkarten  mit  Abs.:  Czesnik  War¬ 
schau,  ul.  Piusa  16,  Mobilmachungs¬ 
karte;  Ausweis  f.  Res.-Offiz.,  Impf¬ 
schein. 

2352.  Uniformierter. 

2353.  Zivilist. 

2354.  Zelazowskl,  Stefan,  Uniformierter. 

3  Postkarten,  1  Brief. 

2355.  Zivilist. 

2356.  Nazierewicz,  Josef,  Gabriel,  Obltn. 
Offiz. -Ausweis,  Dienstschreiben  vom 
12.  Ulanen-Regt.,  Beamtenausweis 
(unleserlich). 

2357.  Srebrny,  Kazimierz,  Obltn. 

Reisepaß,  Impfschein,  Kruzifix,  Notiz¬ 
buch. 

2358.  Gaik,  Kazimierz,  Uniformierter. 
Ausweis,  1  Brief. 

2359.  Lasak,  Jö'zeTT  Obltn. 

Ausweis  f.  Res.-Offiz.,  Brief,  Beamten¬ 
ausweis,  Zettel  mit  Notizen,  Dienst- 
streiben  7.  Pion.-Batl. 

2360.  Nowicki,  .  .  .  .?  Hptm. 

1  Rechnung  für  Gehalt,  1  Brille. 

2361.  Laudanski,  Wiktor,  Uniformierter. 

Erk. -Marke,  Beamtenausweis,  Führer¬ 
schein. 


2362.  Zivilist. 

2363.  Poblawski,  Franciszek,  Fähnrich. 
Erk.-Marke,  Brief,  Taschenkalender. 

2364.  Zdeb,  Marcin,  Obltn. 

Visitenkarte,  1  Mitgliedskarte  für 
Schützen,  2  Briefe. 

2365.  Klaczynski,  Michal,  Obltn. 

Postkarten,  Brief. 

2366.  Hotowskl?  Obltn. 

Impfschein,  Notizbuch,  1  Zettel  an  d. 
Zugführer. 

2367.  Otto,  Aleksander,  Ltn. 
Gehaltsabrechnung,  Impfschein, 

2368.  Jelowickl,  Stanislaw,  Ltn. 

Postkarten,  Notizbuch,  Impfschein. 

2369.  Sinicki,  Wladyslaw,  Dr.  med.,  Obltn. 
Beamtenausweis,  Postkarte,  1  Brief, 
Impfzettel,  Rosenkranz. 

2370.  Rojecki,  Ltn. 

1  Zahnarztquittung,  2  Postabschnitte. 

2371.  Filirinski,  Jan,  Uniformierter. 
Postkarte,  Brief,  Medaillon  mit  Kette. 

2372.  Mistata,  Stefan  Uniformierter. 
Dienstausweis. 

2373.  Uniformierter. 

Notizbuch,  darin  1  Zettel  mit  Namen: 
Ltn.  Kracink  Wladylaw. 

2374.  Uniformierter. 

2375.  Choronewskl,  Wladyslaw,  Unifor¬ 
mierter. 

1  Mitgliedskarte  d.  Verb.  d.  Res.- 
Offiz..  Postkarte,  Beamtenausweis. 

2376.  Krqplicki,  Waclaw,  Uniformierter. 
Beamtenausweis,  Pers. -Ausweis,  Vi¬ 
sitenkarte,  Impfschein,  Brief. 

2377.  Krause,  Franz,  Ltn. 

Karten  u.  Briefe,  1  Karte  m.  Adresse: 
Kazimina  Krause,  Posen,  Jarokows- 
kiego  16  m  8(  mehrere  Karikaturen¬ 
zeichnungen  der  Gefangenschaft. 

2378.  Milewski,  Wladyslaw,  Michal,  Obltn., 
geb.  23.  10.  1903. 

Res.-Offiz. -Ausweis,  Postkarte,  Notiz¬ 
buch,  Abzeichen,  Kruzifix, 

2379.  Oberleutnant. 

Postkarten,  Medaillon. 

2380.  Leutnant. 

2381.  Wroblewski,  Edmund,  Ltn. 

Erk.-Marke,  Ausweis  f.  Res.-Offiz., 
Beamtenausweis,  Brief,  Medaillon 
mit  Kette. 

2382.  Wolinski,  Jözef,  Obltn.,  geb.  4.  1.  1890. 
Mobilmachungskarte,  Impfschein,  La¬ 
zarettentlassungsschein. 


230 


2383.  Ulasiewicz,  Wladimir,  Uniformierter. 
2  Briefe. 

2384.  Uniformierter. 

1  Brief,  Visitenkarte  m.  Namen:  Bog- 
dan  Sobiesinski. 

2385.  Uniformierter. 

2386.  Kaftla,  Witold,  Roman,  Uniformierter. 
Teile  eines  Ausweises,  Mitgliedskarte 
vom  Ruderverein. 

2387.  Szafranski,  Jan,  Uniformierter. 
Visitenkarten,  Impfschein,  Postkarten, 
Briefe. 

2388.  Ratajskif  Witold,  Marian,  Kaufmann, 
Uniformierter,  geb.  23.  1.  1899  in 
Krosnystaw. 

Pers.-Ausweis,  Ausweis  f.  Sportabzei¬ 
chen,  Briefe  und  Karten. 

2339.  Uniformierter, 

Impfzettel,  Kalender. 

2390.  Leutnant. 

2  Visitenkarten  mit  versch.  Namen, 
Impfschein,  Fotos,  Kette  mit  Me¬ 
daillon. 

2391.  Przewlocki,  Waclaw,  Uniformierter. 
Erk.-Marke,  Waffenschein,  Führer¬ 
schein,  Beamtenausweis,  gold.  Me¬ 
daille  mit  Datum  30.  4.  34. 

2392.  Uniformierter, 
handgezeichnete  Landkarte,  selbst¬ 
gefertigter  Kalender,  Tage  bis  zum 
23.  4.  40  abgestrichen. 

2393.  Uniformierter, 

2394.  Oberleutnant. 

2395.  Szpakowski,  Jan,  Uniformierter. 
Postkarten,  Abzeichen. 

2396.  Polec,  Stanislaw,  Obltn. 

Offiz. -Ausweis,  Impfschein,  kleines 
Notizbuch,  Rosenkranz. 

2397.  Steslewski,  Wladimir,  Uniformierter. 

2398.  Szkuta,  Stanislaw,  Ltn. 

Impfschein,  Mitgliedskarte  d.  Res.- 
Offiz. 

2399.  Szurlej,  Jan,  Hptm. 

Postsparbuch,  Waffenschein,  Impf¬ 
schein,  Medaillon  mit  Kette,  Mono¬ 
gramm. 

2400.  Steplewski,  Jözef,  Wladyslaw,  Hptm. 
geb.  14.3.99  in  Raszkowic. 

Offiz. -Ausweis,  Impfschein,  1  Schrei¬ 
ben  des  Innenministeriums. 

2401.  Dejewski,  Stanislaw,  Arkadiusz, 
Obltn.,  Pilsudski-Rgt. 

Offz. -Ausweis,  Visitenkarten,  Impf¬ 
schein,  2  Postkarten,  1  Brief. 


2402.  Okrzeja,  Wladyslaw,  Karol,  Unifor¬ 
mierter. 

Pers.-Ausweis,  Beamtenausweis,  Foto. 

2403.  Nikiel,  Michal,  Uniformierter. 

2  Impfscheine. 

2404.  Socha,  Jan,  Uniformierter. 

2  Briefe,  1  Karte. 

2405.  Grabowski,  Stanislaus,  Ltn. 
Taschenkalender  mit  Namen:  Kra- 
bowski  Stanislaw,  Zettel  mit  Adressen. 

2406.  Ciszkiewicz,  Stanislaw,  Ltn. 

Ausweis  des  poln-Aofen  Kreuzes,  Vi¬ 
sitenkarten,  1  Bescheinigung. 

2407.  Nazi^blo,  Stefan,  Uniformierter. 
Postkarte,  1  Foto. 

2408.  Leutnant. 

2409.  Zakrzewski,  Wojciech,  Ltn. 
Beamtenausweis,  Ausweis  f.  Res.- 
Offz.,  1  Taschenkalender. 

2410.  Klopotowski,  Stefan,  Uniformierter. 
Impfschein,  Verleihungsurkunde,  Me¬ 
daillon  m.  Kette. 

2411.  Uniformierter. 

Visitenkarten  mit  Namen:  Cebo  Ka- 
zimierz,  auf  der  Rückseite  Adr.:  An¬ 
ton  Cebo,  Nuoka  b.  Myslowice,  ul. 
Mickiewicza  1  m  10. 

2412.  Brodowski,  Zbigniew,  Obltn, 
Beamtenausweis,  Kriegsbeorderung, 
2  Postkarten. 

2413.  Jung,  Konrad,  Ltn.,  geb.  18,  2.  1914. 
Pers.-Ausweis,  Führerschein,  Visiten¬ 
karten,  1  Brief. 

2414.  Lapinski,  Wladyslaw,  Obltn, 

Offz. -Ausweis. 

2415.  Uniformierter. 

2416.  Uniformierter. 

2417.  Gil,  Stanislaw,  Ltn. 

1  Bescheinigung  über  Mitgliedschaft 
des  Lehrerverbandes,  Visitenkarte, 

2  Briefe. 

2418.  Leutnant. 

Notizen  mit  Adressen,  Rosenkranz, 
Medaillon. 

2419.  Uniformierter. 

2420.  Uniformierter. 

2421.  Ptjplowski,  Jerzy,  Hptm.,  geb.  24.  12. 
1894. 

1  Offz.-Ausweis,  Führerschein,  Vi¬ 
sitenkarte,  Rgt. -Abzeichen. 

2422.  Uniformierter. 

Zettel  mit  Notizen. 

2423.  Pociej,  Marian,  Uniformierter. 
Pers.-Ausweis,  Impfschein. 


231 


2424.  Uniformierter. 

1  Kette  mit  Trillerpfeife  in  Form  eines 
Totenschädels. 

2425.  Hertz,  Stanislaw,  Ltn. 

Postkarten,  Abs.:  Jadwiga  Hertzowa, 
Michalowice  bei  Warschau. 

2426.  Kral,  Jözef,  Obltn. 

1  Postkarte,  1  Zettel  mit  Adressen. 

2427 . chlewicz,  Jan,  Uniformier¬ 

ter,  Schulleiter  in  Glowczyn,  Kreis 
Grojec. 

Beamtenausweis. 

2428.  Wajnrib,  J. 

2  Bescheinigungen  (Kozielsk). 

2429.  Uniformierter, 

2430.  Zasztowt  (?),  Germann,  Uniformierter, 
geb.  4.  1.  05. 

Pers.-Ausweis,  5  Briefe  mit  Abs.: 
Zasztowt  Anna,  Swiataja  Wolja, 
Ujezd  Kosow,  Bez.  Pinsk. 

2431.  Rieger,  Andrzej,  Ltn.,  geb.  1.  11.  1906, 
wohnh. :  Katto wicz,  ul.  Kosciuszki  6  m  6. 
Pers.-Ausweis,  Mobilmachungskarte, 
Impfschein,  Ausweis  d.  Res.-Offz., 
2  Abzeichen,  Notizbuch. 

2432.  Uniformierter. 

Impfschein,  Zettel  mit  Notizen. 

2433.  Ambroziewicz,  Wlodzimierz,  Dr.  med., 
Uniformierter,  Posen,  ul.  3.  Maja  5., 
geb.  26.  6.  1895  in  Odessa. 
Pers.-Ausweis,  Führerschein,  Visiten¬ 
karten,  1  Brief,  1  Schreiben  vom 
Aerztebund  Posen. 

2434.  Schwarz,  Klemens,  Uniformierter. 
Impfschein,  1  Foto,  Monogramm:  S.  K, 

2435.  Harting,  Michal,  Ltn. 

1  Postkarte. 

2436.  Smalowski,  Jan,  Uniformierter. 

1  Postkarte. 

2437.  Zgielski,  Roman,  Jozef,  Uniformierter, 
Beamtenausweis,  Impfschein,  2  Briefe. 

2438.  Uniformierter. 

2439.  Oberleutnant. 

Visitenkarte  auf  Namen:  Kosmalski 
Zdislaw,  Obltn. 

2440.  Malinski,  Roman,  Uniformierter. 

1  Brief. 

2441.  Pawtowski,  Czeslaw,  Ltn. 
Pers.-Ausweis,  Foto,  1  Brief,  1  Schrei¬ 
ben  d.  Behörde,  Hinterlegungsschein, 

2442.  Syiberstau,  Karo],  Ltn. 

Offz. -Ausweis,  Impfschein,  Hinter¬ 
legungsschein. 


2443.  Leszczynski,  Stanislaw,  Kazimierz, 
Ltn,,  Referender,  Kuratorium  v.  Lublin. 
Beamtenausweis,  1  Postkarte,  Ordens¬ 
schnalle. 

2444.  Uniformierter. 

Postabschnitt,  Impfschein. 

2445.  Uniformierter. 

2446.  Zimpel,  Franciszek,  Obltn.,  geb.  Ja¬ 
nuar  1894. 

Ausweis  f.  Res.-Offz. 

2447.  Gorliwy,  Jan,  Ltn. 

1  Telegramm,  Einberufung. 

2448.  Podwysocki,  Edward. 

Ausweis  f.  Res.-Offz.,  Briefe,  Post¬ 
karten. 

2449.  Pitera,  Jan,  Uniformierter. 

Briefumschlag,  Foto. 

2450.  Uniformierter. 

2451.  Puchalski,  Romuald,  Ltn.,  geb.  20.  11. 
1904. 

Ausweis  f.  Res.-Offz.,  Impfschein, 

2452.  Francisczak,  Jözef,  Uniformierter, 
Sohn  des  Wladyslaw. 

3  Briefe. 

2453.  Maksymienko,  Roman,  Uniformierter. 
Beamtenausweis,  Impfschein  3058, 
3  Postkarten,  Abs. :  Maria  Maksimienko 
in  Radom,  Zeremskiego  30  m.  3). 

2454.  Jastrz^bski,  Wladyslaw,  Uniformierter. 

1  Postkarte,  1  Impfschein,  1  Kettchen. 

2455.  Ilnow,  Nikolai,  Ltn. 

1  russ.  Quittung. 

2456.  Korocz,  Stefan,  Hptm. 

Postabschnitte,  Briefe,  Steuerzettel 
Finanzamt  Posen. 

2457.  Zivilist. 

Zettel  mit  Adressen. 

2458.  Zivilist. 

2459.  Landsberg,  Ludwik,  Jan,  Ltn. 

2  Visitenkarten,  2  Zettel. 

2460.  Sanek,  Marjusz,  Oberleutnant. 
Impfzettel  1631. 

2461.  Leutnant. 

2462.  Kasobudzki,  B- _ law,  Hptm.,  Sohn 

des  Jan. 

2  Briefe. 

2463.  Uniformierter. 

23  halbe  Erkennungsmarken. 

2464.  Uniformierter. 

2465.  Dombrowski,  Jan,  Henryk,  Obltn. 

1  Waffenschein,  2  Postkarten,  1  Brief, 
Impfschein. 

2466.  Urbaniak,  Stefan,  Ltn.,  geb.  1913. 
Erkennungsmarke. 


232 


2467.  Fridson,  Jakob,  Uniformierter. 

3  Briefe  m.  Absender:  Fridson  Feilcja, 
Warschau,  Marszalkowska  73.,  Tele¬ 
gramm,  3  Postkarten. 

2468.  Sfowik,  Adolf,  Uniformierter. 

1  Brief  mit  Adresse:  Herrn  Kapek, 
Franz,  Königshütte  II,  Deutschland, 
Ost-O.-Schl.,  Gräfin-Laura-Str.  1,  Impf¬ 
schein,  Uhrkette. 

2469.  Choroszucha  (?),  Jozef,  Ing.,  Unifor¬ 
mierter,  geb.  21.  3.  1898  in  R.udnica, 
wohnhaft  in  Choszczowka. 

1  Postsparbuch. 

2470.  Ceimer,  Robert,  Sohn  des  Herrmann, 
Ltn. 

6  Briefe  mit  Adr.:  Wladyslaw  Ceimer, 
Warschau,  ul.  Jana  Kazmierzka  1  m  5. 

2471.  Krabowski,  Ludwik,  Obltn. 

Briefe  und  Postkarten  m.  Abs.:  K.  Kra- 
bowska,  Warschau,  Bielany  ull  Zaga 
27,  1  Taschenkalender,  Medaillon  mit 
Kette. 

2472.  Hauptmann. 

2473.  Lewinson,  Szymon,  Assistenzarzt,  geb. 
9.  ?.  1895  in  Warschau. 

Ausweis  f.  Res.-Offz.,  Kriegsbeorde¬ 
rung. 

2474.  Kowalczyk,  Jan,  Lehrer,  Uniformier¬ 
ter,  geb.  15.  3.  1904  in  B^dzyn,  wohnh. 
in  Labiszyn. 

Postsparbuch,  Trauschein,  1  Abzeichen. 

2475.  Läufer,  Adolf,  Uniformierter, 
Postkarten,  1  Telegramm  aus  Tarno- 
pol. 

2476.  Uniformierter. 

2  Postkarten,  1  Zeitung  v.  23.  4.  1940. 

2477.  Redzimski,  Ludwik  ,Ltn.,  geb.  25.  8. 
1905. 

Ausweis  f.  Res.-Offz.,  Kriegsbeorde¬ 
rung,  Mat.  Order. 

2478.  Rosenberg,  Jozef,  Marceli,  Rechtsan¬ 
walt,  Uniformierter. 

1  Amtsschreiben,  Visitenkarten,  Brief. 

2479.  Uniformierter. 

2480.  Gontarski,  Stanislaw,  Obltn.,  Quar¬ 
tiermeister. 

Ausweis  f.  Staatsbeamte,  1  milt.  Be¬ 
scheinigung.  „ 

2481.  Piekielniak,  Jan,  Uniformierter,  geb. 
20.  10.  1905  in  Kielcz. 

Besitzurkunden,  Trauschein,  Ausweis 
f.  Res.-Offz.,  Visitenkarten,  Briefe  u. 
Postkarten. 

2482.  Fitzkfi,  Jan,  Uniformierter. 

1  Postkarte,  Notizblätter. 


,2483.  Jankowskl,  Mieczyslaw,  Obltn. 

1  Brief,  Impfzettel,  Taschenkalender, 
Kreuz  mit  Kette. 

2484.  Rasiewicz,  Henryk,  Ltn.,  geb.  11.  7. 
1898  in  Gniezno. 

Personalausweis,  Teile  eines  Aus¬ 
weises  d.  Res.-Offz.,  Erkennungs¬ 
marke,  Foto. 

2485.  Rozniecki,  Henryk,  Ltn. 

Ausweis  f.  Res.-Offz.,  Trauschein. 

2486.  Uniformierter. 

2487.  Lemisiewicz,  Jairr^Ltn.,  geb,  18.  6. 
1909. 

Ausweis  f.  Res.-Offz.,  Mobilmachungs¬ 
karte,  Briefe,  Karten,  Abzeichen. 

2488.  Seifert,  Tadeusz,  Ryszard,  Hptm. 
Offz.-Ausweis,  1  Brief,  Postkarten, 
Postabschnitt. 

2489.  Uniformierter. 

2490.  Kierski,  Witold,  Uniformierter. 
Impfschein  2763. 

2491. Tercz,  Kazimierz,  Oberleutnant. 

1  Zettel. 

2492.  Uniformierter. 

1  Brief  mit  Abs.:  Kzystkowa  in  De- 
bica,  Kreis  Krakau,  ul.  Swietostawy. 

2493.  Eiger,  Anton,  Ltn. 

Postkarten,  1  Brief. 

2494.  Uniformierter, 

2495.  Kaczynski,  Anton,  Uniformierter. 
Impfschein. 

2496.  Hauptmann. 

2497.  Mucko,  Jan,  Obltn. 

Postkarten,  Brief  m.  Abs.:  Mucko 
Rosina,  Warschau,  ul.  Ludowa,  3  m  4, 
1  Kette  mit  gold.  Kruzifix. 

2498.  Perzak,  Pawel,  Ltn.,  geb.  1.  1.  1906. 
Ausweis  f.  Res.-Offz.,  Waffenschein. 

2499.  Maciszewski,  Mieczyslaw,  Dr.,  Ltn., 
wohn.:  Warschau,  Krucza  41  m  6. 
Bezitzurkunde,  eigenes  Rezept  blanko, 
Füllhalter. 

2500.  Cholowski,  Tadeusz,  Ltn. 
Offz.-Ausweis,  Ausweis  für  Kriegs¬ 
kreuz. 

2501.  Major. 

1  Quittung  in  Russisch,  Teil  eines 
Rezeptes  mit  Namen:  Dr.  med.  Roz- 
bicki,  Imislaw. 

2502.  Popiel,  Alfred,  Obltn. 

Ausweis  für  Offiziere,  Postkarte, 
Brief. 

2503.  Kostrzewski,  Stefan,  Obltn. 
Visitenkarten. 


233 


2504.  Heidenberg,  Josef,  Oberleutnant 
Impfschein. 

2505.  Hauptmann. 

Offiziersausweis. 

2506.  Rudnicki,  Zygmunt,  Uniformierter. 

2  Postkarten. 

2507.  Leutnant. 

2508.  Uniformierter. 

2509.  Uniformierter. 

Postquittung  mit  Adresse:  Emilia 
Walkowska,  Rowno,  Guntowa,  13. 

2510.  Szczesnowicz,  Franciszek,  Hptm. 
Sohn  des  Stanislaw. 

Impfschein. 

2511.  Zufoiynski,  Tadeusz,  Obltn. 
Führerschein,  Visitenkarten,  Post¬ 
karten,  Taschenkalender,  Notizbuch. 

2512.  Sielikowski  oder  Siemikowski,  Jozef, 
Uniformierter.  Briefe  und  Postkarten. 

2513.  Weinbach,  S.  Dr.  med.,  Uniformierter. 
Visitenkarten. 

253  4.  Przewalski,  Zygmunt,  Ltn. 

1  Ausweis,  1  Touristenbuch. 

2515.  Pozwolski,  Jakob,  Uniformierter. 

2  Postkarten. 

2516.  Laszecki,  Adam,  Leutnant. 

Impfschein,  Medaillon,  Bleistiftzeich¬ 
nung  mit  einem  Namen  auf  der  Rück¬ 
seite. 

2517.  Wajsflajsz,  Sz  . .  . .?,  Ltn.,  geb.Dez.1891, 
Ausweis  für  Reserveoffiziere,  Reise¬ 
paß. 

2518.  Seiwinski,  Jan,  Hauptmann. 

2  Briefe,  Medaillon. 

2519.  Uniformierter. 

2520.  Filipowski,  J6zef,  Obltn. 

Postkarte,  Briefumschläge  m.  Abs.: 
Filipowska,  Krakau. 

2521  Lewandowski,  Stanislaw,  Ltn.,  wohnh.: 
Warschau,  Dluga  21  m  17. 
Pers.-Ausweis,  Ausweis  f.  Res.-Offiz., 
Waffenschein,  Impfschein,  Visiten¬ 
karte. 

2522.  Uniformierter^ 

2523.  Rzesniawiecki,  Wladyslaw,  Vater 
Teofil,  geT>.  1899. 

Teil  eines  Entlassungsscheins  in 
Sarny,  1  Taschenkalender. 

2524.  Uniformierter. 

2525.  Uniformierter. 

2526.  Remisiewicz,  Uniformierter. 

Postkarte. 


2527.  Pimlenow,  Konstantyn,  Obltn. 

2  Briefe  mit  Absender:  Maria  Pimie- 
nowa,  Czenstochau,  ul.  Jasnogowka, 
Registrierauszug. 

2528.  Leutnant. 

2529.  Engiel,  Nikodem,  Ltn.,  geb.  1908. 
Erkennungsmarke,  Impfschein,  2  Aus¬ 
weise  zum  Tragen  von  Abzeichen, 
Militärführerschein,  Waffenschein, 
Visitenkarten,  5  Briefe  und  Karten. 

2530.  Kulakowski,  Jan,  Obltn. 

Ausweis  f.  Res.-Offiz.,  Tnvalidenaus- 
weis,  3  Briefe,  2  Karten,  1  Zigaretten¬ 
etui. 

2531.  Kraus,  Piotr,  Bolislaw,  geb.  23.  1 1.  10. 
Leutnant. 

Ausweis  für  Res.-Offiz. 

2532.  Uniformierter. 

2534.  Uniformierter. 

2535.  Uniformierter. 

Impfzettel  auf  den  Namen:  Kwiat- 
kowski,  Marian,  Sohn  des  Maciej. 
Briefe,  Briefumschlag  mit  Adresse: 
Kaplinski,  Leon,  Kozielsk. 

2536.  Slowinski,  Jozef,  Nikolaj,  aktiv.  Ma¬ 
jor,  wohnh.:  Lublin. 

Offiz.-Ausweis,  Impfschein,  1  militär. 
Schreiben,  Rodensband,  3  Abzeichen. 

2537.  Biernacki,  Tadeusz,  Ltn. 
Beamtenausweis,  2  Postkarten,  Foto, 
Bescheinigung. 

2538.  Konopka,  Stanislaw,  Ltn. 

Ausweis  für  Res.-Offiz.,  1  Mitglieds¬ 
karte,  1  Postkarte. 

2539.  Liachowski,  Adam,  Sohn  d.  Stanis¬ 
law,  Uniformierter. 

Briefumschlag,  Telegramm,  Zettel  mit 
Namen. 

2540.  Majorowicz,  Antoni,  Apotheker,  Ober- 
Itn.,  wohnh.:  Posen,  ul.  Mickiewicza  22. 
Visitenkarten,  Brief,  Teil  eines  Aus¬ 
weises. 

2541.  Zivilist. 

Postkarte. 

2542.  Guttman,  Isaak,  Salomon,  Ltn. 
Postkarte,  1  Rote-Kreuz-Binde,  1  Uhr¬ 
kette. 

2543.  Walecki,  Wladyslaw,  Major. 
Offiz.-Ausweis,  1  Parlamentär-Befehl 
des  Generals  Smorawinski,  3  Post¬ 
karten,  1  Brief  an  ihn. 

2544.  Uniformierter. 

2  Visitenkarten  mit  Namen:  Zeman 
Rudolf,  1  Ausweis. 


234 


2545  Czerniakowski,  Wlodzimierz,  Hptm.r 
geb.  3.  11.  1896. 

Offiz.-Ausweis,  Mobilmachungskarte, 
Postkarte. 

2546.  Hopfensztadtr  Simon,  Ltn. 

1  Diplom,  Postsparbuch,  Füllhalter, 
Brief. 

2547.  Major. 

1  Abzeichen,  1  Plakette,  2  Foto,  Reli¬ 
quienkapsel  mit  Datum  4.3.  1888. 

2548.  Hauptmann. 

2549.  Bernstein,  Feiwel,  Zivilist. 

Impfschein,  versch.  russ.  Schreiben, 

1  russ.  Zeitung  v.  27.  3.  1940. 

2550.  Uniformierter. 

2551.  Uniformierter. 

Impfschein,  Brief,  Notizblock,  1  russ. 
Rechnung. 

2552.  SzmytkowskJ,  Tadeusz,  Hptm, 
Ausweis  für  Abzeichen  d.  67.  Inf.- 
Rgt. 

1  militär.  Schreiben,  Visitenkarte, 
Notizblätter. 

2553.  Belicki,  (?)  Wladyslaw,  Zivilist. 
Briefumschlag. 

2554.  Tarnpwskl,  Zygmunt-  Fähnrich. 
Impfschein,  Briefumschlag. 

2555.  KoSciukiewicz,  Walenty,  Dr.,  Unifor¬ 
mierter. 

1  Ausweis  mit  Lichtbild. 

2556.  Frqckowiak,  Stefan,  Ltn.,  geb.  20. 8. 1901 
Res.-Offiz.-Ausweis,  1  Brief  mit  Ab¬ 
sender:  Herta  Heppner  bei  Feliks 
Pohling,  in  Filchne,  Prov.  Posen. 

2557.  Uniformierter. 

2558.  Jackowskt,  Wladyslaw,  Uniformierter. 
Notizbuch. 

2559.  Uniformierter. 

2560.  Bielecki,  Adam,  Leutnant,  geb.  1882, 
2.  Pion.-Komp. 

1  Teil  einer  militär.  Bescheinigung, 
Firmenetikett  einer  Apotheke,  IZettel. 

2561.  Leutnant. 

2562.  Oberleutnant. 

2563.  Lejnweber,  Stanislaw,  Uniformierter, 
geb.  24.  4.  1912. 

1  Pers.-Ausweis,  Führerschein,  Schul¬ 
ausweis,  Notizblock,  Taschenkalender, 

2564.  Wolk,  Winzenty,  Obltn. 

Postkarte,  Brief,  3  Abzeichen. 

2565.  Uniformierter. 


2566.  Oberleutnant. 

1  Offiz.-Ausweis  mit  Foto,  2  Pfand¬ 
scheine,  1  auf  den  Namen:  Nelicki, 
2.  Torawska  Leonia,  wohnh.:  Posen, 
ul.  Szydlowska  13,  1  Bescheinigung 
auf  den  Namen:  Nelicki  Leszek,  geb.  , 
25.  5.  27  in  Krakau. 

2567.  Zachert,  Konstantyn,  Major. 

Postkarte,  Namenslisten. 

2568.  Bajonski,  Jan,  Sohn  des  Jozef,  Uni¬ 
formierter. 

Postkarte,  Impfschein. 

2569.  Korzeniowskl,  Zbigniew,  Uniformiert. 
Reisepaß,  Brief,  Notizbuch. 

2570.  Rogalczyk,  Walenty,  Uniformierter. 
Beamtenausweis,  Visitenkarte. 

2571.  Leutnant. 

2572.  Slawinski,  Stefan,  Ltn. 
Beamtenausweis  mit  Foto,  Waffen¬ 
schein,  1  Brief. 

2573.  Uniformierter. 

2574.  Uniformierter. 

2575.  Oberleutnant. 

2576.  Ziemski,  Jozef,  Ltn. 

Impfzettel,  Postabschnitt,  Rosenkranz. 

2577.  Sokolowski,  Zdzislaw,  Obltn. 
Res.-Offiz.-Ausweis,  Pers.-Ausweis, 

2  Postkarten,  Regt. -Abzeichen. 

2578.  Hauptmann. 

2579.  Birnbaum,  Mieczyslaw,  Uniformierter. 
1  Schreiben  d.  poln.  Arbeitsamtes, 

1  Orden  und  Besitzurkunde  „Virtuti-- 
militari'’,  2  Orden,  Waffenschein. 

2580.  Landau,  Mojzesz,  Uniformierter 

1  Visitenkarte,  Impfschein,  Brief,  Zet¬ 
tel  mit  Notizen. 

2581.  Gajewski,  Ludwik,  Hptm. 

Impfschein,  Zettel  mit  Adressen, 

1  Medaillon. 

2582.  Lisiecki,  Anatol,  Uniformierter. 
Postkarte,  Telegramm,  Impfschein, 
Teil  eines  Personalausweises. 

2583.  Niewarowicz,  Edward,  Obltn. 

Briefe,  Postkarte,  Impfschein,  Regt.- 
Abz.,  Medaillon, 

2584.  Uniformierter. 

2585.  Lewinson,  Jozef,  Ltn.,  Arzt,  geb. 
20.  1.  1903. 

Pers. -Ausweis,  Res.-Offiz.-Ausweis, 
Entlassungskarte,  Impfschein. 

2586.  Tomaszewski,  Roman,  Ltn.,  geb.  14.  5. 
1901. 

Postsparbuch,  2  Briefe,  1  Karte,  Vi¬ 
sitenkarte. 


235 


2587.  Kolczynski,  Mieczyslaw,  Obltn. 
Mitgl. -Karte,  Pers.- Ausweis.  Impf¬ 
schein,  1  Brief,  Ausweis  vom  poln. 
Roten  Kreuz. 

2588.  Michalski,  Adam,  Oberstltn.,  25.  Ula- 
nen-Rgt 

Offiz. -Ausweis,  Sportkarte,  1  Quit¬ 
tung,  Visitenkarte,  Monokel. 

2589.  Major. 

2590.  Toporowskl,  Antoni,  Hptm. 
Impfschein,  Telegramm,  Brief,  Be¬ 
scheinigung. 

2591.  GrzeSkowiak,  Maksymilian,  Unifor¬ 
mierter. 

Res. -Offiz. -Ausweis,  Postkarten,  Impf¬ 
schein,  Brief  mit  Abs.:  Gadomska, 
Posen,  Lukowa  14. 

2592.  Uniformierter. 

2593.  Gajewski,  Aleksander,  Ltn.f  geb. 
29.  1.  1886. 

Res.-Offiz.-Ausweis,  Pers.- Aus  weis, 

2  Wechsel. 

2594.  Zgoll,  Henryk,  Ltn.,  wohnh.:  in  Kat- 
towitz. 

Beamtenausweis,  Postkarte,  Impf¬ 
schein. 

2595.  Benesch,  Michal,  Obltn. 

Ausweis  d.  poln.  Roten  Kreuzes. 

2596.  Wysocki,  Zygmunt,  Uniformierter. 

1  Ausweis,  Schreiben  aus  Nachrich- 
ten-Rgt.,  Postkarte,  Zettel  mit  Namen, 
Taschenkalender. 

2597.  Wawrzyniak,  Anton  Lehrer,  Unifor¬ 
mierter. 

Beamtenausweis,  1  Brief,  Rosenkranz. 

2598.  Perz,  Kazimierz,  Ltn. 

Pers. -Ausweis,  Besitzurkunde,  Impf¬ 
schein,  Postkarte. 

2599.  Leutnant. 

2600.  Sawicki,  Witold,  Uniformierter. 

2  Briefe,  3  Postkarten,  davon  eine 
mit  Absender:  Sawicki  Teofil,  War¬ 
schau,  Mokotowska  50. 

2601.  Sowa,  Antoni,  Obltn. 

Offiz.-Ausweis,  2  Postkarten,  2  Ab¬ 
zeichen. 

2602.  Suzin,  Henryk^Lin. 
Res.-Offiz.-Ausweis,  Quittung,  1  Brief. 

2603.  Dziadul,  Rronislaw,  Ltn. 

2  Offiz. -Ausweise, 

2604.  Rajewski,  Franciszek,  Ltn.,  geb.  4  3. 
1905. 

Offiz.-Ausweis,  Pers.-Ausweis,  Trau¬ 
schein,  Geburtsurkunde,  Kriegs¬ 
beorderung,  Beamtenausweis. 


2605.  Uniformierter. 

2606.  Leutnant. 

2607.  Romanowicz,  Michal,  Ltn.,  geb.  1900, 
Verw,  Sekretär,  wohnh.:  Otwock,’ 
Stowakiego  7  ml. 

Offiz.-Ausweis,  Visitenkarte,  Beam¬ 
tenausweis,  Sportkarte,  Schreiben  d. 
Kriegsministeriums. 

2608.  Uniformierter. 

3  Briefe  aus  Bialystok,  Visitenkarten 
auf  den  Namen:  Szczepan  Cerek- 
wicki. 

2609.  Sokolowski,  Stefan,  Ltn.,  geb.  1904. 
Stammrollenmeldung, Geburtsurkunde 
der  Frau,  Mitgliedsbuch  des  Sport¬ 
klubs,  Zettel  m.  Adr.,  1  Brief. 

2610.  Hernes,  Tadeusz,  Ltn. 

1  amt.  Schreiben,  1  Postkarte,  1  Vi¬ 
sitenkarte. 

2611.  Uniformierter. 

Rechnung  auf  den  Namen:  Piotrowski, 
Mieczyslaw. 

2612.  Leutnant. 

2613.  Ciepielowski,  Marceli,  Uniformierter. 
Postkarten  mit  Absender:  Ciepie- 
lowska  Alina,  Warschau,  Marienstadt 
6  m  3,  3  Frauenfotos, 

2614.  Leutnant. 

2615.  Kulikowskl,  Michal,  Ltn.,  Sohn  des 
Pawel. 

Fotos,  1  Verzeichnis  über  Instrumente 
und  Arzneien  von  Kozelsk. 

2616.  Uniformierter.  * 

Briefe. 

2617.  Jankowski,  Mieczyslaw,  Ltn.,  geb. 
7.  10.  1915  in  Piaski. 

Res. -Offiz. -Ausweis, Erkennungsmarke 

2618.  Lazarewitz,  Romuald,  Uniformierter. 
Teil  eines  Briefes,  Medaillon. 

2619.  Oberleutnant  des  5.  Rgt. 

Impfzettel,  1  Gebetbuch. 

2620.  Leutnant 

2621.  Opielinski,  Edmund,  Hptm.,  Stabs¬ 
zahlmeister. 

1  Quittung,  1  Brief,  Abs.:  Opelinska 
Jadwiga,  Güssen. 

2622.  Umiastowski,  Franciszek,  Unifor¬ 
mierter,  wohnh.:  Wilna,  ul.  Beliny 
30  m  2. 

1  ärztliches  Attest,  2  Visitenkarten, 

1  Foto. 

2623.  Uniformierter. 

2624.  Hrubij,  Zbigniew,  Ltn. 

Offiz.-Ausweis,  2  Briefe,  2  Postkarten, 
Impfschein, 


236 


2625.  Uniformierte#. 

2626.  Leutnant. 

Zigarettenetui  mit  Monogramm: 
K.  F.  und  Widmung  zum  Geburtstag 
dem  Mitarbeiter,  29.1.29,  1  Abzeichen. 

2627.  Gcjsowski,  K.r  Uniformierter. 

russ.  Postabschnitt  über  50, —  ?  Abs.: 
Nowak,  Anna. 

2628.  Seroka,  Edmund,  Ltn. 

Ausweis  für  Res.-Offiz.,  Beamtenaus¬ 
weis,  Militärführerschein,  1  Abzei¬ 
chen,  Mobilmachungskarte. 

2629.  Uniformierter. 

2630.  Ziecina,  Jözef,  Uniformierter. 

1  Postkarte,  Taschenkalender,  Brief¬ 
umschlag  mit  Abs.:  Ziecina  Natalia, 
Warschau,  Golenzinow,  ul.  Gersona  40 

2631.  Dormanowski,  Bogdan,  Uniformierter, 
geb.  9. 10. 1908,  Skokowko,  wohnh.: 
Posen,  Alte  Hetmanska  40/6, 
Postkarten,  Brief,  Postsparbuch. 

2632.  Fuchlin,  Leonard,  Uniformierter. 
Ausweis  1.  Res.-Offiz.,  1  Notizbuch, 

1  Medaillon. 

2633. Filipinski,  Kazimierz,  Uniformierter. 
Impfschein,  Ausweis  für  Res.-Offiz., 
Rosenkranz. 

2634.  Hauptmann. 

2635.  Leutnant. 

2636.  Uniformierter. 

versch«  Zettel  mit  Notizen. 

2637.  Zalewski,  Tadeusz,  Oblt, 

Impfschein,  Telegramm,  Medaillon 
mit  Kette,  Führerschein. 

2638.  Olku&niak,  Marian,  Ltn. 
Beamtenausweis. 

2639.  Rzeszotarski,  Antoni,  Uniformierter. 
3  Briefe. 

2640.  Wall^g,  Franciszek,  Ltn. 
Visitenkarten,  1  Schreiben  des  Mi¬ 
nisteriums,  Impfschein,  Ausweis  für 
Res.-Offiz. 

2641.  Lqcki,  Stanislaw,  Uniformierter. 

2  Postkarten,  Impfschein,  Taschen¬ 
kalender. 

2642.  Leutnant. 

2643.  Uniformierter. 

2644.  Nowik,  Justin,  Uniformierter. 

1  Brief. 

2645.  Filipczynski,  Witold. 

1  Brief,  Postkarte,  Impfschein. 

2646.  Oberleutnant. 

2647.  Kwapiszewski,  Andrzej,  Uniformiert. 

2  Postkarten,  1  Brief. 


2648.  Uniformierter. 

Impfschein,  Teil  eines  Umschlages, 
Zettel  mit  Namen,  Taschenmesser. 

2649.  Blaszczakiewicz,  Wladyslaw,  Obltn., 
Apotheker. 

Ausweis  für  Res.-Offiz.,  1  militar. 
Schreiben,  Impfschein  3938,  Beschei¬ 
dung  über  Luftschutzausbildung. 

2650.  Oleskewicz,  Tadeusz,  Uniformierter. 

1  Ausweis,  Postkarten,  Briefe,  Rosen¬ 
kranz,  Medaillon. 

2651.  Garbarski,  Ludwlky  Ltn. 

Impfschein  3001,  poliz.  Anmeldung, 
Postabschnitt,  Medaillon. 

2652.  Kukowski,  Tadeusz,  Ltn.,  Chemiker, 
geb.  3.  5.  1909  in  Radom. 
Pers.-Ausweis,  Postkarte,  Brief,  Vi¬ 
sitenkarten,  Zigarettenspitze. 

2653.  Uniformierter. 

2654.  Uniformierter. 

2655.  Lawrynowicz,  Seweryn,  Uniformier¬ 
ter,  geb.  29.  11.  1910  in  Moskau, 
wohnh.:  in  Radomsko,  ul.  W^wo- 
zowa  125. 

Ausweis  für  Res.-Offiz.,  Pers.-Aus¬ 
weis,  Postsparbuch,  Brief,  Visitenkar¬ 
ten,  Regt.-Abz.,  Medaillon. 

2656.  Uzdowski,  Kazimierz,  Oblt. 

Ausweis  f.  Res.-Offiz.,  Pers.-Ausweis, 
Beamtenausweis,  Kriegsbeorderung. 

2657.  Leutnant. 

2658.  Krackt,  Edward,  Ltn. 

Schreiben  des  Landw.-Ministeriums, 
Impfschein,  Kriegsbeorderung,  Brief. 

2659.  Grabski,  J6zef,  Offizier. 

Ausweis  für  Res.-Offiz.,  Visitenkarte, 
Foto. 

2660.  Stachurski,  Henryk,  Obltn.,  Dr<  med. 
Visitenkarten,  Geburtsschein  der 
Tochter,  1  Brief. 

2661.  Oberleutnant. 

Schülerausweis  8170,  Impfschein  54, 
Passierschein,  Postabschnitt  für  Maria 
Sobszukowa. 

2662.  Klosowiak,  Jan,  Franciszek,  Ltn.,  geb. 
2.6.09  in  Warschau,  Dipl.  Landwirt. 
Pers.-Ausweis,  Impfschein  2866,  Be¬ 
scheinigung,  Medaillon  mit  Kette. 

2664.  Baraöski,  Tadeusz,  Uniformierter, 
wohnh.:  in  Danzig,  ul.  Chanows- 
kiego  12. 

Führerschein,  Res.-Offiz.-Ausweis, 
Telegramm,  Briefe,  1  Karte. 

2665.  Oberleutnant. 

1  Karte,  Zettel. 


237 


2666.  Zalewski,  Tadeusz,  Uniformierter. 
Karten  m,  Abs.:  Zalewska,  Maria, 
Warschau,  Sennicka  9  ml. 

2667.  Uniformierter. 

2668.  Lutoborski,  Adam,  Obltn. 
Mitgliedskarte  des  Automobilklubs, 
Postkarten,  2  Regt.-Abz.,  Fotos. 

2669.  Uniformierter. 

2670.  Zuckowski,  Ludwig,  Leutnant, 

Res. -Offiz. -A.usweis. 

2671.  Miroslawski,  Maciei,  Verwaltungs¬ 
offiz.,  geb.  8.  7.  02  in  Wadowice,  Allee 
Wolnocsi. 

Erk. -Marke,  Postsparbuch,  Res.-Offiz.- 
Ausweis,  Notizbuch,  Geburtsurkunde. 

2672.  Polak,  Franciszek,  Oberleutnant. 
Impfschein  2648,  Postkarte,  Brief. 

2673.  Miszczak,  Stanislaw,  Ltn. 

Ausweis  als  Finanzbeamter.Res, -Offiz.- 
Ausweis,  Visitenkarte,  Postkarte, 
Brief. 

2674.  Zelinski,  Antoni,  Ltn. 

Impfschein,  Marschbefehl. 

2675.  Lepkowski,  Stefan,  Obltn. 
Abschlußzeugnis  der  Fähnrichsschule, 
Impfschein,  1  Rezept. 

2676.  Marcak,  Stanislaw,  Oberleutnant. 
Briefe,  Impfzettel. 

2677.  Pieklo,  Mieczyslaw,  Oberltn. 
Impfzettel  3389,  Regt.-Abz.,  1  Brief. 

2678.  Krzaezkowski,  Marian,  Uniformierter. 
Beamtenausweis,  Visitenkarten. 

2679.  Dadobnik,  (?)  Jözef,  Uniformierter, 
Geometer,  geb.  8. 2. 02,  in  Lubnica, 
wohnh.:  in  Posen,  g.  Wilda28m7, 
Postsparbuch,  Waffenschein. 

2680.  Przewoüniak,  Ferdinand,  Antoni,  geb. 
30.  4.  10  in  Krakau,  Uniformierter. 

Res. -Offiz. -Ausweis,  Impfschein  3456 

2681.  Uniformierter. 

2682.  Kronz,  Rudolf,  Ltn. 

Offiz. -Ausweis,  Postkarten. 

2683.  Stawarz,  Stanislaw,  Major. 

Offiz. -Ausweis,  Besitzurkunde  des  Or¬ 
dens  „Virtuit-mUifcari’  ,  Impfschein  989 

2684.  Podobinski,  Edward,  Oberltn,,  Ing. 
Beamtenausweis,  Führerschein,  2Rech- 
nungen,  Visitenkarte. 

2685.  Nowicki,  Waclaw,  Ltn. 
Ausmusterungsschein,  1  Brief,  1  Ab¬ 
zeichen. 

2686.  Uniformierter. 

2687.  Uniformierter. 


2688.  Uniformierter. 

2689.  Edelmann,  Beinard,  Oberltn.,  Dr.  med. 
Reisepaß. 

2690.  Pelka,  Antoni,  Uniformierter. 

Offizi  ersausweis. 

2691.  Lociszewski,  Lucjan,  Uniformierter. 

4  Postkarten,  1  Brief. 

2692.  Zivilist. 

2693.  Uniformierter. 

2694.  Szymenczyk,  Lazarz,  Ltn.,  Apotheker. 
Erk. -Marke,  Kriegsbeorderung,  Pers.- 
Ausweis,  Impfzettel. 

2695.  Swlrski,  Franciszek,  Uniformierter. 
Impfschein  3353,  1  Brief. 

2696.  Uniformierter. 

Registrierausweis,  Medaillon  mit 
Kette,  Notizbuch. 

2697.  Szydlowski,  Jerzy,  Uniformierter. 
Hinterlegungsschein,  Monokel. 

2698.  Major. 

2699.  Oberleutnant. 

2700.  Winograd,  Henryk,  Uniformierter, 
geb.  1906.  Erkennungsmarke. 

2701.  Uniformierter. 

2702.  Zivilist. 

Postkarten. 

2703.  Liebiedz,  Stanislaw,  Uniformierter. 
Briefe,  Postkarten,  Anmeldezettel, 
Foto,  Visitenkarten  (aus  Holz). 

2704.  Domaradzki,  Antoni,  Leon,  Hptm. 

2  Visitenkarten,  1  Postkarte,  Medail¬ 
lon  m.  Kette. 

2705.  Cybulski,  Aleksander,  Antoni,  Ober¬ 
stabsarzt. 

Off.-Ausweis,  Postkarte,  Kneifer¬ 
gestell. 

2706.  Wiszogrod,  Stanislaw,  Obltn. 
Postkarten,  Füllhalter,  Zettel  m.  Adr, 

2707.  Zivilist. 

2708.  Olszynski . ?,  Ltn.,  geb.  1902. 

Erkennungsmarke,  Medaillon,  Kriegs¬ 
beorderung. 

2709.  Daniekiewicz,  Edward,  Hptm. 
Postsparbuch,  Abzeichen,  Mono¬ 
gramm  D.  E. 

2710.  Grodzinskl,  Henryk,  Grzegorz,  Hptm. 
Res.-Offz.  Ausweis,  Postkarten. 

2711.  Aue,  Antoni,  Uniformierter,  geb. 
8.  3.  07. 

Diplom  als  Jurist,  Geburtsschein, 
Staatsangehörigkeits  -  Bescheinigung, 
Sportausweis,  Monogramm  M.  A. 

2712.  Szelczyk,  Konstantyn,  Uniformierter. 

1  Postkarte,  Teil  eines  Briefes. 


238 


2713.  Fezazonko,  Szymon,  Uniformierter. 

2714.  Uniformierter. 

Hinterlegungsschein. 

2715.  Jeszka,  Tadeusz,  Hptm. 

Impfschein,  Visitenkarten,  Rosen¬ 
kranz. 

2716.  Rosenbaum,  Ludwik,  Ltn. 
Res.-Offz.-Ausweis,  2  Postkarten. 

2717.  Oberleutnant. 

2718.  Zivilist. 

2719.  Oberstleutnant. 

2720.  Osnos,  Salmon,  Jakub,  Ltn.,  Arzt. 

Res.  -  Offz.  -  Ausweis,  Postsparbuch, 
Waffenschein. 

2721.  Lapczynskl,  Gracjan,  Waclaw,  Ritt¬ 
meister. 

Briefe,  Impfzettel  586,  Visitenkarte. 

2722.  Rachel,  Franciszek,  Hptm. 

Briefe,  Visitenkarten. 

2723.  Bolechowski,  Jan,  Hptm. 
Offz.-Ausweis,  Visitenkarten,  1  Brief. 

2724.  Morgonski,  Edmund,  Hptm.,  Arzt. 
Zulassungsschein  K.  F.  Z.,  Teil  eines 
Pers. -Ausweises,  Impfschein,  Karika¬ 
turzeichnung. 

2725.  Gradziuk,  Aleksander,  Uniformierter. 
1  Postkarte. 

2726.  SzerszeÄ,  Jerzy,  Ltn. 
Mobilmachungskarte,  Res.-Offz.-Aus¬ 
weis,  Foto,  Gestellungsbefehl,  Ersatz- 
Reisepaß. 

2727.  Hauptmann. 

2728.  Plewniak,  Wojciech,  Hptm.,  Arzt. 
Postsparbuch,  Pers.-Ausweis,  3  milit. 
Schreiben. 

2729.  Jaskolewicz,  Antoni,  Uniformierter, 
1903. 

Ereknnungsmarke,  Beamienausweis. 

2730.  Wojcik,  Jözef,  Major. 

Offz.-Ausweis,  Postkarten. 

2731.  Uniformeirter. 

2732.  Platek, .  Franciszek,  Hptm-,  geb.  2.  11. 
1892,  wohnh.:  Grodno,  ul.  Orzeszko- 
wej  34  m  10. 

Offz.-Ausweis,  Verleihungsurkunde, 
Bescheinigung,  Postsparbuch. 

2733.  Kolesinski,  Pawel,  Uniformierter,  geb. 
28.  1.  1902  in  Bialystok. 
Personalausweis,  2  Briefe. 

2734.  Leutnant. 

2735.  Zensielewicz,  S.,  Uniformierter. 

Teil  einer  Postkarte. 

2736.  Uniformierter. 

2737.  Hauptmann. 


2738.  Uniformierter. 

2739.  Uniformierter. 

2740.  Uniformierter. 

2741.  Uniformierter. 

2742.  Uniformierter. 

2743.  Czameckf,  Feliks,  Offz. 
Res.-Offz.-Ausweis. 

2744.  Uniformierter. 

2745.  Majewski,  Konstantyn,  Uniformierter, 

geb.  10.  7.  1910,  wohnh.:  Warschau, 
Sienna  69.  — 

Postsparbuch. 

2746.  Cwalina,  Edward,  Uniformierter. 
Erkennungsmarke. 

2747.  Kuczynski,  Stefan,  Obltn. 
Urlaubsakrte  v.  März  39,  77.Inf.-Regt., 

1  Zettel  mit  Adressen:  Danula  Koc- 
zyski,  Warschau,  ul.  Krucza  8. 

Zettel  mit  versch.  Adressen,  1  Me- 

2748.  Kluza,  Bronislaw,  Uniformierter, 
daillon  m.  Kette. 

Beamtenausweis,  Impfschein  1410,  2 
Briefe,  Postkarte. 

2749.  Piotrowitsch,  Michal,  Obltn. 
Pers.-Ausweis,  Ausweis  f.  Res.-Offz., 
Führerschein,  Verleihungsurkunde. 

2750.  Uniformierter. 

2  versch.  Visietnkarten:  Zeman  Ru¬ 
dolf,  Adam  Wlasieslaw,  Dr.,  1  Zettel 
mit  Adr.:  Klimec  Lukvicz,  Krakau, 
ul.  Bosaka  39,  Füllhalter,  Impfzettel. 

2751.  Bienkowski,  Adam,  Uniformierter. 

2  Postkarten. 

2752.  Walczak,  Floryan,  Uniformierter. 
Ausweis  f.  Res.-Offz. 

2753.  Bieniava-Gabryszewski,  Aleksander, 
Obltn. 

1  Offz.-Ausweis. 

2754.  Uniformierter. 

2755.  Wydra,  Roman,  Kazimierz,  Offz. 
Ausweis  f.  Res. -Offiziere,  Füllhalter. 

2756.  Steckiewicz,  Jozef. 

Beamfenausweis,  2  Postsparbücher, 
1  Brief,  Foto. 

2757.  Uniformierter. 

2758.  Uniformierter. 

2759.  Nowack,  Jozef,  Ltn. 

Ausweis  f.  Res.-Offz.,  Briefe  und  Kar¬ 
ten,  Notizblock. 

2760.  Wroczynski,  Witold,  Ltn.,  geb.  10.  5. 
1896. 

Mobilmachungskarte,  Pers.-Ausweis, 
1  Brief  mit  Datum  Kozielsk  3.  4.  40, 
1  Rgt.-Abz.,  Telegramm. 


239 


2761.  Bryk,  Stanislaw,  Hptm.r  geb.  8.  5.  88, 
wohnhd  Thorn. 

Teile  eines  Offz.-Ausweises,  Postspar¬ 
buch. 

2762.  Reinharz,  Adolf,  Ltn. 

Ausweiskarte,  1  Schreiben  d.  Stadt¬ 
kommandanten  von  Warschau,  2  Post¬ 
karten. 

2763.  Uniformierter. 

Offz.-Ausweis,  Beamtenausweis,  1 
Brief,  1  halbes  Foto,  Impfzettel. 

2764.  Wierzejski,  Stanislaw,  Obltn. 

1  Ausweis. 

2765.  Uniformierter. 

2766.  Pietraczkiewicz,  Rieh.,  Uniformierter. 
Postkarten,  Impfschein,  Foto,  Medail¬ 
lon. 

2767.  Hofmann,  Ferdinand,  Obltn. 

Ausweis  f.  Res.-Offz.,  1  Brief,  4  Kar¬ 
ten,  Stulpenknöpfe. 

2768.  Uniformierter. 

1  Zigarettenetui  m.  Monogramm  S.  P., 
1  kleiner  Block  mit  Notizen,  1  Me¬ 
daillon. 

2769.  Uniformierter. 

2770.  Szumlata,  Witold,  Ltn.,  geb.  4.  2.  07, 
Verwaltungssekretär  in  Lusk. 

Ausweis  f.  Res.-Offz.,  Beamtenausweis. 

2771.  Czornik,  Jan,  Uniformierter. 
Beamtenausweis. 

2772.  Trojanowski,  Sylwester,  Hptm. 
Postkarten  u.  Briefe,  1  Orden  Virtuti- 
militari. 

2773.  Uniformierter. 

2774.  Szurlej,  Henryk,  Obltn. 

Marschbefehl,  Teil  eines  Ausweises, 
Brief,  Postsparbuch. 

2775.  Leutnant. 

Impfzettel,  1  Zettel. 

2776.  Zakrzewski,  Wladyslaw,  Hptm. 
Offz.-Ausweis,  Pers. -Ausweis,  Briefe 
u.  Karten. 

2777.  Jabionski,  Wladyslaw,  Hptm. 

1  Offz.-Ausweis,  1  Postkarte. 

2778.  Zatonski,  Stanislaw,  Uniformierter. 
Impfzettel  427,  Teile  eines  Briefum¬ 
schlages,  mit  Aha*:  Zatonski  Sygmunt, 
Wollonin  bei  Warschau. 

2779.  Lewoniecz,  (?)  Stanislaw,  Obltn, 

1  Rechnung,  1  Steuerbescheid,  Schrei¬ 
ben  d.  Steueramtes,  1  Brief. 

2780.  Sauczek,  Henryk,  Florian,  Ltn. 
Pers.-Ausweis,  Ausweis  f.  Res.-Offz., 
Briefe  u.  Karten. 

2781.  Zivilist. 


2782.  Leutnant. 

2783.  Pininski,  Stanislaw,  Uniformierter. 
Pers.-Ausweis,  Beamtenausweis,  Brief, 
Impfschein,  Rosenkranz. 

2784.  Zivilist. 

2  Briefe  aus  einem  deutschen  Gefan¬ 
genenlager  mit  Adressenangabe:  Ger¬ 
mania,  Fr.  Kozl,  Nr.  175t  Stalag  II  c 
IX/19. 

2785.  Haußtmann. 

Zettel  mit  Adressen. 

2786.  Oberleutnant. 

2787.  Niemiec,  Michal,  Obltn. 

1  Brief. 

2788.  G<|skar  Aleksander,  Zivilist. 
Visitenkarte,  Kuvert,  1  Foto. 

2789.  Hauptmann. 

2790.  Leutnant. 

Monogramm  S.  H.,  Kreuz  mit  Kette. 

2791.  Lindenszat,  Juljan,  Hptm.,  Arzt. 

Offz.  -  Ausweis,  Res.  -  Offz.  -  Ausweis, 
Führerschein. 

2792.  Oberleutnant. 

2793.  Wi^kowski,  Wladislaw,  Obltn.  der 
Luftwaffe. 

Offz.-Ausweis,  Mitgl.-Karte  f.  Res.- 
Offz.,  Trauschein,  Visitenkarten,  Impf¬ 
schein. 

2794.  Markowski,  Antoni,  Uniformierter. 
Erkennungsmarke,  Personalausweis, 
geb.  9.  8.  08  in  Warschau,  Schul¬ 
legitimation. 

2795.  Znaidowski,  Waclaw,  Uniformierter. 
Geschäftsschreiben. 

2796.  Toczynski,  Tadeusz,  Uniformierter. 
Postkarte. 

2797.  £yczynski,  Henryk,  Ltn.,  Professor. 
Beamtenausweis,  2  milit.  Schreiben, 
Passierschein,  Postkarte. 

2798.  Pilch,  Kazimierz,  Major,  Arzt. 
Besitzurkunde  eines  Abzeichens,  Mo¬ 
bilmachungskarte,  Brief  von  einem 
Hauptmann. 

2799.  Cüriilo,  Tadeusz,  Uniformierter. 
Impfschein  997,  Notizbuch,  Postkarte. 

2800.  Maciejewski,  Julian,  Mieczyslaw,  geb. 

1908. 

Erkennungsmarke,  Waffenschein,  Mo¬ 
bilmachungskarte. 

2801.  Maciszewski,  Stanislaw,  Uniformier¬ 
ter,  Professor. 

1  Passierschein,  1  Postsparbuch, 

1  Füllhalter. 

2802.  Uniformierter. 


240 


2803.  Leutnant. 

2  Visitenkarten  auf  den  Namen:  Ko¬ 
walski,  Kazimierz,  Apotheker,  2  Vi¬ 
sitenkarten  auf  den  Namen:  Ringel, 
Dr,  Dr.  Pawel,  Advokat. 

2804.  Sywik,  Franciszek,  Uniformierter. 

1  Brief,  1  blasses  Foto,  Rosenkranz. 

2805.  Tuleja,  Tadeusz,  Uniformierter,  geb. 

21.  11. 10. 

Beamtenausweis,  Waffenschein,  Post¬ 
sparbuch,  Trauschein,  Visitenkarte. 

2806.  Uniformierter. 

2807.  Misko,  Tadeusz,  Uniformierter. 
Postkarten,  1  Brief. 

2808.  Haczynski,  Waclaw,  Hptm. 

Ausweis  für  Orden  „Virtuti-militari“, 
und  den  Orden,  Foto,  Impfzettel  2127, 
Medaillon  mit  Kette. 

2809.  Wolkenberg,  Karol,  Hptm. 
Offiz.-Ausweis,  Postkarte,  Zeitung  v. 
6.  4.  40  Kiew. 

2810.  Mrozik,  Alisi,  Offiz.,  geb.  13.  1.  1896. 
Tuholta,  wohnh.:  Gdingen  S.  W. 
Janska  54/9. 

Postsparbuch,  1  Brief  und  Postkarten, 
Impfschein,  Offiz.-Ausweis. 

2811.  Kozierowski,  Antoni,  Uniformierter, 
wohnh.:  Warschau,  Wspolna  8. 
Waffenschein,  Postkarte,  Metall¬ 
spiegel. 

2812.  Uniformierter. 

2813.  Trzepalka,  Maksymilian,  Offiz.,  geb. 
26.  9.  05. 

Res.-Offiz.- Ausweis,  Postsparbuch, 
Notizbuch. 

2814.  Uniformierter. 

2815.  Oberleutnant. 

1  Monogramm  K.  K. 

2816.  Zabtocki,  Eugeniusz,  Ltn.,  Elektro¬ 
ingenieur,  geb.  1904. 
Res.-Offiz.-Ausweis,  3  Personalaus¬ 
weise,  2  Fotos,  Visitenkarten. 

2817.  Wieliczko,  Jerzy,  Obltn. 

1  Ausweis,  2  Visitenkarten. 

2818.  Ratajczak,  Wladyslaw,  Waclaw,  Uni¬ 
formierter. 

3  Anmeldungen. 

2819.  Szczolka,  Andrzej,  Uniformierter. 
Personalausweis. 

2820.  Kawecki,  Theodor,  Direktor,  Unifor¬ 
mierter. 

Ausweis. 


2821.  Przeworski,  Mieczyslaw,  Ltn. 
Ausweis  für  Beamte,  Res. -Offiz. -Aus¬ 
weis,  Impfschein  1521,  1  kleines  No¬ 
tizbuch. 

2822.  Leutnant. 

2823.  Uniformierter. 

2824.  Leutnant. 

2825.  Leutnant. 

2826.  Hauptmann. 

2  deutsche  Briefe  mit  Anrede:  „Lieber 
Marian“  .  .  .  Gruß  Deine  Maria  u. 
Kinder,  NamenSTTste  aus  Kozelsk, 
2  Bleizeichnungen,  Monogramm,  Me¬ 
daillon. 

2827.  Uniformierter. 

2828.  Nowak,  Norbert,  Karol,  Ltn. 
Mobilmachungskarte,  Beamtenaus¬ 
weis,  2  Dienstschreiben,  Offiz.-Res.- 
Ausweis,  Postkarte,  Impfschein  2757. 

2829.  Groniecki,  Ludwik,  Uniformierter. 

1  Visitenkarte  Dr.  jur.t  Warschau,  Mo- 
kotowska  44,  1  Brief. 

2830.  SkarzyÄski,  Wojciech,  Ambrosi,  Ltn. 
Res.-Offiz.-Ausweis,  Geburtsurkunde, 
Führer-  und  Waffenschein,  3  Post¬ 
karten,  Foto,  Dienstschreiben, 

2331.  Uniformierter. 

2832.  Cholkowski,  Jozef,  Ltn.,  geb.  14.  3.  04 
in  Drgialynju. 

Schulzeugnis,  1  Brief,  Verdienstkreuz, 
Medaillon  mit  Kette. 

2833.  Pietrikowski,  Stanislaw,  Hptm. 

1  Ausweis,  1  Brief  mit  Abs.:  Pietriko- 
wiak-Ostro,  Impfschein  448,  Rosen¬ 
kranz. 

2834.  Uniformierter. 

Brief  eines  Kindes  an  seinen  Gro߬ 
vater.  Taschenkalender. 

2835.  Uniformierter. 

2836.  Szletynski,  Stefan,  Obltn. 

1  Beamtenausweis,  Monatskarte, 
Dienstausweis,  1  Brief. 

2837-  Raczkowski,  Janusz,  Uniformierter. 
Offiz.-Ausweis,  3  Briefe,  1  Karte  mit 
seiner  Adr.,  2  Medaillons,  1  Regt.- 
Abzeichen. 

2838.  Uniformierter. 

1  Briefumschlag. 

2839.  Purdczak,  Kazimierz,  Ltn. 

Ausweis  für  Res. -Offiz.,  1  Postkarte, 
Impfschein  801. 

2840.  Kozlowski,  Theodor,  Uniformierter. 
Beamtenausweis,  Impfschein,  3  Briefe. 

2841.  Leutnant. 


Der  Mord  von  Katyn  Bg.  16 


241 


2842.  Feinberg,  Nikodem,  Stefan,  Ltn.f  geb. 
1899. 

Mobilmachungskarte,  Visitenkarte, 
Personalausweis,  Ausweis  für  Res.- 
Offiz. 

2343.  Uniformierter. 

2844.  Chutlewski,  Antoni,  Uniformierter. 

2  Kassenzettel,  1  Quittung  vom  Offiz.- 
Verband,  1  Postabschnitt,  2  Medail¬ 
lons. 

2845.  Forys,  Andrzej,  Uniformierter. 

1  Adresse:  Forys  Stanislaw,  Krakau, 
ul.  Bracka  13,  3  Postkarten,  1  Medail¬ 
lon. 

2846.  Chodan,  Tadeusz,  Stanislaw,  Ltn.,  geb. 
19.  9.  14  in  Grybow. 

1  Ausweis  von  der  Offiz.-Schule,  Per¬ 
sonal-Ausweis,  Schützenausweis, 
Kette,  Brief. 

2847.  Zaj^c,  Stanislaw,  Uniformierter. 

1  Brief,  Rosenkranz,  Medaillon  mit 
Kette. 

2848.  Reger,  Boleslaus,  Ltn. 

Impfschein  3295,  Medaillon. 

2849.  Kobos,  Hugeniusz,  Henryk,  Ltn,,  Arzt. 
Schulzeugnis,  Aerztl.  Diplom,  Trau¬ 
schein,  Kriegsbeorderung,  Brief,  Foto, 
Regt. -Abzeichen. 

2850.  Juskiewicz,  Wladyslaw,  Obltn. 
Schreiben  vom  Kriegsministerium, 
Reisepaß. 

2851.  Uniformierter. 

2852.  Haschek,  Franciczek,  Ltn. 
Marschbefehl,  Impfzettel. 

2853.  Piskadfo,  Wiktor,  Uniformierter. 
Visitenkarten,  Kriegsbeorderung, 
Postkarte,  Brief. 

2854.  Rodenko,  Nikolei,  Ltn. 

Grenzbeamter,  Visitenkarte,  Ge¬ 
schäftsschreiben,  Medaillon  mit  Kette, 
Ausweis,  Impfschein  2726. 

2855.  Odbierzychleb,  Josef,  Ltn. 

Diplom  der  Handelsakademie,  Schrei¬ 
ben  der  Staatsbank,  1  Urkunde  der 
Baptistengemeu^de. 

2856.  Uniformierter. 

Impfschein,  beschr.  Zettel. 

2857.  Jakowicz,  ?,  Uniformierter. 
Mitgliedskarte. 

2858.  Handy,  Jan,  Bernard,  Ltn. 

Res.-Offiz. -Ausweis,  1  Notizbuch. 

2859.  Solanko,  Wladyslaw,  Uniformierter. 
Impfschein  1564. 


2860.  Gorka,  Antoni,  Uniformierter. 
Beamtenausweis,  Führerschein,  Impf¬ 
schein  1162,  Notizbuch. 

2861.  Kurkiewicz,  Mieczyslaw,  Zivilist,  Ing. 
Mitgliedskarte,  Postkarten,  1  Brief¬ 
umschlag. 

2862.  Bqczkowski,  Witold,  Ltn. 
Briefumschlag,  Regt-Abz.,  Rosen¬ 
kranz,  Erinnerungsmedaille  der  25. 
Wiederkehr  des  Tages  der  Schlacht 
70/71,  Zettel  mit  Adressen. 

2863.  Leutnant. 

2864.  Rosengart,  Alexander,  Obltn.,  Arzt, 
geb.  3.  1.  1889. 

Res. -Offiz. -Ausweis,  Mobilmachungs- 
kaite,  Orden,  Visitenkarte,  1  Brief. 

2865.  Mussei,  Paul,  Uniformierter. 

Pers. -Ausweis,  Postkarten,  1  Foto, 
2  Medaillen. 

2866.  Rynkowski,  Ludwik,  Obltn. 
Offiz.-Ausweis,  Wassersportausweis, 
Medaillon. 

2867.  Uniformierter. 

1  Brief  v.  Siedlce  27.  12.  39. 

2868.  Uniformierter. 

2869.  Witkowski,  Marian,  Uniformierter. 
Postkarten,  1  Umschlag. 

2870.  Krochmalski,  Jan,  Uniformiert,  wohnh. 
Litzmannstadt,  Allee  uni  18  m  32. 
Notizbuch,  Medaillon. 

2871.  Bentle,  Jan,  Obltn. 

1  Postkarte,  1  Brief. 

2872.  Uniformierter. 

2873.  Glinicki,  Stanislaw,  Ltn. 

Res. -Offiz.-Ausweis. 

2874.  Hauptmann. 

2875.  Cieply,  Jozef,  Ltn. 

Res.-Offiz.-  und  Pers.-Ausweis,  Brief. 

2876.  Budmer,  Wladyslaw,  Ltn.,  geb.  1912. 
1  Res.-Offiz. -Ausweis. 

2877.  Filipowicz,  Stanislaw,  Obltn.,  Dr.  med. 
1  Pers.-Ausweis,  1  Dauerfahrkarte 
1.  Klasse  mit  Foto,  Beamtenausweis, 
Trauschein,  Dr. -Diplom,  Briefe,  Post¬ 
karte,  Foto,  Medaillon,  Geburtsschein 
der  Kinder. 

2878.  Uniformierter. 

2879.  Janson,  Edward,  Ltn.,  Ing.,  geb.  1907. 
Erkennungsmarke,  Führer-  und  Impf¬ 
schein,  Post-  und  Visitenkarten. 

2880.  Jaszcz,  Marion,  Zemon,  Uniformier¬ 
ter,  geb.  1907. 

1  Registrierauszug,  Postkarten,  Brief. 

2881.  Uniformierter. 


242 


2882.  Uniformierter. 

2883.  Przybyszewski,  Makary. 
Kriegsbeorderung,  Impfschein,  Schul¬ 
zeugnis,  Brie£. 

2384.  Dudinski,  Wladyslaw,  Ltn. 

Ausweis  poln.  Bank,  Impfschein,  2 
Postkarten,  Taschenkalender,  Me¬ 
daillon. 

2885.  Lipowski,  Edward,  Ltn.,  Beamter,  geb. 
10.  10.05  in  Warschau,  wohnh.:  War¬ 
schau,  Al.  Wojska  Polskiego  29/55. 
Beamtenausweis,  Postsparbuch,  1  Brief 
geschrieben  am  3.  4.  40  in  Kozielsk. 

2886.  Pusch,  Sergiusz,  Uniformierter. 

1  Brief,  1  Postkarte,  Impfschein. 

2887.  Kasprzak,  Franciszek,  Uniformierter. 
1  Bescheinigung,  Impfzettel,  Beamten¬ 
ausweis. 

2888.  Zegleski,  Wladyslaw,  Ing.,  Ltn. 
Res.-Offiz.-Ausweis,  Führer-,  Waffen¬ 
schein,  Passierschein,  Briefe,  Kinder¬ 
foto,  Medaillon  in  Gold,  selbst¬ 
geschnitzter  Rosenkranz. 

2889.  Leutnant, 

2890.  Uniformierter. 

1  russ.  Telegramm. 

2891.  Przychodzki,  Marian,  Uniformierter, 
Lehrer. 

Beamtenausweis,  Briefe. 

2892.  Chilinski,  ?  Obltn. 

Impfschein. 

2893.  Uniformierter. 

2894.  Polok,  Pawel.  Uniformierter. 

1  Impfschein. 

2895.  Uniformierter. 

1  Pfandschein  v.  26.  5.  1939,  Pfand¬ 
leihe  Lodz,  ul.  Zachodnia  31,  lautend 
auf  1  gold.  Armband,  17  Gramm  Gold, 
III.  Sorte,  Nr.  des  Pfandscheines 
364  570,  Offiz.-Ausweis  (unleserlich), 
1  Brief,  2  Regt.-Abz. 

2896.  Koblylinski,  Jözef,  Ing.,  Ltn.,  geb. 
22.  3.  07. 

Res.-Offiz.-Ausweis,  Pers.-Ausweis, 
Waffenschein,  Visitenkarten,  Marsch¬ 
befehl,  Medaillon. 

2897.  Sikorski,  Tadeusz,  Obltn. 
Res.-Offiz.-Ausweis,  Beamtenausweis, 
1  Armbanduhr. 

2898.  Barwicz,  Kazimierz,  Uniformierter. 
Briefe,  Postquittungen,  Fotos,  1  Me¬ 
daillon. 

2899.  Pilat,  Franciszek,  Ltn. 

Postkarte,  1  Brief  m.  Abs.:  Pilat,  Ja- 
nina,  Grodyslawice,  Gemeinde  Racha- 
nie,  Kreis  Tomaszow,  Lubelski. 


2900.  Bubik,  Witold,  Uniformierter,  geb. 
12.7.  1908  in  Zebrzydowice. 

1  Personalausweis,  1  Heiratsurkunde. 

2901.  Budkiewicz,  Ignacy,  Hptm. 
Staatsangehörigkeitsurkunde,  Liqui¬ 
dierungsbefehl,  Regt.-Abzeichen. 

2902.  Uniformierter. 

2903.  Owczynski  Bronislaw,  Uniformierter, 
geb.  11.  3.  1908. 

Postsparbuch. 

2904.  Jakubowski,  Bronislaw,  Hptm. 

1  ärztl.  Attest  v.  fJnegslazarett,  Impf¬ 
schein,  Foto,  Regt.-Abz.,  Medaillon  m. 
Kette,  Gebetbuch. 

2905-  Zalqc,  Stanislaw,  Uniformierter,  geb. 
3.  5.  1898. 

Postsparbuch,  Postkarte,  1  Erief. 

2906.  Jagietto,  Henryk,  Hptm. 
Offz.-Ausweis,  Impfschein,  Visiten¬ 
karten,  Taschenkalender. 

2907.  Jachmaii,  Feliks,  Uniformierter. 
Postkarten,  Visitenkarten,  Impfschein, 
Regt.-Abz. 

2908.  Uniformierter. 

2909.  Klose,  Bernard,  Uniformierter. 
Pers.-Ausweis,  Waffenschein,  Visiten¬ 
karten,  Besitzurkunde,  1  Ausweis. 

2910.  Pospieszalowski,  Wiktor,  Ltn. 

Erk. -Marke,  1  milit.  Führerschein,  1 
Passierschein,  Res.  -  Offz.  -  Ausweis, 
Schulausweis,  Bescheinigung,  Post¬ 
karten,  Fotos. 

2911.  Leutnant. 

2912.  Graduszewski,  Eugeniusz,  Unifor¬ 
mierter. 

Postkarten,  Briefe,  Impfschein,  Post¬ 
abschnitt,  Foto. 

2913.  Leutnant. 

2914.  Romanowski,  Boleslaw,  Zivilist. 
Impfschein,  ärztl.  Bescheinigungen. 

2915.  Pasieka,  Adam,  Ltn.,  geb.  28.  10.  1905. 
Erkennungsmarke. 

2916.  Nowik,  Stefan,  Offz. 

Pers.-Ausweis,  Res.  -  Offz.  -  Ausweis, 
Kriegsbeorderung,  Impfschein  4259, 
1  Brief. 

2917.  Uniformierter. 

2918.  Drucki,  Daniel,  Obltn. 

1  Brief,  1  Karton,  ärztl.  Attest. 

2919.  Czubernard,  Jan,  Obltn. 

Impfschein,  Medaillon  mit  Kette,  No¬ 
tizbuch. 

2920.  Romanowski,  Maksymilian  Boguslaw, 
Offz. 

Res. -Offz.-Ausweis. 


Der  Mord  von  Kotyn  Bg.  16* 


243 


2921 .  Oberleutnant. 

2922.  Piotrowski,  Zygmund,  Uniformierter. 
1  russ.  Bittschreiben  mit  Namen:  Pio¬ 
trowski  Sergiusz,  Zettel  mit  Notizen. 

2923.  Tenczynski,  Waclaw,  Obltn. 
Kriegsbeorderung,  Ausweis  f.  Res.- 
Offz.,  Brief,  Postkarte. 

2924.  Dqbrowski,  Zbigniew,  Uniformierter, 
1  Postkarte. 

2925.  Uniformierter. 

2926-Rumich,  Jan,  Uniformierter. 

Beamtenausweis,  Besitzurkunde,  Rgt- 
Abz.f  Notizen. 

2927.  Manulak,  Bogadan,  Offz. 

Ausw.  f.  Res.-Offz.,  Beamtenausweis, 
Impfschein,  1  Medaillon. 

2928.  Groszynski,  Stanislaw,  Obltn. 
Beamtenausweis,  Pers. -Ausweis,  Füh¬ 
rerschein,  Waffenschein,  Visitenkarte. 

2929.  Ospec,  Ostrowski,  Ferdynand,  Uni¬ 
formierter. 

Passierschein,  Zivilausweis  vom  milit. 
geogrph.  Institut,  1  Postabschnitt. 

2930.  Smigielski,  Zygmunt,  Ltn. 

Res.-Offz. -Ausweis,  Brief,  Kriegs¬ 
beorderung. 

2931. Pekucz,  Teofil,  Obltn. 

Briefe,  1  Postkarte. 

2932.  Sinkiewicz,  Uniformierter. 

1  Postkarte  v.  Kozielsk  nach  Grodno, 
1  Postkarte  nach  Kozielsk,  Impfzettel, 
Briefe. 

2933.  Janczakowski,  Wladyslaw,  Ltn. 

1  Brief,  1  Postkarte. 

2934.  Rutke,  Jan,  Offz. 

Beamtenausweis,  Teil  eines  Res.-Offz.- 
Ausweises,  1  Schreiben  des  Tabak¬ 
monopols,  Visitenkarten,  Gestellungs¬ 
befehl. 

2935.  Rek,  Jan,  Uniformierter  der  Luftwaffe. 
Postkarten,  Brief,  Telegramm,  Brief 
aus  Göteburg. 

2936.  Uniformierter. 

1  Brief,  Fotos, 

2937.  Szwantner,  Jozef,  Uniformierter. 

1  Brief,  1  Postkarte. 

2938.  Orynski,  Eugeniusz,  Offz. 

Ausweis  f,  Offiziere,  Briefe, 

2939.  Leutnant. 

2940.  Leutnant. 

2941.  Szmurlo,  Witold,  Uniformierter. 
Postkarten,  Impfzettel, 

2942.  Szalkiewicz,  Konrad,  Uniformierter, 
Impfzettel. 


2943.  Chodkowskl,  Stanislaw,  Offz. 

Ausweis  f.  Res.-Offz.,  Eeamtenaus- 
weis,  Brief. 

2944.  Zivilist. 

2945.  Przetak,  Mieczyslaw,  Ltn. 
Passierschein,  Impfschein,  Beistift¬ 
karikatur. 

2946.  Babula,  Jerzy,  Uniformierter. 

Pers. -Ausweis,  Impfschein,  Medaillon. 

2947.  Sztekler,  Henryk,  Ltn. 
Res.-Offz.-Ausweis,  Führerschein,  Vi¬ 
sitenkarten,  Notizbuch. 

2948.  Wolkowiak,  Jozef,  Offz. 

Res.  -  Offz.  -  Ausweis,  Besitzurkunde, 
Sportkarte. 

2949.  Hawranko,  Konrad,  Walerian,  Ltn. 

1  Militärdienstzeitbescheinigung,  Ber¬ 
lin-Spandau,  den  31.  1.  35,  1  Staats¬ 
angehörigkeitsurkunde. 

2950.  Kqcki,  Henryk,  Offz. 
Res.-Offz.-Ausweis,  Ausweis  d.  Land¬ 
wirtschaftsbank. 

2951.  Leutnant. 

Postquittung. 

2952.  Rodz,  Cezary,  Architekt.  Ltn. 

1  Diplom,  Visitenkarten,  Passier¬ 
schein. 

2953.  Uniformierter. 

1  Postkarte,  Impfschein,  Rosenkranz. 

2954.  Jankiewicz,  Ltn. 

Marschbefehl,  Bescheinigung. 

2955.  Uniformierter. 

Impfschein. 

2956.  Uniformierter. 

2957.  Pawlowski,  Edmund,  Offz. 
Res.-Offz.-Ausweis,  Impfschein,  Me¬ 
daillon. 

2958.  Stojaczyk,  Bronislaw,  Hptm. 

2  Pers.-Ausweise,  1  Zigarettenetui  m. 
Monogramm  B-.  S. 

2959.  Lindner,  Jan,  Uniformierter. 

1  Brief  an:  Lindner  Waclaw,  Skar- 
ziysko,  ul.  Brzowa  1,  1  Postkarte,  Me¬ 
daillon,  Notizbuch. 

2960.  Leutnant. 

2961.  Heuricb,  Jan  Feliks,  Ltn.  geb.  19. 7. 
1909. 

Res.  -  Offz.  -  Ausweis,  Pers.- Aus  weis, 
Führerschein,  Trauschein,  2  Briefe. 

2962.  Psuja,  Boleslaw,  Offz. 
Res.-Offz.-Ausweis,  Postkarten,  Brief, 
Medaillon,  versch.  Post  in  deutscher 
Sprache. 


244 


2963.  fcuczak,  Stefan,  Ing.,  Ltn. 

2  Postsparbücher,  Waffenschein,  Impf¬ 
schein,  Visitenkarten. 

2964.  Zalewski,  Czeslaw,  Uniformierter. 

1  Postkarte  mit  Abs.:  Int,  Rotes  Kreuz, 
Brief,  Impfschein,  Notizbuch. 

2965.  Uniformierter. 

2966.  Zivilist. 

Trauring  mit  Buchstaben  Mariysia 
1937,  Medaillon. 

2967.  Kofluk,  Jan,  Obltn.,  geb.  25.  5.  1885. 
Pers.-Ausweis,  Mobilmachungskarte, 
Impfschein,  Visitenkarten. 

2968.  Uniformierter. 

2969.  Perenz  Kazimierz,  Uniformierter. 
Impfschein,  Postkarten,  Foto. 

2970.  Uniformierter. 

2971.  Czysewski,  Jerzy,  Ltn. 

Impfschein,  amtl.  Schreiben,  Visiten¬ 
karten,  Notizblock,  1  zweiter  Impf¬ 
zettel  auf  den  Namen:  Bielicz  Wlad- 
zimier. 

2972.  Bi^dski,  Boleslaw,  Uniformierter. 
Marschbefehl,  Zettel  m.  seinem  Namen. 

2973.  Paluch,  Jözef,  Obltn.  d.  Flieger. 
Postkarte,  Brief,  Visitenkarte,  1  Rgt.- 
Abz. 

2974.  Uniformierter. 

2975.  Chocilowski,  Wladyslaw,  Offz. 
Res.-Offz.-Ausweis. 

2976.  Malaczynski,  Kazimierz,  Obltn. 
Offz.-Ausweis,  Waffenschein,  2  Post¬ 
karten,  Besitzurkunde. 

2977.  Uniformierter. 

1  Postabschnitt  mit  Abs.:  Kalina  Ga- 
jewska,  Swienciany-Nowa  9. 

2978.  Brzawa,  Kazimierz,  Uniformierter. 

1  Zettel,  1  geschnitzter  Deckel. 

2979.  Hauptmann. 

Zettel  mit  Namen. 

2980.  Czajka,  Stefan,  Ltn. 
Res.-Offz.-Ausweis,  Beamtenausweis, 
Waffenschein,  Medaillon  mit  Kette. 

2981.  Szczepaniuk,  Roman,  Obltn.  der  Luft¬ 
waffe. 

Militärführerschein,  Impfzettel,  Post¬ 
karten,  Rgt.-Abzeichen,  Medaillon. 

2982.  Dzierzanowski,  Ludwyk,  Ing.  Unifor¬ 
mierter. 

Dienstausweis. 

2983.  Wyszomirski,  Zygmunt,  Ltn. 
Erkennungsmarke. 

2984.  Bialogrodzski,  Kazimierz,  Obltn. 
Offz.-Ausweis,  Postkarte,  Impfzettel. 


2985.  Nadzenski,  Michal,  Hptm. 
Offz.-Ausweis,  Evakuierungsbefehl,  3 
Postkarten,  1  Brief,  1  Plakette. 

2986.  Zworowskl,  Wladyslaw,  Obltn.,  geb. 
1.  4.  06  in  Posen. 

Personalausweis,  Führerschein,  Brille. 

2987.  Raszke,  Marian,  Uniformierter. 
Besitzurkunde  d.  Ordens  „unbesiegte 
Kämpfer",  Ausweis  d.  Advokatenbun¬ 
des,  1  Postpaket:  Abs,:  Elzbieta 
Raszke,  Warschau,  Wspolna  20 

2988.  Uniformierter.  ^ 

2989.  Furmanski,  Roman,  Uniformierter, 
geb.  1900. 

Erkennungsmarke,  Fahrkarte. 

2990.  Staniewicz,  Jan,  Ltn.,  Ing. 
Beamtenausweis,  Res.-Offz.-Ausweis, 
Waffenschein,  Führerschein,  Jagd¬ 
karte,  Ausweis,  Medaillon. 

2991.  Uniformierter. 

2992.  Mantel,  Stanislaw,  Obltn. 

2  Postkarten,  Impfschein. 

2993.  Janusz,  Jan,  Obltn.,  geb.  23,  1.  1894 
in  Czechowice,  wohnh.:  Kattowic- 
Kamienna. 

Postsparbuch. 

2994.  Jakubiec,  Adam,  Uniformierter. 
Briefe,  Fotos,  Medaillon. 

2995.  Andrzejewski,  Stanislaw,  Uniformier¬ 
ter,  geb.  1909. 

Erkennungsmarke. 

2996.  Budin,  Jözef,  Ltn.,  geb.  1904. 
Erkennungsmarke,  Waffenschein, 
Impfschein. 

2997.  Lepiarski,  Marian,  Obltn. 
Beamtenausweis,  Impfschein. 

2998.  Grodzki,  Edmund,  Dr.,  geb.  6.  10.  1892. 
Personalausweis. 

2999.  Finkelkraut,  Jerzy,  Szydor,  Ltn.,  Arzt. 
Res.-Offz.-Ausweis,  Passierschein. 

3000.  Leutnant. 

3001.  Pilarczyk,  Zygmunt,  Ltn. 

Res. -Offiz. -Ausweis,  Brief,  Bleistift¬ 
zeichnungen. 

3002.  Skowronski,  Henryk,  Ltn.,  geb.  10.  10. 
1913. 

Res.-Offiz.-Ausweis,  2  Briefe,  1  Notiz¬ 
buch,  Krankenhausschein. 

3003.  Gwozdz,  Czeslaw,  Aspirant  der  Grenz¬ 
wache. 

Beamtenausweis,  Briefe. 

3004.  Swierkowski,  Kazimierz,  Obltn. 
Offiz.-Ausweis,  Notizen,  1  mil.  Befehl. 

3005.  Falkowski,  Pawel,  Uniformierter. 
Postkarten. 


245 


3006.  Oberleutnant. 

3007.  Karwanski,  Roch,  Uniformierter. 
Personalausweis,  Impfschein. 

3008.  Szczepanik,  Ryszard,  Ltn. 

1  Ei  kennungsmarke,  1  Brief. 

3009.  Mekler,  Stefan,  Uniformierter  der 
Luftwaffe. 

1  Brief,  1  Telegramm,  2  Abzeichen. 

3010.  Spruch,  Waclaw,  Ltn. 

Res.-Offiz. -Ausweis,  Mobilmachungs¬ 
karte,  Gehaltsabrechnung. 

3011.  Omeljan,  Waclaw,  Uniformierter. 

Personal  aus  weis,  B  eamtenaus  weis, 

Negative. 

3012.  Garnowski,  Mieczyslaw,  Offiz,  der 
Artillerie. 

1  Erkennungsmarke,  Medaillon  mit 
Kette. 

3013.  Grabowski,  Henryk,  Obltn. 

1  Brief. 

3014.  Bujnowski,  Zygmunt,  Ltn. 

Res. -Offiz. -Ausweis,  Mobilmachungs¬ 
karte,  Marschbefehl,  Impfzettel,  Foto. 
3015  Hemerling,  Emil,  Zivilist. 

Briefe. 

3016.  Ratajczak,  Ludwik,  Ltn.,  geh.  9.  8.  1909 
Res.-Offiz.- Ausweis,  Postsparbuch, 
Beamtenausweis,  Rgt-Abz.,  1  Medail¬ 
lon. 

3017.  Paprota,  Antoni,  Ltn. 

Res. -Off. -Ausweis,  Kriegsbeorderung, 
Kruzifix  mit  Kette. 

3018.  Mol^dzkl,  Kazimierz,  Uniformierter, 
Postkarten,  Briefumschlag,  Medaillon 
mit  Kette. 

3019.  Uniformierter. 

3020.  Bielski,  Stanislaw,  Obltn. 

2  Briefe. 

3021*  Leutnant. 

3022.  TCrochocki,  Franciszek,  Ltn, 
Maischbefehl,  Schulausweis,  Beschei¬ 
nigung. 

3023.  Zivilist 

3024.  Ciesielski,  Tadeusz,  Obltn.  d.  Flieger. 
Reisepaß,  Sportausweis,  Marsch¬ 
befehl,  OflizuAusweis,  Postkarten, 
Führerschein,  'Fotos,  Bescheinigung, 

3025.  Hoppe,  Edward,  Uniformierter. 

2  Visitenkarten,  Rosenkranz,  2  Ab¬ 
zeichen. 

3026.  Hetmanek,  Stanislaw. 

Postkarten,  Brief. 

3027.  Lipinski,  Jerzy,  Ltn. 

Impfschein,  1  Rgt.-Abzeichen. 


3028.  Wilk,  Piotr,  Obltn. 

2  Besitzurkunden,  Waffenschein,  Vi¬ 
sitenkarten,  1  Brief,  2  Rgt.-Abzeich., 
1  Plakette. 

3029.  Rybus,  Mieczyslaw,  Dr.,  Uniformierter. 
1  Personalausweis,  Führerschein,  Me¬ 
daillon. 

3030.  Garduga,  Kazimierz,  Dr.  med.  Unifor¬ 
mierter. 

Impfschein,  Briefe. 

3031.  Uniformierter. 

3032.  Kr^ckowski,  Stanislaw,  Ltn.,  Lem¬ 
berg,  geb.  1914. 

Erkennungsmarke,  Schulausweis, 
Impfschein  2803,  1  Brief,  Gebetbuch, 

1  Medaillon. 

3033.  Pillich  (?),  Adam,  Uniformierter. 

2  Visitenkarten,  2  Fotos,  1  Tele¬ 
gramm,  1  Brief,  1  Postkarte  mit  Na¬ 
men:  Adam  Pillich,  Warschau,  Mie- 
kiwica  37,  Taschenkalender,  Medail¬ 
lon  mit  Kette. 

3034.  Uniformierter. 

3035.  Uniformierter. 

Impfschein  2754,  Kompaß,  1  Medail¬ 
lon. 

3036.  Uniformierter. 

3037.  Uniformierter. 

3038.  Oberleutnant. 

3039.  Staszewski,  Tadeusz,  Obltn. 

6  Postkarten  mit  Abs.:  Jadwiga  Stas- 
zewska,  Warschau,  Mazowieka  8, 
Visitenkarten,  Notizblätter, 

3040.  Oberleutnant. 

1  Brief,  Zettel  mit  Notizen. 

3041.  Orlowski,  Stefan,  Obltn.,  geb.  15.  1. 
1894. 

Res.-Offiz.-Ausweis,  1  Brief,  1  Notiz* 
buch. 

3042.  Krakowski,  Miedyslaw,  Ltn.,  Schul¬ 
zeugnis,  Wochenfahrkarte, 

3043.  Uniformierter. 

3044.  Wasilewski,  Leon,  Ltn. 

Schulausweis,  2  Ausweise,  Notizbuch. 

3045.  Rzeiniezek,  Adolf,  Ltn. 

Teile  eines  Res.  -  Offiz.  -  Ausweises, 

2  Briefe  in  deutscher  Sprache,  Rosen¬ 
kranz. 

3046.  Maliszewski,  Boleslaw,  Ltn.,  Biala- 
Podl,  geb.  1905. 

1  Erkennungsmarke,  1  russ.  Kartei¬ 
karte,  2  Quittungen,  1  Notizbuch. 

3047.  Perek,  Marian,  Offizier. 
Offiziersausweis,  1  russ.  Schreiben 
aus  Kozielsk. 


2  46 


3048.  Leutnant. 

3049.  Tutschekr  Adolf,  Ltn. 

4  Postkarten  mit  Abs.:  Gg.  Tutschek, 
in  Sterbruch,  Kreis  Kempen,  Warthe¬ 
gau,  2  Lehrerdiplome. 

3050.  Uniformierter. 

3051.  Czaplicki,  Stefan,  Cezary,  Ltn.,  geb. 
27.  8.  04. 

Mobilmachungskarte,  1  Rechnung, 
Besitzurkunde. 

3052.  Leutnant. 

3053.  Gryko,  Wladyslaw,  Ltn.,  geb.  1906 
Wolkowysk. 

1  Erkennungsmarke,  2  Postabschnitte, 
in  Russisch,  mit  Abs.:  Niemczynowicz 
Antoni  Swisloc. 

3054.  Sikora,  Aleksander,  Uniformierter. 

3  Postkarten  mit  Abs.:  Prof.  Dr.  Ste¬ 
fan  Piekowski,  Warschau  Hoza  69. 

3055.  Machnac  (?),  Zygmunt,  Uniformierter. 
Pers.-Ausweis  mit  Foto,  1  Telegramm, 
Postkarte,  1  russ.  Personalausweis 
(Karte),  Rosenkranz. 

3056.  Santarius,  Karol,  Obltn.  in  Cieszyn. 

1  Res.  -  Offiz.  -  Ausweis,  2  Visiten¬ 
karten. 

3057.  Chudykiewicz,  Wiktor,  Uniformierter. 
Impfschein  3520,  Hinterlegungsschein, 
Briefe  und  Postkarten. 

3058.  Uniformierter. 

3059.  Lulka,  Stanislaw,  Dr.,  Uniformierter. 
Res.-Offiz.-Ausweis,  Brief  aus  War¬ 
schau. 

3060.  Uniformierter. 

3061.  Szolkowski,  Franciszek,  Ksawery, 
Obltn. 

1  Erkennungsmarke,  Bromberg  geb. 
1892. 

3062.  Oberleutnant. 

Hinterlegungsschein,  Zettel  mit  No¬ 
tizen. 

3063.  Uniformierter. 

3064.  PuhaczewsR$  Jan,  Uniformierter. 
Beamtenausweis,  1  Bescheinigung, 
Impfschein  4039,  1  Notizbuch. 

3065.  Oberleutnant. 

3066.  Kapelanski,  Tadeusz,  Ltn. 

Zeugnis  der  Musik,  1  Schreiben  des 
poln.  Auslandsverbandes,  Geburts¬ 
urkunde,  Schulausweis,  3  Ausweise, 
Impfschein  2007,  Brief,  Manschetten¬ 
knöpfe,  Zigarettenspitze. 


3067  Tylewicz,  Jan,  Uniformierter,  geb. 
1.  10.  13,  wohnh.:  Graudenz,  Mar- 
szalka-Foch. 

1  Postsparbuch. 

3068.  Zackiewicz,  Jan,  Ltn.,  geb.  1914  in 
Pemyloania. 

Geburtsurkunde,  Gestellungsbefehl, 
Dienstschreiben,  Briefe,  Telegramm, 
Rezepte. 

3069.  Koscielak,  Roman,  Ltn.,  3.  8.  1912. 
Res.-Offiz.-Ausweis,  Beamtenausweis, 
Fotos. 

3070.  Leutnant. 

3071.  Paszkowski,  Kazimierz,  Ltn. 
Beamtenausweis,  2  Briefe,  2  Visiten¬ 
karten,  Zigarettenspitze. 

3072.3  Postkarten  mit  Absender:  Solska 
Halina  Rembertow  ul.  11.  Nov. 

3073.  Hauptmann. 

3074.  Leutnant. 

3075.  Zawadzki,  Teofil,  Offiz. 
Res.-Offiz.-Ausweis,  Kriegsbeorde¬ 
rung. 

3076.  Widdeniek  (?),  Ferdynand,  Jurist,  Ltn. 

2  Visitenkarten. 

3077.  Piasecki,  Ryszard,  Ltn. 

Brief  mit  Abs.:  Piasecki  Wladyslaw, 
Sosnowice  bei  Parczew,  Lublin,  Zet¬ 
tel  mit  Adressen. 

3078.  Gadzala,  Stanislaw,  Uniformierter. 

1  Brief,  2  Postkarten,  Impfschein  3632, 
AerztL  Rezept. 

3079.  Uniformierter. 

Hinterlegungsschein,  2  Zettel,  Rosen¬ 
kranz,  Uhrkette,  Medaillon. 

3080.  Uniformierter. 

3081.  Uniformierter. 

3082.  Roszkowski,  Czeslaw,  Uniformierter, 
geb.  1905. 

Visitenkarten,  Personalausweis,  Mit¬ 
gliedskarte. 

3083.  Cala,  Juljan,  Ltn. 

Res.-Offiz.-Ausweis,  Visitenkarten. 

3084.  Kosinski,  Tornas,  Obltn.,  geb.  1903, 
Kamionka  Str. 

Erkennungsmarke,  Res.-Offiz.-Aus¬ 
weis,  Führerschein,  Medaillon.  • 

3085.  Uniformierter. 

3086.  Uniformierter. 

3087.  Goledzinowski,  Czeslaw,  Jozef,  Uni¬ 
formierter. 

Trauschein,  1  Geburtsurkunde  (un¬ 
leserlich). 

3088.  Uniformierter. 


247 


3089.  Teichert,  Mieczyslaw,  Ltn.  Apotheker, 
geb.  1898,  wohnhaft  in  Warschau. 
Erkennungsmarke,  Garantieschein  für 
Auto  Fiat,  Zulassung,  Führerschein, 
Postkarten,  Brief,  Telegramm,  Hinter¬ 
legungsschein. 

3090.  Oberleutnant. 

3091.  Sliozberg,  Juliusz,  Dr.  med.r  Ltn. 
Visitenkarte,  2  Blanko-Rezepte,  Post¬ 
karten,  Fotos,  2  Rgts. -Abzeichen. 

3092.  Usinowski,  Clemens,  Offizier. 
Offiziersausweis,  Postkarten,  Impf¬ 
schein  92,  Briefe. 

3093.  Leutnant. 

3094.  Uniformierter. 

3095.  Koschinski  (?),  Kaimierz,  Uniformiert. 
Impfschein,  Postkarten. 

3096.  Siyszewskl,  Leon,  Uniformierter. 
Schöneck,  Westpr.,  Bahnhofstr.  35. 
Taschenkalender,  Brief,  Zettel  mit 
Notizen,  Rosenkranz. 

3097.  2yla,  Wilhelm,  Uniformierter. 
Postkarten,  Brief. 

3098.  Urbanowicz,  Wiktor,  Uniformierter. 

Visitenkarten,  Res. -Offiz. -Ausweis, 

Zigarettenetui  mit  Monogramm  U.W. 

3099.  Szedowski,  Boleslaw,  Ltn. 

Res. -Offiz. -Ausweis,  3  Postkarten,  da¬ 
von  eine  mit  Abs.:  Szedowska  .  , 
Warschau,  ul.  Tomka  5  m  19. 

3100.  Szastak,  Eugeniusz,  Ltn.,  wohnh.: 
Warschau,  ul.  Zlota  55.  g.  1908. 
Erkennungsmarke,  Postkarte,  Brief, 
Motorradzulassung  P.K.W, 

3101  Dziepowicz,  Leonard,  Ltn.,  geb.  1904, 
in  Warschau,  wohnh.:  Lublin. 
Postsparbuch,  Mobilmachungskarte, 
Beamtenausweis,  Visitenkarten. 

S'IO^.  Martuszyk,  Roman,  Obltn. 

Mobilmachungskarte,  Militärentlas¬ 
sungskarte,  Rgt. -Abzeichen. 

3103.  Krajewski,  Boleslaw,  Obltn. 
Impfschein,  Heiligenbild. 

3104.  Leutnant. 

3105.  Wyczesany,  Jvlarcely,  Uniformierter. 
2  Briefe. 

3106.  Uniformierter. 

3107.  Cimek,  Roman,  Uniformierter. 
Personalausweis,  Plakette,  Medaillon. 

3108.  Wcjzly,  Jerzy,  Uniformierter. 
Eeamtenausweis,  Dienstfahrausweis,  1 
Schreiben  d.  Verkehrsministeriums, 
2  Foto,  Briefe,  Postkarte,  Teile  eines 
Res. -Offz.- Aus  weises. 


3109  PulaskI,  Stanislaw,  Obltn. 

Res.-Off.- Ausweis. 

3110.  Uniformierter. 

3111.  Kowalski,  Mieczyslaw,  Obltn.,  geb. 
25.  5.  1885. 

2  Offz.-Ausweise,  Postkarte,  1  Be¬ 
scheinigung,  Verleihungsurkunde  d. 
Verdienstkreuzes  in  Silber. 

3112.  Kitlas,  Wincenty,  Hptm.  in  Zivilklei¬ 
dung. 

1  Offz.-Ausweis,  Postsparbuch,  Pers.- 
Ausweis,  Beamtenausweis,  ärztl. 
Attest. 

31 13.  Bialowiejski,  Maksymiljan,  Edward, 
Ing.  Ltn. 

Res.-Off.-Ausweis,  Pers.  -  Ausweis, 
Visitenkarten,  Marschbefehl,  Waffen¬ 
schein,  Jagdausweis,  1  Medaillon. 

31 14.  Szumanski,  Stanislaw,  Uniformierter, 
Ing.,  geb.  4.  5.  1897,  in  Kolomea. 
Personalausweis. 

3115.  Preyer,  Marian,  Uniformierter. 

Briefe,  Briefumschlag,  Postkarte,  2 
Rgt.-Abzeichen. 

3116.  Uniformierter. 

31 17.  Kuzdowicz,  Julian,  Leutnant. 
Postsparbuch  115  986/H,  1  Postkarte. 

3118.  Uniformierter. 

3119.  Siewicki,  Aleksander,  Uniformierter, 
geb.  16.  8.  1898. 

Personalausweis,  Beamtenausweis.  2 
Anmeldungen,  1  Rgt.-Abzeichen,  l 
kleines  Kämpferkreuz. 

3120.  Zennermann,  Jözef,  Ltn.,  geb.  30.7. 
1893  in  Krakau,  wohnh,:  Lublin. 

2  Postsparbücher,  Beamtenausweis, 
Pers, -Ausweis,  Geburtsurkunde,  Impf¬ 
schein,  Visitenkarten,  Brief,  goldene 
Uhrkette. 

3121.  Sobolewskl,  Jan,  Lehrer,  Unifor¬ 
mierter,  geb.  21.  2.  1897  in-  Lojsdry. 
Beamtenausweis,  Postsparbuch. 

3122.  Uniformierter, 

3123.  Skitjdzielewski,  Piotr.,  Ltn. 
Kriegsbeorderung,  Briefe,  Impfschein. 

3124.  Oberleutnant. 

2  Visitenkarten  auf  Namen:  Ma- 
chowski,  Stanislaw. 

3125.  Uniformierter. 

1  Visitenkarte:  Name:  Lubowiedzka, 
Sofia,  1  Visitenkarte:  Name:  Pre- 
gowski,  Zdislaw,  versch.  Zettel. 

3126.  Oberleutnant. 

3127.  Zivilist. 


248 


3128.  Uniformierter. 

Impfschein,  Trauschein,  1  Brief  (un¬ 
leserlich). 

3129.  Szyke,  Stanislaw,  Hptm, 

Impfschein  2179. 

3130.  Ryngwelski,  Jan,  Ltn. 

Abschrift  d.  Res.-Offz.-Ausweis,  Be¬ 
amtenausweis,  Impfschein,  2  Post¬ 
karten,  2  Karikaturen. 

3131.  Jaköbowski,  Henryk,  Ltn.,  geb.  1.11. 
1910. 

Pers. -Ausweis,  Besitzurkunde,  Impf¬ 
schein,  Bescheinigung. 

3132.  Pongowski,  Ksawery,  Marian,  Hptm. 
Offz.-  und  Sportausweis,  Brief,  Be¬ 
scheinigung,  1  Quittung,  Impfschein, 
Namensliste,  Medaillon  mit  Kette. 

3133.  Brzezinski,  Adam,  Roman,  Ltn. 
Res.-Offz.-Ausweis,  Mobilmachungs¬ 
karte,  Visitenkarte,  Foto,  2  Post¬ 
karten. 

3134.  Kulczycki,  Wladzimierz,  Ltn.,  geb. 
8.  5.  1913. 

Res.-Offz.-Ausweis, 

3135.  Maciejewski,  Antoni. 
Personalausweis. 

3136.  Uniformierter. 

3137.  Wislocki,  Jan,  Ltn.,  geb.  1912. 
Erkennungsmarke. 

3138.  Kalecinski,  Uniformierter. 

1  Postkarte  mit  Abs.:  Miedzwiedski, 
Lodz,  Przejazd  Straße  27. 

3139.  Uniformierter. 

3140.  Grzanka,  Josef,  Ltn. 
Res.-Offz.-Ausweis,  Visitenkarte,  Me¬ 
daillon. 

3141.  Leutnant. 

1  Visitenkarte  a.  Namen:  Szczeniowski 
Wladyslaw,  1  Visitenkarte  a.  Namen: 
Adele  Prinzessin,  Ratibor  u.  Corwy. 

3142.  Boguszczak,  Jözef,  Dr.,  Ltn. 

Pers. -Ausweis,  Mitgliedsausweis  f. 
Res.-Offz.,  Visitenkarten,  Impfzettel 
4002,  Rosenkranz  im  Etui. 

3143.  Szczuka,  Stanislaw,  Zivilist. 

Teile  eines  Personalausweises,  Me¬ 
daillon. 

3144.  Bielock,  A.  Dr.  Arzt,  Uniformierter. 

1  Quittung,  1  Erkennungsmarke. 

3145.  Fusek,  Jözef,  Ing.-Offz. 
Res.-Offz.-Ausweis,  Impfschein  2043, 
Visitenkarte. 


3146.  Nowak,  Jan,  Leiter  der  Volksschule 
in  Ostrowice,  Ltn,,  geb.  1905. 
Res.-Offz.-Ausweis,  Beamtenausweis, 
Schulausweis. 

3147.  Pytlakowski,  Stanislaw,  Ltn.,  geb. 
14.  10.  1898  in  Warschau. 
Erkennungsmarke,  Mobilmachungs¬ 
karte,  Trauschein. 

3148.  Uniformierter, 

3149.  Schmidt,  Lucjan,  Uniformierter. 

Postabschnitt:  Post  Witaszyce,  Kreis 
Posen.  .. _ 

3150.  Uniformierter. 

3151.  Kukpa,  Franciszek,  Leutnant. 

1  Postkarte,  1  Rgt-Abzeichen. 

3152.  Wiza,  Cezary,  Obltn.,  geb.  27.  8. 
1899. 

Res.-Offz.-Ausweis,  Reisepaß,  Pers.- 
Ausweis. 

3153.  Kozowicz,  Tadeusz,  Uniformierter, 
geb.  28.  10.  1908. 

Pers.-Ausweis,  Postkarte,  Impfzettel, 
Medaillon  in  Gold  mit  Kette. 

3154.  Niezabitowski,  Gottfried,  Unifor¬ 
mierter. 

1  Pers.-Ausweis,  Mobilmachungs¬ 
karte,  Beamtenausweis,  Postkarten, 
Brief. 

3155.  Przytarski,  Franciczek,  Ltn. 
Führerschein,  Pers.-Ausweis,  Post¬ 
karten,  Rgt.-Abz.,  Medaillon. 

3156.  Car,  Wladyslaw,  Hptm. 

Offz.-Ausweis,  Impfschein,  Waffen¬ 
schein,  1  Ehering. 

3157.  Hajnowicz,  Kazimierz,  Ltn. 
Beamtenausweis,  Führerschein,  Offz.- 
Ausweis,  Mitgliedskarte. 

3158.  Oberstleutnant. 

3159.  Palewicz,  Eustachy,  Wiktor,  Hptm., 
geb.  17.  4.  1899. 

Teil  eines  Offz.-Ausweises,  1  Erken¬ 
nungsmarke,  Brief,  Visitenkarte,  1 
gold.  Medaillon. 

3160.  Uniformierter. 

3161.  Jaworski,  ?  Felyksjan,  Vater:  Ludwig, 
Ltn.,  20.  10.  1905. 

Res.-Offz.-Ausweis. 

3162.  Uniformierter. 

3163.  Bladye  (?),  Marian,  Uniformierter,  geb. 
1909. 

Erkennungsmarke. 

3164.  Kordowski,  Waclaw,  Wiktor,  Ltn., 
geb.  10.  3.  1907. 

Res.-Offz.-Ausweis,  2  Notizzettel, 
Fotos,  Rosenkranz,  Medaillon  mit 
Kette. 


249 


3165.  Zulawski,  Kazimierz,  Ltn.,  wohn.:  ln 
Warschau,  Kopernika  30. 
Res.-Off.-Ausweis,  Telegramm,  Post¬ 
karte,  Impfzettel,  1  Bescheinigung, 
Visitenkarte. 

3166.  Uniformierter. 

3167.  Kowal,  Aleksander,  Hptm.,  Vater: 
Grzegorz. 

Impfzettel,  Zettel  mit  Notizen,  Rgt.- 
Abz.(  2  Medaillons. 

3168.  Oberleutnant. 

3169.  Nieniewski,  Marian,  Hptm.,  geb.  1897. 
Res. -Offz.- Aus  weis,  Mobilmachungs¬ 
karte,  Pers.-Ausweis,  Besitzurkunde, 
Postkarte. 

3170.  Cieälewicz,  Wladyslaw,  Uniformierter. 
Visitenkarten,  Rosenkranz,  Medaillon. 

3171.  Sokolowski,  Kazimierz,  Vetrinär., 
geb.  18.  2.  1906,'  wohnh.:  Wielan,  ul. 
Miekiewica  15. 

1  Postsparbuch. 

3172.  Przeworski,  Antoni,  Ltn.,  Arzt,  geb. 
10.  2.  1897. 

Erkennungsmarke,  Telegramm,  Post¬ 
karte. 

3173.  Lakota,  Roman,  Zivilist. 

3  Briefe,  1  Abzeichen,  Medaillon. 

3174.  Wolski,  Zygmunt,  Obltn. 
Visitenkarten,  Briefe. 

3175.  Uniformierter. 

3176.  W^siewicz,  Broneslaw,  Obltn. 
Res.-Off.-Ausweis,  Mitgliedskarte. 

3177.  Oberleutnant. 

3178.  Jakuszko,  Jan,  Hptm.  d.  Panzer. 
Waffenschein,  Visitenkarten. 

3179.  Kabarowski,  Wladzimierz,  Ltn. 
Postkarte,  Impfschein. 

3180.  Maztalerz  (?),  Miedyslaw,  Ltn. 
Postkarte,  Gehaltsabrechnung. 

3181.  Taclowski,  Euzebiusz,  Stanislaw,  Ltn. 
Res.  -  Offz.  -  Ausweis,  Pers.-Ausweis, 
Impfschein,  Führerschein,  Trauschein. 

3182.  Martyni,  Witold,  Uniformierter. 

2  Postkarten,  Hinterlegungsschein. 

3183.  Laika,  Waclaw,  Obltn.,  Arzt. 
Off.-Ausweis,  'TflTpfschein. 

3184.  Sliwonik,  Waclaw,  Obltn.,  geb.  1899. 
Beamtenausweis,  Pers.-Ausweis,  amtl. 
Schreiben,  Impfschein. 

3185.  Frazewicz,  Antoni,  Zivilist. 

Postkarte,  1  Brief,  1  gold.  Kreuz. 

3186.  Uniformierter. 

2  Postkarten  (unleserlich),  Zettel  mit 
Notizen,  1  Taschenuhr. 


3187.  Uniformierter. 

3188.  Oberleutnant. 

1  Brief,  1  Monogramm,  E,  K.r  1  No¬ 
tizbuch. 

3189.  Daszkiewicz,  Erwin,  Hptm. 
Postabschnitte,  1  Brief,  Rechnungen. 

3190.  Uniformierter. 

3191.  Szczepanik,  Hussakowski,  Zygmund, 
Uniformierter,  wohnh.:  Mosciska. 
Gerichtsvorladung,  Versicherung^ 
schreiben  samt  Police,  Impfschein,  4 
Rgt.-Abz. 

3192.  Proskumicki,  Mieczyslaw. 

2  Briefe,  2  Postkarten. 

3193.  Wieczorek,  Jan,  Obltn.  d.  Art. 
Visitenkarten,  Geburtsurkunde,  Trau¬ 
schein,  Off.-Ausweis,  Impfschein  922. 

3194.  Zmejewski,  Tadeusz.  Ltn. 

Postkarten. 

3195.  Gonclk,  Karol,  Ltn. 

Res.  -  Off.  -  Ausweis,  Pers.  -  Ausweis, 
Medaille. 

3196.  Jaros,  Henryk. 

Res.-Offz. -Ausweis  (unleserlich). 

3197.  Rosenzweig,  Aleksander,  Obltn., 
wohnh.:  Lodz,  ul.  Piotrowska  130. 
Mobilmachungskarte,  Visitenkarten, 
Fotos,  Medaillon,  Mitgliedskarte  d. 
Reserveoffz. 

3198.  Wojciak,  Piotr,  Dr.  med.,  Obltn. 
Teile  eines  Res. -Offz. -Ausweises,  Be¬ 
amtenausweis,  Visitenkarte. 

3199.  Leutnant. 

3200.  Uniformierter. 

2  Postkarten,  Briefe,  2  Foto,  Me¬ 
daillon. 

3201.  Uniformierter. 

1  Brief,  Impfzettel,  Zettel  mit  Notizen, 
Foto,  Rosenkranz,  1  Uhrkette. 

3202.  Polukajtis,  Antoni,  Obltn. 

2  Briefe. 

3203.  Kociatkiewicz,  Kazimierz,  Unifor¬ 
mierter. 

Beamtenausweis,  1  Brief,  Postkarten, 
2  Geschäftssehr. 

3204.  Bielski,  Henryk,  Hptm. 
Offiz.-Ausweis,  Impfschein,  Visiten¬ 
karten,  ärztl.  Attest. 

3205.  Milewski,  Tadeusz,  Leutnant. 

2  Postkarten,  Impfschein,  Medaillon 
mit  Kette. 

3206.  Moroz,  Pawel,  Uniformierter,  geb. 
1913. 

Erk.-Marke,  Impfschein,  Brief,  Teile 
eines  Offiz.-Ausweises. 


250 


3207.  Przepelinski,  Eugeniusz,  Uniformierter. 
Pers.-Ausweis,  Steuerzettel. 

3208.  Gucze,  Jerzy,  Uniformierter. 

1  Postkarte,  1  Zettel  mit  Adressen. 

3209.  Olszowski?  Leutnant. 

1  Postkarte. 

3210.  Leutnant, 

3211.  Nelken,  Samuel,  Ltn, 
Res.-Offiz.-Ausweis,  Postkarten,  IBrief 

3212.  Sukiennik,  Zdzislaw,  Obltn.,  geboren 
6.  9.  1912. 

Mobilisierungskarte,  1  Brief,  Taschen¬ 
uhr,  Notizen,  Taschenkalender,  1  Me¬ 
daillon. 

3213.  Janicki,  Marian,  Obltn. 

Waffenschein,  Visitenkarte,  Hinter¬ 
legungsschein,  Kassenschein,  1  Pfand¬ 
schein, -2  beschr.  Zettel. 

3214.  Tatkowski,  Alojzy,  Obltn. 
Dienstausweis,  2  Amtsschreiben,  2  Ab¬ 
zeichen,  Notizbuch. 

3215.  Palczynski,  Karol,  Ltn. 

1  Brief. 

3216.  Smialkowski,  Adam,  Obltn. 

1  Rgts.- Abzeichen,  Impfschein. 

3217.  Oberleutnant. 

6  Orden  und  Abzeichen. 

3218.  Pstr^gowski,  Kazimierz,  Ltn. 

1  Pers.-Ausweis,  Marschbefehl. 

3219.  Uniformierter. 

1  Visitenkarte  m.  Namen:  Bucevschi, 

2  Fotos. 

3220.  Urbanski,  Ryszard,  Uniformierter, 
Lehrer  in  Staranie. 

Beamtenausweis,  Mitgliedskarte. 

3221.  Leutnant. 

3222.  Zivilist. 

3223.  Slania,  Pawel,  Ltn. 

1  Brief,  1  Bibliothekskarte. 

3224.  Niemczewski,  Marian,  Ing.-Ltn. 
Visitenkarten,  Beamtenausweis. 

3225.  Cichobrzynski,  Zbigniew,  Ltn. 

3226.  Leutnant. 

Impfschein,  Notizbuch,  1  Uhrkette. 

3227.  Rdueh,  Franz,  Uniformierter. 

1  Brief  m.  Abs.:  Elisabeth  Rdueh, 
^  Belk-Post,  Cerwionka  obschl.  Deutsch¬ 
land. 

3228.  Szymanski,  Ireneusz,  Uniformierter. 
Offiz.-Ausweis,  Impfschein,  1134, 
Trauschein. 

3229.  Ponkowski,  Gustav,  Sohn  d.  Lukasz 
Leutnant. 

1  Mitgliedskarte,  Briefumschlag,  Post¬ 
karte,  Impfzettel. 


3230.  Rzeiniczek,  Antoni,  Obltn. 
Res-Offiz.-Ausweis,  Beamtenausweis, 
Fotos,  1  Schreiben  Schulinspektion 
Katowice. 

3231.  Szajkowski,  Czeslaw  Uniformierter. 
1  Pers.-Ausweis,  1  Postkarte,  Impf¬ 
schein. 

3232.  Uniformierter. 

3233.  Czerwonko,  Waclaw,  Uniformierter. 
1  Brief. 

3234.  Paczynski,  WladysIaV,  Obltn.,  geb. 
5.  9.  1908  in  Bialystok. 
Erkennungsmarke,  Füllhalter. 

3235.  Bokoniewski,  Stanislaw,  Zivilist. 
Beamtenausweis,  1  Brief,  Fotos, 
Impfschein. 

3236.  Krawecki,  Jan,  Dr„  Obltn. 
^Visitenkarte,  Brief,  2  Ausweise. 

3237.  Cholewiak,  Wladyslaw,  Ltn. 
Kassenzettel,  Impfschein,  1  Brief. 

3238.  Wodzinskl,  Mateusz,  Uniformierter. 
1  Impfzettel,  Postkarte.  Kette  mit 
Kreuz, 

3239.  Oberleutnant. 

Pers.-Ausweis,  Postkarten,  Rosen¬ 
kranz. 

3240.  Rzepiela,  Jozef,  Uniformierter,  Bür¬ 
germeister  von  Nowa-Wilejki. 
Visitenkarte,  Besitzurkunde,  Ausweis, 
Foto,  Brille,  Mitgliedskarte  d.  Kolo- 
nialliga. 

3241.  Karpinski,  Karol,  Uniformierter. 

1  Brief,  Postabschnitt,  1  Postkarte 
mit  Abs.:  Wand  Karpinskaja,  Kosto- 
pol,  Wolynien,  ul.  Cicha  41. 

3242.  Jaskierski,  Jozef,  Ltn.,  Lehrer,  wohn¬ 
haft:  Donbrowice,  Kreis  Sarug. 
Beamtenausweis,  Telegramm,  Post¬ 
karten,  Brief. 

3243.  Oberleutnant. 

3244.  Uniformierter. 

3245.  Stanislawski,  Albin,  Uniformierter. 
Trauschein,  1  Brief,  Postabschnitt, 
Impfzettel,  Postkarte  mit  Abs.:  Stanis- 
lawa  Stanislawska,  Brest  -  Litowsk, 
Straße  des  9.  Februar. 

3246.  Fliegerleutnant. 

1  vorl.  milit,  Kraftfahrzeugs-Zuwei¬ 
sung,  1  Armbanduhr. 

3247.  Zdeplewski,  Jan,  Uniformierter. 
Briefe,  2  Postkarten  mit  Abs.:  Zdep- 
lewska  Stanislawa,  Warschau,  Sienna- 
Straße  17  m  10. 


251 


3248.  Gubala,  Jan.  Ltn.,  geb.  9.  6.  1907. 
Res.-Offiz. -Ausweis,  3  Postkarten, 
Impfschein,  1  Brief  mit  Abs.:  Stefan 
Gubala,  Sosnowice,  Tabeina  45. 

3249.  Leutnant. 

1  Visitenkarte  mit  Namen:  Karof 
Zofia,  Student  U.  J.,  a.  d.  Rückseite 
Adressen. 

3250.  Uniformierter. 

3251.  Karbus,  Wladyslaw,  Ltn. 

Offiz. -Ausweis,  3  Medaillons. 

3252.  Kosowski,  Wladyslaw,  Uniformierter. 

2  Postkarten,  1  Impfschein. 

3253.  Bielecki,  Jerzy,  Ltn.,  geb.  1.  8.  1903. 
.  Mobilmachungskarte,  Visitenkarte. 

3254.  Jakubowski,  Dr.  Jözef,  Uniformierter, 
Lehrer  am  Gymnasium  in  Bogumin. 
Beamtenausv/eis,  Eintrittskarte. 

3255.  Gronicki,  Ludwik,  Jurist,  Unifor¬ 
mierter. 

Visitenkarten,  Notizbuch. 

3256.  Rüg,  Eugeniusz,  Obltn. 

Teil  eines  Pers. -Ausweises,  Visiten¬ 
karten  m.  Notizen,  1  Kreuz. 

3257.  Rudawski,  Jan,  Ltn. 

1  Brief,  1  Bescheinigung,  Trauschein, 
1  Geschäftsschr. 

3258.  Remaszewski,  Zenon,  Uniformierter, 
geb.  1910  in  Wilna. 

1  Erkennungsmarke,  Foto. 

3259.  Romanczuk  Kowalewskl,  Zygmunt, 
Uniformierter,  geb.  21.  4.  1911. 
Geburtsschein,  Reifezeugnis,  1  Brief. 

3260.  Kwiatkowski,  Zygmunt,  Ltn. 
Res.-Offiz. -Ausweis,  Brief,  Rosenkranz, 
Ausweis  vom  poln.  Roten  Kreuz. 

3261.  Piöro,  Konstanty,  Ltn.,  Ing.,  geb. 
11.  12.  1909,  wohnhaft:  in  Bialowieza, 
ul.  Stoczek. 

Beamtenausweis,  Postsparbuch,  Füh¬ 
rerschein. 

3262.  Ratajek,  Jözef,  Ltn. 

Res.-Offiz. -Ausweis,  Beamtenausweis. 

3263.  Polakowski,  Wladyslaw,  Hptm, 
Marschbefehl,  Postkarte,  Brief,  Foto, 

1  Medaillon^  1  Brief  in  Kozielsk  ge¬ 
schrieben,  1  LTTclen,  Virt.  milt. 

3264.  Leutnant. 

Zettel  mit  Adressen. 

3265.  Wojcieszek,  Stanislaw,  Ltn. 

Res. -Offiz. -Ausweis,  (unleserlich)  ein 
Brief,  Beamtenausweis  (unleserlich). 

3266.  Wojnicz,  Franciszek,  Ltn. 

2  Briefe,  Impfschein. 

3267.  Uniformierter, 


3268.  Szulc,  Janusz,  Ltn. 

Res. -Offiz. -Ausweis,  Impfschein,  Brief 

3269.  Siodak,  Tomasz,  Uniformierter. 

Teil  eines  Briefumschlages,  russ.  Post¬ 
abschnitt. 

3270.  Oberstleutnant. 

3271.  Miara,  Zygmunt,  Uniformierter,  geb. 
1908,  Baranowicze. 

Regts.-Abz.,  Foto,  Zigarettenetui  mit 
Monogramm,  Erk.-Marke,  Beamten¬ 
ausweis,  Führerschein,  Postkarten. 

3272.  Offizier. 

Foto,  versch.  beschriebene  Zettel. 

3273.  Uniformierter. 

3274.  Michalski,  Zygmunt,  Sylvester,  Hptm., 
geb.  30.  12.  1905  in  Wedzinic. 
Schulzeugnis,  Reifezeugnis,  Geburts¬ 
und  Taufschein,  Trauschein. 

3275.  Pilaczynski,  Jözef,  Obltn. 

1  Kraftfahrzeugzulassung,  1  Visiten¬ 
karte,  1  Mitgliedskarte,  Impfschein, 
Postkarte. 

3276.  Leutnant. 

3277.  Szwab,  Edward,  Hptm. 

Teile  eines  Offiz. -Ausweises,  1  Brief, 

1  Rezept,  Brille,  Impfschein. 

3273.  Alaszejew,  Leon,  Dr.,  Major. 

Kriegsbeorderung,  Bescheinigung  vom 
Landratsamt,  1  Brief,  Anmeldezettel, 

1  Medaillon. 

3279.  Oberleutnant. 

Rezept  mit  Aufdruck:  Dr.  med.  Zera 
Edmund,  Warschau,  ul.  Sw.  Barbari  6, 
Kette  mit  Kreuz. 

3280.  Hauptmann. 

3281.  Kozdzierski,  Boleslaw,  Uniformierter. 
Aerztl.  Zeugnis  aus  Kozielsk,  2  Foto, 
Impfschein,  Regts.-Abz.,  1  Postkarte, 

1  Medaillon. 

3282.  Lerch,  Jerzy,  Obltn. 

Teile  eines  Offiz. -Ausweises,  Impf¬ 
schein,  russ.  Postabschn. 

3283.  Trejgier,  Wlodzimierz,  Uniformierter. 

1  Erk.-Marke  mit  Aufschrift:  Grodno 
1896,  Impfschein,  Medaillon  m.  Kette. 

3284.  Kozdzierski,  Boleslaw,  Uniformierter. 

1  Postsparbuch,  Offiz.-Ausweis,  Impf# 
schein. 

3285.  Uniformierter. 

3286.  Oberleutnant. 

3287.  Uniformierter  der  Marine. 

3288.  Gryzewicz,  Witold,  Hptm.,  Veterinär- 
Arzt. 

Marschbefehl,  Teile  eines  Offiz. -Aus¬ 
weises,  Postquittung. 


252 


3289.  Podoski,  Wladyslaw,  Hptm. 
Offiz.-Ausweis. 

3290.  Chudzicki,  Antoni,  Ltn. 
Res.-Offiz.-Ausweis,  Beamtenausweis, 
Postkarten,  Impfschein,  Zigarettenetui 

3291.  Schrhafta  (?),  David,  Hptm.,  Arzt. 

2  Dienstschreiben,  2  Fotos. 

3292.  Dziadek,  Jan,  Uniformierter. 

3  Briefe,  1  Karte  m.  Abs.:  Maria 
Dziadek,  Dzinochau,  Kreis  Teschen- 
Freistadt-Schlesien. 

3293.  Zagorski,  Kazimiersz,  Ltn.,  geboren 
4.  10.  1913. 

Beamtenausweis,  Mobilmachungs¬ 
karte,  Kriegsbeorderung. 

3294.  Oberleutnant. 

Brief  aus  Lodz  v.  24.  1.  1940  „Lieber 
Jurku",  1  Kruzifix. 

3295.  Slojowskl,  Kamil,  Obltn. 

Teil  eines  Offiz.-Ausweises,  Gestel¬ 
lungsbefehl,  1  milit.  Dienstschreiben, 
2  Visitenkarten. 

3296.  Fablanowski,  Stefan,  Ltn. 

2  Briefe,  1  Postkarte,  1  Telegramm, 

2  Medaillons,  1  Zigarettenspitze  mit 
Monogramm. 

3297.  Stepniak,  Wlodzimiers,  Ltn. 

1  Dienstbescheinigung,  Gestellungs¬ 
befehl,  1  Brief,  1  Visitenkarte,  1  Re¬ 
gimentsabzeichen. 

3298.  Lojek,  Leopold,  Dr.  med.t  Unifor¬ 
mierter. 

3  Postkarten  m.  Abs.:  Eugenia  Lojek, 
Warschau,  ul.  Nowy-Swiat  28  m  20, 
Dr.-Diplom. 

3299.  Uniformierter. 

3300.  Uniformierter. 

3301.  Rzepecki,  Zygmunt,  Ltn. 
Marschbefehl,  Impfzettel,  1  Zettel  mit 
Namen. 

3302.  Uniformierter. 

Brief  aus  Posen:  „Lieber  Podziu!”, 
Postkarten,  Unterschrift:  „Maryja". 

3303.  Uniformierter. 

3304.  Szeptycki, - ?  Uniformierter. 

Schulausweis,  Impfschein,  2  Kavall.- 
Abzeichen. 

3305.  Leutnant. 

3306.  Oberleutnant. 

3307.  Rogalski,  Mieczyslaw,  Ltn. 
Beamtenausweis,  Waffenschein,  Impf¬ 
zettel. 

3308.  Uniformierter. 


3309.  Jasiuklewicz,  Jan,  Obltn. 
Militärführerschein,  verblaßtes  roto 
mit  Namen, 

3310.  Jankowski,  Wiktor,  Obltn. 
Entlassungsschein  aus  dem  Spital, 
Res.-Offz.-Ausweis,  Visitenkarten, 
Postkarten. 

3311.  Wyrzykowski,  Mieczyslaw,  Lehrer. 
Beamtenausweis,  Foto. 

3312.  Zmudzinskl,  Leopold,  Uniformierter. 

1  Visitenkarte,  Liquidierungskarte,  3 
Postkarten,  1  Brief. 

3313.  Kuminek,  Henryk,  Bruno,  Journalist, 
Uniformierter,  geb.  5.  12.  1911  in 
Olkucz,  wohn.:  Bromberg. 
Journalisten-  und  Pers.  -  Ausweis, 
Reisepaß,  Besitzurkunde,  Visitenkar¬ 
ten,  2  Briefe,  1  Abzeichen. 

3314.  Uniformierter. 

Verleihungsurkunde  „unbesiegte 
Kämpfer",  1  Monogramm  G.  A. 

3315.  Ziembinski,  Stanislaw,  Obltn. 

1  Dienstschreiben,  v.  Ulanen-Rgt., 
Führerschein,  Impfzettel. 

3316.  Leutnant. 

3317.  Bojarunas,  Dyonizy,  Aleksander,  Ltn. 
Pers. -Ausweis,  Medaillon  mit  Kette. 

3318.  Majewski,  Marian,  Ryszard,  Ltn.,  geb. 
1911. 

Pers. -Ausweis,  Passierschein,  1  Amts¬ 
schreiben,  Res.Offz.-Ausweis. 

3319.  Uniformierter. 

Notizbuch. 

3320.  Uniformierter. 

3321.  Kobylinski,  Jan,  Ltn.,  geb.  1898. 
Mobilmachungskarte,  1  Visitenkarte, 

2  Kriegsbeorderungen,  1  Medaillon 
mit  Kette. 

3322.  Jernas,  Ignacy,  Obltn. 
Res.-Offz.-Ausweis,  1  Karte. 

3323.  Uniformierter. 

3324.  Pociecha,  Wladyslaw. 

1  Postkarte,  Fotos,  Medaillon. 

3325.  Seweryn,  Kazimierz,  Ltn. 

1  Postabschnitt,  1  Quittung,  2  Briefe, 

1  Monogramm  K.  S. 

3326.  Kulecza,  Franciszek,  Obltn.,  geb. 
25.  2.  10. 

Militärführerschein,  Beförderungsur¬ 
kunde. 

3327.  Gostomski,  Jan. 

2  beschriebene  Zettel,  1  Brief,  Pers.- 
Ausweis  (unleserlich). 

3328.  Allery  (?),  Antoni,  Ltn. 

Offz.-Ausweis. 


253 


3329.  Oberleutnant. 

1  Brief  aus  Warschau  v.  5.  1.  1940, 
Unterschrift  „Dein  Frühling". 

3330.  Mordas  Zylinski,  Tadeusz,  Michal, 
Ltn.f  geb.  14.  10.  1904. 

3331.  Uniformierter. 

3332.  Uniformierter. 

3333.  Brozek,  Jan,  Uniformierter. 
Visitenkarten,  3  Briefe,  2  Medaillon 
mit  Kette. 

3334.  Podlaski,  Bazyli,  Zenobjusz,  Ltn. 
Seamtenausweis,  Impfschein,  3  Post¬ 
abschnitte,  Taschenkalender,  Teile  1 
Res. -Offz.- Ausweises. 

3335.  Oberleutnant. 

3336.  Ogrodnicki,  Karol,  Obltn. 
Visitenkarten,  Res.  -  Offz.  -  Ausweis, 
Impfschein. 

3337.  Uniformierter. 

3338.  Klsil,  Stanislaw,  Obltn. 

Res.  -  Offz.  -  Ausweis,  Kriegsbeorde¬ 
rung,  Impfschein,  Brief,  Rosenkranz. 

3339.  Zohrierowicz,  Josef,  Ltn.,  Apotheker. 
Kriegsbeorderung. 

3340.  Rybicki,  Jan,  Ltn. 

Taschenkalender  (unleserlich),  Teile, 
Führerschein. 

3341.  Dec,  Ignacy,  Obltn. 

Briefumschlag,  Postkarte. 

3342.  Skrzypnik,  Stanislaw,  Ltn.,  Vater 
Antoni. 

Impfschein,  2  Postkarten. 

3343.  Jandy,  Franciszek,  Ltn.,  geb.  19.  9. 
1900. 

Res. -Offz. -Ausweis,  Feuerwehraus¬ 
weis,  2  Briefe,  2  Postkarten,  2  Me¬ 
daillon. 

3344.  Uniformierter. 

1  Zettel  mit  Adressen,  1  ärztl.  Taug¬ 
lichkeitsbefund, 

3345.  Slawikowski,  Eugen iusz,  Hptm.  d. 
Art. 

Visitenkarten,  Offz.-Ausw.,  1  Post¬ 
karte,  2  Foto. 

3346.  Peszek,  Franciszek,  Obltn.,  Vater: 
Josef. 

2  Briefe,  Meflcfillon. 

3347.  Moskowityn,  Michal,  Hptm. 
Taschenkalender,  Visitenkarte,  Me¬ 
daillon. 

3348.  Stempen,  Wlodzimierz,  Uniformierter. 
4  Postkarten,  1  Brief. 

3349.  Uniformierter, 

3350.  Uniformierter. 


3351.  Uniformierter. 

3352.  Oberleutnant. 

3353.  Lewicki,  Wiktor,  Ltn. 

Visitenkarte,  Waffenschein,  Militär¬ 
führerschein,  Ausweis  v.  poln.  Rotem 
Kreuz,  Bank-Quittung. 

3354.  Chadt,  Andre,  Uniformierter. 

1  Brief. 

3355.  Leutnant. 

3356.  Uniformierter. 

3357.  Dyga,  Jözef,  Ignacy,  Ltn. 

Ausweis  d.  Fähnrichsschule,  2  Quit¬ 
tungen. 

3358.  Ordylowski,  Tadeusz,  Obltn. 
Off.-Ausweis,  1  Armbanduhr,  1  Ge¬ 
denkmünze. 

3359.  Jurzinski,  Waclaw,  Ltn.,  geb.  1906. 
Pers.- Ausweis. 

3360.  Langie,  Wladyslaw,  Uniformierter. 

2  Postabschnitte,  Visitenkarten. 

3361.  Uniformierter. 

Postkarten  m.  Abs.:  Stefanie  Roz- 
dowska,  Wilna,  ul.  Kawalryska 
31  m  1. 

3362.  Zemann,  Rudolf,  Ltn.  geb.  1.  10.  1898. 
Postsparbuch,  3  Briefe,  2  Rgt.-Abz., 
Rosenkranz. 

3363.  Kaszynski,  Ardy,  Uniformierter. 
Erkennungsmarke,  Postkarte. 

3364.  Strzalkowski,  Leopold,  Uniformierter. 
1  Brief,  1  Postsparbuch  für:  Irena 
Strzalkowski  in  Bohatyrewice,  Lunna. 

3365.  Rozwadowski,  Marian,  Uniformierter. 

3  Postkarten. 

3366.  Krokowski,  Tadeusz,  Uniformierter, 
Dr.  med. 

1  Dr. -Diplom,  Beamjenausweis,  1  Brief, 
Visitenkarten,  Foto,  goldenen  Ring, 
Medaillon. 

3367.  Bittner,  Karol,  Obltn.,  Dr.  med. 

Erk. -Marke,  Pers. -Ausweis,  Arztaus¬ 
weis,  Ausweis  vom  poln.  Roten  Kreuz, 
1  Brief. 

3368.  Oczkowskl,  Adam,  Ltn. 
Beamtenausweis,  1  Bescheinigung, 
1  Brief. 

3369.  Wolniewicz,  Jozef. 

Fahrradkarte,  1  Wechsel,  1  Notiz¬ 
buch. 

3370.  Uniformierter. 

3371.  Olszewski,  Hieronim,  Uniformierter, 
geb.  9.  8.  1903. 

Pers.-Ausweis. 


254 


3372.  Szulakowski,  Waclaw,  Obltn.,  Lodz, 
ul.  Zagajnikowa  48  m  4. 

Visitenkarte,  Offz.-Ausweis,  Zettel 
mit  Notizen. 

3373.  Wizbe . .  Henryk,  Obltn. 

Offz.-Ausweis,  Regt.-Abz. 

3374.  Uniformierter. 

3375.  Wlibe,  Henryk. 

3376.  Leutnant. 

3377.  Zivilist. 

3378.  Tomaszewski,  Henryk,  Ltn.,  geb.  1909. 
Erk.-Marke,  Gedenkmünze. 

3379.  Zawodzinski,  Tadeusz,  Uniformierter. 
Brief,  1  Karte  mit  Absender:  Stefania 
Zawodzinska,  Post  Piaseczeno. 

3380.  Uniformierter. 

3  verschiedene  Visitenkarten,  Impf¬ 
schein,  Brief,  2  Foto,  1  Füllbleistift, 
Medaillon  mit  Kette. 

3381.  Uniformierter. 

3382.  Bastrzyk,  Jan,  Uniformierter. 

2  Briefe,  2  Karten,  Visitenkarten. 

3383.  Stasiniewicz,  Aleksander,  Ltn. 
Res.-Offz.-Ausweis. 

3384.  Zulowski,  Zygmunt,  Uniformierter, 
geb.  1902. 

Erk.-Marke,  2  Postkarten,  3  Briefe, 
einer  davon  mit  Abs.:  S.  Nawrot, 
Warschau,  Marszalkowska  40. 

3385.  Prauza,  Tadeusz,  Uniformierter. 

2  Briefe,  Kruzifix,  Impfschein. 

3386.  Wiesniewski,  Antoni,  Zdzislaw,  Oblt. 
Offz.-Ausweis,  Mitgliedskarte  der 
Kolonialliga,  2  Karten,  1  Brief. 

3387.  Cerewicki,  Szczepan,  Ltn.,  Lehrer. 
Res.-Offz.-Ausweis,  Visitenkarte,  Be¬ 
amtenausweis,  Medillon. 

3388.  Zdanowicz,  Wladyslaw,  Obltn. 

2  Offz.-Ausweise,  Beamtenausweis, 

3389.  Cisly,  Jözef,  Obltn. 

Dienstausweis,  Offz.-Ausweis,  PiJ- 
sudski-Orden. 

3390.  Ursyn-Zamarajew,  Jan,  Hptm. 
Offz.-Ausweis,  Impfschein,  2  milit. 
Schreiben,  Medaillon  mit  Kette,  Briefe 
und  Postkarten. 

3391.  Jakobiec,  Jan,  Obltn.,  wohnh.:  Konki, 
Malochowskich  41. 
Res.-Offz.-Ausweis,  Beamtenausweis, 
Postsparbuch,  Erk.-Marke. 

3392.  Blasiak,  Jan,  Uniformierter. 
Res.-Offz.-Ausweis,  Impfschein,  Me¬ 
daillon. 

3393.  Uniformierter. 


3394.  Uniformierter. 

3395.  Rosinskl,  Urban,  Zivilist. 

Postkarten  mit  Abs.:  R.  Rosinski, 
Biala,  Podlaska  —  ul.  Narobicza  6, 
Briefe,  Zettel  mit  Adressen. 

3396.  Uniformierter. 

3397.  Stoda,  Zbigniew,  Ltn. 
Personalausweis. 

3398.  Afelt,  Tadeusz,  Obltn. 
Personalausweis,  Impfschein,  Mob.- 
Karte,  1  Füllbleistift.  1  Dienstschrei¬ 
ben,  1  Dienstvertrag  mit  Stadt  Lodz. 

3399.  Wyrosenoski,  Mieczyslaw,  Unifor¬ 
mierter. 

Impfzettel,  Zettel  mit  Notizen. 

3400.  Olszewski,  Alfons,  Brunon,  Ltn.,  wohn¬ 
haft:  in  Graudenz,  Kosciuski  Str.  32/5. 
Pers.-Ausweis,  3  Karten,  1  Brief, 
1  milit.  Schreiben,  Trauschein,  1  Ge¬ 
burtsschein  der  Tochter. 

3401.  Uniformierter. 

3402.  Sztembart,  Vice-Prokurator. 

Versch.  Quittungen. 

3403.  Wojciechowski,  Zygmunt,  Marine- 

Offizier. 

Visitenkarte,  Impfschein,  Fotos,  Post¬ 
schein. 

3404.  Mutke,  Edmund,  Ltn.,  Lehrer. 

Offiz.-  und  Beamtenausweis. 

3405.  Poplawski,  Anton,  Major, 

4  Postkarten  m.  Abs,:  Poplawska, 
Warschau,  Asfaltowa  15. 

3406.  Bronowicz,  Wiktor,  Stanislaw,  Uni¬ 
formierter,  geb.  15.  12,  1911  in  Krakau. 
Pers.-Ausweis,  Besitzurkunde,  Impf¬ 
schein,  Briefe,  Postkarte,  Foto,  Pla¬ 
kette,  Visitenkarte. 

3407.  Uniformierter. 

3408.  Sadowski,  Jan,  Major. 

Offiz.-Ausweis. 

3409.  Uniformierter. 

1  Blanko-Rezept  a.  Namen:  Bromberg 
S.  Dr.  med.,  Lublin,  ul.  Krakowskie, 
1  Visitenkarte  a.  Namen:  Rubniewski, 
Warschau,  ul,  Gorczewska,  Impfschein 

3410.  Borozdin,  Konstantyn.  Major. 
Offiz.-Ausweis,  Briefe,  Karten. 

3411.  Uniformierter. 

3412.  Staroszczuk,  Roman,  Uniformierter. 

1  Beamtenausweis. 

3413.  Uniformierter. 

3414.  Mrok,  Stefan,  Ltn.,  geb.  1903. 

Erk.  Marke,  Mitgliedskarte  d.  Roten 
Kreuzes. 


255 


3415.  Lewender,  Markus,  Hirsch,  Obltn. 
Diplom  d.  Universität,  Pers.-Ausweis, 

1  Bescheinigung. 

3416.  Jezierski,  Janusz,  Jurist,  Unifor¬ 
mierter. 

2  Visitenkarten,  Impfschein,  Trau¬ 
schein,  Foto. 

3417.  Mickuki  (?),  Eugeniusz,  Ltn. 

Offiz. -Ausweis,  Impfschein. 

3418.  Golanski,  Stanislaw,  Major. 
Impfschein,  1  Telegramm. 

3419.  Wojcieszonek,  Edward,  Uniformierter. 
1  Postkarte,  2  Briefe,  1  Plakette. 

3420.  Unifoimierter. 

3421.  Uniformierter. 

3422.  Maciejewskl,  Jacek,  Ltn. 

Offiz. -Ausweis,  1  Eintrittskarte,  1  Erk.- 
Marke  a.  Namen:  Kurianszyk  Arkad- 
jusz,  geb.  1912,  Obltn. 

3423.  Jaskiewicz,  Wladyslaw,  Uniformierter. 

3  Postkarten  m.  Abs.:  Jaskewicz  Jan- 
nusz,  Warschau,  ul.  Orszeckowska 

4  m  3,  1  Brief. 

3424.  Adamski,  Ignacy,  Anton,  Dr.  med., 
Major. 

Offiz. -Ausweis. 

3425.  Mielecki,  Stanislaw,  Offizier,  geb. 
22.  4.  1895. 

Offiz. -Ausweis,  Postsparbuch,  1  Me¬ 
daillon  m.  Kette. 

3426.  Oberleutnant. 

3427.  Kazmierski,  Edmund,  Obltn.,  geboren 
4.  12.  1881. 

Res. -Offiz. -Ausweis,  2  Pers. -Ausweise, 
Besitzurkunde  „Unbesiegte  Kämpfer". 

3428.  Gabinski,  Jozef. 

Beamtenausweis,  Mitgliedsbuch,  Ge¬ 
stellungsbefehl,  Visitenkarten, 

3429.  Kodzalkowski  {?),  Stanislaw,  Zivilist. 
Postkarte,  Brief,  Plakette, 

3430.  Lisowski,  Konstantyn,  Uniformierter. 
Offiz. -Ausweis,  Impfschein,  1  Post¬ 
karte,  1  Brief,  1  Medaillon. 

3431.  Uniformierter. 

3432.  Bozek,  Daniel,  Uniformierter, 

Res. -Offiz.-  u.  Beamtenausweis,  1  Brief 

3433.  Kwiatnowiczr*4Jniformierter. 
Regts.-Abz.,  Briefe,  Rechnung, 

3434.  Chodorowski,  Stanislaw,  Major  d.  Res. 
Geb.  16.  12.  1887,  wohnh.:  Bialystok. 
Postsparbuch,  1  Brille. 

3435.  Mickiewicz,  Wojciech,  Major. 
Beamtenausweis,  3  Postkarten  m.  Ab¬ 
sender:  Miekiczowa,  Rzeszow,  König¬ 
straße  18. 


3436.  Krijk,  Jozef,  Major. 

Offiz.-Ausweis,  Impfschein. 

3437.  Burzynski,  Jozef,  Fliegerltn. 

Briefe,  Fotos,  Regts.-Abz. 

3438.  Piecowicz,  Jozef,  Major. 

Impfschein,  1  Kneifer,  1  Regts.-Abz. 

3439.  Sokolowski,  Jozef,  Major. 

2  Ausweise,  Diplom. 

3440.  Oberstleutnant. 

3441.  Borzym,  Wladyslaw,  Uniformierter. 

3  Briefe,  2  Karten. 

3442.  Skalinowski,  Adam,  Uniformierter. 
Beamtenausweis,  Telegramm,  Impf¬ 
schein. 

3443.  Kasinski,  Marian,  Ltn.,  geb.  23.  12.  99. 
Mob.-Karte,  1  Ausweis,  Trauschein, 
Besitzurkunde,  1  Karte,  Zeugnis  der 
Fähnrichsschule,  1  Amtsschreiben  d. 
Lehrerseminars. 

3444.  Lisowski,  Henryk,  Major. 

Impfschein,  1  Geschäftsschreiben, 
1  Zettel  m.  Namen. 

3445.  Uniformierter. 

3446.  Uniformierter. 

3447.  Uniformierter. 

3448.  Szablowski,  Roman,  Uniformierter. 

1  Briefumschlag. 

3449.  Mikoszewski,  Bronislaw,  Oberleutn. 

2  Postkarlen,  1  Zettel. 

3450.  Halicki,  Bronislaw,  Uniformierter, 
geb.  1914. 

Erk. -Marke,  1  Kreuz. 

3451.  Mitro,  Tadeusz,  Uniformierter. 

1  Postkarte,  Impfschein. 

3452.  Dwornik,  Kazlmlerz,  Hauptmann. 

1  Brief,  Zettel  m.  Notizen,  Negative. 

3453  Krzeminski,  Josef,  Uniformierter. 

1  Postsparbuch,  Impfschein. 

3454.  Hyeyk,  Waclaw,  Uniformierter. 

1  Visitenkarte  m.  Namen:  Kaczma- 
rek,  Stanislaw,  Ltn.,  Briefumschlag, 

2  Fotos. 

3455.  Kopec,  Jözef,  Uniformierter. 

Reisepaß,  Anmeldezettel,  Rechnung. 

3456.  Kiziel,  Wilhelm,  Major. 

2  Postkarten. 

3457.  Uniformierter. 

3458.  Uniformierter. 

3459.  Kozlowski,  Alexander,  Uniformierter. 

1  Impfzettel. 

3460.  Uniformierter. 


256 


3461.  Bersowski,  Hipolit,  Major,  Arzt. 
Visitenkarten,  Impfschein,  3  Post¬ 
karten,  Taschenkalender. 

3462.  Buchholz,  Mieczyslaw,  Ltn. 
Res.-Offiz.-Ausweis,  1  Postkarte. 

3463.  Leutnant. 

3464.  Kociubski,  Dr.,  Pawel,  Major. 
Offiz.-Ausweis,  2  Postkarten,  1  Brief, 

1  Visitenkarte. 

3465.  Greudus,  Franciszek,  Uniformierter. 
Beamtenausweis. 

3466.  Krycinski,  Henryk,  Obltn.,  wohnhaft: 
Grodno. 

Postabschnitt,  Zettel  m.  Namen,  Impf- 
schein. 

3467.  Polczynski,  Stanislaw,  Marceli,  Hptm. 
Offiz.-Ausweis,  Orden:  „Virtuiti-mili- 
tari"  m.  Besitzurkunde. 

3468.  Kosmahl  (?),  Leopold,  Gustav,  Ltn., 
geb.  16. 12.  1903. 

Mob, -Karte,  Impfschein,  Pers.-Aus- 
weis,  Visitenkarten,  Mitgliedsbuch  f. 
Res.-Offiz.,  Notizbuch,  Res.-Offizier- 
Ausweis. 

3469.  Maliszepski,  Jözef,  Uniformierter, 
geb.  1911. 

Erk.-Marke,  Impfschein,  Brief. 

3470.  Baniewicz,  Henryk,  Obltn.,  geb.  25.  10. 
1909  in  Petersburg. 

Pers.-Ausweis,  Briefe,  Fotos. 

3471.  Hauptmann. 

3472.  D^bogori-Mokryjewicz,  Anatoli,  Uni¬ 
formierter,  geb.  1906. 

Erk.-Marke,  Pers.-Ausweis,  Führer¬ 
schein. 

3473.  Hauptmann. 

2  Rechnungen  auf  Namen:  Jasiuwka, 
Franciszek. 

3474.  KwiatkowskI,  Anton,  Konstantyn, 
Ing.,  Obltn. 

Kriegsbeorderung,  Pers.  -  Ausweis, 
Ing. -Diplom. 

3475.  Szydlowski,  Miroslaw,  Major. 
Res.-Offiz.-Ausweis,  Orden  und  Be- 
sitzuikunde  Virt.-milt.,  Waffenschein, 
Visitenkarte,  Impfschein,  Notizbuch. 

3476.  Herzig,  Wlodzimierz,  Kazimierz, 
Hptm.,  geb.  11.  10.  1889. 
Militärentlassungsschein,  Visiten¬ 
karten,  Mob.-Karten,  Offiz.-Ausweis, 
Waffenschein. 

3477.  Wojtowicz,  Alojzy,  Obltn, 
Offiz.-Ausweis,  Dienstschreiben, 

1  Quittung. 


3478.  Kowalski,  Miroslaw,  Ltn. 
Beamtenausweis,  Führerschein,  An¬ 
meldezettel,  Kettchen  m.  Medaillon. 

3479.  Leutnant. 

3480.  Leutnant. 

3481.  Leutnant. 

3482.  Druzbacki,  Jozef,  Maurycy,  Ltn.,  geb. 
19.  3.  06. 

Res.-Offiz.-Ausweis,  Postkarte. 

3483.  Lach,  Antoni,  Stanislaw,  Ltn. 
Res.-Offiz.-Ausweia^  Brief,  Waffen¬ 
schein,  Foto.  Offiz.-Ausweis,  Impf¬ 
zettel,  Amtsschreiben,  Zettel  mit  No¬ 
tizen. 

3484.  Paszesny  (?),  Antoni,  Dr.f  Oberstltn. 
Offiz.-Ausweis,  Postkarten,  Visiten¬ 
karte. 

3485.  Wielinski,  Stanislaw,  Ltn.,  geb.  21.6. 
1913. 

Res.-Offiz.-Ausweis,  2  Postkarten, 
Impfschein. 

3486.  Gojzewski,  Bronislaw,  Zivilist. 

1  Postkarte,  1  Impfschein,  Bleistift¬ 
zeichnung. 

3487.  Dmuchowski,  Antoni,  Ltn.,  geb.  21.6. 
1902. 

Postsparbuch,  Beamtenausweis,  Vi¬ 
sitenkarte,  Impfschein,  Medaillon  mit 
Kette. 

3488.  Zaluska,  Jan,  Oberst,  geb.  25.  6.  89, 
wohnh.:  Lublin. 

Postsparbuch,  Visitenkarten,  Orden 
„Virtuti-müitari". 

3489.  Leutnant. 

3490.  Domski,  Stanislaw,  Roch,  Ltn. 

Verleihungsurkunde,  Postkarten, 

1  Brief,  Foto,  1  Zettel  mit  Notizen. 

3491.  D^browski,  Czeslaw,  Leutnant,  geb. 
7.7.  1908. 

Res.-Offiz.-Ausweis,  Impfschein. 

3492.  Bryzek,  Leszek,  Uniformierter. 

Briefe,  Postkarten,  Fotos. 

3493.  Uniformierter. 

3494.  Nodzynski,  Franciszek,  Obltn. 
Beamtenausweis,  Freifahrschein,  2  Vi¬ 
sitenkarten,  Fotos.' 

3495.  Rudkiewlcz,  Kazimierz,  Uniformier¬ 
ter,  wohnh.:  Warschau,  ul.  Marszal- 
kowska  25  m  19. 

1  Dienstschreiben,  Impfschein,  Post¬ 
karten,  Briefe,  Visitenkarten. 

3496.  Paserek,  Henryk,  Ltn.,  geb.  1913. 

Erk  -Marke,  Briefe. 


Der  Mord  von  Katyn  Bg.  17 


257 


3497.  Lirecki,  Stanislaw,  Uniformierter. 
Beamtenausweis,  Visitenkarten, 

1  Quittung. 

3493.  Waliisienskl,  Jerzy,  Ltn. 

Sportausweis,  Besitzurkunde,  Impf¬ 
schein,  Postkarte. 

3499.  Ob  ltn. 

3500.  Uniformierter. 

3501.  Kajetanowicz,  Antoni,  Oberstltn. 
Postkarten,  Impfzettel. 

3502.  Cencel,  Stanislaw,  Oberst. 

2  Briefe,  5  Karten,  1  Abzeichen. 

3503.  Lengowski,  Josef,  Major. 

Impfzettel,  1  Brief. 

3504.  Major, 

3505.  Swiderski,  Kazimierz,  Oberstltn. 
Monatsfahrkarte,  Impfzettel,  1  Brief. 

3506.  Owezarski,  Josef,  Major. 

Offz.- Ausweis,  Verleihungsurkunde, 
Impfzetlel,  2  Briefe  Medaillon  mit 
Kette. 

3507.  Kaminski,  Tadeusz,  Stefan,  Oberstltn. 
Offz.  Ausweis,  2  Mitgliedskarten,  1 
Visitenkarte,  1  Bescheinigung. 

3508.  Kilinski,  Marian,  Major,  Arzt. 

1  Schreiben  des  Innenministeriums, 
1  Dr.  Diplom,  Visitenkarten,  1  Notiz¬ 
buch,  2  Briefumschläge,  Postkarte. 

3509.  Kismanowski,  Jerzy,  Uniformierter. 
Impfschein,  4  Postkarten,  1  Ab¬ 
zeichen. 

3510.  Mackiewicz,  Wlodzimierz,  Obltn.,  geb. 
1912. 

Beamtenausweis,  Visitenkarten,  Impf¬ 
schein,  Postkarten,  1  Taschenmesser, 
1  Telegramm,  Erk.-Karte. 

351 1.  Ludinski,  Eugeniusz,  Uniformierter. 
Impfschein,  2  Postkarten,  1  Brief,  Me¬ 
daillon,  Foto. 

3512.  Sledziewskf,  Henryk,  Ltn.-Arzt,  geb. 
30.  12.  1899. 

1  Erk.-Marke,  2  Postkarten,  Visiten¬ 
karten. 

3513.  Major. 

2  Stulpenknöpfejnit  Buchstaben,  +  B, 
1  Medaillon. 

3514.  Bauer,  Ludwik,  Offz.,  geb.  11.  10.  1908. 
Erk.-Marke,  Beamtenausweis. 

3515.  Budzinski,  Aleksander,  Uniformierter. 
Beamtenausweis,  2  Briefe,  2  Karten. 

3516.  Matras,  Michal,  Ltn. 

Beamtenausweis,  Impfschein,  Res.- 
Offz.-Ausweis,  Medaillon. 


3517.  Potrzebowski,  Karol,  Major. 

Pers.-  und  Res.-Offz.-Ausweis,  Visiten¬ 
karten,  Blanko-Rezept,  Geburtsschein, 
Trauschein,  Kriegsbeorderung,  zwei 
Briefe,  Dr.-Diplom,  Impfschein. 

3518.  Major. 

Notizbuch. 

3519.  Uniformierter. 

3520.  Bauer,  Jan,  Sohn  des  Jakobs,  Major. 
2  Postkarten,  1  Telegramm,  1  Brief. 

3521.  Zivilist. 

3522.  Karge,  Tadeusz,  Hauptmann. 

2  Karten,  1  Brief. 

3523.  Baumfeld,  Gustav,  Hptm.  geb.  1879. 
Offz.-Ausweis,  Impfschein,  1  Beschei¬ 
nigung. 

3524.  Dziewickl,  Tadeusz,  Off. 
Res.-Offz.-Ausweis,  Beamtenausweis. 

352 5.  Hauptmann. 

3526.  Zaremba,  Mieczyslaw,  Major. 
Offz.-Ausweis. 

3527.  Jozolebkowski  (?),  Marcin,  Hptm. 
Eriefe,  Karten. 

3528.  Konopka,  ZdzisJaw,  Marian,  Hptm, 
Offz.-Ausweis,  Beamtenausweis. 

3529.  Major. 

3530.  Oberleutnant. 

3531.  Malecki,  Waclaw,  Ing. 

Visitenkarten,  1  Brief. 

3532.  Krzyszlofik,  Stanislaw,  Uniformierter. 

1  Brief,  Uhrkette. 

3533.  Uniformierter. 

3534.  Grzybowskl,  Andrzej,  Obltn.  der 

Pioniere. 

2  Schreiben  v.  Ministerium,  Impf¬ 
schein,  Talisman. 

3535.  Uniformierter. 

3536.  Rajewskt,  Adolf,  Obltn.,  geb.  6.  9.  1899. 
Offz.-Ausweis,  Führerschein. 

3537.  Leutnant. 

3538.  Zawadzki,  Josef,  Uniformierter. 
Visitenkarten,  2  Schreiben. 

3539.  Krajewskl,  Zygmunt,  Uniformierter, 
geb.  09, 

Erk.-Marke, 

3540.  Leutnant. 

3541.  Uniformierter. 

3542.  Starczynski,  Tadeusz,  Uniformierter. 

2  Postkarten,  1  Brief,  1  Postsparkas- 
senquittung. 

3543.  Uniformierter. 


258 


3544.  Franik,  Josef,  Obltn.,  geb.  30.  5. 1905. 
Erk. -Marke. 

3545.  Lebicki,  Janusz,  Wociech,  Oltn. 
Res.-Off.-Ausweis,  Postsparbuch,  zwei 
Briefe,  Beamtenausweis. 

3546.  Leutnant. 

3547.  Korczak  Komar,  Stanislaw,  Obltn. 
Pers.-  und  Beamtenausweis,  Visiten¬ 
karte,  Impfschein,  Foto,  Medaillon, 
Res.-Off.-Ausweis. 

3548.  Uniformierter. 

3549.  Miediejko,  Arkadi,  Sohn  des  Nikolai, 
Frau  Feodosia. 

2  Briefe. 

3550.  Luxenburg,  Henryk,  Obltn. 
Visitenkarten,  Trauschein,  Geburts¬ 
urkunde  a.  Namen:  Herschenberg 
Henia. 

3551.  Uniformierter. 

3552.  Zsyrop,  Fryderyk,  Obltn. 

1  Führerschein. 

3553.  Leitgeber,  Waclaw,  Uniformierter, 
Ing. 

Impf zettel  1030,  Besitzurkunde,  Ab¬ 
rechnung. 

3554.  Uniformierter. 

3555.  Oberleutnant. 

3556.  Dymczyszyn,  Erwin,  Ltn. 

Name  auf  Holztäfelchen, 

3557.  Uniformierter. 

3558.  Szmoniewski,  Stanislaw,  Obltn. 

1  Sportausweis,  Besitzurkunde,  Impf¬ 
schein,  Beamtenausweis,  Medaillon, 
Rgt.-Abz.,  Verleihungsurkunde. 

3559.  Leutnant. 

3560.  Problewski,  Kazmierz,  Ltn. 

Rezept  f.  Militärapotheke  (unleser¬ 
lich),  1  Brief,  1  Monatsabrechnung. 

3561.  Uniformierter. 

3562.  Dembecki,  Stanislaw,  Dr.,  Obltn.,  Arzt, 
geb.  21. 

Pers.-Ausweis,  Mob. -Karte,  Ordens¬ 
diplom,  1  Brille. 

3563.  Ciemuoczolowski  (?),  Edmund,  Obltn, 
Sportausweis,  Plakette,  1  Medaiilon. 

3564.  Zerwiak,  Jan,  Ltn. 

Pers.-Ausweis  (unleserlich). 

3565.  Oberleutnant. 

3566.  Leutnant. 

3567.  Leutnant. 

1  Steuerbescheid,  veibl.  Fotos  mit 
Aufschriften. 


3568.  RaczyAski,  Kazimierz,  Ltn. 
Besitzurkunde,  Brief,  Postkarte,  1  Me¬ 
daillon. 

3569.  Grudien,  Longin,  Obltn.,  geb.  21.11. 
1907. 

1  Beamtenausweis,  Führerschein,  1 
Brief,  Mob.-Karte,  Postkarten. 

3570.  Gqslorck,  Ludwik,  Obltn. 

Teile  eines  Offz.-Ausweises,  Urlaubs¬ 
schein. 

3571.  Jackowski,  Juljan,  Obltn, 

2  Postkarten,  Impfschein,  Trauschein. 

3572.  Chodorowski,  Josef,  Uniformierter. 
Impfschein  2232. 

3573.  Piotrowski,  Martin,  Uniformierter. 
Anmeldezettel,  Impfzettel. 

3574.  Leutnant. 

Postquittung,  Zettel  mit  Adressen. 

3575.  Kwapln,  Stanislaw,  Uniformierter. 
Postkarten,  Briefe,  1  Quittung. 

3576.  Verständig,  Zygmunt,  Ltn.,  geb.  13.5. 
1990. 

Erk.-Marke,  Res.-Offz.-Ausweis. 

3577.  Uniformierter. 

3578.  Uniformierter. 

3579.  Uniformierter. 

3580.  Leutnant. 

3581.  Pajczewski,  Stefan,  Uniformierter. 
Res.-Offz.-Ausweis,  Beamtenausweis. 

3582.  Gruszynskl,  Lukasz,  Uniformierter. 
Postsparbuch,  Briefe,  Postkarten,  Vi¬ 
sitenkarte. 

3583.  Kocela,  Franciszek,  Obltn. 
Mitgliedsbuch  f.  Res.-Offz.,  1  Beschei¬ 
nigung  v.  3.  Inf.-Regt.,  1  Postabschnitt, 
1  Abz.  d.  Lehrerverbandes. 

3584.  Janca,  Isidor,  Ltn.,  geb.  22.5.1904, 
Arzt. 

Pers.-Ausweis,  Blanko-Rezepte,  1  Be¬ 
scheinigung  v.  Kriegslazarett,  Führer¬ 
schein,  Namensliste. 

3585.  Uniformierter. 

3586.  Kazimierski,  Leon,  Ltn.,  geb.  25.  5.  09. 
Res.-Offz.-  und  Beamtenausweis,  Post¬ 
karten,  Fotos,  Rosenkranz,  Dauerfahr¬ 
schein. 

3587.  Oberleutnant. 

3588.  Oberleutnant. 

3589.  Roganiewlcz,  Stanislaw,  Mieczyslaw, 
Ltn. 

Res.-Offz.-Ausweis,  2  Postkarten. 

3590.  Polujan,  Jözef,  Sohn  d.  Anton,  Ltn. 
1  Brief,  2  Postkarten. 


Der  Mord  von  Katyn  Bg.  17* 


259 


r 


3591.  Chmielowicz,  Franciszek,  Uniformier¬ 
ter.  Ing.,  geb.  13.  11.  1909. 
Postsparbuch,  Waffenschein. 

3592.  Uniformierter. 

3593.  Radanski,  Andrzej,  Uniformierter. 
Beamtenausweis,  2  Mitgliedskarten. 

3594.  Zivilist. 

1  Zettel,  1  Monogramm. 

3595.  Pustowka,  Jözef,  Uniformierter. 
Impfschein,  Beamtenausweis  (unleser¬ 
lich),  1  Brief. 

3596.  Lupinski,  Mieczyslaw,  Ltn.,  geb.  26.  1. 
1894. 

Pers. -Ausweis,  Res.-Off.-Ausw.,  Impf¬ 
schein,  Waffenschein. 

3597.  Czeka],  Aleksander,  Ltn, 

Visitenkarte,  Notizbuch. 

3598.  Krzyzanowski,  Ltn.,  geb.  10.  9.  1905. 
Pers.-  und  Res. -Offz. -Ausweis,  Impf- 
zettel,  Geburtsurkunde. 

3599.  Tuora,  Stanislaw,  Dr.  med.,  Obltn. 

2  Bescheinigungen  in  deutscher 
Sprache,  1  Brief. 

3600.  Lipkowski,  Josef,  Uniformierter. 

1  Postabschnitt. 

360L  Skoniecka,  Henryk,  Stanislaw,  Ltn. 
Res. -Offz. -Aus  weis. 

3602.  Sztern,  Manuel,  Arzt,  Ltn. 

Res. -Offz. -Ausweis,  Mitgliedskarte 
der  Aerzte,  1  Bescheinigung,  2  Blanko- 
Rezepte. 

3603.  Lukomski,  Czeslaw,  Obltn. 

1  Zettel  mit  Adresse,  1  Namensliste. 

3604.  Uniformierter. 

3605.  Strych,  Franciszek,  Prof,  am  Gym¬ 
nasium,  geb.  1908,  Ltn. 
Beamtenausweis,  Postkarte. 

3606.  Uniformierter. 

3607.  Szlachta,  Aloyzy,  Ltn. 

Res. -Offz. -Ausweis,  Pers.-  und  Be¬ 
amtenausweis,  Postkarte,  Notizbuch, 
Rosenkranz. 

*3608.  Oberleutnant. 

2  Zettel  mit  Namen,  1  Brief,  1  Kette 
mit  Medaillon. 

3609.  Pakulnis,  Henryk,  Uniformierter. 

1  Brief.  ^ 

3610.  Leutnant. 

3611.  Grinkow,  Jaroslaw,  Ltn. 

2  Briefe. 

3612.  Rozdolowski,  Wladyslaw,  Ltn.,  geb. 
1918,  Lemberg. 

Erk. -Marke,  1  Schreiben  des  Kriegs¬ 
lazaretts,  Foto,  Regt.-Abz,,  Offz.-Aus- 
weis. 


3613.  Wabinski,  Stanislaw,  Warschau-Ma¬ 
rienstadt  3,  Obltn. 

1  Taschenkalender  mit  Namen:  Wa¬ 
binski  Stanislaw,  %  Erk. -Marke  mit 
Namen:  Krupko  Czeslaw. 

3614.  Leutnant. 

3615.  Rawoczewski,  Rafal,  Offizier. 
Res.-Offz.- Aus  weis. 

3616.  Piotrowski,  Franz,  Uniformierter. 
Brief,  Karte,  1  Abzeichen. 

3617.  Uniformierter. 

Impfzettel,  Postabschnitt,  Rosenkranz, 
Notizbuch. 

3618.  Swiecinski,  Bernard,  Jozef,  Obltn., 
Arzt. 

Kriegsbeorderung,  Postsparbuch,  Füh¬ 
rerschein,  Fotos. 

3619.  Berzinski,  Max,  Ltn. 

Dienstausweis,  Postkarten,  Regt-Abz. 

3620.  Zivilist. 

3621 .  Michalsk,  Kazimierz,  Uniformierter. 
Ausweis,  Visitenkarten,  Fotos. 

3622.  Oberleutnant. 

3623.  Uniformierter. 

3624.  Spoja,  Marian,  Ltn.,  geb.  1901. 
Erk.-Marke,  Pers. -Ausweis,  Ausweis 
für  Fußballsport. 

3625.  Zi^talski,  Lucjan,  Michal,  Ltn. 
Sozialversicherungsbuch,  Res. -Offz. - 
Ausweis,  1  Schreiben,  1  Mitglieds¬ 
karte  für  Apotheker. 

3626.  Uniformierter. 

3627.  Leszczynski,  Zdzislaw,  Obltn. 
Führerschein,  Impfschein,  Foto,  Mo¬ 
nogramm,  Res. -Offz. -Ausweis. 

3628.  Uniformierter. 

3629.  Lowicki,  Stanislaw,  Unif.  Ing. 

2  Visitenkarten,  Impfschein,  Post¬ 
karten,  russ.  Quittung,  2  Medaillons 
mit  Kette.  Plakette. 

3630.  Szeps,  Jözef,  Ltn,,  Arzt,  geb.  15.  7. 
1898. 

Res.-Offz.- Ausweis.  Impfschein,  2  Post¬ 
karten. 

3631.  Chat,  Zenon,  Kazimierz,  Ltn. 
Gestellungsbefehl,  Res. -Offz. -Ausweis, 

1  Fahrkarte,  Impfschein, 

3632.  Rupniewski,  Roman,  Ltn.r  geb.  3.  8. 
1906  in  Warschau, 

Postsparbuch,  Postkarten,  Visiten¬ 
karten. 

3633.  WUniewski,  Waclaw,  Jakob,  Unifor¬ 
mierter. 

Brief,  1  Füllbleistift. 


260 


3634.  Godlewskl,  . . ,  Ltn. 

Waffenschein,  Schul  ausweis,  Offz.- 
Ausweis  (unleserlich). 

3635.  Jqdrych,  Edward,  Ltn.,  Arzt. 
Offz.-Ausweis. 

3636.  Uniformierter. 

3637.  Uniformierter. 

3638.  Krudowski,  Jan,  Obltn. 
Offz.-Ausweis,  Besitzurkunde,  Be¬ 
amtenausweis,  1  Brille,  Kranken¬ 
bescheinigung,  1  milit.  Schreiben. 

3639.  Zbikowski,  Stefan,  Ltn. 

1  Besitzurkunde,  1  Schreiben,  1  Brief. 

3640.  Szyda,  Tadeusz,  Obltn.,  geb.  1906. 
Erk.-Marke,  Offz.-Ausweis,  Trau¬ 
schein,  Postkarten. 

3641.  Herduch,  Jan,  Stanislaw,  Ltn. 
Res.-Offz.-Ausweis,  Visitenkarte,  Waf¬ 
fenschein,  1  Brief. 

3642.  Mariak,  K  .  . . ?  Uniformierter. 

Postkarte  m.  Adr.:  Mariakowa,  Stef., 
1  Brief. 

3643.  Hess,  Kazimiersz,  Uniformierter,  Leh¬ 
rer  in  Pskow. 

Beamtenausweis,  Führerschein,  1  Erk.- 
Marke  a.  Namen:  Krywoszanski  Jo- 
zef,  Obltn.,  geb.  1901. 

3644.  Skrzyszewski,  Jan,  Uniformierter. 
Brief,  Postkarte,  Plakette,  %  Erk.- 
Marke  mit  Namen:  Pry  Aleksander. 

3645.  Uniformierter. 

3646.  Oberleutnant. 

3647.  Jankowski,  Walenty,  Uniformierter, 
Dr.  med. 

Impfschein,  Karte  vom  franz.  Roten 
Kreuz  im  Weltkriege,  Postkarten, 
Brief,  Medaillon.  Rosenkranz. 

3648.  Uniformierter. 

Namensliste,  Buchstaben  auf  Holz¬ 
tafel,  Notizbuch. 

3649.  Jakubiec,  Jözef,  Uniformierter, 
Postkarte. 

3650.  Uniformierter. 

3651.  Szwejkowski,  Boleslaw,  Ltn.,  wohnh.: 
Szczakowa. 

Visitenkarte,  Res.-Offz.-Ausweis,  2 
Bescheinigungen. 

3652.  Strzelbicki,  Marian,  Ltn. Ing.,  geb.  3.  1. 
1908  in  Kamionok,  wohnh.:  Warschau, 
ui.  Grochowska  323. 
Res.-Offz.-Ausweis,  Postsparbuch, 
Entlassungskarte,  MobiL-Karte,  Post¬ 
karte,  Impfschein,  Trauschein. 


3653.  Pitula,  Jözef,  Uniformierter. 

Beamtenausweis,  Waffenschein, 

Impfschein. 

3654.  Jazwierski,  Jözef,  Ltn. 
Beamtenausweis,  Impfschein,  Uhr¬ 
kette. 

3655.  Marszalkiewlcz,  Stanislaw,  Ltn. 
Beamtenausweis,  1  Trauschein,  Me¬ 
daillon. 

3656 . oguski,  Henryk,  Sohn  von 

Eugeniusz,  Ltn. 

Brief  mit  Abs^~-Rosinska  Christina, 
Kreis  Opatow,  Gemeinde  Podgajsze, 
2  Rgt.-Abzeichen. 

3657.  Sladki  (?),  Kazimierz,  Zivilist, 
Postkarten. 

3658.  Pienkowski,  Boleslaw,  Uniformierter. 
Hinterlegungsschein,  Impfschein. 

3659.  Oberleutnant. 

3660.  Uniformierter. 

3661.  Uniformierter. 

2  Postquittungen. 

3662.  Uniformierter. 

3663.  Herzenberg,  Stanislaw,  Obltn.,  Arzt. 
Kriegsbeorderung,  Res.-Offz.-Aus¬ 
weis,  Brief,  Postkarte, 

3664.  Rzazewski  (?).  Aleksander,  Unifor¬ 
mierter. 

Visitenkarten,  2  Briefe,  1  Postkarte, 
Besitzurkunde  für  Verwundete. 

3665.  Mstapczyk  (?),  Adolf,  Uniformierter, 
geb.  1909. 

Erk.-Marke,  Brief  mit  Abs.:  Dorothea 
Astapczyk. 

3666.  Domania,  Jan,  Uniformierter. 

Zettel  mit  Notizen,  1  Brief,  Medaillon. 

3667.  Chrzanowski,  Edmund,  Ltn.,  geb. 
23,  7.  191  .  .  ? 

Ausweis  v.  Aeroklub,  Brief,  Postkar¬ 
ten  mit  Abs.:  Roza  Minejko,  War¬ 
schau,  Rgt.-Abz. 

3668.  Leutnant. 

3669.  Owczarek,  Aleksander,  Uniformier¬ 
ter,  Dr.  med.,  wohnh.:  Warschau, 
Marszalowska. 

Ausweis  für  Res.-Offz.,  Besitzurkunde, 
Führerschein,  Impfzettel,  Briefe,  Post¬ 
karten,  Telegramm. 

3670.  Rogowski,  Boleslaw,  Uniformierter. 
2  Schreiben  d.  Krankenkasse,  2  An¬ 
meldezettel. 

3671.  Brudnicki,  Ad3m,  Uniformierter. 

2  Briefe  m.  Abs.:  Edward  Brudnicki 
in  Warzynek,  Gern.  Bialiszewo,  Kreis 
Sierpc,  Impfschein. 


261 


3672.  Chludzinski,  Wfadzimierz,  Josef,  Uni¬ 
formiert. 

Bescheinigung  d.  Bundesd.-Rechtsan- 
wälte,  versch.  Visitenkarten,  1  Trau¬ 
schein. 

3673.  Trojnarski,  Karol,  Ltn.,  geb.  24.  9. 
1895. 

Res.-Offz.-  und  Pers.-Ausweis,  3  ver¬ 
schiedene  Ausweise,  Eeamtenaus- 
weis,  Visitenkarten,  Fotos. 

3674.  Soltan,  Wladyslaw,  Ltn.,  geb.  18.  12. 
1911,  wohnh.:  Luck,  ul.  Domini- 
kanska  12/3. 

Res.-Offz.-Ausweis,  Mob.-Karte,  Brief, 
Impfschein,  Plakette. 

3675.  Zubrowski,  Waclaw,  Uniformierter. 
Postkarte  mit  Abs.:  Zubrowska  Zofia, 
Szenstochau,  ul.  Narotowica  36,  Ge¬ 
burtsurkunde  d.  Kindes,  Anmeldun¬ 
gen,  1  Kassenquittung,  1  Medaillon 
mit  Kette. 

3676.  Petelczec,  Siegmund,  Uniformierter, 
Brief,  Postkarte,  Telegramm,  Medail¬ 
lon  mit  Kette. 

3677.  Oberleutnant. 

3678.  Uniformierter. 

3679.  Uniformierter. 

3680.  Joch,  Antoni,  Obltn. 

Fotos  mit  Namensaufschrift  (unleser¬ 
lich),  Medaillon  mit  Kette. 

3681.  Uniformierter, 

3682.  Szolomicki,  Michal,  Ltn.,  geb.  1897. 
Erk.-Marke,  Kriegsbeorderung,  Pers.- 
Ausweis,  Postsparbuch. 

3683.  Michalski,  Stefan,  Ltn.,  geb.  1905. 

Erk. -Marke,  Pers.-Ausweis,  Res.-Offz.- 
Mitgliedskarte,  Plakette,  Rosenkranz, 

1  Abzeichen,  Mitgliedsausweis  für 
Apotheker,  Foto,  Monogramm,  zwei 
Briefe. 

3684.  Dombrowski,  Jerzy,  Ltn. 
Besitzurkunde,  Visitenkarte,  Rosen¬ 
kranz. 

3685.  Uniformierter. 

3686.  Dyba,  Roman,  Uniformierter. 
Militärführerschein,  Sportausweis, 
Visitenkarte,  Postkarten,  Brief, 

3687.  Oberleutnant.'^“ 

Impfschein  2985,  Plakette. 

3688.  Nowak,  Antoni,  Uniformierter,  geb. 
20.  11.  1910. 

Teil  eines  Res.-Offz.-Ausweises,  Kette. 

3689.  Laszcz,  Jerzy,  Stanislaw,  Obltn. 

1  Visitenkarte,  Pers.-Ausweis,  Post¬ 
sparbuch  auf  Namen:  Frau  Romolda, 
Briefe,  Negative,  Postkarten. 


3690.  Cieslelski,  Stefan,  Ltn. 

Postkarten  mit  Abs.:  Sägewerk  Laski, 
Post  Hirschek,  Kreis  Kempen,  Warthe¬ 
gau,  Impfschein. 

3691.  Lesnik,  Bolessaw,  Uniformierter. 
Res.-Offz.-  und  Beamtenausweis, 
Briefe,  Postkarten,  Medaillon,  Foto. 

3692.  Jastrzqb,  Waclaw,  Ltn. 

1  Brief,  1  Postkarte. 

3693.  Jamro,  Mieczyslaw,  Ltn.,  geb.  7.  7. 
1905. 

Pers.-Ausweis,  1  Postkarte,  Briefe. 

3694.  Uniformierter. 

Impfzettel,  Hinterlegungsschein. 

3695.  Simon,  Jözef,  Cesar,  Ltn.,  geb.  23. 7. 
1899,  wohnh.:  Warschau. 

Mob.-Karte,  Res.-Offz.-Ausweis,  Waf¬ 
fenschein,  Impfschein,  Briefumschlag. 

3696.  Oberleutnant. 

3697.  Loroch,  Piotr,  Ltn. 

Pers.-Ausweis,  Führerschein,  Besitz¬ 
urkunden,  1  Bescheinigung  des  Apo¬ 
thekerverbandes. 

3698.  Grzelinski,  Eugeniusz,  Ltn.,  geb.  28.  9. 
1905. 

Militärführerschein,  Offz.-Ausweis, 

1  Postkarte. 

3699.  Leutnant. 

3700.  Wielebinski,  Wladyslaw,  Ltn. 
Briefumschlag,  Impfschein,  Kruzifix 
mit  Kette. 

3701.  Redych,  Jözef,  Uniformierter,  geb. 
23.  1.  1894,  wohnh.:  Kobylnik. 
Beamtenausweis,  Postsparbuch,  IBrief 

3702.  Uniformierter. 

3703.  Dombrowski,  Roman,  Stanislaw,  Ltn. 
Res.- Offiz. -Ausweis,  Führerschein,  Vi¬ 
sitenkarten,  Abzeichen. 

3704.  Morawski,  Adolf,  Jan,  Ing.,  Obltn. 
Professor  des  Polytechnikums  in 
Warschau,  wohnh.:  Warschau,  Allee 
Grujecka  45  m  14. 

Visitenkarten,  Briefe,  2  Fotos, 
Amulett. 

3705.  Pajqk,  Jözef,  Uniformierter. 

Briefe,  Impfzettel. 

3706.  Guszynski,  ....?,  Uniformierter. 
Schulausweis,  1  Brief,  1  Karte. 

3707.  Gawron,  Marian,  Uniformierter. 

1  Brief. 

3708.  Pufahl,  Roman,  Kapitän,  geh.  26.  1. 
18S4,  wohnh.:  Warschau,  Straße  des 
6.  August  58  m  2. 

Offiz.-Ausweis,  Führerschein,  3  Briefe, 

1  Postkarte,  1  Taschenmesser,  Be¬ 
scheinigung  über  Militärdienstzeit  in 
deutscher  Sprache. 


262 


3709.  Jonicz,  Julius/.,  Uniformierter. 
Postkarten,  Briefe,  1  Skizze. 

3710.  Szostkiewicz,  Leon,  Ltn.,  Ing.,  geb.  1906. 
Dienstausweis,  Pers.-Ausweis,  Impf¬ 
zettel,  3  Postkarten,  Notizbuch. 

3711.  Leutnant. 

3712.  Jaworski,  Stanislaw,  Ltn. 

Briefe  und  Karten  mit  Abs.:  Wanda 
Jaworska,  Warschau,  Dluga  9/19,  Fo¬ 
tos,  Impfschein. 

3713.  Chojnowski,  Jan,  Uniformierter. 

1  Brief  mit  Abs.:  Antoni  Choynow- 
ski,  Krakau,  ul.  Dluga  54. 

3714.  Jasionowski,  Tadeusz.  Ltn. 
Mob.-Machungskarte,  Beamtenaus¬ 
weis,  Offiz.-Ausweis,  Führerschein, 
Impfschein,  Waffenschein. 

3715.  Poncza,  Jan,  Obltn.,  geb.  29. 3. 1897. 
Pers.-  und  Offiz.-Ausweis,  Militar- 
führerschein,  Impfzettel. 

3716.  Reszczynskl,  Josef,  Oberleutnant. 

2  Briefe,  davon  1  Brief  in  Kozielsk 
geschrieben. 

3717.  Zivilist. 

3718.  Perec,  Hilary,  Obltn. 

Postkarten,  Impfzettel,  Dienstausweis. 

3719.  Czerniakow,  Leon,  Obltn.,  Lehrer. 
Beamtenausweis,  Mitgliedskarte  des 
Kolonialverbandes,  1  Sparbuch,  Regt.- 
Abzeichen,  Pers.-Ausweis. 

3720.  Jankiewicz,  Marian,  Uniformierter, 
geb.  6.4.  1900. 

Res.-Offiz.-Ausweis,  Fotos. 

3721.  Dniestrzanski,  Roman,  Obltn. 
Beamtenausweis,  Impfschein,  Tele¬ 
gramm,  Füllhalter. 

3722.  Mankowski,  Leon,  Ltn. 

Hrk.-Marke,  geb.  5.  8. 1902. 

3723.  Uniformierter. 

Kleines  Notizbuch,  Medaillon  mit 
Kette. 

3724.  Uniformierter. 

1  Zettel  mit  Adresse:  Kwiatkowska, 
Maria,  Raubertow,  ul.  Okoniewszka 
22  m.  9,  1  beschriebener  Zettel,  1  Pla¬ 
kette. 

3725.  Tsacz,  Mieczyslaw,  Obltn. 

1  Straßenbahnmonatskarte,  1  Ausweis 
für  technische  Hochschule,  1  Aus¬ 
weis  für  Bibliothek. 

3726.  Pachecka,  Jan,  Stefan,  Zollbeamter, 
Uniformierter. 

2  Schreiben  der  Zolldirektion,  Be¬ 
amtenausweis,  4  Anmeldungen,  Brief, 
1  Postkarte,  verblaßtes  Foto  mit  Auf¬ 
schrift,  Zettel  mit  Namen. 


3727.  Uniformierter. 

3728.  Uniformierter. 

1  Brief  aus  Dombrowa  11. 1.  40,  1  Impf¬ 
zettel. 

3729.  Uniformierter. 

Postkarten. 

3730.  Fijewski,  Antoni,  ObHn.,  geb.  13.  1. 
1901,  wohnh.:  Dubno. 

Besitzurkunde  und  Orden:  Virtuti- 
militari,  Beamtenausweis  (unleser¬ 
lich),  Führerschein,  Mitgliedskarte, 
Impfschein,  Briefr-P^kette. 

3731.  Szymanski,  Edward,  Ltn. 

1  Bescheinigung  v.  Behörde  Wilna, 

1  Brief,  2  Karten,  Medaillon  mit  Kette. 

3732.  Uniformierter. 

3733.  Liarhowskl,  Boleslaw,  (Vater  Antoni), 
Uniformierter. 

Impfzettel,  1  Brief  mit  Stempel,  New 
York,  Brooklyn,  1  Zettel  mit  Notizen. 

3734.  Uniformierter. 

3735.  Szczerba,  Marian,  Ltn. 

Postkarten  mit  Absender:  Stefania 
Szczerbowa,  Prokocim  b.  Krakau,  ul. 
Skowakiego  13,  Beamtenausweis, 
Pers.-Ausweis,  Mitgliedskarte. 

3736.  Klebuszewlcz,  Juljan,  Uniformierter. 
6  Postkarten,  Zettel  mit  Notizen. 

3737.  Jarockl,  Stefan,  Ltn. 

1  Schreiben,  Notizbuch,  Brief,  Me¬ 
daillon. 

3738.  Zymcha,  Roch,  Ltn,,  Arzt. 
Offiz.-Ausweis,  Telegramm. 

3739.  Landesberg,  Jakob,  Uniformierter. 
Arzt -Diplom,  Res.-Offiz.-Ausweis, 
Postkarte  mit  Abs.:  Landeberg,  Maria, 
Kutno,  Blanko-Rezepte. 

3740.  Ficek,  Stefan,  Uniformierter,  geb. 
30.  3.  1904,  wohnh.:  Krakau. 
Personalausweis,  Führerschein,  Impf¬ 
schein,  Briefe,  Postkarten.  Sport- 
Mitgliedskarte. 

3741.  Uniformierter. 

3742.  Zachert  Olczyc,  Konstantyn,  Obltn. 
Impfzettel,  1  milit.  Bescheinigung, 
Zettel  mit  Notizen. 

3743.  Leutnant. 

3744.  Zivilist. 

1  Postkarte,  1  Zettel. 

3745.  Klinge,  Marian,  Ltn.,  Arzt. 

Erk. -Marke:  geb.  19.  12.  1905,  1  Me¬ 
daillon. 


263 


3746.  Romianek,  Stanislaw,  Uniformierter, 
geb.  10.  5.  99. 

Postsparbuch,  Schulleiter,  Beamten¬ 
ausweis,  Impfzettel. 

3747.  Rykowski,  Tadeusz,  Uniformierter. 
Erk. -Marke,  Impfschein,  2  Briefe, 
Taschenkalender,  2  Fotos,  Plakette. 

3748.  Staszkiewicz,  Grzegorz,  Uniformier¬ 
ter. 

Beamtenausweis,  Brief,  Impfschein, 
Medaillon,  Hinterlegungsschein. 

3749.  Skwara,  Jözef,  Ltn.,  geb.  29. 7.  1900, 
wohnh.:  Jutrosin,  ul.  Szkolna  9. 
Postsparbuch,  Beamtenausweis,  Ro¬ 
senkranz,  Ordensspange. 

3750.  Frqckowiak,  Stanislaw,  Ltn.,  Arzt 
Kriegsbeordeiung,  Visitenkarten, 
1  Rote-Kreuz-Binde  m.  französischem 
Stempel. 

3751.  Rajchel,  Zdzislaw,  Ltn.,  geb.  1910. 

Erk. -Marke,  Briefumschlag,  Visiten¬ 
karte,  Beamtenausw.,  Besitzurkunde. 

3752.  Achtelik,  Pawel,  Uniformierter. 
Impfzettel,  2  Briefe,  1  Zettel  mit  No¬ 
tizen. 

3753.  Czepurno,  Stefan,  Ltn.,  Arzt. 
Offiz.-Ausweis. 

3754.  Leutnant. 

1  Damenring. 

3755.  Uniformierter. 

3  Zettel  mit  Notizen,  Medaillon. 

3756.  Mazak,  .  .  .  .?  Uniformierter. 
Postkarten,  Brief. 

3757.  Uniformierter. 

3758.  Fabrawski,  Zygmunt,  Stanislaw,  Ober¬ 
leutnant,  geb.  7.  4.  1893. 

Pers. -Ausweis,  Passierschein,  1  Brief, 

1  Karte,  1  Holz-Rosenkranz  (selbst 
geschnitzt). 

3759.  Trzebinski,  Tadeusz,  Ltn.,  geb.  2.  4,  04. 
Res. -Offiz. -Aus weis,  Briefumschlag. 

3760.  Uniformierter, 

3761.  Michalak,  Wladyslaw,  Ltn. 

3  Briefe,  Führerschein,  2  Anmelde¬ 
zettel. 

3762.  Uniformierter. 

3763.  Galecki,  Roman,  Ludwik,  Broneslaw, 

Leutnant.  ~ 

Res  -Offiz.-Ausweis,  1  Schreiben  der 
Bank,  3  Postkarten,  1  Brief. 

3764.  Orlikowski,  Antoni,  Uniformierter, 
Dentist,  Warschau,  Plac  Trzech- 
krzyzy  8. 

Pers. -Ausweis,  Dienstausweis,  Vi¬ 
sitenkarte. 


3765.  Kowalczyk.  Stanislaw,  Ltn.,  geb.  1910. 
Erk.-Marke:  geb.  1910,  2  Visitenkar¬ 
ten,  4  Postkarten. 

3766.  Rzynkiewicz,  Adam,  Stanislaw,  Ltn, 
Res.-Offiz.-Ausweis. 

3767.  Uniformierter. 

1  Biief. 

3768.  Uniformierter. 

3769.  Zarenba,  Piotr.,  Uniformierter,  geb. 
5.  11,  1906,  wohnh.:  Wilna:  ul.  Ma- 
kowa  17  m.  19. 

Res.-Offiz.-  und  Beamtenausweis,  2 
Postkarten,  Impfschein. 

3  770.  Shotincki  (?)f  Franciczek,  Obltn. 

Postkarten,  Brief,  Impfschein,  Plan, 
Skizze  eines  Hauses. 

3771.  Hauptmann. 

3772.  Soltycki,  Ludwik,  Obltn.,  wohnhaft; 
Warschau,  ul.  Piul  XL  m.  5. 
Führerschein,  Bescheinigung,  2  Kar¬ 
ten.  1  Brief,  1  Abzeichen. 

3773.  Krukowski,  Wladyslaw,  Ltn. 
Visitenkarte,  1  Brief,  Foto,  Anmelde¬ 
zettel,  1  Postkarte. 

3774.  Uniformierter. 

3775.  Uniformierter. 

3776.  Woltynski,  Antoni,  Uniformierter. 

3  Postkarten,  Monogramm. 

3777.  Uniformierter. 

1  Postkarte,  Medaillon,  1  Frauenfoto. 

3778.  Swlnarski,  Czeslaw,  Uniformierter, 
geb.  1896. 

Postsparbuch 

3779.  Hrapkowicz,  Albin,  Hptm. 
Visitenkarte,  Offiz.-Ausweis,  Waffen¬ 
schein. 

3780.  Uniformierter. 

3781.  Heilszer,  Maksymilian,  Hptm. 
Offiz.-Ausweis,  Notizbuch,  Postkar¬ 
ten,  2  Mitgliedskarten  des  Roten 
Kreuzes. 

3782.  Uniformierter. 

Offiz.-Ausweis  mit  Namen:  Bupwillo, 
Witold,  Hauptrn.,  2  Briefumschläge 
a.  Namen:  Radziszewski,  Leonhard. 

3783.  Uniformierter. 

3784.  Hauptmann. 

3785.  Lopuszanski,  Kazimierz,  Uniformiert. 
Postkarten,  Briefe. 

3786.  Kunda,  Edmund,  Uniformierter, 

Lehrer  in  Grodno. 

Beamtenausweis, 


264 


3787.  Niekasz,  Jan,  Kazimierz,  Uniformiert. 
Besitzurkunde,  Ausweis  d.  poln.  Roten 
Kreuzes,  Angelkarte,  Beamtenaus- 
weis,  1  Brief. 

3788.  Uniformierter. 

1  Postkarte.  1  Postabschnitt,  Orden 
Virtuti-militari. 

3789.  Kawasiewicz,  Czeslaw,  Ltn. 

2  Postkarten. 

3790.  Uniformierter. 

3791.  Szyszkowski,  Witold,  Stanislaw,  Ltn., 
Dr.  med.,  geb.  2.  5.  1896. 

Res.-Offiz.- Ausweis,  Beamtenausweis, 
Marschbefehl,  3  Visitenkarten,  2  Post¬ 
karten,  Kriegsbeorderung,  Impfschein, 
Zeugnisabschrift. 

3792.  Uniformierter. 

3793.  Chadzynski,  Bronislaw,  Uniformiert. 
1  Brief,  Medaillon  mit  Kette. 

3794.  Trochfmowicz,  Waclaw,  Ltn.,  Arzt, 
geb.  7.  9.  08,  wohnh.:  Gora  Kalwaria. 

1  Offiz.-Ausweis,  Erk.-Marke,  Post¬ 
sparbuch. 

3795.  Zivilist. 

3796.  Lojek,  Jözef,  Ltn.,  geb.  1.3.1912, 
Res.-Offiz.- Ausweis,  Zigarettenetui. 

3797.  Uniformierter. 

3798.  Kowalewski,  Wladyslaw,  Michal, 
Oberleutnant. 

Offiz.-Ausweis,  Res.-Offiz.-Ausweis, 
Führerschein,  Briefe,  Waffenschein. 

3799.  Dombrowski,  Jan,  Uniformierter. 
Briefe,  Hinter  legungsschein,  Füllhal¬ 
ter,  Drehbleistift. 

3800.  Rutkowski,  Tomasz,  Ltn. 

2  ärzti.  Untersuchungen,  1  Besitz¬ 
urkunde,  Beamtenausweis,  Kranken¬ 
hausbescheinigungen,  Briefe. 

3801.  Zielinski,  Czeslaw,  Stefan,  Ltn. 
Res.-Offz.-Ausweis. 

3802.  Mlynarczyk,  Ludwig,  Ltn. 

2  Briefe,  1  Postkarte. 

3803.  Opaiinski,  Eugeniusz,  Ltn.,  geb.  1912. 
Erk.-Marke,  Res.-Offz.-Ausweis,  Waf¬ 
fenschein,  Postkarte,  Brief. 

3804.  Tucholski,  Tadeusz,  Dr.,  Uniformierter, 
Professor  a.  Polytechnikum,  War¬ 
schau. 

Beamtenausweis,  Visitenkarten,  1  Ele¬ 
fant-Talisman,  1  MedaiJlon. 

3805.  Gqsowski,  Kazimierz,  Ltn. 
Res.-Offz.-Ausweis,  Impfschein,  Post¬ 
karten,  Brief,  Binde  des  Roten  Kreu¬ 
zes,  1  Rosenkranz. 


3806.  Misiewicz,  Jan,  Uniformierter,  geb. 
1908. 

Erk.-Marke,  1  Telegramm. 

3807.  Sowa,  Jözef,  Zivilist. 

1  Brief  adressiert  an:  Sowa  Helena, 
Boryk. 

3808.  Ziqtek,  Wincenty,  Uniformierter. 
Ausweis,  Impfschein,  Erk.-Marke. 

3809.  Unifoimierter. 

3810.  Karhowniczek,  Marian,  Uniformierter. 

1  Brief,  Impfzettetr~Postquittung. 

3811.  Olejniczak,  Leon,  Obltn. 

1  Brief  mit  Abs.:  aus  Graudenz,  ul. 
Jerzego  7/7,  1  Medaillon  mit  Kette. 

3812.  Dowbor,  Michael,  Obltn. 

1  milit.  Schreiben,  Res.-Offz.-Ausweis, 

2  Abzeichen. 

3813.  WoJongiewicz,  Antoni,  Stefan,  geb. 
22.3.1898,  Ltn. 

Beamtenausweis,  Abgangszeugnis  d. 
Techn.  Hochschule  Danzig,  Zeugnis  v. 
Gymnasium,  Bescheinigung,  Briefe, 
Personalausweis,  Mitgliedskarte. 

3814.  Slubicki,  Stefan,  Uniformierter. 
Impfschein,  Verleihungsurkunde. 

3815.  Zaleski,  Winzenty,  Ing.,  Uniformierter. 
Beamtenausweis,  Visitenkarten,  Ziga¬ 
rettenspitze. 

3816.  Rawicki,  Benedikt,  Benjamin,  Ltn. 
Res.-Offz.-Ausweis,  Postkarte,  Briefe. 

3817.  Otto,  Marian,  Piotr.,  Ltn.,  geb.  1907. 

1  Bescheinigung,  2  Anmeldezettel,  1 
Ausweis  d.  Klubs,  Res.-Offz.-Ausweis, 
Geburtsurkunde,  Fotos,  Brief,  2  Post¬ 
karten,  1  Füllbleistift. 

3818.  Lorenc,  Jerzy,  Uniformierter. 
Impfschein,  Yt  Postkarte,  Medaillon. 

3819.  Jakubowski,  Henryk,  Apotheker,  Ltn. 
Kriegsbeorderung,  Postkarten,  Tele¬ 
gramm,  Brief,  Medaillon  mit  Kette. 

3820.  Szmerner,  Szyman,  Dr.  med.,  Unifor¬ 
mierter. 

Pers.- Ausweis,  Postsparbuch,  Dr.- 
Diplom,  Postkarten,  1  Brief. 

3821.  Symanski,  Kazimierz,  Ltn. 
Beamtenausweis,  1  Brief. 

3822.  Uniformierter. 

2  Foto,  Taschenkalender,  Zettel  mit 
Notizen. 

3823.  Charkow,  Piotr,  Ltn. 

Beamtenausweis,  Postkarten,  Foto. 

3824.  Stein,  Leo,  Obltn.,  geb.  1895. 
Erk.-Marke,  Rechnung,  Postkarten. 


265 


3825.  Leutnant. 

Impfschein,  Postkarte. 

3826.  Ciesielski,  Czeslaw,  Jan. -Ltn.,  geh« 
12.  7.  1901. 

Res.-Offz.-Ausweis,  1  milit.  Entlas¬ 
sungskarte,  1  Kampfkreuz,  1  Medail¬ 
lon,  Rgtls.-Abz. 

3827.  Krysztofik,  Marian,  Jözef,  Uniformier¬ 
ter,  wohnh.:  Wilna. 

Offz. -Ausweis,  Visitenkarte,  Taschen¬ 
kalender. 

3828.  Szachowlcz,  Zygmunt,  Andrzej,  Uni¬ 
formierter. 

Trauschein,  Impfschein. 

3829.  Kernberg,  Karol,  Fähnrich,  Unifor¬ 
mierter. 

Visitenkarte  m.  Namen:  Ziarski-Kern- 
berg,  Karol,  Fähnrich,  1  Taschenka¬ 
lender,  2  Abzeichen,  2  Medaillons, 
1  Ring  (Gold  gab  ich  für  Eisen  1914). 

3830.  Uniformierter. 

3831.  Moser,  Leopold,  Obltn.,  wohnh.:  War¬ 
schau. 

1  Schreiben  d.  Kriegsministeriums, 
Postkarten,  Offz. -Ausweis,  Briefe, 
Mitgliedsausweis. 

3832.  Uniformierter. 

3333.  Gajdzlk,  Wladyslaw,  Ltn. 

Res.-Offz.-Ausweis,  Marine-Abz.,  Füll¬ 
halter,  Visitenkarten, 

3834.  Uniformierter. 

3835.  Majok,  Stefan,  Uniformierter. 
Beamtenausweis,  3  Visitenkarten,  1 
Telegramm,  Brief,  1  Postkarte,  Ziga¬ 
rettenspitze, 

3836.  Snlady,  Franciszek,  Uniformierter. 
Beamtenausweis,  Impfschein,  Briefe, 
kleines  Notizbuch  m.  Dr.:  Wincenty 
Sniady,  Bromberg,  Adolf-Hitler-Str.  30. 

3837.  Zivilist. 

3838.  Uniformierter. 

V2  Erk.-Marke  mit  Namen:  Najdzicz, 
Bronislaw. 

3839.  Janczewski,  Kazimiercz,  Dr.  med.  Uni¬ 
formierter. 

Dr.-Diplom/T^e»!  1  Pers.-Ausweises. 

3840.  Stanis2ewski,  Franciszek,  Ltn. 
Res.-Offz.-Ausweis,  Rosenkranz. 

3841.  Krukowski,  Henryk,  Uniformierter, 
Res.-Offz.-Ausweis,  Postkarten  m.  Ab¬ 
sender:  Krukowska,  Posen,  Festungs- 
stratfe  15,  1  Postanweisung,  1  Elefant. 

3842.  Closinski,  Zdzislaw,  Ltn. 

Erk.-Marke:  28.  10.  1908. 


3843.  Uniformierter. 

3844.  Pajqk,  Stefan,  Ltn. 

Waffenschein,  Jagdkarte,  Brief,  Be¬ 
scheinigung. 

3845.  Uniformierter. 

Heiligenfigur,  Notizbuch. 

3846  Fähnrich. 

Postkarte  mit  Abs.:  Gqsowski  Ladys- 
law,  Tomaszow-Lubelski,  ul.  Wiäpian- 
skiego  16,  Medaillon,  Uhrkette. 

3847.  Fuhrmann,  Jan,  Uniformierter. 

2  Postkarten  und  Briefe,  Visiten¬ 
karten. 

3848.  Uniformierter. 

3849.  Kowalczyk,  Adam,  Hptm, 
Besitzurkunde,  Jagdkarte. 

3850.  Uniformierter. 

3851.  Kul  Adam,  Thorn,  Roman- 

Dmowski-Str.  23.  Zivilist. 

Foto,  Notizbuch. 

3852.  Rzepka,  Jozef,  Ltn. 

2  Briefe,  Taschenkalender,  Medaillon. 

3853.  Tuslanowski,  Stanislaw,  Jurist,  Zi¬ 
vilist. 

Beamtenausweis,  Geburtsschein,  Aus¬ 
weis  d.  Advokatenbundes. 

3854.  Hipsz,  Wladimir,  Uniformierter. 
Impfschein,  Brief. 

3855.  Kurowsk),  Feliks,  Hptm. 

Offz.- Ausweis,  Militärführerschein, 

Rgts.-Abz.,  Medaillon. 

3856.  Zegadlo,  Jan,  Ryszard,  Uniformierter. 
Res.-Offz.-Ausweis  (unleserlich),  Na¬ 
mensliste,  Impfzettel,  1  Notizbuch. 

3857.  Uniformierter. 

Quittung  v.  Feuerversicherung  a.  Na¬ 
men:  Maria  Trofila  Guwacka,  2  Post¬ 
quittungen,  1  Rezept,  Medaillon  mit 
Kette. 

3858.  Wojeiechowski,  Wladyslaw,  Obltn. 
Offz.-Ausweis,  Brief,  Karikatur-Zeich¬ 
nung. 

3859.  Jakubik,  Eugeniusz,  Uniformierter. 
Trauschein,  Ausweis,  Impfzettei,  Post¬ 
karte,  Teil  1  Pers.-Ausweises. 

3860.  Kopras,  Jan,  Uniformierter. 
Offz.-Ausweis. 

3861.  Szulakowskf,  Maciej,  Uniformierter. 

1  Brief. 

3862.  Uniformierter. 

3863.  Palenkiewlcz,  Adam,  Uniformierter. 

2  Briefe,  Postkarte,  Rosenkranz,  Me¬ 
daillons. 


266 


3864.  Winiarski,  Ignacy,  Uniformierter. 

2  Visitenkarten,  2  Quittungen. 

3865.  Ostrowski,  Henryk,  Stanislaw,  Ltn. 
Erk.-Marke,  geb.  3.  8.  1906,  wohn,  in 
Wysokie  Maz.  Kosciuski  41,  Postspar¬ 
buch,  Res.-Offz.-Ausweis,  Zettel  mit 
Notizen. 

3866.  Uniformierter. 

3867.  Lipinski,  Feliks 

Teile  eines  Ausweises  d.  Kriegsmini¬ 
steriums,  Postkarte. 

3868.  Martini,  Wiktor,  Uniformierter. 

1  Erk.-Marke,  geb.  8.  2.  1910. 

3869.  Uniformierter. 

3870.  Oberleutnant. 

Beschlagnahmeprotokoll,  2  Abzeichen. 

3871.  Owczarek,  Stanislaw,  Uniformierter. 
Führerschein,  Impfschein,  Fahrrad¬ 
karte,  1  Bescheinigung. 

3872.  Uniformierter. 

1  Brief,  2  Fotos. 

3873.  Zelba,  Feliks,  Josef,  Ltn.,  Arzt,  geb. 
17.  2.  1911. 

Res.-Offz.-Ausweis,  Mitgliedsbuch  für 
Res.-Offz.,  Fotos,  1  Schreiben  vom 
Kriegslazarett. 

3874.  Staporek,  Jerzy,  Uniformierter,  geb. 
31.  5.  1911. 

Pers.-Ausweis,  Führerschein,  Ausweis 
v.  Aeroklub,  versch.  Ausweise  v. 
Polytechnikum,  Postkarten,  Visiten¬ 
karten. 

3875.  Zaworotnik,  Jur,  Uniformierter,  wohn¬ 
haft:  Lemberg,  ul.  Geninga  19, 

Briefe  und  Karten,  Notizbuch, 

3876.  Marmuzniak,  Stanislaw,  Ltn. 
Pers.-Ausweis,  Res.-Offz.-Ausweis, 
Mob. -Karte,  Visitenkarten,  2  Fotos. 

3877.  Raisckys,  Ryszard,  Uniformierter,  geb. 
24.  5.  01. 

Pers.-Ausweis,  Medaillon,  Zigaretten¬ 
spitze. 

3878.  Szeniawski,  Witold,  Obltn. 
Offz.-Ausweis,  1  Brief,  2  Postkarten 
m.  Abs.:  Warschau  ul.  Poznanska  38. 

3879.  Irlicht,  Bronislaw,  Obltn. 

Pers.-Ausweis,  Passierschein,  Waf¬ 
fenschein,  Visitenkarten,  Postkarte, 

1  Mitgliedsbuch  d.  Touringklubs. 

3880.  Songin,  Leon,  Ltn. 

Postkarten. 

3881.  Serek,  Tadeusz,  Uniformierter. 
Res.-Offz.-Ausweis,  Impfschein,  Pas¬ 
sierschein. 


3882.  Uniformierter. 

1  Postkarte. 

3883.  Uniformierter. 

3884.  Zuchobicz,  Jözef,  Obltn. 

Schreiben  des  Kriegsministeriums, 
Offz.-Ausweis. 

3885.  Gurecki,  Tadeusz,  Uniformierter. 

1  Postkarte  mit  Abs.:  Gurecka  Bronis- 
lawa,  Pinczow,  ul.  2  Maj  m  24.,  Impf- 
zettel. 

3886.  Uniformierter. 

Briefe. 

3887.  Perczynski,  Tornas,  Ltn. 

Erk.-Marke:  geb.  1908. 

3888.  Koziel,  Franciszek,  Obltn.,  geb.  14.  5. 
1900. 

Pers.-Ausweis,  Beamtenausweis,  zwei 
Ausweise  „Scout",  Besitzurkunde, 
Rosenkranz. 

3889.  Zöttowski,  Wladyslaw,  Uniformierter, 
geb.  9.  4.  1910. 

Fotoalbum,  Visitenkarten,  Pers.-Aus¬ 
weis,  Führerschein,  Medaillon  mit 
Kette. 

3890.  Swoboda,  Stanislaw,  Ltn, 

Postkarten. 

3891.  Oberleutnant. 

3892.  Korowajczyk,  Leonhard,  Ltn. 
Visitenkarten,  Postkarten,  Waffen¬ 
schein,  1  Mitgliedskarte  d.  Aeroklubs- 

3893.  Hermann,  Georg?  Uniformierter. 

1  Impfzettel,  1  Postkarte  m.  Abs., 
Notizbuch. 

3894.  Uniformierter. 

Postkarten,  1  Telegramm,  1  Bescheini¬ 
gung  m.  Namen  Dr.  Lipes,  Mordschel. 

3895.  Uniformierter. 

Postkarten  m.  Abs.:  Bronislawa  Adam- 
kowa,  1  Brief. 

3896.  Major. 

3897.  Smarzynski,  Piotr,  Lehrer,  Uniformier¬ 
ter. 

Beamtenausweis,  Postkarten,  Briefe, 
Impfzettel,  Notizbuch. 

3898.  Uniformierter. 

3899.  Uniformierter. 

3900.  Rotkiewiöcz,  Jözef,  Uniformierter. 

1  Postkarte,  Teil  1  Briefumschlages. 

3901.  Leutnant. 

3902.  G^bski,  Stanislaw,  Leutnant. 

2  Postkarten  ImpfzetteL 


3903.  Uniformierter. 

2  Mitgliedskarten  vom  Aerztebund, 
Impfzettel,  1  Visitenkarte  a.  d.  Na¬ 
men:  Prof.  Dr.  Zielinski,  Marcin. 

3904.  Strus,  Philipp,  Leutnant. 

2  Briefe,  1  Postkarte  mit  Abs.:  Regina 
Strus,  Posen,  Scharnhorststr.  10,  Me¬ 
daillon  mit  Kette. 

3905.  Rylski,  Czeslaw,  Obltn. 
Militärführerschein,  geb.  26.  3.  1912 
in  Suwalki. 

Offiz  -Ausweis,  Impfzettel. 

3906.  Leutnant. 

3907.  Obltn. 

3908.  Brondzinski,  Jerzy,  Obltn. 

3909.  Uniformierter. 

3910.  Zaledziowski,  Boleslaw,  Uniformierter. 
Impfzettel,  Foto. 

3911.  Dewztnd,  Witold,  Zivilist. 

3  Briefe. 

3912.  Uniformierter. 

3913.  Jacak,  Stanislaw,  Lin. 

3914.  Kopczynski,  Stefan,  Obltn. 

1  Passierschein,  1  Pers.  -  Ausweis, 
Imptzettel. 

3915.  Uniformierter, 

3916.  Rubesch,  Jözef,  Dr.,  Ltn. 

Res. -Offiz. -Ausweis,  2  Karten. 

3917.  Zaniewski,  Waclaw,  Obltn. 

3918.  Staniellewicz,  Tadeusz,  Ltn.,  geb. 
27.  10.  1890. 

Res. -Offiz. -Aus  w.,  Kriegsbeorderung, 
1  Schreiben  vom  Kriegslazarett  504. 

3919.  Pyptiuk,  Wladyslaw.  Obltn.-Intendant 
(Ober-Zahlmstr.),  geb.  10.  10.  1886, 

1  Erk. -Marke,  Visitenkarten,  1  Brief. 

3920.  Upinski,  Jözef,  Uniformierter. 

2  Postkarten  m.  Abs.:  Maria  Lipinska 
Piastowo  K.  -  Warczawo  ulica  Sto- 
wackiegs  11  m.  5,  Medaillon  m.  Kette. 

3921. Alamas,  Tadeusz,  Andrzej,  Ltn.,  geb. 
11,  9. 

Res.-Offiz.-Ausweis,  Impfzettel. 

3922.  Syski,  Henryk,  Obltn.,  geb.  1903. 
Eik. -Marke,  Führerschein,  Beamten¬ 
ausweis. 

3923.  Toporowski,  WJadyslaw,  Obltn., 
Name  d.  Vaters:  Henryk, 

1  Brief. 

3924.  Nowak,  Ignacy,  Stanislaw,  Obltn. 
Res.-Offiz.-Ausweis. 


3925.  Politur,  Fryderyk,  Ltn.,  Ing.r  geboren 
4.  10.  1899. 

1  Postsparbuch,  Beamtenausweis, 
wohnhaft  in  Warschau,  Wilanowka 
14  m.  11. 

3926.  Dnczak,  Tadeusz,  Ltn. 
Res.-Offiz.-Ausweis. 

3927.  Oberleutnant 

1  Brief,  2  Fotos. 

3928.  Zaleski,  Szymon,  Offiz. 
Res.-Offiz.-Ausweis,  1  Bescheinigung. 

3929.  Uniformierter. 

1  Taschenkalender. 

3930.  Uniformierter. 

3931.  Stankiewicz,  Juljan,  Uniformierter, 
Schulinspekt.,  Warschau. 
Dauerfahrkarte. 

3932.  Stankiewicz,  Wojciech,  Obltn. 

2  Postkarten,  1  Brief. 

3933.  Lauterbach,  Artur,  Obltn. 

1  Passierschein,  Kriegsbeorderung, 

1  Brief. 

3934.  Kiestrzynski,  Tadeusz,  Uniformierter. 
Impfzettel. 

3935.  Kobamczydor,  Obltn. 

Qffiz. -Ausweis,  2  Waffenscheine. 

Jagdkarte,  Postkarten. 

3936.  Szypilewski,  Gustav,  Uniformierter. 

1  Trauschein. 

3937.  Oberleutnant. 

3938.  Grabowski,  JZygmunt,  Jan,  Wladys¬ 
law,  Obltn. -Zahlmeister. 
Offiz.-Ausweis. 

3939.  Wnuk,  Michal,  Ltn. 

Dauerfahrkarte,  Postkarte,  Visiten¬ 
karte. 

3940.  Chachianki,  Jan,  Ltn. 

Postkarten  m.  Abs.:  Chachinska,  Z. 
Kutno. 

3941.  Frejnkiel,  Izak,  Ltn.,  Arzt. 
Kriegsbeorderung. 

3942.  Lason,  Lucjusz,  Henryk,  Obltn.,  geb. 
14.  1.  04. 

Res.-Offiz.-Ausweis,  Erk. -Marke,  Impf- 
zetlel,  1  Schreiben  v.  Gericht. 

3943.  Uniformierter. 

3944.  Uniformierter. 

3945.  Major. 

3946.  Oberleutnant. 

3947.  Piotrowski,  Juljan,  Ltn.,  Arzt. 
Res.-Offiz.-Ausweis,  Dienstausweis. 

3948.  Uniformierter. 


3949.  Gramil,  Jan,  Uniformierter. 

2  Postkarten, 

3950.  Leydo,  Wladyslaw,  Ltn.,  Arzt. 
Res.-Offiz.-Ausweis,  Visitenkarten. 

3951.  Stock!,  Franciszek,  Ltn. 

Schulausweis,  2  Dienstschreiben, 
1  Foto,  Visitenkarten,  1  Postkarte. 

3952.  Zichacki,  Wladyslaw,  Ltn. 
Beamtenausweis,  Res.-Offiz.-Ausweis, 
Straßenbahnausweis. 

3953.  Jarosz,  Sylvester,  Hptm. 
Offiz.-Ausweis,  Briefe, 

3954.  Gajek,  Stanislaw,  Lion. 
Res.-Offiz.-Ausweis. 

3955.  Uniformiertei. 

3956.  Major. 

3957.  Staniszewskf,  Zygmunt,  Major. 
Postkarten,  Impfzettel,  1  Schreiben 
in  russ.  Sprache, 

3958.  Gologorskl,  Leopold,  Kazimierz,  Ltn., 
geb.  16.  . .  1909. 

Res.-Offiz.-Ausweis,  Pers.-Ausweis. 

3959.  Mazanowskl,  Stanislaw,  Major. 

Impfzettel,  2  Postkarten. 

3960.  Majer?  Wladyslaw,  Leutnant. 
Briefumschlag  Abs.:  Janina  Groz- 
decka,  Warschau,  ul.  Krucza  40  m.  19. 

3961.  Oberleutnant. 

3962.  Pegza,  Henryk. 

1  Besitzurkunde,  1  Geschäftsschrei¬ 
ben,  Waffenschein. 

3963.  Leutnant. 

3964.  Wiselka,  Pawel,  Uniformierter. 

1  Brief  m.  Abs.,  Impfzettel. 

3965.  Rozdolski,  Marian,  Obltn. 

Postkarten,  Visitenkarten,  Briefe, 
1  Brief  m.  Datum  Kozilelsk,  17.  2.  1940 

3966.  Uniformierter. 

3967.  Kuzmar,  Jan,  Uniformierter,  Dr. 

1  Erkenn. -Marke,  geb.  1893,  Posen, 

2  Briefe,  Postkarte  m.  Abs.:  Kuzmar, 
Stanislaw,  Jasienica  Koscielna,  Kreis 
Bezczow-Kleinpolen,  1  Schreiben  vom 
Finanzministerium. 

3968.  Swiecicki,  Wladyslaw,  Ltn. 

3969.  Korzenny,  Wladimierz,  Uniformierter. 

3970.  Sternal,  Kazimierz,  Ltn.,  geb.  3. 1.  13, 
wohnh.  in  Warschau,  ul.  Nowakows- 
kiego,  1  Postsparbuch,  Visitenkarten. 

3971.  Uniformierter. 

3972.  Uniformierter. 

3973.  Uniformierter, 


3974.  Kuzminski,  ?,  Uniformierter. 

2  Postkarten. 

3975.  Uniformierter. 

3976.  Grzegczo  (?),  Adam,  Uniformierter. 

1  Erk. -Marke,  geb.  18.  4.  1899,  Pers.- 
Ausweis. 

3977.  Nussbaum,  Maximiljan,  Dr.,  Uni¬ 

formierter. 

1  Karte,  1  Brief. 

3978.  Raczek,  Eugeniusz,  Uniformierter. 

1  Brief.  ^ 

3979.  Malicki,  Boleslaw,  Ltn. 

1  Postsparbuch,  Res.-Offiz.-Ausweis, 

2  Briefe. 

3980.  Zivilist. 

3981.  Uniformierter. 

3982.  Uniformierter. 

3983.  Orlowski,  Kazimierz,  Veterinär-Ltn. 

1  Kiiegsbeorderung,  Impfzettel. 

3984.  Uniformierter. 

3985.  Wlosek,  Edmund,  Obltn. 

2  Postkarten,  Apothekerzettel  f  Ge¬ 
such  aus  Koxielsk,  verschied.  Zettel 
mit  Notizen. 

3986.  Leinweber?,  Posen,  Matykstr.  53, 
Oberleutnant. 

1  Eintrittskarte  für  Wilsonpark  in 
Posen. 

3987.  Sobkiewicz,  Zygmunt,  Offiz.,  gebor. 
15.  5.  1907. 

Res.-Offiz.-Ausweis,  Beamtenausweis. 

3988.  Uniformierter. 

3989.  Buchcik,  Robert,  Uniformierter. 
Beamtenausweis,  Impfzettel,  Waffen¬ 
schein. 

3990.  Gendzwil,  Stanislaw,  Uniformierter. 
Postkarte,  Telegramm. 

3991.  Uniformierter. 

Impfzettel,  Visitenkarte  a.  d.  Namen: 
Czekanski,  Stanislaw. 

3992.  Urban,  Stanislaw,  Ltn. 
Res.-Offiz.-Ausweis. 

3993.  Rudi,  Wilhelm,  Ludwig,  Uniformiert. 
Aerztl.  Attest,  Visitenkarten,  Fotos. 

3994.  Radzienecki,  Wita,  Uniformierter. 
Impfzettel,  1  Foto. 

3995.  Leutnant. 

3996.  Uniformierter. 

3997.  Zuchowski,  Zygmunt,  Obltn. 

1  Erk.-Marke,  geb.  22.  11.  1902,  Res.- 
Offiz.  -  Ausweis,  Kriegsbeorderung, 

2  Bescheinigungen. 


j 


269 


3998.  Tapecki,  Romuald,  Obltn. 

1  Brief,  1  Zettel  m.  seinem  Namen. 

3999.  Leutnant. 

4000.  Rozanski,  Ryszard,  Ltn.f  wohnhaft  in 
Wloclawek. 

Res.-Offiz.-Ausweis,  Mitgliedskarte, 
Visitenkarten. 

4001.  Zochowski,  Edmund,  Obltn.,  geb.  1898, 
wohnh.:  in  Piekary-Szkola-Pow  6. 
Mob. -Karte,  Beamtenausweis,  Mit¬ 
gliedskarte,  1  Brief. 

4002.  Uniformierter. 

2  Rechnungen,  davon  blanko  Delaticki 
M.  Brzese  n.  Bug  ul.  Drombrow- 
skiego  25,  2  beschr.  Zettel,  Medail¬ 
lon  mit  Kette. 

4003.  Ogrodzinski,  Stanislaw,  Ltn. 

2  Briefe. 

4004.  Uniformierter. 

4005.  Uniformierter. 

4006.  Uniformierter. 

4007.  Pulnarowicz,  Tadeusz,  Obltn. 
Erk.-Marke:  geb.  14.  9.  1890,  Res.- 
Offz.-Ausweis,  Kriegsbeorderung, 
Postkarte,  Brief. 

4008.  Uniformierter. 

1  Brief:  Warschau,  den  6.  3.  1940. 
Lieber  Lechekl  Unterschrift:  Aleksan- 
der  Burchart. 

4009.  Szmalstych,  Josef,  Uniformierter. 

Schulausweis,  Universitätsausweis, 

Visitenkarten. 

4010.  Ziemba,  Wladislaw,  Uniformierter. 
Führerschein,  3  Postkarten. 

4011.  Lewakowski,  Jerzy,  Oberstltn. 

1  Telegramm,  3  Postkarten,  Irapf- 
zettel. 

4012.  Lech,  Leonhard,  Hptm.,  geb.  11.  9. 
1886. 

Geburtsurkunde,  Offz. -Ausweis,  Jagd¬ 
paß. 

4013.  Szostak,  Stanislaw,  Lehrer,  Ltn.,  geb. 
2.  12.  1906. 

Ws.  Zuki  Gorne  Pt.  Hermanowicza, 
Postsparbuch,  Beamtenausweis,  Ge¬ 
haltsabrechnung,  1  Brief. 

4014  Steckiewicz,  "~‘Eygmunt,  Ltn.,  geb. 
16.  9.  10. 

Res. -Offz. -Aus  weis. 

4015.  Marcinkowski,  Jerzy,  Ltn. 
Postsparbuch,  Postkarten,  Foto. 

4016.  Oberleutnant. 

4017.  Piotrowski,  Konrad,  Obltn.,  Ing.,  Va¬ 
ter  Franciszek,  Mutter  Weronika. 
Militärentlassungskarte,  1  Ausweis. 


4018  Piotrowski,  Zygmunt,  Ltn. 

Res. -Offz. -Aus  weis,  Führerschein. 

4019.  Ossowski,  Ludwik,  Oberstltn. 

Offz. -Ausweis,  Postkarten,  1  Brief. 

4020.  Spak,  Leszek,  Uniformierter. 
Visitenkarten. 

4021.  Pietrowski,  Bronislaw,  Ltn. 

3  Postkarten,  1  Medaillon. 

4022.  Leutnant. 

4023.  Przystasz,  Zbigniew,  Uniformierter. 
Postkarten,  Visitenkarten,  1  Notiz¬ 
buch. 

4024.  Lawicki,  Jerzy,  Ltn.,  wohnh. :  Katto- 
wice,  ul.  J.  Ligonia  8  m  9. 
Ordensurkunde,  Trauschein,  Visiten¬ 
karten,  1  amtl.  Schreiben. 

4025.  Szuskiewicz,  Rafai,  Hptm, 
Visitenkarten. 

4026.  Oberstleutnant. 

4027.  Uniformierter. 

4028.  Frankowski,  Waclaw,  Obltn. 
Verleihungsurkunde,  Visitenkarte, 
1  Protokoll. 

4029.  Kuinicki,  Zygmunt,  Obltn.,  geb.  6  4. 
1905. 

Res.-Offz.-Ausweis,  Erk.-Marke. 

4030.  Wania,  Edward,  Oberstltn. 
Visitenkarten. 

4031.  Uniformierter. 

4032.  Paciorkowski,  Stanislaw,  Zivilist. 
Postkarten,  Briefe,  Blechmarke  aus 
dem  Gefangenenlager  „Ostaskow". 

4033.  Potkowa,  Jerzy,  Ltn. 

Beamtenausweis. 

4034.  Ciepluch,  Wincenty,  Uniformierter. 
Beamtenausweis. 

4035.  Uniformierter. 

4036.  Marynowski,  Zbigniew,  Obltn. 

1  amtl.  Schreiben,  1  Postkarte. 

4037.  Smiegielskf,  Antoni,  Ltn. 
Marschbefehl,  1  Dienstschreiben, 
Mob. -Karte. 

4038.  Markowski,  Edmund,  Ltn. 

Postkarten. 

4039.  Uniformierter. 

4040.  CzarJinski,  Stanislaw,  Major. 

2  Notizbücher. 

4041.  Nowoselski,  Gustav,  Oberstltn. 

2  Postkarten,  Orden:  Virtuti-militari. 

4042.  Gqsiorowskl,  Leslaw,  Konrad,  Ltn. 
Pers.-Ausweis,  Visitenkarten. 


270 


4043.  Haziak,  Andrzej,  Obltn. 

1  Dienstschreiben,  1  Zettel  mit  No¬ 
tizen. 

4044.  Sobocki,  Josef,  Oberstltn. 

Impfzettel. 

4045.  Pilawski,  Roman,  Uniformierter. 
Postkarte,  Frauenfoto,  1  Zettel  mit 
seiner  Adresse. 

4046.  Oberleutnant. 

4047.  Uniformierter. 

4048.  Leutnant 

4049.  Borowicki,  Zygmunt,  geb.  10.  3.  1908, 
wohnh.:  Warschau,  Maszalkowska  35 
m  9. 

Postsparbuch. 

4050.  Lawrzel  {?),  Jozef,  Ltn. 

1  Erk.-Marke. 

4051.  Krajewski,  Jaroslaw,  Obltn. 
Besitzurkunde,  1  Foto,  1  Visitenkarte. 

4052.  Uniformierter. 

4053.  Glazowski,  Zygmunt,  Uniformierter. 
1  Bescheinigung. 

4054.  Szarowicz,  Kazimierz,  Ltn. 
Visitenkarte,  Brief,  Postkarte. 

4055.  Oberleutnant. 

1  Zettel  mit  Adressen:  Dziedzicka 
Helena. 

4056.  Jakimowskl,  Waclaw,  Uniformierter, 
geb.  2.  9.  1902. 

1  Postsparbuch,  Beamtenausweis, 
Ausweis  d.  Ing.- Verb  and.,  Impfzettel, 
Postkarten. 

4057.  Jeglinski,  Wincenty,  Ltn. 

1  Diplom  d.  Phil.,  1  Postkarte  mit 
Abs.:  Jeglinski  Waleria,  Kattowice, 
Impfschein,  Beamtenausweis. 

4058.  Leutnant. 

4059.  Raczynski,  Kazimierz,  Uniformierter, 
wohnh.:  Posen,  ul.  Fredry  3. 
Dienstausweis,  2  Visitenkarten,  Foto. 

4060.  Grucien  (?)f  Stanislaw,  Uniformierter. 
Beamtenausweis,  Impfzettel. 

4061.  Uniformierter. 

4062.  Szaniawski,  Aleksander,  Ltn.,  geb. 
4.  5.  1895,  wohnh.:  Warschau,  GIo- 
gera  3  m  2. 

Postsparbuch,  Kriegsbeorderung,  Mit¬ 
gliedskarte,  Brief. 

4063.  Piechowiak,  Ignacy,  Ltn. 

1  Erk.-Marke,  1909,  Res.-Offz.-Aus- 
weis,  Postkarten. 


4064.  Leutnant. 

1  Visitenkarte  auf  Namen:  Grupow 
Eugeniusz,  Lodz,  ul.  Gdanska,  Zettel 
mit  Notizen. 

4065.  Miedura,  Stanislaw,  Ltn. 
Beamtenausweis,  Postkarte. 

4066.  Golkowski,  Kazimierz,  Oberstltn. 
Visitenkarten,  Zigarettenetui,  1  Na¬ 
mensliste. 

4067.  Dorczyk,  Stanislaw,  Ltn. 

1  Res.-Offz.-Ausweis,  1  Postkarte, 
Foto.  — 

4068.  Uniformierter. 

4069.  Zbijewski,  Jan,  Romuald,  Uniformier¬ 
ter,  Architekt  aus  Posen. 

Pers.-  und  Beamtenausweis. 

4070.  Janik,  Alfred,  Dr.  med.,  Obltn.,  wohn¬ 
haft:  Lodsz,  ul,  Sienkiewicza  63, 
Visitenkarten,  Impfzettel. 

4071.  Uniformierter. 

4072.  Uniformierter. 

4073.  Dworzecki  Bohdanowicz,  Josef.  Ltn. 
Eintrittskarte,  1  Brief,  Visitenkarten. 

4074.  Sachowski,  A.-Ing,,  Marine-Offizier. 

1  Dienstausweis,  Impfzettel. 

4075.  Cholewicki,  Stanislaw,  Hptm. 
Impfzettel,  Visitenkarte. 

4076.  Boberski,  Leon,  Ltn,,  geb.  17.  6.  1904 
in  Posen. 

Res.-Offz.-Ausweis,  1  Pers. -Ausweis, 

1  Postkarte. 

4077.  Roianski,  Wojciech,  Uffz.(  geb.  14.  8. 
1920  in  Warschau. 

1  Zeugnis  d.  Gymnasiums,  Schulaus¬ 
weis  (unleserlich),  Besitzurkunde  des 
Schützenvereins,  Sportausweis,  1  Zet¬ 
tel  mit  seinem  Namen. 

4078.  Kowalski  (Jan?),  Lehrer,  Ltn. 

1  Beamtenausweis,  1  Postkarte,  1  Brief. 

4079.  de  Kopff,  Leon,  Wiktor,  Aleksander, 
Hptm.,  Arzt. 

Res.-Offz.-Ausweis,  Eisenbahnfahrt- 
ausweis,  Visitenkarte,  Postkarten. 

4080.  Porazinski,  Jerzy,  Obltn. 

Marschbefehl,  Requirierungsschein, 

1  Brief. 

4081.  Switow,  Aleksander,  Uniformierter. 

4  Briefe. 

4082.  Jaremkiewicz,  Julian,  Uniformierter. 
Briefe,  Telegramm,  i  Zettel. 

4083  Odyniec,  Anton,  Uniformierter. 
Impfzettel, 


271 


4084.  Wasilewskl,  Romuald,  Offizier. 
Student  und  Assistent  der  Pharma¬ 
zeutik,  wohnhaft  in  Siedlece  ul.  Sko- 
rupki  25. 

Teile  eines  Offz. -Ausweises. 

4085.  Uniformierter. 

4086.  Komac,  Stanislaw,  Uniformierter, 
Name  des  Vaters:  Anton. 

Notizbuch  mit  Adressen. 

4087.  Leutnant. 

4088.  W^sik,  Jan,  Hptm.,  geb.  in  Karsy, 
Krs.  Opatow. 

Gesuch  an  den  Kommandanten  des 
Lagers  Kozelsk. 

4089.  Antoniewicz,  Waclaw,  Uniformierter. 
Hinterlegungsschein,  Impfzettel,  Me¬ 
daillon. 

4090.  Zivilist. 

4091.  Dzielski,  Antoni,  Obltn. 

1  Offz.-Ausw.,  Waffenschein,  1  Brief, 
Visitenkarten. 

4092.  Bordziak,  Leonhard,  Hptm. 

Offz. -Ausweis,  Waffenschein,  1  Brief, 
Visitenkarten. 

4093.  Uniformierter. 

4094.  fcuiynski,  Waclaw,  Ltn. 
Militärführerschein,  Visitenkarte,  Be¬ 
sitzurkunde,  Impfzettel,  Hinter¬ 
legungsschein,  Offz.-Ausweis. 

4095.  Kucel,  Stefan,  Dr.  Rechtsanwalt,  Offz. 
Visitenkarten,  Postkarten,  1  Zigaret¬ 
tenetui. 

4096.  Dankiewicz,  Jan,  Hptm.- Arzt,  geb. 

1893. 

Res.-Offz.-Ausweis,  Soldbuch  als  An¬ 
gehöriger  der  poln.  Legion  im  Welt¬ 
krieg  14/18,  Visitenkarten,  2  Post¬ 
karten. 

4097.  Wieczorek,  Aleksander,  Ltn.,  Ing. 
Militärführerschein,  Kriegsbeorde¬ 
rung,  Marschbefehl,  Visitenkarten, 
Fotos. 

4098.  Wawrzynowy,  Tadeusz,  in  Zivilklei¬ 
dung,  geb.  16.  9.  1911. 

1  Militärpaß,  1  Pers.-Ausweis,  1  Foto, 
1  Kriegsbeorderung. 

4099.  Siminski,  BolesTaw,  Obltn, 
Offz.-Ausweis. 

4100.  Wojciechowski,  Jözef,  Uniformierter. 
Pers.-Ausweis,  Impfzettel,  Briefe. 

4101.  Wyderzal,  Marceli,  Hptm,,  Ing.,  wohn¬ 
haft  ln  Warschau  ul.  Krolewska  41. 
Visitenkarten,  Foto. 

4102.  Oberleutnant. 

Mehrere  Fotos,  Medaillen  mit  Kette. 


4103.  Uniformierter. 

4104.  Uniformierter. 

4105.  Wincewicz,  Edward,  Uniformierter. 
Beamtenausweis,  Visitenkarte,  Aus¬ 
weis  für  Sportabz.,  5-Zl.-Scheine  mit 
Notizen  beschrieben. 

4106.  Bychowicz,  Jerzy,  Sohn  des  Michal, 
Hptm. 

3  Postkarten,  1  Offz.-Ausweis  auf  den 
Namen:  Swiderski,  Tadeusz. 

4107.  Bodziew,  Jerzy,  Uniformierter. 
Res.-Offz.-Ausweis,  Impfzettel,  Pers.- 
Ausweis,  Briefe. 

4108.  Uniformierter. 

4109.  Leutnant. 

4110.  Andrzejewski,  Henryk,  Ltn. 
Beamtenausweis,  Postkarte,  Brief, 
Hinterlegungsschein. 

4111.  MySliwski,  Hieronim,  Obltn-,  geb. 

30.  9.  1908. 

Postsparbuch,  1  Telegramm,  3  Briefe, 
Visitenkarten,  1  Karte. 

4112.  Uniformierter. 

4113.  Wronka,  Mieczyslaw,  Uniformierter. 
Impfzettel  mit  Adressen. 

4114.  Uniformierter. 

41 15.  Balachowski,  Witold,  Obltn. 

Teil  einer  Besitzurkunde,  2  militär. 
Bescheinigungen,  1  Brief,  1  Impf¬ 
zettel. 

4116.  Konopka,  Jözef,  Major,  Ing. 
Visitenkarte,  Impfzettel,  1  Schreiben. 

4117.  Bigoszewskl,  Mieczyslaw,  Sohn  des 
Leon,  Uniformierter. 

Impfzettel,  Hinterlegungsschein, 

Foto. 

4118.  Hauptmann. 

4119.  Hauptmann. 

Impfzettel,  Hinterlegungsschein  aus 
einem  Gefängnis. 

4120.  - Josef,  Hptm.,  Liebenau,  Schlo߬ 

straße  6. 

1  Lebenslauf  in  deutscher  Sprache, 
3  Briefe. 

4121.  Wnuk,  Jakob,  Dr.,  Hauptmann,  geb. 

31.  5.  1904  in  Wysokie,  wohnhaft  in 
Warschau,  ul.  Rozwrat  20-18. 
Offz.-Ausweis  mit  Foto,  Postkarte, 
Visitenkarten,  Fotos. 

4122.  Gulkowskl,  A,  Hptm. 

1  Brief,  1  Karte. 

4123.  Wyderzal,  Marceli,  Leutnant. 

1  vorläuf.  Ausweis,  ausgestellt  in 
Modlin  31.8.39,  1  Quittung  f.  Mit¬ 
gliedsbeitrag. 


272 


4124.  Uniformierter. 

4125.  Golembiowski,  Miedzislaw,  Unifor¬ 
mierter. 

3  Briefe,  1  Zettel  m.  Adressen. 

4126.  Goslawski,  Jan,  Uniformierter. 

2  Briefe. 

4127.  Amerik,  Jan,  Uniformierter,  jurist. 
Angestellter  einer  Versich.-Gesell- 
schaft  in  Lublin. 

1  Trauschein,  1  Brief. 


4128.  Goszynski,  Zdzislaw,  Hauptm. 
Offz.-Ausweis,  Verleihungsurkunde  f. 
Orden:  „V.  M." 

4129.  Zivilist. 

1  Zettel  mit  Namen. 

4130.  Mikulski,  Stanislaw,  Hauptm. 
Visitenkarten,  Fotos,  3  Staatsobliga¬ 
tionen  m.  Kupons. 

4143.  Uniformierter. 


V.  Bilddokumente 


& 


ubersichtsplan 

der  Fundst alten  der  von  den 
Bolschewisten 

ermordeten  polnischen  Offiziere 

ab 


'  * 


Bild  1:  Lage  der  bisher  festgestellten  sieben  polnischen  Massengräber.  Jenseits  des 
Weges  befinden  sich  vier  weitere  russische  Massengräber,  die  aus  der  Zeit  vor  dem 
jetzigen  Kriege  stammen  und  zum  Teil  gefesselte  Leichen  enthalten 


276 


ron  Katyn  am  Dnjepr-Ufer,  300  m  vo: 
)njepr-Schlößchen,  ein  Erholungshei 


Bild  10:  Großes  Massengrab  mit  deutlich  geschichteten  Leichen 


283 


r 


Bild  11:  Mehrere  dicht  nebeneinander  liegende  viereckige  Massengräber 


284 


Bild  12-  Besuch  durch  das  polnische  Rote  Kreuz.  Obduktion  eines  von  den  Bolschewisten 
ermordeten  polnischen  Hauptmanns.  Die  Spuren  des  Genickschusses  sind  deutlich 

festzustellen 


285 


286 


[Xxyyl 


X  Prof.  Dr.  Speleers  (Gent) 

XX  Dr.  Birkle  (Rumänien) 

XXX  Prof.  Dr.  Orsös  (Budapest) 

XX XX  Prof.  Dr.  de  Burlet  (Groningen) 


Bild  14:  Die  Kommission  der  europäischen  Gerichtsmediziner  vernimmt  Zeugen 
des  Massenmordes.  Prof.  Dr.  Orsos,  Budapest,  unterhält  sich  ohne  Dolmetscher 
in  russischer  Sprache  mit  den  Zeugen 


287 


d  17:  Ausländi 
Prof.  Or 


e  Gerichtsmediziner  bei  der  Obdul 
-Budapest  mit  Prof.  Saxen-Helsink: 


Ulf 


Bild  18:  Ausländische  Gerichtsmediziner  bei  der  Obduktion: 
Prof.  Palmieri-Neapel  mit  Prof.  Naville-Genf 


Der  Mord  von  Katyn  Be  19 


L 


polnische  R< 
d  der  gräßli 


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dreh  das  poln 
[nd  weinend  si 
des  an  den 


Mt , 


296 


Bild  24:  Dieselbe  Kommission  kriegsgefangener  Offiziere  aus  England,  Kanada 
und  USA.  besichtigt  Beweisstücke 


297 


19 


Bild  28:  Die  Leiche  des  polnischen  Brigadegenerals  Smorawinski.  Der  Kopfsteckschuß, 
mit  dem  der  General  ermordet  wurde,  ist  in  der  Schädeldecke  noch  sichtbar.  Die  Leiche 
ist,  wie  alle  übrigen,  zur  Erleichterung  der  Obduktionsarbeit  mit  einer  Erkennungs¬ 
marke  versehen 


301 


302 


Bild  30:  Typischer  Einschuß  am  Hinterkopf  eines  durch  Genickschuß  ermordeten 

polnischen  Offiziers 


303 


Bild  31:  Einschußstelle  eines  durch  Genickschuß  ermordeten  polnischen  Offiziers 
in  der  linken  Stirnseite  (Steckschuß  mit  Geschoß) 


304 


Bild  32:  Zwei  Fälle  von  dreifachem  Genickschuß 
Charakteristische  Einschüsse  am  Hinterkopf  des  präparierten  Schädels 


—  4 


Der  Mord  von  Katyn  Bg.  20 


305 


Bild  33:  Zwei  Fälle  von  dreifachem  Genickschuß 
Ausschüsse  mit  charakteristischer  nach  außen  kraterförmiger  Erweiterung  des  Aus¬ 
schußlochs  im  Knochen  des  präparierten  Schädels 
(links  drei  Ausschüsse;  rechts  zwei  Ausschüsse  neben  einem  Steckschuß) 


306 


Unten:  Zahlreiche  z.  T.  sehr  stark  korrodierte  abgeschossene  Hülsen, 
welche  in  den  Gräbern  gefunden  wurden 


Bild  34:  Oben:  Zahlreiche  deformierte  Steckgeschosse,  die  in  den  Schädeln  der 
ermordeten  polnischen  Offiziere  gefunden  wurden 
Daneben  ein  Originalgeschoß  aus  einem  der  Gräber 


Der  Mord  von  Katyn  Bg.  20* 


►7 


Beispiel:  Leiche  3720 


Beispiel:  Leiche  3726 


Bild  35:  Schmauchhöfe  am  hochgeschlagenen  Mantelkragen  zahlreicher  Opfer  als 
Zeichen  des  mit  aufgesetzter  Mündung  abgegebenen  Genickschusses  (Infrarotaufnahme) 


308 


Bild  36:  Fesselung  der  Hände  bei  zahlreichen  ermordeten  Offizieren.  Tiefes 
Einsohneiden  der  Fesselung  in  das  Fleisch 


309 


4 


Bild  37:  Raffinierte  Fesselung  der  Hände  am  Rücken.  Zubindung  dets  Kopfes  mit  Hals¬ 
fessel,  die  mit  der  Handfesselung  verbunden  ist,  so  daß  sich  ein  wechselseitiger  Zug  ergibt 


310 


Die  auf  dem  Rücken  gefesselten  Hände  sind  noch  deutlich  erkennbar 


312 


Bild  40:  Links:  Eine  der  zahlreichen  typischen  vierstrahligen  Stich  Verletzungen  mit 
russischem  Bajonett  in  Rücken,  Gesäß  und  Rückseite  der  Oberschenkel,  durch  die 
die  Opfer  offenbar  zur  Richtstätte  getrieben  wurden 

Rechts:  Eine  der  uncharakteristischen  stumpfen  Zerreißungen,  die  erst  bei  der  Bergung 

entstanden  sind 


3 


Bild  41:  Zahllose  Beweisstücke  sind  sorgfältig  gesammelt 


314 


Bild  42:  Achselstück  eines  ermordeten  Angehörigen  des  Traditions-  und 
Elite-Reiter-Regiments  Pilsudski 


«KTJ  f  fU£N«§60 

ffitJIARI*: 


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■ttlDEtU  WtitHEN  .KUÜOtt  HHjUir 


Bild  45:  Besitzzeugnis  Nr.  2948  für  die  Tapferkeitsmedaille  für  das  Silberne  Kriegskreuz 
„Virtuti  Militari"  des  General  Smorawinski,  Mieczyslaw 


319 


E 


Bild  50:  Postkarte  der  im  Generalgouvernement  wohnenden  Bronislawa  Zielm 
an  ihren  Mann  im  Lager  von  Kozielsk.  (Die  Postkarte  ist  über  die  deutsche  Post  < 
Amt  Grojec  gelaufen  und  von  der  sowjetischen  Post  am  8.  2.  1940  gestempelt. 


(formacja  K.  O.  P.) 


.St»  &.p  6 1 ÄJO. 


Ksi.adz 


Iar.s.za*a 


JL i stopada  1 


Piecz<fc£ 
okr^gta ' 


Bild  52:  Legitimation  des  Kaplans  Ksi^ds  Ziolkowski  Jan  I,  der  sich  als  polnischer 
Feldgeistlicher  unter  den  Ermordeten  von  Katyn  befand 


Der  Mord  von  Katyn  Bg.  22 


SKIAnAUCT 


Bild  54:  Ein  gefundener  Ausweis.  Major  Niemiec  Henryk,  geb.  23.  Juni  1898  in  Rowno. 
Postsparbuch  Nr.  222  774/L,  ausgestellt  am  30.  Januar  1936  in  Warschau 


Der  Mord  von  Katyn  Bg.  22* 


POST  ANQ  WIEN  JA  ODNO$NlE  OOZNAKI 
CZtONKOWSKIEJ  ZWI^ZKU. 

1.  Öd*nak$  e**onko*ska  Zwi^ku,  *a!*ier~ 
d*Oftj|  Otsennikiem  Rozka?Öw  M,  S.  Woj«k. 
Nt  9  okt.  89  z  1926  r,  lest  czteror  atmen  ny  kr*y2 
Order«  „VIRTÜTI  MILITARI“. 

2.  Odtnaka  c*tonko*ska  Zwickt*  jest  ?e»- 
üftrznyiyi  dowodem  pr^ynaJelnotci  do  stinu  ofi- 
eersk*e$«  w  rezef«le.  Jest  ona  ponadto  wyrazem 
tfcanotci  eitonkdw  Zwt^rku,  Ick  ko'eiedskotci 
I  «oNdarnoSci,  noftld  j*  nafe^y  z  duro«  rycerskq 
I  gocnoic^. 

3.  Kafda  odznaka  posiada  nwmer  na  odwrot- 
»?|  «fronte  odrnakL  Nuroer  odznaki  wimen  byt 
takte  uwidoctniony  na  Jegftyroacji  I  daktaracji 
c/tenkowsktej. 

4.  0d/n«k$  czlonkowske  oboWuj/any  jest  po- 
«ladad  katdy  zwyc?ajny  cztonek  ZW«azkw. 

5-  CztOftkowi«  zwyczalnt  obow*a?.*m  st|  o  ile 
motnöici  nosid  state  ötiznakq  2wn?*ku  j  ma- 
Jemnie  pozdraw.ad  sie. 

6.  Od?nahe  czfpnkowsk*  nosid  nalety  na 
lettmj  klapio  w  butomerce. 

7.  W  taz ic  wyst^pienia  cztonka  f«  2«t«*ku 

OTjcerO*1  Re/erwvy  obowi^zany  jest  on  zwroco 
nabyt«  odznak<*  wry*  z  Jegttymacja  Odnoipemu 
Zarzqdoert  Zwt*2fcu  zwrotem  50  proc.  naleJy- 
tötet  z a  odznakp.  7 

8.  C*to«ek  hemorewy  ma  prawo  posiadtb 
odznak$  C2fonko«rskt|. 

9.  W  wypadku  ?gubicnja  odznakl  wzeJedrtie 
legitymacj*  citonkow»k*ej  obowi«zany  jest 


Bild  55:  Oberleutnant  Florkiewicz  Zbigniew.  Legitimation  mit  Lichtbild 


328 


Bild  56:  Oberleutnant  Hatacinski  Andrzej.  Legitimation  für  Militär- Verdienstkreuz 


329 


Starostwo  Grodzkie 
Warizawsktc 


OBYWATEISTWA 


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Bild  57:  Hauptmann  Kozlinski,  Stefan  Alfred,  aus  Warschau  M  XII,  Ehefrau  Franziska 
Rozalji,  Warschau,  20.  Oktober  1941.  Leg.  des  Oberbürgermeisters  von  Warschau 


Bild  58:  Erkennungsmarken  des  Majors  Markus  Urlik,  Warschau  II,  1899, 
und  des  Florkiewicz  Zbigniew,  26  L  Lublin  1905 


331